Am Mittwoch, den 1. April, wurde die Freiwillige Feuerwehr Haibach um kurz nach 15:00 Uhr mit dem Einsatzstichwort B3 – Person im Gebäude, Zimmerbrand (Person in Gefahr) alarmiert.

Bereits drei Minuten nach der Alarmierung rückten die ersten Kräfte der Feuerwehr Haibach in den Sponackerweg aus. Aufgrund der gemeldeten Lage wurden auch Kreisbrandmeister Max Asmar sowie die Feuerwehr Bessenbach mit alarmiert. Letztere konnten jedoch nach kurzer Zeit wieder abrücken, da sich die Lage glücklicherweise schneller als zunächst angenommen entspannte. Insgesamt befanden sich an diesem Mittwochnachmittag 33 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz.

Noch während der Anfahrt informierte die Integrierte Leitstelle darüber, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befinden. Die betroffene Bewohnerin war durch aufmerksame Nachbarn rechtzeitig aus der Wohnung gerettet worden.

Vor Ort zeigte sich eine stark verrauchte Wohnung. In der Küche befand sich als Ursache des Brandes Essen auf dem Herd. Der Angriffstrupp löschte das Brandgut unter Atemschutz ab und leitete anschließend umfangreiche Lüftungsmaßnahmen ein. Die betroffenen Bereiche wurden mehrfach mit der Wärmebildkamera kontrolliert, um mögliche Glutnester auszuschließen. Die Wohnung ist bis auf Weiteres nicht mehr bewohnbar und wurde an eine betreuende Person übergeben.

Die Bewohnerin selbst wurde vom Rettungsdienst versorgt und mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus gebracht.

Neben den Feuerwehren waren Kräfte des Rettungsdienstes – Johanniter, Malteser und BRK – sowie die Polizei im Einsatz.

Besonders hervorzuheben ist auch das schnelle und besonnene Eingreifen der Nachbarschaft, durch das die Bewohnerin frühzeitig in Sicherheit gebracht werden konnte.

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Bilder: KBM Asmar
 Text: Feuerwehr Haibach / KBM Fischer