Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die Nutzung der Webseite akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies, weitere Informationen zur Datenschutzerklärung finden Sie unter der Schaltfläche "Datenschutz"

Das Hilfeleistungskontingent von Stadt und Landkreis Aschaffenburg ist am Samstag, 24.07.2021 gegen 13.30 Uhr mit 186 Einsatzkräften und 50 Fahrzeugen wieder wohlbehalten auf dem Aschaffenburger Volksfestplatz angekommen. Dort mussten sich alle Einsatzkräfte sowohl einem Antigen-Schnelltest als auch einem PCR-Test unterziehen, bevor die sichtlich abgekämpften Feuerwehrleute schließlich an ihre Heimatstandorte weiterfahren konnten. Alle Schnell-Testungen waren glücklicherweise negativ.

Kontingentführer Kreisbrandinspektor Frank Wissel dankte allen Helfern in einer kurzen Abschlussansprache für ihren Einsatz im Katstrophengebiet im Landkreis Ahrweiler. Landrat Dr. Alexander Legler, der am gestrigen Freitagabend bereits zu „seinen“ Einsatzkräften gefahren war, dort übernachtet hatte und gemeinsam mit dem Verband zurückkam, hieß ebenfalls alle Einsatzkräfte, auch im Namen von Aschaffenburgs Oberbürgermeister Jürgen Herzing, wieder zu Hause herzlich Willkommen. „Ihr habt Großartiges geleistet, dass euch die Menschen in Ahrweiler nicht vergessen werden“, so Landrat Legler. Er bedankte sich auch bei KBI Wissel, der so Legler, mit Nachdruck bei der dortigen Einsatzleitung erst um einen Einsatzauftrag „kämpfen“ musste. Er überreichte allen Helfern als kleines Dankeschön ein „Flut-Brot“, von dessen Erlös je ein Euro als Hilfe an die von der Flutkatastrophe betroffenen Bäckereien gespendet wird.

Auch wenn der Einsatz des Hilfeleistungskontingentes hiermit beendet ist, gehen unsere Hilfeleistungen in der Region um Ahrweiler weiter. Am Montag, 26.07.2021 werden sich 6 Feuerwehrleute mit drei Wechselladerfahrzeugen der Feuerwehren Aschaffenburg, Großostheim und Karlstein wieder auf den Weg in das Katastrophengebiet machen und dort mit großen Schuttmulden die dortigen Einsatzkräfte beim Abtransport der Geröll- und Abfallberge unterstützen.

P1010544 01

P1010550 01

P1010551 01

P1010564 01

P1010567 01

P1010569 01

P1010588 01

Unsere Einsatzkräfte waren auch heute wieder den ganzen Tag in der Stadt Bad-Neuenahr-Ahrweiler im Einsatz. Die Einsatztätigkeiten konzentrierten sich auf die vom Hochwasser am stärksten betroffenen Straßen direkt an der Ahr. Hier sind die Wohnhäuser bis zum ersten Stock durch die Flutwelle in Mitleidenschaft gezogen worden. In vielen Kellern steht nach wie vor bis zu 50cm dicker Schlick. Die Anwohner haben dort bereits ihre Möbel, sowie die angeschwemmten Trümmer aus den Gebäuden geräumt. Der verbliebene Schlamm muss zunächst verdünnt und aufgeweicht werden. Hierzu fördern unsere Feuerwehrleute Wasser über Schlauchstrecken in die Stadt. Anschließend wird das verdünnte Schlickwasser mit den Hochwasserpumpen aus den Kellern gepumpt und über die Straßen abgeführt. Dort sorgen wiederum Einheiten der Feuerwehr, gemeinsam mit Anwohnern und freiwilligen Helfern, mit Schaufeln, Radladern und Pumpen dafür, dass diese befahrbar bleiben. Außerdem wurde mit unseren Wechselladerfahrzeugen und organisierten „Abrollbehältern Mulden“ Geröll und Müll abgefahren. Unsere Trinkwasserkomponente hat für die Bevölkerung eine Ausgabestelle für Trinkwasser eingerichtet, da die Trinkwasserversorgung in unserem Einsatzabschnitt weiterhin unterbrochen ist. Nach einem langen, kräftezehrenden Tag haben sich unsere Einsatzkräfte gegen 17:00 Uhr auf die Rückfahrt in unsere Unterkunft auf dem Gelände des ehemaligen Heeresflugplatzes in Mendig gemacht. Unsere Logistikkomponente ist ebenfalls im Dauereinsatz und kümmert sich um die Versorgung unserer Feuerwehrleute. Die Einsatzdauer im Katastrophengebiet ist aktuell noch ungewiss, nach ersten Einschätzungen der Kontingentführung werden unsere Kräfte wohl bis Freitag in Ahrweiler die Bevölkerung bei den Aufräumungsarbeiten unterstützen.

