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Zu einem Dachstuhlbrand eines 2-geschossigen Wohnhauses in der Hösbacher Afferbachstraße wurden am Dienstag, 13.04.21 gegen 11.50 Uhr die Feuerwehren Hösbach und Wenighösbach sowie der diensthabende Kreisbrandmeister Marco Eich alarmiert. Bei Arbeiten an einer Dachgaube hatte sich aus bislang ungeklärter Ursache das Dämmmaterial entzündet. Die vom Bauherrn und Handwerker schon vorsorglich gelegte Gartenschlauchleitung kam umgehend durch den Handwerker zum Einsatz. Er führte erste Löschmaßnahmen bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte durch. Der stellvertretende Kommandant der FF Hösbach, Michael Seubert ließ umgehend einen Atemschutztrupp im Innenangriff sowie einen Trupp im Außenangriff über das für die Bauarbeiten aufgebaute Gerüst mit entsprechenden Löschgeräten vorgehen. Durch den Einsatz von Schaumittel konnte ein schneller Löscherfolg erzielt werden. Aufwändig gestalteten sich die Nachlöscharbeiten, da ein Großteil der Verkleidung und Dämmung der Dachgaube entfernt werden musste. Einsatzleiter Michael Seubert konnte auf 28 Einsatzkräfte mit 7 Fahrzeugen zurückgreifen und wurde durch KBM Marco Eich (Waldaschaff) vor Ort unterstützt. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort. Gegen 13.30 Uhr war der Einsatz beendet. Im Laufe des Nachmittages findet nochmals eine Nachkontrolle des Brandherdes statt.

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Waldaschaff - Donnerstagnachmittag (01.04.2021) gegen 09:15 Uhr wurden die Feuerwehren aus Waldaschaff, Großostheim und Aschaffenburg in den Rodwiesenweg alarmiert. Ein 73-järiger war bei Arbeiten in einer 4m tiefen Baugrube verschüttet worden. Durch den Einsturz einer Wand war er vollständig bedeckt. Er konnte durch Kollegen, einen Ersthelfer und der Feuerwehr sehr schnell per Hand freigegraben werden. Er kam schwerverletzt mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. 20210401 verschüttete Person Waldaschaff 2 web

Die Feuerwehr Waldaschaff ging sofort mit mehreren Trupps über eine Steckleiter in die Grube vor und half den bereits grabenden Kollegen. Anschließend zogen sie ihn, in eine Schleifkorbtrage gepackt, mit vereinten Kräften über die Leiter, die nun als eine Art Rutsche fungierte, aus der Baugrube. Abschließend sicherten sie die Unfallstelle ab. Einsatzleiter Kreisbrandmeister Marco Eich konnte dabei auf insgesamt acht Fahrzeuge und 20 Feuerwehrfrauen und -männer aus Waldaschaff zurückgreifen. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Großostheim, sowie die gemeinsame Höhenrettungsgruppe der Feuerwehren Aschaffenburg und Großostheim konnten die Alarmfahrt abbrechen. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungsfahrzeugen und einem Notarzt vor Ort. Einsatzende war gegen 12:00Uhr.

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Auf Initiative von Landrat Dr. Alexander Legler bietet der Landkreis Aschaffenburg zusätzlich zum Schnelltestbus auch dezentrale Schnelltestmöglichkeiten an. Diese Corona-Schnellteststellen werden mit der tatkräftigen Unterstützung durch die Feuerwehren des Landkreises betrieben. An folgenden Standorten ist jeweils dienstags und donnerstags von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr ein kostenloser Schnelltest (POC-Test) für Jedermann nach vorheriger Anmeldung möglich. Die Schnellteststellen befinden sich in:

  • Alzenau, Karl-Amberg-Mittelschule
  • Bessenbach, Realschule
  • Großostheim Realschule
  • Hösbach, Mittelschule
  • Kleinostheim, Maingauhalle
  • Mömbris, TTC Halle, Pfarrer-Wörner-Straße
  • Schöllkrippen, Mittelschule

Zusätzlich stellen die Feuerwehren das Personal für die Besatzung des Schnelltestbusses des Landkreises, der ebenfalls von Montag bis Samstag ab 09.00 Uhr und je nach Route bis 18.00 Uhr durch den Landkreis tourt. Hier können sich Passanten ohne Anmeldung spontan und kostenfrei schnelltesten lassen. Die Routen sowie auch der Live-Standort des Schnelltest-Busses in Echtzeit lassen sich auf der Landkreiskarte einsehen: www.kreiskarte-ab.de.

