Am Samstag, 18.11.2017 fand der offizielle Spatenstich zur Erweiterung der Feuerwache Großostheim statt. Auf der Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim sind neben den für den örtlichen Bedarf notwendigen Fahrzeugen und Ausrüstungen auch zahlreiche notwendige Spezialgerätschaften für den überörtlichen Brandschutz und Katastrophenschutz untergebracht. Viele dieser Spezialgeräte der Feuerwehr, insbesondere Abrollbehälter, stehen seit einiger Zeit im Freien oder sind in den bestehenden Hallen unzureichend und beengt untergebracht.

Der Markt Großostheim hat sich nun bereit erklärt die Feuerwache um eine weitere Fahrzeughalle mit 9 Stellplätzen zu erweitern, damit diese Ausstattung adäquat untergebracht werden kann.

Neben Landrat Dr. Ulrich Reuter, Großostheims 1. Bürgermeister Herbert Jakob und Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer waren auch zahlreiche Großostheimer Gemeinderäte und natürlich viele Feuerwehrleute der Feuerwehr Großostheim beim offiziellen Spatenstich zugegen.

Nach der Begrüßung durch Kommandant Stefan Ullrich richtete Bürgermeister Herbert Jakob sein Wort an die Anwesenden.

Dem Wunsch von Kommandant Stefan Ullrich und Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer, die seit Jahren im Freien untergebrachten Abrollbehälter und Geräte in einer zusätzlichen Fahrzeughalle unterzubringen, sei man nach Vorlage eines schlüssigen Finanzierungskonzeptes übereinstimmend nachgekommen. Die Baukosten lägen mit 682.000 Euro auch nur um 12.00 Euro über den ursprünglich geschätzten Kosten. Davon trage der Landkreis Aschaffenburg den Löwenanteil mit 310.000 Euro. Die Regierung von Unterfranken habe einen Zuschuss von 208.000 Euro zugesagt. Auch die Feuerwehrvereine Großostheim, Pflaumheim und Ringheim würden zu dem Bau einen Zuschuss in Höhe von 15.000 Euro hinzugeben, was nicht selbstverständlich sei, da die Feuerwehrleute des Marktes Großostheim immerhin auch auch zu rund 400 Einsätzen jährlich ausrücken. So verbleibe beim Markt Großostheim schließlich noch ein Eigenanteil von rund 150.000 Euro.

Landrat Dr. Reuter hob in seinem Grußwort die Bereitschaft der Großostheimer Feuerwehrleute hervor, sich für den überörtlichen Brand- und Katastrophenschutz zu engagieren. Dies sei keine Selbstverständlichkeit. Die Unterbringung der Gerätschaften in einer wettergeschützten Halle diene letztlich auch dem Werterhalt der überörtlichen Feuerwehr- und Katastrophenschutzausstattung und so sei der Landkreis gerne dem Vorschlag des Kreisbrandrates gefolgt und leiste seinen finanziellen Beitrag zu diesem Bauvorhaben.

Die Feuerwehr Großostheim ist zwar eine gemeindliche Einrichtung. Sie ist aber eine ganz besondere gemeindliche Einrichtung, denn sie wirkt nicht nur nach innen in die eigene Gemeinde. Die Feuerwehr Großostheim erfüllt neben ihren örtlichen Notwendigkeiten vielfältige Aufgaben im überörtlichen Brandschutz und im Katastrophenschutz und das weit über die Grenzen des Marktes Großostheim hinaus, so Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer in seinem Grußwort. Mit dem Erweiterungsbau werde die Feuerwache zu einem Zentrum des überörtlichen Brandschutzes und des Katastrophenschutzes im Landkreis Aschaffenburg.

Er dankte dem Markt Großostheim für die Bereitschaft seine Feuerwache zu erweitern. Genauso dankte er dem Landkreis Aschaffenburg und dem Freistaat für die finanzielle Unterstützung. Alle trügen damit zu einer Stärkung des Brand- und Katastrophenschutz in der gesamten Region bei.
Großostheims Vereinsvorsitzender und Architekt des Erweiterungsbaus, Michael Reising forderte im Anschluss an die Ansprachen zum symbolischen Spatenstich auf, dem selbstverständlich gerne nachgekommen wurde.

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Auf dem Bild von links nach rechts:
Stephan Peter,Fa. Erdbau Höfling, Kdt. Stefan Ullrich, Landrat Dr. Ulrich Reuter, Marko Kraus, Fa. Kraus Bau GmbH, 1. Bürgermeister Herbert Jakob, 2. Bürgermeister Horst Müller, Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer, Architekt Michael Reising

Feuerwehr – wie funktioniert das?

Im Landkreis Aschaffenburg existieren zur Zeit 33 Kinderfeuerwehren und die Zahl wird in Zukunft weiter steigen. Hauptziel dieser Kinderfeuerwehren ist die Sicherstellung von Nachwuchs in den einzelnen Freiwilligen Feuerwehren. Dies hat auch der Gesetzgeber in Bayern erkannt und zum 01. Juli 2017 das Bayerische Feuerwehrgesetz geändert. Gemeinden können nun in Bayern in die gemeindlichen Freiwilligen Feuerwehren Kinderfeuerwehren integrieren. Hierfür werden natürlich entsprechende Betreuerinnen und Betreuer benötigt. Viele Feuerwehren greifen hierbei auf Erzieherinnen und Personen zurück die zwar keine Feuerwehrausbildung haben, aber sehr gut mit Kindern umgehen können. Bei den Kinderfeuerwehren ist es sehr wichtig, die Mädchen und Buben spielerisch auf die Feuerwehr vorzubereiten. Deshalb hat das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg sich entschieden für diese Betreuerinnen/Betreuer eine Schulung anzubieten. So konnte Fachreferatsleiter Volker Hock am Samstag, den 11. November 2017 fünf Betreuerinnen von Kinderfeuerwehren um 13.00 Uhr in der Feuerwache Großostheim begrüßen. In einer rund dreistündigen Fortbildung ging Volker Hock zum Beispiel auf die Struktur einer Freiwilligen Feuerwehr ein. Wer hat in der Feuerwehr was zu sagen? Was ist der Unterschied zwischen der gemeindlichen Feuerwehr und dem Feuerwehrverein? Was ist der Kreisfeuerwehrverband und was ist die Kreisbrandinspektion? Aber auch rechtliche Dinge wie das Bayerische Feuerwehrgesetz, oder verschiedene Dienstvorschriften und Verordnungen wurden angesprochen. Zum Abschluss der Veranstaltung waren sich alle einig, dass es sehr lehrreich und informativ war. Volker Hock händigte allen Teilnehmerinnen eine Bestätigung aus. Er bedankte sich für die rege Teilnahme  und wünschte allen einen guten Nachhauseweg.

