Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die Nutzung der Webseite akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies, weitere Informationen zur Datenschutzerklärung finden Sie unter der Schaltfläche "Datenschutz"

Am Mittwochmorgen wurde die Feuerwehr Stockstadt um 07:04 Uhr zu eine Gefahrengutaustritt in die Hahnenkammstraße alarmiert. Nachdem ein LKW bei einer Spedition zur Entladung geöffnet wurde, trat den Arbeitern ein beißender Geruch entgegen. Die Ladung des Sattelaufliegers bestand aus unterschiedlich großen Gebinden Farben und zugehörige Chemikalien. Alle Behälter waren als Gefahrengut gekennzeichnet.

Zunächst wurden die unbeschädigten Gebinde vom Lastwagen entladen. Schließlich konnten von einem Trupp unter Atemschutz zwei beschädigte 5-Liter-Behälter auf einer Palette identifiziert werden. Deren Inhalt, Härter für Lacke, war auf der Ladefläche vollständig ausgelaufen. Mit Chemikalienbinder wurde die Flüssigkeit von der Feuerwehr gebunden und in einem Fass aufgenommen. Gegen 8:30 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Die Feuerwehr Stockstadt war unter Kommandant und Einsatzleiter Frank Bott mit 4 Fahrzeugen und 14 Frauen und Männer im Einsatz.Kreisbrandmeister Udo Schäffer war ebenfalls vor Ort.

Armin Lerch

Pressesprecher der Feuerwehr Stockstadt

FF Stockstadt Einsatz 107 2019

Foto: Feuerwehr Stockstadt 

Am Samstag, 15.06.2019 fand eine Ausbildung für die Feuewehren entlang der KVG-Strecke zwischen Kahl und Schöllkrippen im Gerätehaus der Feuerwehr Schöllkrippen statt.

Nach einem theoretischen Teil erfolgte eine Fahrzeugkunde an einem Zug der Wetfrankenbahn - hier ging es vor allen Dingen um die Möglichkeiten, in einen Zug bei einem Unfall einzudringen.
Um 13.00 Uhr wurde dann unter der Leitung von KBI Frank Wissel eine größere Übung auf der gesperrten Strecke der KVG im Bahnhof Schöllkrippen durchgeführt. Hierbei wurde angenommen, dass ein Pkw mit 2 Personen auf das Gleis gekommen ist und von einem Triebfahrzeug - mit 23 Personen besetzt - gerammt wurde.
An der Übung nahmen die Feuerwehren Schöllkrippen, Blankenbach, Königshofen und Schimborn mit 10 Fahrzeugen und 54 Personen teil.
Die beiden Insassen des Pkw mussten mit hydraulischen Rettungsgeräten befreit werden. 
Die Personen im Triebfahrzeug wurden mit Tragetüchern und Schleifkorbtragen gerettet und zu einer Verletztensammelstelle gebracht.
Es war eine anstrengende Übung, die den Teilnehmern sehr viel abverlangte - aber auch sehr gut abgelaufen ist.
Herzlichen Dank an alle Übungsteilnehmer und Mitwirkenden bei der Übungsvorbereitung und Darstellung.
gez. Frank Wissel
Kreisbrandinspektor
20190615 Uhrzeit 13 48 39 0145 1
20190615 Uhrzeit 13 19 10 0026 1
20190615 Uhrzeit 13 32 21 0051 1
20190615 Uhrzeit 13 42 56 0129 120190615 Uhrzeit 13 59 53 0290 1 
20190615 Uhrzeit 14 07 33 0422 1
20190615 Uhrzeit 14 19 50 0531 1
20190615 Uhrzeit 14 32 43 0597 1

Zu einem Brand im Gebäude, wurde die Feuerwehr Haibach am frühen Samstagabend, um 19:12 Uhr alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte in der Oskar-Stahl-Straße ankamen, drang dichter Rauch aus dem Bereich des Kellers nach draußen. Einsatzleiter und Kommandant der Feuerwehr Haibach, Michael Bauecker, ließ sofort mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz, mit zwei Strahlrohren, in das Gebäude vorgehen. Sehr schnell konnte die Kameraden dann auch den Brandherd finden und löschen. 

Ein Problem stellte dann die Rauchausbreitung im Haus dar. Trotz geschlossener Türen wurde über das passive Lüftungssystem, der Rauch im gesamten Gebäude verteilt. Durch den Einsatz von zwei mobilen Lüftern der Feuerwehr, konnte aber auch diese Aufgabe gelöst und das Gebäude entraucht werden. Eine Person, welche sich selbst noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr ins freie retten konnte, erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Die Feuerwehr Haibach, war mit einem Mehrzweckfahrzeug, zwei Löschfahrzeugen, einer Drehleiter und einem Tanklöschfahrzeug  vor Ort. Insgesamt 32 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren im Einsatz. Hinzu kommt noch ein Rettungswagen des Roten Kreuzes sowie Kreisbrandmeister Marco Eich, zur Unterstützung des Einsatzleiters. 

