Am vergangenen Freitag und Samstag fand das erste Seminar „Seilwindentraining“ für die Feuerwehren unseres Landkreises bei der FF Kleinostheim statt.

Der Freitag begann für alle 40 Teilnehmer mit einem Theorieteil, der von Hartmut Wagner (Ausbilder und seit über 35 Jahren im Kundendienst eines Seilwindenherstellers tätig) schon sehr praxisorientiert gestaltet wurde.

Am Samstag wurden die Teilnehmer in Gruppen geteilt und es konnte mit den praktischen Übungen begonnen werden - Hartmut Wagner konnte aufgrund seines großen Erfahrungsschatzes ganz viele wertvolle Tipps gegeben:

  • Wie wird richtig angeschlagen?
  • Welche Bandschlingen sind zu verwenden?
  • Welche Schäkel benutze ich?
  • Wo ist die Leistungsgrenze meiner Winde?
  • Wie erkenne ich Beschädigungen?

Die Maschinisten und Gruppenführer bekamen viele gute Hinweise für die Arbeit mit der Seilwinde.

Die Teilnehmer kamen von den Feuerwehren Alzenau, Bessenbach Großostheim, Kahl, Laufach, Jakobsthal, Sailauf, Waldaschaff, Weibersbrunn und vom THW Alzenau

Ein herzliches Dankeschön an Hartmut Wagner für die sehr gute, praxisgerechte Ausbildung, die FF Kleinostheim für die Bewirtung und selbstverständlich an die Teilnehmer für ihre Bereitschaft sich fortzubilden.
Frank Wissel, KBI

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Am vergangenen Sonntag, den 10.06.2018 fand in Schwärzelbach einer kleinen Gemeinde im Landkreis Bad Kissingen bei strahlendem Sonnenschein der ActionDay der Jugendfeuerwehr Unterfranken statt.

Die 30 Mannschaften aus ganz Unterfranken durften ihr Geschick an 10 verschiedene Spielen unter Beweis stellen. Diese waren im Ortsgebiet verteilt, dauerten maximal 2min und wurden von den Kreis-/Stadtjugendfeuerwehren der teilnehmenden Landkreise vorbereitet. Beim Spiel des Landkreises Aschaffenburg mussten die aus jeweils 5 Jugendlichen bestehenden Mannschaften mithilfe von Frischhaltefolie Wasser aus einem Bottich in einen Eimer transportieren. Ähnlich auch beim Transport mithilfe von Dachrinnenstücken, die die Jugendlichen in der Hand hielten und versuchten möglichst wenig daneben laufen zu lassen, um ihren Eimer voll zu bekommen. Ein weiteres Spiel aus der Kategorie „erfrischende Abkühlung“ war ein Schwammwurfspiel. Hierbei musste mithilfe von Schwämmen, die sich die Spieler nur zuwerfen durften, das Wasser in einen Eimer transportiert werden. Wem das alles noch nicht nass genug war, nahm freiwillig die Rolle der blinden Kuh bei einem weiteren Spiel ein. Dabei erhielt er einen Helm mit Nägeln und bekam die Augen verbunden. Nun wurde er durch seine Mannschaft zu über ihm an der Decke aufgehängten Ballons und Wasserbomben gelotst und zerstach so viele wie möglich.

Neben den nassen Spielen kamen die Jugendlichen bei der ein oder anderen sportlichen und geschicklichen Herausforderung ganz schön ins Schwitzen, so musste unter anderem bei einem Spiel ein Kinderrad möglichst schnell durch einen Parcours geschoben werden. An anderer Stelle war Webergeschick gefragt. Beim Verflechten von drei C-Schläuchen auf Zeit outete sich der ein oder andere als „Freundschaftsbändchen“-Fan und konnte hierbei glänzen. Zu den geschicklichen Herausforderungen zählte es auch, nur durch die Anweisungen der eigenen Mitspieler mit verbunden Augen einen Volleyball in Zieleimer zu werfen. Ebenso beim Bugsieren eines Tennisballs mithilfe einer Feuerpatsche.

Aber nicht nur körperliche Herausforderungen gab es, auch die Sinne wurden gefragt. So erfühlten die Spieler Feuerwehrgeräte mithilfe der Füße. Dabei wurde neben dem Tastgefühl vor allem der Geruchsinn angesprochen. Überraschte Gesichter gab es an der Station Obst erschmecken, neben verzogenen Gesichtern bei den Kids, die in die Zitrone bissen, freuten sich andere über eine erfrischende Wassermelone.

An jedem Spiel konnte ein Team maximal 100 Punkte erreichen, welche am Ende des abwechslungsreichen Tages zusammengezählt wurden und anschließend ein Sieger gekürt wurde. Auch wenn keine der 5 Mannschaften aus dem Landkreis Aschaffenburg mit dem erhofften Wanderpokal nach Hause ging, konnten die Jugendfeuerwehren aus Wasserlos mit Silber, Schöllkrippen mit Bronze, Krombach mit dem undankbaren 4ten, Hofstädten mit dem 10ten, Schneppenbach mit Platz 18 und Geiselbach mit einem guten 24zigsten Platz sehr zufrieden sein. Als Geschenk gab es für jede Mannschaft noch ein Wikinger Schach und hoffentlich viele witzige Erinnerungen an den Tag.