Volker Hock

Leiter Fachreferat Kinderfeuerwehr

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Am Samstag, 11.11.2017 haben 21 neue Feuerwehr-Sanitäter ihre Prüfung erfolgreich abgelegt. Vorausgegangen war ein fünfwöchiger Lehrgang, der immer Freitags abends, Samstags den ganzen Tag und Sonntags den halben Tag gedauert hat. Zusätzlich haben sich die Teilnehmer freiwillig an weiteren Abenden getroffen und so ihr Wissen gefestigt und vertieft. In diesem Lehrgang wurden die Grundlagen für die erweiterten Erste-Hilfe Maßnahmen vermittelt, nun gilt es an den Standorten weitere Erfahrungen zu sammeln, das Wissen weiter zu Vertiefen und in den Handlungen sicher zu werden.

In der Prüfung mussten die Teilnehmer erst ihr theoretisches Wissen bei einer schriftlichen Prüfung zeigen, im Anschluss musste einmal ein Reanimationsfallbeispiel und ein weiteres Praxisfallbeispiel sicher und richtig abgearbeitet werden.

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer, die an der über 90 stündigen Ausbildung teilgenommen haben und sich in ihrer Freizeit im medizinischen Bereich ausgebildet haben.

Ein herzliches Dankeschön an die Feuerwehr Mainaschaff, die uns für diesen Lehrgang seit vielen Jahren schon ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellt und die Teilnehmer verpflegt.

Vielen Dank an alle Ausbilder der Malteser und der Feuerwehr, die einen hohen Ausbildungsstand vermitteln und mit ihrer Fachkompetenz für eine erfolgreiche Ausbildung stehen.

Tobias Brinkmann

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Am Jahresanfang wurde der Nachwuchspreis 5207 der Jugendfeuerwehr Bayern für alle bayerischen Jugendfeuerwehren ausgeschrieben.
Nach einigen Überlegungen entschloss sich die Jugendfeuerwehr Kleinostheim, mit ihrem Jugendwart Thomas Apler, sich mit dem Feuerwehr-Action-Day für den Nachwuchspreis zu bewerben.
Der Feuerwehr-Action-Day wurde im Jahr 2017 bereits zum zweiten Mal ausgerichtet und dient hauptsächlich der Nachwuchsgewinnung. Es wird an diesem Tag ein buntes Programm für Jugendliche angeboten, um sich mit dem Thema Feuerwehr vertraut zu machen. Aber auch für die Eltern bietet der Feuerwehr-Action-Day die Möglichkeit die Aufgaben der Feuerwehr kennen zu lernen.
Das Ziel ist es, möglichst viele Kinder- und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 18 Jahren zu erreichen und sie für unser außergewöhnliches Hobby in der Kinder- und Jugendfeuerwehr zu begeistern.
Das Vorhaben war und ist:
Weg von staubigen Vorträgen und Fahrzeugausstellungen und hin zu actionreichen Showübungen, Fettexplosionen sowie adrenalinhaltigen Stationen.
Wir wollten einen Tag für Groß und Klein, ein Tag mit dem besten Kumpel oder der kompletten Familie ausrichten.
Große Freude herrschte bei uns im August, als Dank Facebook-Voting der bayernweite Sieger feststand – die Jugendfeuerwehr Kleinostheim.
Am vergangenen Samstag konnte dann der Gewinn eingelöst werden. Auf Einladung der Jugendfeuerwehr Bayern ging es nach Nürnberg. Am Vormittag stand ein Besuch des Technikmuseums an. Nach den dortigen Eindrücken gab es beim gemeinsamen Mittagessen etwas Entspannung, bevor es zum Abschluss noch in den Nürnberger Tierpark ging.
Thorsten Frank
Kdt. FF Kleinostheim

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Heute morgen ist gegen 05.45 Uhr ein mit einer Asphaltfräsmaschine beladener Tieflader auf der Kreisstraße AB 5 zwischen der Abzweigung Rothenbuch und der Kreuzung Sieben Wege von der Fahrbahn abgekommen und umgestürzt. Der Lkw war in Fahrtrichtrichtung Weibersbrunn unterwegs als er aus bislang unbekannter Ursache in das Bankett geriet und in der Folge samt der schweren Baumaschine umstürzte. Die Feuerwehr Rothenbuch und Kreisbrandinspektor Otto Hofmann wurden um 05.49 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Im Nachgang wurde noch der Rüstwagen der Feuerwehr Waldaschaff und der landkreiseigene Abrollbehälter Ölwehr von der Feuerwehr Goldbach hinzugerufen. Aktuell wird der Kraftstofftank der Fräsmaschine von Feuerwehrkräften entleert und umgepumpt, bevor die 34 Tonnen schwere Maschine mit einem Bergekran aufgerichtet werden kann. Die Feuerwehren sind mit 33 Einsatzkräften und 7 Fahrzeugen vor Ort. Die Kreisstraße ist derzeit noch voll gesperrt. Die Bergungsarbeiten werden sich noch mehrere Stunden hinziehen.

Bilderserie im Main-Netz

Anfang November fand zum 6. Mal der Kinotag der Landkreis-Kinderfeuerwehren statt. 191 Kinder und 62 Betreuer aus 18 Kinderfeuerwehren waren am Samstag, 04.11.2017 der Einladung des Fachreferates Kinderfeuerwehr im Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg gefolgt. Die Verantwortlichen des Fachreferates und der Betreiber des Casino-Kinos in Aschaffenburg hatten dieses Jahr den Kinderfilm „Der kleine Vampir“ ausgesucht. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl mussten die Kinder auf beide Vorführräume verteilt werden, bevor um kurz nach 11.00 Uhr die Vorführung beginnen konnte. Ein Großteil der Betreuer traf sich während der Filmvorführung zu einem Kaffee und guten Gesprächen im kinoeigenen Cafe. Nach eineinhalb Stunden war die Vorstellung zu Ende und die Kinderfeuerwehr-Gruppen traten mit bester Laune wieder ihre Heimreise an.

