Ein schwerer Verkehrsunfall mit 2 beteiligten Pkw ereignete sich heute Vormittag gegen 09.30 Uhr auf der Wenigumstädter Straße im Großostheimer Ortsteil Pflaumheim. Der mutmaßliche Unfallverursacher wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät aus seinem Pkw befreit werden. Der 81-jährige fuhr mit seinem Opel aus einer Grundstücksausfahrt auf die Wenigumstädter Straße. Dort konnte ein aus Richtung Wenigumstadt kommender 52-jähriger VW-Fahrer nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr ihm frontal in die linke Fahrertür. Durch den Aufprall erlitt der Senior schwere Verletzungen und musste nach notärztlicher Versorgung vor Ort in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der VW-Fahrer blieb unverletzt. Die Feuerwehren Großostheim und Wenigumstadt wurden um 09.38 Uhr alarmiert. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte und erster Absicherung der Unfallstelle wurde mit der technischen Rettung des Opel-Fahrers begonnen. Dazu mussten mit hydraulischem Rettungsgerät zunächst beide Türen auf der Fahrerseite entfernt werden. Im Anschluss wurde der Patient mit Hilfe eines Rettungsbrettes patientenschonend aus dem Fahrzeug herausgehoben. Aufgrund der nicht vollständig geklärten Unfallursache wurde eine Sachverständige hinzugezogen. Die Wenigumstädter Straße blieb für die Zeit der Rettung und der anschließenden Unfallaufnahme komplett gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet. Die Feuerwehren waren mit 35 Einsatzkräften und 7 Fahrzeugen unter der Leitung des Großostheimer Kommandanten Stefan Ullrich vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen und einer Notärztin an der Einsatzstelle. Der Einsatz war nach abschließender Bergung der Unfallfahrzeuge gegen 11.45 Uhr beendet.

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Am Dienstag, 18.07.2017 ist gegen 20.30 Uhr trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr in der Hauptstraße in Heimbuchenthal eine Gartenhütte oberhalb eines Wohnhauses komplett abgebrannt. In der Gartenhütte befanden sich unter anderem 3 Bienenvölker die verständlicherweise auf die Einsatzkräfte nicht gut zu sprechen waren und entsprechend aggressiv reagierten. Der Brand hatte sich beim Eintreffen der Feuerwehren schon auf eine angrenzende Wiese ausgebreitet. Die Feuerwehren aus Heimbuchenthal und Mespelbrunn brachten den Brand mit 4 Atemschutztrupps und 2 C-Rohren schnell unter Kontrolle. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Dammbach musste nicht mehr ausrücken. Dem Heimbuchenthaler Einsatzleiter Andreas Nork standen 35 Einsatzkräfte, die mit 5 Fahrzeugen ausgerückt waren, zur Verfügung. Von der Kreisbrandinspektion befand sich Kreisbrandmeister Marco Eich an der Einsatzstelle. Ein Rettungswagen der Rettungswache Hobbach übernahm die Absicherung der Feuerwehrleute. Bürgermeister Rüdiger Stenger war ebenfalls vor Ort. Der Einsatz war gegen 22.00 Uhr beendet.

Zu einem B3 Zimmer wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein am Samstag um 13:23 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen vor Ort stellte sich heraus, dass es in einer Küche gebrannt hatte und das Feuer bereits zu großen Teilen erloschen war. Der einzige Bewohner befand sich in Sicherheit, das Erdgeschoß war stark verraucht.

Ein Trupp unter Atemschutz ging in das Gebäude mit einem Strahlrohr vor und kontrollierte den gesamten Bereich. Mit Schuttmulden wurde das Brandgut ins freie gebracht und endgültig abgelöscht. Glücklicherweise war das Feuer noch nicht auf Einrichtungsgegenstände übergegriffen. Die Wohnung wurde entraucht und vor der Übergabe an den Bewohner noch einmal mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein war mit einem Löschzug (Einsatzleitwagen, Hilfeleistungslöschfahrzeug, Löschfahrzeug und Drehleiter) vor Ort. Einsatzleiter und Kommandant Andreas Emge, konnte auf 19 Einsatzkräfte zurückgreifen. Vor Ort war ebenfalls ein Vertreter der Kreisbrandinspektion, ein Rettungswagen sowie die Karlsteiner „Helfer vor Ort“ Einheit des Roten Kreuzes. Glücklicherweise gab es keine verletzten Personen.

Zur Brandursache und Schadenshöhe, können wir keinerlei Angaben machen. Der Einsatz war um 14:23 Uhr beendet.

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg/Kdt. Feuerwehr Gemeinde Karlstein

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Aufräumarbeiten nach dem Einsatz - Feuerwehr Gemeinde Karlstein 

Die Jugendwarte der Kreisjugendfeuerwehr Aschaffenburg fuhren vom 29.06.2017 bis zum 02.07.2017 zu einem politisch und kulturell interessanten Ausflug nach Berlin. Insgesamt nahmen rund 40 Teilnehmer an dem Ausflug teil.
Als es am frühen Donnerstagmorgen um 5:00 Uhr in Schöllkrippen losging, trafen sich alle Jugendwart/innen. Nachdem alle Teilnehmer endlich eingetroffen waren, konnte die Fahrt starten. Alle waren, trotz der schlechten Wettervorhersage, voller Vorfreude und gespannt auf die Zeit in Berlin.

Nach ca. 4 Stunden anstrengender Fahrt wurde eine Rast in Höhe Eisennach eingelegt, bei der sich die Beteiligten mit süßen und deftigen Stückchen stärken konnten; in Berlin angekommen aßen alle Beteiligten in einem kroatischen Restaurant zu Mittag.
Später, nach einer kurzen Ruhepause und dem Bezug der Zimmer, startete der erste offizielle Programmpunkt. Die Jugendwart/innen bekamen eine Bunkerführung in den Berliner Unterwelten. Bei dieser Führung ging es besonders um den Aufbau eines Bunkersystems und die Berliner Bunker, die im 2. Weltkrieg gebaut worden sind und auch im kalten Krieg genutzt wurden. Trotz aller Vorfreude auf die Führung gestaltete sich die Anreise zu der Tour schwer, da durch das Unwetter, was in Berlin herrschte, viele U-Bahnhöfe überschwemmt waren und die Berliner Feuerwehr wegen dem Starkregen einen Ausnahmezustand ausrief. Insgesamt hatte die Feuerwehr in Berlin knapp 2.000 Einsätze. Dennoch schafften es alle Beteiligten, mit leichter Verspätung, zur Führung.
Nach der informativen Bunkerführung hatten alle Teilnehmer Freizeit und konnten den Abend gemütlich in Kleingruppen ausklingen lassen.

