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112-Newsletter vom 23. August 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

der Dürresommer 2018 und die außergewöhnlich trockenen und heißen Wochen im Frühjahr 2019 sind deutliche Anzeichen dafür, dass sich das allgemeine Waldbrandrisiko in Bayern erhöht hat. In unserer neuen Broschüre "Waldbrandbekämpfung in Bayern" beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um das Thema Waldbrand und erklären das bayerische Konzept zur Waldbrandbekämpfung kurz und verständlich.

Damit der Freistaat im Kampf gegen Waldbrände bestens gerüstet ist, investieren wir kräftig: Um gerade auch bei schwierigen topografischen Verhältnissen oder bei langen Förderstrecken den Transport des Löschwassers zum Brandherd zu ermöglichen, haben wir in den Jahren 2013 bis 2017 an zwölf Feuerwehrstandorten für insgesamt rund fünf Millionen Euro Hochleistungspumpen beschafft. Die Luftrettungsstaffel Bayern, die Waldbrände meist schon in der Entstehungsphase bei Beobachtungsflügen erkennt, haben wir in den letzten Jahren mit neuen Digitalfunkgeräten ausgestattet. Und für eine noch wirksamere Waldbrandbekämpfung aus der Luft haben wir zusätzliches und technisch verbessertes Equipment beschafft, mit dem vom Hubschrauber aus Löschwasser gezielt abgeworfen werden kann.

In Summe hat der Freistaat in den vergangenen Jahren circa 6,5 Millionen Euro investiert - gut angelegtes Geld für den Schutz von Natur und Menschenleben.

Mit besten Grüßen Ihr Joachim Herrmann, MdL Staatsminister

Ihr Gerhard Eck, MdL Staatssekretär

UNSERE THEMEN

Freistaat gegen Waldbrände gut gewappnet

Laut Innenminister Joachim Herrmann hatte Bayern im Jahr 2018 trotz des sehr trockenen Sommers und des flächenmäßig großen Waldbestands im Vergleich zu den meisten anderen Bundesländern mit 132 relativ wenige Waldbrände zu verzeichnen. "Ein wesentlicher Grund dafür sind neben den Luftbeobachtern mit ihren 150 Flugzeugen unsere aufmerksamen Bürgerinnen und Bürger", lobte der Minister. "Sie informieren rechtzeitig und schnell bei einer Feuer- oder Rauchentwicklung im Wald die Feuerwehr." Über tragfähige Forstwege können die Löschfahrzeuge die Brandstellen meist gut erreichen und direkt wirkungsvoll bekämpfen. "Bayern ist in den Bereichen Feuerwehr und Luftbeobachtung hervorragend aufgestellt", so Herrmanns Bilanz.

» weitere Informationen » zur Broschüre "Waldbrandbekämpfung in Bayern"

Immer mehr Geflüchtete in sozialversicherungspflichtigen Jobs

Immer mehr Geflüchtete aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern gehen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach. "Innerhalb eines Jahres, von Mai 2018 bis Mai 2019, ist die Zahl dieser Beschäftigten laut der Bundesagentur für Arbeit um 26 Prozent gestiegen, nämlich von rund 43.400 auf 54.900", so Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann bei der Vorstellung eines Projekts zur "Integration in Arbeit" im Museum der Münchner Verkehrsgesellschaft. "Das Projekt zeigt, dass sich eine Zusammenarbeit der Akteure auf dem Arbeitsmarkt lohnt. Die Integration in Bayern gelingt vorbildlich!"

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#seieinengel

Es ist gut, dass überall in Bayern kompetente Helferinnen und Helfer zuverlässig und schnell an Ort und Stelle sind, wenn der eigene Schutzengel einmal kurz Pause macht. Anlässlich des internationalen "Sei ein Engel"-Tages am 22. August stellen wir ab sofort auf unserem Instagram-Kanal die verschiedenen bayerischen Sicherheitsbehörden und -organisationen vor - von der Polizei bis zum BRK, von der Feuerwehr bis zur Luftrettungsstaffel. Allen Helferinnen und Helfern danken wir für ihr wertvolles Engagement!

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