𝗣𝗿𝗼𝗳. 𝗗𝗿. 𝗺𝗲𝗱. 𝗥𝗲𝗻𝗲 𝗛𝗮𝗿𝘁𝗲𝗻𝘀𝗲𝘂𝗿 𝗵𝗮𝘁 𝗴𝗲𝗺𝗲𝗶𝗻𝘀𝗮𝗺 𝗺𝗶𝘁 𝘀𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗧𝗲𝗮𝗺 𝗮𝗺 𝗠𝗶𝘁𝘁𝘄𝗼𝗰𝗵, 𝟱. 𝗔𝘂𝗴𝘂𝘀𝘁 𝟮𝟬𝟮𝟲, 𝘇𝘂𝗿 𝗱𝗿𝗶𝘁𝘁𝗲𝗻 𝗙𝗼𝗿𝘁𝗯𝗶𝗹𝗱𝘂𝗻𝗴𝘀𝘃𝗲𝗿𝗮𝗻𝘀𝘁𝗮𝗹𝘁𝘂𝗻𝗴 𝗲𝗶𝗻𝗴𝗲𝗹𝗮𝗱𝗲𝗻. 𝗜𝗺 𝗠𝗶𝘁𝘁𝗲𝗹𝗽𝘂𝗻𝗸𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗿𝘂𝗻𝗱 𝘇𝘄𝗲𝗶𝘀𝘁𝘂𝗲𝗻𝗱𝗶𝗴𝗲𝗻 𝗙𝗼𝗿𝘁𝗯𝗶𝗹𝗱𝘂𝗻𝗴 𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱 𝗱𝗮𝘀 𝗧𝗵𝗲𝗺𝗮 „𝗧𝗵𝗼𝗿𝗮𝘅- 𝘂𝗻𝗱 𝗮𝗯𝗱𝗼𝗺𝗶𝗻𝗲𝗹𝗹𝗲 𝗩𝗲𝗿𝗹𝗲𝘁𝘇𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 – 𝘄𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝘄𝗶𝗿𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻𝘀𝗯𝗲𝗱𝗿𝗼𝗵𝗹𝗶𝗰𝗵?“
Farid Zarbaliyev, Oberarzt und stellvertretender unfallchirurgischer Leiter des Überregionalen Traumazentrums am Klinikum Aschaffenburg-Alzenau, begrüßte die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den verschiedenen Hilfsorganisationen sowie dem Klinikum Aschaffenburg-Alzenau und stellte im Anschluss die Referenten des Abends kurz vor.
Prof. Dr. med. Rene Hartenseur, Chefarzt des Zentrums für Orthopädie, Unfallchirurgie, Handchirurgie und Sportmedizin, unterstrich in seiner Begrüßung die hohe fachliche Expertise der Referenten des Abends und zeigte sich sehr erfreut darüber, dass diese für die Fortbildungsveranstaltung gewonnen werden konnten.
𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻𝘀𝗯𝗲𝗱𝗿𝗼𝗵𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗩𝗲𝗿𝗹𝗲𝘁𝘇𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝘇𝗲𝗶𝘁𝗶𝗴 𝗲𝗿𝗸𝗲𝗻𝗻𝗲𝗻
Dr. Heesen und Dr. Contin Chefarzt vom Standort Alzenau gingen eindrucksvoll und ausführlich auf unterschiedliche Verletzungsmuster, mögliche Verletzungsfolgen und daraus resultierende Komplikationen ein.
Neben dem jeweiligen Unfallmechanismus spielen auch das Alter sowie der allgemeine körperliche Status eine große Rolle bei der Versorgung der Patientinnen und Patienten. Beide Referenten appellierten an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, lebensbedrohliche Verletzungen des Thorax, aber auch des Abdomens keinesfalls zu übersehen.
Dabei wurde deutlich, dass eine sichere Behandlung oftmals nur in der Klinik durchgeführt werden kann und bei solch schweren Verletzungen die Zeit ein großer Gegner ist. Insbesondere bei instabilen Patientinnen und Patienten darf keine wertvolle Zeit verloren gehen. Qualifizierte Rückmeldungen aller Beteiligten sind hierfür von großer Bedeutung.
Durch eine frühzeitige und qualifizierte Rückmeldung können neben der Vorbereitung des Schockraums gegebenenfalls bereits weitere notwendige Maßnahmen eingeleitet werden. Hierzu zählt beispielsweise die frühzeitige Bereitstellung eines Operationssaals.
𝗚𝗿𝗼𝘀𝘀𝗲𝘀 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗲𝘀𝘀𝗲 𝗮𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗙𝗼𝗿𝘁𝗯𝗶𝗹𝗱𝘂𝗻𝗴𝘀𝗿𝗲𝗶𝗵𝗲
Zum Abschluss dankten Prof. Dr. med. Hartenseur sowie Farid Zarbaliyev den Referenten und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung für das große Interesse an der Fortbildungsreihe.
Gerne dürfen auch Themenvorschläge für zukünftige Veranstaltungen eingebracht werden. Diese können an KBM Brinkmann zur entsprechenden Weiterleitung geschickt werden.
Ein herzlicher Dank gilt dem Klinikum Aschaffenburg-Alzenau mit Prof. Dr. med. Hartenseur sowie Farid Zarbaliyev, die unseren Feuerwehren die Teilnahme an dieser Fortbildungsreihe ermöglichen.
Wir freuen uns sehr, dass unsere Einsatzkräfte der Einladung erneut so zahlreich gefolgt sind und die Möglichkeit nutzen, sich auf diesem wichtigen Gebiet fortzubilden.
Diese Fortbildungsreihe trägt maßgeblich zur weiteren hohen Versorgungsqualität unserer Feuerwehrsanitäter bei und dient damit unmittelbar den hilfesuchenden Bürgerinnen und Bürgern.
Sobald die Einladung zur nächsten Fortbildung bekannt ist, werden wir diese selbstverständlich wieder an unsere Feuerwehren und Einsatzkräfte weiterleiten.




Bilder: KBM Brinkmann
Text: KBM Brinkmann / KBM Fischer