Geiselbach-Omersbach. Die ausgiebigen Niederschläge der letzten Tage ließen am Donnerstagnachmittag einen durchweichten Hang im Unterdorf in Omersbach abrutschen. Erde und kleine Bäume bildeten daraufhin einen Damm, so dass der dort befindliche Bach sich aufstaute.
Die Freiwillige Feuerwehr Geiselbach-Omersbach war mit drei Fahrzeugen und 15 Feuerwehrleuten vor Ort und beseitigte den Staudamm. So wurde oberhalb des Hangs durch einen Landwirt ein Traktor mit Seilwinde in Stellung gebracht, ein Trupp der Feuerwehr befestigte am Seil die Bäume und Wurzelstöcke, so dass diese in mehreren Durchgängen den Hang hochgezogen werden und dort an einem geeigneten Platz abgelegt werden konnten. Da sich in unmittelbarer Nähe des Baches ein Wohngebäude mit Wirtschaftsgebäuden befindet, war es nicht möglich, die Bäume ebenerdig zu beseitigen bzw. eine Seilwinde auf Höhe des Baches zu positionieren. Die einbrechende Dunkelheit machte es außerdem notwendig, die Einsatzstelle großflächig auszuleuchten.
Die Einsatzleitung hatte Jörg Rosshirt inne, unterstützt wurde er von Kreisbrandmeister Markus Rohmann. Kreisbrandrat Frank Wissel und Kreisbrandinspektor Georg Thoma machten sich ebenfalls ein Bild der Lage vor Ort.
[Bilder: Markus Rohmann / Andreas Hausotter
Text: Andreas Hausotter, stellv. Pressesprecher der Kreisbrandinspektion.]




