Am 15.07.2026 wurden kurz nach 22:15 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Hörstein und Karlstein gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn A 45 zwischen die Anschlussstellen Alzenau-Hörstein und Alzenau-Mitte in Fahrtrichtung Gießen alarmiert.
Auf Höhe des ehemaligen Parkplatzes fuhr aus noch nicht geklärten Gründen ein PKW in das Heck eines auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzugs. Nach dem Aufprall kam der PKW nach rechts von der Fahrbahn ab und kam hinter der Außenleitplanke auf der Seite zum Liegen. Der Fahrer des am Unfall beteiligte Sattelzugs konnte sein Fahrzeug mit dem am Heck beschädigten Auflieger auf dem Standstreifen zum Stehen bringen.
Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte war der PKW-Fahrer von Ersthelfern bereits aus dem auf der Seite liegenden Fahrzeug befreit. Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde er in ein Krankenhaus transportiert.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Hörstein und Karlstein sicherten die Unfallstelle ab, leuchteten diese aus und reinigten die Fahrbahn. Zusätzlich wurde im Auftrag der Autobahn GmbH noch eine Fachfirma zur Straßenreinigung hinzugezogen.
Die Feuerwehr aus Hörstein war mit 3 Einsatzfahrzeugen und 22 Einsatzkräften direkt an der Unfallstelle und die Feuerwehr aus Karlstein war insbesondere zur Absicherung der Unfallstelle und zur Vorwarnung mit 2 Feuerwehrfahrzeugen und dem Verkehrssicherungsanhänger und 8 Feuerwehrleuten auf der Autobahn im Einsatz.
Die Autobahn wurde an der Unfallstelle kurzzeitig für die Erkundung und die Rettungsarbeiten in Fahrtrichtung Gießen komplett gesperrt. Während der anschließenden Bergungs- und Reinigungsarbeiten und der polizeilichen Unfallaufnahme konnte der Verkehr auf einem Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei geleitet werden. Der beschädigte PKW wurde abgeschleppt, der beschädigte Sattelzug konnte unter Begleitung bis zu einem sicheren Abstellplatz aus eigener Kraft die Autobahn verlassen.
(Quelle FF Hörstein und Karlstein, Bilder FF Karlstein)


