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Das Hilfeleistungskontingent aus Stadt und Landkreis Aschaffenburg wurde am Montag, 19.07.2021 gegen 19.00 Uhr zur Unterstützung nach Rheinland-Pfalz angefordert. Aktuell laufen die Vorbereitungen für den Einsatz.

Treffpunkt für die Einsatzkräfte ist am Dienstag, 20.07.2021 um 06.30 Uhr an der Autobahnmeisterei Hösbach.

Abfahrt des Kontingentes ist um 08.00 Uhr!

Am Montag, 12.07.2021 ging mit der Zwischenprüfung zur modularen Truppausbildung für 11 Teilnehmer aus den Feuerwehren Goldbach und Unterafferbach nach insgesamt 110 Ausbildungseinheiten der 1. Teil der modularen Truppausbildung zu Ende. Es folgen nun 40 Stunden Ausbildungs- und Übungsdienst in den dortigen Feuerwehren sowie der Besuch der 5 eintägigen Zusatzmodule, ehe die modulare Truppausbildung mit der Abschlussprüfung beendet werden kann. Das Basismodul ist von der Feuerwehr Goldbach selbst organisiert und an ihrem Standort durchgeführt worden.

Neben Goldbachs Kommandant Max Asmar ließ es sich auch Goldbachs 1. Bürgermeisterin Sandra Rußmann nicht nehmen, den Teilnehmern und Ausbildern persönlich zu gratulieren und sich bei allen für ihr Engagement zu bedanken.

Am MTA-Basismodul haben teilgenommen:

Walter Luziana, Vollhardt Eric, Kieris David, Rasch Luca, Loosmann Fritz, Müller Dennis, Kissel Philip, Skornika André, Kraus Steffen, Haus Micha-Patric, Beißler Barbara

MTA Goldbach02

Am Mittwochvormittag, 14.07.2021 gegen 10.20 Uhr ist aus einem Ausgleichsbehälter auf dem Dach eines Gewerbebetriebes in der Mainaschaffer Industriestraße heißes Thermoöl ausgelaufen. Das heiße Öl lief durch die Decke und führte in der Folge zu einer Rauchentwicklung in der Produktionshalle. Daraufhin löste die automatische Brandmeldeanlage Alarm aus und die Leitstelle verständigte die Feuerwehren Mainaschaff und Kleinostheim sowie den diensthabenden Kreisbrandmeister Udo Schäffer. Beim Eintreffen der Feuerwehren hatten alle Beschäftigten das Gebäude bereits unverletzt verlassen. Die Einsatzkräfte kühlten den Ausgleichsbehälter auf dem Dach und dämmten das ausgelaufene Öl mit Ölbindemitteln ein. Vorsorglich wurde auch die für Wasser- und Bodenschutz zuständige Stelle des Landratsamtes informiert, da Öl auch an der Außenfassade des Gebäudes heruntergelaufen und ins Erdreich eingedrungen war. Die Feuerwehren waren mit 6 Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen vor Ort, musste jedoch nicht tätig werden. Der Einsatz war nach rund 2 Stunden beendet.

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Unser Hilfeleistungskontingent Hochwasser/Pumpen wurde am 10.07.2021 gegen 0:30Uhr angefordert. In den Räumen des Landratsamtes Aschaffenburg starteten noch in der Nacht die Vorbereitungen, sodass um ca. 2:00 Uhr die entsprechenden Feuerwehren alarmiert werden konnten. Die hierfür vorgeplanten Kräfte und Einsatzmittel trafen sich dann um 5:00 Uhr an der Autobahnmeisterei Hösbach. Gemeinsam ging es dann im Konvoi ins Einsatzgebiet im Landkreis Kitzingen. Gegen 8.00 Uhr wurden durch das Kontingent noch ca 800l Kraftstoff in Dettelbach aufgenommen.

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Um ca. 9:15 Uhr trafen die ersten Kräfte im Einsatzgebiet im Markt Wiesentheid ein. Nach der durch den Vortrupp erfolgten Erkundung, wurden sie in einer Einsatz- und Lagebesprechung durch den Bürgemeister und den Kommandanten des Ortes begrüßt. Schon hier dankten sie unserem Kontingent für die Bereitschaft zur Unterstützung und schilderten die verheerende Lage der vergangen Tage.

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Die ersten Einsatzstellen wurden ab 10 Uhr abgearbeitet. Bis 15:15 Uhr wurden so ca. 25 Einsatzstellen abgearbeitet. Hier wurden große Keller ausgepumpt, bei Aufräumarbeiten unterstützt sowie der vorhandene Sandsackverbau zurückgebaut. Unter anderem wurden auch die Stallungen eines kompletten Gestütts durch unsere Wehren trocken gelegt.

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Paralell dazu konnten Bürger vor Ort Selbthilfe Sets, bestehenden aus Tauchpumpe, Schlauch und Wasserabziehern, sowie Sandsäcke abholen. Das Kontingent bestehend aus 37 Fahrzeugen sowie 170 Einsatzkräfte, stärkte sich abschließend noch bei einem gemeinsamen Essen aus der eigens mitgebrachten Feldküche.