Pro Woche werden derzeit lt. Kreisbrandmeister Georg Thoma, der die Leitung der Corona-Schnellteststellen innehat, rund 2.800 Testungen durchgeführt. Alle Feuerwehren des Landkreises sind in die dezentralen Teststellen eingeplant, die Koordination vor Ort übernehmen die jeweils zuständigen Gebietskreisbrandmeister. Dabei werden von den Feuerwehren rund 500 Stunden pro Woche geleistet.

Weiter helfen die Feuerwehren beim Testen in den Firmen. Die Koordination dieser Aktionen übernimmt für das Landratsamt derzeit Kreisbrandinspektor Otto Hofmann. Zudem werden die Gemeinden, Kindergärten und Schulen bei eigenen Schnelltestaktionen durch die Bereitstellung von Materialien aus dem Bestand des Landkreises sowie organisatorisch unterstützt.

In den Alten- und Pflegeheimen erfolgen nach wie vor PCR-Tests durch das von der Feuerwehr bereitgestellte, mobiles PCR-Testteam unter der Leitung von Tobias Brinkmann.

Damit die Feuerwehren im Rahmen der Amtshilfe für den Landkreis diese große Anzahl von Testungen durchführen können, wurden zahlreiche Feuerwehrleute in mehreren größeren Schulungen vom Bayerischen Roten Kreuz ausgebildet.

Ein herzliches Dankeschön geht an den BRK Kreisverband Aschaffenburg, der die Schulungen für die Feuerwehrleute durchgeführt hat. Sven Oster, der Katstrophenschutzbeauftragte des Kreisverbandes hat die Schulungen organisiert und moderiert und der Chefarzt des Kreisverbandes, Dr. Hans Heuberger hat die medizinischen Inhalte den Einsatzkräften nähergebracht. Für die digitale Kommunikation und Registrierung der Teilnehmer waren Dr. Matthias Heuberger und Stefan Kullmann zuständig. Zudem haben BRK-Bereitschaften in den ersten 3 Wochen in vier Einrichtungen die Schnelltestungen übernommen.

Neben den Testangeboten des Landkreises gibt es nach wie vor die gemeinsame Teststrecke von Stadt und Landkreis Aschaffenburg am Aschaffenburger Volksfestplatz. Dort sind neben den PCR-Tests auch Schnelltests möglich:

Die Termine für die gemeinsame Teststrecke, sowie für die dezentralen Schnellteststellen können auch online gebucht werden. Auf der Homepage des Landkreises ist die online-Terminvergabe zu finden unter „Terminvereinbarung“ sowie unter „Testangebote“ auf der Corona-Seite. Für die Anmeldung ist eine Registrierung mit einer E-Mail-Adresse erforderlich. Weiterhin ist auch unter der Telefonnummer 06021/394-889 sowie per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! eine Terminvereinbarung möglich.

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Am heutigen Montag, 29.03.2021 gegen 18.20 Uhr ereignete sich zwischen den beiden Tunnelröhren der Einhausung Goldbach-Hösbach in Fahrtrichtung Würzburg ein Auffahrunfall mit 3 beteiligten Lkw-Sattelzügen. Der Fahrer des mittleren Sattelzuges wurde dabei so erheblich verletzt, dass er nicht mehr selbstständig sein Führerhaus verlassen konnte. Er musste von Feuerwehr- und Rettungsdienstkräften beim Aussteigen unterstützt werden und wurde in eine Klinik eingeliefert. Die beiden anderen Lkw-Fahrer kamen mit dem Schrecken davon. Aufgrund der Örtlichkeit und des gemeldeten Schadensbildes wurde zunächst ein Großaufgebot von Feuerwehren alarmiert. So waren neben der örtlich zuständigen Feuerwehr Goldbach die Feuerwehren Hösbach, Aschaffenburg, ein Rüstwagen der Feuerwehr Laufach und Kreisbrandinspektor Otto Hofmann vor Ort. Leider hatten die Verkehrsteilnehmer keine ausreichende Rettungsgasse gebildet, so dass das 2. Goldbacher Löschfahrzeug erst rund 15 Minuten nach dem Ausrücken an der Einsatzstelle eintraf. Nach der ersten Lageerkundung konnte der Goldbacher Kommandant Max Asmar „Entwarnung geben“ und die meisten Kräfte aus dem Einsatz entlassen. Neben der medizinischen Hilfeleistung für den verletzten Lkw-Fahrer mussten ausgelaufene Betriebsstoffe abgebunden und die Fahrspuren von Fahrzeugtrümmern gereinigt werden. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Würzburg kurzzeitig voll gesperrt. Danach konnte der Verkehr einspurig über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Während der vordere und der hintere Lkw noch fahrbereit waren, musste der mittlere Lkw von einem Abschleppunternehmen abgeschleppt werden. Neben den Feuerwehren, die mit 10 Fahrzeugen und 48 Feuerwehrleuten vor Ort waren, war der Rettungsdienst mit 2 Rettungswägen, einem Einsatzleiter und einem Notarzt an der Einsatzstelle. Der Einsatz war gegen 20.00 Uhr beendet.

