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Die Updates wurden durchgeführt, die Wartungsarbeiten sind abgeschlossen.

Der Server mit MP-Feuer, K-Plan usw. steht seit 15.01.2020 16:45 Uhr wieder allen Nutzern voll zur Verfügung.

Termin: Samstag, 18.01.2020

Von 11 Uhr bis ca. 13 Uhr Kesselfleisch

Ab 17 Uhr Schlachtplatte

Nachmittags - Kaffee und Kuchen

Ab 19 Uhr Straßenverkauf - Hausmacher Wurst in Darm und Dosen

Ort: Feuerwehrgerätehaus Mespelbrunn

Der Feuerwehrverein Mespelbrunn e. V. freut sich auf Ihren Besuch!

Der Kreisfeuerwehrverband hat ein neues Zwei-Zimmer-Rauchhaus im Maßstab 1:10 für die Brandschutzerziehung gekauft.

Mit diesem Modell kann die Rauchverteilung in zwei Räumen, das Ansprechen des Rauchwarnmelders und das richtige Verhalten im Brandfall sehr gut demonstriert werden.

Dieses neue Rauchhaus bietet folgende Vorteile:

- Es arbeitet mit einem echten und somit nach oben steigenden "heißen" und sehr unangenehm riechendem Rauch

- Es können Kinder von zwei Seiten die Vorführung verfolgen

- Das Modellrauchhaus wiegt nur 9 kg und ist sehr kompakt

- Schnell ausgepackt und überall einsetzbar - besonders in Kindergärten und Grundschulen

Im Rauchhaus ist u.a. ein Mini-Qualitätsrauchmelder (Q-Zertifizierung) sowie je eine batteriebetriebene LED-Beleuchtung in beiden Räumen mit einer Magnetplatte montiert.. Die großen Frontglasscheiben bestehen aus Sicherheitsglas

Dieses kleine Rauchhaus kann ab sofort bei Katja Griebel (Leiterin FR Brandschutzerziehung) ausgeliehen werden.

Tel. 0177 3716547 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Rauchhaus

Rauchhaus 2

DFV-Präsidium mit Hermann Schreck als Ständigem Vertreter weiter handlungsfähig

Hartmut Ziebs hat zum 31. Dezember 2019 nach vier Jahren seinen Rücktritt als Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) erklärt. Die DFV-Satzung regelt klar, dass der Präsident und die Vizepräsidenten Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind. Der Präsident, bei seiner Verhinderung sein ständiger Vertreter und ein Vizepräsident, vertreten den Verband gemeinsam gerichtlich und außergerichtlich. Der Präsident ernennt einen Vizepräsidenten zu seinem ständigen Vertreter. Präsident Hartmut Ziebs hatte Vizepräsident Hermann Schreck zu seinem ständigen Vertreter ernannt. Das Präsidium hat nun bestätigt, dass Vizepräsident Hermann Schreck als bisheriger ständiger Vertreter des Präsidenten bis zur Wahl eines neuen Präsidenten oder einer neuen Präsidentin die Funktion weiter wahrnimmt. Damit ist der DFV nach wie vor handlungsfähig.

Das aus sieben Vizepräsidenten bestehende Präsidium hat bereits am 4. Januar 2020 in einer ersten Tagung unter den neuen Gegebenheiten die Arbeit aufgenommen und kümmert sich verlässlich um anstehende dringende Angelegenheiten des Verbandes. Hermann Schreck erklärt: „Mit Blick auf die Nachfolge von Hartmut Ziebs streben wir im Benehmen mit unseren Mitgliedsverbänden die zeitgerechte Wahl eines neuen Präsidenten oder einer neuen Präsidentin an. Dabei soll nicht ausschließlich eine Personaldiskussion im Vordergrund stehen. Einen besonderen Schwerpunkt setzen wir zunächst auf den anstehenden Deutschen Feuerwehrtag und die Interschutz in Hannover, die den Feuerwehren gewidmet sind.

