Am Dienstag (02.07.2025) wurden die Feuerwehren Heimbuchenthal und Mespelbrunn-Hessenthal um 17:57 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage (BMA) in einem Hotelbetrieb im Ortsgebiet alarmiert. Bereits kurz nach Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich ein Brand im Kellergeschoss, woraufhin das Alarmstichwort sofort auf B3 erhöht wurde.
Im Bereich der Hotelwäscherei war ein gasbetriebener Wäschetrockner in Brand geraten. Das Feuer hatte sich auf das gesamte Gerät ausgedehnt, aus dem Trockner schlugen bereits sichtbar Flammen. Die Einsatzkräfte begannen umgehend mit einem umfangreichen Löschangriff unter Atemschutz. Zum Einsatz kamen zwei Löschrohre sowie sechs Atemschutztrupps im Wechselbetrieb.
Die Evakuierung der rund 80 Hotelgäste war zu diesem Zeitpunkt bereits durch das Hotelpersonal nach dem betrieblichen Räumungskonzept vorbildlich eingeleitet worden. Die Feuerwehr musste nur kurzzeitig unterstützend eingreifen, wodurch die Brandbekämpfung ohne Verzögerung aufgenommen werden konnte. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Im Anschluss an die Löscharbeiten führten die Einsatzkräfte umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durch, um den Brandrauch aus dem Kellerbereich zu entfernen. Dabei kamen vier Lüfter der Feuerwehr zum Einsatz. Die hohen Außentemperaturen stellten eine zusätzliche körperliche Belastung für alle Einsatzkräfte dar – insbesondere für die unter Atemschutz arbeitenden Kräfte.
Der Einsatzleiter und Kommandant der Feuerwehr Heimbuchenthal konnte auf rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren Heimbuchenthal, Mespelbrunn-Hessenthal, Dammbach und Waldaschaff sowie auf unterstützendes Personal des Atemschutzzentrums des Landkreises Aschaffenburg zurückgreifen.
Zur rettungsdienstlichen Absicherung waren die Helfer vor Ort Heimbuchenthal sowie ein Rettungswagen der IMS Rettungsdienst GmbH im Einsatz.
Der Einsatzleiter wurde durch Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Pressesprecher Fabien Kriegel seitens der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg unterstützt.
Zur Schadenshöhe und Ursache können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.



Text und Bilder: Fabien Kriegel, Pressesprecher Kreisbrandinspektion