2107 04 01

2107 02 01

2107 01

2107 03 01

2107 05 01

2107 06 01

2107 07 01

Ein Hilfeleistungskontingent aus Stadt und Landkreis Aschaffenburg hat sich heute früh um 07.45 Uhr in das Katastrophengebiet im Landkreis Ahrweiler auf den Weg gemacht um die dortigen Einsatzkräfte zu unterstützen. Das Rheinland-Pfälzische Innenministerium hatte sich zuvor mit einem Hilfeersuchen an das Bayerische Innenministerium gewandt. Über die Regierung von Unterfranken wurde das Kontingent am späten gestrigen Abend angefordert. Daraufhin wurde unverzüglich mit den Vorbereitungen des Einsatzes begonnen. Gegen 23.00 Uhr waren alle Vorplanungen abgeschlossen und alle Geräte und Materialien verladen.
Insgesamt 186 Einsatzkräfte mit 50 Fahrzeugen haben sich heute früh um 06.30 Uhr auf dem Gelände der Autobahnmeisterei in Hösbach getroffen. Die Feuerwehrleute wurden von Landrat Dr. Alexander Legler und Oberbürgermeister Jürgen Herzing mit den besten Wünschen verabschiedet, ehe der Kontingentführer Kreisbrandinspektor Frank Wissel das Kommando zur Abfahrt gab. Aktuelles Ziel unserer Einsatzkräfte ist zunächst ein Bereitstellungsraum für die überörtlichen Einsatzkräfte am Nürburgring. Von dort werden die Helfer in das eigentliche Einsatzgebiet entsandt.

Kontingent 01 075

Das Hilfeleistungskontingent aus Stadt und Landkreis Aschaffenburg wurde am Montag, 19.07.2021 gegen 19.00 Uhr zur Unterstützung nach Rheinland-Pfalz angefordert. Aktuell laufen die Vorbereitungen für den Einsatz.

Treffpunkt für die Einsatzkräfte ist am Dienstag, 20.07.2021 um 06.30 Uhr an der Autobahnmeisterei Hösbach.

Abfahrt des Kontingentes ist um 08.00 Uhr!

Am Montag, 12.07.2021 ging mit der Zwischenprüfung zur modularen Truppausbildung für 11 Teilnehmer aus den Feuerwehren Goldbach und Unterafferbach nach insgesamt 110 Ausbildungseinheiten der 1. Teil der modularen Truppausbildung zu Ende. Es folgen nun 40 Stunden Ausbildungs- und Übungsdienst in den dortigen Feuerwehren sowie der Besuch der 5 eintägigen Zusatzmodule, ehe die modulare Truppausbildung mit der Abschlussprüfung beendet werden kann. Das Basismodul ist von der Feuerwehr Goldbach selbst organisiert und an ihrem Standort durchgeführt worden.

Neben Goldbachs Kommandant Max Asmar ließ es sich auch Goldbachs 1. Bürgermeisterin Sandra Rußmann nicht nehmen, den Teilnehmern und Ausbildern persönlich zu gratulieren und sich bei allen für ihr Engagement zu bedanken.

Am MTA-Basismodul haben teilgenommen:

Walter Luziana, Vollhardt Eric, Kieris David, Rasch Luca, Loosmann Fritz, Müller Dennis, Kissel Philip, Skornika André, Kraus Steffen, Haus Micha-Patric, Beißler Barbara

MTA Goldbach02

Am Mittwochvormittag, 14.07.2021 gegen 10.20 Uhr ist aus einem Ausgleichsbehälter auf dem Dach eines Gewerbebetriebes in der Mainaschaffer Industriestraße heißes Thermoöl ausgelaufen. Das heiße Öl lief durch die Decke und führte in der Folge zu einer Rauchentwicklung in der Produktionshalle. Daraufhin löste die automatische Brandmeldeanlage Alarm aus und die Leitstelle verständigte die Feuerwehren Mainaschaff und Kleinostheim sowie den diensthabenden Kreisbrandmeister Udo Schäffer. Beim Eintreffen der Feuerwehren hatten alle Beschäftigten das Gebäude bereits unverletzt verlassen. Die Einsatzkräfte kühlten den Ausgleichsbehälter auf dem Dach und dämmten das ausgelaufene Öl mit Ölbindemitteln ein. Vorsorglich wurde auch die für Wasser- und Bodenschutz zuständige Stelle des Landratsamtes informiert, da Öl auch an der Außenfassade des Gebäudes heruntergelaufen und ins Erdreich eingedrungen war. Die Feuerwehren waren mit 6 Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen vor Ort, musste jedoch nicht tätig werden. Der Einsatz war nach rund 2 Stunden beendet.

