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Verkehrsunfall mit PKW, zwei Schwerverletzte Personen 

Am frühen Karfreitagmorgen gegen halb eins wurde die Feuerwehr Stadt Alzenau zu einem Verkehrsunfall in die Seestraße alarmiert. Der Fahrer eines mit zwei Personen besetzten Fahrzeuges verlor von Wasserlos kommend  auf Höhe der Polizeiinspektion die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Fahrzeug querte  die Gegenfahrspur und fuhr in eine angrenzende Böschung. Dort traf es eine Baumgruppe, schleuderte zurück,  überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Fahrer und Beifahrer verletzen sich schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich.

Beide Fahrzeuginsassen  hatten unterstützt durch Ersthelfern vor Eintreffen der Alzenauer Kräfte das Fahrzeug verlassen. Eine Person wurde bereits vom Rettungsdienst versorgt, für die andere übernahmen Feuerwehrsanitäter bis zum  Eintreffen des zweiten  Rettungswagens die Versorgung und  Betreuung. Weitere Kräfte der Feuerwehr Alzenau sperrten die Seestraße im betroffenen Bereich, stellten den Brandschutz, sicherten die Einsatzstelle und leuchteten diese für die Unfallaufnahme aus.  Nach der Bergung des des Fahrzeuges wurde die Fahrzeugbaterrie abgeklemmt und ausgelaufene Betriebsmittel gebunden. Ein getroffener und dadurch umgeknickter Baum wurde mit einer Motorkettensäge zerteilt und vom angrenzenden Radweg entfernt. Abschließend reinigte die Feuerwehr Radweg und Fahrbahn.

Alarmzeit: 00:28 Uhr

Eingesetzte Fahrzeuge:

- Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug ALZ 40/1 (HLF 20)

Sonstige Kräfte:
- Notarzt 
- Rettungsdienst BRK Aschaffenburg Kreisverband
- Rettungsdienst DRK Rettungsdienst Main-Kinzig gGmbH
- Einsatzleiter Rettungsdienst Malteser Hilfsdienst Aschaffenburg

Feuerwehr Stadt Alzenau

In der Nacht auf Karfreitag, um 0.50 Uhr, wurden die Feuerwehren Krombach und Schöllkrippen sowie Kreisbrandinspektor Frank Wissel, zu einem Balkonbrand nach Krombach in die Schlemmgasse alarmiert.

Die Bewohner der Wohnung wurden von einem Rauchmelder geweckt - hier zeigt sich erneut, wie wichtig Rauchmelder sind - und stellten fest, dass Gegenstände auf dem Balkon brannten. Sofort wurde über Notruf 112 die Feuerwehr gerufen, welche nach dem Eintreffen vor Ort, dass Feuer auf dem Balkon mit einem Strahlrohr und Kleinlöschgerät bekämpfte.

Glücklicherweise wurde das Feuer frühzeitig bemerkt, die Glasscheibe der Balkontüre hatte bereits einen Sprung, wäre diese geplatzt, hätte das Feuer wahrscheinlich auf die Wohnung über gegriffen. Dies konnte aber durch die schnell eintreffende Feuerwehr noch verhindert werden.  

Nach der Brandbekämpfung wurde die verrauchte Wohnung durch die Einsatzkräfte belüftet, hierzu kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz.

Vorsorglich wurden 3 Bewohner – welche unter Schock standen - dem Rettungsdienst vorgestellt.

Einsatzleiter Wolfgang Bedel (Krombach), hatte 37 Einsatzkräfte zur Verfügung. Einsatzdauer: 1,5 Stunden

Über die Brandursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Aussage treffen.

Frank Wissel 

Kreisbrandinspektor

Heute wurden um 15.11 Uhr die Feuerwehren Weibersbrunn, Waldaschaff und der diensthabende Kreisbrandmeister Markus Rohmann zu einem Waldbrand nach Weibersbrunn in den Bereich Pottaschenkuppel alarmiert.
Aufmerksame Zeugen hatten die Leitstelle Untermain über das Brandereignis informiert. Bereits auf der Anfahrt konnte eine starke Rauchentwicklung festgestellt werden. Bei Eintreffen wurden sofort 3 C-Rohre vorgenommen um den Brand einzudämmen. Durch das schnelle Handeln konnte das Feuer auf eine Fläche von ca. 450m2 begrenzt werden. 

Die Feuerwehr war mit 5 Fahrzeugen und 20 Personen vor Ort. Zur Absicherung der Einsatzkräfte stand ein Rettungswagen vor Ort in Bereitschaft, musste aber glücklicherweise nicht eingreifen. 

Zur Schadenhöhe und Brandursache können wir keine Angaben machen.
Kurzmeldung von
KBM Markus Rohmann 
Kreisbrandinspektion Aschaffenburg
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Kurzbericht von KBM Martin Hock 

Am letzten Samstag waren das Fachreferat 2 mit Feuerwehrleuten aus dem Landkreis zum Praxis-Seminar „Abdichten und Auffangen im Gefahrstoffeinsatz“ bei der WF Infraserv GmbH & Co. Höchst KG in Frankfurt am Main.

