Die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain alarmierte am 08.01.18 um 23:18 Uhr die Feuerwehren Daxberg, Schimborn, die Drehleiter der Feuerwehr Hösbach sowie den zuständigen Kreisbrandinspektor Frank Wissel zum Brand eines Holzstapels in die Straße Am Wäldchen in Daxberg.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte ein größerer Holzstapel in voller Ausdehnung. Das Feuer drohte auf zwei in unmittelbarer Nähe zum brennenden Holzlager stehende Wohnhäuser überzugreifen.

Der Einsatz von zwei Strahlrohren, welche von Trupps unter Atemschutz bedient wurden, zeigte relativ schnell Wirkung. Das Feuer war nach kurzer Zeit unter Kontrolle, ein Übergreifen auf die Wohnhäuser konnte durch den Einsatz der Feuerwehr verhindert werden.

Die Feuerwehren waren mit sechs Fahrzeugen und rund 30 Einsatzkräften eine gute Stunde im Einsatz. Von Seiten des Rettungsdiensts war ein Rettungswagen vor Ort, welcher kurze Zeit später die Einsatzstelle wieder einsatzklar verlassen konnte.

Gegen 01:00 Uhr heute Morgen wurde von der Feuerwehr Daxberg die Brandstelle nochmals kontrolliert. Da unter Einsatz einer Wärmebildkamera keine weitere Wärmeentwicklung an den Wohnhäusern sowie am abgelöschten Holzstapel festgestellt wurde, konnte der Einsatz kurze Zeit später endgültig beendet werden.

Zur Brandursachenermittlung wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Über den entstandenen Sachschaden, sowie die Brandursache kann seitens der Feuerwehr keine Auskunft gegeben werden.  

Das Sturmtief Burglind ist heute früh gegen zwischen 07.00 Uhr und 08.30 Uhr über unseren Landkreis hinweg gefegt ohne größere Schäden zu hinterlassen. Die Feuerwehren mussten bislang zu 13 unwetterbedingten Einsätzen ausrücken. Umgestürzte Bäume waren der Einsatzschwerpunkt. Gegen 07.45 Uhr ist ein Lkw kurz vor der Anschlussstelle Bessenbach/Waldaschaff in einen umgestürzten Baum gefahren und gegen 08.10 Uhr fuhr ein Pkw auf der Nebenfahrbahn der A3 auf Höhe der Anschlussstelle Stockstadt ebenfall in einen Baum und wurde dabei leicht verletzt. Aktuell läuft noch ein Einsatz in Heimbuchenthal. Hier ist die Hauptstraße nach einem Erdrutsch gesperrt. Im Laufe des Tages können noch Einsätze hinzukommen, da weitere Bäume umzustürzen drohen.
Insgesamt ist der Landkreis Aschaffenburg jedoch glimpflich davongekommen.

Eine insgesamt ruhige Silvesternacht hatten die Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg. So mussten lediglich die Feuerwehren Sailauf, Hösbach, Wenighösbach, Kahl, Laufach, Großostheim und Dörnsteinbach zu insgesamt 7 „jahreswechselbedingten“ Einsätzen ausrücken.

In Sailauf stand gegen 21.00 Uhr in der Rottenberger Straße ein Pkw im Vollbrand. Eine Feuerwerksrakete war in den offenen Kofferraum des Pkw geflogen und entzündete dort weitere darin gelagerte Feuerwerksartikel. Die Feuerwehr Sailauf löschte den Brand mit 2 C-Rohren ab. In der Hösbacher Tiefgarage in der Kirchenstraße löste um 00.14 Uhr die Brandmeldeanlage Alarm aus. Die alarmierten Feuerwehren Hösbach und Wenighösbach konnten unverrichteter Dinge wieder abrücken, da die Brandmeldeanlage durch Rauch eines Silvesterfeuerwerkes ausgelöst worden war. In Kahl brannte um 00.10 Uhr ein Baum in der Jahnstraße der schnell gelöscht werden konnte. Um 00.22 Uhr musste die Feuerwehr Kahl dann nochmals in die Straße Zum Kapellchen ausrücken, da dort eine Hecke brannte. Anwohner hatten die Hecke bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits selbst gelöscht. Auch in Laufach brannte um 00.29 Uhr eine Hecke, die ebenfalls beim Eintreffen der Feuerwehr durch Anwohner bereits gelöscht worden war. Hier waren lediglich noch ein paar Nachlöscharbeiten durchzuführen. In Großostheim wurde um 00.47 Uhr der Brand eines Carportes mitgeteilt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass 2 Mülltonnen durch heiße Reste von Feuerwerkskörpern in Brand geraten waren. Erste Löschversuche der Hausbewohner blieben erfolglos. Die Feuerwehr konnte durch ihr rasches Eingreifen eine Brandausbreitung verhindern. Gegen 01.41 Uhr wurde schließlich noch die Feuerwehr Dörnsteinbach alarmiert, da im Dammweg ein Kanaldeckel offensichtlich durch übermütig Feiernde herausgezogen worden war. Der Kanaldeckel wurde von den Feuerwehrleuten wieder eingesetzt und damit die Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer beseitigt. Alles in allem gab es somit keine größeren Einsätze für unsere Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg.