Tim Dedio
Fachreferat Jugend

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Vergangenen Samstag fand das 2. Seminar Großtierrettung im Landkreis Aschaffenburg statt. Als Gastgeber fungierte die Feuerwehr Alzenau-Michelbach. Vielen Dank an alle Helfer und Teilnehmer. 

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Los ging es am Dienstag 12. Juni 2018 um 9:18 Uhr – eine Ölspur musste auf der B26 beseitigt werden. 

Um 11:35 Uhr erfolgte die nächste Alarmierung zu einer Ölspur in die Industriestraße.

Wie gefährlich diese Ölspuren sind, musste am Dienstagnachmittag ein Autofahrer auf der B469 erfahren. Bei der Ausfahrt auf die B26 geriet der Fahrer mit seinem PKW auf einer Ölspur ins Schleudern und rutschte im Kreisel von der Fahrbahn. Um 15:27 Uhr erfolgte der Alarm für die Feuerwehr Stockstadt, die dann die Gefahrenstelle beseitigte.

Am Mittwoch, 13. Juni 2018, wurde die Feuerwehr Stockstadt um 7:32 Uhr zur Unterstützung der Werkfeuerwehr in das örtliche Papierwerk zu alarmiert, brauchte aber nicht mehr eingreifen.

Weiter ging es um 8:36 Uhr zur Beseitigung von Sturmschäden in die Schulstraße. Lose Äste drohten abzustürzen und wurden mit der Drehleiter beseitigt.

Kaum zwei Stunden später, um 10:24 Uhr, der dritte Alarm des Mittwochs. In der Untere Kirchgasse war ein Wohnwagen in die unterspülte Fahrbahn eingebrochen. Der Feuerwehr gelang es mit der Hilfe von Luftkissen den Wohnwagen schonenden anzuheben und dann mit Brettern zu unterbauen. So konnte der Hänger aus dem Gefahrenbereich gezogen. Danach wurde die Einsatzstelle an die Gemeindewerke übergeben.

Armin Lerch

Pressesprecher Feuerwehr Stockstadt

Bild: Feuerwehr Stockstadt

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Am Montagnachmittag öffnete eine sehr lokale Gewitterzelle, im Bereich Karlstein-Großwelzheim, für wenige Minuten ihre Pforte nach unten. Dieser sehr heftige Regen, mit geschätzten über 50 Liter Wasser pro Quadratmeter in etwa 10 Minuten, reichte aus die Bereiche Kahler Straße, Richard Wagner Straße, teilweise bis zu 15 cm flächendeckend unter Wasser zu setzen. Aber auch andere Straßen in der näheren Umgebung waren vom Starkregen betroffen. Hier ist jeder Kanal überfordert und so suchte sich das Wasser seinen Weg in tiefergelegene Räume und Tiefgaragen. Diese standen dann teilweise vollflächig bis zu 50 cm unter Wasser. 

Den ersten Alarm erreichte die Feuerwehr um 15:50 Uhr, viele weitere folgten dann im Minutentakt. Da abzusehen war, dass die Einsatzzahlen weiter anstiegen, wurde sehr frühzeitig Nachbarschaftshilfe durch einen erweiterten Löschzug aus dem Zugkonzept des Landkreises angefordert. Hier entschied man sich für den Zug Kleinostheim/Hörstein, welcher dann auch zügig, mit sechs Fahrzeugen und 31 Einsatzkräften am Gerätehaus Karlstein eintraf und eingesetzt wurde. Von Seiten der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, war die Gemeindliche Führungsstelle (GFS) im Gerätehaus in Betrieb, sowie sechs Fahrzeuge mit 29 Personen vor Ort im Einsatz. Ebenfalls eingesetzt  waren zwei Fahrzeuge der Gemeinde Karlstein, mit vier Bauhofmitarbeitern. Somit konnte auf 64 Einsatzkräfte der drei Wehren zurückgegriffen werden. 

Die Gesamteinsatzleitung oblag dem Karlsteiner Kommandanten Andreas Emge, welcher vom zuständigen Kreisbrandinspektor Frank Wissel in der GFS unterstützt wurde. Dort, wie auch an den Einsatzstellen vor Ort, verschaffte sich Bürgermeister Peter Kress einen Überblick über die laufenden Einsätze. Er bedankte sich bei allen überörtlichen und örtlichen Einsatzkräften, für die schnelle und professionelle Hilfe. Auf Grund der hohen Personalzahl, konnte die letzte Einsatzstelle bereits um 18:20 Uhr, im Einsatzleitsystem als abgearbeitet und geschlossen markiert werden. 