Zur Schadenshöhe und Brandursache können wir keinerlei Aussagen treffen, ebenso nicht über den Gesundheitszustand der betroffenen Person. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

In der Nacht von Freitag auf Samstag, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, um 23:43 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage, in das Gewerbegebiet „Pfingstweide“ alarmiert. Um 23:48 Uhr, das erste Löschfahrzeug war bereits auf der Anfahrt, wurde erneut alarmiert und das Schlagwort von B BMA auf B Rauchentwicklung im Gebäude angepasst. Ein Werkschutzmitarbeiter aus der Pforte, hatte vor Ort bereits erkundet und zusätzlich einen Notruf abgesetzt. Die ersten Einsatzkräfte fanden folgende Situation vor: Das Gebäude war komplett geräumt, alle Mitarbeiter der Nachtschicht waren in Sicherheit, ein Mitarbeiter hatte vermutlich eine leichte Rauchgasvergiftung, er wurde vom Rettungsdienst vor Ort gesichtet, musste aber nicht weiter versorgt werden. In einer der Hallen war eine massive Rauchentwicklung feststellbar, welche von einem Elektrostapler stammte, an welchem augenscheinlich die Batterie brannte. Der Stapler stand direkt seitlich an einem Hochregal, in diesem Bereich befand sich zusätzlich noch eine Ladestation. 

Auf Grund der langen Angriffswege (mehrere 100 Meter ins Gebäude) ging ein 4er Trupp unter schwerem Atemschutz, ausgestattet mit einem Hochdrucklöschgerät und zwei Kohlesäurelöschern, in Richtung des Staplers vor. Ein weiter Trupp unter schwerem Atemschutz, ging am Eingang in Bereitschaft. Zur Sicherheit wurde ein weiteres Löschfahrzeug, besetzt mit PA Trägern, aus der Nachbargemeinde Kahl alarmiert. Dieses konnte jedoch bereits auf der Anfahrt wieder wenden, da sich die Lage stabilisierte. Das Feuer konnte durch den 4er Trupp sehr schnell niedergeschlagen werden, die Batterie sprühte jedoch immer wieder funken, rauchte auch mal mehr und mal weniger. Da sicher war, dass die Batterie nach draußen gebracht werden musste, suchten die Einsatzkräfte nach einer Möglichkeit die Batterie aus dem Stapler auszubauen, glücklicherweise stand die Maschine genau an der richtigen Stelle, so dass über ein Hilfsgestell mit Rollen, die Energiequelle herausgeschoben werden konnte. Nun stand sie auf dem Gestell, wie weiter? Mit vier Schäkeln und zwei Schlingen aus dem HLF 20/16, wurde ein Hebegeschirr gebaut. Die Batterie wurde angeschlagen und konnte dann von einem Staplerfahrer nach draußen gebracht werden. Dort wurden die einzelnen Leitungen und Verbindungen, der weiter noch rauchenden Batterie, durch eine Elektrofachkraft unter schwerem Atemschutz, getrennt. Am Ende wurde das Batteriegehäuse komplett mit Wasser gefüllt und somit alle Zellen geflutet. Die Einsatzstelle konnte dann so, der verantwortlichen Person der Firma, übergeben werden. 

Die Feuerwehr Karlstein war unter Leitung des Kommandanten Andreas Emge, mit fünf Fahrzeugen (ELW, HLF, DLK, LF, TLF) und 26 Personen im Einsatz. Sie wurde unterstützt von der Feuerwehr Kahl (HLF) mit 8 Personen sowie dem Kreisbrandinspektor Frank Wissel. 

Ebenfalls vor Ort war ein Rettungswagen des Roten Kreuzes mit 3 Personen, zur Absicherung der Einsatzkräfte und Sichtung des Mitarbeiters. 

Zur Schadensursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Aussagen treffen. Einsatzende nach Herstellen der Einsatzbereitschaft im Gerätehaus, war 02.00 Uhr am Samstagmorgen.  

Die nächsten Alarmierung lies jedoch nicht lange auf sich warten, um 05:37 Uhr klingelten erneut die Meldeempfänger der Kameraden. Im Bereich der Seligenstädter Straße, hatten unbekannte Personen, Säcke mit Altkleider in Brand gesteckt. Diese konnten mit einem Schnellangriffsschlauch und Wasser aus dem HLF, abgelöscht werden. 

Gerade aber solche Einsätze, wie der um 05.37 Uhr, wären vermeidbar und müssten nicht sein!

Wir laden die Verursacher gerne dazu ein, sich bei uns zu engagieren. Wir haben immer etwas zu tun und haben auch nach Einsätzen, wie der beim beschriebenen Brand des Staplers, genügend noch aufzuräumen, sauber zu machen und zu prüfen. Zeigt Courage und beweist euren Mut zur ehrenamtlichen Feuerwehrarbeit und lasst nicht euren Übermut an wehrlosen „Kleidersäcken“ aus, in dem ihr diese anzündet und uns nur noch mehr Arbeit bereitet! 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

IMG 0682

IMG 0695

IMG 0705

Am späten Dienstagabend, 04.06.19 wurden die Feuerwehren aus Schöllkrippen und Schneppenbach in die Waagstraße alarmiert, da eine Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus gemeldet wurde. Die Bewohner der betroffenen Wohnung hatten sich beim Eintreffen der Feuerwehr bereits ins Freie gerettet, da die Wohnräume stark verqualmt waren. Einsatzleiter Jörg Klingmann ließ einen Trupp unter Atemschutz die Wohnung erkunden, dabei konnte Essen auf dem Herd festgestellt werden, von dem der Qualm ausging. Auch das Treppenhaus und die darüber liegende Wohnung waren betroffen und wurden von der Feuerwehr belüftet.