Am nächsten Tag ging es morgens nach dem Frühstück mit dem Programm weiter. Die Jugendwarte waren zu einem Besuch in der Bayerischen Vertretung in Berlin eingeladen. Dort stellte die Pressesprecherin Anette Denove allen Teilnehmern eine Präsentation vor, die den Beteiligten einen kleinen Einblick in die Politik, besonders auf das Thema Feuerwehr bezogen, gab. Nach der aufschlussreichen Präsentation zeigte die Pressesprecherin den Jugendwart/innen noch das ganze Gebäude der Bayerischen Vertretung.
Nach dem Besuch der Bayerischen Vertretung in Berlin besuchten die Jugendwarte den Reichstag, und trafen sich dort mit der Bundestagsabgeordneten Frau Andrea Lindholz. Frau Lindholz erklärte den Teilnehmern den Tagesablauf eines Bundestagsabgeordneten und wie sich der Beruf auf das Privatleben auswirkt. Auch erklärte sie ihren Standpunkt zur gleichgeschlechtlichen Ehe, da an diesem Tag die Abstimmung hierüber erfolgte. Nachdem alle Fragen beantwortet waren, verabschiedete sich Frau Andrea Lindholz und die Jugendwarte konnten sich in der Reichstagskantine stärken.
Auch wurde im Reichstag eine Bundestagsdebatte besucht, in der es über den Abgasskandal ging. Alle Jugendwart/innen und Jugendwartinnen fanden die Diskussion der Politiker sehr interessant.
Schließlich konnte im Reichstag auch die Reichstagskuppel besichtigt werden, von der die Jugendwart/innen einen hervorragenden Blick, trotz schlechtem Wetter, über Berlin hatten.
Am Freitagnachmittag startete dann gegen 14:30 Uhr eine Stadtrundfahrt. Bei der Stadtrundfahrt fuhren die Jugendwart/innen in die verschiedenen Gebiete in Berlin, um die Vielfältigkeit Berlins zu entdecken und gezeigt zu bekommen. Besonders der Checkpoint Charlie, die Hackeschen Höfe und das Brandenburger Tor gefielen allen Beteiligten. Auch verriet uns die Berliner Reiseführerin viele Geheimtipps der Stadt.
Nach der anstrengenden aber spannenden Stadtrundfahrt hatten alle Jugendwarte wieder Zeit zur freien Verfügung und konnten ihr Abendprogramm selbst gestalten.

Am nächsten Tag trafen sich alle Jugendwart/innen nach dem Frühstück, um ca. 8.30 Uhr. Nach Hohenschönhausen fuhren die Jugendwarte, um sich dort das Stasi-Gefängnis anzuschauen. Der Führungsleiter, der die Jugendwarte durch das Stasi-Gefängnis führte, konnte den Teilnehmern die Räume und die Atmosphäre des ganzen Gefängnisses sehr nahe bringen, da er selbst öfters inhaftiert war. Dieser zeigte den Beteiligten Zellen, Verhörräume, Beruhigungszellen und Sammelzellen. Alle Jugendwartinnen und Jugendwarte waren sehr beeindruckt von der Führung.
Den Rest des Tages hatten alle Beteiligten Freizeit und konnten ihren Tag in Berlin selbst gestalten. Viele Jugendwart/innen ließen es sich nicht nehmen und schauten sich andere Sehenswürdigkeiten Berlins an, während andere die Zeit für eine kleine Shoppingtour durch Berlin nutzen.
Der Abend war wieder zur freien Verfügung, sodass die Jugendwart/innen ihren letzten Abend in Berlin gemütlich in Kleingruppen ausklingen lassen konnten.

Am Sonntagmorgen war es soweit und alle Teilnehmer mussten ihre Koffer für die Heimreise packen. Nach einem Frühstück und dem Check-Out, fuhr die gesamte Gruppe nochmal nach Kreuzberg, um diesen Stadtteil Berlins genauer zu erkunden.
Als die Heimreise dann  startete, freuten sich alle Jugendwarte auf Zuhause, aber waren dennoch traurig Berlin schon verlassen zu müssen. Zwar total erschöpft vom vielen Erlebten, aber voller guter Erinnerungen schauen die Jugendwarte während der Fahrt auf den Berlinausflug zurück.

Großer Dank gilt der Bundestagsabgeordneten Frau Andrea Lindholz, die es den Jugendwarten ermöglichte, mit ihrer Einladung, nach Berlin zu fahren und eine derartige Fahrt zu erleben. Auch danken die Jugendwarte dem Busfahrer, der die Teilnehmer, trotz starkem Regen, von jedem Ziel wieder nach Hause brachte.
Des Weiteren gilt ein großer Dank allen Jugendwartinnen und Jugendwarten, die an dem Ausflug teilgenommen haben.
Anna Bott
Fachreferat Jugendarbeit

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Bilder: Jason Lafley

Am heutigen Mittag gegen 15.00 Uhr gerieten im Karlsteiner Ortsteil Dettingen am Ortsausgang Richtung Kleinostheim rund 150 Stroh-Rundballen in Brand. Die Feuerwehren Gemeinde Karlstein und Kleinostheim wurden um 15.07 Uhr zu dem Strohballenbrand alarmiert. Die ersten Löschversuche zeigten schnell Wirkung, eine weitere Brandausbreitung auf ein unmittelbar angrenzendes Waldstück und die Ackerfläche konnte verhindert werden. Im weiteren Einsatzverlauf mussten die Strohballen abgelöscht werden. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde eine 400 Meter lange Schlauchleitung zur Einsatzstelle verlegt. Außerdem transportierten zwei Tanklöschfahrzeuge und ein mit einem 5000 Liter Wasserfass bestückter Lkw des gemeindlichen Bauhofes im Pendelverkehr Löschwasser an den Brandort. Mit Hilfe eines zur Unterstützung angeforderten Radladers wurden die Rundballen auseinandergezogen und mit 4 Strahlrohren sukzessive abgelöscht. Diese sehr zeitaufwändige Arbeit zog sich bis in die Abendstunden hin. Nachdem die Rundballen auseinandergezogen und abgelöscht waren, wurde noch ein Schaumteppich über das Brandgut gelegt um ein selbstständiges Wiederaufflammen zu verhindern. Gegen 19.45 Uhr waren die Löscharbeiten beendet. Bis dahin wurden 70.000 Liter Löschwasser an die Einsatzstelle gefahren. Dazu wurden noch rund 60.000 Liter Wasser über die verlegte Schlauchleitung entnommen. Aktuell finden letzte Aufräumarbeiten statt, die voraussichtlich bis gegen 21.00 Uhr andauern. Die Feuerwehren Karlstein und Kleinostheim waren mit insgesamt 36 Einsatzkräften und 9 Fahrzeugen unter der Leitung von Karlsteins stellvertretendem Kommandanten Thomas Merget im Einsatz.