Heute Nachmittag gegen 15.30 Uhr geriet aus bislang ungeklärter Ursache ein Wäschetrockner im Clubhaus des Golfclubs Aschaffenburg in Hösbach-Rottenberg in Brand. Bei Löschversuchen erlitten zwei Beschäftigte Rauchgasvergiftungen und mussten vom Rettungsdienst versorgt werden. Wegen eines parallel laufenden Einsatzes in Hösbach und dem dadurch bedingt nicht verfügbaren Personal, wurde vom Einsatzleitsystem automatisch auch noch weiter entfernt liegende Feuerwehren alarmiert. So wurden außer der örtlich zuständigen Feuerwehr Rottenberg-Feldkahl, die Feuerwehren Hösbach, Wenighösbach, Eichenberg, Schimborn und die Drehleiter der FF Goldbach um 15.39 Uhr alarmiert. Ein Atemschutztrupp konnte den im Keller in Brand geratenen Wäschetrockner mit einem C-Rohr schnell löschen. Danach wurde der Trockner ins Freie gebracht. Bis zum Eintreffen der Feuerwehren hatte sich der Brandrauch bereits über das gesamte Kellergeschoss und teilweise auch ins Erdgeschoss ausgebreitet. Mit 2 Hochleistungslüftern wurden im Anschluss an die Brandbekämpfung umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durchgeführt. Die Feuerwehren waren unter der Leitung des Rottenberg-Feldkahler Kommandanten Christian Stenger mit 9 Fahrzeugen und 55 Einsatzkräften vor Ort. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann war ebenfalls zugegen. Der Rettungsdienst war mit 5 Personen im Einsatz. Einsatzende wird nach Abschluss der Aufräumungsarbeiten gegen 17.30 Uhr sein.

Heute Vormittag gegen 11.00 Uhr brannte in der Würzburger Straße am Ortsausgang des Haibacher Ortsteils Grünmorsbach in Richtung Straßbessenbach der Motorraum eines mit medizinischem Flüssigsauerstoff beladenen Mercedes Sprinters. Der Fahrer erlitt dabei Brandverletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Da das Fahrzeug laut Mitteiler Sauerstoff geladen hatte, wurde außer den örtlichen Feuerwehren auch ein Großaufgebot an Spezialkräften und -geräten alarmiert. Die Feuerwehren Haibach und Bessenbach brachten den Brand mit 3 C-Rohren schnell unter Kontrolle, der Motorraum des Fahrzeuges brannte jedoch völlig aus und auch der Fahrerraum wurde in Mitleidenschaft gezogen. Da zunächst eine Beschädigung des Tanks nicht ausgeschlossen werden konnte, führte die Feuerwehr Stockstadt mit feuerwehreigenen Messgeräten Messungen durch, ein Gefahrstoffaustritt konnte allerdings nicht festgestellt werden. Die außerdem alarmierten Feuerwehren Goldbach, Großostheim, Waldaschaff und Aschaffenburg brachen daher ihre Alarmfahrt ab, bzw. mussten vor Ort nicht mehr tätig werden. Der 800 Liter fassende Tank wurde anschließend vorsorglich noch über einen längeren Zeitraum gekühlt. Die Würzburger Straße war während der Löscharbeiten in beide Fahrtrichtungen völlig gesperrt. Die Feuerwehren Haibach, Bessenbach und Stockstadt waren mit 9 Fahrzeugen und 58 Einsatzkräften im Einsatz. Die Kreisbrandinspektion war mit Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer, Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Martin Hock an der Einsatzstelle vertreten. Hinzu kamen noch 2 Fachberater ABC-Gefahren. Der Rettungsdienst war mit einem Einsatzleiter einem Notarzt, einem Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber vor Ort. Der Einsatz war gegen 12.45 Uhr beendet.

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Jedes Jahr kommt es zu Bränden und Verletzungen aufgrund eines unsachgemäßen Umgangs mit Feuerwerkskörpern und Silvesterraketen. Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgeht, kann als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern.

