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Am Freitagnachmittag um 14:57 Uhr, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, nach BMA – groß, zu einem Gewerbebetrieb in den Karlsteiner Ortsteil Dettingen „Am Sportplatz“ alarmiert. Noch auf der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte, wurde aus dem BMA Alarm ein bestätigtes Feuer, woraufhin nach Rücksprache mit dem Einsatzleiter das Stich-/Schlagwort von B1/BMA auf B4 Gewerbe hochgeschrieben wurde. Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein war zu diesem Zeitpunkt bereits mit einem um ein TLF und GW-U erweiterten Löschzug unterwegs zum Objekt. Zusätzlich wurde nun noch ein HLF aus Kleinostheim sowie ein HLF und eine DLK aus Kahl alarmiert. Auch der Rettungsdienst passte seine Kräfte um einen weiteren RTW und ein Einsatzleiter Rettungsdienst an.

Vor Ort eingetroffen wurde eine komplett verrauchte Produktions-/Montagehalle vorgefunden, alle Mitarbeiter waren bereits in Sicherheit. Sofort gingen zwei Trupps unter PA, nach der Standard Einsatzregel Innenangriff der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, in die Halle vor. Sie spürten mittels Wärmebildkamera den Brandherd auf, und brachten den brennenden Akku ins Freie. Dort wurde er sofort abgelöscht und gekühlt, im Anschluss dann in ein Wasserbad verbracht. Weitere direkt vom Brand betroffene Mess-/Ladegeräte wurden ebenfalls ins Freie gebracht und dort abgelöscht. Im Gebäude selbst wurde kein einziger Tropfen Wasser abgegeben. Zwei vorbereitete Überdrucklüfter wurden, nach dem entsprechende Abluftöffnungen geschaffen waren, ebenfalls zum Einsatz gebracht. Die überörtlichen Kräfte aus Kahl und Kleinostheim, mussten glücklicherweise nicht eingesetzt werden und konnten umgehend die Einsatzstelle wieder verlassen.

Einsatzleiter Andreas Emge, Kommandant der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, konnte auf insgesamt über 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr zurückgreifen. Er wurde unterstützt vom zuständigen Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Als Einsatzleiter Rettungsdienst fungierte Sven Oster.

Zur Brandursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Aussagen treffen.
gez. Andreas Emge, Kdt. Feuerwehr Gemeinde Karlstein

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Am heutigen Freitag, 02.08.19 um 13.15 Uhr wurde die Feuerwehr Goldbach zu einem Brand in einem Wohnhaus in die Straße „Am Kugelberg“ alarmiert. Der Eigentümer des im Innenausbau befindlichen Neubaus hatte starke Rauchentwicklung aus der Elektroinstallation im Ober- und Dachgeschoss bemerkt.

Der erste Atemschutztrupp konnte den Ursprung der Rauchentwicklung im offenen Dachfirst über einer Trockenbaudecke lokalisieren. Daraufhin wurde die Decke in diesem Bereich von Hand nach und nach geöffnet und kontrolliert abgelöscht. Der anfänglich mehrere hundert Grad heiße Hohlraum konnte schnell gekühlt werden. Dadurch wurde erfolgreich eine weitere Ausbreitung und ein offenes Feuer vermieden. Die Drehleiter wurde in Bereitschaft gebracht, um gegebenenfalls von außen einen Löschangriff einleiten zu können. Sie wurde jedoch nicht benötigt.

Die schweißtreibende Arbeit bei den hohen Außentemperaturen forderte körperliche Höchstleistung von allen Einsatzkräften und so wurde die Feuerwehr Unterafferbach als Personalreserve nachalarmiert.

Das durch die Hitzeeinwirkung verkohlte Deckenmaterial wurde ins Freie gebracht und der betroffene Deckenbereich immer wieder mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Insgesamt waren drei Atemschutztrupps im Einsatz.

Die Feuerwehren aus Goldbach und Unterafferbach waren mit 6 Fahrzeugen und 22 Aktiven vor Ort. Die örtliche Einsatzleitung wurde von Kreisbrandmeister Markus Rohmann unterstützt. Der Rettungsdienst war zur Absicherung der Einsatzkräfte mit einem Rettungswagen vor Ort.

Einsatzende war gegen 15.15 Uhr

Martin Scheiner
Pressesprecher der Feuerwehr Goldbach

Goldbach1 01

Heute Nachmittag ist mitten im Forstrevier Lichtenau des Forstbetriebes Rothenbuch eine Forstmaschine vollständig ausgebrannt. Die Flammen setzten auch das umliegende Unterholz in Brand und drohten auf den Waldbestand über zu greifen. Gegen 15.28 Uhr wurden die Feuerwehren Weibersbrunn, Rothenbuch, der diensthabende Kreisbrandmeister Markus Rohmann und ein Großtanklöschfahrzeug der FF Waldaschaff zum Brand einer Forstmaschine in Mitten eines unwegsamen Waldstückes alarmiert, die dort auf einem gerodeten Waldstück den Boden aufgearbeitet hatte. Der Fahrer hatte noch versucht mit dem bordeigenen Feuerlöscher das Feuer zu löschen, was ihm allerdings nicht mehr gelungen ist. Er konnte sich unverletzt aus seiner Arbeitsmaschine retten. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand das schwere Gerät bereits im Vollbrand. Die Flammen hatten sich auf eine Fläche von rund 200 Quadratmeter ausgebreitet und teilweise bis zu 40 Meter tief in eine engstehende Jungpflanzung reingefressen. Einsatzleiter Markus Rohmann ließ umgehend weitere Waldbrandausstattung und Tanklöschfahrzeuge nachalarmieren. So machten sich Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Bessenbach, Dammbach,und Laufach sowie ein 8000 Liter fassender Abrollbehälter Wasser der FF Goldbach auf den Weg nach Weibersbrunn. Mit dem Einsatz von insgesamt 6 C-Rohren konnte eine weitere Brandausbreitung wirkungsvoll unterbunden werden. Nach einer guten halben Stunde war die Forstmaschine unter Einsatz von 2 Atemschutztrupps gelöscht und die Gefahr eines größeren Waldbrandes bis auf Weiteres gestoppt. Derzeit laufen die Nachlöscharbeiten. Dazu müssen Schneisen in die Pflanzung geschnitten werden. Mit Hilfe von Wärmebildkameras werden die Glutnester lokalisiert und abgelöscht. Parallel dazu wird die Bergung des Arbeitsgerätes vorbereitet. Die Einsatzdauer ist derzeit noch ungewiss.