Die Feuerwehr Großostheim hat am Freitag, 26.03.2021 von 12.00 Uhr bis 15.30 Uhr auf dem Großostheimer Wochenmarkt Corona-Schnelltests angeboten. Insgesamt 104 Personen nahmen das Angebot dankbar an. Die Aktion war eine Idee von Großostheims 2. Bürgermeister Horst Müller, Kommandant Alan Friedreich und dem Vereinsringvorsitzenden Dieter Mühlhans. Kdt. Friedreich zeigte sich sehr zufrieden über das rege Interesse der Bevölkerung an der Testaktion. Nachdem am Donnerstag, 25.03.2021 von der FF Großostheim bereits in Großostheimer Firmen Testungen durchgeführt worden waren, war die heutige Testaktion ein weiterer wichtiger Mosaikstein zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.

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Dienstagvormittag (16.03.2021) gegen 9:30 Uhr wurden die Feuerwehren Weibersbrunn, Waldaschaff und Dammbach zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf die A3 alarmiert. In Fahrtrichtung Würzburg war ein PKW zwischen den Anschlussstellen Rohrbrunn und Marktheidenfeld mit dem Auflieger eines Sattelzuges kollidiert. Das Fahrzeug war massiv unter dem Aufleger verkeilt und entzündete sich kurze Zeit nach dem Zusammenstoß. Für den Fahrer des PKW kam hier leider jede Hilfe zu spät. Er konnte nur noch Tod geborgen werden. Die Autobahn ist in Fahrtrichtungen Würzburg voraussichtlich noch bis 16:00 Uhr gesperrt.

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Die eintreffenden Feuerwehren nahmen sofort einen Löschangriff mit mehreren Rohren unter schwerem Atemschutz vor. Gleichzeitig wurde die Autobahn vollgesperrt und der Verkehr abgeleitet. Nach kurzer Zeit war das Feuer unter Kontrolle, der PKW leider jedoch bereits vollständig ausgebrannt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste auch zeitweise die Gegenfahrbahn gesperrt werden. Der Brand war bereits auf den Auflieger und den geladenen Metallschrott übergegriffen, was zu schwierigen Nachlöscharbeiten führte. Anschließend unterstützte das Abschleppunternehmen die Feuerwehren bei der aufwendigen Bergung des Fahrers. Hier kam neben einem Kran und einer Seilwinde auch eine mobile Sichtschutzwand zum Einsatz, um die Tätigkeiten gegen die Blicke Vorbeifahrender abzuschirmen. Des Weiteren unterstützen die Feuerwehren aktuell noch bei den Aufräumarbeiten und stellen weiterhin den Brandschutz sicher.

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Einsatzleiter Kreisbrandmeister Marco Eich wurde von Kreisbrandinspektor Frank Wissel unterstützt. Dabei konnten sie auf insgesamt 28 Fahrzeuge und 68 Feuerwehrfrauen und -männer aus Weibersbrunn, Waldaschaff, Dammbach, Marktheidenfeld, Altfeld und Kreuzwertheim zurückgreifen. Ebenfalls aus dem Landkreis Main-Spessart waren Kreisbrandrat Peter Schmidt, sowie der zuständige Kreisbrandinspektor und Kreisbrandmeister vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Hubschrauber, vier Rettungsfahrzeugen, einem Notarzt und den „Helfer vor Ort“ aus Marktheidenfeld unter der Leitung von Frank Heitzenröther im Einsatz.

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Ölspur Symbolbild

Am Samstag (13.03.2021) beschäftigten einige Ölspuren die Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg. Insbesondere eine lange Verunreinigung der Fahrbahn von der A3 über einige Kreisstraßen bis in den Spessart sorgte für einige Alarmierungen. Von ca. 10:00 Uhr bis etwa 14:00 Uhr waren die Feuerwehren aus Weibersbrunn, Waldaschaff, Rothenbuch, Heinrichsthal, Jakobsthal, Heigenbrücken, Bessenbach, Sailauf, Eichenberg, Goldbach, Mainaschaff und Mömbris mit der Beseitigung der Betriebsstoffe beschäftigt.

