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​Kahl – Feuer in Wohngebäude

Am Samstagnachmittag (24.09.2016) um 16:26 Uhr erreichten die Integrierte Leitstelle Untermain mehrere Notrufe aus der Königsberger Straße in Kahl. Die Mitteiler meldeten einen Brand in einem siebengeschossigen Wohnhaus. Mit dem Alarmstichwort „Brand  Hochhaus“ wurden gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Kahl, Alzenau, Karlstein sowie der zuständige Kreisbrandinspektior Frank Wissel und mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes gerufen.

Der Gruppenführer des Hilfeleistungslöschfahrzeugs der Feuerwehr Kahl, das als Erster am Einsatzort eintraf, erkundete die Lage und schickte umgehend zwei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung ins Gebäude. Diese sollten  das Feuer, welches in einem Badezimmer im zweiten Stock des Wohngebäudes ausgebrochen war, schnellstmöglich bekämpfen. Gleichzeitig wurde eine Löschwasserversorgung aufgebaut, um die Steigleitung im Gebäude mit Löschwasser füllen zu können. Parallel zu diesen Maßnahmen wurde die Anleiterbereitschaft mit der Drehleiter hergestellt. Weiterhin rettete ein zusätzlicher Atemschutztrupp vier Vögel (zwei Nymphensittiche und zwei Wellensittiche) aus dem Brandrauch. Die eingeleiteten Maßnahmen brachten nach kurzer Zeit den gewünschten Löscherfolg. Schon kurze Zeit später konnte „Feuer unter Kontrolle“ bzw. „Feuer aus“ an die Leitstelle gemeldet werden. Nachdem der Brand gelöscht war, wurde das gesamte Gebäude mit einem Hochleistungslüfter belüftet.

Der Rettungsdienst war mit fünf Rettungsfahrzeugen und einem Einsatzleiter vor Ort und betreute sieben der 56 Hausbewohner medizinisch. Drei Anwohner (zwei Männer im Alter von 56 und 57 Jahren und eine Frau im Alter von 86 Jahren) mussten nach der Erstversorgung durch den Notarzt in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert werden.

Der Feuerwehreinsatzleiter Alexander Reuß wurde von Kreisbrandinspektor Frank Wissel unterstützt. Insgesamt konnte die Einsatzleitung auf rund 60 Feuerwehrkräfte zurückgreifen.

Über den entstandenen Sachschaden sowie die Brandursache können seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

24 September 2016, 18:15
 

​Feuerwehreinsatz in Großostheim – Feuer zerstört Traktor bei Erntearbeiten

Die Freiwillige Feuerwehr Großostheim sowie der zuständige Kreisbrandinspektor Otto Hofmann wurden am Samstagnachmittag (17.09.2016) gegen 15:46 Uhr zu einem brennenden Traktor gerufen. Auf einem Feld unweit der Ringheimer Mühlstraße war eine Zugmaschine bei Erntearbeiten in Brand geraten. Das Feuer hatte bei Eintreffen der Einsatzkräfte auch auf das abgeerntete Getreidefeld übergegriffen.

Der Einsatzleiter Dr. Thomas Domanig (stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Großostheim) ließ sofort zwei Trupps unter Atemschutz mit je einem Löschrohr zur Brandbekämpfung vorgehen. Diese Maßnahme brachte nach kurzer Zeit den gewünschten Löscherfolg, sodass kurze Zeit später „Feuer unter Kontrolle“ bzw. „Feuer aus“ an die Leitstelle gefunkt werden konnte. Aus dem vollkommen zerstörten Fahrzeug liefen Hydrauliköl und Treibstoff aus. Diese konnte zum Teil aufgefangen werden. Trotzdem ordnete die durch die Feuerwehr hinzugerufene Untere Wasserbehörde an, dass das Erdreich ausgebaggert werden müsse. Diese Baggerarbeiten wurden durch ein ortsansässiges Unternehmen durchgeführt.

Für die Absicherung der Einsatzkräfte stand ein Rettungswagen der BRK Rettungswache Obernburg zur Verfügung. Dieser musste aber nicht eingesetzt werden.

Bei diesem Einsatz waren vier Einsatzfahrzeuge und 16 Einsatzkräfte der Feuerwehr Großostheim vor Ort. Einsatzende war gegen 19:00 Uhr.

Über den entstandenen Sachschaden sowie die Brandursache können seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.
 
