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Am frühen Samstagnachmittag alarmierte die ILS Bayer. Untermain die Feuerwehr Mainaschaff zu einer Erkundung an den Mainwanderweg.

Mehrere Anrufer hatten über Notruf einen Schwarm Hornissen gemeldet, die bereits Spaziergänger und Radfahrer gestochen hatten.

Vor Ort gestaltete sich die Erkundung schwierig. Die Betroffenen verteilten sich sehr weiträumig, teilweise in einem medizinisch kritischen Zustand.

Aufgrund der dynamischen Lage wurde seitens der ILS zwei Notärzte, zwei Rettungswagen, ein Einsatzleiter sowie eine Motorradstreife alarmiert.

Nach ärztlicher Versorgung wurden drei Betroffene in ein Klinikum eingeliefert. Darunter befand sich auch eine Mutter, die mit ihrem Säugling mit dem Kinderwagen unterwegs war. Polizisten kümmerten sich um den jungen Erdenbürger und schoben den Kinderwagen zurück in die nahe gelegene Wohnung. Fünf weitere Betroffene konnten nach ambulanter Behandlung ihren Weg fortsetzen.

Seitens der Feuerwehr wurden mehrere Personen medizinisch betreut und zusammen mit der Polizei weiträumige Absperrmaßnahmen eingeleitet.

Das Hornissennest konnte in einem hohlen Baumstumpf lokalisiert werden. Aufgrund des aggressiven Verhaltens und der weiterhin bestehenden Gefahr wurde die Untere Naturschutzbehörde informiert sowie eine Fachfirma zur Einsatzstelle angefordert.

Da Hornissen unter Artenschutz stehen, wurde entschieden die Hornissen umzusiedeln. Die Fachfirma konnte das komplette Nest ausbauen und kümmert sich um den neuen Nistplatz für die Hornissen.

Die Feuerwehr Mainaschaff war mit drei Fahrzeugen und 12 Einsatzkräften im Einsatz.

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