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Stockstadt a. Main, Lkr. Aschaffenburg. In einem Supermarkt in der Industriestraße klagten am Donnerstagmittag mehrere Besucher über Reizhusten und nahmen einen nicht definierbaren Geruch wahr. Über Notruf 112 wurde die Integrierte Leitstelle Untermain verständigt, die um 11:48 Uhr Alarm für die Feuerwehr Stockstadt und den Rettungsdienst auslöste.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurden 35 betroffene Personen vorgefunden, die das Gebäude bereits verlassen hatten. Einige Menschen klagten über Reizhusten. Daraufhin wurde vom Rettungsdienst das Stichwort MANV 10 (Massenanfall von Verletzen, 10 bis 15 Personen) ausgelöst und weitere Rettungsmittel alarmiert.

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Von Seiten der Feuerwehr gingen Trupps unter Atemschutz mit Messgeräten in den Markt vor. Nach einer gründlichen Durchsuchung und mehrfachen Messungen konnten keine auffälligen Werte ermittelt werden. Auch ein technischer Defekt an der Einrichtung konnte nicht festgestellt werden. Im weiteren Verlauf wurden alle Türen des Gebäudes geöffnet und umfassend belüftet. Eine Ursache konnte nicht ermittelt werden.

Rettungsdienst und Notärzte betreuten und sichteten die 35 betroffenen Besucher. Nachdem die anfänglichen Beschwerden (Husten) bei allen Personen abgeklungen waren, konnten alle Personen bis 13:00 Uhr die Einsatzstelle verlassen und der Markt wieder öffnen.

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Die Feuerwehr Stockstadt war mit vier Fahrzeugen, darunter ein besonderer Gerätewagen Messtechnik und 21 Einsatzkräften vor Ort. Von Seiten der Kreisbrandinspektion waren KBI Frank Wissel und KBM Udo Schäffer an der Einsatzstelle. Der Rettungsdienst war mit einem, Einsatzleiter, Organisatorischem Leiter, dem leiteten Notarzt, drei weiteren Notärzten, sechs Rettungswagen und einer Einsatzgruppe (SEG) Sicherheit und Technik aus Kahl mit insgesamt 30 Helfern im Einsatz.

Weiterhin waren die Polizei mit zwei Streifenwagen und die Lebensmittelüberwachung des Landratsamtes zugegen.

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Armin Lerch
Pressesprecher der Feuerwehr Stockstadt