20210710 Hochwasserkontingent Wiesentheid 1

Unser Hilfeleistungskontingent Hochwasser/Pumpen wurde am 10.07.2021 gegen 0:30Uhr angefordert. In den Räumen des Landratsamtes Aschaffenburg starteten noch in der Nacht die Vorbereitungen, sodass um ca. 2:00 Uhr die entsprechenden Feuerwehren alarmiert werden konnten. Die hierfür vorgeplanten Kräfte und Einsatzmittel trafen sich dann um 5:00 Uhr an der Autobahnmeisterei Hösbach. Gemeinsam ging es dann im Konvoi ins Einsatzgebiet im Landkreis Kitzingen. Gegen 8.00 Uhr wurden durch das Kontingent noch ca 800l Kraftstoff in Dettelbach aufgenommen.

20210710 Hochwasserkontingent Wiesentheid 2

Um ca. 9:15 Uhr trafen die ersten Kräfte im Einsatzgebiet im Markt Wiesentheid ein. Nach der durch den Vortrupp erfolgten Erkundung, wurden sie in einer Einsatz- und Lagebesprechung durch den Bürgemeister und den Kommandanten des Ortes begrüßt. Schon hier dankten sie unserem Kontingent für die Bereitschaft zur Unterstützung und schilderten die verheerende Lage der vergangen Tage.

20210710 Hochwasserkontingent Wiesentheid 10

20210710 Hochwasserkontingent Wiesentheid 11

20210710 Hochwasserkontingent Wiesentheid 8

Die ersten Einsatzstellen wurden ab 10 Uhr abgearbeitet. Bis 15:15 Uhr wurden so ca. 25 Einsatzstellen abgearbeitet. Hier wurden große Keller ausgepumpt, bei Aufräumarbeiten unterstützt sowie der vorhandene Sandsackverbau zurückgebaut. Unter anderem wurden auch die Stallungen eines kompletten Gestütts durch unsere Wehren trocken gelegt.

20210710 Hochwasserkontingent Wiesentheid 6

20210710 Hochwasserkontingent Wiesentheid 5

20210710 Hochwasserkontingent Wiesentheid 7

Paralell dazu konnten Bürger vor Ort Selbthilfe Sets, bestehenden aus Tauchpumpe, Schlauch und Wasserabziehern, sowie Sandsäcke abholen. Das Kontingent bestehend aus 37 Fahrzeugen sowie 170 Einsatzkräfte, stärkte sich abschließend noch bei einem gemeinsamen Essen aus der eigens mitgebrachten Feldküche.

20210710 Hochwasserkontingent Wiesentheid 3

Gegen 18 Uhr trat das Hilfeleistungskontingent die Rückfahrt Richtung Landkreis Aschaffenburg an und trifft 1,5 Stunden später wieder in Hösbach ein. Herzlicher Dank erging sowohl von unserem Landrat Dr. Alexander Legler, KBR Ostheimer, als auch Kontingentführer Otto Hofmann  an die Feuerwehren aus Aschaffenburg, Daxberg, Kleinostheim, Hörstein, Hohl, Hösbach, Unterafferbach, Königshofen, Kahl, Karlstein, Gunzenbach, Großostheim, Glattbach, Waldaschaff, Stockstadt, Schimborn, Blankenbach, Sommerkahl-Vormwald, Schöllkrippen und den Malteser Rettungsdienst.

