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Am Montag, 21.12.2020 um 10.00 Uhr vormittags wurde von einer Polizeistreife an einem Gewerbeobjekt in Mainaschaff Gasgeruch gemeldet. Daraufhin alarmierte die Leitstelle Bayerischer Untermain die Feuerwehr Mainaschaff und ein HLF der Ständigen Wache Aschaffenburg zum Einsatzort in der Hauptstraße.
An der Einsatzstelle eingetroffen war ein Gasgeruch feststellbar, die Ursache hierfür war jedoch nicht ersichtlich. Sofort wurden zwei Trupps mit jeweils einem Gasmessgerät der Feuerwehr ausgestattet und zur Erkundung losgeschickt. Außerhalb des Gebäudes, welches als Lager- und Logistikfläche genutzt wird, konnte im Einfahrtsbereich zum Gelände an den Kanalabläufen eine Gaskonzentration festgestellt werden. Innerhalb des Gebäudes konnte im Sanitärbereich ebenfalls eine erhöhte Gaskonzentration gemessen werden. Hier wurden sofort die Fenster geöffnet, um eine natürliche Belüftung zu ermöglichen. Zwei in dem Objekt vorhandene Gashauptleitungen wurden zur Sicherheit geschlossen. Eine Ausbreitung des Gases in weiter entfernte Gebäude und in die Kanalisation konnte nicht nachgewiesen werden. Der nachgeforderte Energieversorger konnte mit seinen Messgeräten den Gasaustritt bestätigen und hat daraufhin sofort die in Verdacht stehende Gashauptleitung abgeschiebert. Die Lokalisation der Leckage gestaltete sich jedoch im weiteren Einsatzverlauf als schwierig. Da aber keine akute Gefahr mehr bestand, konnte die Einsatzstelle um 12:30 Uhr dem Energieversorger übergeben werden. Der Einsatzleiter der Feuerwehr Mainaschaff konnte auf insgesamt 14 Einsatzkräfte, welche mit drei Fahrzeugen an der Einsatzstelle tätig waren, zurückgreifen. Die Kreisbrandmeister Martin Hock und Marco Eich verschafften sich ebenfalls ein Überblick. Zudem waren von Seiten des Energieversorgers drei Mitarbeiter, ein Mitarbeiter des Logistikunternehmens, ein Mitarbeiter des Bauhofes sowie der erste Bürgermeister der Gemeinde Mainaschaff, Moritz Sammer, an der Einsatzstelle.
Riccardo Martino, FF Mainaschaff