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Das diesjährige Jugendwartseminar, vom 08.-10.11.2019 im Schullandheim Hobbach, stand ganz im Zeichen der Kommunikation. So informierte am Freitag Tim Dedio über die Nutzung von Instagram, in der Öffentlichkeitsarbeit der Jugendfeuerwehr. Am Samstag stellte Kommunikationstrainer Christian Glas die „Grundlagen der Kommunikation“ dar. So lernten die 22 Jugendwarte und Betreuer aus dem Landkreis Aschaffenburg, unter anderem „die vier Seiten einer Nachricht“ kennen. Des Weiteren zeigten Kreisjugendwart Georg Thoma und sein Stellvertreter Benjamin Weidinger, die Inhalte der bayrischen Jugendleistungsprüfung und des CTIF Wettbewerb auf. Erarbeitet wurden in Kleingruppen Feuerwehrpläne und das Führen einer Lagekarte als Ausbildungsthemen für die Jugendfeuerwehr. Selbstverständlich bestand zwischen den einzelnen Themen und im Abendprogramm, ausreichend Zeit sich zu vernetzen und über die Jugendarbeit der einzelnen Wehren auszutauschen.Hobbach20193web

Zum 32. Mal treffen sich am Freitagabend Jugendwarte und Betreuer aus dem Landkreis Aschaffenburg zum Jugendwartseminar im Landschullandheim Hobbach. Zunächst gilt es sich besser kennen zu lernen. So bekommt jeder Teilnehmer von der Gruppe Eigenschaften, für jeden Buchstaben seines Vornamens zugeordnet. Nach dem gemeinsamen Abendessen stellt Tim Dedio Chancen und Risiken der Plattform Instagram dar. Besonderes Augenmerk liegt hier auf den Bildern, die zwar aussagekräftig und den „Lifestyle Feuerwehr“ vermitteln sollen, aber keinesfalls zu leichtsinnig hochgeladen werden dürfen. Beim Brettspiel Abend im Gewölbekeller gibt es, bei einer Runde „Mensch ärgere Dich nicht!“ und anderen Gesellschaftsspielen, viel Gelächter. Am Samstagmorgen finden sich alle in einem Stuhlkreis rund um Christian Glas ein. Zunächst erläutert er das Eisbergmodell und wie wichtig oder unwichtig ein erster Eindruck ist. Der Kommunikationstrainer zeigt außerdem auf wie eine einfache Aussage z.B. die eines Beifahrers zum Fahrzeuglenker „es ist grün“, auf vier Seiten wahrgenommen werden kann. Während manche hören „gib Gas, ich habe es Eilig“, verstehen andere „du bist ein schlechter Fahrer“. Nach dem Mittagessen behandelt er das "Johari Fenster". Es beschreibt welche Informationen über eine Person, anderen oder sich selbst bekannt sind. Hobbach20196web

Besonders interessant ist dieser Ansatz bei der Begenung mit Mobbing. Hier ist der Anteil an Infromationen über eine Person die andere und sie selbst über sich weis sehr klein. Im Gegensatz dazu ist das Getuschel, also mutwillige Geschichten die andere über sie erzählen, ohne das sie etwas davon weis, sehr groß. Ein weiteres Thema ist das „Aktive Zuhören“. Jeder Gruppenführer, der innerhalb kürzester Zeit, alle Notwendigen Informationen, aus Beteilligten an einer Einsatzstelle herausfinden muss, sollte dsmit vertraut sein. Dazu zählt neben dem Zuhören auch das gezielte Stellen von offenen Fragen (keine „Ja/Nein“-Fragen). Abschließend erläutert er die Notwendigkeit eines Feedbacks und einige Grundregeln dazu. So sollte man immer aus seiner persönlichen Sicht sprechen und keinesfalls Negationen (z.B. „aber“) verwenden. Hobbach20194web

