Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die Nutzung der Webseite akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies, weitere Informationen zur Datenschutzerklärung finden Sie unter der Schaltfläche "Datenschutz"

Seit Sonntagmittag gegen 11.30 Uhr war in den Ortsteilen Feldkahl und Rottenberg des Marktes Hösbach die Trinkwasserversorgung ausgefallen. Grund war der Bruch der Hauptwasserleitung an der Staatsstraße 2307 auf Höhe der Abzweigung nach Wenighösbach. Die Wasserleitung wurde bis ca. 21.30 Uhr repariert. Betroffen waren rund 2.700 Einwohner. Das Schwimmbad in Rottenberg musste ebenfalls geschlossen werden. Nach Abschluss der Reparaturarbeiten musste die Leitung aber zunächst wieder befüllt werden, bis eine Wasserabgabe an die Bevölkerung möglich war. Die Füllung dauerte bis heute früh gegen 05.00 Uhr. Laut Aussage des Wasserversorgers sind die Haushalte nun wieder mit Wasser versorgt. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung waren ab ca. 12.00 Uhr in den Ortsteilen Feldkahl und Rottenberg Wasserabgabestellen durch die Feuerwehren eingerichtet. Brauchwasser wurde aus den Tanks von Tanklöschfahrzeugen bereitgestellt. Trinkwasser wurde in Flaschen und über 2 Stück je 1000 Liter fassende Trinkwasserbehälter der Verpflegungskomponente der Feuerwehr Hohl an die Bevölkerung abgegeben. Die Wasserabgabestellen wurden um 21.30 Uhr geschlossen, der Einsatz war um 21.45 Uhr beendet.

Insgesamt kamen 70 Einsatzkräfte der Feuerwehren Feldkahl-Rottenberg, Hösbach, Hösbach-Bahnhof, Goldbach, Eichenberg, Sailauf, Hohl, Königshofen, Kleinkahl und Waldaschaff unter der Leitung des Hösbacher Kommandanten Tobias Brinkmann zum Einsatz. Unterstützt wurde er von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann (Waldaschaff). Hösbachs 1. Bürgermeister Michael Baumann war ebenfalls vor Ort.

Nach den starken Regenfällen in den Abendstunden wurde die Feuerwehr Stockstadt heute, 09.06.2018 um 21.12 Uhr zu einem Wasserschaden in der Dr.-Kauffmann-Straße gerufen. Aus zunächst unbekanntem Grund war über das Dach massiv Regenwasser in das Mehrfamilienhaus eingedrungen. Über das Treppenhaus lief das Wasser nach unten und drang in mehrere der 15 Wohnungen ein.

Von der Feuerwehr wurde mit der Drehleiter die Dachfläche kontrolliert. Dort konnte keine Schäden festgestellt werden. Über das Gebäude gelangten die Feuerwehrleute auf die innenliegende Dachfläche. Schnell konnten verstopfe Abflüsse als Ursache gefunden werden. Der Regen konnte nicht ablaufen und suchte sich über die Oberlichter und das Treppenhaus seinen Weg nach unten. Nach dem Reinigen der Abflusssiebe lief das Wasser wieder problemlos ab. Im Treppenhaus setzte die Feuerwehr mehrere Wassersauger ein und pumpte das Wasser nach draußen. Gegen 22:00 Uhr war der Einsatz beendet. Die Feuerwehr Stockstadt war mit 18 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen vor Ort.Armin Lerch, FF Stockstadt

Stockstadt Wasserschaden 01

In unserem Atemschutzzentrum in Goldbach fand am Pfingstsamstage das erste Seminar „Gefahrgut Ersteinsatz“ statt. Bei diesem Seminar beschäftigten sich Führungskräfte aus dem Landkreis einen Samstag lang mit verschiedensten Gefahrstoff Lagen und wie man sie bekämpfen kann. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem Ersteinsatz wie ihn jede Feuerwehr, unabhängig von der Ausstattung, treffen kann.

In der kurzen, theoretischen Einführung ging es um die Umsetzung des Führungsvorgangs und die FwDV 500 mit der GAMS-Regel im Gefahrgut Ersteinsatz.

Im praktischen Hauptteil hatte jeder Einheitsführer einzeln die Aufgabe das vorher Besprochene an sechs unterschiedlichen ABC-Lagen umzusetzen. Die Lagen wurden mit den vielfältigen Mitteln des ASZ so realistisch als möglich dargestellt und reichten von Unfällen auf der Straße mit kleinen Mengen an chemischen Stoffen oder radioaktiven Strahlern über Unfälle in Betrieben bis zu undefinierbarem Pulver. An den einzelnen Stationen stand jeweils ein Ausbilder des Fachreferates 2 oder des ASZ zur Einweisung und Unterstützung bereit. Die Aufgabenstellung lautete in etwa: „Du wirst mit eurem Erstangriffsfahrzeug z.B. zu einem A1213# Gefahrstoff# kleine Menge alarmiert und kommst zur Einsatzstelle. Welche Gefahren gibt es und für wen, welche muss als erstes bekämpft werden, usw.?“

Bei der abschließenden Aussprache gaben die Teilnehmer aus den Feuerwehren Feldkahl/Rottenberg, Heimbuchenthal, Heinrichsthal, Hohl, Hösbach, Kahl, Schimborn, Schöllkrippen und Weibersbrunn zu den Anforderungen und dem Umfang des Seminars ein durchweg positives Feedback.

Die Veranstaltung wurde vom Fachreferat 2 des KFV-AB organisiert und vom Landkreis Aschaffenburg finanziert. Im Juni wird dieses Seminar nochmalig angeboten.