Das DFV-Präsidium erklärt: „Der DFV befindet sich aktuell in einer herausfordernden Situation. Deshalb benötigen die nun erforderlichen Prozesse den ihnen zustehenden Zeitrahmen und sollen nicht überstürzt oder in Eile oberflächlich, sondern mit Bedacht und solide sowie in Gemeinsamkeit durchgeführt werden können."

Am Mittwoch, den 15.01.2020 steht ab 07:00 Uhr der MP-Feuer Server mit allen Zugängen (MP-Feuer, K-Plan, etc.) wegen eines geplanten Updates nicht mehr zur Verfügung. Zu dem Zeitpunkt angemeldete Benutzer werden automatisch abgemeldet.

Nicht nur für das hier noch verwendete Windows 7, sondern auch für Server 2008 endet im Januar der Support. Deshalb wird die Fa. XEKO am kommenden Mittwoch mit der Umstellung unseres Servers auf aktuellere Versionen beginnen. Nach Beendigung der Arbeiten müssen erst alle Funktionen durch uns geprüft werden. Danach werden wir MP-Feuer wieder freigeben.

Wir gehen davon aus, dass dies alles am 15.01.2020 geschieht und spätestens am 16.01.2020 der Server wieder von allen voll genutzt werden kann.

Wir werden hier über das Ende der Umstellungsarbeiten zeitnah informieren.

Wolfgang Winz *07.11.1939  ♦03.01.2020

Wolfgang Winz wurde am 02.01.1972 vom Kreisbrandinspektor des ehemaligen Landkreises Alzenau zum Kreisbrandmeister und Kreisjugendwart bestellt. Nach der Gebietsreform und dem Zusammenschluss der beiden Landkreise Aschaffenburg und Alzenau blieb Wolfgang Winz Kreisjugendwart des Altkreises Alzenau. Der Altkreis Aschaffenburg hatte bis dato noch keinen eigenen Kreisjugendwart. Der Bereich Alzenau war damals in der Jugendarbeit schon viel weiter. Aufgrund der Landkreisgröße und seiner guten Jugendarbeit blieb Winz KJFW für den Bereich des Altkreises Alzenau, für den Altkreis Aschaffenburg wurde zunächst eine zweite Jugendwartstelle geschaffen. Wolfgang Winz organisierte von 1973 bis 1986 jährlich Zeltlager und andere Veranstaltungen für die Jugendfeuerwehren seines Inspektionsbezirkes. Am ersten Zeltlager in Dettingen nahmen bereits 84 Teilnehmer teil. Das steigerte sich bis zu 220 Teilnehmer auf dem Zeltlager in Johannesberg. Wolfgang Winz hatte über die Landkreisgrenzen hinaus Kontakte zu Kreisjugendwarten in ganz Bayern und brachte sich mit seinen Erfahrungen auch überregional in die Jugendarbeit ein. Im Jahr 1987 organisierte er das 3. Treffen der bayerischen Kreisjugendwarte und des damit verbundenen Landesjugendwettkampfes in Alzenau Im Jahr 1988 schied er dann aus der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg aus. Wolfgang Winz war ein Vorreiter und Vordenker in Sachen Jugendarbeit und legte den Grundstein für unsere immer noch erfolgreiche Jugendarbeit. Wir danken Wolfgang Winz für seine außerordentlichen Leistungen in der Jugendarbeit und werden sein Andenken stets in Ehren halten.