20210710 Hochwasserkontingent Wiesentheid 4

20210704 VU Großostheim web

Am Sonntagabend (04.07.2021) ereignete sich gegen 18:15 Uhr auf der großostheimer Umgehungsstraße ein Verkehrsunfall mit einem PKW und einem Roller. Zeitgleich zur Alarmierung durch die Integrierte Leitstelle fuhr ein vorbeifahrender Autofahrer zur ca. 600 Meter entfernten Feuerwache und informierte die ersten eintreffenden Einsatzkräfte. Die Feuerwehr Großostheim unterstützte die Ersthelfer, stellte den Brandschutz sicher und sperrte die Straße. Der Fahrer des Rollers wurde zur Sicherheit mit einem Rettungshubschrauber transportiert, seine Tochter, die als Mitfahrerin beteiligt war, wurde nur leicht verletzt. Nach etwa zwei Stunden konnte der Einsatzleiter, Kommandant Alan Friedreich, den Einsatz beenden und die Straße wieder freigeben. Er konnte auf fünf Fahrzeuge und 18 Einsatzkräfte zurückgreifen. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt und einem Rettungshubschrauber vor Ort.

Philipp van der Gouwe, Feuerwehr Großostheim

20210703 Jugendflamme Sailauf 11

Viel Ökologie, bestes Wetter und 32 Jugendflammen

Lkr. Aschaffenburg, Sailauf. Im Einsatz ist es elementar, sich auf seinen Feuerwehrfahrzeugen „blind“ auszukennen. So stand am Samstagnachmittag (03.07.2021) bei der Abnahme des Jugendflamme-Abzeichens als erstes Fahrzeugkunde auf dem Plan. Hier mussten die Jugendlichen unter den strengen Augen der Schiedsrichter:innen zeigen, dass sie alle Geräteräume kennen wie ihre Westentasche.

20210703 Jugendflamme Sailauf 04

Anschließend galt es für die 16 Prüflinge noch zwei Basic Aufgaben zu absolvieren. Dazu gehören unter anderem, das Setzen eines Standrohrs, der Aufbau eines improvisierten Wasserwerfers, die Absicherung einer Einsatzstelle oder das Anleinen eines C-Rohres.

20210703 Jugendflamme Sailauf 06

Abschließend ging es bei zwei Spielen noch um Teambuilding und Geschicklichkeit. Dieses Jahr transportierten die Jugendfeuerwehrler dazu Wasser mithilfe einer Regenrinne durch einen Parcours in einen Eimer, sowie in einem weiteren Spiel einen Tennisball durch ein Labyrinth. Am Schluss konnte Kreisjugendwart Georg Thoma sechzehn Jungen und Mädchen aus den Wehren Sailauf(6), Haibach(1), Hofstädten(2), Schöllkrippen(8) und Stockstadt(5) zur erfolgreich bestandenen Jugendflamme Stufe 2 gratulieren.

20210703 Jugendflamme Sailauf 07

Die sieben Teilnehmer der Jugendflamme Stufe 3 zeigten zunächst ihr Können in Erster Hilfe. So bekam jeder von ihnen ein Fallbeispiel und einen „Patienten“ zur Versorgung. Feuerwehrtechnisch mussten sie anschließend entweder einen Löschangriff mit Schaum oder die Vornahme eines Strahlrohres über einen Graben zeigen. Für letzteres muss eine Leiter über einen aufgezeichneten Graben gelegt werden, über welche der Schlauch anschließend ausgerollt wird.

20210703 Jugendflamme Sailauf 02

Zuletzt mussten sie noch ihre Projektarbeit präsentieren. So haben die Teilnehmenden Wehren im Vorfeld mit ihren Jugendlichen ein soziales, ökologisches, sportliches oder kreatives Projekt durchgeführt. Die Feuerwehr Haibach startete deshalb die Aktion „sauberes Haibach“, die Feuerwehr Stockstadt befasste sich mit dem Thema Bienen- und Insektenfreundlicher Ort und die Feuerwehr Hofstädten bepflanzte gar ihren Dorfplatz in Eigenregie.

20210703 Jugendflamme Sailauf 09

Einen Beitrag aus dem kreativen Bereich zeigte die Feuerwehr Schöllkrippen mit ihrem „Feuerwehr Erklärvideo“. Zu guter letzt gratulierte auch ihnen Thoma und überreichte die Abzeichen. Er bedankte sich auch bei allen für die Teilnahme und das große Engagement der Jugendlichen und ihrer Betreuer, insbesondere aufgrund der aktuellen Corona-Lage.

20210703 Jugendflamme Sailauf 10

Im Rahmen der Veranstaltung nahmen die Wehren Schöllkrippen und Sailauf in Eigenregie noch bei neun Kids das Abzeichen der Stufe 1 ab.