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Mit Beginn des Schuljahres 2016/17 wurde an unserer OGS zum 2. Mal eine „Feuerwehr-AG“ gestartet. Unter Leitung von Frau Bott, Mitarbeiterin des Fachreferates Jugendarbeit vom Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg, haben sich Schülerinnen und Schüler unserer OGS wöchentlich getroffen, um sich mit den Aufgaben der Feuerwehren vertraut zu machen. Mit viel Interesse und Einsatzbereitschaft gab Frau Bott ihr Wissen in theoretischen und praktischen Teilen weiter.

Um allen Schülern einen kleinen Einblick in die verantwortungsbewusste und wichtige Arbeit der FFW zu geben, organisierte das Fachreferat am 5. Juli 2017 den „Brandschutznachmittag“. Inhaltliches Ziel war eine Brandschutzbelehrung für alle Schüler.

Interessiert und mit großer Spannung nahmen die Schüler die 4 Stationen der verschiedenen Feuerwehren in Augenschein.

Die FF Stockstadt beteiligte sich mit einem „Super“ Feuerlöschtraining. Viele Schüler wollten mehrfach das Löschen eines Feuers mit dem Feuerlöscher trainieren und so selbst unter Aufsicht ihr Können ausprobieren.

Die FF Albstadt zeigte uns ihr Löschfahrzeug. Hier erfuhren wir, dass Löschfahrzeuge z.B. auch zum Abpumpen von Wasser in vollgelaufenen Kellern eingesetzt werden. Interessiert durchforsteten die Schüler das Fahrzeug, einige ließen sich eine Rundfahrt am Ende der Veranstaltung nicht entgehen und die Feuerwehrleute beantworteten geduldig viele Fragen.

Die FF Schöllkrippen stellte für diesen Nachmittag das Fahrzeug mit der Drehleiter zur Verfügung. Alle Schüler, Lehrer und Mitarbeiter haben sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, mit der ausgefahrenen Drehleiter unsere Schule und die Umgebung von „Oben“ anzuschauen!

Die FF Wasserlos übernahm die Brandschutzerziehung. Die Schüler wurden u.a. auf die verschiedenen Feuerwehren, die es in Deutschland gibt, und ihre Einsatzmöglichkeiten hingewiesen. Sie lernten die unterschiedlichsten Schutzanzüge und ihre Verwendung kennen. In einem weiteren theoretischen Teil lernten wir  die Bedeutung der verschiedenen Zeichen (z.B. für Fluchtwege) kennen.

Besonders freuten wir uns, dass ältere Schüler unserer Schule auch in der Jugendfeuerwehr aktiv sind und bei der Gestaltung des Tages mitgeholfen haben.

Dieser Nachmittag war für alle Teilnehmer ein ganz besonderes Erlebnis. Wir möchten uns bei den Feuerwehrfrauen und -männern aus Stockstadt, Schöllkrippen, Albstadt, Wasserlos und dem Fachreferat Jugendarbeit  herzlich  bedanken und  freuen uns darauf im Schuljahr 2017/18 wieder eine Feuerwehr-AG an unserer OGS durchführen zu können.

Michaela Werner
Leiterin der OGS Alzenau

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Heute Mittag wurden um 14:44 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Feldkahl und die Freiwillige Feuerwehr Hösbach zu einem Brand einer Gartenhütte nach Feldkahl alarmiert.
Bei Eintreffen der ersten Kräfte war eine leichte Rauchentwicklung hinter der dortigen Bebauungslinie wahrnehmbar. Außerdem war deutlicher Brandgeruch festzustellen.
Die Erkundung gestaltete sich als sehr aufwändig und erforderte einesportliche Höchstleistung des Einsatzleiters Christian Seitz. Er musste sich zunächst durch die Grundstücke der Anwohner arbeiten und sich anschließend durch ca. 50 Meter Buschwerk kämpfen, um zum Brandobjekt zu gelangen. Während dessen wurde ein weiterer Angriffsweg über einen nahegelegenen Spielplatz erkundet.
An der ca. 5x5m großen Hütte angekommen, konnte eine deutliche Rauchentwicklung festgestellt werden. Flammen waren noch nicht erkennbar.
Sofort wurde ein Löschangriff mit 2 Atemschutztrupps vorbereitet. Hierzu mussten ca. 120m B-Schlauch durch unwegsames Gelände verlegt werden, da nach der Erkundung eine Befahrbarkeit bis zur Einsatzstelle auf Grund der Geländesituation und der Bodenbeschaffenheit ausgeschlossen werden musste. Zeitgleich wurde über das 2. Löschfahrzeug eine Reserve über den zweiten erkundeten Angriffsweg aufgebaut.
Die vorgehenden Trupps konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen und noch in seiner Entstehung bekämpfen. So konnte durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr größerer Schaden an der Hütte abgewendet werden.
Der Einsatzleiter Christian Seitz konnte auf die stattliche Anzahl von 22 Feuerwehrkräften mit 3 Atemschutztrupps zurückgreifen.
Ebenfalls vor Ort zur Unterstützung des Einsatzleiters war der zuständige Kreisbrandmeister Markus Rohmann sowie die eine Streife der Polizei und ein RTW des Rettungsdienstes zur Absicherung des Atemschutzeinsatzes. Zur Brandursache und zur Höhe des Schadens können wir keine Angaben machen. Einsatzende war gegen 16:00 Uhr.

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Bei einem ausgedehnten Kellerbrand in Karlstein, wurden zwei Anwohner und zwei Feuerwehrleute verletzt. Alle vier wurden vorsorglich vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert.

Gegen 12:29 Uhr wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, zu einem Kellerbrand in die Welzheimer Straße, im Ortsteil Dettingen alarmiert. Beim eintreffen der ersten Einsatzkräfte quoll dicker Rauch mit offenem Feuer aus dem Treppenabgang und den Kellerfenstern. Sofort gingen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz, mit zwei Strahlrohren, in den Kellerbereich vor. Alle Bewohner hatten das Haus beim eintreffen der Feuerwehr bereits verlassen und waren in Sicherheit, zwei der Bewohner erlitten jedoch vermutlich eine Rauchgasvergiftung.