Am 10. Januar um 12:50 Uhr wurde von der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain aufgrund einer Brandmeldung die Alarmstufe „B4“ für einen Brand in einem Laufacher Industriebetrieb ausgelöst. Aufgrund des Alarmstichwortes wurden insgesamt sechs Feuerwehren alarmiert und mit zehn taktischen Fahrzeugen in Marsch gesetzt.
Mit der ersten Lagemeldung konnte allerdings weitestgehend Entwarnung gegeben werden: Beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde festgestellt, dass das Feuer in einem Wärmebehandlungsofen bereits von brandschutzgeschulten Mitarbeitern des Betriebes (Feuerwehrleute der Feuerwehr Laufach) mit CO2-Löschern gelöscht worden war. Personen waren nicht gefährdet oder beeinträchtigt.
Die Feuerwehr Laufach kontrollierte die Anlage mit einer Wärmebildkamera, belüftete das Gebäude und führte Nachlöscharbeiten mit einem C-Rohr unter Atemschutz durch.
Alle weiteren Kräfte, einschließlich des alarmierten Rettungsdienstes mit sieben Fahrzeugen, konnten die Alarmfahrt abbrechen.
Die Feuerwehr Laufach war 3 Fahrzeugen und insgesamt 22 Kräften, darunter 11 Atemschutzgeräteträger, im Einsatz. Nach einer knappen Stunde war der Einsatz beendet.
Mitalarmiert, aber ohne Einsatzauftrag waren Fahrzeuge der Feuerwehren Hösbach, Goldbach, Großostheim, Glattbach und Sailauf sowie die Feuerwehreinsatzleitung des Landkreises Aschaffenburg. Von der Kreisbrandinspektion war KBM Markus Rohmann und vom Rettungsdienst der diensthabende OrgL vor Ort. Über die Schadenshöhe und Ursache ist uns nichts bekannt.

Christian Strecker, Feuerwehr Gemeinde Laufach

Heute Vormittag wurde in Haibach eine junge Fußgängerin von einem Pkw erfasst und darunter eingeklemmt. Die Feuerwehr Haibach und der Rüstwagen der FF Waldaschaff sowie Kreisbrandmeister Markus Rohmann wurden um 09.00 Uhr zu dem Unfall in der Freiheitstraße alarmiert. Eine 40-jährige Pkw-Fahrerin war aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und auf den Gehweg geraten. Dabei erfasste sie die Fußgängerin, die schließlich unter dem Pkw zum Liegen kam. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die Frau bereits von Passanten unter dem Pkw befreit worden. Zusammen mit dem ebenfalls eingetroffenen Rettungsdienst wurde die Schwerverletzte sogleich erstversorgt. Ferner wurde die Pkw-Fahrerin von Feuerwehrleuten betreut. Parallel dazu wurde der Pkw gesichert und der Verkehr an der Unfallstelle geregelt. Bei dem Unfall wurde auch eine Schaufensterscheibe beschädigt. Diese wurde von der Feuerwehr ebenfalls gesichert und verschalt. Die Feuerwehr Haibach war mit 2 Fahrzeugen und 12 Feuerwehrleuten im Einsatz. Die alarmierte FF Waldaschaff wurde nicht mehr an der Unfallstelle benötigt und konnte die Alarmfahrt abbrechen. Der Rettungsdienst war mit einem Notarzt und 2 Rettungswägen vor Ort. Der Einsatz war nach gut einer Stunde beendet.

Die Freiwillige Feuerwehr Wasserlos und die Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg trauern um Wolfgang Winz.

Wolfgang Winz war von 1965-1990 der 1. Kommandant der Feuerwehr Wasserlos. Weiterhin war Wolfgang viele Jahre Kreisbrandmeister und Kreisjugendwart im Altlandkreis Alzenau.

Die Trauerfeier ist am Freitag, 10.01.2020 um 14.00 Uhr in der Kirche in Gunzenbach, anschließend die Beisetzung auf dem Friedhof in Gunzenbach.

Unser Mitgefühl gilt der Familie von Wolfgang Winz. Wir danken Wolfgang Winz für seine Arbeit für die Feuerwehren - und besonders die Jugendfeuerwehren - im Landkreis Aschaffenburg.

