Die Regierung von Unterfranken ordnet im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken aufgrund der weiterhin hohen Waldbrandgefahr sowie der langanhaltenden Dürreperiode für den gesamten Regierungsbezirk am 08.08.2026 und am 09.08.2026 die Luftbeobachtung der unterfränkischen Wälder und Fluren an.

Ähnlich hohe Gefahr für Unterfranken werden neben den Wäldern auch im Bereich von offenem, nicht abgeschattetem Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs gesehen.

Auf Grund des schönen Wetters ist mit einer erhöhten Zahl von Ausflüglern in Wald und Flur zu rechnen. Dadurch ist für den gesamten Zeitraum der angeordneten Luftbeobachtung die Schadenseintrittswahrscheinlichkeit deutlich erhöht.

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet am Samstag und Sonntag in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unterfranken auf zwei Routen. Die Beobachtungsflugzeuge starten bei der so genannten Westroute von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt aus. Bei der so genannten Ostroute werden die Flugplätze Schweinfurt-Süd und Haßfurt genutzt.

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten und in den Fluren äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. 

(Quelle RUF, Bild KFV Archiv)
Waldbrand 10

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