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Am Montag, 10.09.18 wurde gegen 13.30 Uhr die Feuerwehr Kleinostheim zu einem Zimmerbrand (B3) in die Kettelerstraße alarmiert. Aus dem Alarmfax ging hervor, dass sich eine Fettexplosion ereignet hätte. Weiterhin wurde zur Unterstützung ein weiteres Löschfahrzeug der Feuerwehr Mainaschaff alarmiert. Beim Eintreffen vor Ort waren aller Personen bereits aus dem Mehrfamilienhaus gerettet. Das Feuer war ebenfalls bereits mittels Feuerlöscher gelöscht. Somit konnten sich die Arbeiten der Feuerwehr auf die Entrauchung des Gebäudes beschränken. Hierzu wurde ein Trupp unter Atemschutz im Innenangriff eingesetzt. Nach erfolgter Entrauchung und Freimessung konnte das Haus den Bewohnern wieder übergeben werden. Der Einsatzleiter Thorsten Frank (Kommandant) konnte auf insgesamt vier Fahrzeuge und 17 Einsatzkräfte zurückgreifen. Weiterhin verschaffte sich der zuständige Kreisbrandinspektor einen Überblick vor Ort. Der Einsatz war nach ungefähr einer Stunde beendet. Über Ursache und Schadenshöhe liegen keine Informationen vor.

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Ein Dachstuhlbrand in einem eingeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäude mit ausgebautem Dachgeschoss in der Großlaudenbacher Straße in Kleinkahl beschäftigte heute Nacht über 100 Feuerwehrleute. Am späten Dienstagabend gegen 20.40 Uhr wurden die Feuerwehren Kleinkahl und Schöllkrippen zu einem Zimmerbrand nach Kleinkahl alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute drang Rauch aus dem ausgebauten Dachgeschoss und dem Spitzboden des Gebäudes. Die beiden Bewohner waren zu dieser Zeit nicht anwesend. Unmittelbar nach dem der erste Atemschutztrupp in das Haus zur Brandbekämpfung vorgegangen war, zündete das Feuer durch und der Dachstuhl stand in Flammen. Daraufhin wurde die Alarmstufe erhöht und weitere Kräfte nachgefordert. Die Brandbekämpfung gestaltete sich äußerst schwierig, da sich das Feuer zwischen der Wärmedämmung und der äußeren Dachverkleidung ausbreitete. Die Atemschutztrupps mussten die Holzverkleidung im Dachgeschoss und im Spitzboden öffnen und entfernen, um an die Wärmedämmung zu gelangen. Auch diese wurde dann entfernt und die brennende Dachverkleidung abgelöscht. Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, konnten weitere Atemschutztrupps von außen über die Drehleiter der Feuerwehr Schöllkrippen die Dachhaut entfernen und die letzten Glutnester ablöschen. Ein sich im Spitzboden befindlicher Bürobereich und ein im Dachgeschoss untergebrachter Seminarraum wurden vollständig zerstört. Den Einsatzkräften gelang es jedoch ein Übergreifen des Feuers auf den unmittelbar angrenzenden Wohnbereich zu verhindern. Insgesamt kamen 16 Atemschutztrupps mit 5 C-Rohren zum Einsatz. Im Einsatz waren die Feuerwehren Kleinkahl, Schöllkrippen, Westerngrund, Wiesen, Hofstädten, Schneppenbach und Krombach mit 15 Fahrzeugen und 103 Feuerwehrwehrleuten. Die Einsatzleitung übernahm Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Der Rettungsdienst war mit einem Notarzt, zwei Rettungswägen und einem Einsatzleiter vor Ort. Der Einsatz war gegen 01.00 Uhr beendet.

Heute gegen 10.45 Uhr wurden die Feuerwehren Heigenbrücken, Jakobsthal, Heinrichsthal, Laufach und Waldschaff zum Brand eines Holzlagers alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich im Wald in der Verlängerung der Bergstraße in Heigenbrücken und war für die Feuerwehrkräfte nur schwierig zu erreichen. Bei Eintreffen der Feuerwehr Heigenbrücken hatte das Feuer bereits auf ca. 15-20 Kubikmeter Holz übergriffen. Umstehende Bäume und die angrenzende Wiese brannten bereits ebenfalls. Sofort wurde mit 2 C-Rohren ein Löschangriff gestartet. Zunächst erfolgte die Wasserversorgung im Pendelverkehr mit den vorhandenen Löschfahrzeugen. Gleichzeitig wurde eine Förderleitung von der Bergstraße an die Einsatzstelle verlegt, um eine kontinuierliche Wasserversorgung sicherzustellen. Diese Maßnahme zeigte sich im Laufe des Einsatzes als die richtige Wahl. Insgesamt wurden rund 25.000 Liter Löschwasser verbraucht. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen und der starken Rauchentwicklung wurde für die Nachlöscharbeiten noch die Feuerwehr Sailauf nachalarmiert. Insgesamt kamen 4 Trupps unter schwerem Atemschutz zum Einsatz. Ein weiterer Trupp war noch in Reserve. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich schwierig, da die Holzhaufen zunächst auseinander geräumt werden mussten. Mit Wärmebildkameras wurden danach die noch heißen Brandstellen lokalisiert und abgelöscht. Einsatzende war gegen 14.00 Uhr. Am Abend wird eine erneute Kontrolle der Einsatzstelle durch die Feuerwehr Heigenbrücken erfolgen. Einsatzleiter Tobias Dehninger, Kommandant der Feuerwehr Heigenbrücken, konnte auf insgesamt auf 31 Feuerwehrkräfte zurückgreifen. Er wurde vom diensthabenden Inspektionsmitglied Kreisbrandmeister Markus Rohmann unterstützt. Ebenfalls vor Ort war ein Rettungswagen zur Absicherung der unter Atemschutz arbeitenden Einsatzkräfte. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe können wir keine Aussagen treffen.

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Am Mittwochnachmittag wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, um 15:21 Uhr, zu einem Alarm einer Brandmeldeanlage in das Gewerbegebiet „Am Sportplatz“ alarmiert. Nach Alarm-/Ausrückordnung fährt dort, um ein Tanklöschfahrzeug mit P250 D erweiterter Löschzug, das Objekt an. Vor Ort eingetroffen wurde mitgeteilt, dass auf einem Versuchsstand ein Hochleistungsakku, sich während eines laufenden Versuches, entzündet hatte. Die stationäre Gas Löschanlage hätte bereits ausgelöst, das gesamte Gebäude war geräumt. Vom ersten Löschfahrzeug ging sofort ein Trupp unter PA, mit CO2 Löscher, Wärmebildkamera und einem Strahlrohr zur Erkundung vor. Ein zweiter Trupp von der Drehleier unterstütze die Erkundung, ebenfalls unter PA mit Wärmebildkamera und CO2 Löscher. Das zweite Löschfahrzeug stellte einen Sicherungstrupp unter PA bereit und baute eine Wasserversorgung auf. Das Tanklöschfahrzeug ging in Bereitschaft und sperrte die Einsatzstelle für den fließenden Verkehr ab. Zur weiteren Unterstützung, wurde ein Löschfahrzeug der Feuerwehr Kahl, an die Einsatzstelle alarmiert. Ebenfalls wurde der GW-U der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, beladen mit einem CO2 Löschcontainer, an die Einsatzstelle nachbeordert, später folgte noch ein MTW mit weiteren PA Träger aus dem Karlsteiner Gerätehaus. 