Zur medizinischen Absicherung der Einsatzkräfte, stand das BRK Karlstein, mit zwei Personen und einem Fahrzeug bereit. Glücklicherweise mussten die Kameraden jedoch nicht eingesetzt werden. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Foto: Kahler Straße beim eintreffen des ersten Fahrzeuges der Feuerwehr Gemeinde Karlstein 

11.06.18 Karlstein

Seit Sonntagmittag gegen 11.30 Uhr war in den Ortsteilen Feldkahl und Rottenberg des Marktes Hösbach die Trinkwasserversorgung ausgefallen. Grund war der Bruch der Hauptwasserleitung an der Staatsstraße 2307 auf Höhe der Abzweigung nach Wenighösbach. Die Wasserleitung wurde bis ca. 21.30 Uhr repariert. Betroffen waren rund 2.700 Einwohner. Das Schwimmbad in Rottenberg musste ebenfalls geschlossen werden. Nach Abschluss der Reparaturarbeiten musste die Leitung aber zunächst wieder befüllt werden, bis eine Wasserabgabe an die Bevölkerung möglich war. Die Füllung dauerte bis heute früh gegen 05.00 Uhr. Laut Aussage des Wasserversorgers sind die Haushalte nun wieder mit Wasser versorgt. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung waren ab ca. 12.00 Uhr in den Ortsteilen Feldkahl und Rottenberg Wasserabgabestellen durch die Feuerwehren eingerichtet. Brauchwasser wurde aus den Tanks von Tanklöschfahrzeugen bereitgestellt. Trinkwasser wurde in Flaschen und über 2 Stück je 1000 Liter fassende Trinkwasserbehälter der Verpflegungskomponente der Feuerwehr Hohl an die Bevölkerung abgegeben. Die Wasserabgabestellen wurden um 21.30 Uhr geschlossen, der Einsatz war um 21.45 Uhr beendet.

Insgesamt kamen 70 Einsatzkräfte der Feuerwehren Feldkahl-Rottenberg, Hösbach, Hösbach-Bahnhof, Goldbach, Eichenberg, Sailauf, Hohl, Königshofen, Kleinkahl und Waldaschaff unter der Leitung des Hösbacher Kommandanten Tobias Brinkmann zum Einsatz. Unterstützt wurde er von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann (Waldaschaff). Hösbachs 1. Bürgermeister Michael Baumann war ebenfalls vor Ort.

Nach den starken Regenfällen in den Abendstunden wurde die Feuerwehr Stockstadt heute, 09.06.2018 um 21.12 Uhr zu einem Wasserschaden in der Dr.-Kauffmann-Straße gerufen. Aus zunächst unbekanntem Grund war über das Dach massiv Regenwasser in das Mehrfamilienhaus eingedrungen. Über das Treppenhaus lief das Wasser nach unten und drang in mehrere der 15 Wohnungen ein.

Von der Feuerwehr wurde mit der Drehleiter die Dachfläche kontrolliert. Dort konnte keine Schäden festgestellt werden. Über das Gebäude gelangten die Feuerwehrleute auf die innenliegende Dachfläche. Schnell konnten verstopfe Abflüsse als Ursache gefunden werden. Der Regen konnte nicht ablaufen und suchte sich über die Oberlichter und das Treppenhaus seinen Weg nach unten. Nach dem Reinigen der Abflusssiebe lief das Wasser wieder problemlos ab. Im Treppenhaus setzte die Feuerwehr mehrere Wassersauger ein und pumpte das Wasser nach draußen. Gegen 22:00 Uhr war der Einsatz beendet. Die Feuerwehr Stockstadt war mit 18 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen vor Ort.Armin Lerch, FF Stockstadt

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In unserem Atemschutzzentrum in Goldbach fand am Pfingstsamstage das erste Seminar „Gefahrgut Ersteinsatz“ statt. Bei diesem Seminar beschäftigten sich Führungskräfte aus dem Landkreis einen Samstag lang mit verschiedensten Gefahrstoff Lagen und wie man sie bekämpfen kann. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem Ersteinsatz wie ihn jede Feuerwehr, unabhängig von der Ausstattung, treffen kann.

In der kurzen, theoretischen Einführung ging es um die Umsetzung des Führungsvorgangs und die FwDV 500 mit der GAMS-Regel im Gefahrgut Ersteinsatz.

Im praktischen Hauptteil hatte jeder Einheitsführer einzeln die Aufgabe das vorher Besprochene an sechs unterschiedlichen ABC-Lagen umzusetzen. Die Lagen wurden mit den vielfältigen Mitteln des ASZ so realistisch als möglich dargestellt und reichten von Unfällen auf der Straße mit kleinen Mengen an chemischen Stoffen oder radioaktiven Strahlern über Unfälle in Betrieben bis zu undefinierbarem Pulver. An den einzelnen Stationen stand jeweils ein Ausbilder des Fachreferates 2 oder des ASZ zur Einweisung und Unterstützung bereit. Die Aufgabenstellung lautete in etwa: „Du wirst mit eurem Erstangriffsfahrzeug z.B. zu einem A1213# Gefahrstoff# kleine Menge alarmiert und kommst zur Einsatzstelle. Welche Gefahren gibt es und für wen, welche muss als erstes bekämpft werden, usw.?“

Bei der abschließenden Aussprache gaben die Teilnehmer aus den Feuerwehren Feldkahl/Rottenberg, Heimbuchenthal, Heinrichsthal, Hohl, Hösbach, Kahl, Schimborn, Schöllkrippen und Weibersbrunn zu den Anforderungen und dem Umfang des Seminars ein durchweg positives Feedback.

Die Veranstaltung wurde vom Fachreferat 2 des KFV-AB organisiert und vom Landkreis Aschaffenburg finanziert. Im Juni wird dieses Seminar nochmalig angeboten.

