Am 18.11.2025 wurde am späten Montagabend gegen 22:55 Uhr von der Integrierten Leitstelle die Freiwillige Feuerwehr Karlstein zu einer ausgelösten automatischen Brandmeldeanlage in das Gewerbegebiet „Am Sportplatz“ in den Karlsteiner Ortsteil Dettingen alarmiert.
Wegen der Besonderheiten des Objekt rückte die Karlsteiner Feuerwehr sofort mit einem erweiterten Löschzug, bestehend aus fünf Feuerwehrfahrzeugen (ELW1, HLF 20/16, DLA (K) 23/12, LF 16/12 und TLF 16/24-Tr) aus.
Vorort ergab die Erkundung einen verrauchten Raum, in welchem mehrere kleine Arbeitsräume mit Prüfständen angeordnet sind. Dieser Raum ist aus Sicherheitsgründen nur von außen zugänglich und hat keine direkte Verbindung zum weiteren Gebäude. Diese brandschutztechnische Abtrennung innerhalb des Gebäudes war bei diesem Einsatz natürlich sehr hilfreich.
Sofort ging ein Atemschutztrupp mit Kleinlöschgerät in den Raum vor, um die Lage weiter zu sondieren. Hierbei wurde eine sogenannte „Brandschutzkiste“ des Betriebes festgestellt, in welcher zwei „Kleingeräte Akkus“ brannten. Die Kiste wurde daraufhin ins Freie gezogen und die Akkus in einem Wasserbad versenkt. Weitere ausgerüstete Atemschutztrupps brauchten somit nicht mehr tätig werden und auch die bereits aufgebaute Löschwasserversorgung konnte sehr schnell wieder zurück gebaut werden.
Ein Betriebsverantwortlicher wurde verständigt. In der Folgezeit bis zu seinem Eintreffen wurden mehrfache Kontrollen des Raumes mit zwei Wärmebildkameras, sowie dessen Entrauchung durchgeführt. Mit dem Eintreffen des verantwortlichen Geschäftsführer konnten nach einer kurzen Übergabe der Einsatzstelle auch die letzten Feuerwehrkräfte die Einsatzstelle verlassen und zurück zum Feuerwehrhaus fahren. Einsatzende war für die 23 Einsatzkräfte um 00:25 Uhr.
(Quelle und Bilder FF Karlstein)