Insgesamt sind die Feuerwehren mit 14 Fahrzeugen und 52 Kräften vor Ort. Der Fahrer der Maschine wurde in der Anfangsphase von Feuerwehrleuten betreut. Ein Rettungswagen des Rettungsdienstes ist zur Absicherung der Feuerwehrkräfte an der Einsatzstelle. Außerdem sind auch Vertreter des Forstbetriebes vor Ort. Zur Ursache der Brandentstehung und Schadenshöhe können wir keine Aussage treffen.

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Am Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, zusammen mit Wasserrettern der Feuerwehr Aschaffenburg sowie der Wasserwacht SEG, um 13:54 Uhr an das Camping und Freizeitgebiet Karlstein, lokal besser bekannt als „Weißsee“, alarmiert. Dort wurde gemeldet, dass eine Person, während des Schwimmens, einfach untergegangen sei. Dies bestätigten gleich mehrere Zeugen. Die anwesenden Badaufsichten reagierten sofort, setzten einen Notruf ab und begannen mit der Suche im Wasser. 

Von Seiten der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, rückten insgesamt sechs Fahrzeuge und drei Boote, mit 31 Einsatzkräften, unter der Leitung des Kommandanten Andreas Emge aus. Die Wasserretter der Feuerwehr Aschaffenburg, waren mit vier Fahrzeugen und acht Tauchern, am Einsatzort. Die Wasserwacht SEG sowie der Rettungsdienst, erschienen mit neun Fahrzeugen, drei Booten und ca. 40 Personen (darunter sieben Taucher) sowie die Wasserwacht Karlstein mit einem Boot und mehreren Rettungsschwimmern. Die Kräfte der Wasserwacht wurden von Sven Oster (Mainaschaff) geführt. Ebenfalls vor Ort war ein Rettungshubschrauber, welcher zuerst den See absuchte und dann neben im Stadion gelandet war. Auch die Drohne der Feuerwehr Gemeinde Karlstein kam zum Einsatz, mit dieser konnte ebenfalls die Wasseroberfläche abgesucht und die Einsatzstelle dokumentiert werden. 

Taucher fanden schließlich die Person unter Wasser treibend und brachten sie an Land. Sofort wurde diese von einem Notarzt und Rettungssanitätern übernommen. Jegliche Versuche der Wiederbelebung scheiterten, so dass am Ende nur noch der Tod festgestellt werden konnte. 

Die Einsatzkräfte bauten alle Einsatzmittel zurück und holten die Boote aus dem Wasser, die Absperrungen wurden aufgehoben, das Material wieder verladen. So endete der Einsatz gegen 16:30 Uhr, zurück am Gerätehaus. 

Zur Person selbst, sowie zu den umständen die zum Tod führten, können wir keinerlei aussagen treffen. Die Behörden haben hier bereits ihre Ermittlungsarbeiten aufgenommen. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

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Auf der gestrigen Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim wurde Dr. Thomas Domanig von den aktiven Feuerwehrdienstleistenden und wahlberechtigten Feuerwehranwärtern zum neuen Kommandanten der größten Feuerwehr des Landkreises Aschaffenburg gewählt. Der bisherige stellvertretende Kommandant Thomas Domanig setzte sich dabei mit 72 zu 33 Stimmen gegen seinen Mitbewerber Christian Steiner durch, der als Gruppenführer und hauptamtlicher Gerätewart bei der FF Großostheim aktiv ist. Zu seinem Stellvertreter wählte die Versammlung Alan Friedrich, der sich in einer spannenden Abstimmung mit 52 zu 51 Stimmen gegen Volker Becker durchsetzte. Die Amtszeit der neuen Feuerwehrführung beginnt nach der Bestätigung durch den Gemeinderat am 01.10.2019.

Im Rahmen der Versammlung dankte Großostheims 1. Bürgermeister Herbert Jakob dem scheidenden Kommandanten Stefan Ullrich, der sich nach 18 Jahren an der Spitze der Feuerwehr nicht mehr zur Wahl stellte. Der 57-jährige war von 1986 bis 1990 und von 1997 bis 2001 stellvertretender Kommandant der Feuerwehr bis er schließlich im Jahr 2001 zum Kommandanten gewählt wurde. Ullrich habe in seiner Amtszeit stets das Heft des Handelns in der Hand gehabt. Neben den jährlich zwischen 300 und 400 Einsätzen sei auch die Teilnahme an zahlreichen überörtlichen Einsätzen, beispielsweise bei einem Waldbrand im griechischen Olympia, bei Hochwassereinsätzen in Raguhn (Sachsen-Anhalt) und Passau oder bei der Schneekatastrophe im Bayerischen Wald zu organisieren gewesen.

Thomas Domanig und Alan Friedreich bedankten sich für das in sie gesetzte Vertrauen und versprachen sich mit ganzer Kraft für die Weiterentwicklung der Feuerwehr Großostheim einzusetzen.