Desweiteren wurden die Einheiten aus Alzenau, Karlstein, Rothenbuch, Dammbach, Wenighösbach, Kleinostheim, Haibach und Sailauf aufgrund von kleinere Unwetterschäden gerufen. Dort gab es umgestürzte Bäume und überschwemmte Straßen. Außerdem kam es auf der A3 noch zu einem Verkehrsunfall, bei dem die Feuewehren aus Waldaschaff und Weibersbrunn die Absicherung der Unfallstelle übernahmen.

Foto: Symbolbild

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In der Nacht von Freitag auf Samstag (12.03. auf 13.03.2021) wurde die Feuerwehr Großostheim um kurz vor Mitternacht zu einem Brand in einer Wohnung in den Ortsteil Pflaumheim gerufen. Eine aufmerksame Nachbarin hatte eine Rauchentwicklung wahrgenommen und setzte sofort einen Notruf ab. Als das erste Löschfahrzeug an der nur wenige hundert Meter von der Feuerwache entfernten Einsatzstelle eintraf, klärte sich die Lage schnell auf: Im Dachbereich eines Anbaus an ein Wohnhaus hatte sich aus ungeklärter Ursache ein Entstehungsbrand gebildet. Alle Anwohner wurden bereits durch die Nachbarin und durch zwischenzeitlich ausgelöste Rauchmelder informiert und hatten das Gebäude verlassen. Durch den frühen Notruf und das zügige Eingreifen der Feuerwehr waren die Löschmaßnahmen bereits nach kurzer Zeit beendet. Einsatzleiter Kommandant Alan Friedreich konnte auf rund 25 Einsatzkräfte und fünf Einsatzfahrzeuge zurückgreifen. Unterstützt wurde er durch Kreisbrandinspektor Otto Hofmann. Ein Rettungswagen war ebenfalls vor Ort.

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Philipp van der Gouwe, FF Großostheim

WhatsApp Image 2021 03 12 at 20.11.05Goldbach/BAB3 – Freitagabend (12.03.2021) gegen 18:20 Uhr wurden die Feuerwehren Goldbach, Hösbach, Laufach, Waldaschaff und Aschaffenburg zu einem PKW Brand an die Anschlussstelle Goldbach gerufen. Ein Fahrzeug war in Fahrtrichtung Frankfurt auf dem Beschleunigungsstreifen in Brand geraten. Die Fahrerin konnte ihren PKW glücklicherweise noch rechtzeitig und unverletzt selbst verlassen. Sie wurde dabei von einem Ersthelfer aus dem Tunnel geführt. Die Autobahn war in diese Fahrtrichtung vollgesperrt.

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Der PKW stand bei Eintreffen der Feuerwehr bereits im Vollbrand. Der Tunnel war bereits stark verraucht und gesperrt. Sofort nahm ein Trupp unter schwerem Atemschutz einen Löschangriff vor. Sie konnten nach kurzer Zeit „Feuer aus“ melden. Parallel dazu mussten die insgesamt zehn ersteintreffenden Einsatzkräfte, aufgrund der starken Rauchentwicklung, ebenfalls unter schwerem Atemschutz arbeiten. Weiterhin wurde die Einsatzstelle abgesichert, die Auffahrt gesperrt und die Fahrbahn gereinigt. Die Feuerwehr Waldaschaff sicherte mit einem Fahrzeug und 3 Mann die Einsatzstelle gegen den Verkehr ab. Die Feuerwehren aus Hösbach, Laufach und Aschaffenburg konnten die Einsatzfahrt abbrechen. Einsatzleiter Kommandant Max Asmar wurde durch Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Marco Eich unterstützt. Der Einsatz war gegen 19:20Uhr beendet.

Fotos: FF Goldbach

Rund um den Hahnenkamm wurden in den letzten beiden Jahren mehrere illegale Fahrradtrails geschlossen und neue offizielle Fahrradtrails von der „DAV Workgroup Hahnenkammtrails“ erbaut. Die Feuerwehren haben u.a. bei der Planung zur Rettung von gestürzten Fahrradfahrern mitgewirkt und für den jeden dieser Trails wurde ein Objektalarm erstellt. Hier wurde genau zugeordnet, welche Feuerwehr für jeden der einzelnen Trails zuständig ist - weiterhin wurden Rettungstreffpunkte für die jeweiligen Trails festgelegt.

Der sogenannte Burgentrail vom Hahnenkammhaus westlich Richtung Wasserlos wurde erst vor gut einer Woche offiziell in Betrieb genommen.

Am Samstag, 06.03.2021 gegen 12.00 Uhr kam es im Burgentrail zu einem ersten Unfall mit einem gestürzten Fahrradfahrer.