Obwohl das gesamte Haus bereits Stromlos war, erlitten beide Truppmitglieder des ersten Angriffstrupp einen Stromschlag durch die PV Anlage, welche weiter Strom in Richtung des Gleichrichters im Keller lieferte. Die Isolierung und Halteklammern der Kabel waren soweit abgebrannt und hingen Stromführend ohne Isolation von der Decke. Im total verrauchten Raum konnten dies die Männer nicht sehen und gerieten so in Kontakt mit der Leitung. Beide führten ihren Löscheinsatz noch zu Ende und wurden dann vom Rettungsdienst erstversorgt sowie zur weiteren Beobachtung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Das Feuer selbst war dann relativ schnell gelöscht und man konnte mit der Entrauchung des Gebäudes sowie der Löscharbeiten beginnen. Diese Arbeiten zogen sich dann noch bis ca. 15:00 Uhr hin, teilweise wurden diese unter Maske/Atemluftfilter durchgeführt. Insgesamt waren acht Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Gemeinde Karlstein im Einsatz. Als Reserve stand noch ein Löschfahrzeug aus Kahl mit insgesamt sechs weiteren PA Träger an der Einsatzstelle bereit.

Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein war mit 19 Personen , zwei Löschfahrzeugen, einem Tanklöschfahrzeug, einer Drehleiter, einem Einsatzleitwagen sowie einem Transport Lkw vor Ort. Die Feuerwehr Kahl wie bereits erwähnt zur Absicherung mit einem weiteren Löschfahrzeug und neun Personen. Von Seiten des Rettungsdienstes waren drei Rettungswagen, ein Notarzt sowie ein Einsatzleiter Rettungsdienst im Einsatz. Kreisbrandinspektor Frank Wissel sowie Bürgermeister Winfried Bruder unterstützen den Einsatzleiter bzw. informierten sich vor Ort.  

Zur Brandursache und Schadenshöhe, können wir keinerlei Angaben machen. 

gez. Andreas Emge - Pressesprecher Kreisbrandinspektion

Der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg e.V. besitzt seit dem Jahr 2000 ein Miniatur-Übungs-Rauchhaus, das den Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg kostenlos für Ausbildungszwecke zur Verfügung gestellt wird. An diesem, im Playmobilmaßstab gestalteten Wohngebäude, können mit Hilfe von Miniaturtechnik und maßstabsgetreuen Geräten, Fahrzeugen und Figuren diverse Einsatzszenarien dargestellt und geübt werden. Obwohl das Rauchhaus hauptsächlich zur Visualisierung der Rauchausbreitung und den Auswirkungen von Belüftungsmaßnahmen vorgesehen ist, kann das Objekt zu vielfältigen Ausbildungsthemen genutzt werden.

So kann es beispielsweise auch bei Planspielen zu taktischem Verhalten von Atemschutztrupps im Innenangriff oder für die Drehleiterausbildung eingesetzt werden. Weiter kann es im Rahmen der Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen und bei Unterweisungen zum Verhalten Brandfall verwendet werden.

Die Ausbildung der Feuerwehren übernimmt seit Anschaffung des Hauses die Feuerwehr Gemeinde Haibach.
Das mittlerweile in die Jahre gekommene Rauchhaus musste nun aufgrund zahlreicher Schäden ersetzt werden.

Die Verantwortlichen der Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau konnten sich selbst vom hohen Ausbildungswert und Nutzen eines Rauchhauses überzeugen und haben sich daraufhin gerne bereit erklärt, die rund 2.500 Euro teure Neuanschaffung zu finanzieren.

Das neue Rauchhaus bietet bei gleichem Maßstab, einen deutlich erweiterten Funktionsumfang. So lassen sich Rauchausbreitung und aktive Belüftungsszenarien im Rahmen der taktischen Ventilation noch anschaulicher simulieren. So können sowohl die Vorteile einer den Löschangriff begleitenden Überdruckventilation demonstriert, als auch die Probleme bei falschen Vorgehensweisen aufgezeigt werden.

Aber nicht nur die Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg profitieren von den durch die Betreuer der Feuerwehr Gemeinde Haibach bei ihnen abgehaltenen Schulungen. Auch die Brandschutzerziehung in Schulen, Kindergärten oder Seniorenheimen gewinnt durch die Vorführungen des Rauchhauses. Im Gebäude befindet nun ein Rauchwarnmelder, so lässt sich das empfohlene Verhalten im Brandfall spielerisch nachstellen.

Ob für die Brandschutzerziehung, die Öffentlichkeitsarbeit, oder die Ausbildung im Hinblick auf taktische Ventilation beim Löschangriff, Dank der Unterstützung durch die Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau steht den Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg nun wieder ein hochwertiges Ausbildungsmittel zur Verfügung.Rauchhaus2a 01
v.l.n.r. Rauchhausverantwortlicher Thoma Richard, FF Haibach, Vorstandsvorsitzender Jürgen Schäfer, Haibachs 1. Bürgermeister und stv. Landrat Andreas Zenglein, KBI Frank Wissel, Kdt. Michael Bauecker

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Am vergangenen Wochenende führte das Fachreferat Technik des KFV seinen traditionellen Fortbildungsausflug durch. Die von Stefan Ullrich geplante Veranstaltung ging dieses Jahr in die Schwäbische Alb und das Ostallgäu.

Zunächst führte uns unser Feuerwehrkamerad Dominik Allig bei seinem Arbeitgeber, der Firma Magirus in Ulm, durch die heiligen Hallen. Imposant waren die neue Fertigungshalle für Löschfahrzeuge und die Produktion der Drehleitern.

Am späteren Nachmittag bezogen wir dann unser Quartier in Buchloe im Ostallgäu, wo am Freitagabend ein Dorffest zu einem Besuch einlud. Am nächsten Morgen besuchten wir die Firma Spechtenhauser in Waal, den Hersteller der bekannten Chiemsee-Pumpen und konnten hier sehr interessante Einblicke in die Fertigungsprozesse gewinnen.

Da das Kulturelle auch nicht zu kurz kommen sollte, war der Stadtrundgang in Landsberg am Lech ein guter Zwischenstopp zur Kurz-Wallfahrt ins Kloster Andechs, wo göttlicher Beistand für die künftige Fachreferatsarbeit erbeten wurde. Die Arbeit der Mönche wurde durch die anschließende Verkostung diverser Bierspezialitäten unterstützt.