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Bild Feuerwehr Großostheim
18 September 2016, 13:15
 

BAB 45 - Zwischen AS Mainhausen und dem Seligenstädter Dreieck – Verkehrsunfall

Zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person wurden am Samstagvormittag (10.09.2016) um 11:02 Uhr  die Feuerwehren aus Kleinostheim, Karlstein (Verkehrssicherungsanhänger) und Alzenau (Rüstwagen) auf die Autobahn BAB 45 gerufen. Zwischen den Anschlussstellen Mainhausen und dem Seligenstädter Dreieck kollidierten aus bislang ungeklärter Ursache drei Fahrzeuge miteinander. Ebenso wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Hessen zur Einsatzstelle entsandt, da bei Notrufeingang nicht feststand, ob sich die Einsatzstelle auf hessischer oder bayerischer Gemarkung befand. Obwohl sich die Einsatzstelle auf hessischer Gemarkung befand, wurde der Einsatz von den bayerischen Feuerwehren in Auftrag des Seligenstädter Wehrführers abgearbeitet, da diese ersteintreffend an der Unfallstelle waren. Entgegen der Alarmmeldung, dass es sich um einen Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person handelt, waren bei Eintreffen der Feuerwehr bereits alle Fahrzeuginsassen befreit.
Nach der Ankunft des ersten Rettungswagens an der Unfallstelle wurde schnell ersichtlich, dass bei dem Unfall mehrere Personen verletzt wurden bzw. betroffen waren. Insgesamt waren von Seiten des Rettungsdienstes drei Rettungswagen, zwei Notärzte sowie das Einsatzmotorrad der Motorradstreife an der Unfallstelle. Die Notärzte sichteten vor Ort fünf Patienten, darunter auch ein 18 Monate altes Kleinkind. Drei der fünf Unfallbeteiligten wurden anschließend in umliegende Kliniken zur medizinischen Weiterversorgung transportiert. 
In Auftrag der Polizei wurde durch die Feuerwehr während der Rettungs- und Bergungsarbeiten die Autobahn in Fahrtrichtung Aschaffenburg voll gesperrt. Hierzu leitete dieFeuerwehr Karlstein mit dem Verkehrssicherungsanhänger den Verkehr an der Anschlussstelle Mainhausen aus. Parallel dazu wurde der Brandschutz sichergestellt und ausgelaufene Betriebsmittel abgebunden.
Nachdem die Verletzten abtransportiert worden waren, unterstützten die Feuerwehrleute die Abschleppunternehmen bei der Bergung der nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge und der Fahrbahnreinigung. 
Die Feuerwehren waren mit insgesamt sieben Fahrzeugen und 32 Einsatzkräften vor Ort. Von Seiten der Kreisbrandinspektion war Kreisbrandmeister Thorsten Frank an der Einsatzstelle. Einsatzende war gegen 13:00 Uhr.
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10 September 2016, 12:42
 

Heigenbrücken - Motorrad prallt frontal gegen Pkw - 2​ ​Schwerverletzte

Am Freitagnachmittag (19.08.2015) wurden die Feuerwehren Heigenbrücken und Laufach um 16:09 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Staatsstraße 2317 alarmiert.

Zwischen dem Ortseingang Heigenbrücken und der Kreuzung zur Bundesstraße 26 kollidierten aus derzeit noch ungeklärter Ursache ein 42-jähriger Motorradfahrer und ein PKW miteinander. Dabei wurden beide Fahrer schwerverletzt. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde die Unfallstelle gegen den nachfolgenden Verkehr abgesichert. Beide Unfallbeteiligten mussten bis zur Ankunft des Rettungsdienstes durch das First-Responder-Team der Feuerwehr Heigenbrücken medizinisch versorgt werden. Zeitgleich wurde der Brandschutz sichergestellt und die Staatsstraße für den Verkehr im Auftrag der Polizei voll gesperrt. Zur patientenschonenden Rettung mussten weiterhin am Toyota Yaris beide Türen auf der Fahrerseite mit einer Rettungsschere entfernt werden. Anschließend wurde die schwerverletzte 56-jährige Fahrerin mit einem Spineboard aus dem Fahrzeug gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Für den ebenfalls schwerverletzten Motorradfahrer kam ein Rettungshubschrauber zur Einsatzstelle. Für dessen Landung musste die Kreuzung B26 / Staatsstraße 2317 durch die Feuerwehr Laufach gesperrt werden und die Besatzung des Rettungshubschraubers an die Unfallstelle gebracht werden.  Die Vollsperrung der Straßen sorgte im abendlichen Berufsverkehr für einige Behinderungen.  

Beide Unfallbeteiligten wurden nach der Erstversorgung durch den Notarzt / Rettungsdienst in Krankenhäuser verbracht. Nach der Unfallaufnahme durch die Verkehrspolizei unterstützte die Feuerwehr die hinzugerufenen Bergungsdienste bei den Aufräumarbeiten.