Insgesamt wurden fünf Hausbewohner dem Rettungsdienst vorgestellt, drei davon wurden zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet, die ausgerückten Kräften konnten wieder ihre Gerätehäuser anfahren.

Dem Einsatzleiter standen rund 40 Feuerwehrleute in sechs Fahrzeugen zur Verfügung, der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort, die Polizei verschaffte sich mit einer Streife ein Bild von der Lage.

Zur Schwere der Verletzungen und zur Schadenshöhe können von unserer Seite keine Aussagen getroffen werden.

Aus gegebenem Anlass erinnern wir daran, dass es nicht nur notwendig ist, Rauchmelder in allen Wohnräumen zu installieren, es muss auch eine regelmäßige Wartung erfolgen.

Andreas Hausotter
Feuerwehr Markt Schöllkrippen

20190604 Uhrzeit 21 56 32 0001 01

Zahlreiche Feuerwehrleute aus Nah und Fern waren nach Schöllkrippen gekommen, um gemeinsam den Florianstag 2019 zu feiern. Bürgermeister Reiner Pistner merkte in seiner Rede an, dass dieser Tag den Brandschützern Gelegenheit gibt, über die eigene Arbeit nachzudenken, über die positiven Leistungen, aber auch über die belastenden Momente. Gelegenheit war auch gegeben, sich im Rahmen des Totengedenkens an der Lukaskapelle an die verstorbenen Kameradinnen und Kameraden zu erinnern.

Nach der mit Fahnenabordnungen geschmückten Kirchenparade nach Ernstkirchen und dem dortigen Festgottesdienst näherte sich der gefühlte Höhepunkt des Tages:

Die neue Drehleiter, die vom Fahrzeugbeschaffungs-Zweckverband Oberer Kahlgrund gekauft wurde, wurde feierlich mit priesterlichem Segen übergeben.

Bürgermeister Pistner und Kreisbrandinspektor Frank Wissel lobten den Zweckverband für diese weitsichtige Anschaffung, die allen Bürgern, die auf Hilfe angewiesen sind, zugutekommt. Damit Bürgermeister Pistner sich weiterhin an die wohl größte Anschaffung im Feuerwehrwesen während seiner Amtszeit stets erinnern kann, überreichte Kommandant Jörg Klingmann dem Dienstherrn ein Modell der in Dienst gestellten Drehleiter.

In weiteren Grußworten dankten die Staatsministerin Judith Gerlach, stellv. Landrätin Marianne Krohnen und MdL Martina Fehlner den Feuerwehrleuten für ihre Einsatzbereitschaft und wünschten stets eine gesunde Heimkehr aus den Einsätzen.

Zum Abschluss des offiziellen Teils erfolgte die offizielle Schlüsselübergabe durch den Vertreter des Fahrzeugherstellers Magirus, Dominik Allig, an den Kommandanten.

An den offiziellen Teil schloss sich das gesellige Beisammensein an, das noch bis in die späte Nacht dauern sollte.

Ein besonderer Magnet für alle Besucher, ob mit oder ohne Feuerwehruniform, war natürlich das neue Fahrzeug, das die in die Jahre gekommene alte Drehleiter in den nächsten Tagen ersetzen wird, wenn ausreichend Feuerwehrleute in der Bedienung unterwiesen worden sind.

Mit einer maximalen Höhe von 23 Metern bei einer seitlichen Ausladung von 12 Metern können nun (fast) alle Gebäude im Einzugsgebiet angefahren werden, dies war mit der alten Leiter insbesondere dann schwierig, wenn Häuser hoch am Hang stehen. Der große Korb bietet nun 4 Personen Platz, bislang konnten nur 2 Personen in die Höhe gefahren werden, was beispielsweise bei der Rettung von verletzen Personen mittels Krankentrage nicht ausreichend war.

(Die genauen Details zur neuen Drehleiter finden Sie unter https://www.ff-schoellkrippen.de/fahrzeug/2245/)

Text: Andreas Hausotter
Bilder: Lukas Glogowski

20190525 Uhrzeit 19 46 37 0071 01

20190525 Uhrzeit 19 33 35 0031 01

20190525 Uhrzeit 19 34 24 0053 01

20190525 Uhrzeit 19 48 47 0085 01

20190525 Uhrzeit 20 05 12 0121 01

20190525 Uhrzeit 20 11 27 0145 01

20190525 Uhrzeit 20 12 10 0155 01

20190525 Uhrzeit 20 14 40 0177 01

20190525 Uhrzeit 20 16 15 0183 01

20190525 Uhrzeit 20 22 28 0203 01

20190525 Uhrzeit 20 25 35 0213 01

20190525 Uhrzeit 19 50 07 0089 01

Am Sonntag, 25.05.2019 wurde um 18:06 Uhr die Feuerwehr Waldaschaff - bereits zum dritten Einsatz an diesem Tag - zu einer abgestürzten Person im Ortsgebiet alarmiert.

