Am Freitagabend, 29.5.2026, wurde die FF Karlstein um 17.36 Uhr zu einer „Rauchentwicklung auf einem Feld im Bereich Pfingstweide“ alarmiert. Vor Ort konnte vom ausgerückten Löschzug lediglich ein brennender Misthaufen vorgefunden werden. Um sicherzustellen, dass es sich hierbei um die gemeldete Einsatzstelle handelte, wurde die Umgebung mittels Drohne erkundet, es konnte allerdings kein weiterer Brandherd ausgemacht werden. Parallel zur Erkundung wurde der Brand gelöscht und das Brandgut durchnässt, so dass die Feuerwehrkräfte nach rund einer Stunde die Rückfahrt zum Gerätehaus antreten konnten.
Im weiteren Verlauf des Abends stand als Übung die Rettung einer schwerverletzten Person in der Nähe der Schutzhütte Dettingen auf dem Programm. Hierbei wurde angenommen, dass sich ein Forstarbeiter in einer Schlucht, 80 Meter unterhalb der nächsten anfahrbaren Fläche, schwer verletzt hatte. Die Aufgabe für die Feuerwehrkräfte bestand darin, den Verletzten zu versorgen und aus der Schlucht zu retten. Nach Erkundung der Lage und Erstversorgung des Patienten wurde dieser mittels Schleifkorbtrage, Vakuummatratze, Leinen, Leitern und Absturzsicherungsgerätesätzen aus der Schlucht gerettet.
Am Samstag, den 30.5.2026, erfolgte um 12.10 Uhr die Alarmierung zu einem Brand im Außenbereich eines Industrieobjekts. Die Einsatzkräfte konnten rasch den Brand bestätigen, allerdings musste erst noch genauer erkundet werden, welche der zahlreichen Paletten auf dem Hof tatsächlich in Brand geraten war, da ca. 30 Stück davon mit einer Plane verdeckt waren. So wurde zunächst die Brandbekämpfung vorbereitet, bevor die Plane entfernt und die Paletten mittels Hubwagen auseinander gezogen wurden. Die betroffene Palette wurde abgelöscht und das Brandgut anschließend in einen Sicherheitsbehälter verpackt. Bei diesem Einsatz kamen zweitweise drei Atemschutztrupps gleichzeitig zum Einsatz. Zum Einsatz waren auch Kräfte der FF Kahl sowie der RTW aus Mömbris alarmiert, diese mussten jedoch nicht eingesetzt werden. Dem Einsatzleiter Andreas Emge, Kommandant der FF Karlstein, stand Kreisbrandinspektor Georg Thoma beratend zur Seite. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz beendet.
(Quelle: FF Karlstein)