Die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg wünscht der neuen Feuerwehrführung viel Erfolg bei der Bewältigung der kommenden Aufgaben.

KdtWahl 014b1

v.l. 2. Bürgermeister Horst Müller, Alan Friedreich, Stefan Ullrich, Thomas Domanig, 1. Bürgermeister Herbert Jakob

Ein paar Ereignisreiche Stunden liegen hinter den freiwilligen Einsatzkräften der Feuerwehr Gemeinde Karlstein. Zu vier Einsätzen wurden die Kameraden in den letzten 16 Stunden alarmiert.

Los ging es am Dienstagabend um 22:19 Uhr, am Ende der Lindigstraße war der Asphalt, warum auch immer, eingebrochen. In der Straße befand sich ein größeres Loch, dieses wurde mit vier Absperrgittern „eingezäunt“ und mit Blinklampen abgesichert.

Um 10:31 Uhr klingelten die Meldeempfänger erneut, nach einem technischen Defekt verlor ein Traktor größere Mengen Hydrauliköl. Der Fahrer verhielt sich sehr vorbildlich und hielt auf einer befestigten Stelle zügig an und konnte somit einen größeren Umweltschaden vermeiden. Ausgerückt mit HLF 20/16, GW-U und KdoW, konnten wir eine geringe Restmenge noch auffangen. Unser Schwerpunkt lag bei der Ausbreitungsvermeidung, hierzu wurde ein kleiner Damm aus Ölbindemittel ausgebracht, weiterhin die verschmutzten Bereich der Fahrbahn abgesperrt. Die Reinigung wurde dann durch eine Fachfirma übernommen, wir sicherten vor Ort nur weiter ab.

Noch während der Einsatz mit dem Traktor lief, ging es weiter zu einer brennenden Hecke im Ortsgebiet. Um 12:09 Uhr läuteten aus diesem Grund unsere „Taschensirenen“ erneut. Kaum zu glauben, aber ein Bürger hatte bei 34° und Waldbrandstufe 5, mit einem Gas Brenner Unkraut abgebrannt! Hierbei ging dann, welch eine Überraschung, der Schilfmattenzaun des Nachbarn in Flammen auf. Ein Kamerad, welcher in direkter Nachbarschaft wohnt, reagierte sehr schnell und hatte mit ein paar Eimern Wassern das Feuer, noch vor dem Eintreffen des HLF 20/16, unter Kontrolle. Dieser Einsatz hätte wirklich nicht sein müssen, letztendlich kann dieser evtl. sogar in grob Fahrlässig eingestuft werden. Die anwesende Polizeistreife hat den Sachverhalt aufgenommen, der Verursacher wird in den nächsten Tagen Post und eine Rechnung bekommen, sollte sich die „grobe Fahrlässigkeit“ bestätigen.

Kaum zurück an der Wache, die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt, alarmierte es um 14:23 Uhr wieder. Die SEG Drohne der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, wurde zur Amtshilfe für die Polizei, nach Wörth am Main gerufen (die Drohne des Landkreises Miltenberg ist aktuell zur Wartung). Dort brannten mehreer 10.000 qm Ackerfläche. Zur Dokumentationen und Beweissicherung wurde das gesamte Einsatzgebiet überflogen und aufgezeichnet. Gegen 17:30 Uhr war auch dieser Einsatz für uns beendet und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

Jetzt hoffen wir nur, dass es ruhig bleibt und keine weitere Einsätze bei diesen hohen Temperaturen folgen.

Andreas Emge
Kdt. Feuerwehr Gemeinde Karlstein

Haibach. Nur durch das laute Signal eines Rauchmelders konnte am 21. Juli gegen 19.00 Uhr ein Großbrand in einem Wohnhaus mit angrenzenden landwirtschaftlichen Gebäuden verhindert werden.
Offenbar war in der Wohnung im Dachgeschoss des Hauses in der Haibacher Schollstraße ein Akkupack wie er für heutige moderne Elektrogeräte verwendet wird, beim Laden in Brand geraten. Da sich zu diesem Zeitpunkt niemand in dem Gebäude aufhielt, blieb der Brand zunächst unbemerkt. Zuverlässig löste jedoch der Rauchmelder, der in diesem Zimmer installiert war, Alarm aus. Das laute Piepsen bemerkten zeitgleich mehrere Personen aus den Nachbargebäuden.
Ein in der Nachbarschaft wohnender ehemaliger Feuerwehrmann ging zusammen mit dem herbei eilenden Hauseigentümer mit zwei Feuerlöschern gegen den Brand vor. Durch das sofortige Einschreiten konnte das Feuer noch in der Entstehungsphase gelöscht werden, so dass eine Ausbreitung auf den Dachstuhl verhindert wurde.
So war beim Eintreffen der Kräfte der Feuerwehr Gemeinde Haibach das Feuer bereits aus. Die Wehrleute konnten sich dadurch auf die Belüftung der Wohnung und die Bergung des Brandgutes konzentrieren, um eine Wiederentzündung auszuschließen.