Wir haben für Sie folgende Tipps für eine möglichst sichere Silvesterfeier:

  • Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoff“. Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren.
  • Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
  • Zünden Sie Feuerwerkskörper nur dort, wo dies auch erlaubt ist. Das Abbrennen der Böller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist untersagt. Dieses Verbot gilt auch für Fachwerkhäuser. Beachten Sie örtliche Regelungen!
  • Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg – und zielen Sie niemals auf Menschen. Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.
  • Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Hier kann es zu schwersten Verletzungen kommen! Kaufen Sie nur geprüfte Feuerwerkskörper. Artikel, die in Deutschland zum Verkauf zu Silvester freigegeben sind, müssen über eine Prüfnummer der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung) verfügen.
  • Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.
  • Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
  • Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe durch Feuerwehr und Rettungsdienst.

Die Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg wünschen Ihnen einen geruhsamen und sicheren Jahreswechsel!

Am heutigen Montagmorgen brannte aus bislang ungeklärter Ursache in der Aschaffenburger Straße in Sailauf ein Einfamilienhaus. Ein 64-jähriger Hausbewohner erlitt dabei leichte Verletzungen und musste im Krankenhaus behandelt werden. Die Feuerwehren Sailauf, Eichenberg, die Drehleiter aus Hösbach sowie der diensthabende Kreisbrandmeister Markus Rohmann (Bessenbach) wurden um 06.42 Uhr zu dem Brand alarmiert. Da beim Eintreffen der Einsatzkräfte das Nebengebäude des Wohnhauses im Vollbrand stand und die Flammen bereits auf das Wohngebäude übergegriffen hatten, wurde umgehend die Alarmstufe erhöht und zusätzlich die Feuerwehr Laufach und Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer alarmiert. Der Hausbewohner wurde bis zum Eintreffen der ersten Löschmannschaften schon von Nachbarn gerettet, die dazu die Hauseingangstür gewaltsam aufgebrochen hatten. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da das Haus zurückversetzt in den Hang gebaut ist und lediglich ein serpentinenartig angelegter Fußweg zum Gebäude führt. So wurden sowohl von der Aschaffenburger Straße als auch von dem oberhalb des Hauses liegenden Kirchenfeldweg Löschangriffe vorgenommen. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde eine rund 1 Kilometer lange Schlauchleitung verlegt. Bereits in der Anfangsphase waren 4 Atemschutztrupps mit 4 C-Rohren im Einsatz. Gegen 07.30 Uhr wurde noch die Feuerwehr Haibach dazu alarmiert. Über die Drehleitern aus Hösbach und Haibach wurden weitere Löschangriffe vorgenommen. Insgesamt waren 12 Atemschutztrupps im Einsatz. Das Feuer war schließlich gegen 08.15 Uhr unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauern nach wie vor an, es gilt jetzt die letzten Glutnester zu löschen. Ein angeforderter Fachberater-Bau überprüft aktuell die Standfestigkeit des Nebengebäudes. Das Wohnhaus ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Unter der Leitung des Sailaufer Kommandanten Claus Schmitt waren 76 Feuerwehrleute mit 15 Fahrzeugen vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Einsatzleiter und 8 Personen des Rettungs- und Sanitätsdienstes anwesend. Einsatzende wird voraussichtlich gegen 12.00 Uhr sein.

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Ein Sachschaden von weit mehr als 100.000 Euro entstand am heutigen frühen Morgen gegen 05.30 Uhr beim Brand eines Gewerbeobjektes in der Straße Am Steinbuckel in Hösbach, verletzt wurde niemand. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen bereits zwei direkt vor dem Gebäude unter einem Vordach abgestellte Pkw im Vollbrand, außerdem schlugen Flammen aus dem Erdgeschoss des 2-geschossigen Gebäudes. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf das Obergeschoss und die dortigen Wohnräume verhindert werden. 12 Atemschutztrupps brachten den Brand mit 3 C-Rohren gegen 06.15 Uhr unter Kontrolle. Nach dem „Feuer aus“ gemeldet werden konnte, wurde das Gebäude mit Hochleistungslüftern belüftet und entraucht. Insgesamt wurden 5 mit Schneeräumschilden und Salzstreuern ausgerüstete Pkw-Pickups beschädigt, 3 von ihnen erlitten Totalschaden. Zwei Büroräume im Erdgeschoss wurden ebenfalls komplett zerstört.

Die Feuerwehren aus Hösbach, Hösbach-Bahnhof und Goldbach waren unter der Leitung des Hösbacher Kommandanten Tobias Brinkmann mit 10 Fahrzeugen und 47 Einsatzkräften im Einsatz. Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer und Kreisbrandinspektor Otto Hofmann waren ebenfalls vor Ort. Wie es zu dem Brandgeschehen kommen konnte, ist nun Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Der Einsatz war gegen 07.30 Uhr beendet.

