Zu einem gemeldeten Kellerbrand wurde die Freiwillige Feuerwehr Kahl am Main am Montagabend, den 14.04.2025, gegen 19:45 Uhr alarmiert. Die Bewohner einer größeren Wohneinrichtung hatten Brandgeruch sowie einen ausgelösten Rauchwarnmelder im Kellerbereich wahrgenommen und daraufhin den Notruf gewählt.
Bereits auf der Anfahrt konnte der Einsatzleiter eine Rauchentwicklung außerhalb des Gebäudes feststellen. Aufgrund der Größe des Objekts und der zu erwartenden Anzahl an Personen wurde die Freiwillige Feuerwehr Karlstein mit einem weiteren Löschfahrzeug zur Einsatzstelle nachalarmiert.
Der erste vorgehende Trupp setzte im Kellereingang einen Rauchschutzvorhang, um eine Ausbreitung des giftigen Brandrauchs in das Treppenhaus zu verhindern. Anschließend begab er sich zur Lokalisierung des Feuers und zur Brandbekämpfung in den Heizungsraum. Dort war es infolge eines technischen Defekts zu einem Brand an der Pelletheizung gekommen, der durch einen Trupp unter Atemschutz zügig gelöscht werden konnte. Nachdem das Feuer gelöscht und die Heizungsanlage abgeschaltet worden war, entspannte sich die Lage an der Einsatzstelle, und der Kräfteansatz konnte reduziert werden.
Im weiteren Einsatzverlauf wurde ein Schornsteinfeger zur Einsatzstelle gerufen, um den Abluftkamin der betroffenen Anlage zu kontrollieren. Er wurde dabei durch den Einsatz der Drehleiter von der Feuerwehr unterstützt.
Zur Absicherung des Feuerwehreinsatzes waren ein Rettungswagen sowie ein Einsatzleiter-Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes vor Ort, mussten jedoch nicht tätig werden. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen zur Brandursache übernommen.
Nach etwa 1,5 Stunden konnte der Einsatz für die Feuerwehr Kahl am Main beendet werden.
Text und Fotos: Marwin Stephan, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Kahl am Main.