KBM Martin Hock

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Am Dienstag, 15.05.2018 wurde die Feuerwehr Mömbris und der zuständige Kreisbrandmeister Thorsten Trapp gegen 18:20 Uhr zu einem kleineren Gefahrguteinsatz alarmiert. Im Mömbriser Gewerbegebiet bemerkte ein Lkw-Fahrer an seinem Sattelzug eine auslaufende Flüssigkeit. Er reagierte sofort und rief über Notruf die Feuerwehr. Nach Lageerkundung, Feststellung der UN Nummer und Sicherstellung des Brandschutzes, wurde der Lkw mit Hilfe eines Gabelstaplers entladen, ein Leck an einem Eimer lokalisiert und die umweltgefährdende Flüssigkeit mit Chemikalienbinder aufgenommen. Des Weiteren stand 1 Trupp unter Atemschutz in Bereitschaft. Nach ca. 2,5 Std. Einsatzdauer wurde die Einsatzstelle an die Polizei bzw. den Lkw-Fahrer übergeben. Die Feuerwehr Mömbris war mit 18 Mann und 3 Fahrzeugen vor Ort.
Felix Geis
Pressesprecher Feuerwehr Mömbris

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Am Mittwoch, den 09.05.2018 wurden die Feuerwehren Jakobsthal, Heigenbrücken, Heinrichsthal und Sailauf, sowie der zuständige Kreisbrandinspektor Otto Hofmann um 14:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Kreisstraße AB 23 alarmiert. Kurz nach der Jakobsthaler Mühle waren zwei Fahrzeuge frontal zusammengestoßen. Ein Fahrzeug, das aus Richtung Heigenbrücken gekommen war, war einen Hang hinuntergerutscht, das zweite Fahrzeug hatte sich überschlagen und war auf dem Dach zum Liegen gekommen.

Durch die ersteintreffende Feuerwehr Jakobsthal wurden zwei schwerstverletze Personen festgestellt, eine von Ihnen war in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Diese wurden bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Feuerwehrsanitäter aus Heigenbrücken und Jakobsthal versorgt und konnten im Einsatzverlauf in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst aus den Fahrzeugen befreit werden. In der Folge wurden beide Personen mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Aufgrund der Schwere des Unfalls wurde der Rüstwagen aus Laufach nachalarmiert.

Die Kreisstraße AB 23 war während der Bergungsarbeiten und der nachfolgenden Unfallaufnahme zur der auch ein Sachverständiger hinzugezogen wurde, für rund dreieinhalb Stunden komplett gesperrt.

Während des Einsatzes wurden Feuerwehrleute durch einen Bürger beleidigt und angegangen. Des Weiteren beschädigte diese Person einige Verkehrsleitkegel, die zur Verkehrsreglung aufgestellt waren.

Einsatzleiter Tobias Dehniger (Kdt. FF Heigenbrücken) konnte während des Einsatzes auf 30 Feuerwehrdienstleistende und neun Fahrzeuge zurückgreifen.

Eingesetzte Einsatzkräfte:

Feuerwehr Jakobsthal

MLF und GW

Feuerwehr Heigenbrücken

HLF und MZF

Feuerwehr Heinrichsthal

LF und MZF

Feuerwehr Sailauf

LF

Feuerwehr Gemeinde Laufach

RW und MTW

Kreisbrandinspektion

Land 2

Rettungsdienst

RTW Wiesthal

RTW Weibersbrunn

RTW Bieber (MKK)

NEF Lohr

Christoph 18

Christoph Gießen

Einsatzleiter Rettungsdienst

Fabio Franz
Feuerwehr Jakobsthal
-Öffentlichkeitsarbeit-

Am Mittwoch, 25.04.18 stand ein besonderes Thema auf dem Übungsplan der Landkreisfeuerwehren.

Angenommen wurde ein Brand von Kunststoffresten in einem Recyclingbetrieb in Goldbach. Aber dieses Mal galt es nicht, die richtige Einsatztaktik oder die neuesten Löschverfahren zu erproben, denn es gab weder Rauch noch Übungsfeuer zu sehen.

Vielmehr waren die Einheiten des Zuges „Messen und Warnen“ nach Goldbach gekommen, um wie bei größeren Einsätzen mit möglichen Gefahren für die Bevölkerung üblich, das Mess- und Warnkonzept drei Stunden lang praktisch zu üben.

Teilnehmer waren Trupps (je 3-4 Feuerwehrkräfte) aus 17 Feuerwehren, die mit je einem Fahrzeug verschiedene Aufgaben wahrnehmen sowie die Gerätewagen „Messtechnik“ und ein Fachberater für ABC-Gefahren.

Zunächst wird nach Ermittlung von Windrichtung, Windgeschwindigkeit und weiterer Wetterdaten das Ausbreitungsgebiet möglicher gesundheitsgefährdender Gase und Dämpfe festgelegt. Sowohl an der Schadenstelle als auch an verschiedenen Punkten dieses Gebietes werden dann an mehreren festgelegten Zeitpunkten durch alle Messtrupps gleichzeitig Schadstoffmessungen mit speziellen Geräten durchgeführt. An besonderen Objekten wie Schulen, Krankhäusern oder Seniorenwohnheimen wird gesondert gemessen. Die Messergebnisse werden dann per Funk an die Messzugleitung übermittelt, die daraufhin die nächsten Schritte festlegt.