KBM Martin Hock

180519 GSG Sem Bilder 002 01

180519 GSG Sem Bilder 001 01

180519 GSG Sem Bilder 003 01

Am Dienstag, 15.05.2018 wurde die Feuerwehr Mömbris und der zuständige Kreisbrandmeister Thorsten Trapp gegen 18:20 Uhr zu einem kleineren Gefahrguteinsatz alarmiert. Im Mömbriser Gewerbegebiet bemerkte ein Lkw-Fahrer an seinem Sattelzug eine auslaufende Flüssigkeit. Er reagierte sofort und rief über Notruf die Feuerwehr. Nach Lageerkundung, Feststellung der UN Nummer und Sicherstellung des Brandschutzes, wurde der Lkw mit Hilfe eines Gabelstaplers entladen, ein Leck an einem Eimer lokalisiert und die umweltgefährdende Flüssigkeit mit Chemikalienbinder aufgenommen. Des Weiteren stand 1 Trupp unter Atemschutz in Bereitschaft. Nach ca. 2,5 Std. Einsatzdauer wurde die Einsatzstelle an die Polizei bzw. den Lkw-Fahrer übergeben. Die Feuerwehr Mömbris war mit 18 Mann und 3 Fahrzeugen vor Ort.
Felix Geis
Pressesprecher Feuerwehr Mömbris

IMG 20180515 184735 01

IMG 20180515 184756 01

IMG 20180515 184807 01

IMG 20180515 184828 01

Am Mittwoch, den 09.05.2018 wurden die Feuerwehren Jakobsthal, Heigenbrücken, Heinrichsthal und Sailauf, sowie der zuständige Kreisbrandinspektor Otto Hofmann um 14:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Kreisstraße AB 23 alarmiert. Kurz nach der Jakobsthaler Mühle waren zwei Fahrzeuge frontal zusammengestoßen. Ein Fahrzeug, das aus Richtung Heigenbrücken gekommen war, war einen Hang hinuntergerutscht, das zweite Fahrzeug hatte sich überschlagen und war auf dem Dach zum Liegen gekommen.

Durch die ersteintreffende Feuerwehr Jakobsthal wurden zwei schwerstverletze Personen festgestellt, eine von Ihnen war in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Diese wurden bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Feuerwehrsanitäter aus Heigenbrücken und Jakobsthal versorgt und konnten im Einsatzverlauf in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst aus den Fahrzeugen befreit werden. In der Folge wurden beide Personen mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Aufgrund der Schwere des Unfalls wurde der Rüstwagen aus Laufach nachalarmiert.

Die Kreisstraße AB 23 war während der Bergungsarbeiten und der nachfolgenden Unfallaufnahme zur der auch ein Sachverständiger hinzugezogen wurde, für rund dreieinhalb Stunden komplett gesperrt.

Während des Einsatzes wurden Feuerwehrleute durch einen Bürger beleidigt und angegangen. Des Weiteren beschädigte diese Person einige Verkehrsleitkegel, die zur Verkehrsreglung aufgestellt waren.

Einsatzleiter Tobias Dehniger (Kdt. FF Heigenbrücken) konnte während des Einsatzes auf 30 Feuerwehrdienstleistende und neun Fahrzeuge zurückgreifen.

Eingesetzte Einsatzkräfte:

Feuerwehr Jakobsthal

MLF und GW

Feuerwehr Heigenbrücken

HLF und MZF

Feuerwehr Heinrichsthal

LF und MZF

Feuerwehr Sailauf

LF

Feuerwehr Gemeinde Laufach

RW und MTW

Kreisbrandinspektion

Land 2

Rettungsdienst

RTW Wiesthal

RTW Weibersbrunn

RTW Bieber (MKK)

NEF Lohr

Christoph 18

Christoph Gießen

Einsatzleiter Rettungsdienst

Fabio Franz
Feuerwehr Jakobsthal
-Öffentlichkeitsarbeit-

Am Mittwoch, 25.04.18 stand ein besonderes Thema auf dem Übungsplan der Landkreisfeuerwehren.

Angenommen wurde ein Brand von Kunststoffresten in einem Recyclingbetrieb in Goldbach. Aber dieses Mal galt es nicht, die richtige Einsatztaktik oder die neuesten Löschverfahren zu erproben, denn es gab weder Rauch noch Übungsfeuer zu sehen.

Vielmehr waren die Einheiten des Zuges „Messen und Warnen“ nach Goldbach gekommen, um wie bei größeren Einsätzen mit möglichen Gefahren für die Bevölkerung üblich, das Mess- und Warnkonzept drei Stunden lang praktisch zu üben.

Teilnehmer waren Trupps (je 3-4 Feuerwehrkräfte) aus 17 Feuerwehren, die mit je einem Fahrzeug verschiedene Aufgaben wahrnehmen sowie die Gerätewagen „Messtechnik“ und ein Fachberater für ABC-Gefahren.

Zunächst wird nach Ermittlung von Windrichtung, Windgeschwindigkeit und weiterer Wetterdaten das Ausbreitungsgebiet möglicher gesundheitsgefährdender Gase und Dämpfe festgelegt. Sowohl an der Schadenstelle als auch an verschiedenen Punkten dieses Gebietes werden dann an mehreren festgelegten Zeitpunkten durch alle Messtrupps gleichzeitig Schadstoffmessungen mit speziellen Geräten durchgeführt. An besonderen Objekten wie Schulen, Krankhäusern oder Seniorenwohnheimen wird gesondert gemessen. Die Messergebnisse werden dann per Funk an die Messzugleitung übermittelt, die daraufhin die nächsten Schritte festlegt.

Parallel zu den ersten Messungen wird frühzeitig eine erste großflächige Warnung an die Bevölkerung im betroffenen Gebiet ausgegeben. Diese Warnung wird dann abhängig von den Messergebnissen konkretisiert und nach Möglichkeit flächenmäßig eingegrenzt.

