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In ei­ner systematisch geplanten Ak­ti­on haben die Verantwortlichen der Seniorenresidenz in Kahl auf den mas­si­ven Aus­bruch des Co­ro­na­vi­rus in ihrer Ein­rich­tung rea­giert. Die in­fi­zier­ten Be­woh­ner wurden in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Aschaffenburg iso­liert.

Die Kohortenisolierung wurde von René Kinstle (Würzburg) als externem Hygieneverantwortlichen der Einrichtung zusammen mit der Einrichtungsleitung sowie Alexander Reuß (Kommandant der Feuerwehr Kahl) und Frank Wissel (Kreisbrandinspektor) geplant und organisiert. Die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Kahl (20 Einsatzkräfte) aber auch die BRK Bereitschaft Kahl (6 Einsatzkräfte) hal­fen, aus­ge­stat­tet mit Schutz­an­zü­gen, Handschuhen und Atemschutzmasken, am Samstag (05.12.20) die 23 In­fi­zier­ten von den Üb­ri­gen der ins­ge­s­amt 84 Be­woh­ner zu tren­nen und um­zu­zie­hen. 27 hausinterne Umzüge inkl. der persönlichen Gegenstände und des Mobiliars wurden von den Einsatzkräften in dem dreigeschossigen Anwesen durchgeführt, sodass sich am Ende des Tages alle infizierten Bewohner im Covidbereich befanden. Die 11 positiv getesteten Beschäftigten der Einrichtung befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Um die Einsatzkräfte vor den winterlichen Temperaturen zu schützen, kam auch der landkreiseigene Abrollbehälter Aufenthalt, welcher bei der Feuerwehr Großostheim stationiert ist, zum Einsatz.

Der Landrat des Landkreises Dr. Alexander Legler machte sich vor Ort ein Bild vom Geschehen und dankte den Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz in der Pandemiebekämpfung.

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