In Gedanken sind wir bei allen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden in Österreich, Polen, Tschechien und in einigen Teilen von Deutschland, die derzeit im Hochwassereinsatz sind und vielerorts unter schwierigsten Bedingungen in größter Not helfen oder sich darauf vorbereiten.

Wir trauern um die Opfer. Auch unter den Einsatzkräften sind erste Opfer zu beklagen. Mit großer Bestürzung mussten wir den Tod eines Feuerwehrkameraden aus Niederösterreich zur Kenntnis nehmen, der bei einem Hochwassereinsatz im Bezirk Tulln am Wochenende tödlich verunglückt ist. Kommt möglichst alle gesund aus den Einsätzen zurück!

DFV-Präsident Karl-Heinz Banse sagt: „Uns hilft in Deutschland das unglaublich dichte Netz an Feuerwehren: Allein in Bayern, Sachsen und Brandenburg stehen bei den Freiwilligen Feuerwehren 400.000 Einsatzkräfte zur Verfügung! Natürlich sind unsere Gedanken auch bei den Feuerwehrangehörigen unserer Nachbarländer, in denen das Hochwasser gerade wütet. Wenn hier Hilfe über das Katastrophenschutzverfahren EU-rescEU der Europäischen Union angefordert wird, stehen die deutschen Feuerwehren hierfür auch bereit.“
Eine mögliche Auslandshilfe deutscher Einsatzkräfte wird bei Bedarf über das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum (GMLZ) des Bundes und der Länder koordiniert.

Bayern bietet den europäischen Nachbarn Österreich, Tschechien und Polen angesichts der dort teilweise dramatischen Hochwasserlage Unterstützung an. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) habe den Nachbarländern aktive Hilfe durch bayerische Einsatzkräfte angeboten, «sofern das erforderlich ist, sofern das gewünscht ist», sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) nach einer Kabinettssitzung in München.

Hochwasser