Die Feuerwehren aus Heigenbrücken und Laufach waren mit fünf Fahrzeugen und 36 Einsatzkräften unter der Einsatzleitung von Kommandant Tobias Dehniger vor Ort. Von Seiten des Rettungsdienstes wurden zwei Rettungswagen sowie ein Notarzt, ein Rettungshubschrauber und ein Einsatzmotorrad des Bayerischen Roten Kreuzes an die Einsatzstelle entsendet. Einsatzende war gegen 19:30 Uhr.

Über die Art der Verletzungen, die Unfallursache sowie den Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.
 
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19 August 2016, 18:15
 

Ferienspaß bei der Feuerwehr Kleinostheim

53 Kinder und 10 Betreuer durften im Rahmen der kirchlichen Ferienspiele in Kleinostheim der
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Freiwilligen Feuerwehr einen Besuch abstatten.
Im Feuerwehrhaus in Kleinostheim erwartete sie ein abwechslungsreiches Programm.
Was macht eigentlich eine Freiwillige Feuerwehr? Wir alarmiere ich die Feuerwehr im Notfall? Wie
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ist die Personalstruktur einer Freiwilligen Feuerwehr? Diese Fragen und noch einiges mehr wurde
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den Jugendlichen an der ersten Info-Station über die Feuerwehr beantwortet.
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Weiter ging es dann mit einer Führung durch das Feuerwehrhaus. Neben der Fahrzeughalle mit dem
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gesamten Fuhrpark wurden die Atemschutzwerkstatt, die Einsatzzentrale und der Umkleidebereich
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besichtigt. Sichtlich beeindruckt waren die Besucher von der umfangreichen Ausstattung.
Anschließend wurde ein Fahrzeug, das Tanklöschfahrzeug besichtigt. Hier konnten die verschiedenen
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Ausrüstungsgegenstände begutachtet werden. Neben dem Hydraulischen Rettungsgerät, den
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Schläuchen und Strahlrohren sind auf dem Fahrzeug viele weitere Gegenstände verlastet, die im
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Feuerwehreinsatz benötigt werden.
Weiter ging es dann mit Feuerwehrfahrzeugen an den Main. Im Bereich der NATO-Straße in
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Dettingen wurde dann das Feuerwehr-Rettungsboot ins Wasser gelassen. Bei angenehmem Wetter
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konnten mit dem Boot einige Runden auf dem Main gedreht werden.
Daneben bestand dann noch die Möglichkeit, sich mit der Drehleiter einen Überblick aus 30 Metern
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über Kleinostheim und Dettingen zu verschaffen und sich an verschiedenen Strahlrohren zu
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erproben, wie in der Praxis ein Feuer gelöscht wird.
Nachdem alle Gerätschaften wieder einsatzklar gemacht wurden ging es zur Stärkung zum
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Mittagessen in den Laurenzi-Center.
 
Kleinostheim Ferienspaß
 
​Text und Bildrecht: "Feuerwehr Kleinostheim"​
13 August 2016, 9:12
 

Brand im Krombach - 2 Verletzte

Am Montagmittag (08.08.2016) wurden die Feuerwehren aus Krombach, Schöllkrippen und Blankenbach zu einem Brandereignis nach Krombach in die Hauptstraße gerufen. Auch Kreisbrandinspektor Frank Wissel und Kreisbrandmeister Norbert Ries machten sich auf den Weg zur Einsatzstelle.


Krombach, Lkr. Aschaffenburg. Bei einem Brand  in der Hauptstraße erlitten am Montagmittag zwei Frauen leichte Verletzungen. Gegen 13 Uhr war es in einem Mehrfamilienhaus zu einer Rauchentwicklung gekommen. Ein benachbartes Ehepaar bemerkte den Rauch und betrat die Wohnung, aus der der Rauch drang. Inzwischen hatte auch eine Bewohnerin des Dachgeschoßes auf den Brand aufmerksam gemacht. Mit einem Feuerlöscher konnte der Mann den Brand löschen, so dass es zu keinem größeren Schaden kam. Auslöser war offenbar eine vergessene Kerze, die eine Tischdecke in Brand gesetzt hatte. Die beiden Frauen erlitten durch die Rauchentwicklung eine leichte Rauchgasvergiftung, sie wurden vorsorglich zur weiteren Untersuchung ins Kreiskrankenhaus Wasserlos gebracht. Der Sachschaden blieb mit 500 Euro relativ gering. Pressemitteilung der Polizei Alzenau


Die Einsatzkräfte der Feuerwehr gingen unter Atemschutz mit einem Kleinlöschgerät zu Nachlöscharbeiten vor. Parallel dazu wurde das Wohnhaus mit Hilfe eines Überdrucklüfters vom Rauch befreit. Abschließend wurde die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Nach etwa einer Stunde konnten die rund 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr wieder abrücken.

09 August 2016, 13:29