Am Samstag, 02.12.2017 fand für 18 Feuerwehrleute der Feuerwehren Alzenau, Rothenbuch, Großostheim, Schöllkrippen, Hofstädten, Krombach, Heimbuchenthal, Waldaschaff, Stockstadt und Heinrichsthal das Seminar Führungsunterstützung im Feuerwehrgerätehaus Heinrichsthal statt.
Ziel des Seminars ist die qualifizierte Unterstützung des Einsatzleiters in den Führungsstufen A/B. Nachdem Seminarleiter Roland Albert (Haibach) zunächst die theoretischen Grundlagen und Möglichkeiten zur Einsatzdokumentation vermittelt hatte, wurde danach in Gruppenarbeit das theoretische Wissen in die Praxis umgesetzt.

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Vollständig ausgebrannt ist heute früh aus bislang nicht geklärter Ursache das Schützenhaus Kahl samt Gaststätte und dem dazugehörigem Schießstand. Dabei entstand hoher Sachschaden, verletzt wurde niemand. Die Feuerwehren Kahl am Main, Karlstein, Alzenau und Kreisbrandinspektor Frank Wissel wurden um 04.37 Uhr zu dem Brand alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute schlugen die Flammen bereits aus dem Schießstand und dichter Rauch drang aus dem angebauten Schützenhaus. Während die Löscharbeiten am Schießstand zunächst schnell Wirkung zeigten und die Flammen dort eingedämmt werden konnten, gelang es zunächst nicht bis zum Brandherd am Schützengebäude vorzudringen. Das Feuer hatte sich unterhalb des mit Blechpaneelen verkleideten Daches über den gesamten Schießstand und das quer davor angebaute 1-geschossige Gebäude ausgebreitet. Dies bedingte zeitintensive und aufwändige Löscharbeiten. Um das Feuer löschen zu können, mussten die Blechpaneelen entfernt und das Dach auf einer Länge von nahezu 100 Meter geöffnet werden. Dazu wurde ein gewerblicher Bagger an die Einsatzstelle beordert. Weiter wurden weitere Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren Groß-Krotzenburg, Mömbris und Niedersteinbach, sowie der landkreiseigene Abrollbehälter Atemschutz aus Großostheim nachalarmiert. Unter der Leitung von Kreisbrandinspektor Frank Wissel kamen insgesamt 90 Feuerwehrleute mit 18 Fahrzeugen zum Einsatz. Insgesamt wurden 52 Atemschutzgeräteträger eingesetzt. Der Rettungsdienst war mit 2 Rettungswägen und Personal der Unterstützungsgruppen Rettung aus Kahl und Alzenau vor Ort. Kahls 1. Bürgermeister Jürgen Seitz verschaffte sich ebenfalls einen Überblick über das Einsatzgeschehen. Die Gemeindewerke Kahl stellten vorsorglich die Gaszufuhr zum Gebäude ab. Am Gebäude entstand Totalschaden die Schadenshöhe liegt im 6-stelligen Bereich. Der Einsatzende wird voraussichtlich gegen 13.00 Uhr sein.

Vier neue Feuerwehrleute für die FF Kleinostheim

Am vergangenen Freitag fand in der Kleinostheimer Maingauhalle der diesjährige Ehrenabend der Feuerwehr Kleinostheim statt. Zu Beginn begrüßte Kommandant Thorsten Frank die Gäste und gab einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2017. Zahlreiche Einsätze mussten wieder gemeistert werden, wobei sich auch ein paar nichtalltägliche Geschehnisse ereigneten. Neben dem Einsatzgeschehen in 2017 gab es auch im Bereich der Ausrüstung der Feuerwehr ein paar Veränderungen. Anfang des Jahres konnten die aktiven Feuerwehrdienstleistenden ihre neuen Helme in Empfang nehmen und Mitte des Jahres wurde das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug in Dienst gestellt.

Kommandant Frank dankte dabei dem anwesenden Bürgermeister Dennis Neßwald, sowie den Damen und Herren des Gemeinderates, die ebenfalls der Einladung zum Ehrenabend gefolgt waren.

Darauf folgend überbrachte Landrat Dr. Ulrich Reuter, ehemals aktives Mitglied der Kleinostheimer Feuerwehr, seine Grußworte und lobte das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehr.

