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Revolutionär in jeder Hinsicht

Rosenbauer bringt mit dem RT die Zukunft des Feuerwehrfahrzeuges auf die Straße

  • Erstes hybrides Tanklöschfahrzeug mit bahnbrechenden, neuen Eigenschaften
  • Vollelektrischer Antrieb, revolutionäre Fahrzeugarchitektur, digitale Bedienung und volle Konnektivität
  • Range Extender als zweites Triebwerk, Energieversorgung der Einsatzstelle über die eingebauten Hochvoltbatterien

Drei Jahre hat Rosenbauer an der Entwicklung des Revolutionary Technology (RT) gearbeitet, jetzt sind die ersten Kundenfahrzeuge aus der Vorserie lieferfertig. Die hybriden Tanklöschfahrzeuge sind in Bezug auf ihren einsatztaktischen Nutzen, die Belademöglichkeiten und die Löschtechnik modernen Standardfahrzeugen weit voraus und in jeder Hinsicht revolutionär. Rosenbauer bringt mit dem RT keine Weiterentwicklung eines bestehenden Fahrzeugkonzeptes auf den Markt, sondern hat das Feuerwehrfahrzeug völlig neu gedacht und innovativ umgesetzt. Revolutionär sind insbesondere die Antriebstechnik, die Fahrzeugarchitektur, die Bedienbarkeit und die Konnektivität, die den RT für den Feuerwehralltag der Zukunft fit machen.

Revolutionäre Fahreigenschaften Beispiellose Fahrdynamik ist eine der vielen Eigenschaften, die den RT auszeichnen. Zwei Elektromotore erzeugen eine Gesamtleistung von bis zu 360 kW (490 PS) und verleihen dem RT einen Vortrieb und eine Beschleunigung, wie man sie höchstens von Flughafen-Löschfahrzeugen mit 1.000-PS-Triebwerken kennt. Ein Zweiganggetriebe sorgt dafür, dass beim Anfahren in steilem Gelände das volle Drehmoment zur Verfügung steht sowie genug Traktion für Steigungen vorhanden ist.

Unerreicht auch sein stabiles Fahrverhalten und die sich daraus ergebende Fahrsicherheit. Der RT verfügt über ein Niederflur-Chassis mit Kernrohrrahmen zwischen den beiden Achsen, in dem eine rund 550 kg schwere Traktionsbatterie verbaut ist. Dadurch ergibt sich ein ungleich tieferer Schwerpunkt als bei Feuerwehrfahrzeugen auf LKW-Fahrgestellen und der RT liegt selbst in schnellen Kurven sicher auf der Straße.

Seine hohe Wendigkeit verdankt der RT vor allem der eigens für dieses Fahrzeug entwickelten Einzelradaufhängung. Dadurch können die Anforderungen in Bezug auf Federweg, Lenkeinschlag und Allradantrieb sinnvoll kombiniert werden. Die Einzelradaufhängung ermöglicht einen gegenüber konventionellen Fahrzeugen mit Allradantrieb deutlich größeren Lenkeinschlag und somit kleineren Wenderadius. Darüber hinaus bietet sie besseren Fahrkomfort und Fahrdynamik im Vergleich zur Starrachse. Beim RT mit kürzesten Radstand (3.800 mm) beträgt der Wendekreisdurchmesser ca. 15,00 m, mit aktivierter Hinterachslenkung sogar nur 12,50 m. Das optimiert die Manövrierbarkeit in engeren Gassen und ermöglicht die präzise Rangierfunktion im so genannten Hundegang (Schrägfahrt oder auch Crab bzw. Diagonal steering).

Insbesondere im urbanen Raum, beim Überholen des Fließverkehrs und in schnellen Kurven, bei engen Kurvenradien und beim Befahren von schmalen Straßen sowie bei niedrigen Durchfahrten ist der RT klassischen Einsatzfahrzeugen mit 18 t Gesamtgewicht deutlich überlegen. Das hat mit seiner Agilität und Wendigkeit, nicht zuletzt aber auch mit seinen kompakten Abmessungen zu tun. Der RT ist nur 2,35 m breit und bei einem Radstand von 3.800 mm nur 7,30 m lang. Es gibt ihn auch mit Radständen von 4.100 mm und 4.400 mm, die Fahrzeughöhe beträgt 2,90 m im abgesenkten Fahrniveau (ohne An- und Aufbauten).

Revolutionäre Ergonomie Eine weitere Besonderheit des RT ist sein luftgefedertes Fahrwerk mit wählbaren Fahrniveaus. Dadurch kann beim Fahren die Bodenfreiheit dem Untergrund bzw. der Situation angepasst werden: Für Straßenfahrten lässt sich der Abstand auf 250 mm einstellen, für Fahrten durch unwegsames Gelände auf 350 mm und zum Durchqueren von überfluteten Straßen auf 470 mm (Wattmodus). Andererseits erlaubt das Fahrwerk, den RT an der Einsatzstelle auf eine Bodenfreiheit von 175 mm abzusenken, um die Einstiegshöhe in die Kabine auf ein Minimum zu reduzieren. So lässt sich der Mannschaftsraum in raschem Tempo sicher und komfortabel betreten und ein potenzielles Verletzungsrisiko wird eliminiert, weil kein Treppensteigen wie bei herkömmlichen Fahrzeugen dieser Größenordnung erforderlich ist.

Außerdem wird die Notwendigkeit von traditionellen Auftrittsklappen obsolet, da sich mit abgesenktem Fahrzeug die maximale Beladehöhe auf etwas über zwei Meter reduziert. Das erlaubt die Entnahme der Ausrüstung aus den Geräteräumen vom Boden aus, selbst wenn diese ganz oben gehaltert ist, und ist eine spürbare Erleichterung insbesondere für die Einsatzkräfte, die tagtäglich schwere Geräte aus dem Fahrzeug heben und wieder verstauen müssen. Zudem stehen manuelle oder elektrische Absenkvorrichtungen zur Verfügung, zum Beispiel für die Schiebeleiter am Dach.

Im Grunde ist die gesamte Fahrzeugarchitektur des RT auf Ergonomie getrimmt. Das gilt nicht nur für die Bedienhöhen der sieben geräumigen Geräteräume – einer davon befindet sich im Heck – sondern auch für den durchgängig begehbaren Mannschaftsraum mit seiner großzügigen Kopffreiheit beim Ein- und Aussteigen sowie beim Sitzen. Darüber hinaus erzeugt der RT dank neuer Hochleistungs-LED-Bänder in der Dachgalerie ein optimales, schattenloses Arbeitslicht rund um das Fahrzeug und lässt sich in allen Funktionen intuitiv bedienen. Das Bedienkonzept beinhaltet zum Beispiel individualisierbare Einsatztaster, die mit einem Knopfdruck mehrere Funktionen aktivieren.

Revolutionäre Bedienung
Das ist die Zukunft des Feuerwehreinsatzes – und der RT nimmt sie vorweg: Alle Funktionen des Einsatzfahrzeuges, von der Beleuchtung bis zur Löschtechnik, werden digital gesteuert; alle Fäden des Einsatzes laufen im Fahrzeug als Kommandozentrale zusammen.
Natürlich gibt es auch im RT noch konventionelle Schalter und Knöpfe, aber die Bedienung erfolgt in der Regel über einen zentralen Touchscreen. Verbaut ist das 17“ große Display in der Mitte des Armaturenbrettes, welches bequem vom Kommandanten am Beifahrersitz bedient und von jedem Sitzplatz im Mannschaftsraum eingesehen werden kann. Für die Pumpe gibt es ein weiteres Bedienpanel an der Fahrzeugrückseite. Darüber hinaus lassen sich viele einsatzrelevante Funktionen auch mit mobilen Geräten (Rosenbauer EMEREC Tablet) von außerhalb des Fahrzeuges einsehen und bedienen.