Volker Hock

Leiter Fachreferat Kinderfeuerwehr

Ein folgenschwerer Lkw-Unfall hat sich heute früh auf der Bundesautobahn A3 im Baustellenbereich ca. 300 Meter vor der Rastanlage Spessart in Fahrtrichtung Frankfurt ereignet. Bei dem Unfall kamen 3 Unfallbeteiligte ums Leben. Gegen 04.20 Uhr geriet ein mit Kies beladener Lkw-Sattelkipper im Baustellenbereich vor der Rastanlage Spesssart aus bislang ungeklärter Ursache ins Schlingern kippte um und kam quer auf der Fahrbahn zum Liegen. Die komplette Kiesladung verteilte sich dabei auf der Fahrbahn. Ein nachfolgender mit Paketen beladener Lkw Gliederzug versuchte noch dem Lkw auszuweichen und fuhr auf diesen auf. Ein dritter folgender Sattelzug fuhr anschließend noch auf den Paket-Lkw auf. Ein Richtung Würzburg fahrender Klein-Lkw konnte dem auf die Gegenfahrbahn ragenden Paket-Lkw nicht mehr Ausweichen und fuhr ebenfalls in den Paketlaster hinein. Dabei wurde der Aufbau des Klein-Lkw erheblich beschädigt. Anschließend streifte der Klein-Lkw auch noch einen gerade auf die Autobahn auffahrenden Sattelzug.

Für den Fahrer des Kies-Lkw und einen Insassen des Paket-Lkw kam jede Hilfe zu spät, der 2. Insasse des Paketlasters verstarb noch heute früh im Krankenhaus. Die Fahrer des Klein-Lkw und des auffahrenden Sattelzuges wurden bei dem Unfall allem Anschein nach nur leicht verletzt. Die Feuerwehren Weibersbrunn, Waldaschaff und Bessenbach wurden um 04.25 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich der Fahrer des Kieslasters noch in seinem Führerhaus und wurde mit Rettungsgerät befreit.

Weiterhin begannen die Feuerwehrleute mit Wiederbelebungsmaßnahmen an den beiden verunglückten Insassen des Paket-Lkw. Sowohl der Kieslaster als auch der Paket-Lkw wurden mit Seilwinden der beiden Rüstwägen aus Weibersbrunn und Waldaschaff gegen weiteres Abrutschen gesichert. Damit schweres Bergungsgerät bis zur Unfallstelle vorrücken konnte, mussten die Leitplanken mit Schlagschraubern demontiert werden. Weitere Leitplankenteile wurde mit Hilfe einer Säbelsäge und anderem technischen Gerät zerteilt. Derzeit werden die Kraftstofftanks der unfallbeteiligten Lkw entleert und umgefüllt, bevor die Lkw aufgerichtet und abtransportiert werden können. Des Weiteren unterstützen die Feuerwehrleute beim Bergen der Pakete und der Beseitigung des über die Fahrbahn verstreuten Kieses. Die Feuerwehren Dammbach und Hessenthal führen in Absprache mit der Polizei verkehrslenkende Maßnahmen durch.

Derzeit sind insgesamt 75 Feuerwehrkräfte mit 20 Fahrzeugen der Feuerwehren Weibersbrunn, Waldaschaff, Bessenbach, Dammbach und Hesssenthal unter der Leitung des Weibersbrunner Kommandanten Fred Gellner an der Einsatzstelle. Unterstützt wird er dabei von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Marco Eich. Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer war ebenfalls vor Ort. Der Rettungsdienst war mit 14 Einsatzkräften, darunter 2 Notärzte und ein Einsatzleiter in den Einsatz eingebunden. Die Autobahn ist derzeit noch in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Die Aufräumungsarbeiten werden sich bis in die Nachmittagsstunden hinziehen.

Im Jahr 2017 nahmen wieder über 300 Jugendliche aus 46 Jugendfeuerwehren am Wissenstest zum Thema „Unfallverhütung in der Jugendfeuerwehr, Persönliche Schutzausrüstung und Dienstkleidung“ teil.
Im Einzelnen waren es insgesamt 339 Teilnehmer aus den Jugendfeuerwehren Alzenau, Hörstein, Kälberau, Michelbach, Wasserlos, Dammbach, Glattbach, Goldbach, Unterafferbach, Großostheim, Wenigumstadt, Haibach, Heigenbrücken, Jakobsthal, Heimbuchenthal, Heinrichsthal, Hösbach, Feldkahl-Rottenberg, Hösbach-Bahnhof, Wenighösbach, Winzenhohl, Johannesberg, Rückersbach, Kahl, Karlstein, Kleinkahl, Kleinostheim, Krombach, Laufach, Mainaschaff, Mömbris, Daxberg, Gunzenbach, Königshofen, Niedersteinbach, Schimborn, Rothenbuch, Sailauf, Eichenberg, Schöllkrippen, Hofstädten, Schneppenbach, Stockstadt, Waldaschaff, Weibersbrunn und Westerngrund.

An 6 Tagen wurde der Wissenstest an verschiedenen Feuerwehr-Standorten, verteilt über den Landkreis abgehalten. Zunächst war ein Theorieteil in Form eines Fragebogens zu beantworten. Dieser war, je nachdem welche der 6 Stufen von dem Teilnehmer/ der Teilnehmerin absolviert wurde, unterschiedlich schwierig und umfangreich. Danach ging es ab der Stufe 3 zu einem Praxisteil, der in der jeweiligen Fahrzeughalle stattfand: Die erste Aufgabe war verschiedene Teile der Schutzausrüstung eines Jugendfeuerwehrmitglieds unter 16 Jahren, eines Jugendfeuerwehranwärters über 16 Jahren und eines aktiven (erwachsenen) Feuerwehrmanns richtig zu sortieren. Ab Stufe 4 galt es dann noch die einzelnen Funktionen innerhalb der Feuerwehr, z. B. Atemschutzüberwachung, Zugführer, Kommandant, den jeweiligen Kennzeichnungswesten und Helmkennzeichnungen zuzuordnen. Als Schiedsrichter fungierten die Mitglieder des Fachreferates Jugendarbeit im Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg.