Nach dem Abendessen ging es in den Offiziellen Teil mit Ehrungen, Auszeichnungen und Beförderungen.
Zu Beginn wurden den Jugendlichen die Abzeichen für die erfolgreiche Teilnahme am Wissenstest überreicht. Dies waren: Lea Franz, Pascal Leischner, Alicia Trapp, Fabian Schrott, Jan Schwarzfischer (alle Stufe 1), Eric Bohlender, Denis Kruschina, Noah Ludwig, Gina Rachor, Natalie Ritscher, Eva Seifert, Neele Veith, Brendan Watzl (alle Stufe 2) Jaqueline Leischner, Daniela Schrott (beide Stufe 4), Pascale Stryi (Stufe 5) und David Weidlich (Stufe 6).

Für die Ausbildung der Jugendlichen dankte Kommandant Frank dem Ausbildungsteam Anna Alig, Fabian Kammerlander, Thomas Mischke, Christian Weber und Jugendwart Thomas Apler an deren Spitze.

Weiterhin wurde in 2017 auch wieder die Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung durchgeführt. Die Abzeichen hierfür bekamen Simon Beck, Andre Emmel, Jan Schwarzfischer, Annika Veith, David Weidlich, Lukas Weidlich, Emely Wicke (alle Stufe 1), Sebastian Aulbach, Stephan Schwigon (beide Stufe 2), Thomas Mischke (Stufe 3), Simone Geis, Sebastian Karg (beide Stufe 5), Thomas Apler und Christian Kempf (beide Stufe 6).

Für ihren langjährigen aktiven Feuerwehrdienst wurden die Dienstaltersabzeichen an folgende Feuerwehrleute überreicht: Anna Alig, Eike Frieß, Thomas Mischke, Markus Staudigl (10 Jahre), Christian Kempf (20 Jahre), Steffen Sickenberger (30 Jahre) und Hans-Joachim Herzog (40 Jahre).

Weiterhin wurde Carmen Staudt für zehn Jahre aktive Feuerwehrmusik im Hornistencorps die Silberne Ehrennadel der Bundesvereinigung deutscher Musikverbände sowie eine Urkunde des Landesfeuerwehrverbands Bayern überreicht.

Im Rahmen der Beförderungen konnten vier neue Feuerwehrleute in die aktive Mannschaft übernommen werden. Simon Beck, Andre Emmel, Annika Veith und David Weidlich wurden zum Feuerwehrmann bzw. –frau befördert. Darüber hinaus wurden Anna Alig und Thomas Mischke zum Oberfeuerwehrmann bzw. –frau und Sebastian Karg zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Anschließend übernahm Vereinsvorsitzender Lukas Lötterle die Auszeichnungen für langjährige Vereinstreue. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Hans-Joachim Herzog ausgezeichnet. Harald Alig, Oswald Hufnagel und Bruno Wieland sind bereits seit 50 Jahren im Feuerwehrverein Mitglied.

Weiterhin dankte Vorsitzender Lötterle Kerstin Bräuer und Thomas Apler für die langjährige Tätigkeit im Feuerwehrverein als Vorsitzende und Kassenwart.

Bürgermeister Neßwald überbrachte seine Grußworte und dankte den Feuerwehrdienstleistenden für ihr Engagement. Er sagte die Unterstützung in allen Bereichen zu, damit Kleinostheim auch weiterhin eine schlagkräftige Feuerwehr habe. Sei es im Bereich Personal oder in der Ausrüstung. Gemeinsam mit dem Gemeinderat werde hier immer ein Hauptaugenmerk auf den Bereich Feuerwehr gelegt. Weiterhin dankte er auch den beiden Feuerwehrkommandanten für die konstruktive Zusammenarbeit.

Nach den Grußworten von Kreisbrandinspektor Frank Wissel, in denen er ebenfalls der Feuerwehr Kleinostheim für das Engagement dankte, folgten die Schlussworte von Kommandant Frank. Mit dem Ausblick auf das neue Tanklöschfahrzeug TLF 3000 und der eventuell anstehenden Beschaffung eines neuen Mehrzweckboots, abhängig von der Förderzusage der Regierung von Unterfranken, endete der offizielle Teil des Ehrenabends, bevor es zum gemütlichen Teil überging.