Für volle Konnektivität sorgt ein eigenes, abgesichertes W-LAN, welches der RT selbst aufbaut. Über das Rosenbauer Fahrzeugmanagementsystem können Fahrzeugposition, -betrieb und -zustand jederzeit überprüft und der RT in ein Flottenmanagement eingebunden werden. Mit dem Einsatzmanagement- und Informationssystem EMEREC wird der RT zur zentralen Kommunikationsdrehscheibe, über die unter anderem auch die kabellose Steuerung von Robotern, Drohnen und Sensorsystemen erfolgt.

Das Cockpit als Kommandozentrale
Der Kabinenaufbau und die Konferenz-Sitzanordnung unterstützen die Funktion des RT als Einsatzzentrale vor Ort. Fahrerhaus und Mannschaftskabine sind räumlich nicht durch eine Wand getrennt, sondern bilden eine Einheit. Die Sitze von Fahrer und Kommandant sind 90° seitlich nach innen drehbar, bis zu vier Einsatzkräfte sitzen an den Fahrzeugseiten über den Radkästen der Vorderachse mit Blick zueinander und bis zu drei weitere an der Kabinenrückwand mit Blick nach vorn. Damit ist eine noch nie dagewesene Interaktion und Kommunikation im Fahrzeug möglich und Einsatzbesprechungen können wind- und wettergeschützt, in Ruhe und unter Bereitstellung aller relevanten Daten auf dem Zentraldisplay (Gebäudepläne, Kamerabilder, digitale Lagekarten, Nachschubsituation usw.) durchgeführt werden.

Sichere Fahrt, minimaler Schadstoffausstoß
Die integrale Bauweise der RT-Kabine sorgt für ein hohes Maß an passiver Sicherheit, sollte es zu einem Unfall kommen. Der Fahrer des RT wird unterstützt von einer Vielzahl an Assistenzsystemen, die dabei helfen, Unfälle in den einsatztypischen Stresssituationen zu verhindern. Dazu gehören elektronische Außenspiegel mit spürbar vergrößertem Sichtfeld zur Beseitigung des toten Winkels. Das Kurvenlicht des RT verbessert das Erkennen von Passanten beim Abbiegen, eine integrierte Heckkamera ermöglicht volle Sicht nach hinten.
Mit dem RT fahren die Feuerwehren vollelektrisch und damit lokal emissionsfrei in den Einsatz. Außerdem senkt die Rekuperation über die Elektromotoren den Bremsenverschleiß und damit die Entstehung von Feinstaub. Das bringt vor allem im urbanen Raum mit sehr vielen Einsatzfahrten und hohem Verkehrsaufkommen einen großen Vorteil für Mensch und Umwelt. An der Einsatzstelle wiederum werden Abgasemissionen und Lärmpegel gesenkt, weil die Energie für Beleuchtung und technische Geräte aus den Hochvolt-Energiespeichern kommt. Das verbessert die Arbeitsbedingungen um das Fahrzeug, reduziert den Stresslevel der Einsatzkräfte und kommt nicht zuletzt auch den Anwohnern zugute.

Das Rosenbauer Hybridsystem
Der RT ist mit einem, optional zwei Hochvolt-Batteriespeichern mit jeweils ca. 50 kWh Kapazität ausgestattet, die nicht nur den Fahrantrieb speisen, sondern an der Einsatzstelle elektrische Energie zur Verfügung stellen. Über das Power Outlet können zeitgleich mehrere externe Geräte wie z.B. Lüfter oder Tauchpumpen mit bis zu 18 kW Gesamtleistungsaufnahme betrieben werden. Die Löschwasserpumpe kann einerseits elektrisch mittels Generator, andererseits mittels Range Extender (Dieselmotor) betrieben werden. Für kürzere Löscheinsätze reicht die Energie des RT in der 100-kWh-Variante, bei längeren Einsätzen wird der Range Extender genutzt, der aus einem Sechszylinder-Dieselmotor mit einer Leistung von 200 kW (272 PS) und einem Stromgenerator besteht. Mit diesem Tandem wird der RT zu einem vollintegrierten Kraftwerk, welches die Akkus automatisch wieder auflädt, wenn mehr Energie verbraucht wird, als darin gespeichert ist. Dadurch werden mit dem RT Einsatzzeiten über den Vorgaben der EN 1846 erreicht.
Die externe Aufladung der RT-Batterien kann sowohl mit Wechselstrom aus industrieüblichen Starkstromdosen oder an geeigneten Gleichstromladestationen durchgeführt werden. Bei voller Ladeleistung von 150 kW reicht bereits eine Viertelstunde aus, um den Ladezustand beider Hochvolt-Akkus (100 kWh) von 50 % auf 80 % zu heben.

Ein Löschfahrzeug und mehr
Der RT ist ein vollwertiges Tanklöschfahrzeug, seine löschtechnische Ausstattung lässt nichts zu wünschen übrig: Es können die Rosenbauer Einbaupumpen N/NH25 (2.500 l/min bei 10 bar, 400 l/min bei 40 bar) und N/NH35 (3.500 l/min bei 10 bar, 400 l/min bei 40 bar) verbaut und mit einem Schaumvormischsystem bzw. einem Druckzumischsystem kombiniert werden. Das Fahrzeug kann mit Wassertanks zwischen 1.000 l und 4.000 l sowie mit Schaumtanks von bis 50 l bis 400 l ausgestattet werden. Die zentrale Wassereinspeisung befindet sich im Heck, die Druckabgänge in den beiden hinteren Gerätetiefräumen 5 und 6 sowie optional an der Front und am Dach. An diese Abgänge können die Rosenbauer Werfer RM15 (als Front- und Dachwerfer) bzw. RM35 (als Dachwerfer) anschlossen werden.

Außerdem eignet sich der RT als Nachschub-/Mannschaftstransporter und perfekt als Kommandofahrzeug, weil er zum Beispiel mit einer Drohne ausgestattet werden kann, die über das EMEREC Einsatzmanagementsystem die Luftperspektive zur Lageerkundung und Einsatzüberwachung bereitstellt. Damit beweist er nicht nur seine Vielseitigkeit, sondern auch, dass er mehr ist als State-of-the-Art: Der RT ist die Zukunft.

Unsere jährliche Verbandsversammlung mit den Tätigkeitsberichten, dem Bericht über die Kassenprüfung, der Entlastung der Vorstandschaft, der Beschluss über den Haushaltsplan und die turnusmäßig vorgesehenen Wahlen der Verbandsvorstandschaft, des Verbandsausschusses, der Kassenprüfer und der Delegierten konnte 2020 nicht in der über viele Jahre gewohnten Art durchgeführt werden. Aufgrund der aktuellen Infektionszahlen und der geltenden Beschränkungen war auch nicht damit zu rechnen, dass in 2020 noch eine Verbandsversammlung in der bisher bekannten Art und Weise durchgeführt werden kann.

Aus diesem Grunde hat sich der Verbandsausschuss dazu entschieden, die in § 5 des Gesetzes über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie (GesRuaCOVBekG) beschriebene Möglichkeit einer schriftlichen Berichterstattung an die Mitglieder und einer schriftlichen Abstimmung der Stimm- bzw. Wahlberechtigten zu nutzen.

Den Feuerwehren und den Feuerwehrvereinen wurden folgende Unterlagen zugesandt:

  • Protokoll der letztjährigen Verbandsversammlung
  • Rechenschaftsbericht des KBR / 1. Vorsitzender für das Jahr 2019
  • Kassenbericht 2019
  • Bericht der Kassenprüfer für das Jahr 2019
  • Haushaltsplan 2020
  • Vorschlag für einen Wahlausschuss
  • Vorschlag der Vorstandschaft für Kandidaten für die anstehende Wahl des Verbandsvorstandes und des Verbandsausschusses sowie der Kassenprüfer und der Delegierten. Weitere Wahlvorschläge konnten durch Ergänzung der Vorschlagsliste eingereicht werden. 
  • Abstimmungsbogen

Die Möglichkeit einer Stimmabgabe war für die 152 Stimm- bzw. Wahlberechtigten mit Ablauf des 22.09.2020 beendet.