Besonders erfreulich ist, dass dieses Jahr wieder eine Steigerung der Teilnehmer und der teilnehmenden Feuerwehren im Vergleich zu den vergangenen Jahren erreicht wurde. Teilnehmerstärkste Gruppe war die Jugendfeuerwehr Wenigumstadt mit 19 Jugendlichen gefolgt von der JF Kleinostheim mit 16 Teilnehmern und der Gruppe aus Stockstadt mit 14 Teilnehmern.
Philipp Weineck
Fachreferat Jugendarbeit
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Abnahme des Leistungsabzeichens „Jugendflamme“ Stufe 2 und 3 in Goldbach
Am Morgen des 14.Oktobers fand die Abnahme des Leistungsabzeichens „Jugendflamme“ im Übungshof der Feuerwehr Goldbach statt. Für die Stufe 2 traten die Jugendfeuerwehren Goldbach (4 Jugendliche), Haibach (3 Jugendliche), Stockstadt (2 Jugendliche), Wasserlos (10 Jugendliche) an. Für die Stufe 3 waren die Jugendfeuerwehren Kälberau (4 Jugendliche) und Stockstadt (3 Jugendliche) angemeldet. Abgenommen wurden die beiden Stufen vom Fachreferat Jugendarbeit durch Georg Thoma (Kreisjugendwart), Benjamin Weidinger (stv. Kreisjugendwart), Verena Thomas, Anna Bott und Philipp Weineck, unterstützt von den mitgereisten Jugendwarten. Bei der Stufe 2 wurde zunächst Fahrzeugkunde geprüft und jeder Jugendliche musste 5 Geräte an seinem eigenen Fahrzeug zeigen und die Funktion erklären. Danach wurden truppweise ein Standrohr gesetzt und ein C-Schlauch ins 2. Obergeschoss hochgezogen. Anschließend wurde als Teamwork-Spiel C-Schlauch-Flechten gemacht. Bei der Stufe 3 wurde ein Löschangriff mit einem Schaumrohr aufgebaut und anschließend wurden verschiedene Fälle der ersten Hilfe absolviert, hier u.a. das Auffinden einer bewusstlosen Person. Zum Schluss präsentierten die Jugendfeuerwehren ihre Themenarbeit. Dazu hatten sie im Vorfeld aus dem sozialen, ökologischen, kreativ-kulturellen oder sportlichen Bereich ein Thema ausgewählt. Die Jugendfeuerwehr Kälberau hatte sich im ökologischen Bereich um eine Streuobstwiese im Ortsgebiet gekümmert und hatte zudem 4 Niströhren für Steinkäuze gebaut, welche sie zusammen mit dem Vogelschutzverein am Waldrand aufgehängt hatten. Die Jugendfeuerwehr Stockstadt hatte im sozialen Bereich die KiTa/Kindergarten am Campus besucht. Dort hielten sie eine Brandschutzerziehung ab und gewannen zudem Einblicke in den Beruf des Kinderpflegers und des Erziehers. Kreisjugendwart Georg Thoma lobte beide Projekte als gute Beispiele dafür wie die Jugendfeuerwehr über ihren Tellerrand hinausschauen kann. Mit der Verleihung der Abzeichen endete die Veranstaltung gegen Mittag.
An dieser Stelle geht ein herzlicher Dank an die Feuerwehr Goldbach für das zur Verfügung stellen des Übungshofs und der benötigten Materialen und Ausrüstung sowie an die Schiedsrichter des Fachreferates Jugendarbeit. Ein besonderer Dank gilt den Jugendwarten der teilnehmenden Jugendgruppen, die ihre Jugendlichen hervorragend auf die Prüfung vorbereitet haben sowie allen teilnehmenden Jugendlichen.
Für das Fachreferat Jugendarbeit
Philipp Weineck, FSJler 2017/18

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Am heutigen frühen Donnerstag Morgen gegen 04:19 Uhr wurde die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn zu einem LKW-Unfall auf die BAB 3, Fahrtrichtung Würzburg, Höhe Anschlussstelle Rohrbrunn alarmiert. Die Anfahrt für die anrückenden Einsatzkräfte gestaltete sich schwierig, da kurz vor der Einsatzstelle im Baustellenbereich zwei Schwertransporte die Fahrbahn blockierten und ein Durchkommen für die Kräfte nicht möglich war. Glücklicherweise konnten die anfahrenden Kräfte die BAB 3 im Baustellenbereich über einen Waldweg verlassen und so über die Landstraße direkt die Anschlussstelle Rohrbrunn anfahren. Vor Ort eingetroffen stellte sich folgende Lage dar: Ein PKW war in das Heck eines vermutlich stehenden LKWs auf der rechten Spur gekracht. Der Fahrer des PKW konnte sein Fahrzeug glücklicherweise selbst, leicht verletzt, verlassen. Der Einsatzleiter Fred Gellner (Kdt. FF Weibersbrunn) konnte auf 6 Fahrzeuge mit insgesamt 24 Einsatzkräften zurückgreifen. Von Seiten der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg stand Otto Hofmann (KBI) vor Ort beratend zur Seite. Rettungsdienst und Polizei waren ebenfalls vor Ort. Die zur Sicherheit, während der Anfahrt, nachalarmierte Feuerwehr Dammbach, musste nicht mehr eingesetzt werden. Nach ca. 1 Stunde konnen die Feuerwehren, die noch fahrbereiten verunfallten Fahrzeuge, von der Autobahn begleiten und die Straße reinigen. Gegen 05:45 Uhr war die Fahrbahn wieder frei und die Kräfte konnten zurück zu Ihren Standorten fahren.

Martin Bahmer, FF Waldaschaff

Der Einsatzleiter Fred Gellner (Kdt. FF Weibersbrunn) konnte auf 6 Fahrzeuge mit insgesamt 24 Einsatzkräften zurückgreifen. Von seitens der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg stand Otto Hofmann (KBI) vor Ort beratend zur Seite. Rettungsdienst und Polizei waren ebenfalls vor Ort. Die zur Sicherheit, während der Anfahrt, nachalarmierte Feuerwehr Dammbach, musste nicht mehr eingesetzt werden. Nach ca. 1 Stunde konnen die Feuerwehren, die noch fahrbereiten verunfallten Fahrzeuge, von der Autobahn begleiten und die Straße reinigen. Gegen 05:45 Uhr war die Fahrbahn wieder frei und die Kräfte konnten zurück zu Ihren Standorten fahren.
Martin Bahmer, FF Waldaschaff

Glücklicherweise konnten die anfahrenden Kräfte die BAB 3 im Baustellenbereich über einen Waldweg verlassen und so über die Landstraße direkte die AS Rohrbrunn anfahren. Vor Ort eingetroffen stellte sich folgende Lage dar:
Ein PKW krachte in das Heck eines, vermutlich stehenden LKWs auf der rechten Spur. Der Fahrer des PKW konnte sein Fahrzeug glücklicherweise selbst, leicht verletzt, verlassen.