Manche Goldbacher staunten nicht schlecht, als plötzlich die Feuerwehrautos nicht mit Martinshorn, sondern mit Lautsprecherdurchsagen durch die Straßen fuhren. Denn mit sogenannten mobilen Sirenenanlagen (MobS) wird sowohl bei der Übung als auch im Ernstfall die Bevölkerung gewarnt. Darüber hinaus wird es im Ernstfall Radiodurchsagen geben, auf die am Mittwoch verzichtet wurde.

Der Übungsleiter, der Großostheimer Fach-Kreisbrandmeister für Gefahrgut Martin Hock zeigte sich zufrieden mit dem Übungsverlauf. Einzelne Kritikpunkte und Erkenntnisse wurden bei der Schlussbesprechung aufgenommen und fließen nun laufend in das Einsatzkonzept ein.

Martin Scheiner
Pressesprecher der Feuerwehr Goldbach

180425 LKR Messzugübung 02 01

180425 LKR Messzugübung 08 01

180425 LKR Messzugübung 11 01

180425 LKR Messzugübung 13 01

180425 LKR Messzugübung 17 01

Am Samstag, 05.05.2017, trafen sich 114 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden zum jährlich stattfindenden medizinischen Fortbildungstag in der Grund- und Hauptschule in Laufach.

Tobias Brinkmann, stellv. Leiter des Fachreferates 8 konnte um 9 Uhr die 114 Teilnehmer aus den verschiedenen Feuerwehren aus dem Landkreis Aschaffenburg begrüßen. Weiterhin begrüßte Brinkmann die Dozenten der FF Heigenbrücken und Großostheim, die im weiteren Tagesverlauf den AB-Rettung und deren Beladung vorstellten. Ganz besonders begrüßte er in diesem Jahr Sven Oster vom BRK Aschaffenburg. Danach begrüßte Kommandant Hans-Peter Völker die Anwesenden und ging noch auf ein paar organisatorische Dinge ein.

Zur Auffrischung und für alle neuen Einheiten wurde durch Brinkmann das „Zugkonzept First Responder“ des Landkreises Aschaffenburg vorgestellt. In seinem Vortrag ging er insbesondere auf die Alarmierung des Zuges, dessen Aufgaben sowie die Ausstattung in der Theorie ein. Nach einer kurzen Pause referierte Sven Oster (BRK Aschaffenburg) über die Aufgaben des 1. RTW und 1. NEF bei einem Massenanfall von verletzen Personen. Hier sind die First Responder auch mit dem vorhandenen Zugkonzept eine großartige Ergänzung und Unterstützung für den Rettungsdienst. Des Weiteren ging er auf die Tätigkeiten ein, die dann auf die Ersthelfer in Feuerwehrmontur zukommen. Bevor es dann in die wohlverdiente Mittagspause ging, wurde die Beladung des AB-Rettung und insbesondere auch die Personen-Versorgungs-Sets durch die Feuerwehrkameraden aus Großostheim und Heigenbrücken in der Praxis vorgestellt.

Nach der Mittagspause konnten durch Brinkmann die Fachdozenten des ProMedic Bildungszentrum aus Karlsruhe begrüßt werden. Die Teilnehmer wurden in 10 Gruppen aufgeteilt und es ging dann schon wieder in die Praxisausbildung.

In den Kleingruppen wurde dann „reanimiert“ inkl. Einsatz eines AED´s. Die jährliche Zertifizierung sowie Re-Zertifizierung für den Larynxtubus wurde durch dessen Einsatz ebenfalls mit durchgeführt.  Gegen 17 Uhr endete der Ausbildungstag.

Ein herzliches Dankeschön an alle Dozenten des Tages, insbesondere Sven Oster vom BRK KV Aschaffenburg, den Kameraden der Feuerwehren Großostheim mit Thomas Franke und Theresa Becker sowie Tobias Dehniger und Fabian Lehrmann von der Feuerwehr Heigenbrücken.

Ein herzliches Dankeschön an das ProMedic Bildungszentrum mit Ihren 10 Fachausbildern, die aus Karlsruhe angereist waren.

Vielen Dank

  • der Gemeinde Laufach, Herrn Bürgermeister Friedrich Fleckenstein, für die zur Verfügung Stellung der Grund- und Hauptschule
  • dem Hausmeister Björn Franz und Team für die tatkräftige Unterstützung vor und nach der Veranstaltung
  • dem Verpflegungsteam aus Goldbach mit seinen Helfern
  • der Feuerwehr Gemeinde Laufach
  • allen Teilnehmern, die sich an diesem Tag - für sich selbst und für die Bevölkerung im medizinischen Bereich fort- und weitergebildet haben

Bericht & Foto: Tobias Brinkmann, stellv. Leiter Fachreferat 8 des KFV AB

IMG 5895 01

Am Sonntag, dem 6.5.2018 gegen 13.45 Uhr wurden die Veranstalter eines Kinderkleiderbasars im Pfarrheim in Heimbuchenthal auf Brandgeruch aus der Wohnung der Hausmeisterin aufmerksam. Diese war zu dem betreffenden Zeitpunkt nicht zu Hause.

Da der Brandgeruch zunahm wurde von zwei ebenfalls anwesenden Kameraden der Feuerwehr Heimbuchenthal die Leitstelle informiert und die Evakuierung der Besucher veranlasst.

Nach Eintreffen des neuen HLF 20, dieses wurde erst am 2.5.2018 in Dienst gestellt, ging sofort ein Trupp unter Atemschutz in die betroffene Wohnung vor. Nachdem die verschlossene Tür vorsichtig geöffnet wurde konnte ein vergessener Topf mit Essen auf dem Herd festgestellt werden. Dieser wurde nach draußen verbracht und die Wohnung sowie der Eingangsbereich mit dem elektrischen Hochdrucklüfter der DLK 23-12 der Feuerwehr Heimbuchenthal umfassend gelüftet.

Nach circa eine halbe Stunde konnte der Betrieb des Basars weitergehen, die Wohnung wurde an die mittlerweile eingetroffene Eigentümerin übergeben.