Es wurden fristgerecht 136 Abstimmungsbögen zurückgeschickt. Alle Stimmabgaben waren gültig.

Das Gesetz über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie (GesRuaCOVBekG) schreibt eine erforderliche Beteiligung der Wahlberechtigten an den schriftlichen Abstimmungen von mindestens 50,00 % vor.

Unsere tatsächliche Wahlbeteiligung lag bei 89,47 %.

Dem Protokoll der letztjährigen Verbandsversammlung wird zugestimmt:

135 Ja                         0 Nein                1 Enthaltung

Der Entlastung der Vorstandschaft wird zugestimmt:

135 Ja                         0 Nein                1 Enthaltung

Der Haushaltsplan 2020 wird genehmigt:

134 Ja                         1 Nein                1 Enthaltung

Dem vorgeschlagenen Wahlausschuss für die Briefwahl wird zugestimmt:

135 Ja                         0 Nein                1 Enthaltung

(Vorsitz: LR Dr. Alexander Leger; Beisitzer: 1. Bgm. Marcus Grimm Waldaschaff und 1. Bgm. Christoph Ruppert Bessenbach)

Von den Wahlberechtigten wurde der Wahlvorschlag des Verbandsvorstandes um einen weiteren Wahlvorschlag ergänzt.

Der Kommandant der FF Hohl Andreas Waldschmitt hat den Kommandanten der FF Laufach Hans-Peter Völker als weiteren Kandidaten für die Position „Vertreter der Feuerwehren 1“ im Verbandsausschuss vorgeschlagen.

Kommandant Hans-Peter Völker hat seiner Kandidatur zugestimmt.

Es ergibt sich jetzt folgender verbindlicher Wahlvorschlag für die elf Wahlgänge der noch durchzuführende Briefwahl:

  1. 1. Vorsitzender Frank Wissel
  2. 2. Vorsitzender Otto Hofmann
  3. Schatzmeister Robert Etzel
  4. Schriftführer Thorsten Trapp
  5. Vertreter der Feuerwehren (1) Thomas Schwind, Hans-Peter Völker
  1. Vertreter der Feuerwehren (2) Michael Bott
  1. Vertreter der Feuerwehrvereine (1) Peter Kernhof
  2. Vertreter der Feuerwehrvereine (2) Helmut Stenger
  1. Kassenprüfer (1) Roland Albert
  1. Kassenprüfer (2) Marco Grünewald 11. Delegierte

11. Die Verbandsversammlung stimmt zu, dass sich die Delegierten für den Bezirksfeuerwehrverband (1. Vors. + 3 weitere Delegierte) und den Landesfeuerwehrverband (1. Vors. + weitere 2 Delegierte) jeweils nach ihrer Verfügbarkeit aus der Vorstandschaft in folgender Reihenfolge zusammensetzen: 1. Vors., 2. Vors., KBR, Kreisjugendfeuerwehrwart, dem Schatzmeister oder dem Schriftführer

Die Briefwahlunterlagen werden erstellt und in der nächsten Zeit per Post den 152 Wahlberechtigten zugestellt.

Über das Ergebnis der Briefwahl werden wir zu gegebener Zeit informieren und damit wäre dann auch diese außergewöhnliche Verbandsversammlung für 2020 letztendlich abgeschlossen.

Noch ein Hinweis in eigener Sache. Nachdem ich in einem guten Jahr als Kreisbrandrat im Alter von 64 Jahren in den Ruhestand gehe, habe ich nach nun fast 23 Jahren als 1. Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes auf eine erneute Kandidatur verzichtet.

Am Mittwoch, den 23.09.2020 wurde die Brandmeldeanlage des Einkaufszentrums Mainaschaff (ehemals Max Bahr) mit der ÜE 5015 auf die ILS Bayerischer Untermain aufgeschaltet.

Es sind aktuell noch 12 Plätze beim Fahrsicherheitstraining des ADAC in Gründau am 10.10.2020 von 15:00 bis ca 22:00 Uhr frei.

Interessenten melden sich bitte formlos bei KBM Thilo Happ unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

112 Newsletter vom 24. September 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

wie jede Woche möchte ich auch heute an den Anfang dieses Newsletters eine Betrachtung der statistischen Zahlen und Daten zur aktuellen Corona-Lage in Bayern stellen. Heute, Donnerstag, 24. September 2020, Stand 08:00 Uhr, verzeichnen wir 66.242 bestätigte COVID-19-Infektionen (Vorwoche 63.618). Das sind im Vergleich zum Donnerstag vor einer Woche 2.624 (nach 2.632 die Woche davor) mehr. Dies bedeutet einen rechnerischen Tagesschnitt von rund 375 Neuinfektionen. Die Vergleichswerte für die fünf vorangegangenen Wochen lagen bei 376, 392, 273, 312 bzw. 245.

Aus dieser nun Woche für Woche länger werdenden Zahlenreihe lässt sich zum einen herauslesen, dass sich offenbar eine einigermaßen stabile Plateaubildung bei knapp unter 400 Neuinfektionen pro Tag eingestellt hat. Zum anderen dass wir es nach wie vor – wenn auch im Vergleich zum Sommer bei deutlich erhöhtem Aufkommen – mit keiner exponentiellen, sondern nach wie vor mit einer linearen Steigerungsrate zu tun haben. Diese ist zwar auch nicht ungefährlich, lässt aber kein explosionsartiges Anschwellen der Infektions- und Erkrankungsfälle erwarten und ist insoweit mit den aktuell ergriffenen Maßnahmen beherrschbar.

Dass das so bleibt, dafür müssen wir auch weiterhin das Notwendige tun, und die Menschen in Bayern müssen tatkräftig mithelfen, die Lage im Griff zu behalten. Den Appell formuliere ich nicht ohne Grund. Denn nach allem, was wir aus der Analyse des aktuellen Infektionsgeschehens wissen, speist sich dieses kaum mehr aus einem berufsmäßigen Umfeld oder der Gruppe der Reiserückkehrer. Diese machen nur mehr etwas weniger als zehn Prozent der Neuansteckungen aus. Demgegenüber dominieren das Geschehen jetzt mit einem Anteil von deutlich über 50 Prozent vor allem Teilnehmerinnen und Teilnehmer privater Feiern.

In der Folge dieser Erkenntnis kann es kaum überraschen, dass vor allem die vergleichsweise stärker feieraffine jüngere Generation betroffen ist. Zieht man die heute verzeichneten Neuinfektionen heran, dann entfallen von diesen fast 44 Prozent auf die Altersgruppe der 15 bis 34-Jährigen und ein weiteres knappes Drittel auf die 35 bis 59-Jährigen. 

Ich kann also nur alle dringend aufrufen, sich verantwortungsvoll zu verhalten. Man kann und darf ja feiern, muss aber nicht gleich die sprichwörtliche „Sau rauslassen“. Werden die erforderlichen Abstände eingehalten und beschränkt sich der Alkoholkonsum auf ein Maß, das dem Konsumenten auch zu vorgerückter Stunde noch hinreichend vernunftgesteuertes Verhalten belässt, dann sollte das persönliche Infektionsrisiko überschaubar bleiben.