Parallel zu den ersten Messungen wird frühzeitig eine erste großflächige Warnung an die Bevölkerung im betroffenen Gebiet ausgegeben. Diese Warnung wird dann abhängig von den Messergebnissen konkretisiert und nach Möglichkeit flächenmäßig eingegrenzt.

Manche Goldbacher staunten nicht schlecht, als plötzlich die Feuerwehrautos nicht mit Martinshorn, sondern mit Lautsprecherdurchsagen durch die Straßen fuhren. Denn mit sogenannten mobilen Sirenenanlagen (MobS) wird sowohl bei der Übung als auch im Ernstfall die Bevölkerung gewarnt. Darüber hinaus wird es im Ernstfall Radiodurchsagen geben, auf die am Mittwoch verzichtet wurde.

Der Übungsleiter, der Großostheimer Fach-Kreisbrandmeister für Gefahrgut Martin Hock zeigte sich zufrieden mit dem Übungsverlauf. Einzelne Kritikpunkte und Erkenntnisse wurden bei der Schlussbesprechung aufgenommen und fließen nun laufend in das Einsatzkonzept ein.

Martin Scheiner
Pressesprecher der Feuerwehr Goldbach

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Am Samstag, 05.05.2017, trafen sich 114 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden zum jährlich stattfindenden medizinischen Fortbildungstag in der Grund- und Hauptschule in Laufach.

Tobias Brinkmann, stellv. Leiter des Fachreferates 8 konnte um 9 Uhr die 114 Teilnehmer aus den verschiedenen Feuerwehren aus dem Landkreis Aschaffenburg begrüßen. Weiterhin begrüßte Brinkmann die Dozenten der FF Heigenbrücken und Großostheim, die im weiteren Tagesverlauf den AB-Rettung und deren Beladung vorstellten. Ganz besonders begrüßte er in diesem Jahr Sven Oster vom BRK Aschaffenburg. Danach begrüßte Kommandant Hans-Peter Völker die Anwesenden und ging noch auf ein paar organisatorische Dinge ein.

Zur Auffrischung und für alle neuen Einheiten wurde durch Brinkmann das „Zugkonzept First Responder“ des Landkreises Aschaffenburg vorgestellt. In seinem Vortrag ging er insbesondere auf die Alarmierung des Zuges, dessen Aufgaben sowie die Ausstattung in der Theorie ein. Nach einer kurzen Pause referierte Sven Oster (BRK Aschaffenburg) über die Aufgaben des 1. RTW und 1. NEF bei einem Massenanfall von verletzen Personen. Hier sind die First Responder auch mit dem vorhandenen Zugkonzept eine großartige Ergänzung und Unterstützung für den Rettungsdienst. Des Weiteren ging er auf die Tätigkeiten ein, die dann auf die Ersthelfer in Feuerwehrmontur zukommen. Bevor es dann in die wohlverdiente Mittagspause ging, wurde die Beladung des AB-Rettung und insbesondere auch die Personen-Versorgungs-Sets durch die Feuerwehrkameraden aus Großostheim und Heigenbrücken in der Praxis vorgestellt.

Nach der Mittagspause konnten durch Brinkmann die Fachdozenten des ProMedic Bildungszentrum aus Karlsruhe begrüßt werden. Die Teilnehmer wurden in 10 Gruppen aufgeteilt und es ging dann schon wieder in die Praxisausbildung.

In den Kleingruppen wurde dann „reanimiert“ inkl. Einsatz eines AED´s. Die jährliche Zertifizierung sowie Re-Zertifizierung für den Larynxtubus wurde durch dessen Einsatz ebenfalls mit durchgeführt.  Gegen 17 Uhr endete der Ausbildungstag.

Ein herzliches Dankeschön an alle Dozenten des Tages, insbesondere Sven Oster vom BRK KV Aschaffenburg, den Kameraden der Feuerwehren Großostheim mit Thomas Franke und Theresa Becker sowie Tobias Dehniger und Fabian Lehrmann von der Feuerwehr Heigenbrücken.

Ein herzliches Dankeschön an das ProMedic Bildungszentrum mit Ihren 10 Fachausbildern, die aus Karlsruhe angereist waren.

Vielen Dank

  • der Gemeinde Laufach, Herrn Bürgermeister Friedrich Fleckenstein, für die zur Verfügung Stellung der Grund- und Hauptschule
  • dem Hausmeister Björn Franz und Team für die tatkräftige Unterstützung vor und nach der Veranstaltung
  • dem Verpflegungsteam aus Goldbach mit seinen Helfern
  • der Feuerwehr Gemeinde Laufach
  • allen Teilnehmern, die sich an diesem Tag - für sich selbst und für die Bevölkerung im medizinischen Bereich fort- und weitergebildet haben

Bericht & Foto: Tobias Brinkmann, stellv. Leiter Fachreferat 8 des KFV AB

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Am Sonntag, dem 6.5.2018 gegen 13.45 Uhr wurden die Veranstalter eines Kinderkleiderbasars im Pfarrheim in Heimbuchenthal auf Brandgeruch aus der Wohnung der Hausmeisterin aufmerksam. Diese war zu dem betreffenden Zeitpunkt nicht zu Hause.

Da der Brandgeruch zunahm wurde von zwei ebenfalls anwesenden Kameraden der Feuerwehr Heimbuchenthal die Leitstelle informiert und die Evakuierung der Besucher veranlasst.