Am heutigen Morgen gegen 05.30 Uhr wurden zunächst die Feuerwehr Karlstein und der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel zu einem Industriebetrieb in die Straße Am Sportplatz alarmiert, da die dortige automatische Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Beim Eintreffen der Feuerwehr war eine massive Rauchentwicklung festzustellen. Es waren 4 große Akkus in Brand geraten, die in einem Versuchslabor einer Testreihe ausgesetzt waren.
Daraufhin wurde von Einsatzleiter KBI Wissel noch die Feuerwehr Kahl mit einem weiteren Löschfahrzeug und Atemschutzgeräteträgern nachalarmiert. Drei Atemschutztrupps nahmen mit 2 C-Rohren umgehend einen Löschangriff vor und kühlten die Akkus ab, bevor sie ins Freie gebracht und dort in einem Wasserbad weiter gekühlt wurden. Durch das rasche Eingreifen konnte eine Brandausbreitung wirkungsvoll verhindert werden. Das Gebäude wurde mit Hochleistungslüftern belüftet und entraucht. Die Feuerwehren waren mit 6 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen zur Absicherung der Feuerwehrleute im Einsatz.

Am Freitag, 05.07.2019 ist im Promenadenweg in Heigenbrücken eine Wohnung komplett ausgebrannt.
Um 18.52 Uhr wurde für die Feuerwehren Heigenbrücken, Jakobsthal und Heinrichsthal sowie für die Drehleiter der FF Waldaschaff Alarm mit dem Stichwort „B3 - Brand Zimmer/Gebäude“ im Promenadenweg in Heigenbrücken ausgelöst. Schon auf der Fahrt ins Gerätehaus konnten die Feuerwehrleute eine Rauchentwicklung über der Gemeinde Heigenbrücken feststellen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits die Flammen aus einem Zimmer im ersten Obergeschoss des Gebäudes. Nach Auskunft der Anwohner waren keine Personen mehr im Gebäude.
Nachbarn hatten einen Bewohner bereits aus dem Rauch gerettet. Der Gerettete und die Nachbarn wurden vom Rettungsdienst vor Ort versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Da sich das Feuer und der Rauch bereits auf weitere Zimmer in der Wohnung ausgebreitet hatte, wurden vom Einsatzleiter Tobias Dehninger (Kommandant Feuerwehr Heigenbrücken) zwei weitere Löschfahrzeuge mit Atemschutzgeräteträgern nachgefordert. Schnell wurden mehrere Trupps unter Atemschutz mit Strahlrohren zur Brandbekämpfung in das verwinkelte Gebäude geschickt. Durch die massive Rauch- und Brandintensität war das Vordringen in den Brandraum schwierig und kräftezehrend. Zur Unterstützung wurde am Anfang der Brand zusätzlich von Außen mit zwei C-Rohren bekämpft. Zur Absicherung der Trupps im Gebäude stand die Drehleiter in „Anleiterbereitschaft“. Nach einiger Zeit, zeigte die Brandbekämpfung Wirkung und es konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Zur Sicherheit wurden alle Zimmer im Gebäude nach Personen und auf Glutnester kontrolliert.
Insgesamt waren drei C-Rohre im Innenangriff und in der Anfangsphase zwei Rohre im Außenangriff im Einsatz. Zur Entrauchung des Gebäudes wurden zwei Lüfter eingesetzt.
Während des Einsatzes wurde eine Feuerwehrfrau leicht verletzt und vorsorglich zur Abklärung ins Krankenhaus gefahren.
Im Einzelnen waren die Feuerwehren Heigenbrücken, Jakobsthal, Heinrichsthal, Waldaschaff und Neuhütten (Lkr. Main-Spessart) mit insgesamt 65 Einsatzkräften, darunter 28 Atemschutzgeräteträger, im Einsatz. Die Kreisbrandmeister Marco Eich, Thilo Happ und Edgar Karl (Lkr. MSP) unterstützen den Einsatzleiter bei der Einsatzführung. Der Rettungsdienst war unter Leitung von Sven Oster mit vier Rettungswagen einem Notarzteinsatzfahrzeug und einem Rettungshubschrauber im Einsatz.
Heigenbrückens 2. Bürgermeister Stefan Englert machte sich vor Ort ein Bild von der Lage und unterstütze bei der Unterbringung der Anwohner die nicht in ihr Haus zurück konnten. Zur Klärung der Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Heute Nacht ist auf der Bundesautobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Weibersbrunn und Bessenbach/Waldaschaff in Fahrtrichtung Frankfurt ein 26-jähriger Pkw-Fahrer bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn wurden um 23.58 Uhr zu einem Pkw-Brand alarmiert, der Fahrer befände sich noch im Fahrzeug. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich folgendes Bild:
Ein Audi war nach derzeitigen Erkenntnissen ins Schleudern geraten und gegen die Außenleitplanke geprallt. Der Fahrer war aus dem Fahrzeug geschleudert worden und hatte dabei tödliche Verletzungen erlitten. Motorblock und Kraftstofftank waren durch die Wucht des Aufpralls aus dem Fahrzeug herausgerissen worden. Trümmerteile hatten sich auf einer Länge von mehreren hundert Metern auf der Fahrbahn verteilt.
Die Feuerwehrleute stellten den Brandschutz an der Unfallstelle sicher, übernahmen die Leichenbergung und halfen bei der Bergung des Fahrzeuges und der Beseitigung der Trümmerteile. Weiterhin unterstützten sie den Sachverständigen bei der Unfallaufnahme.
Die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn waren unter der Leitung des Weibersbrunner Kommandanten Fred Gellner mit 7 Fahrzeugen und 33 Feuerwehrleuten im Einsatz. Kreisbrandmeister Marco Eich war als Vertreter der Kreisbrandinspektion vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen und einem Notarzt an der Einsatzstelle. Die an der Unfallstelle tätigen Kräfte verließen gegen 03.00 Uhr den Unfallort. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Frankfurt bis gegen 05.00 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde von Feuerwehrkräften an der Anschlussstelle Weibersbrunn ausgeleitet.

Am Donnerstag geben 17:20 Uhr, wurden die Wehren Kleinostheim und Karlstein, auf die BAB 45 in Fahrtrichtung Hanau alarmiert. 