Der Einsatzleiter Fred Gellner (Kdt. FF Weibersbrunn) konnte auf 6 Fahrzeuge mit insgesamt 24 Einsatzkräften zurückgreifen. Von seitens der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg stand Otto Hofmann (KBI) vor Ort beratend zur Seite. Rettungsdienst und Polizei waren ebenfalls vor Ort. Die zur Sicherheit, während der Anfahrt, nachalarmierte Feuerwehr Dammbach, musste nicht mehr eingesetzt werden. Nach ca. 1 Stunde konnen die Feuerwehren, die noch fahrbereiten verunfallten Fahrzeuge, von der Autobahn begleiten und die Straße reinigen. Gegen 05:45 Uhr war die Fahrbahn wieder frei und die Kräfte konnten zurück zu Ihren Standorten fahren.
Martin Bahmer, FF Waldaschaff

Glücklicherweise konnten die anfahrenden Kräfte die BAB 3 im Baustellenbereich über einen Waldweg verlassen und so über die Landstraße direkte die AS Rohrbrunn anfahren. Vor Ort eingetroffen stellte sich folgende Lage dar:
Ein PKW krachte in das Heck eines, vermutlich stehenden LKWs auf der rechten Spur. Der Fahrer des PKW konnte sein Fahrzeug glücklicherweise selbst, leicht verletzt, verlassen.

Der Einsatzleiter Fred Gellner (Kdt. FF Weibersbrunn) konnte auf 6 Fahrzeuge mit insgesamt 24 Einsatzkräften zurückgreifen. Von seitens der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg stand Otto Hofmann (KBI) vor Ort beratend zur Seite. Rettungsdienst und Polizei waren ebenfalls vor Ort. Die zur Sicherheit, während der Anfahrt, nachalarmierte Feuerwehr Dammbach, musste nicht mehr eingesetzt werden. Nach ca. 1 Stunde konnen die Feuerwehren, die noch fahrbereiten verunfallten Fahrzeuge, von der Autobahn begleiten und die Straße reinigen. Gegen 05:45 Uhr war die Fahrbahn wieder frei und die Kräfte konnten zurück zu Ihren Standorten fahren.
Martin Bahmer, FF Waldaschaff

Am Samstag, den 21. Oktober legten die jüngsten Glattbacher Feuerwehrleute ihr erstes Leistungsabzeichen ab. Die Kinderflamme Stufe 1, oder auch Flämmchen 1, beinhaltet fünf Aufgaben aus verschiedenen Bereichen.

Pünktlich um 14 Uhr trafen sich 12 Mädchen und Jungen, im Alter von 7 bis 11 Jahren, mit ihren Betreuern im Glattbacher Feuerwehrhaus.
Dort waren fünf Stationen aufgebaut, an denen die Kinder ihr Können unter Beweis stellten.
So wurden unter anderem zu den Aufgaben der Feuerwehr „Retten, Löschen, Bergen, Schützen“ Bilder zugeordnet, Notrufe korrekt abgesetzt und Kerzen richtig angezündet.
Beim Zielspritzen mit der Kübelspritze unterstützten die Eltern ihre Kinder, indem sie das Pumpen übernahmen.
Alle Kinder bestanden die Prüfung mit Bravour und bekamen, bei Kaffee, Kakao und Kuchen, das verdiente Abzeichen überreicht.
Zum Schluss wurden noch die Höhepunkte des ersten Jahres „Kinderfeuerwehr Glattbach“ anhand einer Bildergalerie Revue passieren lassen.
Thomas Kreis
Freiwillige Feuerwehr Glattbach

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Kreisbrandinspektor Frank Wissel hat heute Vormittag von Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer das Steckkreuz für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen verliehen bekommen. KBI Frank Wissel ist seit dem 01.05.1998 Mitglied der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg. Zunächst war er viele Jahre als Gebietskreisbrandmeister für einen Bezirk des Landkreises Aschaffenburg tätig, bevor er zum 01.05.2010 zum Kreisbrandinspektor für den Bezirk des Altlandkreises Alzenau und zum vorbenannten Örtlichen Einsatzleiter ernannt wurde. Zu seinem Inspektionsbezirk zählen 14 selbstständige Gemeinden mit 38 Freiwilligen Feuerwehren. In diesen 7 Jahren hat sich Wissel herausragende Verdienste um das Feuerwehrwesen des Landkreises Aschaffenburg und besondere Verdienste bei der Bekämpfung von Bränden und sonstigen Notständen erworben. Unter seiner Federführung nahmen sowohl die Ausrüstung und Ausstattung der besagten Feuerwehren als auch die Ausbildung der Feuerwehrdienstleistenden enorm zu. Neben unzähligen Brand- und Hilfeleistungseinsätzen, bei denen der 49-jährige als Einsatzleiter und teilweise als Örtlicher Einsatzleiter tätig war, darf ich einige Einsätze besonders erwähnen: Im Jahr 2002 war er als Abschnittsführer bei der Hochwasserkatastrophe im Osten Deutschlands eingesetzt, als ein Einsatzverband aus Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg im Ort Raguhn in Sachsen-Anhalt über Tage das dortige Hochwasser bekämpfte. Im Jahr 2008 war er ebenfalls als Abschnittsleiter bei einem Großbrand in der Fa. BMZ in Karlstein beteiligt, an dem 400 Einsatzkräfte über 3 Tage gegen die Flammen ankämpften. Während der Hochwasserkatastrophe 2013 in Bayern war KBI Wissel als Führer unseres Hilfeleistungskontingentes vor Ort und leitete die Beseitigung der Hochwasserschäden in der Altstadt von Passau. Bei einem Sägewerkbrand in Kleinkahl im September leitete er einen 2 Tage andauernden Feuerwehreinsatz, der besonders aus einem langwierigen Atemschutzeinsatz mit ca. 150 Einsatzkräften bestand.

Des Weiteren organisiert Frank Wissel seit Jahren federführend spezielle Ausbildungen der Feuerwehren auf Kreisebene, wie THL-Fortbildungen oder Ausbildungen auf einem Übungsschiff und steht allen Feuerwehren als Ansprechpartner zur Verfügung.