Außer dem Topf entstanden durch die Aufmerksamkeit der Basarveranstalter und das rasche und umsichtige Eingreifen der Feuerwehr glücklicherweise keine weiteren Sachschäden.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Heimbuchenthal mit HLF, DLK, MZF und 19 Mann, die Feuerwehr Mespelbrunn mit LF 16, MZF und 14 Mann sowie KBI Otto Hofmann. Ebenfalls anwesend waren der Rettungsdienst mit 1 RTW sowie eine Streife der Polizei.

Martin Brand
Feuerwehr Heimbuchenthal

Internationaler Tag der Feuerwehrleute - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann lobt herausragendes Engagement der Feuerwehren in Bayern: Starkes Netzwerk für Hilfe in Notfällen - Feuerwehrförderung auf 10-Jahres-Hoch - Ausbau der Feuerwehrschulen

Der 'Internationale Tag der Feuerwehrleute' am 4. Mai ist für Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ein willkommener Anlass, das herausragende und tapfere Engagement der Feuerwehren in Bayern zu loben. "Wir sind stolz auf unsere rund 325.000 bayerischen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner", erklärte der Minister. "Wir haben in Bayern ein ganz starkes Netzwerk von Feuerwehren, freiwilligen Hilfsorganisationen, THW, Bundeswehr und Polizei für schnelle Hilfe in Notfällen. Das hat schon vielen Bürgerinnen und Bürger das Leben gerettet." Besonders hob Herrmann den Einsatz der mehr als 310.000 ehrenamtlichen Feuerwehrdienstleistenden hervor: "Ein so starker freiwilliger Einsatz für die Gemeinschaft ist nicht selbstverständlich und bundesweit einmalig. Herzlichen Dank im Namen der gesamten Bayerischen Staatsregierung. Kommen Sie stets wohlbehalten von Ihren Einsätzen zurück!" Als Zeichen der besonderen Wertschätzung für jahrzehntelanges Engagement wies Herrmann auf das neue 'Große Ehrenzeichen' für eine 50-jährige aktive Dienstzeit bei den Freiwilligen Feuerwehren, den Werkfeuerwehren, den freiwilligen Hilfsorganisationen und beim Technischen Hilfswerk hin. Der entsprechende Gesetzentwurf der Staatsregierung wurde in der vergangenen Woche vom Bayerischen Landtag beschlossen.

Wie der bayerische Innenminister betonte, unterstützt der Freistaat die bayerischen Feuerwehren nach Kräften. So hat die Feuerwehrförderung zur Beschaffung von Fahrzeugen und Gerätehäusern 2017 mit mehr als 51 Millionen Euro ein 10-Jahres-Hoch erreicht. "Das ist ein sattes Plus von 54 Prozent im Vergleich zu 2016", erläuterte Herrmann. "Von 2008 bis 2017 haben wir unsere Feuerwehren mit insgesamt rund 329 Millionen Euro unterstützt." Die positive Entwicklung in 2017 ist nach Herrmanns Worten maßgeblich auf die Anhebung der Festbeträge in der Feuerwehrförderung um 20 Prozent im Jahr 2015 zurückzuführen. Viele Kommunen profitieren daneben auch von den zusätzlich erhöhten Förderfestbeträgen in Regionen mit besonderem Handlungsbedarf und dem Förderzuschlag bei kommunaler Zusammenarbeit. Dazu kommen weitere befristete Sonderförderprogramme beispielsweise zur Unterstützung der Gemeinden bei der Ausrüstung ihrer Feuerwehrjugend mit Schutzbekleidung oder bei der Erstausrüstung der Feuerwehren mit digitalen Funkgeräten.

Ganz großen Wert legt der Innenminister auf eine gute Ausbildung der Feuerwehrfrauen und -männer. "Deshalb bauen wir unsere drei Staatlichen Feuerwehrschulen kontinuierlich aus", machte Herrmann deutlich. Dafür habe der Freistaat in den letzten Jahren mehr als 60 Millionen Euro investiert, mit einem ersten Schwerpunkt auf modernen und realitätsnahen Übungsmöglichkeiten. "Ein absolutes Highlight ist die große Übungshalle an der Feuerwehrschule Würzburg, die wir Ende 2016 übergeben haben", nannte der Minister als Beispiel. Aktuell stehe eine Erweiterung der Kapazitäten der Unterkünfte an den Schulen in Würzburg und Geretsried im Vordergrund. Geplant sei, die Feuerwehrschule in Würzburg um 52 Betten und die Feuerwehrschule in Geretsried um 80 Betten zu erweitern. Laut Herrmann finanziert der Freistaat Bayern ergänzend zum Ausbildungsangebot der Feuerwehrschulen auch kostenlose Standortschulungen für Feuerwehrdienstleistende auf einem Sondersignalfahrtrainer und einem feststoffbefeuerten Übungscontainer, "damit wir unsere Feuerwehrleute bestmöglich auf den Ernstfall vorbereiten".

Weitere Informationen zur Feuerwehr in Bayern können unter www.stmi.bayern.de/sus/feuerwehr/index.php abgerufen werden.

Nachdem heute gegen 13.00 Uhr bei Bauarbeiten die Hauptstromleitung in Wiesen beschädigt wurde, ist der gesamte Ortsbereich derzeit ohne Strom. Die Reparaturarbeiten werden nach derzeitigen Erkenntnissen noch eine zeitlang andauern. Die Feuerwehr Wiesen hat das Gerätehaus als Anlaufstelle für Notfälle besetzt.

Am 21. April 2018 nahm das Fachreferat Jugendarbeit die Prüfungen der Jugendfeuerwehr Jugendflamme Stufe 2 und 3 am Feuerwehrgerätehaus in Schöllkrippen ab.

