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Am Wochenende, 11.09./12.09.21, trafen sich 18 Feuerwehrkameraden zu einer 24h- Übung im Gerätehaus Schimborn. Vier weitere Helfer aus der Jugendfeuerwehr sowie vier Unterstützer aus der aktiven Mannschaft ergänzten das Team rund um die Großübung.

Nach einer kurzen Begrüßung folgte schon der erste Übungsalarm: Mit LF und dem MZF rückte die Mannschaft in teils unwegsames Gelände in der Nähe der „Muck-Ranch“ aus. Dort fanden die Einsatzkräfte eine in einen tiefen Graben abgerutschte und im Dickicht drapierte Übungspuppe vor, die es zu retten galt. Unter Zuhilfenahme der Schleifkorbtrage und des Spineboards wurde die Puppe nach Erste-Hilfe-Maßnahmen durch unsere First-Responder aus dem Graben gerettet und anschließend mit Manneskraft über den Feldweg zu den Einsatzfahrzeugen getragen. Dort wurde die „Person“ an den vermeintlichen Rettungswagen übergeben.

Am Nachmittag stand „Ausbildung“ auf dem Programm. Der „Leiterhebel“ war für einige Kameraden Neuland, so wurde das Üben dieser Rettungstechnik mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.

Auf den Ausbildungsteil folgte nach einer kurzen Erholungsphase schon der nächste Übungseinsatz: Verkehrsunfall mit zwei PKW und eingeklemmter Person. Vor Ort zeigte sich ein PKW, der auf einem Stein aufgesetzt hatte, mit zwei Insassen und ein auf die Seite gekippter PKW mit einer eingeklemmten Person im Innenraum. Die Einsatzsanitäter versorgten die Verletzten mit Erstmaßnahmen in den Autos und betreuten die Betroffenen. Mit Hilfe teils schweren Geräts wie Schere und Spreizer konnten die Patienten alle aus den Unfallfahrzeugen gerettet und dem vermeintlichen Rettungsdienst übergeben werden. Nach der Einsatzbesprechung wurden die Unfallfahrzeuge zum weiteren Üben genutzt.

Vor der wohlverdienten Nachtruhe ertönte ein weiterer Alarm: Personenrettung aus größerer Höhe! Das Szenario zeigte eine bewusstlose Person auf einem Baugerüst. Hier wurde der am Nachmittag erlernte Leiterhebel zur Rettung der Übungspuppe genutzt.

Nach einer mehr oder weniger kurzen Nacht wurden die Kameraden am frühen Sonntagmorgen von einem letzten Alarm für dieses Übungswochenende geweckt. Dieses Mal wurde ein Gebäudebrand mit zwei vermissten Personen gemeldet. Die eingesetzten Atemschutztrupps kämpften sich durch eine völlig vernebelte Wohnung und konnten schließlich nicht nur die Jugendlichen retten, sondern auch das Übungsfeuer löschen.

Vielen Dank an alle Teilnehmer und helfenden Hände im Hintergrund sowie insbesondere an unsere beiden Kommandanten für diese gelungene Ausbildung!

Holger Kuhlmann, FF Schimborn

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