Die beiden Trupps im Gebäude konnten den brennenden Hochleistungsakku lokalisieren und begannen diesen mit tragbaren CO2 Löschern (11 x 5 kg) und später mit 135 kg CO2 aus dem Löschcontainer, zu kühlen. Mit dieser Maßnahme konnte die Temperatur am Akku, um etwas über 50%, heruntergefahren werden, so dass zwei weitere Trupps unter PA der Feuerwehr Kahl, den etwa 200 kg schweren Hochleistungsakku abmontieren und auf einem Wagen nach draußen bringen konnten. Dort wurde er sofort massiv mit Wasser gekühlt und in einem vorbereiteten Wasserbad abgelegt. Danach konzentrierte man sich auf die restliche Entrauchung des Gebäudes sowie einer abschließenden Kontrolle der gesamten Einsatzstelle und eine Übergabe der gleichen an die verantwortlichen Personen. Anzumerken ist, dass durch die Feuerwehr kein einziger Tropfen Wasser für die Löscharbeiten im Gebäude abgegeben wurde, es lag zwar jederzeit in betriebsbereites Rohr, direkt am Brandraum bereit, dieses musste jedoch nicht eingesetzt werden. Hier konnte dank dem Einsatz von moderner Technik (vier Wärmebildkameras, drei Fernthermometer) der richtigen Wahl des Löschmittels (CO2) und der Umsichtigkeit der Einsatzkräfte, ein noch größerer Schaden verhindert werden. So wurde zum Beispiel am Einsatzende ein noch laufendes Notebook, mit wohl allen Daten und Fakten zum Versuch, zwar stark verrußt und etwas verschmolzen, nach draußen gebracht und übergeben. 

Unter der Einsatzleitung des Karlsteiner Kommandanten Andreas Emge, war die Feuerwehr Gemeinde Karlstein mit sieben Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften, die Feuerwehr Kahl mit einem Fahrzeug und neun Einsatzkräften, sowie Kreisbrandinspektor Frank Wissel vor Ort im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit zwei Fahrzeugen eingebunden. Eine Person des Betriebes wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung, in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Zur Brandursache können wir keinerlei Aussagen treffen, die Schadenshöhe liegt nach unverbindlicher und von uns nicht weiter kommentieren Aussage des Betreibers, wohl sehr deutlich im siebenstelligen Bereich. 

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Am Dienstagabend wurde die Feuerwehr Kleinostheim sowie die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, zu einem Kleinbrand unter 100qm auf die Autobahn 45 beim km 253 in Richtung Gießen alarmiert. Nach Alarm und Ausrückeordnung starten hier von Kleinostheim ein Löschfahrzeug sowie ein Führungsfahrzeug, von Karlstein aus die Verkehrsabsicherungskomponente nach Standardeinsatzregel VSA, bestehend aus einem VSA mit Zugfahrzeug, einem MTW mit LED Tafel zur Vorabsicherung sowie einem KdoW zur Erkundung der genauen Einsatzstelle bzw. als Verbindungsfahrzeug direkt an der Einsatzstelle.  Bereits auf der Anfahrt zum Gerätehaus wurde eine weitere Einsatzstelle telefonisch gemeldet, diese befand sich im Bereich des Mittelstreifens bei km 249,5 an der AS Karlstein. Daraufhin teilten sich die Einsatzkräfte auf und vom Standort Karlstein wie auch von Kleinostheim rückte zusätzlich noch je ein Tanklöschfahrzeug aus. Letztendlich wurden drei Einsatzstellen gefunden. Bei ca. km 251,5 Richtung Gießen brannten ca. 10 qm Böschung, dort kam ein Löschfahrzeug aus Kleinostheim zum Einsatz. Bei ca. km 250,2 Richtung Gießen brannten ca. 30 qm Böschung, dort waren ein Löschfahrzeug und ein Führungsfahrzeug aus Kleinostheim sowie der VSA und der MTW aus Karlstein im Einsatz. Bei km 249,5 an der AS Karlstein, brannten ca. 500 qm Mittelstreifen, dort im Einsatz waren die beiden Tanklöschfahrzeuge aus Kleinostheim und Karlstein, sowie ein Führungsfahrzeug aus Karlstein. In diesem Bereich wurde die A45 für die Dauer der Löscharbeiten durch die Polizei voll gesperrt und der Verkehr ausgeleitet. Ein paar findige Lenker wendeten dann im Bereich der Ausfahrt und fuhren wieder auf die BAB 45 auf, ganz große Spezialisten kürzten sogar durch den Grünstreifen ab! Hier wurde wieder mal ganz deutlich, dass der Mensch ein Herdentier ist, welcher Gattung beschreibe ich hier jetzt mal besser nicht! Einer macht es vor, alle anderen folgen unauffällig. 

Nach etwa 45 Minuten waren alle drei Einsatzstellen wieder geräumt und der Verkehr konnte normal weiter fließen. Als Brandursache wird ein technischer Defekt an einem Fahrzeug vermutet, entsprechende Fahrzeugteile wurden an den Brandstellen gefunden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

18 09 04 Sperrung

18 09 04 noch einer

18 09 04 Löschen

Nach dem Einsatzstichwort ABC 3, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, zu einem bestätigen Gasaustritt in einem Industriebetrieb „An den Hirtenäckern“ alarmiert. Ebenfalls mitalarmiert wurde zur Ergänzung ein MZF aus Kahl, von dort rückte auch gleich noch ein weiteres Löschfahrzeug, auf Grund der bestätigten Meldung, mit aus. Was war passiert? Ein Mitarbeiter hatte beim verlassen des Gebäudes bemerkt, dass die Gaswarnanlage ausgelöst hatte. Er versuchte den Alarm noch zu quittieren, dies gelang ihm aber nicht. Daraufhin verständigte er über Notruf die Feuerwehr, welche durch die Integrierte Leitstelle Bay. Untermain alarmiert wurde. Vor Ort eingetroffen wurde Kontakt mit dem Betriebsangehörigen aufgenommen, er berichtete von mehreren Technischen Gasen, teilweise brennbar und explosiv, teilweise Sauerstoffverdrängend und nicht brennbar. Welches Gas evtl. ausströmte Stand zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest. Durch den Einsatzleiter der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, Kommandant Andreas Emge, wurde sofort ein Dreifachbrandschutz vorbereitet. Im Bereich des Haupteinganges wurde durch die Feuerwehr Kahl Wasser und Schaum bereitgestellt, im Bereich eines Notausganges auf der anderen Gebäudeseite wurde Wasser, Schaum sowie Löschpulver durch die Feuerwehr Gemeinde Karlstein aufgebaut. Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz, gingen dann in das Kellergeschoß, ausgestattet mit 5-Gas Messgeräten und Ex-Schutz Funkgeräten vor, um die Lage zu erkunden. Sie fanden tatsächlich insgesamt drei Gasmelder, in unterschiedlichen Räumen, welche ausgelöst hatten. In der Zwischenzeit wurde durch den Kreisbrandmeister für ABC Gefahren, die Mitarbeiter befragt. Durch die Messwerte, welche von den beiden Atemschutztrupps ständig nach draußen gegeben wurden und dem Abgleich der tatsächlich vorhandenen Technischen Gase, wurde im Ausschlussverfahren das mögliche Produkt immer weiter eingegrenzt. Letztendlich entschied man sich für ein bestimmtes, explosives, Gas und schloss die Zufuhr. Kurze Zeit später ließen sich dann auch die stationären Gaswarnmelder wieder zurückstellen, vermutlich hatte man das richtige Gas abgestellt. Nach einer Wartezeit und keiner Verschlechterung der Situation, wurde der Brandschutz zurückgebaut und die Kräfte konnten „abspannen“. Die Einsatzstelle wurde einer verantwortlichen Person des Betreibers übergeben. 