Zunächst stellte der stellv. Leiter der WF uns das TUIS System vor, bei dem die WF Infraserv eine tragende Säule ist. Er berichtete hier aus den Erfahrungen einer TUIS Feuerwehr. Im zweiten Teil seines Vortrages ging er auf die praktische Umsetzung theoretischer Lehrinhalte der Feuerwehr Ausbildung ein. Dieser Teil wurde abgeschlossen von einem Experimentalvortrag mit Gefahrstoffen, wie sie auch bei uns in größeren Mengen vorkommen. 

Der dritte Teil stand unter dem Motto „Abdichten und Auffangen“. Hier wurden ausführlich die vorhandenen und erprobten, sowie die neu beschafften Mittel vorgestellt und vorgeführt. Es sind Gerätschaften bei Leckagen an Tanks aus unterschiedlichen Materialien, sowie deren Schweißnähten und auch Dichtmaterial für die unterschiedlichsten Stellen an Rohrleitungen.

Zum Abschluss hatten wir noch die Gelegenheit uns den ansehnlichen Fuhrpark und die Werks-Leitstelle anzuschauen. Hier kommen einige deutlich größere Fahrzeuge, als sie bei kommunalen Feuerwehren üblich sind, zum Einsatz. Z.B. ULF mit Pumpenleistung von 10.000 l/min, Teleskopmast 53, GW-Dekon und diverse Abrollbehälter für die verschiedensten Einsatzszenarien.

Martin Hock 

190413 Ifraserv

Pressemeldung des PP Unterfranken

MÖMBRIS, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Samstagabend ist in einem Einfamilienhaus aus noch ungeklärter Ursache ein Brand ausgebrochen. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt. Die Kripo Aschaffenburg führt die Ermittlungen.

Etwa gegen 21:00 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle die Mitteilung über einen Brand im Pfarrgraben ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte starke Rauchentwicklung festgestellt werden. Die örtlichen Feuerwehren aus Mömbris nd Alzenau waren jedoch schnell vor Ort und konnten ein Ausbreiten des Feuers verhindern. Die Bewohner konnten das Haus glücklicherweise selbstständig verlassen.

Die weiteren Ermittlungen werden noch vor Ort durch die Kripo Aschaffenburg übernommen. Neben der Brandursache versuchen diese nun auch den genauen Sachschaden zu klären.

Zur Unterstützung bei einem Waldbrand im hessischen Großkrotzenburg, wurde aus dem Zugkonzept des Landkreises Aschaffenburg, der LZ 02 Karlstein/Kahl, am Donnerstag um 13:38 Uhr alarmiert. Ein solcher Standardlöschzug besteht im Lkr. Aschaffenburg immer aus einem Führungsfahrzeug und zwei Löschfahrzeugen. Situationsbedingt wird dieser noch um ein Sonderfahrzeug, je nach Einsatzauftrag, ergänzt. In diesem Fall rückte noch ein Tanklöschfahrzeug mit aus. Im Laufe des Einsatzes wurde noch das TLF 24/50 der Stadt Alzenau, der GW-U mit Waldbrand Equipment aus Karlstein, sowie der MTW aus Karlstein mit der Einsatzdrohne nachgefordert. Die letzten Bayerischen Kräfte kehrten um 17:38 Uhr in ihr Gerätehaus zurück.

Durch unsere Kräfte wurden mehrere Aufgaben abgewickelt, so speiste das Tanklöschfahrzeug aus Karlstein in die Wasserversorgung der Einsatzstelle ein. Es wurde ständig mit frischem Wasser von den Löschfahrzeugen aus Kahl und Karlstein sowie dem Tanklöschfahrzeug aus Alzenau versorgt, diese fuhren das Nass im Pendelverkehr an die Einsatzstelle. Die Mannschaften der Löschfahrzeuge beteiligten sich an der direkten Brandbekämpfung mit den Waldbrandwerkzeugen des GW-U, hier vor allem bei den Nachlöscharbeiten im Unterholz und dem Boden. Die Drohne dokumentierte zuerst die Einsatzstelle aus der Luft, schaute nach weiteren Brandstellen und überprüfte mit einer Wärmebildkamera die Flächen auf Glutnester. Das Führungsfahrzeug registrierte alle Bayerischen Kräfte und dokumentierte deren Einsatz, auch hielten sie Verbindung zur Heimat Leitstelle in Aschaffenburg und den Gerätehäusern.

Neben den genannten Kräften aus Bayern, waren natürlich noch Einsatzkräfte aus Hessen im Einsatz. Großkrotzenburg, Stadt- und Stadteilwehren aus Hanau und Langenselbold seien hierfür nur stellvertretend genannt. Ca. 80 bis 100 Einsatzkräfte, mit mehr als 15 Fahrzeugen waren im Einsatz um das Feuer Herr bekämpfen.

Zur Brandursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Angaben machen.

Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion 

Laufach „Zugunglück zwischen Heigenbrücken und Laufach, Rauchentwicklung aus Eisenbahnwaggon, mehrere schwerverletzte und eingeklemmte Personen“, so lautete am Montagabend die Alarmdurchsage für die Feuerwehren Heigenbrücken, Jakobsthal, Heinrichsthal und Rothenbuch sowie Kreisbrandmeister Markus Rohmann. Auf der (alten) Bahnlinie zwischen Frankfurt und Würzburg kam es auf Höhe des Hainer Seebachtals zu einem fiktiven Zugunglück am dort abgestellten Eisenbahnwaggon. Das Übungsszenario spiegelte einen Brand in einem Personenwaggon mit starker Verrauchung und zahlreichen Verletzten. Insgesamt galt es elf, größtenteils schwerverletzte Personen aus und um den Waggon zu retten.