Für die Gesamtbeurteilung der Lage ist nicht zuletzt auch die Entwicklung der Positivrate wichtig. Sie setzt die Zahl der positiven Tests ins Verhältnis zur Gesamtzahl der Tests und gibt insoweit unabhängig von der absoluten Zahl der erkannten Neuinfektionen einen Hinweis darauf, wie sich die Lage strukturell entwickelt. Diesbezüglich gibt es zum Glück auch heute keine Verschärfung der Lage zu vermelden. Auch in der vergangenen Woche waren im Schnitt 1,1 Prozent aller Tests positiv. Das entspricht den August- und frühen Septemberwerten, liegt aber freilich deutlich höher als im Juni, als die Quote der positiven Befunde aller an einem Tag untersuchten Proben zwischen 0,3 und 0,7 Prozent lag.

Wie Sie wissen sind für meine Einschätzung zur Corona-Situation seit jeher die Kenngrößen „Sterbefallzahl“ und „Hospitalisierungssituation“ von erheblicher Bedeutung. An oder mit einer Corona-Infektion sind in Bayern mittlerweile 2.653 Personen verstorben, das sind im Vergleich zur Vorwoche acht Sterbefälle mehr. In den Vorwochen hatten wir jeweils drei Corona-Sterbefälle zu beklagen. Ich hoffe inständig, dass dieser Sprung von drei auf acht keine Trendwende andeutet, was aber so ein bisschen zu befürchten ist, nachdem sich auch auf Bundesebene die täglichen Corona-bedingten Sterbefallzahlen langsam wieder erhöhen.

Ein sich leicht eintrübendes Bild muss ich weiterhin für die Situation in den Kliniken konstatieren. Stand heute befinden sich in Bayern 215 Patienten wegen Corona in stationärer Behandlung (Vorwoche 166, in den beiden Wochen davor 215 bzw. 106). Von diesen liegen 51 auf einer Intensivstation, von denen wiederum 43 (47) künstlich beatmet werden. Auch wenn die absoluten Zahlen weiterhin niedrig sind, so verfestigt sich doch langsam aber sicher der Trend, dass die vormals über Wochen stabile Seitwärtsbewegung in einen noch flach verlaufenden Anstieg übergeht.

Die auf den Tag abstellende Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele weitere Personen ein Infizierter statistisch ansteckt, ehe er gesundet oder verstirbt, bemisst sich heute entsprechend der mathematischen Betrachtungen des Robert Koch-Instituts (RKI) auf R=0,78 (nach R=0,89 in der Vorwoche). Der auf einen Betrachtungszeitraum von sieben Tagen abstellende „geglättete R-Wert“ beläuft sich auf R=0,92 nach R=0,97 in der Vorwoche. Beide Werte pendeln weiterhin um die entscheidende Marke von 1,0. Damit sind in dieser Woche statistisch gesehen in etwa so viele Menschen genesen, wie sich neu mit Corona infizieren.

Lassen Sie uns den Blick nun von der bayernweiten auf die regionale Perspektive schwenken.

Den höchsten Einzelwert verzeichnet aktuell der Landkreis Dingolfing-Landau mit einer 7-Tage-Inzidenz von 64,44. Zur Erinnerung: Demnach haben sich, statistisch bezogen auf 100.000 Einwohner, in den letzten sieben Tagen im Landkreis Dingolfing-Landau 64,44 Personen neu mit Corona infiziert. Sie werden sich vielleicht denken „oh nein, nicht schon wieder dieser bedauernswerte Landkreis“, der vor Wochen bereits nach einem Ausbruchsgeschehen in einem großen Gemüsehof sehr stark gebeutelt war. Dieses Mal ist hauptsächlich ein größerer Betrieb aus der Automobilzulieferindustrie betroffen und die Verantwortlichen vor Ort sind sehr zuversichtlich, dass sie den Infektionsherd auf diesen Betrieb begrenzen können. Es wird also hoffentlich dieses Mal für die tapferen Niederbayern nicht ganz so „dicke“ kommen wie vor ein paar Wochen.

Den zweiten Platz nimmt diese Woche die kreisfreie Stadt Würzburg mit einer 7-Tage-Inzidenz von 45,36 ein. Diese Entwicklung ist erfreulich, hat die Wein-, Bischofs- und Residenzstadt damit doch den ungeliebten Spitzenplatz abgeben können und, was wesentlich wichtiger ist, liegt sie doch wieder unterhalb der „roten Linie“ von 50. Dies ist ein sehr schöner Erfolg für die Verantwortlichen vor Ort und zeigt, dass konsequentes Einschreiten, das notfalls auch unpopuläre Maßnahmen wie Beschränkungen des öffentlichen Lebens umfasst, schnell Erfolge zeitigt.

Dicht dahinter auf Platz drei liegt heute die Landeshauptstadt München mit einer 7-Tage-Inzidenz von 42,77 ein. Auch München ist damit wieder unter 50. Diese schöne Entwicklung muss nun stabilisiert werden, und ich kann deshalb den Oberbürgermeister nur darin bestärken, die heute in Kraft getretene und zunächst bis zum 1. Oktober geltende Allgemeinverfügung, die unter anderem eine generelle Maskenpflicht auf bestimmten, sehr stark frequentierten Straßen und Plätzen vorschreibt, nicht überhastet wieder aufzuheben.

Im Vergleich zu letzter Woche haben wir damit nicht mehr vier, sondern nur mehr eine Gebietskörperschaft mit einer Inzidenzrate jenseits der „roten Linie“ von 50. Allerdings liegen mit den bereits genannten kreisfreien Städten Würzburg und München sowie dem Landkreis Rhön-Grabfeld, der auf einen Wert von 42,77 kommt, drei weitere Gebietskörperschaften in Schlagdistanz zur 50er-Linie, und wiederum fünf weitere Landkreise bzw. kreisfreie Städte sind hart an der Vorwarnstufe von 35. Insoweit schätze ich im Vergleich zur Vorwoche die regionale Lage allenfalls marginal günstiger ein. Jedes positivere Urteil wäre Augenwischerei.

Unter dem Strich kann ich also Folgendes festhalten: Wir dürfen weiter von einer sich in der Tendenz anspannenden, aber insgesamt noch stabilen Infektionslage ausgehen. Aber mehr denn je gilt: Der Druck im Kessel steigt tendenziell eher an, als dass er sinkt. Deshalb ist weiterhin höchste Vorsicht geboten und wir müssen wirklich auf der Hut sein, dass die Situation sich nicht zuspitzt.

Themenwechsel: Nicht nur die Polizistinnen und Polizisten unter Ihnen wissen, dass die Beurteilung der Lage eine Daueraufgabe ist. Das trifft für kaum eine Lage stärker zu als den Verlauf dieser COVID-19-Pandemie. Deshalb hat der Ministerrat am Dienstag einmal mehr unter dem Eindruck der aktuellen Zahlen zur Infektionslage und einer erkennbar geringer werdenden Achtsamkeit bei Teilen der Bevölkerung die Umsetzung der Bayerischen Strategie zur Bekämpfung der Corona-Pandemie auf den Prüfstand gestellt. Wie eingangs dargestellt, haben sich insbesondere die Infektionszahlen im Vergleich zum Frühsommer des Jahres deutlich erhöht. Deshalb ging es dem Kabinett darum, vor dem infektiologisch ohnehin schwieriger werdenden Herbst einer weiteren Erhöhung des Infektionsgeschehens frühzeitig entgegenzuwirken, um unter allen Umständen einen neuerlichen Shutdown zu vermeiden. Denn bleibt das Infektionsgeschehen in Bayern insgesamt einigermaßen überschaubar und kommt es nicht zu einer großflächigen oder gar flächendeckenden gravierenden Lageverschärfung, dann müssten dezentrale, flächenmäßig eng begrenzte, insoweit minimalinvasive Maßnahmen ausreichend sein, um Bayern auch in den nächsten Wochen und Monaten erfolgreich durch den weiteren Fortgang der Pandemie zu steuern. Deshalb bleibt zu hoffen, dass uns die Situation anderer EU-Staaten wie Spanien und auch Tschechien erspart bleibt, bei denen das Infektionsgeschehen kaum mehr Cluster zeigt, sondern in eine flächendeckend hoch problematische Lage übergesprungen ist. In so einer Situation ist die Gefahr groß, dass die Situation den Verantwortlichen entgleitet und sich ungleich gravierendere wirtschaftliche und gesellschaftliche Problemberge auftürmen.