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v.l.n.r.: Anna Alig (Oberfeuerwehrfrau), Simon Beck (Feuerwehrmann), Andre Emmel (Feuerwehrmann), Annika Veith (Feuerwehrfrau), David Weidlich (Feuerwehrmann), Thomas Mischke (Oberfeuerwehrmann), Sebastian Karg (Hauptfeuerwehrmann)

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v.l.n.r.: Christian Kempf (20 Jahre aktiv), Markus Staudigl (10 Jahre aktiv), Anna Alig (10 Jahre aktiv), Eike Frieß (10 Jahre aktiv), Thomas Mischke (10 Jahre aktiv) Hans-Joachim Herzog (40 Jahre aktiv)

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v.l.n.r.: Harald Alig (50 Jahre Verein), Bruno Wieland (50 Jahre Verein), Hans-Joachim Herzog (40 Jahre Verein), Oswald Hufnagel (50 Jahre Verein)

Bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße AB 16 zwischen Großostheim und Niedernberg am späten gestrigen Abend, hat der 21-jährige Fahrer aus dem Landkreis Miltenberg schwere Verletzungen erlitten. Aus bislang unbekannte Ursache war er mit seinem BMW von der Fahrbahn abgekommen und gegen mehrere am Fahrbahnrand stehende Bäume geprallt. Der junge Mann musste von Einsatzkräften der Feuerwehr Großostheim mit hydraulischem Rettungsgerät aus seinem völlig zertrümmerten Pkw befreit werden. Die Feuerwehr Großostheim und Kreisbrandinspektor Otto Hofmann wurden um 23.13 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Nach dem Eintreffen kümmerten sich die ersten Feuerwehrleute gleich um den Schwerverletzten, während die technische Rettung aus dem Fahrzeug vorbereitet wurde. Weitere Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle ab. Nachdem der Unfallfahrer aus seinem Fahrzeuge befreit und an den Rettungsdienst übergeben worden war, halfen die Feuerwehrleute dem Abschleppdienst bei der Bergung des Fahrzeuges und dem ebenfalls anwesenden Mitarbeiter der Straßenmeisterei bei der Reinigung der Fahrbahn. Die Kreisstraße AB16 war während der Rettungsarbeiten voll gesperrt. Die Feuerwehr Großostheim war mit 7 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften unter der Leitung von Zugführer Volker Becker im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Notarzt und einem Rettungswagen vor Ort. Der Einsatz war gegen 02.30 Uhr beendet.

Bilder im Main-Netz

Im Ehrenamt erfolgreich qualifiziert!
Am Samstag, den 18.11.2017 legten insgesamt 22 Kameradinnen und Kameraden aus den Gemeinden des Landkreises Aschaffenburg und der Stadt Aschaffenburg erfolgreich ihre Prüfung zum „Maschinist für Löschfahrzeuge und Tragkraftspritzen“ an der „Ausbildungsstätte für Maschinisten im Landkreis Aschaffenburg“ bei der Feuerwehr Markt Großostheim ab. Vorausgegangen waren seit September 2017 ca. 40 Stunden intensive Ausbildung in Theorie und Praxis. Neben ihren eigentlichen Berufen fanden die Kameraden/-innen trotzdem noch die Zeit und die Bereitschaft, sich zum Schutz ihrer Mitbürger weiterzubilden. Sie dürfen nun Feuerwehrfahrzeuge fahren und die mitgeführten Aggregate, insbesondere die Feuerlöschkreiselpumpe, bedienen. Die Zeugnisübergabe fand durch die Wehrführung der Feuerwehr Großostheim statt. Sowohl Kommandant Stefan Ullrich wie auch stellvertretender Kommandant Dr. Thomas Domanig betonten die Wichtigkeit der Funktion „Maschinist“ in der Feuerwehr und wünschten den Teilnehmern für die Zukunft immer eine unfallfreie Einsatzfahrt und ein sicheres Ankommen am Einsatzort.

Das Ausbilderteam bedankt sich allen Lehrgangsteilnehmern und Ausbildern für die engagierte Durchführung des Lehrgangs. Auch allen anderen Personen und Organisationen gilt es Danke zu sagen. Ohne ihre wertvollen „Dienste“ im Hintergrund und Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr wäre ein solcher Lehrgang nicht durchführbar.
Christian Moßdorf, FF Großostheim

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Am Samstag, 18.11.2017 fand im Schulungsraum der Feuerwehr Haibach ein ganztägiges Seminar zum Thema "Kommunikation und Konfliktmanagement in der Feuerwehr" statt.

Brände zu löschen, technische Hilfe zu leisten, Erstversorgung von Verletzten - dies sind alles Aufgaben, die von den Feuerwehren heute ausgeführt werden.

Immer wichtiger werden bei den Feuerwehren aber auch die Fragen: Wie gewinne ich Einsatzkräfte für den aktiven Dienst und wie halte ich diese bei der Feuerwehr?

Kommunikation und Konfliktmanagement spielen bei den Feuerwehren daher zunehmend eine immer größere Rolle. Am vergangenen Samstag trafen sich 13 Führungskräfte von Feuerwehren aus dem Landkreis Aschaffenburg, um zu diesen Fragen qualifizierte Antworten zu erhalten.