Nach Eintreffen des neuen HLF 20, dieses wurde erst am 2.5.2018 in Dienst gestellt, ging sofort ein Trupp unter Atemschutz in die betroffene Wohnung vor. Nachdem die verschlossene Tür vorsichtig geöffnet wurde konnte ein vergessener Topf mit Essen auf dem Herd festgestellt werden. Dieser wurde nach draußen verbracht und die Wohnung sowie der Eingangsbereich mit dem elektrischen Hochdrucklüfter der DLK 23-12 der Feuerwehr Heimbuchenthal umfassend gelüftet.

Nach circa eine halbe Stunde konnte der Betrieb des Basars weitergehen, die Wohnung wurde an die mittlerweile eingetroffene Eigentümerin übergeben.

Außer dem Topf entstanden durch die Aufmerksamkeit der Basarveranstalter und das rasche und umsichtige Eingreifen der Feuerwehr glücklicherweise keine weiteren Sachschäden.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Heimbuchenthal mit HLF, DLK, MZF und 19 Mann, die Feuerwehr Mespelbrunn mit LF 16, MZF und 14 Mann sowie KBI Otto Hofmann. Ebenfalls anwesend waren der Rettungsdienst mit 1 RTW sowie eine Streife der Polizei.

Martin Brand
Feuerwehr Heimbuchenthal

Internationaler Tag der Feuerwehrleute - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann lobt herausragendes Engagement der Feuerwehren in Bayern: Starkes Netzwerk für Hilfe in Notfällen - Feuerwehrförderung auf 10-Jahres-Hoch - Ausbau der Feuerwehrschulen

Der 'Internationale Tag der Feuerwehrleute' am 4. Mai ist für Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ein willkommener Anlass, das herausragende und tapfere Engagement der Feuerwehren in Bayern zu loben. "Wir sind stolz auf unsere rund 325.000 bayerischen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner", erklärte der Minister. "Wir haben in Bayern ein ganz starkes Netzwerk von Feuerwehren, freiwilligen Hilfsorganisationen, THW, Bundeswehr und Polizei für schnelle Hilfe in Notfällen. Das hat schon vielen Bürgerinnen und Bürger das Leben gerettet." Besonders hob Herrmann den Einsatz der mehr als 310.000 ehrenamtlichen Feuerwehrdienstleistenden hervor: "Ein so starker freiwilliger Einsatz für die Gemeinschaft ist nicht selbstverständlich und bundesweit einmalig. Herzlichen Dank im Namen der gesamten Bayerischen Staatsregierung. Kommen Sie stets wohlbehalten von Ihren Einsätzen zurück!" Als Zeichen der besonderen Wertschätzung für jahrzehntelanges Engagement wies Herrmann auf das neue 'Große Ehrenzeichen' für eine 50-jährige aktive Dienstzeit bei den Freiwilligen Feuerwehren, den Werkfeuerwehren, den freiwilligen Hilfsorganisationen und beim Technischen Hilfswerk hin. Der entsprechende Gesetzentwurf der Staatsregierung wurde in der vergangenen Woche vom Bayerischen Landtag beschlossen.

Wie der bayerische Innenminister betonte, unterstützt der Freistaat die bayerischen Feuerwehren nach Kräften. So hat die Feuerwehrförderung zur Beschaffung von Fahrzeugen und Gerätehäusern 2017 mit mehr als 51 Millionen Euro ein 10-Jahres-Hoch erreicht. "Das ist ein sattes Plus von 54 Prozent im Vergleich zu 2016", erläuterte Herrmann. "Von 2008 bis 2017 haben wir unsere Feuerwehren mit insgesamt rund 329 Millionen Euro unterstützt." Die positive Entwicklung in 2017 ist nach Herrmanns Worten maßgeblich auf die Anhebung der Festbeträge in der Feuerwehrförderung um 20 Prozent im Jahr 2015 zurückzuführen. Viele Kommunen profitieren daneben auch von den zusätzlich erhöhten Förderfestbeträgen in Regionen mit besonderem Handlungsbedarf und dem Förderzuschlag bei kommunaler Zusammenarbeit. Dazu kommen weitere befristete Sonderförderprogramme beispielsweise zur Unterstützung der Gemeinden bei der Ausrüstung ihrer Feuerwehrjugend mit Schutzbekleidung oder bei der Erstausrüstung der Feuerwehren mit digitalen Funkgeräten.

Ganz großen Wert legt der Innenminister auf eine gute Ausbildung der Feuerwehrfrauen und -männer. "Deshalb bauen wir unsere drei Staatlichen Feuerwehrschulen kontinuierlich aus", machte Herrmann deutlich. Dafür habe der Freistaat in den letzten Jahren mehr als 60 Millionen Euro investiert, mit einem ersten Schwerpunkt auf modernen und realitätsnahen Übungsmöglichkeiten. "Ein absolutes Highlight ist die große Übungshalle an der Feuerwehrschule Würzburg, die wir Ende 2016 übergeben haben", nannte der Minister als Beispiel. Aktuell stehe eine Erweiterung der Kapazitäten der Unterkünfte an den Schulen in Würzburg und Geretsried im Vordergrund. Geplant sei, die Feuerwehrschule in Würzburg um 52 Betten und die Feuerwehrschule in Geretsried um 80 Betten zu erweitern. Laut Herrmann finanziert der Freistaat Bayern ergänzend zum Ausbildungsangebot der Feuerwehrschulen auch kostenlose Standortschulungen für Feuerwehrdienstleistende auf einem Sondersignalfahrtrainer und einem feststoffbefeuerten Übungscontainer, "damit wir unsere Feuerwehrleute bestmöglich auf den Ernstfall vorbereiten".