Dort waren zwei LKW und ein PKW verunfallt. Von den beteiligten Personen wurden vier, leicht verletzt, in Krankenhäuser eingeliefert. 
Ein Saug-/Spülfahrzeug war auf Grund eines Reifenschaden, auf dem Standstreifen zum Stehen gekommen. Das Fahrzeug war ordnungsgemäß abgesichert und kaum zu übersehen. 
Gerade als durch den firmeneigenen Werkstattwagen mit dem Reifenwechsel begonnen werden sollte, krachte ein vorbeifahrender Sattelzug in das Heck des Saug-/Spülfahrzeuges. 
Beide Fahrzeuge wurden hierbei massiv beschädigt. Weiterhin touchierte der Sattelzug einen PKW und schob diesen vor sich her in die Leitplanke. Aus dem Sattelzug lief  eine klebrige Flüssigkeit aus, welche zusätzlich die Fahrbahn noch auf ca. 200 Meter verschmutzte. 
Die angerückten Feuerwehrkräfte fanden ein großes Trümmerfeld vor, welches im laufe des Einsatzes gereinigt werden musste. Der Brandschutz wurde sichergestellt, die Fahrbahn von groben Teilen mit einem Gebläse gereinigt. Parallel wurde mit einem Verkehrssicherungsanhäger die Einsatzstelle zuerst voll gesperrt und dann später der Verkehr einseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. 
Nach dem alle Fahrzeuge die Autobahn verlassen hatten, erfolgte noch die Nassreinigung mit einem Spezial Reinigungsfahrzeug. Der gesamte Einsatz war gegen 22:25 Uhr beendet. 
Von Seiten der Feuerwehr Kleinostheim waren ein Löschfahrzeug, ein GW Logistik und ein Einsatzleitwagen vor Ort. Die Feuerwehr Karlstein war nach SER VSA mit einem KdoW, einem MTW mit LED Tafel sowie einem LF 10 mit VSA vor Ort. Weiterhin wurde mit einem HLF 20/16 die eigentliche Feuerwehrarbeit der Kameraden aus Kleinostheim unterstützt. Ebenfalls vor Ort waren mehrere Rettungswagen, ein Notarzt sowie KBI Frank Wissel.  

Am Mittwochmorgen wurde die Feuerwehr Stockstadt um 07:04 Uhr zu eine Gefahrengutaustritt in die Hahnenkammstraße alarmiert. Nachdem ein LKW bei einer Spedition zur Entladung geöffnet wurde, trat den Arbeitern ein beißender Geruch entgegen. Die Ladung des Sattelaufliegers bestand aus unterschiedlich großen Gebinden Farben und zugehörige Chemikalien. Alle Behälter waren als Gefahrengut gekennzeichnet.

Zunächst wurden die unbeschädigten Gebinde vom Lastwagen entladen. Schließlich konnten von einem Trupp unter Atemschutz zwei beschädigte 5-Liter-Behälter auf einer Palette identifiziert werden. Deren Inhalt, Härter für Lacke, war auf der Ladefläche vollständig ausgelaufen. Mit Chemikalienbinder wurde die Flüssigkeit von der Feuerwehr gebunden und in einem Fass aufgenommen. Gegen 8:30 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Die Feuerwehr Stockstadt war unter Kommandant und Einsatzleiter Frank Bott mit 4 Fahrzeugen und 14 Frauen und Männer im Einsatz.Kreisbrandmeister Udo Schäffer war ebenfalls vor Ort.

Armin Lerch

Pressesprecher der Feuerwehr Stockstadt

FF Stockstadt Einsatz 107 2019

Foto: Feuerwehr Stockstadt 

Am Samstag, 15.06.2019 fand eine Ausbildung für die Feuewehren entlang der KVG-Strecke zwischen Kahl und Schöllkrippen im Gerätehaus der Feuerwehr Schöllkrippen statt.

Nach einem theoretischen Teil erfolgte eine Fahrzeugkunde an einem Zug der Wetfrankenbahn - hier ging es vor allen Dingen um die Möglichkeiten, in einen Zug bei einem Unfall einzudringen.
Um 13.00 Uhr wurde dann unter der Leitung von KBI Frank Wissel eine größere Übung auf der gesperrten Strecke der KVG im Bahnhof Schöllkrippen durchgeführt. Hierbei wurde angenommen, dass ein Pkw mit 2 Personen auf das Gleis gekommen ist und von einem Triebfahrzeug - mit 23 Personen besetzt - gerammt wurde.
An der Übung nahmen die Feuerwehren Schöllkrippen, Blankenbach, Königshofen und Schimborn mit 10 Fahrzeugen und 54 Personen teil.
Die beiden Insassen des Pkw mussten mit hydraulischen Rettungsgeräten befreit werden. 
Die Personen im Triebfahrzeug wurden mit Tragetüchern und Schleifkorbtragen gerettet und zu einer Verletztensammelstelle gebracht.
Es war eine anstrengende Übung, die den Teilnehmern sehr viel abverlangte - aber auch sehr gut abgelaufen ist.
Herzlichen Dank an alle Übungsteilnehmer und Mitwirkenden bei der Übungsvorbereitung und Darstellung.
gez. Frank Wissel
Kreisbrandinspektor
20190615 Uhrzeit 13 48 39 0145 1
20190615 Uhrzeit 13 19 10 0026 1
20190615 Uhrzeit 13 32 21 0051 1
20190615 Uhrzeit 13 42 56 0129 120190615 Uhrzeit 13 59 53 0290 1 
20190615 Uhrzeit 14 07 33 0422 1
20190615 Uhrzeit 14 19 50 0531 1
20190615 Uhrzeit 14 32 43 0597 1

Zu einem Brand im Gebäude, wurde die Feuerwehr Haibach am frühen Samstagabend, um 19:12 Uhr alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte in der Oskar-Stahl-Straße ankamen, drang dichter Rauch aus dem Bereich des Kellers nach draußen. Einsatzleiter und Kommandant der Feuerwehr Haibach, Michael Bauecker, ließ sofort mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz, mit zwei Strahlrohren, in das Gebäude vorgehen. Sehr schnell konnte die Kameraden dann auch den Brandherd finden und löschen. 