Nach Kaffee und Kuchen geht es nun nach draußen. Hier können sich die Teilnehmer nun einmal selbst an den praktischen Aufgaben der bayerischen Jugendleistungsprüfung probieren. Dazu stellt die Feuerwehr Mespelbrunn-Hessenthal ihr Löschfahrzeug zur Verfügung. Unter den Augen von Kreisjugendwart Georg Thoma und seinem Stellvertreter Benjamin Weidinger werden, unter anderem Schläuche ausgerollt und Knoten angefertigt. Anschließend testet jeder sein Feuerwehrwissen, mit den Fragen aus dem Theorieteil der Abnahme. Lediglich ein Abzeichen gab es für die Teilnehmer, aufgrund der Altersgrenze, nicht. Nach dem Abendessen erarbeiten Kleingruppen die Themen Feuerwehrpläne und Lagekarte als Ausbildungsinhalte für die Jugendfeuerwehr. Bei der Präsentation der Ergebnisse am Sonntag früh zeigt sich, mit ein paar Buntstiften und einem Block, lässt sich sehr einfach eine Übersicht von jeder Einsatzstelle gestalten. Auch durch die Nutzung von Vorlagen kann jeder Feuerwehrmann den Einsatz Mitprotokollieren und die Einsatzleitung unterstützen. Bei größeren und vor allem Unübersichtlichen Objekten ist es ohne Feuerwehrplan sehr schwierig einen ausgelösten Brandmelder zu finden. So wäre es hier für die Jugendarbeit denkbar eine Art Schnitzeljagd zu gestalten. Die Jugendlichen sollen dann mit Hilfe der Laufkarten einzelne „Feuer“ finden. Hobbach2019web

Zum Ausklang des Seminars dankt KBM Thoma allen für die Bereitschaft zur Fortbildung, die guten Gespräche und das motivierte Arbeitsklima. Insbesondere auch den Referenten und dem Team des Schullandheimes, dessen Räumlichkeiten nun schon seit 32 Jahren hierfür genutzt werden.

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gez. Tim Dedio

Heute Vormittag hat sich auf der Staatsstraße 2306 zwischen Geiselbach und der hessischen Landesgrenze in Richtung Gelnhausen auf Höhe des Modellflugplatzes ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Aus bislang ungeklärter Ursache waren ein mit 2 Personen besetzter Pkw und ein ebenfalls mit 2 Personen besetzter Kleintransporter zusammengestoßen. Während die beiden Fahrer bei dem Unfall nur leichte Verletzungen davongetragen hatten, wurden der Beifahrer des Transporters und die Beifahrerin des Pkw in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Die Beifahrerin des Pkw erlitt dabei schwerste Verletzungen. Beide Eingeklemmten und musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Die Feuerwehren Geiselbach, Omersbach sowie der zuständige Kreisbrandmeister Norbert Ries wurden um 08.43 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Aufgrund des Schadensausmaßes wurden noch die Feuerwehren Krombach und Westerngrund mit weiterem technischen Gerät nachalarmiert. Nach einer Erstversorgung vor Ort wurden alle Unfallbeteiligten in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Im Anschluss an die Rettungsarbeiten unterstützten die Feuerwehren den Abschleppdienst bei der Bergung der Fahrzeuge und der Reinigung der Straße. Der Rettungsdienst war mit 2 Notärzten, 4 Rettungswägen und einem Einsatzleiter vor Ort. Ein angeforderter Rettungshubschrauber konnte aufgrund der schlechten Wetterbedingungen die Unfallstelle nicht anfliegen. Die Feuerwehren waren mit insgesamt 5 Fahrzeugen und 35 Kräften unter der Leitung des Geiselbacher Kommandanten Peter Huber im Einsatz. Der Einsatz war gegen 10.30 Uhr beendet.

Einmal im Monat findet bei der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, eine Tagesausbildung statt.  Um 08:45 Uhr treffen sich die Teilnehmer, so dass pünktlich um 09:00 Uhr die Ausbildung beginnen kann. Nach dem Ausbildungsende um 12:00 Uhr, gibt es dann immer noch ein gemeinsames Mittagessen, als amtlich unentgeltliche Verpflegung, für alle Teilnehmer. 

Insgesamt 11 aktive Feuerwehrkräfte, waren heute, Donnerstag, 07.11.2019 zum Thema „Notstromversorgung“, erschienen. Nach einer kurzen Einweisung in die „SER Stromausfall“ der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, ging es danach mit dem TLF 16/24 samt Lichtmastanhänger, dem HLF 20/16 sowie dem WLF-L mit dem AB Transport/Kran, zur Bayernhalle in Karlstein. 