Dazu traten für Stufe 2 die Jugendfeuerwehren Hofstädten (2 Teilnehmer), Schöllkrippen (3 Teilnehmer), Stockstadt (2 Teilnehmer), Michelbach (7 Teilnehmer) und Westerngrund (3 Teilnehmer), sowie für die Stufe 3 die Jugendfeuerwehren Hofstädten (2 Teilnehmer), Schöllkrippen (6 Teilnehmer) und Stockstadt (2 Teilnehmer) an.

Zeitgleich nahm der Jugendwart der Feuerwehr Schöllkrippen in seiner Gruppe mit 4 Teilnehmern die Stufe 1 ab und der Jugendwart der Feuerwehr Mömbris in Mömbris mit 8 Teilnehmern die Stufe 1 ab.

Zu Beginn präsentierten die Teilnehmer der Stufe 3 ihre Themenarbeit. Dazu hatten sie im Vorfeld aus dem sozialen, ökologischen, kreativ-kulturellen oder sportlichen Bereich ein Thema ausgewählt. Die Jugendfeuerwehren Schöllkrippen und Hofstädten erstellten im kreativ-kulturellen Teil jeweils einen sogenannten Bound (entspricht einer Schnitzeljagd) mit der App Actionbound für ihr Ortsgebiet. Ziel ist es dabei die Bevölkerung sowie Besucher zu motivieren mit Hilfe der App spielerisch neues über den Ort zu erfahren. Beide „Bounds“ werden demnächst veröffentlicht und können mit Hilfe der App, die man im App Store und Play Store herunterladen kann, gespielt werden. Die Jugendfeuerwehr Stockstadt wählte den sportlichen Bereich mit dem Thema „Sport im Übungsdienst“.

Bei der Stufe 2 wurde zunächst Fahrzeugkunde geprüft und jeder Jugendliche musste 5 Geräte an seinem eigenen Fahrzeug zeigen und die Funktion erklären. Geprüft wurden sie dabei von den mitgereisten Jugendwarten. Danach sollte ein Strahlrohr aufgezogen und ein provisorischer Wasserwerfer aufgebaut werden. Anschließend absolvierten sie in Teamarbeit in gemischten 6er Gruppen mit den anderen Jugendfeuerwehren ein Spiel, bei dem es darum ging Wasser mit Hilfe von Frischhaltefolie von einem Becken in einen anderen Behälter zu leiten.

Bei der Stufe 3 wurden jeweils 3 Fallbeispiele der Ersten Hilfe absolviert, u.a. das Auffinden einer bewusstlosen Person. Danach war die Aufgabe einen Löschangriff mit einem Schaumrohr aufzubauen.

Mit der Verleihung der Abzeichen endete die Veranstaltung gegen Mittag. An dieser Stelle herzlichen Dank an die Feuerwehr Schöllkrippen für das zur Verfügung stellen des Gerätehauses und der Materialen sowie an das Fachreferat Jugendarbeit. Außerdem vielen Dank an die Jugendwarte, die ihre Gruppen hervorragend auf die Prüfung vorbereitet haben sowie nicht zuletzt allen teilnehmenden Jugendlichen.

Für das Fachreferat Jugendarbeit,
Philipp Weineck, FSJler 2017/18

jflamme18 11 01

jflamme18 4 01

jflamme18 13 01

Am Samstag, den 28.04.2018, legten zwölf Feuerwehrkameraden aus dem Landkreis und der Stadt Aschaffenburg, sowie aus dem Landkreis Miltenberg, erfolgreich ihre Prüfung zum „Maschinist für Drehleiter“ an der Ausbildungsstätte für Maschinisten im Landkreis Aschaffenburg ab. Prüfungsort und Ausbildungsstätte ist hierbei die zentrale Feuerwache des Marktes Großostheim. Vorausgegangen waren seit dem 03.03.2018 38 Ausbildungsstunden, bei denen die Teilnehmer in Theorie, vor allem aber in praktischen Übungen in der Handhabung der Drehleiter unterwiesen wurden. Unter dem erfahrenen und bewährten Ausbilderteam aus Großostheim und Goldbach nahmen in diesem Jahr auch zwei „Nachwuchsausbilder“ teil. Die Kameraden Tim Kuhn (Großostheim) und Florian Fleckenstein (Goldbach) erfüllten die an sie gestellten Aufgaben mit Bravour und standen den Teilnehmern fachlich zu Seite. Für dieses Engagement gebührt ihnen ein großes DANKESCHÖN. „Macht weiter so!“

Zu danken gilt es auch allen Kameraden, die im Hintergrund zum reibungslosen Ablauf des Lehrgangs beigetrugen. Danke auch an die Firmen, die uns bei diesem Lehrgang wieder unterstützten:

-          Teamfood, Betriebsrestaurant, Aschaffenburg

-          TCA, Trimodales Containerterminal GmbH, Aschaffenburg

-          Maag Automatik GmbH, Großostheim

-          Kläranlage, Großostheim

Die Zeugnisübergabe erfolgte durch den Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim, Herrn Stefan Ullrich.
Christian Moßdorf, FF Großostheim

Ma DL Lg 01

Ma DL Lg 2 01

Nachdem Fred Gellner, Kommandant der FF Weibersbrunn, die 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 1. modularen Truppausbildung THL 2018 im Gerätehaus von Weibersbrunn begrüßt und die beiden Ausbilder Zugführer Lothar Trunk und Gruppenführer Joachim Anders vorgestellt hatte, ging es auch schon kurze Zeit später mit dem praktischen Teil los. Der 1.Gruppe wurden die Gerätschaften eines Rüstwagens erläutert. Die 2. Gruppe ging sogleich zum praktischen Teil über. Hier wurden an einem Fahrzeug die verschiedenen Vorgehensweisen und der Einsatz der technischen Gerätschaften in Bezug auf die Rettung und Bergung von Personen aus verunfallten Fahrzeugen geübt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen das vom 1. Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, Albert Ruppert gekocht wurde, wurden die Gruppen getauscht, so dass beide Gruppen auf dem gleichen Wissensstand gegen 16 Uhr mit einem großen Applaus an die beiden Ausbilder und deren Helfer ins Wochenende entlassen werden konnten. Als besonderes Highlight konnten alle die Explosion eines Airbags live miterleben.  