Regional oder örtlich begrenzte Maßnahmen gehören zuallererst in die Hände der in der Fläche zuständigen Behörden. Diese kennen die örtlichen Gegebenheiten am besten und können deshalb schnell und in der Sache passgenau handeln. Deshalb war es das Anliegen des Ministerrates, noch einmal ganz gezielt zu prüfen, ob gleichsam der Instrumentenkasten für die Behörden vor Ort ausreichend bestückt ist oder ob es hilfreich sein kann, im Rahmen des geltenden Rechts „von München aus“ bestimmte Möglichkeiten aufzuzeigen und insoweit den Verantwortlichen in den Landratsämtern und den Verwaltungen der kreisfreien Städte Hilfestellungen zu geben.

Ausgehend von dieser Intention sollen die örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden insbesondere bei Überschreiten der 7-Tages-Inzidenz von 50 zügig und entschlossen mit verschärften, aber passgenauen Maßnahmen reagieren. Diesem Ansatz entsprechen nach der Überzeugung des Ministerrates insbesondere folgende Regelmaßnahmen, die in die entsprechenden Vorschriften der 6. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (6. BayInfSMV) als Möglichkeit eingefügt werden sollen. Ganz wichtig: Mit dem Beschluss des Ministerrates verbindet sich somit nicht eine generell und unmittelbar wirkende Änderung der 6. BayInfSMV, sondern eine Option, von der die zuständigen Gesundheitsbehörden bei Bedarf Gebrauch machen sollen. Regelungstechnisch wird dies regelmäßig durch eine Allgemeinverfügung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde geschehen, die u.a. den örtlichen Geltungsbereich und die Dauer der konkreten Einzelmaßnahmen anordnet. Die Allgemeinverfügungen sind im jeweiligen Amtsblatt bekannt zu machen und binden insoweit alle im Geltungsbereich der Anordnung aufhältigen Personen oder ansässigen Unternehmen etc. Praktische Beispiele gibt es hierfür bereits, so etwa die Allgemeinverfügung der Landeshauptstadt München vom 23. September 2020 über Maßnahmen für die Landeshauptstadt München aufgrund erhöhter Infektionszahlen (Überschreiten des Schwellenwertes am 18.09.2020), mit der die Stadt München auf eine seit Tagen anhaltend um den Wert 50 pendelnde 7-Tage-Inzidenz reagiert hat.

Folgende mögliche Maßnahmen hat der Ministerrat vorgezeichnet:

  • Beschränkung des gemeinsamen Aufenthalts im öffentlichen Raum auf maximal zwei Hausstände, nahe Angehörige oder auf Gruppen von bis zu fünf Personen. Das gilt auch für Regelungen, die auf die Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum Bezug nehmen. Diese Beschlussziffer zielt primär auf § 2 6. BayInfSMV, der Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum regelt, darüber hinaus aber auch auf weitere Vorschriften, die auf § 2 verweisen und hierbei z.B. auf den erlaubten Personenkreis für eine spezielle Regelungsmaterie übernehmen. Im Kern erfasst diese Maßgabe nach der seit heute in Kraft befindlichen und zunächst bis zum 1. Oktober 2020 geltenden entsprechenden rechtlichen Umsetzung durch die Landeshauptstadt München auch die sog. Wirte-Wiesn. Nicht nur, aber auch für diese gilt, dass sich die Besetzung des von einem Kabinettskollegen sehr bildhaft so bezeichneten „Tisches, an dem zehn Kumpel sitzen dürfen“ unter den verschärften Anforderungen auf fünf Kumpel reduziert.
  • Beschränkung des Teilnehmerkreises von Zusammenkünften in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken auf v.a. maximal zwei Hausstände, nahe Angehörige oder auf Gruppen von bis zu fünf Personen. Diese Beschlussziffer findet seine Referenz in § 3 der 6. BayInfSMV, der Kontaktbeschränkungen im privaten Raum regelt.
  • Beschränkung der zulässigen Anzahl der Teilnehmer an Veranstaltungen, dabei insbesondere bei privaten Feiern wie Hochzeiten, Geburtstage o.ä. auf höchstens ein Viertel der in der 6. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vorgesehenen Teilnehmergrenzen, also auf bis zu 25 Teilnehmer in geschlossenen Räumen oder bis zu 50 Teilnehmer unter freiem Himmel. Den Kolleginnen und Kollegen im Kabinett war sehr bewusst, dass diese Empfehlung, so sie vor Ort umgesetzt werden muss, viele Menschen schmerzlich treffen wird. Hier geht es vor allem um die vielleicht schon einmal Corona-bedingt verschobene Hochzeitsfeier, um den 85. Geburtstag der Oma oder um das Firmenjubiläum langjährig verdienter Mitarbeiter. Aber es hilft nichts, der Gesundheitsschutz muss im Vordergrund stehen und immerhin bleiben derlei Feiern auch dann noch zulässig, wenn sie auf einen kleineren Kreis beschränkt sind.
  • Anordnung einer Maskenpflicht auf bestimmten stark frequentierten öffentlichen Plätzen. Vor allem dieses Thema bewegt momentan die Menschen und die Medien sehr und macht für die breite Masse der Bevölkerung eine eventuelle Verschärfung der Lage besonders plastisch sichtbar. Auch hier darf ich wieder das Beispiel der Landeshauptstadt anführen, in deren Mauern seit heute u.a. auf dem gesamten Viktualienmarkt, dem Marienplatz, der Kaufinger- und der Neuhauser Straße, dem Stachus und quasi vor „meiner“ Haustüre am Innenministerium auf dem Odeonsplatz eine generelle Maskentragepflicht gilt.
  • Verbot des Konsums von Alkohol auf bestimmten stark frequentierten öffentlichen Plätzen (außerhalb des zulässigen Gastronomiebetriebs nach § 13 Abs. 4 der 6. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung). Damit kann auf verschiedentlich zu beobachtende Unsitten reagiert werden, dass sich viele Menschen in Feierlaune an bestimmten Plätzen wie dem Gärtnerplatz in München eng zusammenstellen und bis spät in die Nacht in erheblicher Menge selbst mitgebrachte alkoholische Getränke konsumieren, wodurch sie mit fortschreitender Dauer immer „anlehnungsbedürftiger“ werden und den Mindestabstand immer weniger einhalten.
  • Untersagung der Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle in der Gastronomie in der Zeit von 23 Uhr bis 6 Uhr („Sperrstunde“).
  • Beschränkung des Besuchs von Einrichtungen wie Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Behinderteneinrichtungen auf täglich eine Person (in der Regel aus dem eigenen Hausstand oder nahe Angehörige), bei Minderjährigen auch von den Eltern oder Sorgeberechtigten gemeinsam, während einer festen Besuchszeit. Diese Überlegung ist nicht neu, sie hatte bereits während der ersten Welle generelle Geltung. Im Kern geht es um den Schutz besonders vulnerabler Personen, wie es die Bewohner der genannten Einrichtungen regelmäßig sind. Natürlich sind wir uns im Klaren, dass gerade dieser Personenkreis besonders darunter leidet, wenn nur wenig Besuch kommen darf. Aber mit Blick darauf, dass diese Beschränkungen ja nicht langfristig angelegt sind, sondern sich regelmäßig erledigen, wenn die 7-Tage-Inzidenz am Ort wieder stabil unter 50 gesunken ist, halte ich die mit der Besuchseinschränkung verbundene Belastung für vertretbar.