20210704 starkregen Heinrichtshal 3

Heinrichsthal, OT Oberlohrbach. Am Sonntagnachmittag (04.07.2021) gegen 15:15Uhr wurde die freiwillige Feuerwehr Heinrichsthal zu einem überfluteten Keller in den Ortsteil Oberlohrgrund gerufen. Der Lohrbach war infolge des sehr heftigen Gewitters über die Ufer getreten und hatte die Kreisstraße AB7 überschwemmt. Insgesamt waren in Heinrichsthal in vier Gebäuden Keller auszupumpen. 20210704 starkregen Heinrichtshal 1

Des Weiteren mussten zwei umgestürzte Bäume, sowie angeschwemmtes Geröll, Unrat und Treibholz beseitigt werden. Abschließend wurden die betroffenen Objekte mit Sandsäcken vor weiteren Regenfällen geschützt. Zur Unterstützung befanden sich zudem noch die Wehren aus Heigenbrücken und Waldaschaff im Einsatz.

20210704 starkregen Heinrichtshal 2

Insgesamt konnte Einsatzleiter Kommandant Thilo Happ so auf ca. 50 Feuerwehrfrauen und -männer zurückgreifen. Einsatzende war gegen 19:00Uhr. Die Feuerwehr Kleinkahl reinigte zeitgleich im eigenen Zuständigkeitsgebiet die Fahrbahn.

20210704 starkregen Heinrichtshal 6

Auf der Inspektionssitzung am Donnerstag, 01.07.2021 hat Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer den langjährigen Sachbearbeiter für den Bereich Feuerwehr und Katastrophenschutz, Verwaltungsamtsrat Markus Mauler verabschiedet. Markus Mauler wurde mit Wirkung zum 01.07.2021 die Leitung des Fachbereiches Gewerberecht, Infektions- und Verbraucherschutz übertragen und ist daher für die Feuerwehr- und Katastrophenschutzangelegenheiten nicht mehr zuständig. Karl-Heinz Ostheimer dankte ihm für seine langjährige Tätigkeit für die Feuerwehren und für das Feuerwehrwesen im Landkreis Aschaffenburg, gratulierte ihm zu seiner Beförderung und wünschte ihm für seine weitere berufliche Zukunft alles Gute.

Zugleich begrüßte er die seit dem 01.05.2021 für den Bereich Feuerwehr und Katastrophenschutz zuständige Geschäftsbereichsleiterin, Frau Regierungsrätin Lea Röth und die seit dem 01.07.2021 zuständige Fachbereichsleiterin Frau Regierungsamtsrätin Daniela Weis und hieß die beiden im Kreise der Kreisbrandinspektion herzlich Willkommen.

Als weitere Personalie überbrachte er Kreisbrandmeister Norbert Ries für 30 Jahre Mitgliedschaft in der Kreisbrandinspektion den Dank und die Grüße unseres Landrates Dr. Alexander Legler und übergab ein kleines Präsent. Der Kreisbrandrat würdigte seine jahrzehntelange erfolgreiche Tätigkeit als Kreisbrandmeister. Norbert Ries wurde am 01.07.1991 zum Gebiets-KBM des KBM-Bezirks 3/3 bestellt. Seitdem ist er für die aktuell 11 Feuerwehren aus den 8 Gemeinden des oberen Kahlgrundes zuständig.

KBM Sitzung 030 072

v.l. VAR Markus Mauler, KBI Frank Wissel, KBR Karl-Heinz Ostheimer, KBI Otto Hofmann

KBM Sitzung 029 071

v.l. RR Lea Röth, RAR Daniela Weis

KBM Sitzung 037 073

KBM Sitzung 041 074

Ein heftiges Gewitter mit Starkregen ist heute ab ca. 19.30 Uhr über Kleinostheim niedergegangen und sorgt dort zur Stunde für zahlreiche Feuerwehreinsätze. Gegen 20.00 Uhr liefen die ersten Notrufe über vollgelaufene Keller und überflutete Straßen bei der Leitstelle Bayerischer Untermain ein. Während es andernorts auch relativ stark geregnet hatte, war am Abend Kleinostheim das Zentrum der Gewitterzelle. Zur Unterstützung der Feuerwehr Kleinostheim wurden zwei überörtliche Löschzüge aus Mainaschaff und Stockstadt sowie Laufach und Sailauf nach Kleinostheim beordert. Außerdem wurde die Feuerwehr Blankenbach mit den landkreiseigenen Hochwassersets für die Selbsthilfe der Bevölkerung nach Kleinostheim geschickt. Die Einsätze werden vom Feuerwehrgerätehaus Kleinostheim unter der Leitung des Kleinostheimer Kommandanten Thorsten Frank koordiniert. Bislang wurden 24 Einsatzstellen abgearbeitet. Die Einsatzdauer ist derzeit noch ungewiss. Aktuell sind in Kleinostheim rund 75 Feuerwehrleute mit 12 Fahrzeugen im Einsatz.