Einsatzleiter und Kommandant der Feuerwehr Heigenbrücken, Tobias Dehniger konnte auf insgesamt rund 60 Einsatzkräfte aus Reihen der Feuerwehr zurückgreifen. Zusätzlich wurde er von KBM Markus Rohmann unterstützt. Es wurden eine Einsatzleitung sowie mehrere Einsatzabschnitte gebildet. Weiter wurde nach der Freischaltung der Oberleitung diese geerdet und eine Wasserversorgung vom Rettungsplatz „Tunnel Hain“ zur Einsatzstelle aufgebaut. Die Arbeit der Feuerwehr umfasste die Schaffung mehrere Zuwege, die Personenrettung samt Erstversorgung, die Brandbekämpfung und die Entrauchung des Waggons. Übungs-Notfallmanager Udo Schäffer bestätigte die Freischaltung und begleitete die Erdung der Oberleitung durch die Kameraden der Feuerwehr Heigenbrücken.

Ebenfalls an der Übung teilgenommen haben das BRK Laufach und das BRK Sailauf, welche die verletzten Personen entgegengenommen, gesichtet und erstversorgt haben. Von Seiten des Rettungsdienstes wurde der „MANV 25“ ausgelöst. 

Als Übungsbeobachter begleiteten KBI Otto Hofmann, KBI Frank Wiesel, KBM Marco Eich und Führungsdienstgrade der FEUERWEHR Gemeinde Laufach das Übungsszenario.

Die Übungsvorbereitung übernahm federführend Frank Merget von der Feuerwehr Gemeinde Laufach. Die Verletzten sowie die Meldungen der Leitstelle Bayerischer Untermain wurden ebenfalls von den Laufacher Feuerwehrkräften eingespielt, die mit 25 Personen in das Übungsgeschehen eingebunden waren. Die Gesamtleitung oblag KBM Udo Schäffer.

Vielen Dank ALLEN Beteiligten!

text & bild: Christian Münstermann, FF Laufach

25 2019 04 08 Eisenbahnübung Einheiten Hochspessart 5C9A8690 01

Übung Laufach 2019 04 08 FW Hochspessart 6 von 8 01

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Zum vierten Mal bot das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg ein Grundseminar für neue Betreuerinnen und Betreuer von Kinderfeuerwehren an. Der Einladung waren 30 Frauen und Männer aus dem Landkreis Aschaffenburg und aus dem Nachbarlandkreis Miltenberg gefolgt. So konnte Fachreferatsleiter Kreisbrandmeister Volker Hock am Samstag, den 30. März pünktlich um 08.00 Uhr die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Schulungsraum der Feuerwache Großostheim begrüßen. Anschließend folgten die Themen Rechtsgrundlagen, Umgang mit neuen Medien und Spiele zur Gruppenstärkung. Nach einem sehr guten Mittagessen ging es mit den Unterrichtseinheiten Didaktik bei Kindern, UVV das kindersichere Feuerwehrhaus, Brandschutzerziehung in der Kinderfeuerwehr und dem Gestalten von Gruppenstunden bis 16.30 Uhr weiter. Als Referenten standen neben den Fachreferatsmitgliedern je ein Mitarbeiter des Jugendamtes Aschaffenburg und des Mehrgenerationenhauses MOSAIK Großostheim zur Verfügung. Zum Abschluss des Tages konnten die Teilnehmer ihre Eindrücke und Meinungen bei der Aussprache dem Fachreferatsteam mitteilen. Im Ergebnis konnte alle sehr viele Informationen, Anregungen und allerhand Wissenswertes rund um und für ihre Kinderfeuerwehren mit nach Hause nehmen. Volker Hock bedankte sich bei allen dass sie sich die Zeit für diese Schulung genommen hatten und wünschte allen viel Erfolg mit ihren Kindergruppen.

Volker Hock, KBM
Leiter Fachreferat Kinderfeuerwehr

Seminar 2019 01

Am Sonntag, 31.03.2019 haben in Mömbris-Hohl 27 Teilnehmer aus Feuerwehren des gesamten Landkreises die Zwischenprüfung der Modularen Truppausbildung erfolgreich bestanden. Die Teilnehmer haben von Ende Oktober bis Ende März, unterbrochen durch eine Winterpause, an insgesamt 6 Wochenenden in Hohl das Basismodul besucht. Diesem Basismodul folgen nun noch 5 eintägige Zusatzmodule und die abschließende Abschlussprüfung bis die Modulare Truppausbildung mit der Truppführer-Qualifikation abgeschlossen ist.

Wir gratulieren allen Teilnehmern ganz herzlich zur ersten bestandenen Stufe ihrer „Feuerwehr-Laufbahn“.