Wir danken unserem Kreisbrandinspektor Frank Wissel für seine Verdienste um das Feuerwehrwesen im Landkreis Aschaffenburg und gratulieren ihm ganz herzlich zu dieser hohen Auszeichnung

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Zu den Gratulanten gehörten auch KBR Karl-Heinz Ostheimer und SBR Karl-Georg Kolb als Vertreter des Bezirksfeuerwehrverbandes

In den frühen Morgenstunden des 20. Oktober kam es in Haibach zu einem Wohnungsbrand in der Buchenstraße. Die Freiwillige Feuerwehr Gemeinde Haibach wurde um 06:08 Uhr alarmiert und war nach acht Minuten mit einem vollständigen Löschzug an der Einsatzstelle. Einsatzleiter Ingo Roth konnte zusammen mit Kreisbrandinspektor Otto Hoffmann auf insgesamt 30 Kameradinnen und Kameraden zurückgreifen. Insgesamt wurden drei Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Zwei von der Feuerwehr gerettete Personen wurden an den Rettungsdienst und zwei ebenfalls gerettete Kaninchen an die Polizei übergeben. Nach rund zehn Minuten konnte die erfolgreiche Brandbekämpfung in dem stark verrauchten Haus gemeldet werden. Insgesamt waren die Kräfte knapp zweieinhalb Stunden im Einsatz. Zudem wurden zwei Rettungswagen und ein Notarzt vom Rettungsdienst an die Einsatzstelle alarmiert.
Stefan Xhonneux, FF Haibach

Am Mittwoch, 18.10.2017, wurde um 15:14 Uhr die Feuerwehr Stockstadt zu einem vermuteten Gebäudebrand in die Würzburger Straße alarmiert. Über dem Dach des Reihenhauses war eine aufsteigende Rauchsäule weithin erkennbar.
Die Erkundung der ersten Einsatzkräfte ergab, dass es sich um einen Garagenbrand handelt. Der intensive Brandrauch zog durch eine rückwärtige Türe über die Dächer ab. Mit zwei C-Rohren wurde umgehend die Brandbekämpfung eingeleitet, die sehr schnell Erfolg zeigte. Im weiteren Verlauf wurde die Garage ausgeräumt und das Gebäude belüftet. Drei Trupps kamen unter schwerem Atemschutz zum Einsatz. Der Hausbesitzer zog sich bei eigenen Löschversuchen eine leichte Verletzung zu und wurde vom Rettungsdienst vor Ort behandelt.
Im Einsatz war die Feuerwehr Stockstadt mit 5 Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften. Weiterhin waren ein Vertreter der Kreisbrandinspektion, ein Rettungswagen und die Polizei vor Ort.

Armin Lerch
Pressesprecher FF Stockstadt

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Heute Vormittag wurden um 9:27 Uhr die Feuerwehren aus Heigenbrücken, Neuhütten und Heinrichsthal sowie der Abrollbehälter Sonderlöschmittel aus Großostheim und KBM Markus Rohmann als Vetreter der Kreisbrandinspektion zum einem Brand eines Trafohauses am Baßberg nach Heigenbrücken alarmiert. Außerdem waren ein Rettungswagen zur Absicherung der Feuerwehrkräfte, eine Streife der Polizei und das Bayernwerk als Betreiber der Anlage vor Ort. Auch der Heigenbrückener Bürgermeister Werner Englert machte sich ein Bild von der Einsatzstelle.
Auf der Anfahrt konnte noch eine deutliche Rauchentwicklung wahrgenommen werden. Diese hatte sich jedoch bei Eintreffen des ersten Fahrzeugs aus Heigenbrücken bereits wieder verflüchtigt. Lediglich Brandgeruch war weiterhin wahrnehmbar. Daraufhin wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und ein C-Rohr in Bereitschaft genommen. Außerdem wurden weiterhin CO2-Feuerlöscher an die Einsatzstelle gebracht. Bis zur Ankunft des Energieversorgers beschränkten sich die Aufgaben der Feuerwehr auf die laufende Kontrolle des Trafohauses mit der Wärmebildkamera sowie die Sperrung der anliegende Straße.
Zusammen mit dem Energieversorger wurde anschließend das Gebäude geöffnet, einer der beiden bereitstehenden Atemschutztrupps sicherte diese Maßnahme ab. Im Inneren des Trafohauses konnte dann ein Brand im Niederspannungsbereich der Anlage festgestellt werden, der bereits von selbst erloschen war. Die Feuerwehr musste hier nicht mehr tätig werden.
Der eigentliche Trafo sowie der Hochspannungsteil waren nicht betroffen.
Einige der angrenzenden Gebäude waren für die Dauer des Einsatzes und in Folge ohne Strom. Der Energieversorger zeigte sich zuversichtlich, die Versorgung dieser Gebäude kurzfristig wieder herstellen zu können.
Einsatzende war gegen 10:45 Uhr. Der Einsatzleiter der Feuerwehr Heigenbrücken konnte auf insgesamt 22 Feuerwehrangehörige und 4 Feuerwehrfahrzeuge der o.g. Wehren zurückgreifen, der Abrollbehälter Sonderlöschmittel konnte die Alarmfahrt bereits nach der ersten Erkundung abbrechen.

Markus Rohmann, KBM

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Ein interessanter Einsatz spielte sich am Montagmorgen in der Gemeinde Karlstein ab. Ein Jogger entdeckte im Gemeindewald, auf Höhe des „Plattenberg“ ein Feuer an der dortigen Schutzhütte. Die Hütte wurde Anfang der 70er Jahre von der Feuerwehr Dettingen, zusammen mit dem Wanderverein Dettingen erbaut und war jahrzehntelang ein beliebtes Objekt verschiedenster Feste und Veranstaltungen. Selbst das Kreisjugendzeltlager der Feuerwehren fand dort, an und in dieser Hütte, schon statt. Nun ist ein Großteil der Hütte einem Feuer zum Opfer gefallen, bzw. wurde hierbei stark beschädigt.

Der Meldeweg bis zum eintreffen des ersten Feuerwehrfahrzeuges, gestaltete sich bei diesem Einsatz, etwas schwierig, warum? Der Jogger welcher das Feuer entdeckte, führte kein Mobiltelefon mit sich, so rannte er wieder bergab, bis er einen Pilzsammler traf, dieser (der frühere zweite Kommandant der Feuerwehr Dettingen), setzte einen qualifizierten Notruf ab und veranlasste somit die Alarmierung der Feuerwehr. Diese wurde auch alarmiert, jedoch die Feuerwehr Hörstein, zusammen mit der Feuerwehr Alzenau. Als Einsatzadresse wurde ihnen der Waldhof in Hörstein genannt, dort fuhren sie auch hin. Dort angekommen stellte man fest, dass dort kein Brand war, sondern einfach nur eine thermisch bedingte Wasserdampfwolke beim Reinigen einer Maschine entstanden war. Daraufhin wurde der Einsatz abgebrochen. Der meldende im Wald hörte das verstummen der Martinshörner und wunderte sich nur, das nach mehreren Minuten noch immer keine Feuerwehr vor Ort zu sehen war. Daraufhin wählte er erneut den Notruf und fragte nach. Ihm wurde gesagt, dass es sich um einen Fehlalarm handele, dies verneinte er und sagte, ein Großteil der Schutzhütte stünde bereits in Vollbrand! Daraufhin wurden weitere Kräfte aus Alzenau und Wasserlos, sowie die bereits ausgerückten Kräfte aus Hörstein und Alzenau, erneut in Marsch gesetzt. Endlich vor Ort angekommen, wurden sofort mehrere Strahlrohre unter schwerem Atemschutz zum Einsatz gebracht, sowie die eigentlich zuständige Feuerwehr Gemeinde Karlstein, um 09:43 Uhr nachalarmiert.