Dort schaute man sich zuerst gemeinsam die Notstromeinspeisevorrichtung sowie die Umschaltstellen in der Unterverteilung an. Es folgte die Aufteilung in zwei Gruppen. Während eine Gruppe die mobile Netzersatzanlage vom WLF-L ablud und betriebsbereit machte, beschäftigte sich die andere Gruppe mit dem Lichtmastanhänger und seinen Besonderheiten. Schwerpunkt beim letzteren war die Inbetriebnahme der mobilen DMO Repeater Station, mit einer Hochantenne auf der Spitze des Lichtmastes. 

Nach dem alle Kabel angeschlossen waren, wurde die Bayernhalle vom Netz genommen und mit Notstrom aus der Netzersatzanlage versorgt. Dies funktionierte soweit auch ohne Probleme. Die Halle konnte mit ihrer gesamten Ausstattung, inkl. voller Beleuchtung und Lüftungsanlage, betrieben werden. Nach kurzem „Notbetrieb“ wurden die Gruppen dann getauscht und der Rückbau aller Gerätschaften eingeleitet. Nach dem wieder alles verladen war, ging es zurück zum Gerätehaus und die Einsatzbereitschaft wurde wiederhergestellt. Pünktlich um 12:00 Uhr war die Ausbildungseinheit erfolgreich abgeschlossen und das Mittagessen wurde serviert.
Andreas Emge, Kdt. FF Karlstein

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Am Samstag, 02.11.2019 haben 54 Feuerwehrleute des Landkreises und der Stadt Aschaffenburg ihre Abschlussprüfung zur modularen Truppausbildung bestanden. Mit dem Bestehen der Abschlussprüfung haben sie die feuerwehrtechnische Grundausbildung abgeschlossen und die Truppführerqualifikation erworben. Der Abschlussprüfung sind rund 110 Stunden Basis-Ausbildung, eine Zwischenprüfung, ein 2-jähriger Ausbildungs- und Übungsdienst innerhalb der Ortsfeuerwehr und 6 eintägige Zusatzausbildungen vorausgegangen. Hier erlernten sie z.B. den Umgang und die Handhabung verschiedenster feuerwehrtechnischer Geräte wie hydraulischer Spreizer und Schneidgerät, die Vorgehensweise bei Bränden, Rettungstechniken zum Retten verunglückter Personen oder das Aufstellen tragbarer Leitern.
In einer schriftlichen und praktischen Prüfung mussten die Feuerwehrleute den Prüfern zeigen, dass sie auf ihre Aufgaben als Truppführer vorbereitet sind und in der Lage sind Einsatzaufträge des Einheitsführers selbstständig abzuarbeiten.
Die abgeschlossene modulare Truppausbildung berechtigt nun zur Teilnahme an weiterführenden Lehrgängen an den Staatlichen Feuerwehrschulen Bayerns.
Die Teilnehmer kamen aus folgenden Feuerwehren:

Alzenau, Hörstein, Geiselbach, Großostheim, Wenigumstadt, Hösbach, Hösbach-Bhf., Hessenthal, Krombach, Mömbris, Gunzenbach, Schöllkrippen, Sommerkahl/Vormwald, Waldaschaff, Weibersbrunn und Aschaffenburg. Wir bedanken uns bei allen Prüflingen für ihr Engagement und die gezeigten Leistungen und wünschen allen einen stets unfallfreien Einsatzdienst.

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20 Teilnehmer nahmen am MTA-Zusatzmodul "Retten" teil, das dankenswerterweise von der Feuerwehr Sailauf angeboten und durchgeführt wurde. Der Schwerpunkt der Tagesausbildung lag auf der Handhabung tragbarer Leitern. Die Teilnehmer lernten unter anderem wie der Leiterhebel funktioniert und übten auch das Untersetzen von Steckleiterteilen.