MTA 2019 Hohl Gruppenbild 01

Bereits mehrfach diese Woche, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, zu ausgelösten Brandmeldeanlagen (BMA) bei verschiedensten Firmen alarmiert. Auch heute am Freitag (29.03.2019), riefen um 15:14 Uhr die Meldeempfänger zum Einsatz. Im Gewerbegebiet „Am Sportplatz“ hatte eine BMA ausgelöst. Alarmiert nach BMA groß, rückte an das Objekt ein erweiterter Löschzug, unter der Einsatzleitung des stv. Kommandanten Thomas Merget, aus. Er wurde unterstützt von einem Vertreter der Kreisbrandinspektion, KBI Frank Wissel. 

Beim eintreffen des ersten Fahrzeuges vor Ort, wurde eine starke Rauchentwicklung im Gebäude, sowie ein brennendes Bauteil außerhalb des Gebäudes festgestellt. Nach Aussage der Mitarbeiter waren keine Mitarbeiter mehr im Gebäude, sowie alles brennende Material bereits nach draußen geschafft. Sofort ging ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude zur Erkundung, Belüftung und Kontrolle vor. Mit einem S-Schlauch wurde das brennende Material im Außenbereich abgelöscht. Zur Sicherheit wurde das Brandgut, vor dem abrücken, in einem Wasserbad abgelegt und den verantwortlichen Mitarbeitern zur weiteren Kontrolle übergeben. 

Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, welche mit je einem Führungsfahrzeug, Hilfeleistungslöschfahrzeug, Drehleiter, Löschfahrzeug, Tanklöschfahrzeug und P250 D angerückt war, verließ nach etwa 45 Minuten die Einsatzstelle und stellte im Gerätehaus die Einsatzbereitschaft wieder her. Insgesamt waren 22 Einsatzkräfte vor Ort im Einsatz. 

Verletzte Personen gab es glücklicherweise keine zu verzeichnen. Zur Brandursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Aussagen treffen. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Am Samstag, 23.03.2019 fand die 1. MTA-Abschlussprüfung des Jahres 2019 in Schimborn statt. 16 Teilnehmer aus den Feuerwehren Bessenbach, Feldkahl/Rottenberg, Hemsbach, Kleinostheim, Schimborn, Schöllkrippen und Waldaschaff haben nach theoretischer und praktischer Prüfung von KBM Thilo Happ ihr Zeugnis über die erfolgreich abgelegte Modulare Truppausbildung und die damit verbundene Truppführerqualifikation erhalten.
Wir gratulieren allen Teilnehmern zur bestandenen Prüfung.
Die nächste MTA-Abschlussprüfung findet am 02.11.2019 in Großostheim statt.

mta1 009

Seit dem 24. März 2019 verfügen die Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg über 19 neue Atemschutzgeräteträger/Innen.

An den nächsten Wochenenden stehen noch zwei weitere Module der Atemschutzausbildung an.

Das Modul „Zusatzausrüstung im Atemschutzeinsatz“ und die erste „Wärmegewöhnung“ in der gasbefeuerten Brandübungsanlage in Goldbach als erste Stufe der sogenannten „Heißausbildung“.

Den Abschluss der Atemschutzgeräteträgerausbildung bildet dann, nach ca. einem halben Jahr Übungs- und Einsatzerfahrung, die zweite Stufe der „Heißausbildung“ im holzbefeuerten Brandübungscontainer in Stockstadt. Diese Ausbildungseinheit staffelt sich in drei Teile:

  1. Theoretischer Teil – Sicherheitsunterweisung
  2. Praktischer Teil I – Strahlrohrtraining
  3. Praktischer Teil II - Durchgang Brandübungscontainer

Wir gratulieren den Teilnehmern des Lehrgangs:

Feuerwehr: Name: Vorname:
Albstadt Jäger Daniel
Bessenbach Fuchs Sebastian
Blankenbach Dorn Marco
Blankenbach Gramlich Nico
Großostheim Wagner-Habekus Torsten
Hörstein Bott Jonas
Hösbach Calik Tolga
Johannesberg Kraus  Michael
Johannesberg Herrmann Andreas
Johannesberg Wombacher Maria-Theresa
Kahl am Main Volz Sabrina
Kahl am Main Völker Katja
Karlstein Namyslo Johannes
Kleinkahl Maidhof Nicolai
Mainaschaff Schade  Jan
Steinbach Jakait Matthias
Steinbach Zilch Yannik
Stockstadt Körbel Elias
Stockstadt Hügel Tobias

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Am Freitag, 23.03.2019 fand im „Haus des Gastes“ in Mespelbrunn die diesjährige Kommandanten- und Verbandsversammlung der Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg statt.

Nach der Begrüßung durch Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer stellt die 1. Bürgermeisterin der Gemeinde Mespelbrunn, Frau Stephanie Fuchs, ihre rund 2.200 Einwohner zählende Gemeinde vor und dankte den zahlreich erschienenen Feuerwehrführungskräften für ihr ehrenamtliches Engagement.

Danach gab KBR Ostheimer seinen Jahresbericht ab:

„Mit 2646 Aktiven in den 61 Freiwilligen Feuerwehren und den drei Werkfeuerwehren ist, wie auch schon im Vorjahr, ein weiterer leichter Aufwärtstrend um 58 Aktive zu verzeichnen.

Mit aktuell 610 Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren sind leider 24 Jugendliche weniger in den Jugendfeuerwehren der 61 Freiwilligen Feuerwehren zu verzeichnen. Die Anzahl der Mädchen und jungen Frauen in den Jugendgruppen stagniert bei derzeit 164. Der weibliche Anteil in den Jugendgruppen entspricht somit ca. 27 %.