Fred Gellner, 1.Kdt. FF Weibersbrunn

IMG 20180428 WA0003 01

IMG 20180428 WA0004 01

Eine Gruppenstunde der besonderen Art hatte die Kinderfeuerwehr des Marktes Großostheim am Samstag, den 14. April 2018. Auf dem Plan stand der Besuch von Senioren im Altersheim St. Franziskus in der Schaafheimer Strasse. Wie üblich trafen wir uns um 14:30 Uhr an der Feuerwache um anschließend gemeinsam zum Seniorenheim zu laufen. Dort angekommen ging es in den Speisesaal, der kurzerhand in ein großes Spielzimmer umfunktioniert wurde. Nach und nach fanden sich insgesamt neun Seniorinnen und Senioren ein. Die Kinder teilten sich auf und so konnten mehrere Spielgruppen gebildet werden. Eine Vielzahl unterschiedlichster Spiele wurde aufgebaut. So reichte das Spektrum von „Mensch ärgere dich nicht“ über Memory und Dame bis hin zu verschiedenen Kartenspielen. Den Kindern und den Heimbewohnern machte es sichtlich Spaß und die Zeit verging wie im Flug. Trotz des großen Altersunterschiedes verstand man sich prächtig und es wurde das eine ums andere Mal gelacht. Zum Abschluss erhielt jedes Kind als kleines „Dankeschön“ ein Eis von Frau Arnold von der Heimleitung. Wir hoffen, dass wir den Heimbewohnern etwas Abwechslung bieten konnten. Uns hat es auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns jetzt schon auf eine Wiederholung.
Volker Hock, Leiter Kinderfeuerwehr

IMG 2552 01

Am Dienstag, 17.04.2018 wurde um kurz vor 17 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Markt Mömbris zu einem umgestürzten Baum auf die Staatsstraße 2305 auf Höhe des Feuerwehrhauses alarmiert. Der Baum war auf einen Pkw gefallen und hatte diesen unter sich begraben. Die Fahrerin des Pkw wurde von Ersthelfern aus ihrem Fahrzeug, "zum Glück fast unversehrt", gerettet.

Für die Feuerwehr galt es in erster Linie die Staatsstraße voll zu sperren und den Verkehr umzuleiten. Durch ein ortsansässiges Bauunternehmen wurde sofort ein Containerfahrzeug und ein Radbagger an die Einsatzstelle beordert um den Baum ( 90 cm Durchmesser) zu beseitigen. Sie wurde bei den Arbeiten durch Mitarbeiter eines forst- und landwirtschaftlichen Betriebes mit Motorsägen unterstützt. Auch der gemeindliche Bauhof war mit einem Traktor mit Seilwinde vor Ort. Die Feuerwehr Mömbris reinigte im Anschluss in Zusammenarbeit mit dem Straßenbaulastträger und dessen Kehrmaschine die Einsatzstelle. Die Mömbriser Feuerwehr war mit 3 Fahrzeugen und 20 Mann ausgerückt. Auch der 1. Bürgermeister Felix Wissel machte sich vor Ort ein Bild der Lage. Einsatzende war gegen 19:45 Uhr.
Felix Geis
Pressesprecher FF Mömbris

20180417 183731 01

20180417 180553 01

20180417 183734 01

20180417 191847 01

20180417 191944 01

20180417 192851 01

Nahezu zeitgleich gab es heute Abend 2 Einsätze auf der Bundesautobahn 45 zwischen den Anschlussstellen Alzenau-Mitte und Karlstein in Fahrtrichtung Frankfurt. Zunächst wurden die Feuerwehren Kleinostheim, Karlstein, das Großtanklöschfahrzeug der Feuerwehr Alzenau und Kreisbrandinspektor Frank Wissel um 21.40 Uhr zu einem Lkw-Brand zwischen den Anschlussstellen Kleinostheim und Mainhausen alarmiert. Zwischen der Anschlussstelle Alzenau-Mitte und Alzenau-Süd bemerkte die Besatzung des Alzenauer Löschfahrzeuges einen österreichischen Lkw-Sattelzug, der aus bislang unbekannter Ursache in die rechte Leitplanke gefahren war und diese auf einer Länge von rund 200 Meter beschädigt hatte. Die Feuerwehrleute stoppten die Einsatzfahrt zum Lkw-Brand und hielten an der Unfallstelle an. Nach kurzer Erkundung stellten sie fest, dass der Lkw-Fahrer offensichtlich einen Herzstillstand erlitten hatte. Gemeinsam mit weiteren Ersthelfern wurde der 59-jährige von den Feuerwehrleuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes über einen längeren Zeitraum reanimiert. Parallel dazu wurden weitere Feuerwehrkräfte zu dieser Unfallstelle nachgefordert. An der Unfallstelle wurde der Brandschutz sichergestellt und der rechte Fahrstreifen in Fahrtrichtung Frankfurt gesperrt. Außerdem wurde eine Sichtschutzwand an der Unfallstelle aufgebaut. Trotz intensiver ärztlicher Bemühungen verstarb der Lkw-Fahrer noch an der Unfallstelle. An dieser Einsatzstelle sind derzeit noch 40 Feuerwehrkräfte mit 8 Fahrzeugen unter der Leitung des Alzenauer Kommandanten Frank Ritter tätig. Der Einsatz wird (Stand 23.30 Uhr) noch mindestens 2 Stunden andauern. Der Lkw-Brand stellte sich glücklicherweise als technischer Defekt am Lkw mit Funkenflug heraus. Der Lkw, der Schweine geladen hatte, konnte unter Feuerwehrbegleitung ins Industriegebiet Alzenau-Süd fahren, wo sich eine Fachfirma um den Defekt kümmerte.