Ein Problem stellte dann die Rauchausbreitung im Haus dar. Trotz geschlossener Türen wurde über das passive Lüftungssystem, der Rauch im gesamten Gebäude verteilt. Durch den Einsatz von zwei mobilen Lüftern der Feuerwehr, konnte aber auch diese Aufgabe gelöst und das Gebäude entraucht werden. Eine Person, welche sich selbst noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr ins freie retten konnte, erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Die Feuerwehr Haibach, war mit einem Mehrzweckfahrzeug, zwei Löschfahrzeugen, einer Drehleiter und einem Tanklöschfahrzeug  vor Ort. Insgesamt 32 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren im Einsatz. Hinzu kommt noch ein Rettungswagen des Roten Kreuzes sowie Kreisbrandmeister Marco Eich, zur Unterstützung des Einsatzleiters. 

Zur Schadenshöhe und Brandursache können wir keinerlei Aussagen treffen, ebenso nicht über den Gesundheitszustand der betroffenen Person. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

In der Nacht von Freitag auf Samstag, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, um 23:43 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage, in das Gewerbegebiet „Pfingstweide“ alarmiert. Um 23:48 Uhr, das erste Löschfahrzeug war bereits auf der Anfahrt, wurde erneut alarmiert und das Schlagwort von B BMA auf B Rauchentwicklung im Gebäude angepasst. Ein Werkschutzmitarbeiter aus der Pforte, hatte vor Ort bereits erkundet und zusätzlich einen Notruf abgesetzt. Die ersten Einsatzkräfte fanden folgende Situation vor: Das Gebäude war komplett geräumt, alle Mitarbeiter der Nachtschicht waren in Sicherheit, ein Mitarbeiter hatte vermutlich eine leichte Rauchgasvergiftung, er wurde vom Rettungsdienst vor Ort gesichtet, musste aber nicht weiter versorgt werden. In einer der Hallen war eine massive Rauchentwicklung feststellbar, welche von einem Elektrostapler stammte, an welchem augenscheinlich die Batterie brannte. Der Stapler stand direkt seitlich an einem Hochregal, in diesem Bereich befand sich zusätzlich noch eine Ladestation. 

Auf Grund der langen Angriffswege (mehrere 100 Meter ins Gebäude) ging ein 4er Trupp unter schwerem Atemschutz, ausgestattet mit einem Hochdrucklöschgerät und zwei Kohlesäurelöschern, in Richtung des Staplers vor. Ein weiter Trupp unter schwerem Atemschutz, ging am Eingang in Bereitschaft. Zur Sicherheit wurde ein weiteres Löschfahrzeug, besetzt mit PA Trägern, aus der Nachbargemeinde Kahl alarmiert. Dieses konnte jedoch bereits auf der Anfahrt wieder wenden, da sich die Lage stabilisierte. Das Feuer konnte durch den 4er Trupp sehr schnell niedergeschlagen werden, die Batterie sprühte jedoch immer wieder funken, rauchte auch mal mehr und mal weniger. Da sicher war, dass die Batterie nach draußen gebracht werden musste, suchten die Einsatzkräfte nach einer Möglichkeit die Batterie aus dem Stapler auszubauen, glücklicherweise stand die Maschine genau an der richtigen Stelle, so dass über ein Hilfsgestell mit Rollen, die Energiequelle herausgeschoben werden konnte. Nun stand sie auf dem Gestell, wie weiter? Mit vier Schäkeln und zwei Schlingen aus dem HLF 20/16, wurde ein Hebegeschirr gebaut. Die Batterie wurde angeschlagen und konnte dann von einem Staplerfahrer nach draußen gebracht werden. Dort wurden die einzelnen Leitungen und Verbindungen, der weiter noch rauchenden Batterie, durch eine Elektrofachkraft unter schwerem Atemschutz, getrennt. Am Ende wurde das Batteriegehäuse komplett mit Wasser gefüllt und somit alle Zellen geflutet. Die Einsatzstelle konnte dann so, der verantwortlichen Person der Firma, übergeben werden. 

Die Feuerwehr Karlstein war unter Leitung des Kommandanten Andreas Emge, mit fünf Fahrzeugen (ELW, HLF, DLK, LF, TLF) und 26 Personen im Einsatz. Sie wurde unterstützt von der Feuerwehr Kahl (HLF) mit 8 Personen sowie dem Kreisbrandinspektor Frank Wissel. 

Ebenfalls vor Ort war ein Rettungswagen des Roten Kreuzes mit 3 Personen, zur Absicherung der Einsatzkräfte und Sichtung des Mitarbeiters. 

Zur Schadensursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Aussagen treffen. Einsatzende nach Herstellen der Einsatzbereitschaft im Gerätehaus, war 02.00 Uhr am Samstagmorgen.  

Die nächsten Alarmierung lies jedoch nicht lange auf sich warten, um 05:37 Uhr klingelten erneut die Meldeempfänger der Kameraden. Im Bereich der Seligenstädter Straße, hatten unbekannte Personen, Säcke mit Altkleider in Brand gesteckt. Diese konnten mit einem Schnellangriffsschlauch und Wasser aus dem HLF, abgelöscht werden. 