Vor Ort war die Feuerwehr Gemeinde Karlstein mit je einem Führungsfahrzeug, Hilfeleistungslöschfahrzeug, Löschfahrzeug, Tanklöschfahrzeug mit P250 BC und einer Drehleiter. Die Feuerwehr Kahl war ebenfalls mit einem Führungsfahrzeug, einem Hilfeleistungslöschfahrzeug und einem Mannschaftstransportwagen vor Ort. Insgesamt 33 Einsatzkräfte standen zur Verfügung, hinzu kamen noch drei Vertreter der Kreisbrandinspektion sowie ein Rettungswagen der Johanniter. Verletzte Personen gab es glücklicherweise keine. Ebenfalls vor Ort war der Bürgermeister der Gemeinde Karlstein, Peter Kreß.  

Zurück im Gerätehaus und teilweise noch nicht mal aus den Fahrzeugen ausgestiegen, hatte die Leitstelle den nächsten Einsatz für uns parat. Am Schredderplatz in Dettingen, sollte es brennen. Vor Ort eingetroffen konnte ein sieben Kubik Container mit Straßenkehricht ausgemacht werden, welcher auf der Oberfläche brannte. Mit ca. 2000 Liter Wasser aus dem Tanklöschfahrzeug wurde das Feuer quasi „ertränkt“. Die Mannschaft des LF 16 zog das Material noch etwas auseinander. Das HLF 20/16 wurde gleich wieder zurück zum Gerätehaus geschickt. Vor Ort verblieben, zusammen mit einem Führungsfahrzeug noch das Tanklöschfahrzeug und das Löschfahrzeug mit insgesamt 11 Personen. Nach etwa 45 Minuten war auch dieser Einsatz dann beendet und die Kräfte fuhren zurück zum Gerätehaus Karlstein. 

Zu beiden Fällen können wir keinerlei Aussage über Schadenshöhe oder Ursache treffen. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Rund 200 Jugendliche und Betreuer nahmen vom 23.08.18 bis 26.08.18 am alljährlichen Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Aschaffenburg in Karlstein teil.

Am Donnerstagmorgen reisten alle Feuerwehren an und bauten zunächst ihre Zelte, aber teilweise auch ihre Grills und Pools auf. Der erste offizielle Programmpunkt war das gemeinsame Mittagessen. Danach hatten die Jugendgruppen bis zur offiziellen Eröffnung Freizeit, die sie nutzten um Wikingerschach, Volleyball oder andere Gemeinschaftsspiele zu spielen.

Zur Eröffnung des Zeltlagers waren mehrere Landtagsabgeordnete, Kreistagsmitglieder, Vertreter der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg, des Bezirksfeuerwehrverbands Unterfranken sowie Karlsteins 1. Bürgermeister Peter Kreß anwesend. Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer betonte in seinem Grußwort, dass die Zahl der Ehrengäste aus Politik und Feuerwehr den hohen Stellenwert der Jugendarbeit in der Feuerwehr  verdeutlicht. Am Abend folgte eine Jugendwartsitzung um Absprachen zu treffen und u.a. die Dienste während des Lagers einzuteilen. Der Tag wurde schließlich mit einer Nachtwanderung abgeschlossen, die von der Feuerwehr Gemeinde Karlstein organisiert worden war.

Am Freitag stand die Lagerolympiade an. Dort absolvierten die Jugendgruppen in einem Stationslauf  7 kleinere Spiele, wie z.B.: ein Tabu mit Feuerwehrbegriffen oder das Schießen eines Tennisballs mit einer Wasserkanone. Den Nachmittag hatten die Gruppen wieder zur freien Verfügung. Am Abend tagte das Jugendforum. Dort konnten sich die Jugendsprecher austauschen und die Aktionen für das kommende Jahr abstimmen. Nachdem sich die Waldbrandgefahr vermindert hatte, konnte endlich das Lagerfeuer entzündet werden. An den wärmenden Flammen ließen die Teilnehmer den Abend gemütlich ausklingen.

Der Samstag stand im Zeichen der Ausbildung. Zum einen wurde bei einer Bootsausbildung auf dem Main die Aufgaben und die Möglichkeiten eines Feuerwehrbootes erläutert. Des Weiteren übten die Teilnehmer die Wasserentnahme aus dem Main und die Wasserabgabe über verschiedene Wasserwerfer. Um bei der Bootsausbildung vom Ufer in die Boote einsteigen zu können, hatte das Technische Hilfswerk Alzenau morgens eine Behelfsbrücke sowie einen Pontonsteg aufgebaut. Zudem war die Wasserwacht Karlstein zur Absicherung mit zwei Rettungsschwimmern vor Ort. Für die Unterstützung danken wir sehr, und sehen den Ausbildungstag als einen gelungenen Beweis dafür, dass die Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Hilfsorganisationen sehr gut funktioniert. Insgesamt hatten die Jugendlichen, aber auch ihre Betreuer, trotz leichtem Nieselregen sichtlich Spaß. Am Nachmittag folgte dann noch ein Highlight: Die Feuerwehr Hanau kam mit dem neuen Feuerlöschboot des Landes Hessen vorbei. Nach der Möglichkeit der Besichtigung fuhr das Boot mit den Booten der anderen Feuerwehren in Formation und zeigte seine Fahrkünste.

Am Abend folgte dann der schön gestaltete Lagergottesdienst durch Pfarrer Riewald von der evangelischen Kirchengemeinde Kahl-Karlstein. Unterstützt wurde er dabei von einer Musikgruppe aus seiner Gemeinde sowie mehreren Jugendlichen.

Am Sonntag erfolgten der Abbau des Lagers und die Siegerehrung der Lagerolympiade. Gewinner der diesjährigen Lagerolympiade war das Team „International“, ein Team aus den Feuerwehren Heinrichsthal, Sailauf-Eichenberg, Dörnsteinbach und Daxberg. Die Jugendfeuerwehr Hohl landete auf dem zweiten Platz und die Feuerwehr Mainaschaff wurde Drittplatzierter. Nach der offiziellen Verabschiedung und dem Mittagessen traten die Jugendfeuerwehren die Heimreise an.

Kreisjugendfeuerwehrwart Georg Thoma und das Fachreferat Jugendarbeit bedankten sich bei der Feuerwehr und der Gemeinde Karlstein, den Feuerwehren die die Ausbildungen abgehalten hatten, der Feldküche und der Verpflegungskomponente für die Essensversorgung, sowie allen Jugendwarten und Jugendlichen für ihre Teilnahme. Insgesamt war es ein sehr gelungenes Zeltlager. Bei den Verantwortlichen steigt schon die Vorfreude und Spannung auf das nächstjährige Zeltlager, das 2019 in den Pfingstferien in Hösbach als Landesjugendfeuerwehrzeltlager und somit mit Teilnehmern aus ganz Bayern stattfindet.

