Am Dienstagmorgen um 6:39 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Weibersbrunn und Waldaschaff gemeinsam mit dem diensthabenden Kreisbrandmeister Marco Eich zu einem Verkehrsunfall auf die BAB 3 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert.
Zwischen dem Rasthof Spessart und der Anschlussstelle Weibersbrunn kollidierten aus bislang ungeklärter Ursache ein Lastkraftwagen und ein Pkw. Bereits beim Notruf wurde der Integrierten Leitstelle gemeldet, dass der Pkw in Brand geraten sei.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich diese Meldung. Umgehend wurde ein Löschangriff mit drei C-Rohren unter Atemschutz eingeleitet. Parallel dazu sperrten die Einsatzkräfte die Autobahn vollständig und leuchteten die Unfallstelle aus. Zur Absicherung der Unfallstelle kamen zwei Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Waldaschaff zum Einsatz. Aufgrund des morgendlichen Berufsverkehrs kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in Fahrtrichtung Frankfurt.
Von dem oder den Pkw-Insassen fehlte beim Eintreffen der Feuerwehr jede Spur. In Absprache mit der Polizei wurde das Umfeld weiträumig abgesucht – dabei kamen neben mehreren Suchtrupps auch eine Drohne der Feuerwehr zum Einsatz. Die Suche verlief jedoch zunächst ergebnislos.
Die Feuerwehren waren mit rund 35 Einsatzkräften unter der Einsatzleitung von Michael Edelmann, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Weibersbrunn, im Einsatz. Unterstützend stand ihm Kreisbrandmeister Marco Eich beratend zur Seite. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen (Malteser Rettungswache Weibersbrunn) vor Ort, musste jedoch nicht eingreifen.
Noch während des laufenden Einsatzes konnte der PKW-Fahrer unweit der Unfallstelle durch die Polizei aufgegriffen werden. Weshalb der Pkw-Fahrer von der Unfallstelle flüchtete, ist aktuell Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.





