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Alzenau-Hörstein - Die Feuerwehren Hörstein, Wasserlos, Alzenau und Karlstein wurden heute Mittag gegen 13.25 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in die Mömbriser Straße gerufen. Bereits auf Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar und Flammen schlugen aus dem Dach.

Glücklicherweise befanden sich keine Personen mehr im Gebäude. Leider verletzten sich vier Feuerwehrleute im laufenden Einsatzgeschehen. Einer von ihnen so schwer, dass er im Krankenhaus versorgt werden musste. Sofort nach dem Eintreffen begannen die Kräfte mit jeweils zwei Trupps von Innen und Außen mit dem Löschangriff. Parallel dazu wurde eine Drehleiter für einen Angriff von Oben in Stellung gebracht. So konnte das Feuer zwar zügig unter Kontrolle gebracht werden, jedoch gestalteten sich die Nachlöscharbeiten äußerst schwierig. Dazu musste das Dach per Hand abgedeckt und geöffnet werden. Aufgrund der intensiven Rauchentwicklung geschah dies unter schwerem Atemschutz. Es kamen insgesamt 38 Atemschutzgeräteträger zum Einsatz. Das Haus ist derzeit nicht mehr bewohnbar.

Des Weiteren musste im Zuge des Feuerwehreinsatzes ein im Arbeitsbereich der Feuerwehr befindliches Hornissennest im Auftrag des Alzenauer Umweltamtes von einer Fachfirma beseitigt werden. Da mehrere Feuerwehren aus dem Bereich Alzenau im Einsatz gebunden waren, ließ Kreisbrandinspektor Frank Wissel einen überörtlichen Löschzug aus Mainaschaff und Stockstadt zur Gebietsabsicherung nachalarmieren. Die Staatsstraße 2443 war während des Einsatzes am Ortsausgang von Hörstein Richtung Hohl voll gesperrt.
Einsatzleiter Kommandant Michael Bott konnte an der Einsatzstelle auf rund 170 Feuerwehrfrauen und Männer aus Hörstein, Wasserlos, Alzenau, Karlstein, Michelbach, Kleinostheim, Großostheim, Albstadt, Gunzenbach und Reichenbach zurückgreifen. Er wurde durch Kreisbrandinspektor Frank Wissel und Kreisbrandmeister Thorsten Trapp unterstützt.
Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt sowie der Bereitschaft Alzenau und den Helfern vor Ort Hörstein unter der Leitung von Marlon Lückert im Einsatz. Alzenaus 1. Bürgermeister Stefan Noll verschaffte sich vor Ort ebenfalls einen Überblick. Gegen 19.00 Uhr konnten die meisten Kräfte aus dem Einsatz entlassen werden, das Einsatzende ist noch nicht absehbar.

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