Von den 2646 Aktiven sind 359 Frauen. Das entspricht einem Anteil von 13,5 %, der sich auch in 2018 nicht verändert hat.

In mittlerweile 42 Freiwilligen Feuerwehren sind Kinderfeuerwehren gegründet worden, die erheblich zur Gewinnung von neuen Mitgliedern in den Jugendgruppen beitragen können. Dort sind zurzeit insgesamt 525 Kindern zwischen 6 und 11 Jahren organisiert. Der Trend zur Gründung von Kinderfeuerwehren hält weiter an.

Mit Zustimmung von Landrat Dr. Ulrich Reuter wurde zum 01.01.2019 eine neue Fach-KBM-Stelle für die Kinderfeuerwehrgruppen eingerichtet und mit Volker Hock besetzt, um die Gemeinden und die Feuerwehren ausreichend und kompetent zu beraten und zu unterstützen. Der erste Kreiskinderfeuerwehrtag im Juli 2018 in Großostheim ist ein toller Erfolg gewesen und wird mit einem zweiten Kreiskinderfeuerwehrtag am 01. Juni 2019 in Karlstein wiederholt.

Die Jugendarbeit nimmt einen großen Stellenwert ein. Neben den örtlichen Aktivitäten in den Jugendgruppen werden überörtliche Jugendveranstaltungen, wie das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager, die Winter-Ralley, Tagesausflüge, der jährliche Wissenstest und vieles mehr, durch die Kreisjugendfeuerwehr angeboten.

Der Landkreis Aschaffenburg hat zur Unterstützung der Kreisbrandinspektion zum 01.04.2018 mit Michael Bauecker erstmals die Brandschutzdienststelle im Landratsamt mit einem Mitarbeiter mit hauptamtlicher Feuerwehrausbildung besetzt. Hauptaufgabebereich ist der vorbeugende abwehrende Brandschutz.

Durch den tragischen Unfalltod von KBM Christian Schüssler musste die Fach-KBM-stelle Technik mit Jörg Klingmann neu besetzt werden.

Zum 01.01.2018 ist das Große Ehrenzeichen für 50 Jahre aktive Dienstzeit bei der Feuerwehr und den Hilfsorganisationen eingeführt worden. Theo Wissel von der FF Hohl war 2018 der erste gewesen, der auf 50 Jahre aktive Dienstzeit zurückblicken konnte. Es ist beschämend, dass bis heute leider noch keine Einigung über die Form einer zusätzlichen staatlichen Ehrengabe gefunden werden konnte.

Die Anzahl der Atemschutzgeräteträger ist um 26 Atemschutzgeräteträger gestiegen. Es stehen derzeit 983 Atemschutzgeräteträger in unserem Landkreis zur Verfügung. Der Landkreis leistet einen großen Beitrag zur Aus- und Fortbildung der Atemschutzgeräteträger mit seinem Atemschutzzentrum in Goldbach. Der gasbefeuerte Brandübungscontainer wird in diesem Jahr vom Freistaat saniert und um einen Container als 1. Obergeschoss deutlich erweitert.

Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 4.952 Einsätze, das sind durchschnittlich mehr als 13 Einsätze pro Tag. Eine so hohe Zahl an Einsätzen wurde noch nie in unserem Landkreis erreicht.

Neben 743 Brandmeldungen wurden 2952 technische Hilfeleistungen abgewickelt. Hinzu kamen 501 Fehlalarmierungen, wobei hier der größte Teil durch Fehlauslösungen von Brandmeldeanlagen verursacht wurde. Die hohe Zahl von Brandereignissen ist der großen Trockenheit im Sommer 2018 geschuldet. Brände in Wald und Flur beschäftigten wochenlang die Feuerwehren und bei den Hilfeleistungseinsätzen schlugen die wetterbedingten Einsätze auch 2018 wieder sehr hoch zu Buche.

Den größten Anteil an den technischen Hilfeleistungen hatte der Verkehr. Fast 1000 Einsätze waren bei Verkehrsunfällen mit Straßen- Schienen und Luftfahrzeug, Ölspuren auf Straße, auslaufender Treibstoff usw. erforderlich. An zweiter Stelle standen fast 800 wetterbedingte Einsatzlagen, wie Hochwasser, Sturm- und Unwetterschäden, gefolgt von 514 First-Responder-Einsätzen. Der Rest der Hilfeleistungen verteilte sich auf das breite Aufgabenfeld unserer Feuerwehren.

Künftig greift bei Unwetterlagen ein neues Konzept „Hilfe zur Selbsthilfe“ damit sich Bürger bei kleineren, einfachen Wasserschäden selbst helfen können. Den Betroffenen wird die nötige Technik von der Feuerwehr übergeben. Die Versicherungskammer Bayern hat dem Landkreis Aschaffenburg 50 Boxen mit je einer Tauchpumpe, einem Schlauch und einem FI-Schalter zur Verfügung gestellt. Der Landkreis Aschaffenburg ergänzte die Ausrüstung durch 10 Allzweck Wassersauger sowie 100 Wasserschieber. Die Gerätschaften sind bei der Feuerwehr in Blankenbach stationiert und werden auf Anforderung in die betroffene Gemeinde befördert und ausgegeben.