Weitere Informationen zur Feuerwehr in Bayern können unter www.stmi.bayern.de/sus/feuerwehr/index.php abgerufen werden.

Nachdem heute gegen 13.00 Uhr bei Bauarbeiten die Hauptstromleitung in Wiesen beschädigt wurde, ist der gesamte Ortsbereich derzeit ohne Strom. Die Reparaturarbeiten werden nach derzeitigen Erkenntnissen noch eine zeitlang andauern. Die Feuerwehr Wiesen hat das Gerätehaus als Anlaufstelle für Notfälle besetzt.

Am 21. April 2018 nahm das Fachreferat Jugendarbeit die Prüfungen der Jugendfeuerwehr Jugendflamme Stufe 2 und 3 am Feuerwehrgerätehaus in Schöllkrippen ab.

Dazu traten für Stufe 2 die Jugendfeuerwehren Hofstädten (2 Teilnehmer), Schöllkrippen (3 Teilnehmer), Stockstadt (2 Teilnehmer), Michelbach (7 Teilnehmer) und Westerngrund (3 Teilnehmer), sowie für die Stufe 3 die Jugendfeuerwehren Hofstädten (2 Teilnehmer), Schöllkrippen (6 Teilnehmer) und Stockstadt (2 Teilnehmer) an.

Zeitgleich nahm der Jugendwart der Feuerwehr Schöllkrippen in seiner Gruppe mit 4 Teilnehmern die Stufe 1 ab und der Jugendwart der Feuerwehr Mömbris in Mömbris mit 8 Teilnehmern die Stufe 1 ab.

Zu Beginn präsentierten die Teilnehmer der Stufe 3 ihre Themenarbeit. Dazu hatten sie im Vorfeld aus dem sozialen, ökologischen, kreativ-kulturellen oder sportlichen Bereich ein Thema ausgewählt. Die Jugendfeuerwehren Schöllkrippen und Hofstädten erstellten im kreativ-kulturellen Teil jeweils einen sogenannten Bound (entspricht einer Schnitzeljagd) mit der App Actionbound für ihr Ortsgebiet. Ziel ist es dabei die Bevölkerung sowie Besucher zu motivieren mit Hilfe der App spielerisch neues über den Ort zu erfahren. Beide „Bounds“ werden demnächst veröffentlicht und können mit Hilfe der App, die man im App Store und Play Store herunterladen kann, gespielt werden. Die Jugendfeuerwehr Stockstadt wählte den sportlichen Bereich mit dem Thema „Sport im Übungsdienst“.

Bei der Stufe 2 wurde zunächst Fahrzeugkunde geprüft und jeder Jugendliche musste 5 Geräte an seinem eigenen Fahrzeug zeigen und die Funktion erklären. Geprüft wurden sie dabei von den mitgereisten Jugendwarten. Danach sollte ein Strahlrohr aufgezogen und ein provisorischer Wasserwerfer aufgebaut werden. Anschließend absolvierten sie in Teamarbeit in gemischten 6er Gruppen mit den anderen Jugendfeuerwehren ein Spiel, bei dem es darum ging Wasser mit Hilfe von Frischhaltefolie von einem Becken in einen anderen Behälter zu leiten.

Bei der Stufe 3 wurden jeweils 3 Fallbeispiele der Ersten Hilfe absolviert, u.a. das Auffinden einer bewusstlosen Person. Danach war die Aufgabe einen Löschangriff mit einem Schaumrohr aufzubauen.

Mit der Verleihung der Abzeichen endete die Veranstaltung gegen Mittag. An dieser Stelle herzlichen Dank an die Feuerwehr Schöllkrippen für das zur Verfügung stellen des Gerätehauses und der Materialen sowie an das Fachreferat Jugendarbeit. Außerdem vielen Dank an die Jugendwarte, die ihre Gruppen hervorragend auf die Prüfung vorbereitet haben sowie nicht zuletzt allen teilnehmenden Jugendlichen.

Für das Fachreferat Jugendarbeit,
Philipp Weineck, FSJler 2017/18

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Am Samstag, den 28.04.2018, legten zwölf Feuerwehrkameraden aus dem Landkreis und der Stadt Aschaffenburg, sowie aus dem Landkreis Miltenberg, erfolgreich ihre Prüfung zum „Maschinist für Drehleiter“ an der Ausbildungsstätte für Maschinisten im Landkreis Aschaffenburg ab. Prüfungsort und Ausbildungsstätte ist hierbei die zentrale Feuerwache des Marktes Großostheim. Vorausgegangen waren seit dem 03.03.2018 38 Ausbildungsstunden, bei denen die Teilnehmer in Theorie, vor allem aber in praktischen Übungen in der Handhabung der Drehleiter unterwiesen wurden. Unter dem erfahrenen und bewährten Ausbilderteam aus Großostheim und Goldbach nahmen in diesem Jahr auch zwei „Nachwuchsausbilder“ teil. Die Kameraden Tim Kuhn (Großostheim) und Florian Fleckenstein (Goldbach) erfüllten die an sie gestellten Aufgaben mit Bravour und standen den Teilnehmern fachlich zu Seite. Für dieses Engagement gebührt ihnen ein großes DANKESCHÖN. „Macht weiter so!“