Als Referentin konnte Frau Ute Wendehost-Rossmeier für dieses Seminar gewonnen werden, die schon mehrfach solche Seminare für die Führungskräfte unserer Feuerwehren durchgeführt hat.

Folgende Themen wurden besprochen:

  • Wie motiviere ich meine Mannschaft?
  • Wie sage ich es dem anderen?
  • Wie führe ich ein Kritikgespräch?
  • Aktives Zuhören

Viele dieser Fragen wurden in Gruppenarbeiten erarbeitet.

Den Teilnehmern machte dieser Tag großen Spaß und es konnten viele praktische Tipps mit nach Hause genommen werden - vielen Dank an die Teilnehmer und die Trainerin. Danke auch an die Feuerwehr Haibach für die sehr gute Verpflegung.

Frank Wissel, KBI

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Am Samstag, 18.11.2017 fand der offizielle Spatenstich zur Erweiterung der Feuerwache Großostheim statt. Auf der Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim sind neben den für den örtlichen Bedarf notwendigen Fahrzeugen und Ausrüstungen auch zahlreiche notwendige Spezialgerätschaften für den überörtlichen Brandschutz und Katastrophenschutz untergebracht. Viele dieser Spezialgeräte der Feuerwehr, insbesondere Abrollbehälter, stehen seit einiger Zeit im Freien oder sind in den bestehenden Hallen unzureichend und beengt untergebracht.

Der Markt Großostheim hat sich nun bereit erklärt die Feuerwache um eine weitere Fahrzeughalle mit 9 Stellplätzen zu erweitern, damit diese Ausstattung adäquat untergebracht werden kann.

Neben Landrat Dr. Ulrich Reuter, Großostheims 1. Bürgermeister Herbert Jakob und Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer waren auch zahlreiche Großostheimer Gemeinderäte und natürlich viele Feuerwehrleute der Feuerwehr Großostheim beim offiziellen Spatenstich zugegen.

Nach der Begrüßung durch Kommandant Stefan Ullrich richtete Bürgermeister Herbert Jakob sein Wort an die Anwesenden.

Dem Wunsch von Kommandant Stefan Ullrich und Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer, die seit Jahren im Freien untergebrachten Abrollbehälter und Geräte in einer zusätzlichen Fahrzeughalle unterzubringen, sei man nach Vorlage eines schlüssigen Finanzierungskonzeptes übereinstimmend nachgekommen. Die Baukosten lägen mit 682.000 Euro auch nur um 12.000 Euro über den ursprünglich geschätzten Kosten. Davon trage der Landkreis Aschaffenburg den Löwenanteil mit 310.000 Euro. Die Regierung von Unterfranken habe einen Zuschuss von 208.000 Euro zugesagt. Auch die Feuerwehrvereine Großostheim, Pflaumheim und Ringheim würden zu dem Bau einen Zuschuss in Höhe von 15.000 Euro hinzugeben, was nicht selbstverständlich sei, da die Feuerwehrleute des Marktes Großostheim immerhin auch auch zu rund 400 Einsätzen jährlich ausrücken. So verbleibe beim Markt Großostheim schließlich noch ein Eigenanteil von rund 150.000 Euro.

Landrat Dr. Reuter hob in seinem Grußwort die Bereitschaft der Großostheimer Feuerwehrleute hervor, sich für den überörtlichen Brand- und Katastrophenschutz zu engagieren. Dies sei keine Selbstverständlichkeit. Die Unterbringung der Gerätschaften in einer wettergeschützten Halle diene letztlich auch dem Werterhalt der überörtlichen Feuerwehr- und Katastrophenschutzausstattung und so sei der Landkreis gerne dem Vorschlag des Kreisbrandrates gefolgt und leiste seinen finanziellen Beitrag zu diesem Bauvorhaben.

Die Feuerwehr Großostheim ist zwar eine gemeindliche Einrichtung. Sie ist aber eine ganz besondere gemeindliche Einrichtung, denn sie wirkt nicht nur nach innen in die eigene Gemeinde. Die Feuerwehr Großostheim erfüllt neben ihren örtlichen Notwendigkeiten vielfältige Aufgaben im überörtlichen Brandschutz und im Katastrophenschutz und das weit über die Grenzen des Marktes Großostheim hinaus, so Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer in seinem Grußwort. Mit dem Erweiterungsbau werde die Feuerwache zu einem Zentrum des überörtlichen Brandschutzes und des Katastrophenschutzes im Landkreis Aschaffenburg.