Bei 148 Feuerwehr-Sicherheitswachen produzierte die Feuerwehr präventiv Sicherheit für unsere Mitbürger, insbesondere bei der Absicherung von Veranstaltungen.

608 sonstige und freiwillige Tätigkeiten wurden von unseren Feuerwehren erbracht.

Bei den Bränden und Technischen Hilfen wurden 169 Personen gerettet.

Weitere 68 Menschen mussten über Feuerwehrleitern sowohl bei Bränden als auch bei technischen Hilfen gerettet werden. 19 Personen konnten nur noch tot geborgen werden. 7 Menschen wurden nach Wohnungsöffnungen tot vorgefunden.

284 Menschen betreuten und versorgten wir während Feuerwehreinsätzen.

391 Menschen erlebten bei First Responder Einsätzen ihre Feuerwehr als Helfer in höchster Not. Aber auch hier konnte bei weiteren 45 Menschen keine Hilfe mehr geleistet werden.

Im gesamten Landkreis werden an den verschiedensten Standorten die unterschiedlichsten Aus- und Fortbildungsveranstaltungen, beispielsweise die Lehrgänge für Absturzsicherung, Drehleitermaschinisten, Fahrzeugmaschinisten, Feuerwehrsanitäter, die Seminare zu Wohnungsöffnungen, zu Schaum mit dem Schaumübungsset oder mit dem Rauchhaus und zu neuen Fahrzeugtechniken oder die Fortbildungen wie für First Responder, die Winterschulung und vieles mehr angeboten. Ich danke allen Kreisausbildern und den einzelnen Standorten an denen die Veranstaltungen und Lehrgänge durchgeführt werden, dass sie sich alle für diese umfangreiche überörtliche Aus- und Fortbildung in unserem Landkreis einsetzen.“

Im Anschluss an den Bericht des Kreisbrandrates gab Schatzmeister Robert Etzel den Kassenbericht ab und stellte den Haushaltsplan für das Jahr 2019 vor. Auf Antrag des Kassenprüfers Roland Albert wurde die Vorstandschaft des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg e.V. einstimmig entlastet.

Landrat Dr. Ulrich Reuter dankte den Feuerwehrleuten für ihren Einsatz und ihr Engagement. Es gelte die Ausbildung und Ausstattung auf hohem Niveau zu halten. Daher habe der Landkreis auch die Gebührenordnung für das Atemschutzzentrum geändert und erhebe nun keine Gebühren mehr für Lehrgänge, Streckendurchgänge oder Seminare. Außerdem erstatte er dem Markt Goldbach nun zwei Vollzeitstellen im Atemschutzzentrum. Er zollte den Gemeinden einen großen Respekt, dass sie im Landkreis in hohem Maß in die Ausstattung der Feuerwehren, die darauf einen Anspruch haben, investieren und so ihre Wertschätzung für die Aufgaben der Feuerwehren zum Ausdruck bringen.

Landtagsabgeordneter Dr. Helmut Kaltenhauser (FDP) dankte in seinem Grußwort ebenfalls allen Feuerwehrleuten für ihren Einsatz.

Dr. Mast von der Projektgruppe DigiNet berichtete über den Sachstand bei der Einführung der digitalen Alarmierung in Bayern. Im Landkreis Aschaffenburg werde voraussichtlich Mitte 2020 die digitale Alarmierung eingeführt werden. Bis dahin müsse die Hardware der ILS entsprechend ertüchtigt sein, was allerdings bereits in der KW 21 und 22 des Jahres 2019 erfolgt. Die Gemeinden müssten für das Jahr 2020 entsprechende Haushaltsmittel einstellen. Die Tetra-Funkversorgung müsse an der einen oder anderen Stelle noch nachgebessert werden. Evtl. werden die Funkmeldeempfänger über eine landesweite Ausschreibung beschafft.

Joachim Weber informierte über die geänderte Übertragung und Visualisierung von Statusmeldungen Alarm-SDS. Ab Mai 2019 werde voraussichtlich ein Update auf die Digitalfunkgeräte aufgespielt.

Peter Kernhof berichtete kurz über die DSGVO und gab einen Hinweis im Hinblick auf steuerliche Aspekte beim Wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb eines Feuerwehrvereins.

Kreisjugendwart Georg Thoma berichtete abschließend über die laufenden Vorbereitungen zum Landesjugendfeuerwehrtag, der vom 20. bis 23. Juni 2019 in Hösbach durchgeführt wird Er appellierte an alle Feuerwehren des Landkreises bei diesem Großereignis mitzuhelfen.

