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Aschaffenburg. Zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge machten sich am Dienstagabend auf den Weg in den Aschaffenburger Hafen. Feuerwehren aus Stadt und Landkreis Aschaffenburg probten mit 15 Fahrzeugen und 70 Einsatzkräften am Ausbildungszug der Deutschen Bahn einen Gefahrgutunfall. Angenommen wurde ein Gefahrenstoffaustritt an einem Kesselwagen im Stockstädter Papierwerk.

Entsprechend dem Einsatzstichwort „Gefahrgut“ wurden von der Integrierten Leitstelle Kräfte der Werkfeuerwehr Sappi Stockstadt, den Feuerwehren Stockstadt, Großostheim, Aschaffenburg, Goldbach und Glattbach sowie die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg alarmiert. Einsatzleiter Andre Baum, Kommandant der Werkfeuerwehr Sappi, veranlasste umgehend eine weiträumige Absperrung.

Mit dem Gerätewagen Messtechnik der Stockstädter Feuerwehr wurden sofort Luftmessung in der Umgebung der Unfallstelle vorgenommen. Unter Chemikalienschutzanzügen mussten die Feuerwehrleute einen auslaufenden Gefahrenstoff auffangen, ein Leck am Kesselwagen verschließen und den bereits ausgelaufenen Gefahrenstoff in Fässer umpumpen.

Nach gut einer Stunde war das Übungsziel erreicht. Kreisbrandmeister Udo Schäffer, der gemeinsam mit Kreisbrandmeister Martin Hock, die Übungsleitung hatte, zeigte sich im Anschluss an die Übung zufrieden. Jede praktische Ausbildung trage dazu bei, neue Erfahrungen zu sammeln oder vorhandene Kenntnisse zu vertiefen. Insbesondere bei Gefahrguteinsätzen sei nicht die Geschwindigkeit entscheidend. Vielmehr würde das zielorientierte Vorgehen und die Sicherheit der eigenen Kräfte und der Umgebung im Vordergrund stehen.
Armin Lerch, FF Stockstadt

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