Der Ministerrat hält auch eine Verschärfung der Bayerischen Einreisequarantäneverordnung für erforderlich. Auch bei Kurzaufenthalten in Risikogebieten besteht eine erhebliche Infektionsgefahr, insbesondere beim Besuch von Großveranstaltungen. Eine Ausnahme von der Quarantänepflicht bei Reisen mit einem Aufenthalt von weniger als 48 Stunden soll nicht mehr gelten, wenn die Reise dem Besuch einer kulturellen Veranstaltung, eines Sportereignisses wie zum Beispiel das heute Abend in Budapest stattfindende UEFA-Supercup-Spiels zwischen dem FC Bayern München und Sevilla oder einer sonstigen Freizeitveranstaltung dient.

Im Kontext der Einreisequarantäneverordnung erfährt zunehmend der Umstand Bedeutung, dass u.a. in Tschechien und in einzelnen Regionen Österreichs, wie etwa im Bundesland Vorarlberg, die Infektionszahlen so stark angestiegen sind, dass das Robert Koch-Institut diese Gebiete zu Risikogebieten erklärt hat. Dies löst dann automatisch die in der Bayerischen Einreisequarantäneverordnung vorgesehenen Beschränkungen aus, die übrigens nach dem Vorbild einer bundesweit abgestimmten Muster-Quarantäneverordnung in allen Bundesländern nahezu identisch geregelt sind und wirft die Frage auf, wie sich dies auf die grenznachbarlichen Berufspendler auswirkt, die etwa täglich in der Früh von Bregenz nach Lindau zur Arbeit fahren und jeweils am Abend wieder heimkehren.

Natürlich geht es mit der EQV darum, möglichst den Eintrag von Infektionsrisiken aus dem Ausland zu vermeiden. Insofern ist es kaum zu vermeiden, dass eine solche Vorschrift grenzüberschreitenden Personenverkehr auch ein Stück weit unterbindet, was für die Betroffenen immer schmerzhaft ist.

Umgekehrt kann es aber auch nicht darum gehen, das Arbeitsleben in den Grenzgebieten massiv zu stören. Deshalb beinhaltet die EQV ausreichend Instrumente, die eine flexible Handhabung ermöglichen. Diese sind im § 2 EQV aufgeführt und ich darf mich hier auf die wichtigsten Punkte beschränken.

So nimmt § 2 Abs. 2 Nr. 1 Personen aus, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren und Güter auf der Straße, Schiene per Schiff oder per Flugzeug transportieren, also z. B. Bus- und LKW-Fahrer.

Ausgenommen sind nach Nr. 4 der genannten Vorschrift Personen, die zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst in das Bundesgebiet einreisen. Der Clou ist hierbei, dass Erforderlichkeit und Unaufschiebbarkeit nicht etwa einem Genehmigungsvorbehalt o.ä. unterliegen, sondern allein vom Arbeitgeber beurteilt werden. Kommt dieser also bei der Beurteilung seiner Arbeits- und Produktionsabläufe zu der Einschätzung, dass er die in Vorarlberg wohnenden Mitarbeiter entsprechend dringlich benötigt, dann reicht es, dem Mitarbeiter eine feststellende Bestätigung auszustellen.

Und schließlich bietet auch Nr. 5 der genannten Vorschrift Möglichkeiten. Diese nimmt beim Vorliegen eines triftigen Grundes, zu dem die Berufsausübung sicherlich gehört, Personen aus, wenn der Aufenthalt in Deutschland nicht länger als 48 Stunden dauert. Diese Möglichkeiten sollten gerade für Tagespendler hinreichend flexible und infektiologisch ausreichend sichere Handhabungen möglich machen.

Etwas anders sieht es aus, wenn jemand nicht berufsbedingt täglich wiederkehrend aus einem Risikogebiet einreist, sondern dies tut, um für längere Zeit zu bleiben. Der klassische Fall sind Bauarbeiter oder Saisonarbeiter, deren Aufenthalt üblicherweise einige Wochen dauert. In derlei Fällen ist die vom Gesundheitsministerium verfügte Maßgabe überzeugend, dass diese Personen sich zunächst testen lassen und bis zum Vorliegen des negativen Testergebnisses in Quarantäne bleiben. Insoweit ist in diesen Fällen die unmittelbare Arbeitsaufnahme im Lichte der Gesamtsituation nicht unaufschiebbar, das Testergebnis kann abgewartet werden. Derlei Maßgaben sind aber bei Tagespendlern schon dem Grunde nach nicht praktikabel und insoweit auch nicht einschlägig.

Und schließlich hat das Kabinett einmal mehr auf die zentrale Bedeutung der sogenannten AHA-Formel hingewiesen. Abstandhalten, Hygienemaßnahmen und Alltagsmasken dämmen die Infektionsgefahr ein und sind Grundlage für die eigene Gesunderhaltung und den Schutz der Mitmenschen.

Immer sauber bleiben!

Mit besten Grüßen Ihr Joachim Herrmann, MdL Staatsminister

Am kommenden Samstag, 26.09.20 finden zwischen ca. 07:00 Uhr und 17:00 Uhr Umschaltarbeiten an der zentralen Trafostation im Landratsamt statt. Es besteht dadurch die Gefahr, dass es im genannten Zeitraum zu Störungen in der Stromversorgung und in den Netzersatzanlagen kommen kann und dies zum Ausfall unserer Statusausleitung an die Feuerwehren führen könnte.

 
Es steht zwar ein Notstromaggregat und eine USV für unsere Technik zur Verfügung, jedoch können wir in diesem Zeitraum Störungen in der gesamten elektrischen Haustechnik nicht gänzlich ausschließen. 

245.000 Einsätze der bayerischen Feuerwehren im vergangenen Jahr - Feuerwehrfrauen und -männer sind unverzichtbar - Wesentliche Säule der Bayerischen Sicherheitsarchitektur

Im Freistaat Bayern sind im Jahr 2019 die Feuerwehren rund 245.000-mal zur Hilfe gerufen worden. Dies entspricht etwa 670 Einsätzen am Tag oder einem Einsatz alle zwei bis zweieinhalb Minuten. Zusätzlich wurden rund 42.000 Brandsicherheitswachen geleistet. Das geht aus dem aktuell fertig gestellten Jahresbericht der Feuerwehren Bayerns 2019 hervor. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: „Diese Zahlen zeigen, wie unverzichtbar und wichtig die bayerischen Feuerwehren sind, eine wesentliche Säule der bayerischen Sicherheitsarchitektur.“ Daher unterstütze die bayerische Staatsregierung auch nachdrücklich die Nachwuchsgewinnung, wie die neue Kampagne des Landesfeuerwehrverbandes „Helfen ist Trumpf“, die im Rahmen der derzeitigen Feuerwehraktionswoche gestartet wurde. „Das Engagement der vielen Helfer, die selbstlos und oft unter Einsatz ihrer Gesundheit oder auch des Lebens den Dienst für die Gemeinschaft verrichten, verdient einen besonders großen Dank.“

 „Wir können uns in Bayern glücklich schätzen, ein so gut aufgestelltes Gefahrenabwehr- und Hilfeleistungssystem zu haben.“ Der Freistaat Bayern unterstützte die Gemeinden bei Investitionen für den Brandschutz und den Technischen Hilfsdienst mit fast 47 Millionen Euro an Fördermitteln im Jahr 2019.

