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Im Haibacher Wald sind heute Nachmittag rund 100 Festmeter Holz in Brand geraten. Gegen 17.00 Uhr bemerkte ein Bauarbeiter, der mit seinem Radlader auf dem Heimweg war, Brandgeruch. Daraufhin suchte er die Brandstelle, die er im Wald oberhalb des Haibacher Jägerhauses entdeckte, und verständigte umgehend über Notruf 112 die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Feuerwehr Haibach standen aus bislang ungeklärter Ursache bereits rund 100 Festmeter am Wegrand gelagerte Holzpolder im Vollbrand, die zu Hackschnitzeln weiterverarbeitet werden sollten. Das Feuer drohte bereits auf den umliegenden Baumbestand überzugreifen. Der Haibacher Kommandant Michael Bauecker ließ daraufhin die Feuerwehren Bessenbach und Aschaffenburg mit Tanklöschfahrzeugen zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung nachalarmieren. Mit Hilfe des Radladers der Fa. Heinrich Kunkel Straßenbau, der die Baumstämme anhob und verteilte, konnte das Feuer gegen 17.45 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Zur Brandbekämpfung musste ein rund 300 Meter lange Schlauchleitung bis zur Brandstelle verlegt werden. Das Feuer wurde mit 3 C-Rohren abgelöscht. Die Tanklöschfahrzeuge stellten im Pendelverkehr den Löschwasserbedarf sicher. Es wurden rund 25.000 Liter Löschwasser benötigt, ehe gegen 19.30 Uhr Feuer aus gemeldet werden konnte. Im weiteren Einsatzverlauf wurden die Feuerwehrleute vom Eigentümer des Holzes, einem ortsansässigen Forstunternehmer, mit dessen Holzrückezug unterstützt, der die Holzstämme mit dem Greifer des Fahrzeuges anhob und auseinanderzog. Die Feuerwehren waren mit 8 Fahrzeugen und 46 Einsatzkräften im Einsatz. Kreisbrandmeister Udo Schäffer war als Vertreter der Kreisbrandinspektion vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen zur Absicherung der Feuerwehrleute vor Ort. Der Sachschaden beläuft sich lt. Aussage des Eigentümers auf rund 4.000 Euro. Der Einsatz war gegen 20.00 Uhr beendet.