Am Sonntag, 04.01.2020 wurde die Freiwillige Feuerwehr Markt Mömbris um 19.42 Uhr zu ihrem ersten Einsatz im neuen Jahr alarmiert. Die Feuerwehrleute rückten mit HLF 20, MZF, MTW (First Responder) und GW-L zur Unfallstelle aus und fanden im Rappacher Weg folgende Lage vor.
Ein Pkw war nach einer Kollision mit 2 parkenden Autos auf dem Dach zum Liegen gekommen. Die Aufgabe der Feuerwehr war in erster Linie eine verletzte Person bist zum Eintreffen des Rettungsdienstes erst zu versorgen und die Unfallstelle abzusichern und auszuleuchten. Nach Unfallaufnahme der Polizei wurde das Abschleppunternehmen bei der Bergung der 3 beteiligten Fahrzeuge unterstützt und die Straße gereinigt. Einsatzleiter Marco Grünewald ( Zugführer) konnte auf 18 Mann der Feuerwehr Mömbris zurückgreifen. Der Einsatz war nach knapp 2 Stunden beendet. Vom Rettungsdienst wurde 1 Rettungswagen zur Einsatzstelle entsandt. Zur Unfallursache können wir keine Aussage treffen. Die Einsatzkräfte mussten wieder mal neugierige Passanten teilweise mehrfach von der Einsatzstelle verweisen die den Drang hatten, den Helfern aus nächster Nähe zuzuschauen.
Felix Geis, FF Mömbris

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Auf der Dienstversammlung der Feuerwehr Gunzenbach wurde der bisherige Kommandant Helmut Stenger erneut zum 1. Kommandanten gewählt. Sein Stellvertreter bleibt wie bisher Christian Hofmann.

Die Amtszeit von Helmut Stenger und Christian Stenger wird wohl nicht - wie üblich - 6 Jahre sein.

Die Feuerwehren Gunzenbach, Hohl, Reichenbach und Rothengrund wollen spätestend bis Ende des Jahres 2020 zur Feuerwehr Hutzelgrund fusionieren und im Jahr 2021 soll im Hutzelgrund ein neues gemeinsamen Gerätehaus entstehen. Es werden daher im Jahr 2020 Wahlen zur neuen Führung der Feuewehr Hutzelgrund durchgeführt werden.

Auf der Jahreshauptversammlung der FF Gunzenbach wurden der bisherige 1. Vorsitzende Helmut Stenger und die bisherige 2. Vorsitzende Birgit Eizenhöfer in ihren Ämtern bestätigt.

KLEINOSTHEIM, LKR. ASCHAFFENBURG. Zu einem größeren Sucheinsatz ist es am Sonntagnachmittag entlang des Mains im Bereich der Schleuse Kleinostheim gekommen. Ein Zeuge war auf eine Frau aufmerksam geworden, die möglicherweise in den Main gesprungen war. Die Einsatzkräfte suchten u.a. mittels Polizeihubschrauber und Booten nach der Vermissten.

Gegen 13.00 Uhr erreichte die Integrierte Leitstelle Bayer. Untermain der Notruf von einem Zeugen, der im Schleusenbereich auf eine Frau aufmerksam geworden war, die möglicherweise in den Main gesprungen sei.

Unverzüglich machten sich daraufhin Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst auf den Weg zur Schleuse. Zu Wasser, zu Land und zu Luft erfolgten daraufhin intensive Suchmaßnahmen nach der zwischenzeitlich auch identifizierten Vermissten. Im Einzelnen waren neben Streifen der Polizeiinspektion Aschaffenburg die Wasserschutzpolizei, ein hessischer Polizeihubschrauber und eine Polizeistreife, die freiwilligen Feuerwehren aus Kleinostheim, Stockstadt, Karlstein und Aschaffenburg mit Booten und Tauchern im Einsatz. Darüber hinaus war der Rettungsdienst samt Notarzt und Rettungshundestaffel vor Ort.

Gegen 15.00 Uhr konnte die offensichtlich psychisch belastete Vermisste schließlich im Bereich des Stockstädter Friedhofs körperlich unversehrt angetroffen und in Gewahrsam genommen werden. Sie war letztlich nicht in den Fluss gesprungen. Zur weiteren ärztlichen Versorgung befindet sie sich jetzt in einem Bezirkskrankenhaus.