Neben Bergwacht, Rettungsdienst und Notarzt wurden die Feuerwehren Hemsbach mit Schleifkorbtrage und die First Responder aus Mömbris alarmiert.

Die erste Aufgabe der FF Hemsbach war zunächst das "Suchen" des Patienten und die Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Weiterhin wurden Lotsen für die nachrückenden Kräfte des Rettungsdienstes und der Bergwacht gestellt und die Notärztin zur Einsatzstelle gebracht. Der Radfahrer konnte von den Feuerwehrkräften recht schnell gefunden werden und wurde mit Hilfe einer Schleifkorbtrage zum Bergwachtfahrzeug getragen mit dem er dann zum bereitstehenden Rettungswagen weitertransportiert wurde.

Unter der Leitung des Hemsbacher Kommandanten Frank Gündling waren die Feuerwehr Hemsbach mit 14 Personen und die First-Responder der Feuerwehr Mömbris mit 3 Personen im Einsatz.

Äußerst hilfreich für die schnelle erfolgreiche Rettung des Verletzten war wieder einmal die sehr gute Ortskunde der örtlich zuständigen Feuerwehr aus Hemsbach. Der Einsatz war nach gut einer Stunde beendet.

Am Samstag, 06.03.2021 wurden die Feuerwehren Großostheim und Wenigumstadt um 21.52 Uhr zu einem Kaminbrand in die Straße Hinterm Hag im Ortsteil Wenigumstadt alarmiert. Ein aufmerksamer Nachbar hatte die Feuerwehr verständigt. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle war eine deutliche Rauchentwicklung und Funkenflug am Kamin sichtbar. Im Keller des 2-geschossigen Wohnhauses wurde ein Trupp mit einem Pulverlöscher und einer Schuttmulde zur Sicherstellung des Brandschutzes bereitgestellt und mit einer Wärmebildkamera der Kamin in den einzelnen Stockwerken auf eine außergewöhnliche Überhitzung kontrolliert. Weiter wurde die Drehleiter in Stellung gebracht um einen durch Funkenflug entstehenden Sekundärbrand schnell ablöschen zu können. Zudem wurde über die Leitstelle ein Kaminkehrer zur Begutachtung des Kamines angefordert. Der Kaminkehrer untersagte den Bewohnern den weiteren Betrieb der Feuerstelle. Der örtlich zuständige Bezirkskaminkehrermeister wird am kommenden Montag eine Reinigung des Kamins durchführen und über die Wiederinbetriebnahme entscheiden. Die Feuerwehren Großostheim und Wenigumstadt waren unter der Leitung des Wenigumstädter Kommandanten Thomas Otto mit 5 Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz war gegen 23.00 Uhr beendet.

In diesem Zusammenhang dürfen wir darauf hinweisen, dass Kaminbrände in der Regel durch unsachgemäßes Heizen entstehen. Häufige Ursachen sind das Verbrennen von zu feuchtem Holz oder eine fehlende oder zu geringe Luftzufuhr. Aufgrund der unvollständigen Verbrennung setzt sich Ruß an den Kaminwänden ab, der sich wiederum entzünden kann.

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Der gestrige Mittwoch, 03.03.2021 war auch für die Feuerwehr Großostheim mit über 300 Einsätzen jährlich ein einsatzreicher Tag. Die ehrenamtlichen Feuerwehrleute wurden zu insgesamt 6 Einsätzen alarmiert.

Gegen 13:15 Uhr wurde die Feuerwehr Großostheim zu einer Ölspur gerufen. Ein Traktor hatte Hydrauliköl verloren. Als die ersten Einsatzkräfte mit dem Kleinalarmfahrzeug den Streckenverlauf abfuhren, stellte sich heraus, dass sich die Fahrbahnverunreinigung auf eine Länge von ca. 3 km hinzog und rief zwei weitere Fahrzeuge zur Unterstützung. Gegen 15:50 Uhr waren die Reinigungsarbeiten beendet.

Nur zehn Minuten später alarmierte die Leitstelle zu einem First-Responder Einsatz in Wenigumstadt und unmittelbar darauf wurde eine weitere Ölspur in Pflaumheim gemeldet.

Gegen 17:00 Uhr musste in Ringheim akut eine Wohnung geöffnet werden und gegen 18:00 Uhr wurde die Feuerwehr erneut zu einem First-Responder Einsatz nach Pflaumheim gerufen.