Am Samstagabend lud uns die Feuerwehr Buchloe zu einem Rundgang in ihr neu errichtetes Feuerwehrhaus ein, wo es einige staunende Gesichter gab. Den Abend ließen wir dann in einem schönen Biergarten ausklingen.

Am Sonntagmorgen wurde die Heimreise angetreten. Ein interessantes Wochenende ging damit zu Ende, aber für 2018 ist ja wieder was geplant....!
Christian Schüßler, KBM Technik

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Auf einem Firmengelände in der Frankenstraße in Mömbris geriet  am Samstagnachmittag, 24.06.2017, ein Radlader in Brand. Dies wurde gegen 16:10 Uhr der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain gemeldet, weswegen die Feuerwehren aus Mömbris und Alzenau (Großtanklöschfahrzeug) sowie der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel alarmiert wurden. Während der Fahrer des Radladers bereits erste Löschversuche unternahm, wurde zeitgleich über Notruf die Feuerwehr gerufen. 

An der Einsatzstelle stand bei Eintreffen der Einsatzkräfte der Radlader in Vollbrand. Ein weiterer in unmittelbarer Nähe zum brennenden Radlader geparkter Minibagger wurde sofort mittels Löschwasser gekühlt. Parallel zu dieser Maßnahme wurde ein Löschangriff mit zwei C-Rohren unter Atemschutz vorgetragen. Durch den sofortigen Schutz des Minibaggers und den offensiven Löschangriff von zwei Seiten durch die Besatzung der Löschfahrzeuge war der Brand schnell unter Kontrolle. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde der ausgebrannte Radlader mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Einsatzleiter Christian Heininger konnte auf rund 30 Einsatzkräfte und fünf Einsatzfahrzeuge zurückgreifen. Kreisbrandinspektor Frank Wissel war als Vertreter der Kreisbrandinspektion vor Ort. Von rettungsdienstlicher Seite war ein Rettungswagen der BRK Rettungswache Schöllkrippen im Einsatz. Der Rettungsdienst musste jedoch nicht eingesetzt werden.

Der Einsatz war um 18:00 Uhr beendet.

Über den entstandenen Sachschaden sowie die Brandursache können seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

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Am Dienstagmorgen, kurz nach 09:30 Uhr, wurde die Feuerwehr Mainaschaff, zusammen mit der Tauchereinheit der Feuerwehr Aschaffenburg, an den Mainparksee alarmiert. Dort sollte eine Person im Wasser untergegangen sein. Ebenfalls wurden alarmiert verschiedene Wasserrettungseinheiten der BRK Wasserwacht sowie Einheiten des Rettungsdienstes.

Einsatzleiter und Kommandant der Feuerwehr Mainaschaff, Matthias Grimm, konnte auf ca. 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr, welche mit sechs Fahrzeugen angerückt waren, zurückgreifen. Hinzu kamen noch die Einsatzkräfte der Wasserwacht und des Rettungsdienstes.

Leider kam für die Person letztendlich jede Hilfe zu spät, diese konnte nur noch Tod aus dem Wasser geborgen werden.

Von Seiten der Kreisbrandinspektion waren die Kreisbrandmeister Udo Schäffer und Marco Eich vor Ort im Einsatz.

Zur ertrunkenen Person wie auch zur Ursache können wir keinerlei Aussagen treffen.

Am Donnerstag um 18:34 Uhr, wurden die Wehren aus Haibach, Winzenhohl und Hösbach-Bahnhof, zu einem größeren Brand nach Haibach, in die Riemenschneider Straße alarmiert. In einer Garage (Nebengebäude) brannten mehre Motorräder, Fahrräder und auch Pkw. Das Feuer drohte auf das sechs Familien Wohnhaus überzugreifen, was jedoch durch die Feuerwehr verhindert werden konnte.

Von den Anwohnern wurden zwei Personen verletzt, eine davon schwer, letztere wurde mit Verbrennungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Einsatzleiter und Stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Haibach, Markus Roth, konnte auf insgesamt 50 Einsatzkräfte mit 10 Fahrzeugen zugreifen. Die Kräfte brachten vier Strahlrohre, vier Lüfter und mehrere Wärmebildkameras zum Einsatz. Insgesamt wurden für die Arbeiten 16 Personen unter schwerem Atemschutz eingesetzt. Von Seiten der Kreisbrandinspektion war Kreisbrandmeister Udo Schäffer an der Einsatzstelle.

Der Rettungsdienst wurde durch einen ELRD (Einsatzleiter Rettungsdienst) geführt. Hier waren drei Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort.

Durch die starke Rauch-/Rußentwicklung wurde das Wohnhaus unbewohnbar. Die Bewohner werden die nächste Nacht wohl nicht in den eigenen Wänden verbringen können. Hier wurde die Gemeinde Haibach zur Vermittlung eingeschaltet.

Zur Brandursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Angaben machen, die Polizei hat hier die Ermittlungen aufgenommen. 

Am frühen Sonntagabend, punkt 17:30 Uhr, schrillten die Meldeempfänger der Feuerwehren im Großraum des Industriegebiet Alzenau-Süd - Hörstein. Die Alarmdurchsage „tiefschwarzer Rauch über Alzenau Süd“ ließ nichts gutes erwarten. So war es dann auch, als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, fanden diese ein Außenlager, bestehend aus Holzpaletten, gepressten Kunststoffballen und Tiefkühltransportbehälter in Vollbrand vor. Diese Materialien lagerten teilweise bis an die Wände und Laderampen heran, die ersten Rolltore waren bereits durchgebrannt, die Flammen schlugen an der Fassade empor und drohten auf das Gebäude überzugreifen!

Sofort wurde ein massiver Löschangriff zum Schutz der Gebäude und weiterem Lagergut aufgebaut. Hierzu wurden mehrere handgeführte Strahlrohre, zwei Dachwerfer sowie zwei Wenderohre über Drehleitern eingesetzt. Den hohen Wasserbedarf deckte man über schleunigst verlegte Förderleitungen aus mehreren Hydranten im öffentlichen Bereich sowie die Wasserentnahme aus einem offenen betrieblichen Wasserpuffer (Löschteich). Letztere stellte sich jedoch als nicht funktionierend dar, da die vorhandenen Saugstellen auf Grund mangelnder Wartung durch den Eigentümer, nicht funktionsfähig waren. Hier musste erst sehr umständlich und mühsam weiteres Material herangeschafft werden, um Wasser überhaupt entnehmen zu können. Der massive Einsatz von Wasser und Schaum zeigte dann aber baldigst Wirkung, so dass „Feuer in Gewalt“ gemeldet werden konnte. Die sehr umfangreichen Nachlöscharbeiten, welche sich bis spät in den Abend hinzogen, wurden später noch durch einen Radlader unterstützt.