Er dankte dem Markt Großostheim für die Bereitschaft seine Feuerwache zu erweitern. Genauso dankte er dem Landkreis Aschaffenburg und dem Freistaat für die finanzielle Unterstützung. Alle trügen damit zu einer Stärkung des Brand- und Katastrophenschutz in der gesamten Region bei.
Großostheims Vereinsvorsitzender und Architekt des Erweiterungsbaus, Michael Reising forderte im Anschluss an die Ansprachen zum symbolischen Spatenstich auf, dem selbstverständlich gerne nachgekommen wurde.

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Auf dem Bild von links nach rechts:
Stephan Peter,Fa. Erdbau Höfling, Kdt. Stefan Ullrich, Landrat Dr. Ulrich Reuter, Marko Kraus, Fa. Kraus Bau GmbH, 1. Bürgermeister Herbert Jakob, 2. Bürgermeister Horst Müller, Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer, Architekt Michael Reising

Feuerwehr – wie funktioniert das?

Im Landkreis Aschaffenburg existieren zur Zeit 33 Kinderfeuerwehren und die Zahl wird in Zukunft weiter steigen. Hauptziel dieser Kinderfeuerwehren ist die Sicherstellung von Nachwuchs in den einzelnen Freiwilligen Feuerwehren. Dies hat auch der Gesetzgeber in Bayern erkannt und zum 01. Juli 2017 das Bayerische Feuerwehrgesetz geändert. Gemeinden können nun in Bayern in die gemeindlichen Freiwilligen Feuerwehren Kinderfeuerwehren integrieren. Hierfür werden natürlich entsprechende Betreuerinnen und Betreuer benötigt. Viele Feuerwehren greifen hierbei auf Erzieherinnen und Personen zurück die zwar keine Feuerwehrausbildung haben, aber sehr gut mit Kindern umgehen können. Bei den Kinderfeuerwehren ist es sehr wichtig, die Mädchen und Buben spielerisch auf die Feuerwehr vorzubereiten. Deshalb hat das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg sich entschieden für diese Betreuerinnen/Betreuer eine Schulung anzubieten. So konnte Fachreferatsleiter Volker Hock am Samstag, den 11. November 2017 fünf Betreuerinnen von Kinderfeuerwehren um 13.00 Uhr in der Feuerwache Großostheim begrüßen. In einer rund dreistündigen Fortbildung ging Volker Hock zum Beispiel auf die Struktur einer Freiwilligen Feuerwehr ein. Wer hat in der Feuerwehr was zu sagen? Was ist der Unterschied zwischen der gemeindlichen Feuerwehr und dem Feuerwehrverein? Was ist der Kreisfeuerwehrverband und was ist die Kreisbrandinspektion? Aber auch rechtliche Dinge wie das Bayerische Feuerwehrgesetz, oder verschiedene Dienstvorschriften und Verordnungen wurden angesprochen. Zum Abschluss der Veranstaltung waren sich alle einig, dass es sehr lehrreich und informativ war. Volker Hock händigte allen Teilnehmerinnen eine Bestätigung aus. Er bedankte sich für die rege Teilnahme  und wünschte allen einen guten Nachhauseweg.

Volker Hock

Leiter Fachreferat Kinderfeuerwehr

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Am Samstag, 11.11.2017 haben 21 neue Feuerwehr-Sanitäter ihre Prüfung erfolgreich abgelegt. Vorausgegangen war ein fünfwöchiger Lehrgang, der immer Freitags abends, Samstags den ganzen Tag und Sonntags den halben Tag gedauert hat. Zusätzlich haben sich die Teilnehmer freiwillig an weiteren Abenden getroffen und so ihr Wissen gefestigt und vertieft. In diesem Lehrgang wurden die Grundlagen für die erweiterten Erste-Hilfe Maßnahmen vermittelt, nun gilt es an den Standorten weitere Erfahrungen zu sammeln, das Wissen weiter zu Vertiefen und in den Handlungen sicher zu werden.

In der Prüfung mussten die Teilnehmer erst ihr theoretisches Wissen bei einer schriftlichen Prüfung zeigen, im Anschluss musste einmal ein Reanimationsfallbeispiel und ein weiteres Praxisfallbeispiel sicher und richtig abgearbeitet werden.

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer, die an der über 90 stündigen Ausbildung teilgenommen haben und sich in ihrer Freizeit im medizinischen Bereich ausgebildet haben.

Ein herzliches Dankeschön an die Feuerwehr Mainaschaff, die uns für diesen Lehrgang seit vielen Jahren schon ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellt und die Teilnehmer verpflegt.

Vielen Dank an alle Ausbilder der Malteser und der Feuerwehr, die einen hohen Ausbildungsstand vermitteln und mit ihrer Fachkompetenz für eine erfolgreiche Ausbildung stehen.

Tobias Brinkmann

2017 11 11 Abschluß First Responder Lehrgang 4