20210627 VU 2PKW Großostheim web

Sonntagmorgen (27.06.2021) gegen 5:30 Uhr wurde die freiwillige Feuerwehr Großostheim zu einem Verkehrsunfall auf die ST3115 alarmiert. Unmittelbar nach der Abzweigung zum Gewerbegebiet „Aschaffenburger Straße“ waren zwei PKW frontal zusammengestoßen. Infolgedessen überschlug sich eines der Fahrzeuge und kam auf dem Dach zu liegen. Dessen 34-jähriger Fahrer wurde durch Erst-Helfer befreit und kam schwerverletzt in ein Krankenhaus. Leider jedoch erlag er dort seinen Verletzungen.  Der 21-jährige Fahrer des anderen PKW kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. Die Straße war voll gesperrt.

20210627 VU 2PKW Großostheim 2 web

Die Feuerwehr sperrte die Straße und unterstützte den Rettungsdienst. Des Weiteren reinigte sie die Fahrbahn und nahm ausgelaufene Betriebsmittel auf. Außerdem stellte sie den Brandschutz sicher. Einsatzleiter Kommandant Alan Friedreich konnte dabei auf acht Fahrzeuge und 35 Feuerwehrfrauen und -männer zurückgreifen. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Marco Eich befanden sich ebenfalls auf Anfahrt. Zur Betreuung der Angehörigen und der Unfallzeugen wurde das Krisen-Interventions-Team der Malteser hinzu alarmiert. Der Rettungsdienst war mit vier Rettungswagen und einem Notarzt unter der Leitung von Christian Imhof im Einsatz. Das voraussichtliche Einsatzende wird gegen 9:30Uhr sein.

Bilder: FF Großostheim

20210624 Kellerbrand Mespellbrunn 1

Donnerstagnachmittag (24.06.2021) gegen 17:40 Uhr wurden die Feuerwehren Mespellbrunn-Hessenthal, Heimbuchenthal und Weibersbrunn zu einem Kellerbrand in den „Hessenthaler Weg“ alarmiert. Der Keller eines Wohnhauses stand im Vollbrand, sodass die Rauchsäule weithin sichtbar war. Glücklicherweise hatten bereits alle Bewohner das Gebäude selbstständig verlassen. Auch eine weitere Ausbreitung auf die Wohnebene konnte die Feuerwehr verhindern. Ein Bewohner wurde leicht verletzt.

20210624 Kellerbrand Mespellbrunn 2

Sofort ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz in den Brandraum vor, um das Feuer zu bekämpfen. Währenddessen suchte ein weiterer Trupp das übrige Gebäude nach Personen ab.  Dabei entdeckten sie einen sichtlich aufgebrachten Vogel, den sie mitsamt Käfig ins Freie brachten. Bereits nach kurzer Zeit konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Dennoch mussten drei weitere Trupps das Brandgut zum endgültigen Ablöschen ins Freie verbringen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung im Keller geschah dies unter schwerem Atemschutz.

20210624 Kellerbrand Mespellbrunn 3

Anschließend wurde er durch die Feuerwehr belüftet. Die Feuerwehren waren mit insgesamt 40 Feuerwehrfrauen und -männern und neun Fahrzeugen vor Ort. Einsatzleiter Kommandant Max Goldhammer wurde durch Kreisbrandmeister Marco Eich unterstützt. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen, den Helfern vor Ort aus Heimbuchenthal und einem Einsatzleiter Rettungsdienst im Einsatz. Bürgermeisterin Stephanie Fuchs machte sich ebenfalls vor Ort ein Bild über die Lage. Einsatzende war gegen 21:00 Uhr.