Letztendlich war dann nur noch alles Routine. Das Feuer wurde abgelöscht, die Wasserversorgung über wasserführende Fahrzeuge sichergestellt. Vor Ort waren, den oben beschriebenen Umständen verschuldet, die Wehr aus Hörstein mit HLF, TLF, MZF, die Wehr aus Wasserlos mit LF, die Wehr aus Alzenau mit HLF, TLF und ELW sowie die Wehr aus Karlstein mit HLF, LF, TLF und KdoW. Von Seiten der Kreisbrandinspektion war Kreisbrandinspektor Frank Wissel vor Ort, der Rettungsdienst war mit einem RTW vertreten.

Zur Brandursache und Schadenshöhe, können wir keinerlei Angaben machen. 

Quelle aller drei Bilder: Homepage Main-Echo

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Das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg hat am Samstag, 14.10.2017 zu einer ganztägigen Fortbildung mit dem Thema: „praktische Brandschutzerziehung in der Kinderfeuerwehr“ ins Feuerwehrgerätehaus Mainaschaff eingeladen. Insgesamt 20 Betreuerinnen und Betreuer aus zwölf Feuerwehren aus den Landkreisen Aschaffenburg und dem Nachbarlandkreis Miltenberg folgten der Einladung. Gedacht war diese Fortbildung für Betreuer, die keine Erfahrung und keine Ausbildung im Bereich Brandschutzerziehung haben.

Um 08:00 Uhr eröffnete Fachreferatsleiter Volker Hock die Veranstaltung. Nach einigen organisatorischen Dingen über nahm Tanja Knoth die erste Ausbildungseinheit. Sie erläuterte die Grundlagen und die vielfältigen Möglichkeiten der Brandschutzerziehung.

Danach wurden die Teilnehmer in drei Gruppen aufgeteilt. In einer Rotation durchliefen die einzelnen Gruppen nun drei Stationen. Station eins übernahm Volker Hock. Zu Beginn des schrieben die Teilnehmer ihre Ideen und Vorstellungen zum Thema „Richtiges Verhalten im Brandfall“ auf ein Plakat. Danach wurden die einzelnen Punkte gemeinsam besprochen und erläutert, wie man dies in der Praxis in den Kinderfeuerwehren umsetzen kann. Schritt für Schritt wurden einzelne Szenarien erklärt, die bei einem Schadensfeuer auftreten können und wie Kinder aber auch Erwachsene richtig darauf reagieren sollen. Natürlich ging Volker auch auf wichtige Hilfsmittel, wie ein Rauchhaus oder eine Fluchthaube ein, welche praxisnah gezeigt und erklärt wurden.

„Notruf richtig absetzen“ war Thema der zweiten Station. Als Referentin fungierte Tanja Knoth. Zu Beginn stand wieder die Gruppenarbeit. Alle konnten wiederum ihre Ideen zum Thema aufschreiben, welche im Anschluss besprochen wurden. Im Anschluss folgten verschiedene Notrufsituationen, bei denen auch auf Besonderheiten eingegangen wurde. Auch verschiedene Notrufmöglichkeiten wie z. B. Notrufsäulen und Handfeuermelder wurden angesprochen. Ein wichtiger Punkt bei den Ausführungen waren die „5 W-Fragen“ und welche Wichtigkeit die einzelnen „W`s“ haben. Zum Abschluss gab Tanja wichtige Tipps um den Kindern das Absetzen des Notrufes zu erleichtern.

Die dritte Station befasste sich mit „Versuche in der Brandschutzerziehung“. Horst Knoth hatte ein kleines Experimentallabor in der Waschhalle des Mainaschaffer Gerätehauses aufgebaut. Aber vor der Praxis stand wiederum die Theorie. Wie bei den anderen Stationen mussten die Teilnehmer zunächst ihre Ideen zu Papier bringen. Horst erklärte was man mit den Kindern vor den Versuchen zuerst besprechen sollte. Unter anderem „was ist ein „gutes Feuer/schlechtes Feuer“, was versteht man unter einem „Verbrennungsdreieck“ oder welche Stoffe sind brennbar und welche nicht. Dann ging es in die Praxis. Bei verschiedenen Versuchen, die die Teilnehmer in ihrer Kinderfeuerwehr nachmachen können, wurden gezeigt wie man mit einfachen Mitteln gute Effekte erzielt. Z.B. Benzindämpfe die sich entzünden, Metallbrände durch Feuer oder eine 9 Volt Batterie, Mehlexplosionen und anderes mehr. Natürlich konnten die Teilnehmer die Versuche auch selbst ausprobieren.

Als letzte und vierte Schulungseinheit musste jede Gruppe selbstständig eine kindgerechte Schulung zum Thema Schutzkleidung in der Feuerwehr ausarbeiten und im Anschluss den anderen Teilnehmern vortragen, die dabei als Kindergruppe fungierten.

Zum Abschluss erhielten alle eine Teilnahmebestätigung. Volker Hock dankte allen für die Teilnahme und der Feuerwehr Mainaschaff für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und die gute Verpflegung.

Volker Hock
Leiter Fachreferat Kinderfeuerwehr

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Seit diesem Jahr sind vier neue Tunnels der Deutschen Bahn auf der Strecke Frankfurt - Würzburg zwischen den Gemeinden Laufach und Heigenbrücken in Betrieb. Im Rahmen dieses Neubaus wurde die Alarmierungsplanung der Bahnstrecke überarbeitet und ein neues Sicherheitskonzept erstellt. Ein wichtiger Teil dieses Sicherheitskonzeptes ist für die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg die Ausbildung von „Multiplikatoren“ in der Bekämpfung von Bränden und der Rettung von Menschen aus unterirdischen Verkehrsanlagen, um eine dauerhafte Aus- und Fortbildung der Freiwilligen Feuerwehren im Umfeld dieser Tunnels zu gewährleisten.


Die Ausbildung dieser Multiolikatoren fand nun vom 25.09. bis 29.09.2017 bei der „International Fire Academy“ in Balsthal (Schweiz) statt.

