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Heute früh sind bei zwei Unfällen auf der Bundesautobahn 45 zwischen den Anschlussstellen Karlstein und Kleinostheim insgesamt sechs Menschen verletzt worden, einer von ihnen schwebt in Lebensgefahr. Gegen 04.30 Uhr musste ein in Richtung Aschaffenburg fahrender und mit 4 Personen besetzter Iveco-Transporter mit angehängter Estrichmaschine wegen einer Panne auf dem Standstreifen anhalten. Ein Lkw-Sattelzug prallte aus bislang ungeklärter Ursache in die Seite des Pannenfahrzeuges und schob das Fahrzeug mehrere Meter mit. Dabei wurden sowohl der Lkw-Fahrer als auch die Besatzung des Transporters verletzt. Die Feuerwehr Karlstein und Kreisbrandinspektor Frank Wissel wurden um 04.45 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Nach dem Eintreffen wurden die Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut, die Einsatzstelle ausgeleuchtet sowie der Brandschutz sichergestellt. Während ein Unfallbeteiligter vor Ort ambulant behandelt werden konnte, mussten der Lkw-Fahrer und drei Fahrzeuginsassen des Transporters in Krankenhäuser eingeliefert werden. Noch während des laufenden Einsatzes wurde die Feuerwehr darüber informiert, dass sich am Stauende ein weiterer Unfall ereignet hatte. Ein 58-jähriger Polo-Fahrer hatte gegen 5.30 Uhr das Stauende offensichtlich zu spät bemerkt und war unter das Heck eines vorausfahrenden Sattelzugs gefahren. Infolge des Aufpralls erlitt der Mann lebensgefährliche Verletzungen und musste nach einer notärztlichen Erstversorgung von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Bis zum Eintreffen von Feuerwehr und Rettungsdienst leistete ein Mitarbeiter eines Abschleppunternehmens vorbildlich Erste Hilfe an dem Schwerverletzten. Zur Klärung des Unfalls wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Die A45 in Fahrtrichtung Aschaffenburg musste infolge der Unfälle für längere Zeit voll gesperrt werden, es kam zu einem längeren Stau. Die Feuerwehr Karlstein war mit 4 Fahrzeugen und 22 Feuerwehrleuten und die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Hörstein mit 1 Fahrzeug und 9 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst war mit insgesamt 5 Rettungswägen, 2 Notärzten, einem Rettungshubschrauber und einem Einsatzleiter Rettungsdienst an beiden Unfallstellen im Einsatz. Einsatzende war gegen 08.30 Uhr.