Gerade aber solche Einsätze, wie der um 05.37 Uhr, wären vermeidbar und müssten nicht sein!

Wir laden die Verursacher gerne dazu ein, sich bei uns zu engagieren. Wir haben immer etwas zu tun und haben auch nach Einsätzen, wie der beim beschriebenen Brand des Staplers, genügend noch aufzuräumen, sauber zu machen und zu prüfen. Zeigt Courage und beweist euren Mut zur ehrenamtlichen Feuerwehrarbeit und lasst nicht euren Übermut an wehrlosen „Kleidersäcken“ aus, in dem ihr diese anzündet und uns nur noch mehr Arbeit bereitet! 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

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Am späten Dienstagabend, 04.06.19 wurden die Feuerwehren aus Schöllkrippen und Schneppenbach in die Waagstraße alarmiert, da eine Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus gemeldet wurde. Die Bewohner der betroffenen Wohnung hatten sich beim Eintreffen der Feuerwehr bereits ins Freie gerettet, da die Wohnräume stark verqualmt waren. Einsatzleiter Jörg Klingmann ließ einen Trupp unter Atemschutz die Wohnung erkunden, dabei konnte Essen auf dem Herd festgestellt werden, von dem der Qualm ausging. Auch das Treppenhaus und die darüber liegende Wohnung waren betroffen und wurden von der Feuerwehr belüftet.

Insgesamt wurden fünf Hausbewohner dem Rettungsdienst vorgestellt, drei davon wurden zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet, die ausgerückten Kräften konnten wieder ihre Gerätehäuser anfahren.

Dem Einsatzleiter standen rund 40 Feuerwehrleute in sechs Fahrzeugen zur Verfügung, der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort, die Polizei verschaffte sich mit einer Streife ein Bild von der Lage.

Zur Schwere der Verletzungen und zur Schadenshöhe können von unserer Seite keine Aussagen getroffen werden.

Aus gegebenem Anlass erinnern wir daran, dass es nicht nur notwendig ist, Rauchmelder in allen Wohnräumen zu installieren, es muss auch eine regelmäßige Wartung erfolgen.

Andreas Hausotter
Feuerwehr Markt Schöllkrippen

20190604 Uhrzeit 21 56 32 0001 01

Zahlreiche Feuerwehrleute aus Nah und Fern waren nach Schöllkrippen gekommen, um gemeinsam den Florianstag 2019 zu feiern. Bürgermeister Reiner Pistner merkte in seiner Rede an, dass dieser Tag den Brandschützern Gelegenheit gibt, über die eigene Arbeit nachzudenken, über die positiven Leistungen, aber auch über die belastenden Momente. Gelegenheit war auch gegeben, sich im Rahmen des Totengedenkens an der Lukaskapelle an die verstorbenen Kameradinnen und Kameraden zu erinnern.

Nach der mit Fahnenabordnungen geschmückten Kirchenparade nach Ernstkirchen und dem dortigen Festgottesdienst näherte sich der gefühlte Höhepunkt des Tages:

Die neue Drehleiter, die vom Fahrzeugbeschaffungs-Zweckverband Oberer Kahlgrund gekauft wurde, wurde feierlich mit priesterlichem Segen übergeben.

Bürgermeister Pistner und Kreisbrandinspektor Frank Wissel lobten den Zweckverband für diese weitsichtige Anschaffung, die allen Bürgern, die auf Hilfe angewiesen sind, zugutekommt. Damit Bürgermeister Pistner sich weiterhin an die wohl größte Anschaffung im Feuerwehrwesen während seiner Amtszeit stets erinnern kann, überreichte Kommandant Jörg Klingmann dem Dienstherrn ein Modell der in Dienst gestellten Drehleiter.

In weiteren Grußworten dankten die Staatsministerin Judith Gerlach, stellv. Landrätin Marianne Krohnen und MdL Martina Fehlner den Feuerwehrleuten für ihre Einsatzbereitschaft und wünschten stets eine gesunde Heimkehr aus den Einsätzen.

Zum Abschluss des offiziellen Teils erfolgte die offizielle Schlüsselübergabe durch den Vertreter des Fahrzeugherstellers Magirus, Dominik Allig, an den Kommandanten.

An den offiziellen Teil schloss sich das gesellige Beisammensein an, das noch bis in die späte Nacht dauern sollte.

Ein besonderer Magnet für alle Besucher, ob mit oder ohne Feuerwehruniform, war natürlich das neue Fahrzeug, das die in die Jahre gekommene alte Drehleiter in den nächsten Tagen ersetzen wird, wenn ausreichend Feuerwehrleute in der Bedienung unterwiesen worden sind.

Mit einer maximalen Höhe von 23 Metern bei einer seitlichen Ausladung von 12 Metern können nun (fast) alle Gebäude im Einzugsgebiet angefahren werden, dies war mit der alten Leiter insbesondere dann schwierig, wenn Häuser hoch am Hang stehen. Der große Korb bietet nun 4 Personen Platz, bislang konnten nur 2 Personen in die Höhe gefahren werden, was beispielsweise bei der Rettung von verletzen Personen mittels Krankentrage nicht ausreichend war.

(Die genauen Details zur neuen Drehleiter finden Sie unter https://www.ff-schoellkrippen.de/fahrzeug/2245/)

Text: Andreas Hausotter
Bilder: Lukas Glogowski

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Am Sonntag, 25.05.2019 wurde um 18:06 Uhr die Feuerwehr Waldaschaff - bereits zum dritten Einsatz an diesem Tag - zu einer abgestürzten Person im Ortsgebiet alarmiert.