Der Bericht beschreibt darüber hinaus die Einsatzbelastung der Feuerwehren im Freistaat eindrücklich in Zahlen: Die Feuerwehrfrauen und -männer wurden zu rund 21.000 Bränden, 119.000 Technischen Hilfeleistungen, 5.000 ABC-Einsätzen und 73.000 Rettungsdiensteinsätzen gerufen. Insgesamt 7.558 Freiwillige Feuerwehren, sieben Berufsfeuerwehren sowie 163 Werk- und 53 Betriebsfeuerwehren stehen für die Sicherheit und das Wohl der Allgemeinheit im Freistaat Bayern zu jeder Tages- und Nachtzeit bereit.  Hier leisten rund 325.000 Personen, davon rund 314.000 ehrenamtlich, aktiven Feuerwehrdienst. „Erfreulich ist, dass wir mit mehr als 31.000 Feuerwehrfrauen einen neuen Rekord haben,“ freut sich Herrmann. Dieses hohe Potenzial ist neben gezielten Aktionen zur Gewinnung von Frauen auch der guten Jugendarbeit in über 5.100 Jugendgruppen mit rund 48.000 Mitgliedern zuzuschreiben; dort beträgt der Anteil der weiblichen Mitglieder schon über ein Viertel.

Im letzten Jahr konnten die Feuerwehren 1.643 Mitbürgerinnen und Mitbürger bei Bränden retten. Bei den technischen Hilfeleistungen und Verkehrsunfällen konnte 10.236 Bürgerinnen und Bürgern Hilfe geleistet werden.

Bedauerlich ist die immer noch sehr hohe Anzahl von rund 29.000 Fehlalarmen, denn die Helferinnen und Helfer müssen entweder von ihrem Arbeitsplatz, aus ihrer Freizeit oder auch aus der Nachtruhe zum Einsatz gerufen werden.

Der Jahresbericht 2019 der Feuerwehren in Bayern ist auf den Internet-Seiten des Innenministeriums abrufbar unter https://www.stmi.bayern.de/sus/feuerwehr/datenundfakten/index.php

Am Wochenende von Freitag, 18.09.20 bis Sonntag, 20.09.20 fand im Schullandheim des Landkreises Aschaffenburg in Hobbach zum dritten Mal ein Seminarwochenende für Betreuer einer Kinderfeuerwehr statt. Aufgrund von Corona und den damit verbundenen Auflagen und Hygieneregeln musste die Teilnehmerzahl auf 18 Personen begrenzt werden.

Das Seminar begann am Freitagabend mit einem Vortrag von KHK Suttner von der Aschaffenburger Polizei. Er referierte zum Thema „Umgang und Gefahren im Umgang mit Smartphone und Handy“.

Auch der Samstag war voll mit Vorträgen und Informationen. Den Anfang machte Wolfgang Rollmann (Fachberater Chemie). Er zeigte wie man mit einfachen Mitteln in der Brandschutzerziehung Versuche machen kann.

Im Anschluss gab Frau Kunkel vom Landratsamt Aschaffenburg gute Tipps und Anregungen zum Thema „Umgang mit Konflikten im Ehrenamt“.

Nach dem Mittagessen ging es in den Hof des Schullandheimes. Dort hatte das Team des Fachreferates ein paar Spiele vorbereitet, welche den Zusammenhalt innerhalb einer Gruppe stärken sollen.

Danach stellte Katja Griebel (Leiterin FR Brandschutzerziehung) das Brandschutzerziehungskonzept und die dazugehörigen Materialien vor.

Zu guter letzt präsentierte Volker Hock das Konzept der Freiwilligen Feuerwehr Markt Großostheim zur Nachwuchswerbung.


Der Sonntag stand wie immer im Zeichen des Bastelns. Hier zeigte Horst Knoth wie man ein Bienenhotel und ein Vogelhaus aus Holz baut. Die Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen und bastelten gleich mit.


Bei der abschließenden Aussprache wurde von allen Teilnehmern bestätigt, dass ein sehr informatives und lehrreiches Wochenende zu Ende gegangen war.

Vielen Dank an den Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg, ohne dessen Unterstützung die Seminar-Wochenenden nicht möglich wären!

Volker Hock
Leiter FR Kinderfeuerwehr

Das Sachgebiet Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen der DGUV hat drei neue Ausgaben „Fachbereich Aktuell“ veröffentlicht. Es handelt sich dabei um die Ausgaben

  • Abgase von Dieselmotoren in Feuerwehrhäusern und Stützpunkten von Hilfeleistungsorganisationen
  • Anforderungen an Steckvorrichtungen für den Einsatzdienst
  •  Einsatz von Kohlenmonoxidwarngeräten bei Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen

Downloads:

DGUV_FBaktuell_Abgase_von_Dieselmotoren.pdf

DGUV_FBaktuell_Steckvorrichtungen_Einsatzdienst.pdf

DGUV_FBaktuell_CO_Warngeräte.pdf

Wir erinnern an die STK Prüfung für die medizinischen Geräte.

Am 29. September 2020 findet auf der Feuerwache der Stadt Aschaffenburg die turnusgemäße Sicherheitstechnische Kontrolle (STK) der Medizinprodukte durch eine Fachfirma (Rettungstechnik Klein) statt. Hier werden alle AED, RR-Manschetten, falls vorhanden Ohr- und Stirnthermometer usw. geprüft.

Gerne könnt ihr die Geräte auch schon am Vorabend auf der Feuerwache in aschaffenburg abgeben, jedoch am 20.09. müssen sie bis spätestens 8.30 Uhr dort sein. Erfahrungsgemäß sind die Geräte am frühen Nachmittag geprüft und können dann auch wieder abgeholt werden.

Foto BFH

Sehr geehrte Damen und Herren,

werte Kameradinnen und Kameraden,

aus aktuellem Anlass möchten wir Sie über neueste Entwicklungen informieren.

Hygienekonzept

Wir haben das Hygienekonzept der Bayerischen Staatsregierung konsequent umgesetzt und das wird von unseren Gäste auch so gesehen und akzeptiert.

An der Rezeption, am Buffet und in den Gasträumen wurden Glas- bzw. Acrylglasscheiben eingebaut um den Gästen maximalen Schutz zu bieten.

Sauberkeit und Hygiene  sind uns und unseren Gästen sehr wichtig und dies ist auch ausschlaggebend für eine Buchung und einen beruhigenden Aufenthalt.
http://www.feuerwehrheim.de/hygienekonzept/


Buchungen im November und Dezember 2020

In den Monaten November und Dezember 2020 können wir noch freie Zimmer anbieten. Hier schauen wir besonders auf die Vereinsfreiplätze und die Freiplätze nach 40-jähriger Dienstzeit bei der Feuerwehr (FP40).

Viele Freiplätze mussten während des Lockdowns abgesagt bzw. verschoben werden. Diese Freiplätze können in den Monaten ab November buchen.

Da wir die „Wellnesstage“ und die „Adventstage“ absagen mussten, bieten wir im November und Dezember Kurzaufenthalte an.

Buchungsmöglichkeiten bestehen von Samstag – Dienstag sowie von Dienstag bis Samstag.

Bitte informieren Sie sich auf unserer Seite  http://www.feuerwehrheim.de/hotel-2/freie-zimmer/   

Die Themenwochen im Januar 2021 sind noch nicht abgesagt. Die einzelnen Programmpunkte werden derzeit „Conronakonform“ umgebaut. Die kommenden Wochen und Monate werden zeigen, ob wir die Themenwochen abhalten können bzw. dürfen.


Buchungen 2021

Die Reservierungsbestätigungen für das 1. Quartal 2021 werden wir in den nächsten Wochen versenden.

Auch in diesem Quartal sind wir sehr flexibel für die Buchungen von Freiplätzen und FP40-Gutscheinen.

Bitte weisen Sie die Gutscheininhaber in Ihrem Landkreis/Ihrer Stadt darauf hin, dass Gutscheine, die ab 18.03.2018 ausgestellt wurden, drei Jahre gültig sind und danach verfallen.  Für Gutscheine mit Ausstellungsdatum ab 18.03 2018 rückt das Ablaufdatum näher.

Von April 2021 bis Ende Oktober 2021 sind wir schon jetzt ausgebucht.