Parallel zu den Löscharbeiten wurden noch Schadstoffmessungen in der Umgebung durchgeführt. Hierzu kam der Messzug des Landkreises Aschaffenburg samt Messleitfahrzeug und einem ABC-Erkunder, zum Einsatz. Mit den zur Verfügung stehenden Messgeräten der Feuerwehr, konnte zu keiner Zeit eine Gefährdung für die Bevölkerung, aber auch für die Einsatzkräfte im näheren Bereich der Einsatzstelle, festgestellt werden.

Bei diesem sehr kräftezehrendem Einsatz und hoch sommerlichen Temperaturen deutlich über der 30° Marke, erlitten insgesamt fünf Einsatzkräfte einen „hitzebedingten Schwächeanfall“. Alle Kameraden konnten nach einer Erholungspause und Erstversorgung durch den anwesenden Rettungs-/Sanitätsdienst, ihre Arbeite dann weiterführen. Eine Kameradin stolperte in der Aufbauphase und schlug mit dem Gesicht auf dem Boden, sie wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst, zur weiteren Behandlung, in ein Krankenhaus verbracht.

Einsatzleiter und Kommandant der Feuerwehr Alzenau-Hörstein, Michael Bott, konnte auf insgesamt 215 Feuerwehrkräfte, mit 38 Fahrzeugen, zurückgreifen. Er wurde unterstützt von der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung sowie den Mitgliedern der Kreisbrandinspektion. Als Abschnittsleiter fungierten die Kommandanten der Nachbargemeinden. Von Seiten des Rettungsdienstes waren insgesamt 20 Personen mit sechs Fahrzeugen, unter der Leitung des ELRD Heiko Nagel im Einsatz. Das THW Alzenau entsendete einen THW – Fachberater an die Einsatzstelle.

Ebenfalls vor Ort waren der Bürgermeister der Stadt Alzenau, Alexander Legler sowie der Landrat des Landkreises Aschaffenburg, Herr Dr. Ulrich Reuter.

Zur Stunde befindet sich noch eine Brandsicherheitswache vor Ort, welche die letzten Brandnester ablöscht bzw. beaufsichtigt.

Zur Brandursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Angaben machen, die Polizei hat hier die Ermittlungen aufgenommen. 

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Quelle Bild 1: Main-Echo

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Quelle Bild 2: Drohne Feuerwehr Gemeinde Karlstein

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Quelle Bild 3: privat

Am Samstag, den 20 Mai 2017 machten sich sechs Personen, darunter vier Mitglieder des Fachreferates Kinderfeuerwehr, auf den Weg in den Landkreis Kronach. Ziel war der 330 Seelen Ort Wickendorf. Die dortige Feuerwehr richtete zum vierten Mal den Kreis-Kinderfeuerwehrtag aus. Nach dreieinhalb stündiger Fahrt erreichten wir um 12:00 Uhr die Festhalle in Wickendorf. Dort wurden wir bereits erwartet und sehr herzlich von Kreisbrandmeister Markus Wachter empfangen. Auch der anwesende Kreisbrandrat und der stellvertretende Landrat waren sehr positiv von unserer Anwesenheit überrascht und begrüßten uns ebenfalls. Nach einer kurzen Eröffnung der Veranstaltung ging es auch schon los. Im Rahmen einer Dorfrally waren insgesamt acht Stationen aufgebaut, bei denen sowohl die Geschicklichkeit als auch „Feuerwehrwissen“ gefragt waren. So musste zum Beispiel aus einem Haufen Kleidungsstücke der Schutzanzug eines Feuerwehrmannes gesucht werden. Oder an einer anderen Station musste die Gruppe auf Zeit eine Wippe in die Waagrechte bringen in dem sich die Gruppe auf der Wippe vorsichtig bewegte.  Auch wir vom Fachreferat liesen es uns nicht nehmen und testeten so manches Spiel. Bei schönem Wetter und hervorragender Führung durch Wickendorf hatten wir sehr viel Spaß und konnten sehr viele schöne Eindrücke mitnehmen. Gegen 16:30 Uhr traten wir gut gelaunt die Heimreise an und wir waren sehr angetan, was die kleine Feuerwehr Wickendorf geleistet hat. Vielen Dank für die tolle Gastfreundschaft. Natürlich haben wir KBM Markus Wachter zu unserem für 2018 geplanten Kreis-Kinderfeuerwehrtag eingeladen und würden uns sehr freuen ihn mit einer Abordnung aus dem Landkreis Kronach bei uns begrüßen zu können
Volker Hock
Leiter FR Kinderfeuerwehr

Das Schöllkrippener Alten- und Pflegeheim „Haus Lindenhof“ diente am 20. Mai 2017 für die Feuerwehren aus Schöllkrippen und Kleinkahl (Löschzug 5 des Landkreises Aschaffenburg) sowie Hofstädten und Blankenbach als Einsatzszenario.

Angenommen wurde ein Brand im linken Flügel des ersten Obergeschosses des Alten- und Pflegeheims. Durch den Brand wurde ein Brandabschnitt verraucht, mehrere Bewohner werden noch vermisst. Das Übungsobjekt stellte an die Feuerwehrdienstleistenden besondere Anforderungen. Bei 80 Heimbewohnern kommt natürlich der Personenrettung die oberste Priorität.

Kurz nach Eintreffen sind mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz über den seitlichen Fluchtweg ins erste Obergeschoss vorgedrungen. Während dessen haben weitere Einsatzkräfte sowie das Pflegepersonal die Bewohner im nicht verrauchten Bereich in den rechten Gebäudeflügel in Sicherheit gebracht.

Weil an das Alten- und Pflegeheim natürlich schon beim Bau hohe Anforderungen in Bezug auf den Brandschutz gestellt wurden, bestehen zahlreiche Brandabschnitte die durch Feuerschutzwände und -türen gesichert sind, und zumindest für eine gewisse Zeit eine sichere Rückzugsmöglichkeit bieten. Nach kurzer Zeit wurden alle Bewohner des betroffenen Gebäudeteils, die vom Personal gespielt wurden in Sicherheit gebracht.