Für das Fachreferat Jugendarbeit

Philipp Weineck
FSJler Kreisjugendfeuerwehr Aschaffenburg

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Am Montagabend wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, mit dem Einsatzstichwort „Straße reinigen“, gegen 18:50 Uhr auf die St. 3308 im Bereich Kreisel AB 17 alarmiert. Nach Standardeinsatzregel Ölspur rückte der Gerätewagen Umweltschutz, das Tanklöschfahrzeug und der Einsatzleitwagen aus. Vor Ort angekommen ergab die Erkundung, dass sich auf einer länge von geschätzten 150 Metern, ein am Anfang über die ganze Fahrbahnbreite verteilte, weiße und zuerst unbekannte Flüssigkeit ausgebreitete hatte. Die Oberfläche war extrem glatt, mehre Fahrzeugführer berichteten, dass diese schon weggerutscht waren, einer hatte sich sogar mehrfach gedreht und die eigentliche Fahrbahn verlassen. Als erste Maßnahme wurde der Kreisverkehr St. 3308 halbseitig, sowie die AB 17 voll gesperrt. Mit diversen Teststreifen und auch Ölnachweispapier konnte der Stoff nicht weiter eingeordnet werden. Ebenfalls zeigte ein kleinflächiger Versuch mit Chemikalienbinder keinerlei Wirkung. Das eintreffen des bereits angeforderten Straßenbaulastträgers (Staatliches Bauamt), wurde daraufhin abgewartet. 

Als dieser sich von der Situation ein Bild gemacht hatte, entschied man sich eine Nassreinigungsmaschine an die Einsatzstelle zu beordern. Nach bereits einem Meter Nassreinigung begann die Oberfläche derart zu verseifen, dass auch dieser Versuch abgebrochen wurde. Es folgten Versuche mit verschiedenen Ölbindemitteln und trockenem Sand. So bald auch nur ein Tropfen Wasser hinzu kam hatten wir wieder eine Schlittschuhbahn vor Ort! Daraufhin entschied der Einsatzleiter den Kreisbrandmeister für ABC Gefahren an die Einsatzstelle zu alarmieren, alle weiteren Versuche mit den üblichen Mitteln, in verschiedensten Anwendungsvarianten, scheiterten. Daraufhin wurde mit dem KdoW, eine Probe des Materials zur Feuerwehr Frankfurt am Main gebracht. Dort stand dann nach wenigen Minuten Analyse mit modernster Technik das Produkt fest, Lanolin, besser bekannt als „Wollwachs“. Ab diesem Zeitpunkt konnten die Reinigungsversuche optimiert werden. Benzin, Essigsäure, verschiedenste Alkohole, Spezialreiniger, usw., über 15 Varianten wurden vor Ort getestet, alle ohne Erfolg. Letztendlich entschied man sich schweren Herzens die Sperrung aufrecht zu erhalten und mit Ampeln auszustatten, ebenfalls wurde für den morgen eine örtliche Umleitung durch den Bauhof eingerichtet, da ein komplettes Industriegebiet durch die Sperrung der AB 17 abgeschnitten war. Mit heißem Wasser, welches im Hochdruckvakuumverfahren angewandt wurde, konnten die besten Erfolge erzielt werden. Dieses Verfahren wurde nun bereits die ganze Nacht und wird wahrscheinlich auch noch den restlichen Tag vor Ort eingesetzt. Die Einsatzstelle wurde durch die Feuerwehr, mit einem Lichtmastanhänger, bis zum Tagesanbruch ausgeleuchtet. Die restlichen Feuerwehrkräfte verließen gegen 02:00 Uhr den Einsatzort. 

Der Einsatzleiter vor Ort, Kommandant Andreas Emge, konnte ständig auf ca. 12 Personen vor Ort zurückgreifen, welche im Laufe des Einsatzes ausgetauscht wurden. Ebenfalls vor Ort war der Bürgermeister der Gemeinde Karlstein, Herr Peter Kreß. 

Zur Schadenshöhe und Ursache können wir keinerlei Angaben machen. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

 

Am Montagmorgen gegen 03:20 Uhr, wurde die Feuerwehr Rothenbuch, zusammen mit der Drehleiter der Feuerwehr Waldaschaff, nach B3 (Brand Gebäude/Rauchentwicklung) in den Ölberg nach Rothenbuch alarmiert. Die Anwohner, welche durch im Haus installierte Rauchmelder geweckt wurden, konnten sich dank einer installierten Notbeleuchtung (der Strom im Gebäude war bereits ausgefallen), durch das bereits verrauchte Haus, unverletzt aus dem Dachgeschoß bis nach draußen ins freie retten. Aber was war passiert?

Im Außenbereich des Anwesens geriet hölzernes Mobiliar, Brennholz und weitere Gerätschaften in Brand. Das Feuer hatte bereits auf die Fassade übergegriffen und schlug bis unter einen Dachüberstand. Durch geöffnete Fenster drang nun massiv Rauch in das Gebäude ein, verrauchte das Innere und löste die Rauchmelder aus. Zeitgleich verbrannten stromführende Kabel an der Fassade, welche einen Kurzschluss auslösten und somit das 1 Familienhaus vom Stromnetz trennten. Glücklicherweise hatte der Hausherr aber für einen solchen Fall, mit einer batteriebetriebenen Notbeleuchtung vorgesorgt. Diese aktivierte sich durch den Stromausfall selbstständig und spendete genügend Licht um den lebensrettenden Weg, sicher und unverletzt nach draußen zu finden. 

Nach dem Eintreffen des ersten Einsatzfahrzeuges wurde sofort ein Strahlrohr unter schwerem Atemschutz vorgenommen und das Feuer im Außenbereich gelöscht. Zwei weitere Trupps unter Atemschutz und zusätzlich je einer Wärmebildkamera, gingen in das verrauchte Gebäude vor und kontrollierten dieses. Glücklicherweise hatten die Flammen sich noch nicht bis nach innen durchfressen können so dass sehr schnell mit einer gezielten Überdruckbelüftung begonnen werden konnte. 

Die Feuerwehr Rothenbuch, unter der Einsatzleitung des stv. Kommandanten Christian Krimm, war mit 15 Personen und drei Fahrzeugen vor Ort. Sie wurden unterstützt durch drei Kameraden aus Waldschaff, welche mit der Drehleiter angerückt waren. Als Vertreter der Kreisbrandinspektion, war Kreisbrandmeister Marco Eich vor Ort im Einsatz. Der Einsatz war gegen 05:00 Uhr, mit dem herstellen der Einsatzbereitschaft in den Gerätehäusern, beendet. 

Zur Brandursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Aussagen treffen. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Am frühen Sonntagabend wurden die Feuerwehren Hörstein, Wasserlos, Alzenau (alle Stadt Alzenau) zu brennenden Strohballen (Quaderballen) in der Feldgemarkung zwischen Hörstein und Karlstein, kurz vor der A45, alarmiert. Ebenfalls alarmiert wurde der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel sowie ein Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte. Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, standen ca. 100 Quaderballen in Vollbrand, das Feuer war aber unmöglich einzudämmen und sprang sehr schnell auf die restlichen Quaderballen über. Direkt an der Einsatzstelle vorbei verlief eine 380 kV Leitung, woraufhin der Betreiber der Stromleitung informiert und der Bereitschaftsdienst zur Kontrolle und Beurteilung vor Ort gerufen wurde. Im Laufe des Einsatzes wurde noch der Schlauchwagen der Feuerwehr Kahl, zum Verlegen einer Löschwasserförderleitung, an die Einsatzstelle alarmiert. Die Staatsstraße 2443 wurde für die Zeit des Einsatzes, zwischen der AS Karlstein an der A45 und dem Kreisel Ortsteingang Hörstein, voll gesperrt. 

In der Anfangsphase wurde das Feuer mit Löschwasser aus mehreren Strahlrohren, welches die Fahrzeuge mit vor Ort brachten, bekämpft. Der Nachschub an Löschwasser wurde im Pendelverkehr und später zusätzlich durch eine 800 m lange Löschwasserförderleitung sichergestellt. Um die brennenden Strohballen besser ablöschen zu können, wurde ein Radlader eines Unternehmens hinzu gezogen, welcher das Stroh verteilte. Weiterhin wurde die gesamte Einsatzstelle großräumig ausgeleuchtet, um eine sicheres Arbeiten der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Auf Grund der starken Rauchentwicklung, wurde durch die Polizei eine Gefahrenmitteilung an die Rundfunkstationen, für die Bereiche Hörstein, Wasserlos, Alzenau und Karlstein, abgesetzt. 

Insgesamt befanden sich momentan 70 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen, unter der Leitung des Hörsteiner Kommandanten Michael Bott, im Einsatz. Der Einsatz wird sich wohl bis spät in die Nacht bzw. zum frühen Morgen hinziehen und somit vielen Einsatzkräften nur sehr wenig Schlaf genehmigen. 

Zur Brandursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Aussagen treffen. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

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Die hessischen Feuerwehren können die Betriebsgruppen der bayerischen Feuerwehren im Netzbetrieb/Leitstellenfunk (TMO = trunked mode operation) nicht schalten. Wenn hessische Feuerwehren nach Bayern zur nachbarlichen Hilfe fahren, können Sie mit der Integrierten Leitstelle, der Einsatzleitung oder einem Feuerwehrfahrzeug über die reguläre bayerische Betriebsgruppe im TMO-Betrieb keinen Kontakt aufnehmen.

Die bayerischen Feuerwehren können jedoch die hessischen TMO-Betriebsgruppen schalten. Bei nachbarlicher Hilfe in den angrenzenden hessischen Landkreisen, können wir die dortige Feuerwehr-Betriebsgruppe schalten.

Im DMO-Betrieb (direct mode operation), diese Betriebsart wird direkt an der Einsatzstelle verwendet und funktioniert bis zu einer Reichweite von ca. 3 km, können die entsprechenden DMO-Betriebsgruppen gegenseitig geschaltet werden.

Die Kommunikation im TMO-Betrieb über die „Standard-Betriebsgruppe“ des jeweiligen Landkreises (DA-DI; OF, MKK) ist somit von Bayern nach Hessen möglich. Umgekehrt können die dortigen Feuerwehren keinen Kontakt im TMO-Betrieb mit uns über die „Standard-Betriebsgruppe“ des Landkreises Aschaffenburg aufnehmen.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Mainaschaff hat die Gemeinde Mainaschaff für die Feuerwehr ein Mehrzweckboot angeschafft.

Zwar verfügte die FF Mainaschaff seit 1999 bereits über ein Boot, dies war allerdings ein früheres Boot der Wasserwacht Mainparksee aus dem Jahr 1985, das vom Förderverein der
FF Mainaschaff e.V. 1998 angeschafft und von Vereinsmitgliedern zu einem Feuerwehrboot umgebaut wurde. Dieses Boot war inzwischen nicht mehr zeitgemäß und musste ersetzt werden.

Für den überörtlichen „Zug Ölsperre“ des Landkreises Aschaffenburg, der zum Beispiel bei Ölschäden auf der Bundeswasserstraße Main und evtl. darüber hinaus zum Einsatz kommt, sind als Wasserfahrzeuge die Boote der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, der Feuerwehr Kleinostheim und der Feuerwehr Mainaschaff vorgeplant. Aus diesem Grund genehmigte die Regierung von Unterfranken im April 2017 die vorzeitige Freigabe zur „Beschaffung eines Mehrzweckbootes zur Ölwehr“.

Bedingung für die erhebliche Förderung aus dem bayerischen Katastrophenschutzfonds war allerdings, dass das Boot vollumfänglich dem Förderprogramm Katastrophenschutz Mehrzweckboote (MZB) zur Ölwehr entsprach.

Nach der Beschaffungsfreigabe besichtigte ein vierköpfiger Arbeitskreis aus Bootsführern der FF Mainaschaff einige entsprechende Boote in der näheren und weiteren Umgebung, führte Gespräche mit verschiedenen Herstellern und Feuerwehren und erstellte zum Schluss ein Lastenheft für eine entsprechende Ausschreibung. Die anschließend eingegangenen Angebote wurden gesichtet und bewertet.

Der Mainaschaffer Gemeinderat erteilte danach der Fa. Hans Barro Bootsbau in Kellmünz / Iller den Auftrag zum Bau des Bootes. Die Baumaßnahme wurde wiederum vom Arbeitskreis über die gesamte Bauzeit begleitet und vor Ort eine Baubesichtigung und –besprechung durchgeführt.

So konnte jetzt ein Mehrzweckboot MZB 650-BKL in Empfang genommen werden.

Der Bootskörper hat eine Abmessung von 6,50m x 2,40m. Seine Leistung erhält das Boot von einem VOLVO Penta Duoprop Innenborder Diesel mit Z-Antrieb und einer Leistung von 162 KW (220 PS), der die Bodensee-Zulassung Stufe 2 besitzt. Die eingebaute Bugklappe erleichtert im Einsatzfall der Besatzung erheblich die Arbeit. Mit Hilfe eines eingebauten Ansaugstutzens ist es möglich, das Boot auch zur Brandbekämpfung einzusetzen.

Für 10 Personen bestehen Sitzmöglichkeiten an Bord. Die zugelassene Nutzlast beträgt 1.500 kg.

Somit ist die FF Mainaschaff in Zukunft mit einem zeitgemäßen Boot für Einsätze auf der Bundeswasserstraße Main gerüstet. Derzeit machen sich die Bootsführer mit der neuen Technik vertraut.

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Taupp

Sachgebiet: Öffentlichkeitsarbeit

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Heute Nachmittag gegen 14.15 Uhr brannte in der Johannesberger Kleefleckenstraße ein 2-geschossiger Gebäudekomplex in dem neben 6 Wohnungen im Erdgeschoss noch eine Kfz-Werkstatt und ein Vereinsheim im Untergeschoss untergebracht sind. 2 Feuerwehrleute und 1 Anwohnerin und 1 Bewohner erlitten dabei Verletzungen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus dem Gebäude und Flammen schlugen aus den Fenstern der Kfz-Werkstatt. Zwei Bewohner machten sich an der Rückseite des Gebäudes über Hilferufe bemerkbar und wurden von den Feuerwehrleuten über eine Leiter gerettet. Einsatzleiter Jochen Muckenschnabel, Kommandant der Feuerwehr Rückersbach, ließ umgehend weitere Einsatzkräfte nachalarmieren. Mit einem massiven Löschangriff, bei dem insgesamt 6 C-Rohre eingesetzt wurden, konnte ein Übergreifen des Feuers auf ein sich hinter der Kfz-Werkstatt befindliche Motorradlager und das angrenzende Vereinsheim eines Motorradclubs verhindert werden. Die Kfz-Werkstatt brannte vollständig aus. Durch die Hitzeentwicklung barsten die Fenster der darüber liegenden Erdgeschosswohnung. Aufgrund des heftigen Brandgeschehens und den hochsommerlichen Außentemperaturen, wurden die Feuerwehrleute körperlich sehr belastet. So kamen insgesamt 14 Atemschutztrupps zum Einsatz. Im Einsatzverlauf mussten 2 Feuerwehrleute vom Rettungsdienst mit Kreislaufproblemen ambulant behandelt werden. Weiterhin wurde eine Anwohnerin mit Kreislaufproblemen ebenfalls vor Ort versorgt. Ein 45-jähriger Hausbewohner kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Zum Einsatz kamen die Feuerwehren Johannesberg, Rückersbach, Steinbach, Glattbach und Aschaffenburg mit insgesamt 15 Fahrzeugen und 78 Einsatzkräften. Neben Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer waren auch die Kreisbrandmeister Andreas Ullrich und Thorsten Trapp vor Ort. Der Rettungsdienst war mit 4 Rettungswägen, 2 Notärzten, 1 Einsatzleiter und der Bereitschaft des BRK Kahl mit insgesamt 22 Rettungsdienstkräften an der Einsatzstelle. Johannesbergs 1. Bürgermeister Peter Zenglein verschaffte sich vor Ort ebenfalls ein Bild über die Arbeit der Feuerwehrleute. Der Einsatz war gegen 17.45 Uhr beendet. Eine Brandwache ist aber immer noch vor Ort. Das gesamte Gebäude ist aufgrund der Rauch und Rußschäden derzeit nicht bewohnbar.

