Am Sonntagabend gegen 17:53 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Rothenbuch und Waldaschaff mit ihrer Drehleiter durch die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain zu einem gemeldeten Brand in der Setzbornstraße in Rothenbuch alarmiert. Über den Feuerwehrnotruf 112 war ein brennender Holzschuppen gemeldet worden.

Bereits kurz nach der Alarmierung trafen die Einsatzkräfte vor Ort ein und fanden einen etwa 6 x 3 Meter großen Holzschuppen in Vollbrand vor. Umgehend wurde ein umfassender Löschangriff unter schwerem Atemschutz mit insgesamt drei C-Rohren eingeleitet. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde eine etwa 300 Meter lange Förderleitung vom Setzbornsee zur Einsatzstelle verlegt. Zusätzlich wurde Wasser aus einem Unterflurhydranten entnommen.

Durch das schnelle und gezielte Eingreifen der Feuerwehr konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Um letzte Glutnester gezielt ablöschen zu können, wurde ein Bagger des gemeindlichen Bauhofs eingesetzt. Mit Hilfe der Baumaschine konnte das Brandgut schnell und sicher aus dem Schuppen geräumt werden. Abschließend erfolgte eine Kontrolle mit einer Wärmebildkamera. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle zur Ermittlung der Brandursache an die Polizei übergeben.

Insgesamt waren 32 Einsatzkräfte unter der Leitung von Kommandant Timo Krimm im Einsatz. Seitens der Kreisbrandinspektion unterstützte Kreisbrandmeister Marco Eich den Einsatzleiter vor Ort. Unterstützt wurde der Einsatz durch einen Rettungswagen der Malteser-Rettungswache Weibersbrunn, der ebenfalls zur Einsatzstelle ausrückte.

Noch während des laufenden Einsatzes wurden die Feuerwehren Rothenbuch und Waldaschaff zu einem weiteren Brandeinsatz in der Rothenbucher Haselgrundstraße (18:48 Uhr) gerufen. An der Einsatzstelle kam es an einem Holzofen zu einem Zwischenfall: Aus derzeit unbekannter Ursache platzte die Scheibe des Holzofens. Die Feuerwehr entfernte das Brandgut, löschte es ab und belüftete die Wohnung auf natürliche Weise. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Ofen wurde durch die Feuerwehr stillgelegt und muss nun durch eine Fachfirma repariert werden.

 

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