Stromladesäule

Ab sofort befindet sich auf dem Parkplatz am Feuerwehrheim eine öffentliche Stromladesäule mit zwei Ladepunkten à 22 KW.


Vertreterversammlung 2020


Die für den 21.11.2020 terminierte Vertreterversammlung wird in diesem Jahr nicht als Präsenzveranstaltung abgehalten.

Dies hat der Verwaltungsrat des Vereins Bayer. Feuerwehrerholungsheim e.V. in seiner letzten Sitzung beschlossen. Die geltenden Kontakt- und Abstandsbeschränkungen nehmen wir gerade für die Führungskräfte unserer Feuerwehren sehr ernst.

Sie werden deshalb alle Berichte von Vorstandschaft und Geschäftsführer schriftliche erhalten. Als Anlage zu den Berichten werden Sie auch Stimmzettel für die erforderlichen Entlastungen sowie für die anstehenden Neuwahlen bekommen.

Wir bitten Sie schon jetzt um rege Beteiligung und um Ausübung Ihrer Stimmrechte.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Heinz Geißler 2. Vorsitzender

Walter Nöhrig Geschäftsführer

Gästehaus und Restaurant St. Florian Feuerwehrheimstr. 12-18 D-83457 Bayerisch Gmain Tel. 08651 / 9563-0 Fax 08651 / 9563-50 www.feuerwehrheim.de

Hinweis: Ihre Daten werden verarbeitet. Nähere Angaben finden Sie unter http://www.feuerwehrheim.de/kontakt/impressum/

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Sonntagnacht (20.09.2020) gegen 21:30 Uhr wurden die Feuerwehren Goldbach, Hösbach, Waldaschaff und Aschaffenburg zu einem PKW Brand an die Anschlussstelle Goldbach gerufen. Ein Fahrzeug war in Fahrtrichtung Würzburg in der Einhausung unterwegs als der Fahrer den Brand feststellte. Er konnte glücklicherweise noch rechtzeitig anhalten, sodass die insgesamt vier Insassen unverletzt blieben.

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Aus dem Motorraum des PKW schlugen bei Eintreffen der Feuerwehr bereits Flammen. Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz nahmen sofort einen Löschangriff vor und konnten damit nach kurzer Zeit „Feuer aus“ melden. Weiterhin wurde die Einsatzstelle abgesichert, die Auffahrt gesperrt und die Fahrbahn gereinigt. Die Feuerwehr Goldbach war mit 13 Feuerwehrleuten und drei Fahrzeugen vor Ort. Die Feuerwehr Hösbach mit sieben Einsatzkräften und einem Fahrzeug. Weiterhin waren die Feuerwehr Waldaschaff und Aschaffenburg zur Vollsperrung der Autobahn eingesetzt. Einsatzleiter Hermann Sittinger wurde durch Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Markus Rohmann unterstützt. Einsatzende war gegen 22:40Uhr.

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gez. Tim Dedio

Das Atemschutzzentrum in Goldbach ist am Mittwoch, den 23.09.2020 tagsüber wegen einem Betriebsausflugs der Mitarbeiter des Marktes Goldbach nicht besetzt ist. Die Belastungsübung für Atemschutzgeräteträger auf der Übungsstrecke am Abend findet aber statt.

Am Samstag, 19.09.2020, fand bei der Feuerwehr Alzenau ein Seminar zur Großtierrettung statt. Als Referent für dieses Themengebiet konnte durch die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg Lutz Hauch von ComCavalo gewonnen werden. An der eintägigen Schulung nahmen rund 20 Kameradinnen und Kameraden aus den Landkreis Aschaffenburg teil. Zu Beginn des Seminares erläuterte Lutz Hauch in einem kurzweiligen theoretischen Teil, die wichtigsten Punkte zur Rettung von Großtieren. Besonders wichtig ist die sofortige Alarmierung eines Tierarztes betonte Hauch. Nach rund 2,5 Stunden ging es zum praktischen Teil, vor dem Feuerwehrhaus Alzenau. Als Übungsobjekt diente der Pferdedummy „Sam“. Hier übte man zum Einstieg das Anlegen eines selbsterstellten Halfters bzw. das Fixieren des Schweifes. Auch die zuvor durchgenommenen Hebe- und Zugassistenten wurden nochmals praktisch durchgenommen.IMG 1502

Anschließend wurde die erste Einsatzsituation geübt. Ein Pferd konnte nicht mehr selbstständig aufstehen und musste durch die Feuerwehr zu einer vordefinierten Stelle verbracht werden, um es einer tierärztlichen Versorgung zuzuführen. Mit Hilfe von Bändern zogen die Einsatzkräfte das „Pferd“ behutsam auf ein Transportbrett und konnten so relativ leicht den Übungseinsatz abschließen. Die nächste Situation hatte es dagegen in sich. Es wurde angenommen, dass das „Pferd“ durch einen Verkehrsunfall im Pferdeanhänger zu Fall kam. Durch die Lage des Pferdes und die räumliche Enge war die Situation sehr anspruchsvoll. Dank der Ausbildung im Vorfeld konnte aber auch dieser Fall erfolgreich abgearbeitet werden.

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Zum Schluss setzten die Feuerwehrkräfte technisches Gerät ein. Mit Hilfe eines Krans welcher auf dem Wechselladerfahrzeug der Feuerwehr Karlstein montiert war und einem speziellen Hebegeschirr für Großtiere, wurde das Anheben von Großtieren geübt. Hierzu diente wieder das „Pferd“ Sam als Übungsobjekt. Nach einer kurzen Nachbesprechung endete gegen 16:00 Uhr der Ausbildungstag.

Text und Bilder: Benjamin Ritter, FF Alzenau

Am heutigen Nachmittag ist auf dem Gelände eines Betriebes in der Aschaffenburger Straße in Stockstadt aus bislang ungeklärter Ursache ein ca. 1000 m³ großer Hackschnitzelhaufen in Brand geraten. Die Feuerwehr Stockstadt wurde um 16.57 Uhr zu einer Rauchentwicklung im Industriegebiet Stockstadt alarmiert. Ein Bootsführer, der auf dem Main unterwegs war, hatte Flammen und Rauch gesehen und richtigerweise über den Notruf 112 den Brand gemeldet. Nach dem Eintreffen und einer ersten Lageerkundung ließ der Stockstädter Kommandant Frank Bott umgehend die Alarmstufe erhöhen. Daraufhin wurden noch die Werkfeuerwehr SAPPI Stockstadt, die Feuerwehr Großostheim, Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Marco Eich nachalarmiert. Mit dem Einsatz von insgesamt 5 C-Rohren konnte eine weitere Brandausbreitung wirkungsvoll verhindert werden. Zur weiteren Brandbekämpfung musste der Hackschnitzelberg abgetragen und umgesetzt werden. Dazu kamen 2 firmeneigene Bagger mit Greifarmen und ein Radlader zum Einsatz. Die brennenden Hackschnitzel wurden während der Umsetzarbeiten von den Feuerwehrkräften permanent abgelöscht. Im Hackschnitzelberg befanden sich zudem zwei hochkant aufgestellte 20 Fuß Container, die als Trennwand zwischen den Hackschnitzeln dienten. Die Container waren noch mit diversen Materialen befüllt und standen ebenfalls im Vollbrand. Mit Hilfe eines Baggers wurden die Container geöffnet und ebenfalls abgelöscht. Zur Stunde dauern die Nachlöscharbeiten immer noch an. Es waren insgesamt 99 Feuerwehrleute mit 20 Fahrzeugen im Einsatz. Stockstadts 1. Bürgermeister Rafael Herbrik war ebenfalls vor Ort und verschaffte sich einen Überblick über die Löscharbeiten. Ein Rettungswagen stand zur Absicherung der Einsatzkräfte bereit.

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