Wegen des Stichwortes "THL - Rettung aus Höhen/Tiefen" wurden zeitgleich die Höhenrettungsgruppen der Feuerwehr Aschaffenburg und der Feuerwehr Großostheim sowie von der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg KBM Marco Eich mit hinzugezogen.
Bei Ankunft der ersten Rettungskräfte aus Waldaschaff konnte bestätigt werden, dass ein 75-jähriger Mann in eine rund 4 Meter tiefe und mit ca. 1 Meter Wasser gefüllte Zisterne gestürzt war.
Der Mann war ansprechbar und konnte sich noch mit eigener Kraft an einem Rohr festhalten. Sofort wurden Rettungsmaßnahmen eingeleitet, damit ein Feuerwehr-Sanitäter zu dem Mann herabsteigen konnte. Nach einer Gas-Messung konnte dieser gesichert über eine Steckleiter zu dem Verunglückten absteigen und den Mann gegen weiteres Abrutschen sichern sowie eine Erstversorgung durchführen.
Der Abgestürzte wurde mit einem Rettungsgeschirr schonend aus dem Wasserspeicher und dem nur ca. 60 Zentimeter breiten Schachtausgang gerettet. Nach gut zwanzig Minuten war der Mann bereits befreit.
Der Notarzt forderte aufgrund der unklaren Verletzungen sowie der Unterkühlung den Rettungshubschrauber Christoph 2 nach, um den Verletzten schnellstmöglich in ein Krankenhaus zu bringen. Der Landeplatz wurde ebenfalls von der Feuerwehr abgesichert.
Die Feuerwehr Waldaschaff war mit fünf Fahrzeugen und über 30 Kräften im Einsatz. Die First Responder-Gruppe war ebenfalls vor Ort.
Andre Ganz, FF Waldaschaff

Bild1

Bild2

Zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person, wurden die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn, am Dienstagmorgen, um 08:27 Uhr alarmiert. Zwischen der Kauppenbrücke und der Anschlussstelle Bessenbach/Waldaschaff, in Fahrtrichtung Frankfurt, war ein Pkw von der Fahrbahn abgekommen und landete zwischen einer Zaunanlage und der Leitplanke. Die junge Fahrerin des Fahrzeuges war in ihrem Fahrzeug eingeschlossen und musste durch die Feuerwehr befreit werden. 

Durch den Rettungsdienst wurde sie zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Vor Ort im Einsatz waren 25 Einsatzkräfte beider Wehren, mit 8 Fahrzeugen. Der Brandschutz wurde sichergestellt, die Einsatzstelle im dreispurigen Bereich mit zwei Verkehrssicherungsanhängern der Feuerwehr abgesichert und die Unfallstelle von Trümmern gereinigt. 

Zur genauen Unfallursache sowie zur Schadenhöhe, können wir keinerlei Aussagen machen. 

Noch während der Rückfahrt von dieser Einsatzstelle, wurden beide Wehren zu einem weiteren Unfall auf der A3 alarmiert, der dritte übrigens an diesem Tag, zu dem die beiden Feuerwehren alarmiert wurden.

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion 

Zu einem B3P „Brand im Gebäude – Person in Gefahr“ wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein sowie ein weiteres Löschfahrzeug aus der Gemeinde Kahl, in der vergangenen Nacht um 00:36 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte vor Ort in der Kurmainzer Straße (OT Dettingen), drang massiv Rauch aus dem Gebäude, zwei Frauen hatten bereits eine Person aus dem Wohnbereich bis in den Flur geschleppt, mussten dann aber auf Grund der starken Rauchentwicklung das Gebäude verlassen, beide hatten sich hierbei eine Rauchgasvergiftung zugezogen und wurden durch den Rettungsdienst später in ein Krankenhaus eingeliefert. Sofort gingen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor und fanden den Bewohner auf, dieser wurde nach draußen gebracht und von Feuerwehrleuten sowie einem sich privat vor Ort befindlichen Mitglied der BRK Bereitschaft, bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, versorgt. Hierbei zeigte sich wieder, wie wichtig die medizinische Ausbildung und Ausstattung auch bei der Feuerwehr ist. So werden in Karlstein auf jedem Löschfahrzeug ein Automatischer – Externer – Defibrillator kurz AED, sowie auf allen Fahrzeugen Notfallrucksäcke mit erweiterter Ausstattung (First Responder), vorgehalten. Beides konnte in diesem Fall erfolgreich eingesetzt werden.

Die Ursache der massiven Rauchentwicklung konnte dann sehr schnell, durch die Einsatzkräfte unter Atemschutz, beseitigt werden. Es folgten umfangreiche Lüftungsmaßnahmen im Gebäude, sowie mehrfache Kontrollen mit Wärmebildkameras. Parallel dazu wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet und weiträumig abgesperrt.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, Zugführer Guido Kaiser, konnte auf insgesamt 5 Fahrzeuge (3 x HLF/LF 20, 1 x Drehleiter, 1 x ELW) und insgesamt 32 Einsatzkräfte (davon 14 Atemschutzgeräteträger) zurückgreifen, er wurde unterstützt von Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Von Seiten des Rettungsdienstes waren zwei Regel Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Hintergrund Rettungswagen der Bereitschaft Alzenau, ein Einsatzleiter Rettungsdienst sowie die Helfer vor Ort der BRK Bereitschaft Karlstein im Einsatz.