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Am heutigen Mittwoch, 30.10.2019 ist in Kleinostheim in der Straße Mainblick eine Garage vollständig ausgebrannt. Die Feuerwehren Kleinostheim und Mainaschaff sowie Kreisbrandinspektor Frank Wissel wurden um 03.06 Uhr zu dem Garagenbrand alarmiert. Zahlreiche Anrufer hatten zuvor bei der Leitstelle einen Vollbrand einer Garage gemeldet.
Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand die Garage, die in einem Verbund mit weiteren Garagen zusammen stand, lichterloh in Flammen. Das Feuer drohte auf die anderen Garagen und ein Wohnhaus über zu greifen. Es wurden sofort 2 Trupps unter Atemschutz mit 2 C-Rohren zur Brandbekämpfung in der Garage eingesetzt. Weiterhin übernahm ein weiterer Trupp unter Atemschutz die Abschirmung des Wohnhauses. Nach ca. 30 Minuten war das Feuer gelöscht und die Aufräumungsarbeiten konnten beginnen. Die Feuerwehren waren mit 7 Fahrzeugen und 32 Einsatzkräften unter der Leitung von Kleinostheims stv. Kommandant Torsten Eisert im Einsatz. Ein Rettungswagen stand zur Absicherung der Einsatzkräfte bereit. Der Einsatz war nach gut zwei Stunden beendet.

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Alle 26 Teilnehmer des MTA-Basismoduls haben am Sonntag, 27.10.19 erfolgreich die Zwischenprüfung abgelegt. Das Basismodul fand bei den Alzenauer Stadtteil-Feuerwehren Hörstein, Michelbach und Wasserlos statt. Herzlichen Dank an die Ausbildungsstandorte und an alle Ausbilder für die Durchführung der Ausbildung.

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Am gestrigen Samstag, 26.10.2019 fand im Gerätehaus der Feuerwehr Gemeinde Karlstein ein ganztägiges Seminar zum Thema Elektromobiltät statt, an dem rund 280 Personen teilgenommen haben. 7 Referenten berichteten in kurzweiligen Fachvorträgen umfassend und informativ über das aktuelle Thema. Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein hatte das Seminar hervorragend organisiert. Nachfolgend ein paar Eindrücke vom Seminar.

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Heute Mittag wurde gegen 14.40 Uhr auf dem Gelände einer Tankstelle in der Aschaffenburger Straße eine Frau unter einem Pkw eingeklemmt. Sie erlitt dabei mittelschwere Verletzungen und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Aus bislang nicht geklärter Ursache war die Frau im Eingangsbereich des Tankstellengebäudes unter einen rückwärtsfahrenden Pkw geraten und wurde dabei eingeklemmt. Mitarbeiter der Werkstatt versuchten sogleich den Pkw mit einem Wagenheber anzuheben. Die eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr Großostheim unterbauten und stabilisierten den Pkw mit Holzkeilen und Unterbaumaterial und zogen die Frau unter dem Pkw hervor. Die Feuerwehr Großostheim war mit 4 Fahrzeugen und 22 Feuerwehrleuten tätig. Der Rettungsdienst war mit einem Notarzt und einem Rettungswagen im Einsatz. Von Seiten der Kreisbrandinspektion war Kreisbrandmeister Udo Schäffer vor Ort. Der Einsatz war nach gut 30 Minuten beendet.

Heute Vormittag brannte in Großostheim auf einem Feld in der Nähe des Pflaumheimer Schützenhauses ein Zuckerrüben-Transportfahrzeug vollständig aus. Der Fahrer hatte den Brand, der wohl aufgrund eines technischen Defektes im Motorraum ausgebrochen war, selbst entdeckt. Er konnte die Maschine unverletzt verlassen und über Notruf 112 die Feuerwehr verständigen. Die Feuerwehr Großostheim wurde gegen 08.18 Uhr zu dem Brand alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Arbeitsmaschine bereits im Vollbrand. Die Erntemaschine konnte mit 2 C-Rohren unter Atemschutz schnell gelöscht werden. An der rund 14 Tonnen schweren Maschine entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden im mittleren 5-stelligen Bereich. Aufgrund der Hitzeentwicklung wurde der Kraftstofftank zerstört und mehrere hundert Liter Dieselöl liefen aus. Aus diesem Grund wurde ein Vertreter vom Sachgebiet Wasser-und Bodenrecht des Landratsamtes Aschaffenburg zur Einsatzstelle gerufen. Das Erdreich wird am morgigen Mittwoch von einer Fachfirma ausgebaggert und fachgerecht entsorgt. Der Einsatz war für die Feuerwehr Großostheim nach gut einer Stunde beendet. Die Feuerwehr war unter der Leitung von Kommandant Thomas Domanig mit 4 Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften im Einsatz. Von der Kreisbrandinspektion war Kreisbrandmeister Udo Schäffer vor Ort.