Quelle: Michael Zimmer, Polizeihauptkommissar, Polizeipräsidium Unterfranken - Pressestelle/Social Media

PM

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG von Bayern, Baden Württemberg und Rheinland-Pfalz

Starkniederschläge in Süddeutschland nehmen zu

Ab 2020 neue Klimamodelle im Einsatz


Der Klimawandel führt nach aktuellem wissenschaftlichen Kenntnisstand dazu, dass Starkregen in Intensität und Häufigkeit zukünftig zunehmen wird. Die länderübergreifende Kooperation KLIWA wird sich im kommenden Jahr in einem neuen Projekt mit diesem Thema befassen. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von KLIWA: "Der Klimawandel führt nach ersten Erkenntnissen zu immer mehr lokalen, kurzzeitigen Starkregen. Mit unserer länderübergreifenden Kooperation wollen wir die Auswirkungen des Klimawandels besser verstehen und unsere Klimaanpassungsstrategien weiterentwickeln. Ab 2020 werden wir die neueste Generation von Klimamodellen auswerten, um in Zukunft auch kleinräumige Starkniederschläge darstellen zu können. Das Erforschen der Gegenwart soll einen Blick in die Zukunft ermöglichen. Je genauer wir wissen, wo extreme Niederschläge zukünftig vermehrt auftreten können, desto besser kann man dagegen Vorsorge treffen. Der Schutz vor heftigem Starkregen und Sturzfluten ist eine wichtige Säule des Hochwasserschutzes in Bayern."

Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller hob anlässlich des Jubiläums hervor: "Die letzten Jahre haben mehr als deutlich gezeigt, dass der Klimawandel Süddeutschland mit zunehmender Wirkung trifft. Trockenheit und Starkregenereignisse sind die spürbaren Folgen. Auf diese Herausforderungen müssen wir reagieren. Die gemeinsame Forschung im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts KLIWA leistet in dieser Hinsicht seit zwei Jahrzehnten wertvolle Arbeit und liefert uns gute Grundlagen für unsere politischen Entscheidungen. Nur so konnten wir bereits 2005 aktiv auf den sich abzeichnenden Klimawandel reagieren. So haben wir zum Beispiel einen Klimawandelfaktor für die Bemessung von Hochwasserschutzanlagen in Baden-Württemberg eingeführt. Das trägt dazu bei, dass Anpassungsmaßnahmen in der Zukunft nicht zu immensen Kosten für die folgenden Generationen führen. Auch unser Hochwasser-, Niedrigwasser- und Starkregenmanagement entwickeln wir permanent weiter."

Ulrike Höfken, Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, ergänzte: "Ich bin froh, dass wir uns seit 20 Jahren im Süden mit dem Thema Klimawandel und Wasserwirtschaft in einem Gemeinschaftsprojekt befassen. Die abnehmende Grundwasserneubildung, Dürreperioden und Starkregenereignisse der letzten Jahre haben uns in Rheinland-Pfalz drastisch vor Augen geführt, wie wichtig es ist, bereits heute auf den sich abzeichnenden Klimawandel zu reagieren und uns anzupassen. Die KLIWA-Erkenntnisse bilden hierbei eine wichtige Grundlage. So haben wir beispielsweise erst kürzlich auf Grundlage der KLIWA-Ergebnisse unser Strategiepapier 'Auswirkungen des Klimawandels auf die Trinkwasserversorgung – Anpassungsstrategien zur Daseinsvorsorge' für Rheinland-Pfalz auf den Weg gebracht."