Schöllkrippens 1. Kommandant Jörg Klingmann sowie Kreisbrandmeister Norbert Ries bedankten sich bei allen Einsatzkräften und besonders bei der Heimleitung für die Möglichkeit, das Alten- und Pflegeheim als Übungsobjekt nutzen zu dürfen. In der anschließenden Übungsbesprechung zeigte man sich zufrieden mit dem Übungsverlauf. Eine fehlerlose Großübung gibt es nicht, so sind auch bei dieser ein paar Kleinigkeiten aufgefallen die optimiert werden.

Dem Einsatzleiter und stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Markt Schöllkrippen Christian Kaltwasser, standen insgesamt 49 Einsatzkräfte mit acht Fahrzeugen zur Verfügung. Die Heimleitung lud anschließend die Einsatzkräfte nach der Übung zum Grillen im Heimgarten ein.

Lukas Glogowski, FF Schöllkripppen
Bilder: Dominik Schüssler, Michelle Müller

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20170520 Uhrzeit 14 21 28 00070 01

20170520 Uhrzeit 14 24 09 00045 01

20170520 Uhrzeit 14 30 10 00122 01

20170520 Uhrzeit 14 31 07 00064 01

20170520 Uhrzeit 14 32 59 00131 01

20170520 Uhrzeit 14 37 28 00100 01

20170520 Uhrzeit 14 40 12 00162 01

20170520 Uhrzeit 14 41 25 00109 01

Ab dem 1. Juni 2017 verfügt auch die Feuerwehr Gemeinde Haibach über eine First Responder Einheit. Rund 20 speziell ausgebildeten Haibacher  Feuerwehrangehörigen stehen rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche in Bereitschaft, um bei medizinischen Notfällen im Ortsbereich und der näheren Umgebung schnelle Hilfe zu leisten. Ausgerüstet ist die First Responder Haibach mit einem Notfallrucksack mit erweitertem Erste Hilfe Material, wobei auch ein automatischer externer Defibrillator (AED) und Sauerstoff mitgeführt werden. Die Gemeinde Haibach sieht diese Einheit als positive und wichtige Ergänzung des Sicherheitskonzeptes im Ortsgebiet und unterstützt den Aufbau der Einheit durch entsprechende Finanzierung. Die feierliche Indienststellung der Gruppe erfolgt im Rahmen des diesjährigen „Tages der offenen Tür“ bei der Feuerwehr Haibach am 18. Juni am Gerätehaus Haibach.
Christoph Dietrich, Freiwillige Feuerwehr Gemeinde Haibach

K800 Mitglieder

Zu einer Fortbildung für Betreuerinnen und Betreuer der Kinderfeuerwehren im Landkreis Aschaffenburg lud das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg zum Thema „Umgang mit schwierigen Kindern/Gruppen“ ein. So folgten 16 Teilnehmer am Samstag 13. Mai 2017 um 10:00 Uhr der Einladung in die Feuerwache Großostheim. Als Referent konnte Rene Roller Sozialarbeiter vom Jugendamt Aschaffenburg gewonnen werden.

Nach einer kurzen Begrüßung stellte Rene das Tageskonzept vor. Zu Beginn wollte er von den Teilnehmern wissen wie die einzelnen Kindergruppen ihre Gruppenstunden strukturieren und gestalten. So werden verschiedene Rituale wie zum Beispiel zu Beginn ein Spiel gemacht.

In der ersten Gruppenarbeit ging es dann darum, was wichtig für eine gute Gruppenstunde ist. Die Teilnehmer wurden in vier Gruppen aufgeteilt und hatten eine halbe Stunde Zeit und es wurde dabei intensiv diskutiert. Als Ergebnis wurden folgende wichtige Schlagwörter erarbeitet: Teamarbeit, Abwechslung, kein Leerlauf, Flexibilität, Neugier wecken.

Auf jeden Fall sollte immer eine Nachbesprechung mit den Kindern durchgeführt werden, bei der das Lob an erster Stelle stehen sollte. Auch das Nutzen neuer Medien sollte in der heutigen Zeit selbstverständlich sein.

Im weiteren Verlauf der Fortbildung ging Rene Roller auf verschiedene psychische Krankheiten und dessen Verhaltensauffälligkeiten von Kindern ein, welche die Konzentration und dessen Verhalten in der Gruppe beeinflussen können. Die Betreuer berichteten auch von Kindern in ihren Kinderfeuerwehren mit verschiedenen Problemen und wie sie damit um gehen. Rene ging auch auf die Eigenwahrnehmung und auch auf die Fremdwahrnehmung von Betreuern und Verantwortlichen ein.

Im letzten Unterrichtsblock ging es um die Selbsteinschätzung. So wurden unter anderem folgende Fragen erörtert: Wie sehe ich mich als Betreuer? Welche Ansprüche habe ich als Betreuer an mich? Welche Ansprüche habe ich an meine Kinderfeuerwehr-Kinder?

Zum Abschluss konnte jeder Teilnehmer seine Eindrücke zu dieser Fortbildung, welche als Pilotprojekt stattfand, erzählen. Alle fanden die Veranstaltung sehr informativ und lehrreich. Aber auch sehr gute Vorschläge für weitere Fortbildungen dieser Art wurden gemacht.

Jeder Teilnehmer erhielt aus den Händen von Rene Roller eine Teilnahmebestätigung. Volker Hock (Leiter Fachreferat Kinderfeuerwehr) überreicht Rene Roller noch ein kleines „Dankeschön“, dankte allen für die Teilnahme und wünschte allen einen guten nach Hause Weg.

Volker Hock, Leiter Fachreferat Kinderfeuerwehr

FRKind 01

Am Samstag, den 14.05.2017, machten sich jeweils zwei Kameraden der Feuerwehren Feldkahl/ Rottenberg, Hösbach, Wenighösbach, Heigenbrücken, Kahl, Laufach, Stockstadt, Wasserlos und der Kreisbranddirektion auf den Weg zum Fahrsicherheitszentrum Rhein-Main in Gründau.

Nach der Begrüßung durch unsere beiden Ausbilder gab es eine kleine Theorieeinheit, in der wir und die Trainer uns kennen lernen und  unsere Erwartungen an den Tag austauschten konnten.

Wir waren eine buntgemischte Gruppe, vom Fahranfänger mit kaum Erfahrung, bis hin zum Außendienstler, der ca. 50.000 km im Jahr zurücklegt. Kameraden die bereits etliche Jahre im Feuerwehrdienst tätig sind und Ihre Fahrzeuge kennen, oder die Kameraden, die ganz frisch in die Wehr wechselten und sich so bestens mit dem zukünftigen Dienstfahrzeug vertraut machen durften.