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Bilder: Mirko Daniel

Am Sonntag, 13.10.2019 wurde der langjährige Kommandant Stefan Ullrich der Freiwilligen Feuerwehr Markt Großostheim offiziell verabschiedet. Der seit dem 01.10.2019 amtierende Kommandant Dr. Thomas Domanig konnte zahlreiche Gäste zu der Feierstunde begrüßen und willkommen heißen. In seiner Ansprache würdigte er die 18-jährige Amtszeit Ullrichs als Kommandant der größten Feuerwehr im Landkreis Aschaffenburg. Rund 5000 Einsätze habe die Feuerwehr Großostheim in dieser Zeit absolviert. Das Kommandantenamt sei ein „Full-Time-Job“ gewesen, der selten Feierabend zulasse. Ullrich habe die mit dem Amt verbundene große Verantwortung und die Aufgaben mit viel Engagement und Zeiteinsatz 18 Jahre lang gemeistert. Neben den zahlreichen örtlichen Einsätzen hätten auch überörtliche Einsätze z.B. beim Hochwasser in Raguhn, der Schneekatastrophe im Bayerischen Wald, dem Waldbrand im griechischen Olympia oder dem Hochwasser in Passau auf örtlicher Ebene organisiert werden müssen. Weiter seien 12 Fahrzeuge und 9 Abrollbehälter beschafft und in Dienst gestellt, sowie die Feuerwache um 2 Fahrzeughallen erweitert und das Haupthaus renoviert, angebaut und modernisiert worden. Domanig bedankte sich auch bei Ullrichs Ehefrau Petra, die ihren Mann stets unterstützt und die damit verbundenen Entbehrungen tapfer ertragen habe.

Bürgermeister Herbert Jakob dankte Stefan Ullrich für seine 45-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr und seine 18 Jahre als Leiter der Feuerwehr. Tag und Nacht sei er zur Stelle gewesen, wenn es galt anderen zu helfen. Mit seiner Erfahrung, seinem Können, seiner Menschenkenntnis und seinen Managementqualitäten habe er viele schwierige Situationen gemeistert. Hilfe zu organisieren habe er sich zur Lebensaufgabe gemacht. Dabei habe er nie viel Aufhebens um das was geleistet werden musste, gemacht. Seiner Beharrlichkeit sei es zu verdanken, dass die Ausstattung der Feuerwehr Großostheim auf dem technisch neuesten Stand sei.

Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer bedankte sich im Namen des Landkreises für das Engagement Ullrichs. Mit seiner ausgesprochenen Fachkenntnis im Bereich der Fahrzeugtechnik habe er wertvolle Hilfestellung bei der Beschaffung überörtlich notwendiger Fahrzeuge gegeben. Er bat ihn auch weiterhin beratend zur Seite zu stehen.

Die Vertreter der Feuerwehrvereine Großostheim, Pflaumheim und Ringheim überreichten ihrem ehemaligen Kommandanten je einen Gutschein der dortigen Gastronomie und eine Collage mit Bildern seiner Amtszeit. Großostheims Vereinsvorsitzender Michael Reising dankte für die geradlinige Art und das außerordentliche Engagement im Vereinswesen. Der Geehrte seit bei nahezu alle Vorstandschafts- und Ausschusssitzungen anwesend gewesen und habe sich konstruktiv in das Vereinsleben eingebracht. Von der Kinder- und der Jugendfeuerwehr erhielt er ein Bild des aktuellen Nachwuchses.

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v.l. KBR Karl-Heinz Ostheimer, Kdt. Thomas Domanig, Florian Zimmer, 1. Bgm. Herbert Jakob, Stefan Ullrich, Jürgen Klabunde, Michael Reising