Die Einsatzstelle wurde gegen 01:45 Uhr der Polizei übergeben und alle Kräfte fuhren zum Herstellen der Einsatzbereitschaft zurück in das Gerätehaus. Zur Schadenshöhe, Brandursache und dem Gesundheitszustand der betroffenen Personen können wir keinerlei Aussagen treffen.

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Stockstadt a. Main, Lkr. Aschaffenburg. Am Donnerstagnachmittag wurde die Feuerwehr Stockstadt um 16:51 Uhr zu einer Rauchentwicklung in einer Montagehalle eines Unternehmens in der Industriestraße alarmiert.
Dort waren in der Filteranlage einer Absaugung Holzreste in Brand geraten. Glücklicherweise hatte die automatische Löschanlage der Filteranlage ausgelöst und die offenen Flammen erstickt. In der Anlage hatte sich jedoch noch ein Schwelbrand entwickelt. Brandrauch drang beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte aus der Maschine.
Von der Feuerwehr wurde die Filteranlage mit Werkzeug geöffnet. Die ca. 3 Meter hohe Anlage musste teilweise demontiert werden, um an die Glutnester heranzukommen. Hierzu kamen auch eine Leiter und eine Rettungsplattform zur Anwendung. Diese wurden aus der Maschine geräumt und anschließend die Maschine mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.
Zwei Trupps unter Atemschutz standen mit einem C-Rohr in Bereitschaft. Durch das umsichtige Vorgehen der Einsatzkräfte konnte auf den Einsatz von Löschwasser verzichtet werden.
Die Feuerwehr Stockstadt war unter Kommandant und Einsatzleiter Frank Bott mit 5 Fahrzeugen und 24 Frauen und Männer bis 18:30 Uhr im Einsatz. Kreisbrandmeister Udo Schäffer war ebenfalls vor Ort.

Armin Lerch
Pressesprecher der Feuerwehr Stockstadt

Am Sonntag, 12.05.2019 um 20.54 Uhr wurde die Feuerwehr Hösbach mit dem Alarmstichwort „Container auf Garage gefallen“ alarmiert.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stellte sich folgendes Einsatzbild dar:

Ein Wechselcontainer war auf einer Seite abgesunken, nachdem das Holzbrett, auf dem die Containerfüße standen, gebrochen war. Der mit ca. 10 Paletten Streusalz beladene Container stürzte in der Folge dann gegen die auf dem Nachbargrundstück befindliche Garage. Aufgrund der recht unsicheren Position des Containers wurde der Haupteingang des Nachbarhauses abgesperrt und im weiteren Verlauf mit dem E-Werk Goldbach-Hösbach Kontakt aufgenommen, um zu prüfen ob und ggf. in welchem Ausmaß Kanäle oder dergleichen betroffen sein könnten. Durch die Polizei wurde der Grundstückseigentümer zur Einsatzstelle beordert. In Absprache zwischen dem Grundstückseigentümer, der Feuerwehr und der Polizei wurde dann ein mobiler Kran zur Einsatzstelle gerufen. Bis zum Eintreffen der Fachfirma wurde der Bereich durch die Feuerwehr abgesichert. Die Fachfirma bekam durch den Eigentümer den Auftrag, den Container an eine neue, gefahrlose Stelle umzusetzen. Gegen 23.30 Uhr war Einsatz für die FF Hösbach, die mit 3 Fahrzeugen und 18 Mann vor Ort war, beendet.

Am Montag früh, 13.05.2019 gegen 01.00 Uhr wurde die Feuerwehr durch die Polizei zu einer Vermisstensuche hinzugezogen. Im Bereich Wolfslauf in Hösbach war ein über 80-jähriger Mann schon seit 18 Uhr am Sonntagabend nicht mehr gesehen worden. Gegen 01.00 Uhr wurde zunächst die Führung der Feuerwehr und des Rettungsdienstes von der Polizei verständigt. In einer ersten Lagebesprechung wurden die weiteren Maßnahmen abgestimmt. Gegen 01.40 Uhr wurden dann die Feuerwehren Hösbach und Wenighösbach, die Drohne der FF Karlstein, die Bergwacht und die Drohne der Bergwacht Hösbach, Rettungshunde der Feuerwehr Trennfurt und des BRK Aschaffenburg sowie ein Polizeihubschrauber alarmiert.

Es folgte die Aufteilung der Suchgebiete und die Einteilung der Mannschaften. Um 02.36 Uhr wurde die bereits unterkühlte, hilflose Person von einem Suchtrupp der Feuerwehr aufgefunden und dem Rettungsdienst übergeben.

Die Gesamteinsatzleitung oblag der Polizeiinspektion Aschaffenburg. Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte mit 14 Fahrzeugen von Feuerwehr, Polizei und Bergwacht in die Suche eingebunden. Weiterhin waren noch auf Anfahrt die FF Trennfurt mit 2 Fahrzeugen, 10 Einsatzkräften und 8 Rettungshunden sowie das BRK Aschaffenburg mit 7 Einsatzkräften und 2 Rettungshunden. Auch der alarmierte Polizeihubschrauber wurde nicht mehr an der Einsatzstelle benötigt.

Nach Einsatzende kamen die Verwandten des Mannes am Feuerwehrhaus in Hösbach vorbei um sich persönlich bei den Einsatzkräften für ihre Hilfe zu bedanken.