Wegen des Stichwortes "THL - Rettung aus Höhen/Tiefen" wurden zeitgleich die Höhenrettungsgruppen der Feuerwehr Aschaffenburg und der Feuerwehr Großostheim sowie von der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg KBM Marco Eich mit hinzugezogen.
Bei Ankunft der ersten Rettungskräfte aus Waldaschaff konnte bestätigt werden, dass ein 75-jähriger Mann in eine rund 4 Meter tiefe und mit ca. 1 Meter Wasser gefüllte Zisterne gestürzt war.
Der Mann war ansprechbar und konnte sich noch mit eigener Kraft an einem Rohr festhalten. Sofort wurden Rettungsmaßnahmen eingeleitet, damit ein Feuerwehr-Sanitäter zu dem Mann herabsteigen konnte. Nach einer Gas-Messung konnte dieser gesichert über eine Steckleiter zu dem Verunglückten absteigen und den Mann gegen weiteres Abrutschen sichern sowie eine Erstversorgung durchführen.
Der Abgestürzte wurde mit einem Rettungsgeschirr schonend aus dem Wasserspeicher und dem nur ca. 60 Zentimeter breiten Schachtausgang gerettet. Nach gut zwanzig Minuten war der Mann bereits befreit.
Der Notarzt forderte aufgrund der unklaren Verletzungen sowie der Unterkühlung den Rettungshubschrauber Christoph 2 nach, um den Verletzten schnellstmöglich in ein Krankenhaus zu bringen. Der Landeplatz wurde ebenfalls von der Feuerwehr abgesichert.
Die Feuerwehr Waldaschaff war mit fünf Fahrzeugen und über 30 Kräften im Einsatz. Die First Responder-Gruppe war ebenfalls vor Ort.
Andre Ganz, FF Waldaschaff

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Zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person, wurden die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn, am Dienstagmorgen, um 08:27 Uhr alarmiert. Zwischen der Kauppenbrücke und der Anschlussstelle Bessenbach/Waldaschaff, in Fahrtrichtung Frankfurt, war ein Pkw von der Fahrbahn abgekommen und landete zwischen einer Zaunanlage und der Leitplanke. Die junge Fahrerin des Fahrzeuges war in ihrem Fahrzeug eingeschlossen und musste durch die Feuerwehr befreit werden. 

Durch den Rettungsdienst wurde sie zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Vor Ort im Einsatz waren 25 Einsatzkräfte beider Wehren, mit 8 Fahrzeugen. Der Brandschutz wurde sichergestellt, die Einsatzstelle im dreispurigen Bereich mit zwei Verkehrssicherungsanhängern der Feuerwehr abgesichert und die Unfallstelle von Trümmern gereinigt. 

Zur genauen Unfallursache sowie zur Schadenhöhe, können wir keinerlei Aussagen machen. 

Noch während der Rückfahrt von dieser Einsatzstelle, wurden beide Wehren zu einem weiteren Unfall auf der A3 alarmiert, der dritte übrigens an diesem Tag, zu dem die beiden Feuerwehren alarmiert wurden.

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion 

Zu einem B3P „Brand im Gebäude – Person in Gefahr“ wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein sowie ein weiteres Löschfahrzeug aus der Gemeinde Kahl, in der vergangenen Nacht um 00:36 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte vor Ort in der Kurmainzer Straße (OT Dettingen), drang massiv Rauch aus dem Gebäude, zwei Frauen hatten bereits eine Person aus dem Wohnbereich bis in den Flur geschleppt, mussten dann aber auf Grund der starken Rauchentwicklung das Gebäude verlassen, beide hatten sich hierbei eine Rauchgasvergiftung zugezogen und wurden durch den Rettungsdienst später in ein Krankenhaus eingeliefert. Sofort gingen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor und fanden den Bewohner auf, dieser wurde nach draußen gebracht und von Feuerwehrleuten sowie einem sich privat vor Ort befindlichen Mitglied der BRK Bereitschaft, bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, versorgt. Hierbei zeigte sich wieder, wie wichtig die medizinische Ausbildung und Ausstattung auch bei der Feuerwehr ist. So werden in Karlstein auf jedem Löschfahrzeug ein Automatischer – Externer – Defibrillator kurz AED, sowie auf allen Fahrzeugen Notfallrucksäcke mit erweiterter Ausstattung (First Responder), vorgehalten. Beides konnte in diesem Fall erfolgreich eingesetzt werden.

Die Ursache der massiven Rauchentwicklung konnte dann sehr schnell, durch die Einsatzkräfte unter Atemschutz, beseitigt werden. Es folgten umfangreiche Lüftungsmaßnahmen im Gebäude, sowie mehrfache Kontrollen mit Wärmebildkameras. Parallel dazu wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet und weiträumig abgesperrt.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, Zugführer Guido Kaiser, konnte auf insgesamt 5 Fahrzeuge (3 x HLF/LF 20, 1 x Drehleiter, 1 x ELW) und insgesamt 32 Einsatzkräfte (davon 14 Atemschutzgeräteträger) zurückgreifen, er wurde unterstützt von Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Von Seiten des Rettungsdienstes waren zwei Regel Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Hintergrund Rettungswagen der Bereitschaft Alzenau, ein Einsatzleiter Rettungsdienst sowie die Helfer vor Ort der BRK Bereitschaft Karlstein im Einsatz.

Die Einsatzstelle wurde gegen 01:45 Uhr der Polizei übergeben und alle Kräfte fuhren zum Herstellen der Einsatzbereitschaft zurück in das Gerätehaus. Zur Schadenshöhe, Brandursache und dem Gesundheitszustand der betroffenen Personen können wir keinerlei Aussagen treffen.

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg