Am Montag, den 6. Juli 2026, um 09:40 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Weibersbrunn und Waldaschaff gemeinsam mit dem diensthabenden Kreisbrandmeister Marco Eich zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn A3 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert.
Kurz nach der Anschlussstelle Weibersbrunn kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw und einem Lastkraftwagen.
Durch das Unfallgeschehen überschlug sich einer der beteiligten Pkw und kam auf der rechten Außenleitplanke zum Liegen. Der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeschlossen und konnte sich trotz der Hilfe von Ersthelfern nicht selbst aus dem Fahrzeug befreien. Zudem entstand im Motorraum ein Entstehungsbrand, der bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr durch die zuerst eingetroffene Polizeistreife sowie den Fahrer des am Unfall beteiligten Lastkraftwagens mit Feuerlöschern erfolgreich abgelöscht werden konnte.
Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde der eingeschlossene Fahrer mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreit. Anschließend erfolgte die patientenschonende Rettung mithilfe eines Spineboards. Der schwer verletzte Fahrer wurde dem Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Versorgung übergeben.
Parallel zur technischen Rettung kontrollierten weitere Einsatzkräfte den Motorraum des verunfallten Fahrzeugs mit einer Wärmebildkamera und führten Nachlöscharbeiten durch, um ein erneutes Aufflammen auszuschließen.
Zwei weitere Personen aus dem zweiten am Unfall beteiligten Pkw konnten das schwer beschädigte Fahrzeug mit Unterstützung von Ersthelfern verlassen. Sie wurden anschließend bis zum Eintreffen weiterer Rettungsmittel durch Feuerwehrsanitäter medizinisch erstversorgt. Die beiden Insassen des Lastkraftwagens blieben unverletzt. Alle verletzten Personen (3) wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.
Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die Autobahn A3 in Fahrtrichtung Frankfurt auf Anordnung der Polizei vollständig gesperrt. Zudem sicherte die Feuerwehr die Landung des Rettungshubschraubers Christoph 18 aus Ochsenfurt ab, der unmittelbar an der Einsatzstelle landete.
Mit dem Verkehrssicherungsanhänger der Freiwilligen Feuerwehr Waldaschaff wurde die Einsatzstelle zunächst abgesichert. Im weiteren Verlauf wurde der Verkehr in Fahrtrichtung Frankfurt durch die Autobahn GmbH vollständig ausgeleitet. Zur Klärung der Unfallursache wurde durch die Polizei ein Sachverständiger hinzugezogen.
Insgesamt waren 26 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren unter der Einsatzleitung von Zugführer Lothar Trunk von der Freiwilligen Feuerwehr Weibersbrunn im Einsatz. Unterstützt wurde er vom diensthabenden Kreisbrandmeister Marco Eich.
Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswagen, einem Notarzt sowie dem Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Einsatzleitung Rettungsdienst hatte Christian Strohschein vom Malteser Hilfsdienst Aschaffenburg inne.






Bilder: KBM Eich