Dann ging es bei bestem Wetter raus auf die Fahrbahn… Toter Winkel, richtiges Einstellen der Spiegel, der Sitze, des Lenkrads und noch einiges mehr wurde durchgesprochen, bevor es aufging zum ersten Parcours.

Beim rückwärts Einparken und beim Wenden im kleinen Innenhof wurde unter anderem festgestellt: „wow, das hat ja direkt geklappt, das muss ich mich öfter trauen“ oder „oh, der Sprinter ist dann doch etwas größer als mein Polo“. Aber auch die Erkenntnis „ Beim Slalomfahren auf nasser Fahrbahn hab ich es etwas übertrieben“, hat uns deutlich die Grenzen der Fahrzeuge gezeigt, die wir nun zukünftig besser abschätzen können.

Nach dem vor- und rückwärts Durchfahren einer virtuelle Altstadt mit engen Kurven, ging es zu den Bremsübungen. Wir durften als Fahrer und Beifahrer erfahren, wie sich eine Vollbremsung bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten, auf trockner und nasser Fahrbahn anfühlt.

Durch die Trainer gab es eine Menge Tipps u. a. zur Lenkradhaltung und Bremsreaktion in Gefahrenlagen.

Nach der Mittagspause ging es dann auf der „Eisbahn“ direkt weiter und wir übten die Gefahrenbremsung, sowie möglichen Gefahren bei rutschiger Fahrbahn auszuweichen. Dabei lernten wir die unterschiedlichen Fahrzeuge und die Auswirkungen von Geschwindigkeit und Bodenbelag noch besser einzuschätzen.

Es war ein toller Tag, der mir persönlich eine Menge Spaß gemacht hat, und bei dem ich wertvolle Erfahrungen mitnehmen konnte. Diese kann ich zukünftig im Feuerwehrdienst anwenden um „schnell und sicher zur Einsatzstelle“ zu gelangen, aber auch beim regelmäßigen Fahren mit dem privaten PKW.

Sabrina Volz, FF Kahl

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Letzten Samstag um 8:30 Uhr trafen sich alle Kinder und Betreuer der Kinder- und Jugendfeuerwehr Karlstein am Main an den beiden Gerätehäusern. Einige davon etwas wacher als die anderen.

Durch einen kleinen Zwischenfall, einen Einsatz unserer Aktiven, kam etwas Hektik auf und es stieg die Angst auf, dass wir es wohl nicht pünktlich zu unserer Führung schaffen würden.

Die Panik war jedoch völlig unberechtigt, da wir nur mit ca. 10 min Verspätung losfahren konnten.

Insgesamt waren wir ca. 40 Personen, die sich von Karlstein mit 5 Feuerwehrautos auf den Weg nach Frankfurt machten.

Dort angekommen wurden wir gleich von 2 netten Herren in Empfang genommen, die uns dann in zwei Gruppen einteilten. Eine Gruppe bestand aus der Jugendfeuerwehr inklusive Betreuern und die andere Gruppe aus der Kinderfeuerwehr inklusive Betreuern.

Nach einer kurzen Begrüßung ging es dann auch schon los.

Auf unserer ca. 2,5 stündigen Führung konnten wir einen guten Einblick gewinnen, was es heißt, bei einer Berufsfeuerwehr zu arbeiten. Vieles ist kaum vergleichbar mit unserer Freiwilligen Feuerwehr. Allein das riesengroße Grundstück und die riesigen Gebäude begeisterten uns alle.

Einer unserer Stationen war die Leitstelle.  Leider konnten wir hier nur aus der Ferne zusehen, wie dort gearbeitet wird, damit wir die Mitarbeiter nicht bei ihrer Arbeit stören. An Hand der Zahlen kann man nur erahnen, was es hier Tag täglich an Arbeit gibt. Es gibt ca. 330.000 Anrufe pro Jahr, sowohl für die Feuerwehr als auch für den Rettungsdienst. Und die Feuerwehr muss 14.000 Mal in einem Jahr ausrücken. Die Berufsfeuerwehr ist 24 Stunden am Tag besetzt und die Feuerwehrleute arbeiten hier normalerweise in 3 Schichten: der Frühschicht, der Spätschicht und der Nachtschicht.

Des Weiteren durften wir uns auch einige Feuerwehrautos anschauen. Hier gibt es natürlich auch alles, was das Feuerwehrherz begehrt. Neben normalen Löschfahrzeugen gibt es auch etliche Fahrzeuge, die nur für bestimmte Einsätze angeschafft wurden, z.B. ein Schienenfahrzeug (besonders für die U-Bahnstrecken in Frankfurt), extra Atemschutgerätefahrzeuge und vieles mehr.

Insgesamt gibt es von der Berufsfeuerwehr 9 Wachen in Frankfurt, die über das komplette Stadtgebiet verteilt sind.

Nächste Station unserer Führung war das Ausbildungszentrum. Hier waren viele Dinge zu entdecken. Zum einen gibt es hier eine Atemschutzstrecke, die jeder Atemschutzgeräteträger in der Feuerwehr mindestens einmal pro Jahr durchgehen und bestehen muss. Jedoch reicht es hier nicht nur die Strecke zu schaffen, man muss auch körperlich fit sein und zuvor einige Sportübungen absolvieren.

Außerdem ist hier „klein Frankfurt“ nachgestellt worden. Neben Hochhäusern, die brennen, dem letzten Schlecker Deutschlands und vielen Wohnhäusern, ist hier auch eine U-Bahn zu finden, an der geübt werden kann. Diese war das absolute Highlight für die Kids. Das erste Mal in einem U-Bahn Führerhaus sitzen, unbezahlbar.

Letzter Anhaltspunkt war noch die Schlauchwaschanlage und der Schlauchturm. Den Turm durften wir auch noch besteigen, auf dem  man einen wunderschönen Blick über Frankfurt hat.

Danach trafen sich wieder beide Gruppen. Die Kids konnten sich noch eine Weile auf der grünen Wiese austoben, während die Betreuer die Zeit nutzen und sich mit den beiden pensionierten Feuerwehrleuten unterhielten.

Im Anschluss machten wir uns wieder auf, in Richtung Heimat.

Zum krönenden Abschluss ließen wir den Tag im Mc Donalds ausklingen. Hier genossen wir die Sonnenstrahlen und erholten uns von dem anstrengenden Tag.

Alle Kinder waren begeistert von diesem Ausflug und konnten viele Eindrücke mit nach Hause nehmen.

Daria Holthusen - Team Jugendfeuerwehr Gemeinde Karlstein 

17 05 13 KAR Ausflug