Zu danken gilt es auch allen Kameraden, die im Hintergrund zum reibungslosen Ablauf des Lehrgangs beigetrugen. Danke auch an die Firmen, die uns bei diesem Lehrgang wieder unterstützten:

-          Teamfood, Betriebsrestaurant, Aschaffenburg

-          TCA, Trimodales Containerterminal GmbH, Aschaffenburg

-          Maag Automatik GmbH, Großostheim

-          Kläranlage, Großostheim

Die Zeugnisübergabe erfolgte durch den Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim, Herrn Stefan Ullrich.
Christian Moßdorf, FF Großostheim

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Nachdem Fred Gellner, Kommandant der FF Weibersbrunn, die 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 1. modularen Truppausbildung THL 2018 im Gerätehaus von Weibersbrunn begrüßt und die beiden Ausbilder Zugführer Lothar Trunk und Gruppenführer Joachim Anders vorgestellt hatte, ging es auch schon kurze Zeit später mit dem praktischen Teil los. Der 1.Gruppe wurden die Gerätschaften eines Rüstwagens erläutert. Die 2. Gruppe ging sogleich zum praktischen Teil über. Hier wurden an einem Fahrzeug die verschiedenen Vorgehensweisen und der Einsatz der technischen Gerätschaften in Bezug auf die Rettung und Bergung von Personen aus verunfallten Fahrzeugen geübt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen das vom 1. Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, Albert Ruppert gekocht wurde, wurden die Gruppen getauscht, so dass beide Gruppen auf dem gleichen Wissensstand gegen 16 Uhr mit einem großen Applaus an die beiden Ausbilder und deren Helfer ins Wochenende entlassen werden konnten. Als besonderes Highlight konnten alle die Explosion eines Airbags live miterleben.  

Fred Gellner, 1.Kdt. FF Weibersbrunn

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Eine Gruppenstunde der besonderen Art hatte die Kinderfeuerwehr des Marktes Großostheim am Samstag, den 14. April 2018. Auf dem Plan stand der Besuch von Senioren im Altersheim St. Franziskus in der Schaafheimer Strasse. Wie üblich trafen wir uns um 14:30 Uhr an der Feuerwache um anschließend gemeinsam zum Seniorenheim zu laufen. Dort angekommen ging es in den Speisesaal, der kurzerhand in ein großes Spielzimmer umfunktioniert wurde. Nach und nach fanden sich insgesamt neun Seniorinnen und Senioren ein. Die Kinder teilten sich auf und so konnten mehrere Spielgruppen gebildet werden. Eine Vielzahl unterschiedlichster Spiele wurde aufgebaut. So reichte das Spektrum von „Mensch ärgere dich nicht“ über Memory und Dame bis hin zu verschiedenen Kartenspielen. Den Kindern und den Heimbewohnern machte es sichtlich Spaß und die Zeit verging wie im Flug. Trotz des großen Altersunterschiedes verstand man sich prächtig und es wurde das eine ums andere Mal gelacht. Zum Abschluss erhielt jedes Kind als kleines „Dankeschön“ ein Eis von Frau Arnold von der Heimleitung. Wir hoffen, dass wir den Heimbewohnern etwas Abwechslung bieten konnten. Uns hat es auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns jetzt schon auf eine Wiederholung.
Volker Hock, Leiter Kinderfeuerwehr

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Am Dienstag, 17.04.2018 wurde um kurz vor 17 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Markt Mömbris zu einem umgestürzten Baum auf die Staatsstraße 2305 auf Höhe des Feuerwehrhauses alarmiert. Der Baum war auf einen Pkw gefallen und hatte diesen unter sich begraben. Die Fahrerin des Pkw wurde von Ersthelfern aus ihrem Fahrzeug, "zum Glück fast unversehrt", gerettet.

Für die Feuerwehr galt es in erster Linie die Staatsstraße voll zu sperren und den Verkehr umzuleiten. Durch ein ortsansässiges Bauunternehmen wurde sofort ein Containerfahrzeug und ein Radbagger an die Einsatzstelle beordert um den Baum ( 90 cm Durchmesser) zu beseitigen. Sie wurde bei den Arbeiten durch Mitarbeiter eines forst- und landwirtschaftlichen Betriebes mit Motorsägen unterstützt. Auch der gemeindliche Bauhof war mit einem Traktor mit Seilwinde vor Ort. Die Feuerwehr Mömbris reinigte im Anschluss in Zusammenarbeit mit dem Straßenbaulastträger und dessen Kehrmaschine die Einsatzstelle. Die Mömbriser Feuerwehr war mit 3 Fahrzeugen und 20 Mann ausgerückt. Auch der 1. Bürgermeister Felix Wissel machte sich vor Ort ein Bild der Lage. Einsatzende war gegen 19:45 Uhr.
Felix Geis
Pressesprecher FF Mömbris

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