Am Donnerstag, 10.10.2019, gegen 09.00 Uhr wurden die Feuerwehren aus Waldaschaff und Bessenbach zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn A3 in Fahrtrichtung Würzburg zwischen der Anschlussstelle Bessenbach und der Kauppenbrücke alarmiert.
Ein 26-jähriger BMW Fahrer war aus ungeklärten Gründen von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich mehrfach überschlagen.
Bereits auf der Anfahrt konnte festgestellt werden, dass sich der Unfall in Fahrtrichtung Frankfurt ereignet haben musste, da auf dieser Fahrbahn kein Verkehr mehr lief. Die Feuerwehr Waldaschaff konnte deshalb direkt über die Behelfsauffahrt an der Kauppenbrücke zur Einsatzstelle auffahren.
Aufgrund des bereits stehenden bzw. langsam fließenden Verkehrs auf beiden Seiten der Autobahn konnte so zeitgleich mit den Rettungsmaßnahmen des Verunfallten begonnen werden.
Eine zufällig vorbeifahrende Rettungswagenbesatzung übernahm zusammen mit einem First-Responder-Team der Feuerwehr Bessenbach die Betreuung des Verletzten.
Parallel dazu wurde von der Feuerwehr Waldaschaff der Brandschutz sichergestellt und mit Kameraden der Feuerwehr Bessenbach die technische Rettung des im Fahrzeug sitzenden, aber nicht eingeklemmten Fahrers eingeleitet. In Absprache mit dem Notarzt, der per Hubschrauber zur Einsatzstelle gebracht wurde, wurde die Rettung durch eine Seitenöffnung des Pkw schonend durchgeführt.
Nach der Befreiung des Verletzten wurde dieser an den Rettungsdienst übergeben und mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus geflogen. Die Fahrbahn in Fahrtrichtung Würzburg konnte danach wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Durch die Länge der Unfallstelle und mehrere Einschläge des Fahrzeugs in die Böschung, wurde die Fahrbahn über ca. 300 m stark verschmutzt. Diese wurde mit Wasser der Löschfahrzeuge und anschließend mit Kehrmaschinen des Bauhofs, der Autobahnmeisterei und einer Fachfirma gereinigt.
Während dieser Arbeiten konnte der Verkehr auf einer Spur an der Unfallstelle vorbei geführt werden.
KBM Markus Rohmann unterstütze die Feuerwehren als Vertreter der Kreisbrandinspektion vor Ort. Außerdem waren 1 Rettungswagen und 1 Rettungshubschrauber im Einsatz.
Der Einsatz endete gegen 12.00 Uhr.
Markus Rohmann, KBM

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Am Mittwoch, 09.10.2019 hat sich am späten Abend auf der Staatsstraße 2443 zwischen Alzenau-Hörstein und Mömbris Hohl ein Verkehrsunfall mit 3 Verletzten ereignet. Aus bislang unbekannter Ursache war gegen 21.25 Uhr ein aus Richtung Hohl kommender Pkw auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern geraten und gegen einen entgegenkommenden Pkw geprallt. Einer der beiden Pkw kam an einem Hang zum Stehen und drohte abzurutschen. In den beteiligten Fahrzeugen befanden sich insgesamt 3 Personen, die sich alle bei dem Unfall Verletzungen zugezogen hatten, aber noch selbstständig die Fahrzeuge verlassen konnten.
Die alarmierte Feuerwehr Hörstein, die mit 3 Fahrzeugen und 23 Feuerwehrkräften unter der Leitung von Markus Emge ausgerückt war, sicherte zunächst den am Hang stehenden Pkw mit einer Winde und betreute die Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Weiter wurde die Unfallstelle ausgeleuchtet und ausgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen. Die Staatsstraße 2443 musste zeitweise voll gesperrt werden. Der Einsatzleiter wurde von Kreisbrandinspektor Frank Wissel unterstützt. Von Seiten des Rettungsdienstes waren 3 Rettungswagen vor Ort und brachten die 3 Verletzten in umliegende Krankenhäuser. Der Einsatz war gegen 23.30 Uhr beendet.

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Am Wochenende vom 27.09.19 bis 29.09.19 führte der Ausflug des Kreisfeuerwehrverbandes und der Kreisbrandinspektion nach Ulm und Dinkelsbühl. Auf Einladung von Dominik Allig, dem für uns zuständigen Gebietsvertreter der Magirus GmbH besuchte ein großer Teil der Ausflugsteilnehmer das Magirus-Werk in Ulm. Im „Kompetenzzentrum für Brandschutz“ wurden wir 3 Stunden umfassend und sachkundig über die Fertigung von Drehleitern und sonstigen Feuerwehrfahrzeuge informiert. Ein Dankeschön an Dominik Allig für die Möglichkeit der Betriebsbesichtigung und ein ganz herzlicher Dank an unseren Schatzmeister Robert Etzel für die hervorragende Organisation des Ausfluges.

