Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die Nutzung der Webseite akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies, weitere Informationen zur Datenschutzerklärung finden Sie unter der Schaltfläche "Datenschutz"

Ein paar Ereignisreiche Stunden liegen hinter den freiwilligen Einsatzkräften der Feuerwehr Gemeinde Karlstein. Zu vier Einsätzen wurden die Kameraden in den letzten 16 Stunden alarmiert.

Los ging es am Dienstagabend um 22:19 Uhr, am Ende der Lindigstraße war der Asphalt, warum auch immer, eingebrochen. In der Straße befand sich ein größeres Loch, dieses wurde mit vier Absperrgittern „eingezäunt“ und mit Blinklampen abgesichert.

Um 10:31 Uhr klingelten die Meldeempfänger erneut, nach einem technischen Defekt verlor ein Traktor größere Mengen Hydrauliköl. Der Fahrer verhielt sich sehr vorbildlich und hielt auf einer befestigten Stelle zügig an und konnte somit einen größeren Umweltschaden vermeiden. Ausgerückt mit HLF 20/16, GW-U und KdoW, konnten wir eine geringe Restmenge noch auffangen. Unser Schwerpunkt lag bei der Ausbreitungsvermeidung, hierzu wurde ein kleiner Damm aus Ölbindemittel ausgebracht, weiterhin die verschmutzten Bereich der Fahrbahn abgesperrt. Die Reinigung wurde dann durch eine Fachfirma übernommen, wir sicherten vor Ort nur weiter ab.

Noch während der Einsatz mit dem Traktor lief, ging es weiter zu einer brennenden Hecke im Ortsgebiet. Um 12:09 Uhr läuteten aus diesem Grund unsere „Taschensirenen“ erneut. Kaum zu glauben, aber ein Bürger hatte bei 34° und Waldbrandstufe 5, mit einem Gas Brenner Unkraut abgebrannt! Hierbei ging dann, welch eine Überraschung, der Schilfmattenzaun des Nachbarn in Flammen auf. Ein Kamerad, welcher in direkter Nachbarschaft wohnt, reagierte sehr schnell und hatte mit ein paar Eimern Wassern das Feuer, noch vor dem Eintreffen des HLF 20/16, unter Kontrolle. Dieser Einsatz hätte wirklich nicht sein müssen, letztendlich kann dieser evtl. sogar in grob Fahrlässig eingestuft werden. Die anwesende Polizeistreife hat den Sachverhalt aufgenommen, der Verursacher wird in den nächsten Tagen Post und eine Rechnung bekommen, sollte sich die „grobe Fahrlässigkeit“ bestätigen.

Kaum zurück an der Wache, die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt, alarmierte es um 14:23 Uhr wieder. Die SEG Drohne der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, wurde zur Amtshilfe für die Polizei, nach Wörth am Main gerufen (die Drohne des Landkreises Miltenberg ist aktuell zur Wartung). Dort brannten mehreer 10.000 qm Ackerfläche. Zur Dokumentationen und Beweissicherung wurde das gesamte Einsatzgebiet überflogen und aufgezeichnet. Gegen 17:30 Uhr war auch dieser Einsatz für uns beendet und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

Jetzt hoffen wir nur, dass es ruhig bleibt und keine weitere Einsätze bei diesen hohen Temperaturen folgen.

Andreas Emge
Kdt. Feuerwehr Gemeinde Karlstein