56959380 a0f3 498f 9cba 4db4b7f5b026 01

6e54beac 5f26 48e3 a3d1 8e6242a8df35 01

085420eb 3351 4499 afc7 95cf2c36a558 01

d5f48035 f166 45e8 a1a6 cae6d8280bbd 01

Am Samstag, 14.04.2018 fand in der Festhalle in Kahl am Main die jährliche Fortbildungsveranstaltung für die Feuerwehrführungskräfte des Landkreises Aschaffenburg statt. Rund 130 Führungskräfte aus dem Landkreis und der Stadt Aschaffenburg nahmen das Angebot des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg an, sich in Fragen des Brand- und Katastrophenschutzes fortzubilden.

Der für die Aus- und Fortbildung zuständige Kreisbrandmeister Thilo Happ hatte wieder eine Reihe interessanter Fachvorträge für die Teilnehmer ausgesucht. Nach der Begrüßung durch Kreisbrandinspektor Otto Hofmann, sprach zunächst Kahls 1. Bürgermeister Jürgen Seitz ein Grußwort. Er ging dabei auf die aktuellen Stromausfälle anlässlich des Großbrandes in Stockstadt und die „Leuchtturmfunktion“ der Feuerwehren bei einem länger andauernden Stromausfall ein.

Stadtbrandinspektor Dieter Göpfert von der Feuerwehr Aschaffenburg stellte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Aschaffenburg und dessen Aufgaben vor. In seinem Vortrag ging er auf die Gefahren beim Befahren von Wehranlagen mit Feuerwehrbooten ein und gab Informationen zum Schiffsverkehr und der Verkehrsbelastung auf dem Main. So befuhren laut Göpfert im vergangenen Jahr rund 16.000 Frachtschiffe die Bundeswasserstraße. Hinzu kamen noch 1.225 Fahrgastschiffe mit ca. 190.000 Passagieren.

Herr Ande von der Feuerwehr Erlangen berichtete im Anschluss über einen Unfall auf dem Rhein-Main-Donau-Kanal eines mit 180 fremdsprachigen Passagieren besetzten Fahrgastschiffes und 2 Toten, die im Führerstand eingeklemmt waren.

Armin Lerch, Pressesprecher der Feuerwehr Stockstadt referierte eindrucksvoll über den Großbrand bei der Fa. Sand am Ostersonntag. Er zeigte detailliert das Einsatzgeschehen und den Brandverlauf auf, bei dem rund 650 Einsatzkräfte aus nahezu dem gesamten Landkreis Aschaffenburg und den umliegenden Gebietskörperschaften zum Einsatz kamen.

Dr. rer. nat. Dieter Mahsberg vom Biozentrum der Universität Würzburg hielt einen interessanten Vortrag über Reptilien und andere exotische Tierarten. Immer wieder werden die Feuerwehren zu Einsätzen mit derartigen Tieren gerufen. Er gab Tipps für die Feuerwehrleute wie man verschiedene Tierarten identifizieren kann.

Nach der Mittagspause berichtete der ehemalige Kreisbrandrat des Landkreises Aichach-Friedberg, Herr Ben Bockemühl über einen Tornado der Stufe 6, der am 13.05.2015 über den dortigen Landkreis hinweggezogen ist. Durch den Tornado wurden rund 280 Gebäude beschädigt und 11 Personen verletzt. Während des 6-tägigen Einsatzes, bei dem u.a. rund 4.500 Spontanhelfer und 350 Firmen eingesetzt wurden, gab es weitere 17 Verletzte. Herr Bockemühl gab zahlreiche Infos zur Organisation einer Einsatzleitung bei Großschadenslagen.

Danach referierte der Leiter der Feuerwehr Bad Mergentheim, Herr Andreas Geyer über die Vorgehensweise Silobrände und deren Gefahren. Er bestätigte nochmals, dass ein Silobrand am effektivsten unter Einsatz von Inertgas, ggf. in Verbindung mit Mittelschaum bekämpft werden kann und warnte vor überhastetem unüberlegten Vorgehen. Ggf. könnten auch Spezialisten der Fa. DMT hinzugezogen werden.

Zu guter Letzt stellte Polizeihauptkommissar André Karsten vom Polizeipräsidium Frankfurt die Arbeitsweise der Polizei Frankfurt und die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Frankfurt im Social-Media-Bereich vor. Er erklärte den interessierten Zuhörern eindrucksvoll, was man im Social-Media machen kann, und was man tunlichst lassen sollte.

Zum Abschluss dankte KBM Thilo Happ den Teilnehmern für ihr Kommen, der Feuerwehr Kahl für die hervorragende Bewirtung und wünschte allen einen guten Nachhauseweg.