Tobias Brinkmann, Kdt. FF Hösbach

Am heutigen Dienstag, 14.05.2019 wurden um 10:25 Uhr die Feuerwehren Weibersbrunn und Waldaschaff mit dem Alarmstichwort "Brand Gartenhütte" in die Jakob-Gross-Straße nach Weibersbrunn alarmiert. Beim Eintreffen brannte eine Gartenhütte mit angebautem Hasenstall am Hang hinter dem Anwesen. Einsatzleiter Michael Böhmerl, stellvertretender Kommandant der FF Weibersbrunn, schickte gleich einen Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vor. Von der FF Waldaschaff wurde eine zweite Leitung aufgebaut und ein weiterer Atemschutztrupp zur brennenden Hütte vorgeschickt. Bereits nach kurzer Zeit konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Neben den zwei Trupps unter Pressluftatmern war eine Wärmebildkamera und diverses Handwerkzeug im Einsatz. Die Feuerwehren aus Weibersbrunn und Waldaschaff waren mit vier Fahrzeugen und 19 Aktiven vor Ort. Der Rettungsdienst sicherte den Einsatz mit einem Rettungswagen ab. Auch die Polizei und der zuständige Kreisbrandmeister Marco Eich waren an der Einsatzstelle. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnten zwei im Hasenstall lebende Hasen leider nicht mehr gerettet werden, verletzte Personen gab es glücklicherweise keine. Der Einsatz endete um 11.30 Uhr.

PHOTO 2019 05 14 11 59 29 01

PHOTO 2019 05 14 11 59 27 01

PHOTO 2019 05 14 11 59 28 01

Am Donnerstag um 9.30 Uhr wurde der ILS Bayerischer Untermain ein Kellerbrand in Johannesberg, Altstadt gemeldet.
Der Anrufer schilderte, dass es im Keller in einem Wohnhaus in Johannesberg, Altstadt brennen würde und der Rauch schon aus den Fenstern dringt.
Die Leitstelle alarmierte darauf hin die Feuerwehren Johannesberg, Rückersbach, Steinbach, Glattbach und die Drehleiter aus Aschaffenburg. Beim Eintreffen der ersten Kräfte war die Lage so, wie der Anrufer mitgeteilt hatte. Aus dem Keller drang dichter Rauch - sofort ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr vor und konnte innerhalb kurzer Zeit das Feuer löschen. Offenbar hat durch einen technischen Defekt ein Radio Feuer gefangen und das Feuer griff auf weitere Einrichtungsgegenstände im Keller über. Die Bewohner des Hauses hat das Gebäude bereits verlassen. Zur Belüftung des Kellers wurde noch ein Hochdrucklüfter eingesetzt.
Unter der Leitung von Andreas Sauer (1. Kommandant der FF Johannesberg) kamen 24 Einsatzkräfte mit 5 Fahrzeugen zum Einsatz. Kreisbrandinspektior Frank Wissel war ebenfalls an der Einsatzstelle.
Von Seiten des Rettungsdienstes war ein Rettungswagen vor Ort. 
Einsatzdauer: 1,5 Stunden
KBI Frank Wissel 

An insgesamt 3 Schulungstagen haben sich die Mitglieder der „Schnelleinsatzgruppe (SEG) Drohne“ der Feuerwehr Karlstein theoretisch und praktisch fortgebildet und den Kenntnisnachweis für das Steuern von unbemannten Luftfahrtgeräten vor einer vom Luftfahrtbundesamt zertifizierten Stelle erfolgreich abgelegt.
Die Feuerwehr Karlstein verfügt seit Jahren über eine Drohne. Diese wurde in der Vergangenheit zu zahlreichen Einsätzen u.a. bei Vermisstensuchen, zum Aufspüren von Glutnestern bei Waldbränden oder zur Lageerkundung und Dokumentation bei Großschadenslagen alarmiert.
Da sich die Drohne als Einsatz- und Führungsmittel bewährt hat, wurde vom Landkreis Aschaffenburg im vergangenen Jahr eine Drohne des Typs DJI Matrice 200 inklusive hochauflösender Kamera und zusätzlicher Wärmebildkamera sowie weiterem Zubehör beschafft und bei der FF Karlstein stationiert. Diese Drohne hat ein Abfluggewicht von etwas weniger als 5 kg.
Personen, die eine Drohne mit einem Abfluggewicht von mehr als 2 kg steuern wollen, benötigen nach der Drohnenverordnung hierzu einen Kenntnisnachweis. Obwohl die Feuerwehren von dieser Vorschrift im Einsatzfall befreit sind, haben die Feuerwehrleute der FF Karlstein diesen Kenntnisnachweis nun abgelegt.
Stefan Arbes von der Edition Fin Gadar GmbH hat die 8 Teilnehmer am Samstag, 27.04.2019 und Sonntag, 28.04.2019 in insgesamt 16 theoretischen Unterrichtsstunden intensiv auf die Prüfung vorbereitet. So wurden u.a. die Themen Luftrecht, Aufbau und Steuerung von UAV (unbemannte Fluggeräte), Meteorologie, Flugbetrieb und Navigation sowie das Verhalten bei Störungen im Flugbetrieb eingehend behandelt. Alle Teilnehmer haben die anschließende Prüfung erfolgreich abgelegt.
Am Sonntag, 05.05.2019 war dann Praxistag. Auf einem Übungsgelände in Bessenbach mussten die Lehrgangsteilnehmer verschiedenste Flugübungen absolvieren. So galt es u.a. eine mit heißem Wasser gefüllte Thermoskanne mit Hilfe der Wärmebildkamera zu lokalisieren, um den Drohnenpiloten das Erkennen von Glutnestern bei Vegetationsbränden oder auch das Auffinden von vermissten Personen zu vermitteln. Auch das Navigieren und Landen ohne GPS-Unterstützung war Teil der praktischen Ausbildung. Am Ende des Tages konnten die Teilnehmer viele Tipps und Anregungen für künftige Einsätze mit nach Hause nehmen.