Insgesamt 4-mal mussten die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn sowie Feuerwehren aus dem Landkreis Main-Spessart am heutigen Morgen zwischen 04.51 Uhr und 08.38 Uhr bei Verkehrsunfällen auf der Bundesautobahn A3 tätig werden. Der erste Alarm ging um 04.51 Uhr bei den Feuerwehren ein. Zwischen den Anschlussstellen Weibersbrunn und Rohrbrunn, kurz vor der Anschlussstelle Rohrbrunn hatte sich ein Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einem Pkw ereignet. Ein Unfallbeteiligter wurde bei dem Zusammenstoß verletzt, die Fahrbahn war mit Fahrzeugtrümmern übersäht. Die Feuerwehr Weibersbrunn war mit 2 Fahrzeugen und 7 Einsatzkräften vor Ort, stellte den Brandschutz sicher, reinigte die Fahrbahn und band auslaufende Betriebsstoffe ab. Die Feuerwehr Waldaschaff sicherte die Unfallstelle mit einem Fahrzeug mit Verkehrssicherungsanhänger und 6 Feuerwehrleuten ab. Auf der Rückfahrt kam die Meldung, dass sich zwischen der Anschlussstelle Weibersbrunn und Bessenbach/Waldaschaff in Fahrtrichtung Frankfurt ein weiterer Unfall mit 2 beteiligten Pkw ereignet hatte. Auch bei diesem Unfall hatte sich ein Unfallbeteiligter verletzt. Zu dieser Unfallstelle rückten die beiden Feuerwehren aufgrund der ersten Lagemeldung mit je 2 Fahrzeugen und insgesamt 17 Einsatzkräfte sowie Kreisbrandmeister Marco Eich aus. Noch auf der Anfahrt wurde eine weitere Unfallstelle auf Höhe der Rastanlage Spessart-Nord, ebenfalls in Fahrtrichtung Frankfurt mitgeteilt. Dort waren 2 Pkw und ein Lkw beteiligt. Diese Unfallstelle fuhren nun die Feuerwehren Waldaschaff, Esselbach und Marktheidenfeld (beide Lkr. Main-Spessart) mit insgesamt 27 Feuerwehrleuten und 5 Fahrzeugen an. Im Rückstau ereignete sich dann schließlich noch ein Auffahrunfall zwischen 2 Lkw. Bei diesem Unfall, bei dem ein Unfallbeteiligter so schwer verletzt wurde, dass sogar ein Rettungshubschrauber an der Unfallstelle landen musste, waren dann schließlich die Feuerwehren Marktheidenfeld, Altfeld, Esselbach und Weibersbrunn tätig. Einsatzende für die Feuerwehren war gegen 10.00 Uhr.

Heute früh gegen 06.40 Uhr ereignete sich auf der Bundesautobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Bessenbach/Waldaschaff und Weibersbrunn ein Verkehrsunfall an dem 2 Fahrzeuge beteiligt waren. Ein BMW M4 war aus derzeit nicht geklärter Ursache über alle 3 Fahrstreifen geschleudert und in der Folge in die rechte Seitenleitplanke geraten. Diese hatte er auf einer Länge von ca. 20 Metern beschädigt und war erst über 100 Meter weiter auf dem Seitenstreifen entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen gekommen. Ein weiterer Pkw prallte offensichtlich infolge des Unfalls ebenfalls in die rechte Seitenleitplanke. Beide Fahrzeuglenker blieben glücklicherweise unverletzt. Die Fahrzeuge haben nur noch Schrottwert. Die Feuerwehren Bessenbach und Waldaschaff sowie Kreisbrandmeister Udo Schäffer wurden um 06.43 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Neben der Sicherung der Unfallstelle und der Sicherstellung des Brandschutzes wurden auslaufende Betriebsstoffe abgebunden und Trümmerteile beseitigt. Aufgrund der über alle 3 Fahrspuren verteilten Trümmerteile musste die Autobahn in Fahrtrichtung Würzburg für rund 30 Minuten voll gesperrt werden. Danach konnte der Verkehr über den linken Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Eine Spezialfirma wurde mit dem Reinigen der Fahrbahn beauftragt. Die Feuerwehren Bessenbach und Waldaschaff waren unter der Leitung des Bessenbacher Kommandanten Martin Gadau mit 35 Feuerwehrleuten und 8 Fahrzeugen im Einsatz.

Heute früh gegen 06.15 Uhr ist in Haibach auf Höhe der Sport- und Kulturhalle das Führerhaus eines dort abgestellten Lkw aus bislang unbekannter Ursache komplett ausgebrannt. Der Fahrer des Lastzuges blieb unverletzt. Die Feuerwehr Haibach ein Großtanklöschfahrzeug der Feuerwehr Aschaffenburg und der diensthabende Kreisbrandmeister Udo Schäffer wurden um 06.15 Uhr zu dem Brand alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine massive Rauchentwicklung sichtbar. Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges stand das Führerhaus bereits lichterloh in Flammen. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte nicht mehr verhindert werden, dass das Führerhaus komplett ausbrannte. Die Feuerwehren waren mit 7 Fahrzeugen und 35 Kräften im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen vor Ort. Der Einsatz war um 06.45 Uhr beendet.

Am Aschermittwoch, 06.03.2019 - 10:31 Uhr, alarmierte die Integrierte Leitestelle Bayerischer Untermain (ILS) die Freiwillige Feuerwehr Waldaschaff zu Stichwort Brand Gebäude/Zimmer – „Brennt Spülmaschine in Küche“.

Der Gruppenführer des ersteintreffenden Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges (HLF 20) schickte sofort den Angriffstrupp unter Atemschutz mit einem Kohlenstoffdioxidlöscher (CO²) in die Küche. Der Entstehungsbrand konnte somit erfolgreich, ohne großen Schaden anzurichten, gelöscht werden. Anschließend wurde die Spülmaschine ausgebaut und ins Freie verbracht.

Die Wohnung wurde mittels Hochleistungslüfter Überdruck belüftet und anschließend an die Eigentümer wieder übergeben.

