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Am Freitagabend, 27.08.21 schloss die Feuerwehr Karlstein ihren Ausbildungsblock Vegetations-/Waldbrandbekämpfung, mit einer praktischen Abschlussübung in schwierigem Gelände ab. Vier Schwerpunktaufgaben hatten die Feuerwehrleute im Übungsbereich des Waldgebietes „Kipp“ zu erfüllen. Das Feuer zur Übung wurde durch zwei Personen sehr realistisch mit brennendem, nassem Stroh (in Feuertonnen) dargestellt, so dass der typische Brandgeruch und teilweise intensive Rauchschwaden in der Luft lagen.

Aufgabe 1 für das HLF 20/16: Löschangriff über die rechte Flanke auf der westlichen Seite der Kipp, direkte Brandbekämpfung aus dem schwarzen Bereich heraus, schaffen eines Zugangs mittels Motorsäge und Räumwerkzeuge durch das steile Gelände entlang der rechten Flanke nach oben über ca. 95 Meter Länge mit etwa 17,5 Höhenmeter! Beidseitiges Sperren der Straße Leischesweg, Wasserversorgung über Überflurhydrant.

Aufgabe 2 für LF 16/12 und Wechsellader mit AB-Tank 10.000: Aufbauen einer stabilen Wasserversorgung im Bereich der östlichen Seite der Kipp über ca. 19 Höhenmeter auf 100 Meter Länge, verlegen einer insgesamt über 200 Meter langen B-Förderleitung auf der Kipp bis zum Einsatzgebiet, Durchführen von Lösch-/Nachlöscharbeiten im Einsatzgebiet mittels Materials von TLF und Waldbrandanhänger. Absichern und später Ausleuchten der Wege nach oben.

Aufgabe 3 für das TLF 16/24 Tr. mit Waldbrandanhänger: Anfahren der eigentlichen Einsatzstelle im Waldgebiet Kipp, Aufbau und Sichern des „Basislagers“ für alle Einsatzkräfte auf der Höhe, Bereitstellen von Werkzeugen und Material, vor allem für die Nachlöscharbeiten im Gelände. Werkzeugausgabe, Stromversorgung, Wasserreserve, Getränkestelle. Mit keinem anderen Fahrzeug der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, wäre dieser Punkt auf der Kipp im Bereich des „Kreuzes“, überhaupt anfahrbar gewesen!

Aufgabe 4 für das MZF als Führungsfahrzeug: Führen und Leiten aller beteiligten Einsatzkräfte, Kommunikation zwischen der ILS, Gemeinde, Bürgermeister, Forst und weiter beteiligter Kräfte (alle fiktiv außer der ILS), reale Anforderung einer TMO Sondergruppe da eine Abwicklung über DMO nicht machbar war, Einsatzdokumentation und Einsatzleitung.

Insgesamt waren 28 Personen mit sieben Fahrzeugen und zwei Anhängern, unter der Leitung von Kommandant Andreas Emge, an der Übung beteiligt. Oben nicht aufgeführt sind ein KdoW mit Mehrzweckanhänger für die Übungsdarstellung, sowie der GW-U zum Rücktransport des gebrauchten Schlauchmaterials. Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei Zugführer Klaus Müller, welcher die Übung vorbereitet hat, er für dieses Schwerpunktthema auch der gesamtverantwortliche Ausbilder.

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