Am 27.08.2025 erreichte gegen 16:30 Uhr die Integrierte Leitstelle Bayer. Untermain ein automatischer E-Call Notruf aus einem verunfallten Fahrzeug von der Bundesautobahn BAB A 3 zwischen der Kauppenbrücke bei Waldaschaff und der Anschlussstelle Waldaschaff/Bessenbach in Fahrtrichtung Frankfurt. Die Unfallstelle lag nach den Koordinaten des E-Call Notrufs bei km 227. Die über E-Call automatisch mit der Freisprecheinrichtung im Fahrzeuginneren aufbauende Sprechverbindung blieb ohne eine Spracherwiderung aus dem verunfallten Fahrzeug, sodass die Leitstelle zunächst keine weiteren Informationen vom Unfallgeschehen über das E-Call-System erhalten konnte.
Die Leitstelle alarmierte daraufhin die Freiwilligen Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn und Kreisbrandmeister Marco Eich als diensthabendes Mitglied der Kreisbrandinspektion gemeinsam mit dem Rettungsdienst auf die Autobahn zu der angegebenen Unfallstelle.
Da derzeit in diesem Bereich eine Autobahnbaustelle mit einer zweispurigen Verkehrsführung ohne eine Standspur ist, war die Bildung einer Rettungsgasse für die Verkehrsteilnehmer wegen der Fahrbahnbreiten schwierig bis unmöglich. Die Anfahrt gestaltete sich für die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei äußerst schwierig und zeitaufwändig, obwohl die Unfallstelle nur wenige hundert Meter nach der Behelfszufahrt an der Kauppenbrücke lag.
Im Baustellenbereich war an einem Stauende ein PKW auf einen vorausfahrenden PKW aufgefahren und hatte diesen auf zwei weitere PKWs aufgeschoben.
Bei dem Zusammenstoß wurden drei Personen in den verunfallten Fahrzeugen verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst Vorort versorgt und in Krankenhäuser abtransportiert.
Die eingetroffene Waldaschaffer Feuerwehr sicherten die Unfallstelle ab, leisteten Hilfe bei der Versorgung der Verletzten und stellten den Brandschutz sicher. Es wurden die im Stau befindlichen Verkehrsteilnehmer einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet, um weitere Einsatzfahrzeuge und Rettungsmittel so im wieder fließenden Verkehr an die Einsatzstelle zu bringen.
Mit Abschleppfahrzeugen wurde die Unfallstelle nach dem Abschluss der Rettungsmaßnahmen geräumt, anschließend wurde die Unfallstelle gereinigt. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die Fahrbahn in Richtung Frankfurt mehrfach vollgesperrt.
Der Unfall auf der Autobahn führte zu einem größeren Rückstau und auch zu einer größeren Verkehrsbelastung auf den Ausweichstrecken im Spessart.
Der Feuerwehreinsatz wurde vom Kommandanten der Freiw. Feuerwehr Waldaschaff Thorsten Fleckenstein geleitet. Er wurde dabei von Kreisbrandmeister Eich unterstützt. An der Einsatzstelle waren vier Feuerwehrfahrzeug und 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr. Das Einsatzende war für die Feuerwehr gegen 19 Uhr.
(Quelle und Bilder FF Waldaschaff)
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