Zwei Stunden später, gegen 20:00 Uhr, gingen erneut die Funkmeldeempfänger los. Mit dem Schlagwort „B4“ wurden die Aktiven zu einem gemeldeten größeren Brand in einem Übergangswohnheim für Obdachlose im Ortsteil Ringheim alarmiert. Aufgrund der Gebäudegröße wurde zudem eine weitere Drehleiter aus Stockstadt zeitgleich mitalarmiert. Tatsächlich drang beim Eintreffen der ersten Kräfte Rauch aus dem Haupteingang. Ein Trupp unter Atemschutz konnte die Ursache schnell ausfindig machen: Ein Anwohner hatte vermutlich sein Essen auf dem Herd stehen lassen. Nachdem das Gebäude gründlich belüftet worden war, konnte es schnell wieder an die Bewohner übergeben werden und die Einsatzkräfte konnten den Einsatz abschließen. Feuerwehreinsatzleiter Alan Friedreich, Kommandant der Feuerwehr Großostheim, konnte auf 7 Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren Großostheim und Stockstadt mit rund 30 Feuerwehrkräften zurückgreifen. Vertreter der Kreisbrandinspektion und der Rettungsdienst waren ebenfalls vor Ort.

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Mittwochnacht (24.02.2021) gegen 22:50 Uhr wurden die Feuerwehren Karlstein und Kahl zum zweiten Mal an diesem Abend alarmiert. Diesmal zu einem Industriegebäude nach Großwelzheim. Teile einer Produktionsanlage waren in Brand geraten. Durch das dort verarbeitete Kunststoffgranulat kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Das Feuer war schnell unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand. 20210224 Brand Anlage Karlstein 3webZwei Trupps unter schwerem Atemschutz gingen sofort zum Löschen in den Produktionsbereich vor und konnten erfolgreich „Feuer aus“ melden. Anschließend wurde das Gebäude entraucht. Dabei prüften zwei weitere Trupps die übrigen Bereiche, sowie die Lüftung mit einer Wärmebildkamera. Aufgrund der anfangs unklaren Lage wurden noch Kräfte der Feuerwehren Kleinostheim, Großostheim und Mömbris, sowie die Inspektion alarmiert. Sie konnten die Einsatzfahrt aber abbrechen. Die beiden Feuerwehren waren mit insgesamt 30 Feuerwehrleuten und acht Fahrzeugen vor Ort. 20210224 Brand Anlage Karlstein 2web

Einsatzleiter Kommandant Andreas Emge wurde durch Kreisbrandinspektor Frank Wissel und Kreisbrandmeister Thorsten Frank unterstützt. Ebenfalls vor Ort war auch Karlsteins Bürgermeister Peter Kress. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen, einem Organisatorischem Leiter und einer „Helfer vor Ort“ Gruppe im Einsatz. Einsatzende war gegen 00:10Uhr.

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Am Freitagabend (19.02.2021) wurde die Feuerwehr Westerngrund gegen 18:30Uhr von einem Anwohner gerufen, der einen Schaumteppich auf dem Westerbach bemerkt hatte. Die 20 Feuerwehrfrauen und -männer staunten nicht schlecht über ca. 15-30cm hohen Schaum an vielen Stellen innerhalb des Ortes. Doch so schnell wie er gekommen war, verschwand er auch wieder. So kam die bereits vorbereitete Ölsperre nicht zum Einsatz. Nach der Entnahme einiger Gewässerproben, konnte der Einsatz unter Leitung von Kommandant Uwe Rosenberger gegen 19:00 Uhr beendet werden. Bürgermeisterin Brigitte Heim machte sich, ebenso wie Kreisbrandinspektor Frank Wissel, vor Ort ein Bild von der Lage.

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Am frühen Faschingsdienstag, 16.02.2020 um 02.28 Uhr wurden die Feuerwehren Weibersbrunn und Waldaschaff sowie der diensthabende Kreisbrandmeister Marco Eich zu einem Verkehrsunfall auf die BAB A3 alarmiert. Zwischen den Anschlussstellen Weibersbrunn und Bessenbach/Waldaschaff war es bei regennasser Fahrbahn zu einem Unfall gekommen, bei dem ein Kleintransporter und ein LKW beteiligt waren. Der verletzte Fahrer des Kleintransporters konnte sein stark demoliertes Fahrzeug selbständig verlassen und wurde von einem Rettungswagen der Malteser ins Klinikum nach Aschaffenburg gebracht. Die Feuerwehren sicherten die Unfallstelle ab und stellten den Brandschutz sicher. Während die Autobahn voll gesperrt blieb, wurde durch die Feuerwehr die Straße von Fahrzeugteilen gereinigt und auslaufendes Öl gebunden. Danach konnte der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Einsatzleiter Michael Böhmerl (Weibersbrunn) konnte auf 25 Einsatzkräfte zurückgreifen.