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Am Donnerstag, 26.09.2019 führte die Staatl. Feuerwehrschule Würzburg in der Feuerwache Großostheim eine Standortschulung zum Thema „Strahlenschutz“ durch. Das Tagesseminar richtete sich insbesondere an Feuerwehren, die über eine Strahlenschutzsonderausrüstung verfügen, sowie an Führungskräfte als Fortbildungsveranstaltung. 26 Teilnehmer aus den Landkreisen Aschaffenburg, Miltenberg und der Stadt Aschaffenburg nahmen dieses Aus- und Fortbildungsangebot an. Nach einer Theorieeinheit am Vormittag in der die Grundlagen des Strahlenschutzes behandelt wurden, fanden am Nachmittag praktische Übungen statt. Die Teilnehmer erlernten und vertieften ihre Kenntnisse bei Messübungen mit Dosisleistungsmess- und warngeräten sowie mit Kontaminationsnachweisgeräten. Ein herzliches Dankeschön geht an die Staatl. Feuerwehrschule Würzburg und ihre Ausbilder, die zum wiederholten Mal in Großostheim Feuerwehrkräfte des bayerischen Untermains im Bereich Strahlenschutz fortgebildet hat.

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Heute Vormittag gegen 09.00 Uhr geriet ein slowenischer Lkw-Anhänger auf der Bundesautobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Aschaffenburg-Ost und Goldbach in Fahrtrichtung Würzburg kurz vor Beginn der Einhausung aus bislang nicht geklärter Ursache in Brand. Dem Lkw-Fahrer gelang es noch die Zugmaschine vom Anhänger abzukuppeln und so einen Schaden am Zugfahrzeug zu verhindern. Beim Eintreffen der Feuerwehren aus Goldbach, Aschaffenburg und Hösbach stand der mit Holzpaletten und Kartonagen beladene Anhänger bereits lichterloh in Flammen. Nachdem der Anhänger abgelöscht war, musste er aufwändig entladen und die Ladung weiter gelöscht werden. Dazu wurden der Stapler der Feuerwehr Goldbach und die Abrollbehälter „Mulde“ der Feuerwehren Goldbach und Aschaffenburg an die Einsatzstelle beordert. Die Ladungsreste wurden auf dem Gelände der Autobahnmeisterei in Hösbach zwischengelagert und dort endgültig gelöscht. Aufgrund des Brandes wurden auch Teile an der Verkleidung der Einhausung und der Sicherheitstechnik in Mitleidenschaft gezogen. Die Autobahn in Fahrtrichtung Würzburg musste für die Löscharbeiten zunächst voll gesperrt werden. Während der nachfolgenden Entladearbeiten und Nachlöscharbeiten konnte der Verkehr einspurig an der Einsatzstelle vorbeigeleitet werden. Die Feuerwehren waren mit 8 Fahrzeugen und 45 Feuerwehrkräften im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte präsent. Vertreter der Autobahnmeisterei waren ebenfalls vor Ort. Der Einsatz war gegen 11.30 Uhr beendet.

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Am Mittwoch Abend, 11.09.2019 ist in Sailauf ein am Festplatz abgestellter Wohncontainer komplett ausgebrannt. Der Bewohner blieb unverletzt. Die Feuerwehren Sailauf, Eichenberg, sowie die Drehleiter der FF Hösbach und der diensthabende Kreisbrandmeister Udo Schäffer wurden um 19.47 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Wohncontainer bereits im Vollbrand. Ein Begehen des Containers war aufgrund der Brandentwicklung zunächst nicht möglich, so dass die Flammen von außen unter Atemschutz mit 2 C-Rohren bekämpft wurden. Nachdem der Container weitestgehend abgelöscht war, gingen weitere Atemschutztrupps in den Brandraum vor um die restlichen Nachlöscharbeiten durchzuführen und das Brandgut nach draußen zu bringen. Gegen 22.00 Uhr war der Einsatz für die 32 Einsatzkräfte, die mit 5 Fahrzeugen ausgerückt waren, beendet.

