In der vergangenen Woche wurde für Ausbilder in den Feuerwehren eine Standortschulung im Landkreis angeboten. Der Vorteil der Fortbildung in dieser Form ist, dass die Ausbildung im eigenen Landkreis vor Ort stattfindet. Somit ist die Fahrtzeit geringer und die Teilnehmer waren abends zuhause. Leider konnten trotz intensiver Werbung nicht alle Plätze belegt werden.

Drei Lehrkräfte der Feuerwehrschule Würzburg bildeten die Teilnehmer an zwei Tagen jeweils von 8.00 bis 17.00 Uhr methodisch-didaktisch weiter. Dies ist die optimale Ergänzung zu den Ausbilderkongressen, welche in Tagesveranstaltungen an den Feuerwehrschulen die fachlichen Hintergründe zu einzelnen Themen festigen.

Bei der Standortschulung konnten die Teilnehmer die Vorteile der handlungsbasierten Ausbildung erkennen und erlernen. Die Vorzüge dieser praxisnahen Ausbildungsform wurden anschließend in selbst erstellten Ausbildungseinheiten angewandt und gefestigt. Verschiedene kurzweilige Lerneinheiten gestalteten das Seminar sehr abwechslungsreich.

Teilnehmer waren Ausbilder aus verschiedenen Bereichen der Feuerwehr im Landkreis: von MTA-Ausbildern über Ausbilder im Bereich Atemschutz, Maschinisten und Erste Hilfe bis hin zur Feldküche. Auch Ausbilder örtlicher Feuerwehren konnten ihre Fähigkeiten in der Ausbildungsvermittlung weiterentwickeln.

Die Teilnehmer kamen aus den Feuerwehren Alzenau, Großostheim, Johannesberg, Kahl, Kleinkahl, Michelbach-Kälberau, Sailauf, Schimborn, Schöllkrippen und Unterafferbach. Abschließend gab es von allen Teilnehmern durchweg positive Resonanz auf dieses zweitägige Seminar. Ein großes Lob erhielten die Lehrkräfte für die anschauliche Ausbildungsmethode.

Vielen Dank an die Teilnehmer für die Bereitschaft, sich weiterzubilden, um die Ausbildung in den Feuerwehren abwechslungsreich und aktuell zu gestalten. Herzlichen Dank ergeht auch an die Feuerwehr Michelbach-Kälberau für die Räumlichkeiten und die perfekte Organisation dieser Standortschulung.

Text und Bilder: Georg Thoma, Kreisbrandinspektor