Am ersten bayerischen Ferienwochenende vom 27.-29. Juli 2018 fand das 27. Ausbildungszeltlager der Jugendfeuerwehren der Stadt Alzenau statt. Hierzu trafen sich die 40 Jugendlichen und 21 Betreuer der Stadtteilwehren sowie der Kernstadtwehr Alzenau zum gemeinsamen Zeltlager in Albstadt an der Birkenhainer Halle.

Kernthema des diesjährigen Zeltlagers war Brennen und Löschen. Bis Freitag 16:30 Uhr erfolgten die Anreise der Jugendgruppen und der Aufbau der Zelte. Im Anschluss daran wurden die Jugendlichen durch das Jugendwartteam der Feuerwehr Albstadt in Empfang genommen und durch den Bürgermeister Alexander Legler, Kreisjugendfeuerwehrwart Georg Thoma und Kreisbrandinspektor Frank Wissel begrüßt.

In einer Theorieeinheit am Nachmittag wurde den Jugendlichen in einem Lehrvortrag und Experimenten umfangreiches Wissen zur Thematik des Brennen und Löschens vermittelt. Nach dem Abendessen gab es noch die Möglichkeit Stockbrot und Bratwürste über dem Lagerfeuer zuzubereiten und in geselliger Runde den Blutmond zu beobachten.

Nach einer sehr milden Sommernacht und einem durch das BRK (Ortsverband Hörstein) hergerichteten Frühstück starteten die Jugendlichen am Samstagvormittag in die Praxisausbildung bei der die zuvor in der Theorie erlernten Inhalte praktisch umgesetzt werden sollten. Trotz der sommerlichen Temperaturen zeigten die Jugendlichen allerdings ein hohes Maß an Engagement und absolvierten alle Stationen der Praxisausbildung problemlos. Nach einer Stärkung zum Mittag führte das Programm zur Lagerolympiade. Bei dieser durchliefen die Jugendlichen in Gruppen sechs verschiedene Stationen, die auf spielerische Weise Fertigkeiten des Feuerwehrwesens erforderten. So mussten die Jugendlichen als Team in einem Schlauchboot des Technischen Hilfswerkes ein Zeitrennen auf den Albstädter Angelteichen absolvieren, in einem Kreuzworträtsel ihr Wissen auf die Probe stellen oder beim Hindernisparcour ihr Geschick beweisen. Aufgrund der hohen Temperaturen und um die Jugendlichen nicht über die Maße zu beanspruchen fanden fast alle Stationen im sonnengeschützten Albstädter Forst statt.

Am Abend des gleichen Tages konnten dann die Siegerteams gekürt werden und ihre Gewinne in Empfang nehmen. Später verblieben die Jugendlichen entweder am Lagerfeuer, bei Lagerspielen oder im behelfsmäßigen Kino in der Birkenhainer Halle und konnten dort auf Großbildleinwand mit Popcorn und Chips einen Film genießen.

Zu guter Letzt fand am Sonntag noch eine Schauübung statt, bei der die Jugendlichen in einer Löschgruppe einen Teil des Erlernten den Eltern, Besuchern und Freunden vorführen konnten. Als besondere Gäste konnten zur Schauübung der stellvertretende Bürgermeister Helmut Schuhmacher und Benjamin Weidinger vom Fachreferat Jugendarbeit des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg begrüßt werden.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen folgten der Abbau der Zelte und die anschließende Heimreise.

Ein besonderer Dank geht an das Bayerische Rote Kreuz der Ortsgruppe Alzenau, welche wie bereits die Jahre zuvor eine hervorragende Bewirtung übernahmen. Ebenso möchten wir dem Technischen Hilfswerk Ortsgruppe Alzenau (dafür stellvertretend Jochen Stromberg) für die Bereitstellung des Schlauchbootes danken.
Auch geht ein Danke an die Jugendwarte der anderen Stadtteilwehren für die tatkräftige Unterstützung bei der Ausrichtung des Zeltlagers.

Andreas Laumer, FF Albstadt

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Im Haibacher Wald sind heute Nachmittag rund 100 Festmeter Holz in Brand geraten. Gegen 17.00 Uhr bemerkte ein Bauarbeiter, der mit seinem Radlader auf dem Heimweg war, Brandgeruch. Daraufhin suchte er die Brandstelle, die er im Wald oberhalb des Haibacher Jägerhauses entdeckte, und verständigte umgehend über Notruf 112 die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Feuerwehr Haibach standen aus bislang ungeklärter Ursache bereits rund 100 Festmeter am Wegrand gelagerte Holzpolder im Vollbrand, die zu Hackschnitzeln weiterverarbeitet werden sollten. Das Feuer drohte bereits auf den umliegenden Baumbestand überzugreifen. Der Haibacher Kommandant Michael Bauecker ließ daraufhin die Feuerwehren Bessenbach und Aschaffenburg mit Tanklöschfahrzeugen zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung nachalarmieren. Mit Hilfe des Radladers der Fa. Heinrich Kunkel Straßenbau, der die Baumstämme anhob und verteilte, konnte das Feuer gegen 17.45 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Zur Brandbekämpfung musste ein rund 300 Meter lange Schlauchleitung bis zur Brandstelle verlegt werden. Das Feuer wurde mit 3 C-Rohren abgelöscht. Die Tanklöschfahrzeuge stellten im Pendelverkehr den Löschwasserbedarf sicher. Es wurden rund 25.000 Liter Löschwasser benötigt, ehe gegen 19.30 Uhr Feuer aus gemeldet werden konnte. Im weiteren Einsatzverlauf wurden die Feuerwehrleute vom Eigentümer des Holzes, einem ortsansässigen Forstunternehmer, mit dessen Holzrückezug unterstützt, der die Holzstämme mit dem Greifer des Fahrzeuges anhob und auseinanderzog. Die Feuerwehren waren mit 8 Fahrzeugen und 46 Einsatzkräften im Einsatz. Kreisbrandmeister Udo Schäffer war als Vertreter der Kreisbrandinspektion vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen zur Absicherung der Feuerwehrleute vor Ort. Der Sachschaden beläuft sich lt. Aussage des Eigentümers auf rund 4.000 Euro. Der Einsatz war gegen 20.00 Uhr beendet.

Bürgerentscheid über den Standort des neuen Feuerwehrhauses in Johannesberg am Sonntag, 22.07.2018

Seit Jahren wird in Johannesberg um den Standort des neuen Feuerwehrhauses diskutiert. Der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg e.V. als Interessenvertretung der Feuerwehren im Landkreises Aschaffenburg hat sich bislang nicht an der öffentlichen Diskussion beteiligt. Vor dem Bürgerentscheid am kommenden Sonntag möchten wir jedoch den Bürgerinnen und Bürgern Johannesbergs folgende Hinweise geben:

Um den Brandschutz und die technische Hilfe mit ehrenamtlichen Einsatzkräften so effektiv wie möglich zu gestalten, haben sich in den letzten 25 Jahren schon auf freiwilliger Basis die vormals selbstständigen Ortsfeuerwehren Johannesberg, Oberafferbach und Breunsberg im jetzigen Gerätehaus in der Seestraße zur Freiwilligen Feuerwehr Johannesberg zusammengeschlossen.