Eine Person wurde vom anwesenden Rettungsdienst ambulant behandelt.

Der Einsatzleiter konnte auf insgesamt 3 Fahrzeuge und 12 Einsatzkräfte zurückgreifen. Von seitens der Kreisbrandinspektion machte sich Kreisbrandmeister (KBM) Marco Eich vor Ort ein Bild und stand dem Einsatzleiter beratend zur Seite.

Zur Schadensursache und –höhe können wir keine Aussage treffen.

Bericht: Feuerwehr Waldaschaff

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Auch dieses Jahr fand wieder die Winterrallye der Jugendfeuerwehren des Landkreises Aschaffenburg statt. Die 132 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 15 Jugendfeuerwehren erwartete bei strahlendem Sonnenschein ein rund 8 km langer Rundweg mit Start und Ziel am Gerätehaus in Gunzenbach. Nach der Begrüßung durch Kreisjugendfeuerwehrwart Georg Thoma und dem Bürgermeister des Marktes Mömbris Felix Wissel, bekamen die Mannschaften die Aufgaben für die Strecke. So waren entlang des Weges 24 Gegenstände versteckt, die in ein Kreuzworträtsel eingetragen das Lösungswort „Landesjugendfeuerwehrtag“ ergaben. Doch natürlich gab es noch weitere Aufgaben zu bewältigen, um am Ende den heiß begehrten Pokal in den Händen halten zu dürfen. Die Feuerwehr Gunzenbach hatte ein Quiz erstellt, was von allen Mannschaften bravourös gemeistert wurde. Doch nicht nur die Jugendlichen wurden gefordert, auch die Jugendwarte mussten sich beim Jugendwartspiel beweisen, bei dem es darum ging, auf dem Rücken liegend Tennisbälle in einem über ihnen hängenden Eimer zu werfen. Zuletzt wurde die Kreativität gefordert. Die Aufgabenstellung ließ manche etwas ratlos zurück – sollte doch ein Denkmal für Gunzenbach aus Playmais gebaut werden. Das Endergebnis spiegelte jedoch nicht die vorherige Ratlosigkeit wider, waren doch alle Werke gelungen.

Sieger der diesjährigen Winterrallye ist die Jugendfeuerwehr Kleinostheim, gefolgt von der Jugendfeuerwehr Sailauf/Eichenberg und Geiselbach.

Großer Dank geht an das Fachreferat Jugendarbeit für die Organisation und an die Feuerwehr Gunzenbach für die Bewirtung und die Bereitstellung der Räumlichkeiten, sowie die Wanderführung.

Für das Fachreferat Jugendarbeit
Jan Feineis

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Am Samstag wurde durch den Landkreis Aschaffenburg, eine Tagesseminar „Führungsunterstützung MZF/ELW„ angeboten. Roland Albert konnte 20 Teilnehmer aus Stadt-/Landkreis Aschaffenburg sowie aus dem Landkreis Main-Spessart begrüßen. Ein tolles Seminar, waren sich alle Teilnehmer am Ende einig. Ein weiteres Seminar findet am 23.11.2019 statt. Es sind noch Restplätze frei. 

gez. Roland Albert 

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Am Mittwochabend gegen 18:22 Uhr, wurden die Feuerwehren Waldaschaff und Bessenbach, zu einem LKW Unfall auf die A3, etwa 200 Meter vor der Abfahrt Weibersbrunn, in Fahrtrichtung Würzburg alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte vor Ort, stand ein Sattelzug zwischen durchbrochener Leitplanke und Felsgestein, auf der rechten Seite. Der Fahrer klagte im Führerhaus sitzend über starke Schmerzen, war aber nicht eingeklemmt oder eingeschlossen. Weiter standen vor dem Lkw, zwei Pkw, einer davon mit Anhänger, welche ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die drei Insassen waren unverletzt und außerhalb der Fahrzeuge in Sicherheit. 

Mehrere Maßnahmen veranlasste der Einsatzleiter, stv. Kommandant Thorsten Fleckenstein (Feuerwehr Waldaschaff) parallel. So wurde der LKW Fahrer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes medizinisch versorgt, die Unfallstelle mit einem Verkehrssicherungsanhänger abgesichert, der Brandschutz sichergestellt, große Mengen auslaufender Dieselkraftstoff aus dem LKW gebunden bzw. aufgefangen und die Einsatzstelle großräumig ausgeleuchtet. Später wurde dann noch der Tank des LKW abgesaugt, die zerstörte Leitplanke demontiert und die Fahrbahn gereinigt. 

Für all diese Arbeiten konnte der Einsatzleiter auf 34 Einsatzkräfte beider Wehren, welche mit sechs Fahrzeugen angerückt waren, zurückgreifen. Er wurde unterstützt vom zuständigen Kreisbrandinspektor Otto Hofmann, sowie einem Vertreter der Autobahnmeisterei. 

So bald als möglich werden die ersten Kräfte die Einsatzstelle verlassen, jedoch müssen die Verkehrsleitenden Maßnahmen, die Ausleuchtung sowie die Sicherstellung des Brandschutzes, bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten aufrechterhalten bleiben.

Zur genauen Unfallursache und Schadenshöhe, können wir keinerlei Angaben machen. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

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