20210624 Kellerbrand Mespellbrunn 4

20210619 Funkgeräteupdate 4 web

Wer kennt es nicht, regelmäßig ploppt im Smartphone Display die Nachricht auf, dass ein Update verfügbar sei und man es doch schnell installieren solle. Da unsere Funkgeräte technisch einem Handy ähneln, benötigen auch sie regelmäßig ein Firmware Update. Allerdings hängen sie im Gegensatz zum Smartphone nicht selbst am Internet, um dieses abzurufen. So werden alle Geräte durch die TTB (technisch-taktische-Betriebsstelle) der Landkreise/Städte über eine Programmierstation geupdatet.20210619 Funkgeräteupdate 1 web

Am vergangenen Donnerstagabend ( war es wieder so weit. Der „roll-out“ des MR17.5 bzw. MR18 (so heißen die aktuellen Softwareversionen) erfolgte im Bezirk 3/3 (oberer Kahlgrund). Bis zum Samstag wurden alle Geräte der Wehren und deren Fahrzeuge auf den neusten Stand gebracht. Die anderen Bezirke sollen dann in den nächsten Wochen folgen. Das Update enthielt neben einigen „Bugfixes“ (Fehlerbehebungen) auch eine sichtbare Veränderung enthielt, bemerkbar machen. So wird man den aktuellen eigenen Status im Display ablesen können.

20210619 Funkgeräteupdate 3 web

Kräftige Sturmböen, die mit der nächtlichen Gewitterfront einhergingen, haben am Montagmorgen (21.06.21) gegen 03:30 Uhr einen Baum im Mömbriser Ortsteil Hemsbach entwurzelt, der daraufhin umkippte. Der Baum beschädigte dabei eine Stromleitung und sorgte damit für einen großflächigen und längerandauernden Stromausfall im Marktbereich Mömbris.

Den Alarm- und Einsatzplanungen entsprechend, wurden daraufhin die Feuerwehrgerätehäuser in den Ortschaften Mömbris, Dörnsteinbach, Gunzenbach, Hemsbach, Hohl, Reichenbach, Rothengrund und Schimborn mit Feuerwehrleuten besetzt, um eine Anlaufstelle für die Bevölkerung (Leuchtturmfunktion) sicherzustellen.

Gegen 8:00 Uhr war die Stromversorgung durch den Netzbetreiber wieder hergestellt und die Feuerwehrkräfte konnten den Einsatz beenden.

Am frühen Montagmorgen (21.06.21) gegen 01:50 Uhr ist es durch einen Blitzschlag in Kleinostheim zu einem Dachstuhlbrand gekommen. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern.

In der vergangenen Nacht ist ein heftiges Gewitter über den Landkreis Aschaffenburg hinweggezogen. Infolge des Naturereignisses schlug in der Kleinostheimer Schillerstraße ein Blitz in das Dach einer Doppelhaushälfte ein und entfachte dort ein Feuer. Beim Eintreffen der Feuerwehr drang bereits Brandrauch aus dem Dachfirst.

Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz gingen sofort über das Treppenhaus zum Brandherd vor, um das Feuer zu bekämpfen. Um eine weitere Rauchausbreitung im Anwesen zu verhindern, wurden von den Feuerwehrleute zwei Rauchschutzvorhänge gesetzt. Weitere, gegen Absturz gesicherte Einsatzkräfte, öffneten Teile der Dachhaut und löschten weitere Glutnester ab. Das Feuer war durch das rasche Eingreifen der Feuerwehrleute schnell unter Kontrolle und eine Brandausbreitung auf das Nachbarhaus konnte erfolgreich verhindert werden. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

Die Feuerwehren aus Kleinostheim, Mainaschaff und Stockstadt waren unter der Leitung von Torsten Eisert (stellv. Kommandant der Feuerwehr Kleinostheim) mit neun Fahrzeugen und 42 Einsatzkräften vor Ort. Die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg war durch Kreisbrandinspektor Frank Wissel vertreten.

20210619 Vermisstensuche Mainflingen 1

Am Samstagmorgen wurde gegen 09:40 Uhr die SEG Drohne, mit der Unterwasserdrohne, zur Vermisstensuche nach Mainhausen an den dortigen Badeesee alarmiert. Es befanden sich bereits die Feuerwehr Mainflingen, die DLRG Mainflingen e.V., die Taucher der Feuerwehr Aschaffenburg und noch weitere Kräfte im Einsatz. Später kamen noch weitere Feuerwehr und DLRG Einheiten hinzu. Zuerst wurde die Unterwasserdrohne im westlichen Uferbereich eingesetzt. Dort zeigte sich jedoch sehr schnell, durch massiven Unterwasserbewuchs, die Grenzen des Einsatzgerätes. In folge dessen bekamen wir einen anderen Einsatzabschnitt im Süden zugewiesen, dort konnte die Unterwasserdrohne bei guten Sichtverhältnissen ihr Suchtätigkeit durchführen. Parallel wurde mit der Einsatzleitung abgesprochen, auch aus der Luft weiter die Suche zu unterstützen. Dies funktionierte ebenfalls sehr gut in den Bereichen, bei welchen das Wasser eine Tiefe von 3-4 Meter nicht überschritt. An tieferen Stellen war die Absuche aus der Luft dann auch nicht mehr als zuverlässig einzustufen. Leider konnte die Person nur noch Tod von den Tauchern geborgen werden.