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In der Nacht von Sonntag auf Montag, 15.02.2021 wurden die Feuerwehren aus Johannesberg, Glattbach und die Drehleiter der Feuerwehr Goldbach um 0:48 Uhr nach Johannesberg in die Straße Im Gründchen alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung für die ersten anrückenden Einsatzfahrzeuge erkennbar. Es stellte sich heraus, dass direkt an einem Wohngebäude auf einer Terrasse unter einem Balkon Holz brannte. Durch die Brandeinwirkung war bereits ein Fenster des Gebäudes im Bereich des Brandes teilweise geborsten und giftiger Brandrauch drang ins Anwesen ein.

Die Einsatzkräfte begannen umgehend mit den Löschmaßnahmen. Der eigentliche Brand war schnell gelöscht. Parallel zu der Brandbekämpfung wurde ein weiterer Trupp unter Atemschutz im Inneren des Gebäudes eingesetzt, um die angrenzenden Räume auf Brandschäden zu kontrollieren. Durch den schnellen und überlegten Löscheinsatz konnte größerer Sachschaden erfolgreich verhindert werden.
Die verrauchten Bereiche des Gebäudes wurden anschließend mit einem Hochdrucklüfter entraucht. Die Polizei hat zur Klärung der Ursache die Ermittlungen aufgenommen.
Die Feuerwehren waren mit 36 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen unter der Leitung von Florian Wombacher (stellv. Kommandant der Feuerwehr Johannesberg) im Einsatz. Von Seiten der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg war der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel anwesend. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen vor Ort. Der Rettungswagen stand zur Absicherung der Einsatzkräfte bereit, musste aber nicht eingesetzt werden.

An der heutigen Dienstversammlung (13.02.2021), die allein zum Zwecke der notwendigen Kommandantenwahlen einberufen wurde, wurden der bisherige stellvertretende Kommandant Alan Friedreich für die kommenden sechs Jahre zum neuen Kommandanten der Feuerwehr Großostheim und der Zugführer Volker Becker zu seinem neuen Stellvertreter gewählt. Wir wünschen den beiden herzlichen Glückwunsch.


Die Versammlung fand unter einem strengen Hygienekonzept statt und die Maske wurde nur für dieses Foto abgenommen.

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Bild v. l. n. r.
hinten
KBM Udo Schäffer, 2. Bürgermeister Horst Müller, 1. Bürgermeister Herbert Jakob
vorne gewählter stv. Kommandant Volker Becker, gewählter Kommandant Alan Friedreich

Text&Bild: Philipp van der Gouwe, FF Großostheim

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Ein Schwelbrand im Dachgebälk eines 2-geschossigen Wohnhauses in der Hösbacher Hauptstraße beschäftigte heute früh um 09.00 Uhr die Feuerwehren Hösbach, Hösbach-Bhf und Goldbach. Verletzt wurde niemand. Ebenfalls vor Ort waren ein Rettungswagen und Kreisbrandinspektor Otto Hofmann. Zudem verschaffte sich Hösbachs 1. Bürgermeister Michael Baumann einen Überblick über die Tätigkeiten der Einsatzkräfte. Am Gebäude werden derzeit Sanierungsarbeiten durchgeführt. Diese könnten nach ersten Erkenntnissen ursächlich für die Brandentstehung sein. Um an den Brandherd und die weiteren die Glutnester heranzukommen musste die Fehlbodendecke des Gebäudes geöffnet werden. Zeitgleich wurde über eine Drehleiter das Dach abgedeckt. Da das Wohnhaus unmittelbar an ein anderes Haus angebaut ist, konnte sich der Brand über die Dachsparren ins Dachgeschoss des Nachbarhauses ausbreiten. Auch dort musste die Decke geöffnet und kokelnde Balken abgelöscht werden. Nach gut einer Stunde war es den Feuerwehrleuten gelungen den Brand zu löschen. Die Feuerwehren waren mit rund 32 Einsatzkräften und 6 Fahrzeugen im Einsatz. Die Löscharbeiten waren gegen 11.00 Uhr beendet.

