Am vergangenen Wochenende fand eine zweitägige Fort- und Ausbildungsveranstaltung für die Mitglieder der Kreisbrandinspektion statt. Im Mittelpunkt standen aktuelle Konzepte, neue Einsatzmittel sowie praxisorientierte Übungen und der fachliche Austausch zu zukünftigen Ausbildungs- und Beschaffungsmaßnahmen.
Der Samstag begann mit der Begrüßung und organisatorischen Hinweisen durch Kreisbrandrat Frank Wissel. Anschließend stellte Sascha Amrhein von der Freiwilligen Feuerwehr Waldaschaff ein Schutzkonzept zur Prävention für Kinder und Jugendliche vor. Es folgte die Vorstellung des Warnzuges durch Kreisbrandinspektor Georg Thoma.
Daran schlossen sich mehrere praxisnahe Übungseinheiten mit der Software Fireboard, einer digitalen Führungs- und Lagedarstellungssoftware, die Einsatzleitungen bei der Koordination und Dokumentation von Feuerwehreinsätzen unterstützt, unter der Leitung von Kreisbrandmeister Martin Bahmer an.
Im Anschluss an das gemeinsame Mittagessen wurde eines von drei baugleichen Waldbrandtanklöschfahrzeugen vorgestellt, die kurz vor Weihnachten an die jeweiligen Feuerwehren ausgeliefert wurden und derzeit kurz vor der Indienststellung stehen.
Am Nachmittag folgten weitere Fireboard-Übungen unter der Leitung von Kreisbrandmeister Martin Bahmer sowie die Vorstellung und Überarbeitung des Einsatz- und Alarmplans für den Main durch Kreisbrandmeister Thorsten Frank. Zudem wurde die Planung einer für das Frühjahr vorgesehenen groß angelegten Katastrophenschutzübung auf dem Main erläutert.
Am frühen Abend wurden der ABC-Erkunder sowie das Messkonzept des Landkreises durch die Freiwillige Feuerwehr Stockstadt und Kreisbrandmeister Christoph Ostheimer vorgestellt. Den Abschluss des fachlichen Teils bildete die Vorstellung des Leuchtturmkonzepts durch Kreisbrandmeister Marco Eich. Der erste Veranstaltungstag endete mit einem gemeinsamen Abendessen und einer offenen Diskussionsrunde.
Der Sonntag begann mit einem Überblick über aktuelle Themen und geplante Beschaffungsmaßnahmen für das Jahr 2026, vorgestellt von Kreisbrandinspektor Georg Thoma. Ein weiterer Schwerpunkt war der Sonderalarmplan für den Bahntunnel Laufach–Heigenbrücken, der von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann erläutert wurde. Nach dem anschließenden Mittagessen traten die Teilnehmenden die Heimreise an.
Die Veranstaltung diente der fachlichen Weiterentwicklung sowie der Abstimmung innerhalb der Kreisbrandinspektion.