Angeregt durch unsere Erkundigungen bei den oberfränkischen Nachbarn aus Coburg hatte die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg neben einigen Besichtigungen diverser Tunnel und intensiven Diskussionen über das dortige Sicherheitskonzept auch von diesen Aus- und Fortbildungen in Balsthal erfahren. Da es zur Zeit in Bayern kein einheitliches Konzept für die Einsatzplanung und keine Ausbildungsmöglichkeiten der Wehrleute für unterirdische Verkehrsanlagen gibt, lehnten wir uns an die Vorgaben für die neue ICE Strecke Nürnberg - Erfurt, die durch den Coburger Landkreis nach Thüringen führt, an. Die Regierung von Unterfranken finanzierte uns einmalig aus staatlichen Mitteln die Ausbildung von zehn Multiplikatoren.

In Balsthal erwartete uns ein straffes Programm! Schon am Montag, direkt nach unserer Anreise wurde uns in einem Planspiel sehr plastisch die Aufgabenverteilung der Atemschutzgeräteträger und der Führung, sowie die technischen Probleme erläutert, die uns in unseren vier aufeinander folgenden und bis zu 2600 m langen Tunnels erwarten können.

Die Akademie setze dabei die vorab zugesandten Informationen über unsere Tunnels ein. Wir übten also sehr praxisbezogen an unserem heimischen Tunnel.

Die nächsten Tage standen ganz im Zeichen einer praktischen Ausbildung der Atemschützer, die später in Ihren Wehren die Aufgabe haben, die weiteren Feuerwehrmänner und Frauen ihrer Feuerwehr für Tunneleinsätze aus- und fortzubilden.


In den Übungsanlagen der IFA wurde an einem kompletten Übungszug, der in verschiedenen Wagons zum Teil auch brannte, das Bekämpfen der Brände und das Retten von Personen ausgiebig in vielen verschiedenen Szenarien geübt.

Sehr praxisnah wurden die Atemschutzgeräteträger zum Teil bei „Null Sicht“ und großer Hitze durch das Lehrpersonal von verschiedenen Schweizer Berufs- und Bahnfeuerwehren mit den taktischen Vorgaben vertraut gemacht, die unsere Schweizer Nachbarn für ihre vielen Tunnel entwickelt haben.

Wir staunten nicht schlecht, als in einem Zug im Tunnel auch ein gekippter Wagon durchsucht werden mußte!

Den vorgehenden Trupps wurden dabei von den Ausbildern viele Tricks und Kniffe gelernt, aber auch die persönlichen Belastungsgrenzen wurden aufgezeigt. Mehr als einmal kamen die Trupps vollständig nass geschwitzt und voll ausgepowert am Sammelpunkt außerhalb des Übungstunnels an!

Einhelliger Tenor der Beteiligten war: „Jetzt, nach dieser einwöchigen Ausbildung können wir es erahnen was ein Tunneleinsatz bedeutet und trauen es uns zu den Menschen im Tunnel auch unter schwierigen Bedingungen zu helfen“.


Ein weiteres Fazit der Truppe war: Die praktischen Erfahrungen sind zuhause schwer zu vermitteln und es müssten mehr Lehrgänge an solchen Einrichtungen für unsere Atemschutzgeräteträger stattfinden!

Auf der Thüringer Seite der Bahnstrecke Nürnberg - Erfurt werden die Wehrleute von Feuerwehren um die Thüringer Tunnels seit 3-4 Jahren auf Kosten des Landes aus- und fortgebildet, warum dies in Bayern nicht ähnlich durchgeführt wird, war die Frage der Kommandanten und Bürgermeister unserer Tunnelfeuerwehren.

Die Kosten für die Ausbildung von 10 Freiwilligen Feuerwehrmännern in den Übungsanlgen in Balsthal wurde einmalig aus staatlichen Mitteln durch die Regierung von Unterfranken getragen. Fahrtkosten und die fortgewährte Leistungen für Löhne und Gehälter der Teilnehmer wurden von den Kommunen gezahlt.


Der Wunsch aller eingeplanten Tunnelwehren nach einer kontinuierlichen Fortbildungsreihe für Tunneleinsätze durch den Staat ist nachzuvollziehen.


Es werden mehrere hundert Millionen Euro ausgegeben, um diese Tunnels zu bauen, die Freiwilligen Feuerwehren in Bayern mit Ihren Kommunen entlang der Tunnels müssen im Regelfall die Kosten der Aus- und Fortbildung zur Zeit selbst zahlen, ein Umstand der Fragen aufwirft….

Otto Hofmann, KBI Landkreis Aschaffenburg

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Am Donnerstag, 05.10.2017 hat die Feuerwehr Goldbach einen neuen Gerätewagen-Logistik 1 in Dienst gestellt. Der GW-L1 verfügt über eine fest installierte Ladebordwand mit einer Hubkraft von 1500kg. Auf der Beifahrerseite wurde eine 2,5m ausfahrbare Markise angebracht, welche per Sensorsteuerung auf Wind und schlechte Wetterlagen reagiert. Des Weiteren wurde in den Kofferaufbau beifahrerseitig eine schwenkbare Türe eingebaut.
Der GW-L1 verfügt rundum über eine LED-Beleuchtung, die ein sicheres Arbeiten am Fahrzeug möglich macht. Das Fahrzeug dient hauptsächlich zum Materialtransport, unter anderem zur Unterstützung der Ölwehrkomponente. Ausgelegt ist der Materialtransport für eine Zuladung von bis zu 3 Tonnen.
Diverse Ausrüstungsgegenstände wie Verkehrsleitkegel, Verspannmaterial und vieles mehr komplettieren die Beladung des neuen GW-L1.
Das Fahrgestell mit 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht lieferte der Hersteller IVECO auf einem 200PS starken Daily, den Aufbau nahm die Firma
Junghanns Fahrzeugbau - Hof vor. Um auf der Einsatzfahrt größtmögliche Sicherheit für die Mannschaft, kürzestmögliche Fahrzeiten und eine ausreichende Absicherung der Einsatzstelle zu ermöglichen, wurde ein Automatikgetriebe gewählt, LED Blaulichter und LED Frontblitzer, sowie das klassische Martinshorn verbaut und eine Heckwarneinrichtung angebracht.
Der GW-L1 löst einen 24 Jahre alten Gerätewagen-Nachschub ab, der letzten Mittwoch außer Dienst gestellt wurde.
Martin Scheiner
Pressesprecher der Feuerwehr Goldbach

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