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Deutscher Feuerwehrverband rät zur Umsicht in der närrischen Saison

 

Berlin – Deutschlands Jecken starten durch: Vor allem im Rheinland, aber auch in anderen Regionen, reiht sich nun Sitzung an Sitzung; den Höhepunkt findet die närrische Saison dann mit den großen Umzügen an den „tollen Tagen“. Damit die pure Lebensfreude nicht durch Unfälle und Brände getrübt wird, gibt der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) folgende Tipps:

 

- Achten Sie beim Kauf von Luftschlangen und Girlanden auf schwer entflammbare Produkte. Sie erkennen diese am Aufdruck „B1“.

- Tragen Sie keine Masken oder Kostüme aus leicht brennbarem Material wie Papier oder Kunststoff.

- Bringen Sie beim Schmücken Ihres Partyraumes Deko-Material nicht in unmittelbarer Nähe von Glühbirnen, Heizstrahlern, Kerzen oder anderen heißen Gegenständen an.

- Seien Sie vorsichtig mit offenem Feuer in dekorierten Räumen; bringen Sie Kerzen und Lampions so an, dass sie vor dem närrischen Treiben sicher sind.

- Stellen Sie Aschenbecher auf, und leeren Sie deren Inhalt nur in Blecheimer.

- Kennzeichnen Sie Notausgänge deutlich und stellen Sie sie nicht zu. Sie sind während der gesamten Veranstaltung geöffnet zu halten (nicht abschließen).

- Halten Sie Löschmittel bereit – Feuerlöscher, Feuerlöschspray oder Eimer mit Wasser.

- Auch wenn es bei der Jagd nach „Kamelle“ und anderen Wurfwaren heiß hergeht – halten Sie bei Umzügen ausreichenden Abstand zu den Festwagen.

- Genießen Sie Alkohol in Maßen. Unfälle und Erkrankungen durch Trunkenheit sind die häufigsten Ursachen für Einsätze des Rettungsdienstes im Umfeld von Festveranstaltungen – etwa nach dem Sturz in Glasscherben.

- Parken Sie verantwortungsbewusst, halten Sie die Rettungswege frei!

- Viele Feuerwehren helfen ehrenamtlich beim Ablauf und der Absicherung von Karnevalsumzügen mit. Bitte unterstützen Sie diese Einsatzkräfte, indem Sie sie nicht bei ihrer Arbeit behindern.

 

Schäden können verringert werden, wenn Sie nach Ausbruch eines Brandes über Notruf 112 sofort die Feuerwehr rufen. Die Feuerwehren wünschen allen Karnevalisten eine fröhliche Fastnachtszeit!

 

In der Vergangenheit ist es immer wieder zu verheerenden Bränden nach dem Aufstieg von  Himmelslaternen/ Skylaternen gekommen.

In Bayern ist nach der Bayerischen Brandschutzverordnung Art. 19 das Aufsteigen von unbemannten Flugballons mit festen oder flüssigen Brennstoffen verboten.

 

 

 

 

 

Gefährlich werden Wespen (zu denen auch die Hornissen zählen) nur für Personen die durch einen Stich allergisch reagieren. Für alle anderen Personen sind die Stiche einer Wespe nicht gefährlicher als der einer Biene, da sich die Wirkung kaum voneinander unterscheidet.

 

Was tue ich nach einem Stich?

- Bewahren sie Ruhe!
- Kühlen sie die Stichstelle mit einem kalten Umschlag oder einem Eisbeutel
- Bei Stichen im Mund oder am Hals kann es durch Schwellungen zur Erstickungsgefahr kommen. Bitte warten sie nicht und rufen Sie sofort einen Arzt hinzu! (Notruf Tel. 112)
- Bei bekannten Allergien lassen sie sich vor der Wespensaison von ihrem Hausarzt beraten.

 

Wie vermeide ich unliebsamen Kontakt mit den Wespen?

 

- Vermeiden sie hektische Bewegungen!
- Laufen sie nicht barfuss über den Rasen!
- Decken sie Speisen ab!
- Kinder sollten Getränke nur aus einem verschlossen Behälter mit Strohalm trinken!

 

Was kann man tun wenn man ein störendes Wespennest hat?

- Wespen und Hornissen stehen unter Natur- bzw. Artenschutz. Deshalb ist es niemandem ohne Genehmigung des Landratsamts erlaubt, diese zu vernichten oder zu entfernen.
- Wenn sie Hilfe benötigen, müssen sie sich an die untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Aschaffenburg wenden. Dort werden sie beraten und notfalls an einen Sachkundigen weitervermittelt.

 

Die Feuerwehr wird erst aktiv, wenn Gefahr für Leib und Leben besteht (z.B. Wespennest im Kinder- oder Schlafzimmer)

Die Feuerwehr darf nur beratend tätig werden und ist nur in Ausnahmefällen berechtigt ein Nest zu entfernen. Hierzu muss die Abwehr unmittelbarer Gefahren von Leben und Gesundheit der betroffenen Bürger gegeben sein!

 

Weitere Informationen zu Wespen finden sie auch auf der Internetseite: http://www.hymenoptera.de