20210619 Vermisstensuche Mainflingen 3

Der Einsatz über zwei Länder (Hessen und Bayern), sowie drei Leitstellen (Leitstelle Kreis OF, Leitstelle des MKK sowie die ILS Untermain) hinweg funktionierte sehr gut. Ebenso wie die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte vor Ort. Jeder hatte seine Aufgaben, seinen Bereich, seinen Schwerpunkt, aber alle hatten nur ein Ziel! Gegen 13:30 Uhr war die Einsatzbereitschaft am Gerätehaus Karlstein wieder hergestellt, alle Systeme gereinigt, alle Akkus hingen an den Ladegeräten.

20210619 Vermisstensuche Mainflingen 2

Text&Bilder: Andreas Emge, FF Karlstein

20210614 Laufach Kleintierrettung 4web

Am heutigen Abend suchte eine Bürgerin das Feuerwehrhaus in Laufach auf. In ihrem Volvo hatte sich eine junge, kleine Katze aus einem Korb befreit und ging im Inneren des Fahrzeugs auf Entdeckungstour. Sie kletterte durch ein Loch hinter die Verkleidung. Dort rutsche sie zwischen innerem und äußerem Karosserieblech im Bereich des hinteren Kotflügels nach unten und kam von dort aus eigener Kraft nicht mehr nach oben. 20210614 Laufach Kleintierrettung 2
Die Kameraden, die sich zur Übung im Feuerwehrhaus befanden, entfernten die Verkleidung und verschafften sich Zugang zur Katze. Nach gut 30 min. war sie aus ihrer misslichen Lage befreit und wurde zunächst vor Ort mit etwas Wasser „aufgepäppelt“, ehe sie zur Kontrolle zum Tierarzt gebracht wurde. Nach gut einer Stunde war die Verkleidung wieder eingebaut und der Einsatz beendet.

20210614 Laufach Kleintierrettung 1web

Text&Bilder: Christian Münstermann, FF Laufach

Am gestrigen Samstag, 12.06.2021 haben 37 TeilnehmerInnen die Abschlussprüfung zur modularen Truppausbildung (MTA) mit Erfolg absolviert und damit die TruppführerInnen-Qualifikation erhalten. Nachdem coronabedingt die feuerwehrtechnischen Grundausbildungen seit Monaten nicht durchgeführt werden konnten, fand gestern auf der Feuerwache Großostheim erstmals wieder eine Abschlussprüfung zur MTA statt. Die Teilnehmer hatten zuvor schon die 108-stündige MTA-Grundausbildung sowie 5 eintägige Zusatzmodule besucht und mussten dann leider eine monatelange Zwangspause einlegen. Der Prüfungstag begann zunächst mit einer schriftlichen Prüfung. Danach hatten die Prüflinge ihr Praxiskönnen unter Beweis zu stellen und verschiedene Truppaufgaben zu lösen. So musste beispielsweise eine bewusstlose Person erstversorgt und patientenschonend auf eine Krankentrage gelagert werden. Das Ganze mündete schließlich in einer Gruppenübung bei der die Teilnehmer einen Löschangriff aufbauen mussten. Am Ende des Tages konnte der für die Ausbildung zuständige Kreisbrandmeister Thilo Happ im Beisein von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann den 37 Prüflingen zur bestandenen Prüfung gratulieren und die Prüfungszeugnisse aushändigen. Die Teilnehmer kamen aus den Feuerwehren Alzenau, Großostheim, Johannesberg, Königshofen, Niedersteinbach, Schimborn, Schneppenbach und Wenigumstadt. Ein Dank geht an die Feuerwehr Großostheim, die Räumlichkeiten, Fahrzeuge und Geräte für die Prüfung zur Verfügung stellte sowie die Prüfer personell unterstützte.

IMG 1487a

IMG 1481a

IMG 1491b

IMG 1494b