Kahl 002 01

IMG 0036 01

IMG 0061 01

IMG 0064 01

IMG 0055 01

IMG 0052 01

IMG 0029 01

IMG 0074 01

IMG 0083 01

Kahl 005a

Kahl 012 01

Kahl 015 01

Kahl 018 01

Aufgrund der starken Regenfälle am gestrigen Freitag brach heute Mittag in der Haibacher Straße im Hösbacher Ortsteil Winzenhohl ein völlig durchnässter Erdhang ab und drohte auf ein Wohnhaus zu rutschen. Die Feuerwehren Winzenhohl, Hösbach-Bahnhof und Hösbach wurden um 13.36 Uhr zu dem Erdrutsch alarmiert. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte hatten die Eigentümer bereits erste Sicherungsmaßnahmen getroffen, die jedoch leider nicht den gewünschten Erfolg hatten. Zur Sicherung des Wohnhauses wurde eine Holzverschalung am Haus angebracht. Dazu wurde noch die Feuerwehr Laufach alarmiert, die mit entsprechendem Rüstmaterial ausrückte. Weiter wurde sowohl mit einem Radlader des Eigentümers als auch mit einem Bagger und dem Lkw des gemeindlichen Bauhofes des Marktes Hösbach die Erdmassen abgetragen und abtransportiert. Nach ersten Einschätzungen sind rund 200 Kubikmeter Erdreich abgerutscht. Außer den Sicherungsmaßnahmen am Wohnhaus waren die Feuerwehrleute damit beschäftigt, den auf die Straße laufenden Schlamm und das Schlammwasser zu beseitigen und den Kanal in der Haibacher Straße zu spülen, um eine Verstopfung zu verhindern. Dazu wurde die Haibacher Straße halbseitig gesperrt und der Verkehr wechselseitig an der Einsatzstelle vorbei geleitet. Da ständig weiter Wasser aus der Abbruchkante des Hanges abfliest, wurde mit Schmutzwasserpumpen das Wasser auf eine angrenzende Wiese gepumpt. Damit soll ein Abrutschen weiterer Erdmassen verhindert werden. Die Pumpen werden wohl noch die nächsten Tage in Betrieb bleiben. Neben den 45 mit 8 Fahrzeugen ausgerückten Feuerwehrleuten, waren die Kreisbrandmeister Marco Eich und Peter Schmitt vor Ort. Außerdem war auch Hösbachs 1. Bürgermeister Michael Baumann an der Einsatzstelle um sich einen Überblick über die getroffenen Maßnahmen zu verschaffen. Der gemeindliche Bauhof war mit 5 Mitarbeitern tätig. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird der Einsatz noch bis mindestens 19.00 Uhr andauern.

Hösbch 025 01

Hösbch 001 01

Hösbch 007 01

Hösbch 011 01

Hösbch 019 01

Am Sonntagmorgen um 09:36 Uhr, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein zu einem Verkehrsunfall im Bereich der St. 3308, Ecke Spessartstraße, alarmiert. Vor Ort eingetroffen wurde festgestellt, dass sich zwei Pkw touchiert hatten und sich einer der Pkw hierbei mehrfach überschlug. Dieses Fahrzeug kam dann, auf allen vier Räder stehend, ca. 15 m neben der St. 3308 zum stillstand. In diesem Fahrzeug wurden Zwei Personen mittelschwer verletzt, beide wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert und dort in einem Schock Raum versorgt.   

Da sich die Einsatzstelle direkt vor der Alarmausfahrt des Feuerwehr Gerätehauses Karlstein befand, waren die Helfer sehr schnell vor Ort und konnten unterstützend tätig werden. Als Erstmaßnahme wurden die beiden verletzten Personen von uns betreut, hier kamen mehrere Feuerwehrsanitäter zum Einsatz. Gleichzeitig wurde, nach sehr schneller Freigabe der Einsatzstelle durch die Polizei, die Straße von Unfallmüll und Scherben gereinigt. Ein Nachbar hatte hier schon vor der polizeilichen Unfallaufnahme begonnen die Straße zu fegen, dies sollte bitte nicht so sein, da erst die Aufnahme durch die Polizei, vor der Reinigung abgeschlossen sein muss. An dem einen Unfallfahrzeug, welches sich überschlagen hatte, wurde die Batterie abgeklemmt und bis dahin der Brandschutz sichergestellt. Ebenfalls wurde die Einsatzstelle durch zwei Warnposten der Feuerwehr abgesichert, eine Verkehrsregelung war auf Grund des geringen Verkehrsaufkommens am Sonntagmorgen nicht notwendig. Nach einer Stunde waren alle Einsatzkräfte wieder zurück im Gerätehaus sowie die beiden Patienten abtransportiert. 

Zum Einsatz kamen 15 Einsatzkräfte der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, welche mit einem HLF 20/16 (Hilfe Leistung Löschfahrzeug) und einem GW-U (Gerätewagen Umweltschutz), unter der Einsatzleitung des Karlsteiner Kommandanten Andreas Emge, ausgerückt waren. Ein weiteres LF 16/12, welches mit einer Staffel (6 Personen) besetzt war, stand am Gerätehaus zum nachrücken bereit. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt Einsatzfahrzeug vor Ort im Einsatz. 

Zur Unfallursache und Schadenshöhe, sowie zu Art von Verletzungen der beiden Personen, können wir keine Aussage machen.

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Nach dem nun ein paar Tage nach dem Großbrand in Stockstadt vergangen sind, möchten wir darum bitten, uns alle gemachten Bilder und Video aufnahmen zur Verfügung zu stellen. Dies wäre sehr wichtig für uns, um den Einsatz entsprechend dokumentieren zu können. Gerade von dem ganzen drumherum (Verpflegungsstelle, Wasserförderung, Einsatzleitung, Transportdienste, Sanitäts-/Rettungsdienst, Betreuungseinsatz Hochzeit, usw.) fehlen uns noch Aufnahmen. 

Bittte sammelt die Bilder in eurer Wehr ein und übergebt uns diese am besten komplett auf einmal. Wir bitten darum keine Bilder via WhatsApp, Nachrichten, eMail  oder ähnliches zu schicken. Wir benötigen ausschließlich Bilder und Vidoes in voller Auflösung, also in Originalgröße. Am einfachsten bitte auf einen Datenträger packen und diesen an Andreas Emge, Hahnenkammstr. 9, 63791 Karlstein senden. Alternativ geht auch noch ein entsprechender Link über eine Cloud, dann lade ich die Bilder dort. Diesen Link sendet ihr bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Nach dem wir alles zusammenhaben, werden wir eine DVD erstellen und an alle beteiligten Wehren wieder verteilen. Vielen Dank für Eure Hilfe im Voraus. 

Andreas Emge, Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg