In der Nacht zum Montag, gegen 02:50 Uhr, wurde die Freiwillige Feuerwehr Goldbach zu einem vermeintlich brennenden Müllbehälter in die Aschaffenburger Straße alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich jedoch heraus, dass die Lage deutlich umfangreicher war, als zunächst gemeldet.

Aus ungeklärten Gründen war der Laderaum eines mit Kupferkabeln beladenen 7,5-Tonnen-LKW in Brand geraten. Flammen schlugen bereits aus dem Unterboden des Fahrzeugs, und die starke Rauchentwicklung aus der geschlossenen Ladefläche deutete darauf hin, dass auch die Ladung bereits brannte. Binnen weniger Minuten stand die gesamte Ladefläche des LKW in Vollbrand. Aufgrund der veränderten Lage wurde das Alarmstichwort auf „B2 Verkehr - LKW / Bus innerorts“ erhöht, um zusätzliche Einsatzkräfte anzufordern.

Die Feuerwehr leitete sofort eine umfangreiche Brandbekämpfung durch mehrere Trupps unter Atemschutz ein. Mithilfe eines hydraulischen Rettungsgeräts wurde der Laderaum aufgespreizt, um einen gezielten Löschangriff zu ermöglichen. Zeitgleich wurde die Wasserversorgung der Einsatzfahrzeuge über das Hydrantennetz sichergestellt. Im Rahmen der Nachalarmierung unterstützte auch ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Aschaffenburg die Löscharbeiten.

Um tiefersitzende Glutnester effektiv abzulöschen, wurde Löschschaum eingesetzt. Auch ein Teleskoplader einer ortsansässigen Firma unterstützte die Maßnahmen im Einsatzverlauf, hob die tonnenschwere Ladung an, zog sie auseinander und ermöglichte so den Zugang zu den Glutnestern. Nach rund eineinhalb Stunden waren die Löscharbeiten erfolgreich abgeschlossen.

Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst unter der Leitung von Kommandant Max Asmar im Einsatz. Kreisbrandrat Frank Wissel sowie Kreisbrandinspektor Otto Hofmann waren ebenfalls vor Ort und unterstützten die Maßnahmen beratend. Die Brandursache und Höhe des entstandenen Schadens sind Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

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Text und Bilder: Fabien Kriegel, Freiwillige Feuerwehr Goldbach

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