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Am Freitagmorgen wurde um 08:32 Uhr die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, nach B BMA 2, in das Gewerbegebiet "Hirtenäcker" alarmiert. Ausgerückt mit einem Löschzug (MZF, HLF 20, DLK, LF 16) wurde vor Ort die Laufkarte gezogen und eine Erkundung gestartet. Alle Mitarbeiter hatten bereits vorbildlich, das gesamte Gebäude verlassen. Kurze Zeit später meldete der vorgehende Erkundungstrupp, eine immer dichter werdende Verrauchung im Kellerbereich. Sofort wurde "umgeschaltet". Über die ILS wurde das Stich-/Schlagwort von B BMA 2 auf B3 "Rauchentwicklung im Gebäude" angepasst. Auch wurden auf Grund der von diversen Brandschutzbegehungen bekannten Örtlichkeit, welche sich gerade im Keller als sehr verwinkelt darstellen, weitere Kräfte vom Gerätehaus (TLF 16 und GW-U), sowie ein HLF der Feuerwehr Kahl nachgefordert. MZF Karlstein

Mittlerweile baute das HLF 20 einen Angriff über den Hauptzugang, sowie das LF 16 über die Rückseite des Gebäudes auf. Die Mannschhaft der Drehleiter stellte die Wasserversorgung für das HLF, die für das LF 16 auf der Rückseite das TLF. Sehr schnell konnte dann auch die Ursache der Verrauchung gefunden werden. Ein Kompressor drückte feinsten Nebel aus Kompressor-Öl und Luft in den Raum, hierdurch löste dann die BMA aus und rief die Feuerwehr. Erst durch den Angriffstrupp vor Ort, konnte der Vorgang gestoppt werden. Glücklicherweise hatte sich nichts in dem Raum entzündet, so dass sehr schnell Entwarnung gegeben werden konnte. Nach dieser deutlichen Entspannung der Situation, konnte das HLF der Feuerwehr Kahl, die Einsatzfahrt abbrechen und kehrte um. Durch die Feuerwehr Karlstein wurden noch Belüftungsmaßnahmen der Räumlichkeiten, mit einem Turbinenlüfter und einem Be-/Entlüftungsgerät durchgeführt. Fortan konnten das Erd-, sowie das Obergeschoss wieder genutzt werden. Wenngleich die Kellerräume bis Einsatzende der Feuerwehr erstmal gesperrt blieben. Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein war mit über 20 Einsatzkräften vor Ort, davon sechs Personen unter PA im Einsatz. Ein weiterer Sicherungstrupp unter Atemschutz stand noch bereit, musste aber nicht eingesetzt werden. Der Einsatz war gegen 10:30 Uhr, mit dem herstellen der Einsatzbereitschaft im Gerätehaus, beendet. 

Zur Schadensursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Angaben machen. Der alarmierte Rettungswagen musste ebenfalls vor Ort nicht eingreifen, da glücklicherweise niemand verletzt wurde. Ausgezahlt haben sich hier wieder mal die Brandfrüherkennung (BMA) sowie durchgeführte Brandschutzbegehungen im Gebäude.

Andreas Emge
KDT FF Karlstein

Bild: Symbolbild, FF Karlstein