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In den letzten Jahren haben sich vermehrt extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Stürme oder auch länger andauernde Schneefälle ereignet. Auch der Landkreis Aschaffenburg wurde wiederholt von derartigen Wetterereignissen betroffen.
Mit diesen Unwettern gingen oftmals auch Stromausfälle einher, die teilweise über mehrere Stunden andauerten.
Allerdings gibt es bei einem Stromausfall noch weitere Probleme. So fällt meist damit auch sofort das DSL-Netz und damit Internet und Telefonie aus. Die Mobilfunknetze sind in der Regel nur sehr beschränkt notstromversorgt und der uneingeschränkte Betrieb des BOS Digitalfunks ist ebenfalls noch nicht abschließend sichergestellt.
Der Landkreis Aschaffenburg hat daher in der Vergangenheit zur Sicherstellung der Stromversorgung für kleinere Feuerwehrgerätehäuser mobile Notstromaggregate zur Verfügung gestellt, größere Feuerwehrhäuser wurden von den Kommunen zum Teil auch mit stationären Notstromaggregaten ausgestattet. Damit sind Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger in allen Gemeinden des Landkreises für Notfälle bei einem länger andauernden Stromausfall verfügbar.
Bei Unwetterereignissen greift regelmäßig das Flächenlagekonzept des Landkreises Aschaffenburg, das sich seit Jahren bestens bewährt hat.
Der Landkreis Aschaffenburg ist in 2 Inspektionsbezirke mit jeweils 3 KBM-Bezirken gegliedert. Neben der Kreiseinsatzzentrale (KEZ) im Landratsamt ist in jedem der insgesamt 6 KBM-Bezirke für flächendeckende Schadensereignisse eine Abschnittsführungsstelle (AFS) als Befehlsstelle vorgeplant und mit entsprechenden Führungsmitteln ausgestattet. Im Einsatzfall begibt sich in der Regel der für den KBM-Bezirk zuständige Kreisbrandmeister in die AFS. Unterstützt wird er von ausgebildeten Führungsgehilfen aus seinem KBM-Bezirk. Weiterhin gibt es in jeder der 32 Gemeinden des Landkreises Aschaffenburg eine gemeindliche Führungsstelle (GFS). Diese Führungsstellen verfügen ebenfalls über entsprechende Führungsmittel. Die GFS werden von örtlichen Führungskräften und Führungsgehilfen besetzt. Die Führungsstellen befinden sich jeweils in Feuerwehrgerätehäusern. Die Kreiseinsatzzentrale koordiniert die von der Integrierten Leitstelle (ILS) aufgenommenen und an die KEZ weitergeleiteten Einsätze und verteilt sie auf die jeweils zuständige Abschnittsführungsstelle. Diese wiederum gibt sie an die örtliche zuständige GFS weiter. Dazu wird eine eigenentwickelte webbasierte Anwendung verwendet, in die alle Einsätze automatisch über die TETRA Funk – SDS Nachrichten von der ILS eingelesen werden. Zeitkritische Einsätze (z.B. Brand, Verkehrsunfall) werden von der ILS direkt bearbeitet und durchalarmiert. Überörtliche Kräfte und Einsatzmittel werden von der gemeindlichen Führungsstelle über die zuständige AFS angefordert. Diese koordiniert die in ihrem Bereich verfügbaren Mittel und fordert ggf. über die Kreiseinsatzzentrale weitere Einsatzmittel an.
Ein Ausfall der notwendigen Kommunikationsverbindungen wie Telefonie und Internet hat zur Folge, dass Einsätze nur über Funkverbindungen und nicht zeitnah an die jeweiligen Abschnittsführungsstellen weitergeben werden können. Außerdem führt das zu einem erheblichen Funkverkehr zwischen den einzelnen Stellen.
Die für den Katastrophenschutz zuständige Stelle im Landratsamt Aschaffenburg hat daher in den vergangenen Wochen für die Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt, die drei landkreiseigenen Einsatzleitwagen und die 6 Abschnittsführungsstellen Satellitenanlagen mit Zubehör beschafft, damit beim Ausfall der drahtgebundenen Telefon- und Internetverbindungen die Kommunikation zwischen der Einsatzleitung im Landratsamt und den jeweiligen Befehlsstellen über Satellitentechnik nach wie vor sichergestellt werden kann. Die Telefonie wird nun über einen unabhängigen SIP Provider sichergestellt, um nicht von einem einzelnen Provider abhängig zu sein.
Die Kosten für die Satellitenanlagen im Landratsamt und den 3 ELW beliefen sich incl. Montage auf rund 22.000 Euro. Die Satellitenanlagen bei den 6 Abschnittsführungsstellen kosteten zusammen rund 3000 Euro, die Montage wurde von den Feuerwehren jeweils in Eigenleistung erbracht. Der Landkreis Aschaffenburg übernimmt zudem die laufenden Betriebskosten in Höhe von rund 2.600 Euro/Jahr für alle Anlagen.
Mit der Beschaffung dieser redundanten Kommunikationslösung ist eine weitere wichtige Investition für eine schnelle wirkungsvolle Hilfe und zum Schutz der Bevölkerung im Landkreis Aschaffenburg getätigt worden.

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Foto: Felix Hofmann, Skizze: Martin Bahmer (beide FF Waldaschaff)