Ausgangspunkt für die Diskussion um ein neues Feuerwehrhaus ist, dass die vorhandenen Feuerwehrhäuser in Johannesberg und Rückersbach nicht mehr den heutigen Ansprüchen gerecht werden und dass sich in einer verantwortungsbewussten Weise die drei noch verbliebenen Ortsfeuerwehren über ihre personelle Zukunftsfähigkeit selbst ernsthafte Gedanken gemacht haben. Man ist sich einig, auch wenn die Feuerwehr in Steinbach bis auf weiteres in ihrem Feuerwehrhaus in Steinbach bleiben möchte, dass in der Zukunft in Johannesberg mit den demographischen und gesellschaftlichen Entwicklungen die personellen Ressourcen nur noch für eine schlagkräftige Feuerwehr dauerhaft vorhanden sein werden.

Erklärtes Ziel war und ist es, einen Standort für ein neues Feuerwehrhaus zu finden, mit dem eine garantierte Hilfsfrist von 10 Minuten im gesamten Gemeindegebiet sichergestellt werden kann und der von allen Feuerwehrleuten aus allen Ortsteilen in einem späteren Endzustand als einziges Feuerwehrhaus akzeptiert werden kann.

Der nun geplante Standort des neuen Feuerwehrhauses ist in jahrelangen Gesprächen und Planungen zwischen der Gemeindeverwaltung mit dem Gemeinderat, den Feuerwehren, der Kreisbrandinspektion und weiteren Fachbehörden einvernehmlich festgelegt worden und entspricht diesem Ziel.

Dabei wurden selbstverständlich zahlreiche Argumente für Alternativ-Standorte geprüft. Letztendlich waren sich alle Verfahrensbeteiligten einig, dass ausnahmslos der nun vorgesehene Standort auf der „grünen Wiese“ zwischen Oberafferbach und Sternberg als Standort des neuen Feuerwehrhauses in Frage kommt.

Die Mitglieder des Gemeinderates als gewählte Vertretung der Bürgerschaft haben diesen Standort auch einstimmig befürwortet.

Bei all den Standortdiskussionen wird stets nur auf das Gebäude verwiesen. Wer in dieses Haus einziehen wird, ist aus unserer Sicht völlig in den Hintergrund geraten.

Bei einem Feuerwehrhaus handelt es sich nicht nur um eine seelenlose Garage mit Gerätelager für feuerwehrtechnische Ausrüstung. Ein Feuerwehrhaus ist der belebte Mittelpunkt der Feuerwehrgemeinschaft. Die ehrenamtlichen, freiwilligen Feuerwehrleute müssen sich mit ihrem Feuerwehrhaus identifizieren können und müssen gerne dorthin gehen.

Das Feuerwehrpersonal wird in einer Freiwilligen Feuerwehr von den Bürgerinnen und Bürgern aus Johannesberg auf ehrenamtlicher und freiwilliger Basis gestellt.

Wer denkt, dass er über die Köpfe von Ehrenamtlichen Entscheidungen treffen kann, die in den wesentlichen Punkten nicht mit den Vorstellungen dieser Ehrenamtlichen übereinstimmen, wird meist danach eines Besseren belehrt.

Die Initiatoren des Bürgerentscheides können über andere Standorte für ein Feuerwehrhaus diskutieren. Die ehrenamtlichen Feuerwehrleute müssen aber später einen von ihnen nicht gewollten Standort akzeptieren und annehmen und das wird daher unter Umständen mit personellen Verlusten einhergehen. Ohne ausreichendes ehrenamtliches Personal ist aber jeder Standort für ein Feuerwehrhaus für eine Freiwillige Feuerwehr sinnlos.

Es ist schon nicht einfach, dort wo die Feuerwehrwelt in Ordnung ist, ausreichend ehrenamtliches Feuerwehrpersonal zu finden und zu halten. Überall kämpfen die Feuerwehren um Nachwuchs und verfügbares Personal.

Mit dem von der Gemeinde geplanten neuen Feuerwehrhaus erhöht sich mit großer Wahrscheinlichkeit die Motivation der derzeitigen Aktiven und die Nachwuchsgewinnung wird in allen Ortsteilen um vieles leichter.

Schütten Sie mit einem erzwungenen Alternativstandort nicht das Kind mit dem Bade aus.

Bürgermeister Peter Zenglein und der Gemeinderat stehen in dankenswerter Weise zu ihrer Feuerwehr. Sie wollen ein zukunftsweisendes, den heutigen Anforderungen entsprechendes Feuerwehrhaus für alle Bürgerinnen und Bürger in Johannesberg an einem geeigneten Standort zwischen Oberafferbach und Sternberg bauen.

Die Bürgerinnen und Bürger aus Johannesberg sollten sich darüber im Klaren sein, dass Sie mit ihrer Stimmabgabe möglicherweise auch über die Zukunft ihrer Freiwilligen Feuerwehr abstimmen. Sie stimmen für oder gegen die Feuerwehrleute in ihrer Nachbarschaft, die jederzeit bereit sind, ihnen ehrenamtlich und freiwillig in der Not zu helfen. Wer sonst soll denn in Johannesberg weiterhin bei Unglücks- oder Notfällen oder Bränden schnell und kompetent Hilfe leisten. Kein Feuerwehrfahrzeug fährt von alleine zur Einsatzstelle!

Wer für den zwischen allen Verfahrensbeteiligten festgelegten und vom Gemeinderat Johannesberg einstimmig verabschiedeten Standort ist, muss beim Bürgerentscheid am kommenden Sonntag mit NEIN stimmen.

Karl-Heinz Ostheimer

Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg e.V.

Zwei Brände innerhalb von 2 Stunden beschäftigte gestern in den Nachmittagsstunden die Freiwillige Feuerwehr Mainaschaff. Um 16.21 Uhr wurden die Feuerwehren Mainaschaff und Kleinostheim zu einem Zimmerbrand im Pirolweg alarmiert. Beim Eintreffen drang Rauch aus einem Zimmer im Erdgeschoss des Wohnhauses. Nachdem die Einsatzkräfte 2 Türen gewaltsam geöffnet hatten, entdeckten sie eine auf einem eingeschalteten Herd vergessene Pfanne in der sich Fettrückstände entzündet hatten. Die Pfanne wurde nach draußen gebracht und die Wohnung belüftet. Die Feuerwehren Mainaschaff und Kleinostheim waren mit 6 Fahrzeugen und 25 Feuerwehrleuten vor Ort. Der Einsatz unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten Christoph Schöffel war gegen 17.00 Uhr beendet. Um 18.21 Uhr wurde die Feuerwehr Mainaschaff erneut zu einem Brandeinsatz alarmiert. Dieses Mal brannte es in einer an ein Einfamilienhaus angebauten Garage in der Richard-Kuhn-Straße. Einsatzleiter Christoph Schöffel ließ sofort einen Atemschutztrupp über den Hintereingang der Garage mit 1 C-Rohr vorgehen, da sich das Garagentor aufgrund der Brandentwicklung nicht mehr öffnen ließ. Das Garagentor wurde mit einem Trennschleifer gewaltsam geöffnet und ein weiterer Atemschutztrupp ging zur Unterstützung des 1. Trupps nun mit einem weiteren C-Rohr zum Brandherd vor. In der Garage brannte ein dort gelagerter Holzschrank samt dem darin befindlichen Inventar. Das Feuer hatte bereits auf die Dachisolierung übergegriffen. Entgegen ersten Vermutungen befand sich kein Pkw in der Garage. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen waren die Fenster des angrenzenden Wohnhauses geöffnet. Dadurch drang Brandrauch auch in das Haus ein. Nachdem der Brand gelöscht war, wurde die Garage ausgeräumt und das Wohnhaus mit einem Hochleistungslüfter belüftet. Die Feuerwehr Mainaschaff war an dieser Einsatzstelle mit 4 Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften tätig. Der Einsatz war gegen 20.00 Uhr beendet.