An der Schulung haben folgende Feuerwehrleute teilgenommen:

FF Karlstein:

Marcus Engler

Florian Faller

Henning Grabowski

Niklas Holthusen

Michael Kellner

Alois Rickert

Andreas Weigand

KBM Thomas Rollmann

Drohnenschulung 018 01

Drohnenschulung 011 01

IMG 9039 01

Drohnenschulung 023 01

Drohnenschulung 027 01

Drohnenschulung 028 01

Drohnenschulung 029 01

IMG 0375 01

IMG 0382 01

IMG 0390 01

IMG 0407 01

 MG 9151 01

Drohnenschulung 031 01

Drohnenschulung 036 01

Drohnenschulung 037 01

Drohnenschulung 040 01

Drohnenschulung 047 01

Drohnenschulung 049 01

Drohnenschulung 064 01

Drohnenschulung 070 01

Auf der BAB 3 zwischen den Anschlussstellen Bessenbach/Waldaschaff und Hösbach in Fahrtrichtung Frankfurt, ist es heute Morgen um 4.45 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.

Aus bisher unbekannter Ursache ist ein Pkw der Van-Klasse auf einen Lkw aufgefahren. Der Fahrer des Pkw-Van war massiv in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Die Feuerwehren Bessenbach und Waldaschaff waren mit 9 Fahrzeugen und 52 Personen vor Ort und befreiten den Pkw-Fahrer mit hydraulischen Rettungsgeräten. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und Notarztes betreuten die First-Responder der Feuerwehren Bessenbach und Waldaschaff die Person.

Bei der technischen Rettung wurden mehrere Rettungsscheren, Spreizer und Zylinder eingesetzt.

Die Autobahn war während dieser Arbeiten voll gesperrt - der Verkehr wurde durch die Feuerwehr abgeleitet. Zur weiteren Verkehrsregelung am Kreisel in Hösbach-Bahnhof wurde noch die FF Hösbach-Bahnhof eingesetzt.

Feuerwehr Einsatzleiter Martin Gadau (Feuerwehr Bessenbach) wurde durch KBI Otto Hofmann unterstützt. Zur Unfallursache, Schadenshöhe und den Verletzungen können wir keinerlei Auskunft geben.

(Bericht Frank Wissel – Kreisbrandinspektion)

Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion

Verkehrsunfall mit PKW, zwei Schwerverletzte Personen 

Am frühen Karfreitagmorgen gegen halb eins wurde die Feuerwehr Stadt Alzenau zu einem Verkehrsunfall in die Seestraße alarmiert. Der Fahrer eines mit zwei Personen besetzten Fahrzeuges verlor von Wasserlos kommend  auf Höhe der Polizeiinspektion die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Fahrzeug querte  die Gegenfahrspur und fuhr in eine angrenzende Böschung. Dort traf es eine Baumgruppe, schleuderte zurück,  überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Fahrer und Beifahrer verletzen sich schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich.

Beide Fahrzeuginsassen  hatten unterstützt durch Ersthelfern vor Eintreffen der Alzenauer Kräfte das Fahrzeug verlassen. Eine Person wurde bereits vom Rettungsdienst versorgt, für die andere übernahmen Feuerwehrsanitäter bis zum  Eintreffen des zweiten  Rettungswagens die Versorgung und  Betreuung. Weitere Kräfte der Feuerwehr Alzenau sperrten die Seestraße im betroffenen Bereich, stellten den Brandschutz, sicherten die Einsatzstelle und leuchteten diese für die Unfallaufnahme aus.  Nach der Bergung des des Fahrzeuges wurde die Fahrzeugbaterrie abgeklemmt und ausgelaufene Betriebsmittel gebunden. Ein getroffener und dadurch umgeknickter Baum wurde mit einer Motorkettensäge zerteilt und vom angrenzenden Radweg entfernt. Abschließend reinigte die Feuerwehr Radweg und Fahrbahn.

Alarmzeit: 00:28 Uhr

Eingesetzte Fahrzeuge:

- Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug ALZ 40/1 (HLF 20)

Sonstige Kräfte:
- Notarzt 
- Rettungsdienst BRK Aschaffenburg Kreisverband
- Rettungsdienst DRK Rettungsdienst Main-Kinzig gGmbH
- Einsatzleiter Rettungsdienst Malteser Hilfsdienst Aschaffenburg

Feuerwehr Stadt Alzenau

In der Nacht auf Karfreitag, um 0.50 Uhr, wurden die Feuerwehren Krombach und Schöllkrippen sowie Kreisbrandinspektor Frank Wissel, zu einem Balkonbrand nach Krombach in die Schlemmgasse alarmiert.

