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Am heutigen Mittag gegen 13.15 Uhr hat sich auf der Bundesautobahn A3 in Fahrtrichtung Würzburg in der Einhausung Goldbach-Hösbach ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Toten und einer Schwerverletzten ereignet. In der Einhausung zwischen den Anschlussstellen Aschaffenburg Ost und Goldbach floss der Verkehr verkehrsbedingt sehr langsam. Auf dem rechten Fahrstreifen fuhr ein mit 2 Personen besetzter Pkw Citroen Berlingo hinter einem Lkw mit Anhänger. Ein dem Pkw nachfolgender Sattelzug fuhr aus bislang ungeklärter Ursache auf den Pkw auf und schob den Citroen unter den Anhänger des vorausfahrenden Lkw. Dabei wurden die beiden Pkw-Insassen in ihrem Fahrzeug massiv eingeklemmt. Während die Beifahrerin mit schwersten Verletzungen von den Feuerwehrleuten mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem völlig zertrümmerten Fahrzeug gerettet werden konnte, kam für den Fahrer jede Hilfe zu spät. Zur Rettung der Frau wurde der Sattelzug ein paar Meter zurück gefahren und der Pkw mit dem Kettensatz eines Spreizers unter dem Anhänger herausgezogen. Die Zugmaschine des Sattelzuges diente dazu als Anschlagpunkt. Zuvor musste der Anhänger des vorderen Lkw mit hydraulischem Gerät angehoben werden. Im Anschluss wurde die Schwerverletzte mit Hilfe einer hydraulischen Rettungsschere und einem weiteren Spreizer aus dem Fahrzeug befreit. Nach medizinischer Erstversorgung vor Ort wurde die Frau in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Unfallverursacher und der andere beteiligte Lkw-Fahrer erlitten einen Schock. Zur Bergung des tödlich verunglückten Fahrer musste der Pkw mit der Seilwinde eines Rüstwagens zunächst auseinandergezogen werden. Danach konnte auch er mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug geborgen werden. Die Feuerwehren aus Goldbach, Hösbach, Haibach und Waldaschaff waren mit insgesamt 8 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort. Von der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg waren Kreisbrandinspektor Otto Hofmann, sowie die Kreisbrandmeister Marco Eich und Udo Schäffer an der Einsatzstelle. Der Rettungsdienst war mit 4 Rettungswägen, einem Rettungshubschrauber, 2 Notärzten und einem Einsatzleiter im an der Unfallstelle. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Würzburg nahezu 3 Stunden voll gesperrt. Der Einsatz war gegen 16.30 Uhr beendet.