Zu einem Bahndammbrand an der Bahnstrecke Würzburg – Aschaffenburg zwischen Laufach und Hösbach wurden heute gegen 12.00 Uhr die Feuerwehren Sailauf, Hösbach-Bahnhof, das Großtanklöschfahrzeug der Feuerwehr Waldaschaff sowie Kreisbrandmeister Markus Rohmann alarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehren brannte an mehreren Stellen der Bahndamm, sowie die Dämmung auf der Bahnbrücke bei Sailauf. Nur kurz danach wurden die Feuerwehr Laufach und Kreisbrandmeister Udo Schäffer zu einem weiteren Bahndammbrand auf Laufacher Gemarkung alarmiert. Hier brannten dann hauptsächlich die Bahnschwellen. Die einzelnen Brände konnten recht schnell gelöscht werden. Mit dem Einsatzmotorrad der Feuerwehr Waldaschaff wurde die gesamte Bahnstrecke noch einmal abgefahren und kontrolliert. Dabei wurde eine weitere Brandstelle im Bereich des Laufacher Ortsteils Frohnhofen entdeckt. Noch während der Löscharbeiten wurde dann die Feuerwehr Stockstadt zur Unterstützung der Feuerwehr Babenhausen ins Hessische alarmiert, da auf der Bahnstrecke von Aschaffenburg Richtung Darmstadt ebenfalls der Bahndamm brannte.
Ausgelöst wurden die Brände durch einen technischen Defekt an einem Güterzug. Der Zugverkehr zwischen Aschaffenburg und Heigenbrücken war während der Löscharbeiten eingestellt. Insgesamt waren die Feuerwehren mit 13 Fahrzeugen und 60 Einsatzkräften im Einsatz. Einsatzende war gegen 13.30 Uhr.

Am Samstag, den 23.06.2018, war es soweit: Die Gemeinschaftsübung der beiden Patenwehren aus Weibersbrunn und Gronau (Bad Vilbel/Hessen) stand an. Diese findet abwechselnd in beiden Orten statt. In diesem Jahr war Weibersbrunn wieder an der Reihe und das Vorbereitungsteam um den ehemaligen Kommandanten Lothar Trunk hatte sich ein Übungsszenario für den Themenbereich „Technische Hilfeleistung“ ausgedacht.

Die Feuerwehr aus Gronau war mit 12 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden mit den beiden Fahrzeugen VRW, sowie dem LF 16 an der Übung beteiligt.

Nach dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall mit LKW, Person eingeklemmt“ machten sich die Gronauer auf den Weg an die Einsatzstelle. Dort angekommen zeigte sich folgende Lage: Ein LKW war auf einen Holztransporter aufgefahren und der Fahrer im Führerhaus eingeklemmt. Sofort kümmerten sich die Kräfte aus Gronau mit einem inneren Retter um die verletzte Person und sicherten die Kabine gegen ein mögliches weiteres Abrutschen ab. Im Anschluss daran wurde die Rettung der eingeklemmten Person über eine Rettungsplattform und einen hydraulischen Rettungszylinder durchgeführt.

Gleichzeitig befragte Zugführer Markus Lorenz den Fahrer des Holztransporters, um eventuell weitere beteiligte Fahrzeuge ausfindig machen zu können. Tatsächlich schilderte der Fahrer, dass ein weiterer PKW beteiligt gewesen sein könne. Genauer könne er sich aber nicht mehr erinnern, es habe aber zweimal laut geknallt.

Mit dieser Information wurde die nähere Umgebung nach weiteren möglichen Unfallfahrzeugen abgesucht und ein auf dem Dach im Graben liegender PKW mit zwei eingeklemmten Insassen entdeckt. Dieser war ca. 5-10m von dem LKW entfernt in einen Graben gerutscht und mit Geäst bedeckt, sodass dieser von der Straße nur schwer erkennbar war.

Die mittlerweile nachalarmierten Kräfte aus Weibersbrunn trafen unmittelbar danach an der Einsatzstelle ein. Nachdem die Lage vom Gronauer Zugführer an den Kommandanten Fred Gellner übermittelt wurde, wurden sofort Sicherungsmaßnahmen für den im Graben liegenden PKW durchgeführt. Dieser wurde gegen weiteres Abrutschen gesichert, sodass die Rettung der beiden eingeklemmten Personen eingeleitet werden konnte.

Nachdem alle drei Personen aus den verunfallten Fahrzeugen gerettet werden konnten, war die Übung beendet.

Das Organisationsteam zeigte sich sehr zufrieden ob der geleisteten Arbeit und es zeigte sich einmal mehr, dass die Zusammenarbeit der Patenwehren auch über Landesgrenzen hinweg perfekt funktioniert.

Sebastian Adam, FF Weibersbrunn

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Ein heftiger Starkregen hat am Donnerstagabend zu mehreren Feuerwehreinsätzen in Kleinostheim geführt.

Gegen 19.40 Uhr wurde die Feuerwehr Kleinostheim gemeinsam mit den Karlsteiner Kameraden zu einem Verkehrsunfall auf die A 45 alarmiert. Hier hatte ein PKW die Kontrolle verloren und geriet kurz vor der Anschlussstelle Kleinostheim in Fahrtrichtung Gießen von der Fahrbahn ab.
Auf der Anfahrt zur Einsatzstelle auf die A 45 entdeckte ein Fahrzeug der Feuerwehr Kleinostheim eine weitere Unfallstelle auf der Bundesstraße 8. Hier kam es im Kreisverkehr an der A 45 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorrad. Dort wurde die Verletztenbetreuung und die Verkehrsabsicherung übernommen.
Parallel zu diesen Einsätzen wurden insgesamt vier Unwetterschäden gemeldet. Aufgrund der Einsatzlage wurde die Feuerwehr Mainaschaff alarmiert. Im Rahmen der Abarbeitung der ersten Unwetterschäden erfolgten weitere Meldung durch die Integrierte Leitstelle.
Insgesamt mussten sieben Einsatzstellen abgearbeitet werden. Darüber hinaus wurde die Gemeindliche Führungsstelle in Betrieb genommen. Gegen 23.15 Uhr war die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.
Dem Einsatzleiter Thorsten Frank (Kommandant) standen insgesamt 31 Einsatzkräfte  (17 aus Kleinostheim, 14 aus Mainaschaff) mit acht Fahrzeugen für die Abarbeitung der Unwettereinsätze zur Verfügung. Im Bereich der Autobahn unterstütze die Feuerwehr Karlstein mit acht Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen.
Kreisbrandinspektor Frank Wissel verschaffte sich im Feuerwehrgerätehaus Kleinostheim ebenfalls einen Überblick.
Thorsten Frank, Kdt.