Die Bewohner der Wohnung wurden von einem Rauchmelder geweckt - hier zeigt sich erneut, wie wichtig Rauchmelder sind - und stellten fest, dass Gegenstände auf dem Balkon brannten. Sofort wurde über Notruf 112 die Feuerwehr gerufen, welche nach dem Eintreffen vor Ort, dass Feuer auf dem Balkon mit einem Strahlrohr und Kleinlöschgerät bekämpfte.

Glücklicherweise wurde das Feuer frühzeitig bemerkt, die Glasscheibe der Balkontüre hatte bereits einen Sprung, wäre diese geplatzt, hätte das Feuer wahrscheinlich auf die Wohnung über gegriffen. Dies konnte aber durch die schnell eintreffende Feuerwehr noch verhindert werden.  

Nach der Brandbekämpfung wurde die verrauchte Wohnung durch die Einsatzkräfte belüftet, hierzu kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz.

Vorsorglich wurden 3 Bewohner – welche unter Schock standen - dem Rettungsdienst vorgestellt.

Einsatzleiter Wolfgang Bedel (Krombach), hatte 37 Einsatzkräfte zur Verfügung. Einsatzdauer: 1,5 Stunden

Über die Brandursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Aussage treffen.

Frank Wissel 

Kreisbrandinspektor

Heute wurden um 15.11 Uhr die Feuerwehren Weibersbrunn, Waldaschaff und der diensthabende Kreisbrandmeister Markus Rohmann zu einem Waldbrand nach Weibersbrunn in den Bereich Pottaschenkuppel alarmiert.
Aufmerksame Zeugen hatten die Leitstelle Untermain über das Brandereignis informiert. Bereits auf der Anfahrt konnte eine starke Rauchentwicklung festgestellt werden. Bei Eintreffen wurden sofort 3 C-Rohre vorgenommen um den Brand einzudämmen. Durch das schnelle Handeln konnte das Feuer auf eine Fläche von ca. 450m2 begrenzt werden. 

Die Feuerwehr war mit 5 Fahrzeugen und 20 Personen vor Ort. Zur Absicherung der Einsatzkräfte stand ein Rettungswagen vor Ort in Bereitschaft, musste aber glücklicherweise nicht eingreifen. 

Zur Schadenhöhe und Brandursache können wir keine Angaben machen.
Kurzmeldung von
KBM Markus Rohmann 
Kreisbrandinspektion Aschaffenburg
IMG 9894

Kurzbericht von KBM Martin Hock 

Am letzten Samstag waren das Fachreferat 2 mit Feuerwehrleuten aus dem Landkreis zum Praxis-Seminar „Abdichten und Auffangen im Gefahrstoffeinsatz“ bei der WF Infraserv GmbH & Co. Höchst KG in Frankfurt am Main.

Zunächst stellte der stellv. Leiter der WF uns das TUIS System vor, bei dem die WF Infraserv eine tragende Säule ist. Er berichtete hier aus den Erfahrungen einer TUIS Feuerwehr. Im zweiten Teil seines Vortrages ging er auf die praktische Umsetzung theoretischer Lehrinhalte der Feuerwehr Ausbildung ein. Dieser Teil wurde abgeschlossen von einem Experimentalvortrag mit Gefahrstoffen, wie sie auch bei uns in größeren Mengen vorkommen. 

Der dritte Teil stand unter dem Motto „Abdichten und Auffangen“. Hier wurden ausführlich die vorhandenen und erprobten, sowie die neu beschafften Mittel vorgestellt und vorgeführt. Es sind Gerätschaften bei Leckagen an Tanks aus unterschiedlichen Materialien, sowie deren Schweißnähten und auch Dichtmaterial für die unterschiedlichsten Stellen an Rohrleitungen.

Zum Abschluss hatten wir noch die Gelegenheit uns den ansehnlichen Fuhrpark und die Werks-Leitstelle anzuschauen. Hier kommen einige deutlich größere Fahrzeuge, als sie bei kommunalen Feuerwehren üblich sind, zum Einsatz. Z.B. ULF mit Pumpenleistung von 10.000 l/min, Teleskopmast 53, GW-Dekon und diverse Abrollbehälter für die verschiedensten Einsatzszenarien.

Martin Hock 

190413 Ifraserv

Pressemeldung des PP Unterfranken

MÖMBRIS, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Samstagabend ist in einem Einfamilienhaus aus noch ungeklärter Ursache ein Brand ausgebrochen. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt. Die Kripo Aschaffenburg führt die Ermittlungen.

Etwa gegen 21:00 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle die Mitteilung über einen Brand im Pfarrgraben ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte starke Rauchentwicklung festgestellt werden. Die örtlichen Feuerwehren aus Mömbris nd Alzenau waren jedoch schnell vor Ort und konnten ein Ausbreiten des Feuers verhindern. Die Bewohner konnten das Haus glücklicherweise selbstständig verlassen.

Die weiteren Ermittlungen werden noch vor Ort durch die Kripo Aschaffenburg übernommen. Neben der Brandursache versuchen diese nun auch den genauen Sachschaden zu klären.