In der Nacht von Sonntag 01.09.19 auf Montag 02.09.19 brannte im Alzenauer Ahornweg eine Gartenhütte aus bislang unbekannten Gründen in voller Ausdehnung. Beim Eintreffen der Feuerwehr, die um 02.11 Uhr zu dem Brand alarmiert wurde, drohte das Feuer auf umstehende Wohnhäuser und weitere Gartenhütten über zu greifen. Die Rollläden des direkt angrenzenden Wohnhauses begannen durch die enorme Hitze bereits zu schmelzen. Die alarmierten Feuerwehren Alzenau und Kälberau nahmen sofort 2 C-Rohre unter Atemschutz vor. Im weiteren Einsatzverlauf wurde noch ein weiteres C-Rohr eingesetzt. Durch das sehr schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte die Gefahr der Brandausbreitung wirkungsvoll unterbunden werden. Die Feuerwehren waren unter Leitung von Alzenaus stv. Kdt. Günther Knoth mit 27 Einsatzkräften und 5 Fahrzeugen im Einsatz. Von Seiten der Kreisbrandinspektion war Kreisbrandinspektor Frank Wissel vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen an der Einsatzstelle. Der Einsatz war gegen 04.00 Uhr beendet.

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Im Rahmen der diesjährigen Feuerwehrkerb der Freiwilligen Feuerwehr Hörstein gab es am Sonntag, den 25.08.2019, einen weiteren Grund, zu feiern. Die Kinderfeuerwehr, die sogenannten Grisu-Kids, feierten ihr 10-jähriges Bestehen. Verdiente Mitglieder, welche sich seit Gründung der Kinderfeuerwehr engagiert haben, wurden durch den Vereinsvorsitzenden, Horst Grebner geehrt und deren Nachwuchsarbeit gewürdigt.
Im Rahmen einer Schauübung präsentierten die Kids ihr erlerntes Wissen und Können. Dargestellt wurde mit BobbyCars und Tretautos ein Verkehrsunfall auf einer mehrspurigen Straße. Hierbei wurde eine vorbildlich funktionierende Rettungsgasse gebildet. So konnte der Feuerwehrnachwuchs mit seinem selbst gebauten Feuerwehrauto zum Einsatz anrücken. Es galt weiterhin die Unfallstelle fachmännisch abzusichern, die Verletzten zu betreuen und den Brandschutz sicher zu stellen.
Begrüßt werden konnten zahlreiche Kerbbesucher sowie die Ehrengäste Dr. Alexander Legler (Bürgermeister Stadt Alzenau), KBI Frank Wissel und KBM Volker Hock (Kinderfeuerwehren Lkr. AB).
Zur Abrundung des Jubiläums konnte der Feuerwehrverein den Grisu-Kids neu entworfene T-Shirts übergeben. Durch den Bürgermeister Dr. Alexander Legler wurde ebenfalls ein Präsent an die Kindergruppe übergeben. Im Anschluss der Schauübung wurde der Nachmittag mit einer Feuerwehrspielstraße auf dem Kerbgelände abgerundet.

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Am Mittwochmittag (28.08.2019) lief aus einer ca. 400Kg schweren, umgestürzten Batterie, Säure aus. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Batteriesäure verteilte sich auf der Ladefläche eines LKW. Dabei verschmutzte sie auch einen Teil der restlichen Ladung. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht.
Die Feuerwehr Alzenau war mit zwei Fahrzeugen und zehn Feuerwehrdienstleistenden vor Ort. Sie entlud unter der Leitung von Timo Elsässer den Lkw, um weitere Schäden an der übrigen Ladung zu verhindern. Anschließend nahm sie die ausgelaufene Säure mit Chemikalienbinder auf. Ihm stand Kreisbrandinspektor Frank Wissel zur Seite. Um gesundheitlichen Risiken durch entstehende Dämpfe vorzubeugen, gingen die Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz vor. Die Einsatzdauer von ca. 2,5 Stunden verlangte den Einsatzkräften, insbesondere wegen den hohen Temperaturen, einiges ab. Nachdem die verunreinigte Ladung sowie die Verpackung an eine Fachfirma zur Entsorgung übergeben wurde, verließen die Einsatzkräfte den Industriepark.
Zur Höhe des entstandenen Schadens sowie zur Unfallursache, kann von Seiten der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.
gez. Tim Dedio
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion
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