Der Klimawandel und seine Folgen treten immer deutlicher zutage: Neun der zehn bisher wärmsten Jahre wurden im 21. Jahrhundert gemessen, und die Temperaturen steigen weiter an. Insbesondere Starkregenereignisse haben eine hohe regionale Relevanz, da sie in kürzester Zeit zu Hochwasser und teils immensen Schäden führen können. Mittels neuester und hochaufgelöster Klimamodelle untersucht die KLIWA im Rahmen eines neuen Projekts im kommenden Jahr, wie sich die lokalen Starkregenereignisse zukünftig verändern. Mit den Ergebnissen soll wissenschaftlich bestätigt werden, wie sich Häufigkeit und Intensität von Starkregen aufgrund des Klimawandels verändern. Damit werden auch Aussagen darüber möglich, wie sich Starkniederschlagsereignisse in Süddeutschland räumlich verteilen. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wird der Klimaanpassungsbedarf ermittelt und es werden für die jeweiligen Städte und Gemeinden entsprechende Anpassungsmaßnahmen entwickelt.

Die KLIWA ("Klimaveränderung und Konsequenzen für die Wasserwirtschaft") ist eine Kooperation der Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst. Seit 20 Jahren untersucht die KLIWA die klimawandelbedingten Veränderungen im Wasserhaushalt und erarbeitet Handlungsempfehlungen zur Anpassung. Im Fokus der ersten KLIWA-Jahre standen die Auswirkungen des Klimawandels auf das Hochwasser- und Niedrigwassergeschehen. Nach und nach wurde der Aufgabenbereich der KLIWA um die Schwerpunktthemen Grundwasser, Gewässerökologie, Boden und aktuell Starkregen erweitert.

Die Ergebnisse der KLIWA werden im regelmäßig aktualisierten "KLIWA-Monitoringbericht" sowie im Rahmen von KLIWA-Symposien und durch verschiedene KLIWA-Hefte, Kurzberichte, Broschüren und Vorträge veröffentlicht. Das nächste KLIWA-Symposium wird im Jahr 2021 in Rheinland-Pfalz stattfinden.

Weitere Informationen sind abrufbar unter www.kliwa.de.

Die Regierung von Unterfranken genehmigt der Gemeinde Kleinostheim in einem Förderverfahren die vorzeitigen Beschaffungen eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 und eines Einsatzleitwagens ELW 1. Einer staatlichen Zuwendung für beide Fahrzeuge steht damit im Regelfall nichts mehr im Wege.

Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 ersetzt ein Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 mit Hilfeleistungssatz und der Einsatzleitwagen ELW 1 ersetzt ein Mehrzweckfahrzeug MZF. Beide Fahrzeuge wurden beim Gerätehausbrand total zerstört.


 

Außer dem Wohnungsbrand in Goldbach in der Neujahrsnacht, bei dem von den Einsatzkräften eine 80-jährige aus ihrer Wohnung gerettet werden konnte, hatten die Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg noch 9 weitere Alarmierungen zu verzeichnen:
In Alzenau brannte gegen 21.00 Uhr eine Mülltonne. Gegen 00.40 Uhr musste die Feuerwehr Alzenau nochmals ausrücken, da eine Feuerwerksbatterie nachgeglüht hatte. Die Feuerwehr Hösbach-Bahnhof rückte um 00.34 Uhr aus um einen in Vollbrand stehenden Mülleimer zu löschen. Die Drehleiter der Feuerwehr Haibach wurde gegen 00.50 Uhr zur Unterstützung der FF Aschaffenburg alarmiert, brauchte jedoch nicht mehr ausrücken. Die Feuerwehr Kleinostheim löschte gegen 01.00 Uhr einen Papiercontainer. Gegen 02.20 Uhr fuhr die Feuerwehr Großostheim zum Brand eines Lagerschuppens. Dort wurde das in Brand geratene Inventar ausgeräumt und abgelöscht. In Bessenbach-Keilberg brannte eine Hecke an einer Gartenhütte. Die Feuerwehr Stockstadt löschte gegen 05.00 Uhr zunächst einen brennenden Holztisch ab. Rund 30 Minuten später wurde sie noch zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage eines Logistikunternehmens gerufen, der sich jedoch als Fehlalarm rausstellte.

Wir wünschen allen ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.