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Gegen 18 Uhr trat das Hilfeleistungskontingent die Rückfahrt Richtung Landkreis Aschaffenburg an und trifft 1,5 Stunden später wieder in Hösbach ein. Herzlicher Dank erging sowohl von unserem Landrat Dr. Alexander Legler, KBR Ostheimer, als auch Kontingentführer Otto Hofmann  an die Feuerwehren aus Aschaffenburg, Daxberg, Kleinostheim, Hörstein, Hohl, Hösbach, Unterafferbach, Königshofen, Kahl, Karlstein, Gunzenbach, Großostheim, Glattbach, Waldaschaff, Stockstadt, Schimborn, Blankenbach, Sommerkahl-Vormwald, Schöllkrippen und den Malteser Rettungsdienst.

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20210704 VU Großostheim web

Am Sonntagabend (04.07.2021) ereignete sich gegen 18:15 Uhr auf der großostheimer Umgehungsstraße ein Verkehrsunfall mit einem PKW und einem Roller. Zeitgleich zur Alarmierung durch die Integrierte Leitstelle fuhr ein vorbeifahrender Autofahrer zur ca. 600 Meter entfernten Feuerwache und informierte die ersten eintreffenden Einsatzkräfte. Die Feuerwehr Großostheim unterstützte die Ersthelfer, stellte den Brandschutz sicher und sperrte die Straße. Der Fahrer des Rollers wurde zur Sicherheit mit einem Rettungshubschrauber transportiert, seine Tochter, die als Mitfahrerin beteiligt war, wurde nur leicht verletzt. Nach etwa zwei Stunden konnte der Einsatzleiter, Kommandant Alan Friedreich, den Einsatz beenden und die Straße wieder freigeben. Er konnte auf fünf Fahrzeuge und 18 Einsatzkräfte zurückgreifen. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt und einem Rettungshubschrauber vor Ort.

Philipp van der Gouwe, Feuerwehr Großostheim

20210703 Jugendflamme Sailauf 11

Viel Ökologie, bestes Wetter und 32 Jugendflammen

Lkr. Aschaffenburg, Sailauf. Im Einsatz ist es elementar, sich auf seinen Feuerwehrfahrzeugen „blind“ auszukennen. So stand am Samstagnachmittag (03.07.2021) bei der Abnahme des Jugendflamme-Abzeichens als erstes Fahrzeugkunde auf dem Plan. Hier mussten die Jugendlichen unter den strengen Augen der Schiedsrichter:innen zeigen, dass sie alle Geräteräume kennen wie ihre Westentasche.

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Anschließend galt es für die 16 Prüflinge noch zwei Basic Aufgaben zu absolvieren. Dazu gehören unter anderem, das Setzen eines Standrohrs, der Aufbau eines improvisierten Wasserwerfers, die Absicherung einer Einsatzstelle oder das Anleinen eines C-Rohres.

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Abschließend ging es bei zwei Spielen noch um Teambuilding und Geschicklichkeit. Dieses Jahr transportierten die Jugendfeuerwehrler dazu Wasser mithilfe einer Regenrinne durch einen Parcours in einen Eimer, sowie in einem weiteren Spiel einen Tennisball durch ein Labyrinth. Am Schluss konnte Kreisjugendwart Georg Thoma sechzehn Jungen und Mädchen aus den Wehren Sailauf(6), Haibach(1), Hofstädten(2), Schöllkrippen(8) und Stockstadt(5) zur erfolgreich bestandenen Jugendflamme Stufe 2 gratulieren.

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Die sieben Teilnehmer der Jugendflamme Stufe 3 zeigten zunächst ihr Können in Erster Hilfe. So bekam jeder von ihnen ein Fallbeispiel und einen „Patienten“ zur Versorgung. Feuerwehrtechnisch mussten sie anschließend entweder einen Löschangriff mit Schaum oder die Vornahme eines Strahlrohres über einen Graben zeigen. Für letzteres muss eine Leiter über einen aufgezeichneten Graben gelegt werden, über welche der Schlauch anschließend ausgerollt wird.

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Zuletzt mussten sie noch ihre Projektarbeit präsentieren. So haben die Teilnehmenden Wehren im Vorfeld mit ihren Jugendlichen ein soziales, ökologisches, sportliches oder kreatives Projekt durchgeführt. Die Feuerwehr Haibach startete deshalb die Aktion „sauberes Haibach“, die Feuerwehr Stockstadt befasste sich mit dem Thema Bienen- und Insektenfreundlicher Ort und die Feuerwehr Hofstädten bepflanzte gar ihren Dorfplatz in Eigenregie.

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Einen Beitrag aus dem kreativen Bereich zeigte die Feuerwehr Schöllkrippen mit ihrem „Feuerwehr Erklärvideo“. Zu guter letzt gratulierte auch ihnen Thoma und überreichte die Abzeichen. Er bedankte sich auch bei allen für die Teilnahme und das große Engagement der Jugendlichen und ihrer Betreuer, insbesondere aufgrund der aktuellen Corona-Lage.

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Im Rahmen der Veranstaltung nahmen die Wehren Schöllkrippen und Sailauf in Eigenregie noch bei neun Kids das Abzeichen der Stufe 1 ab.

20210704 starkregen Heinrichtshal 3

Heinrichsthal, OT Oberlohrbach. Am Sonntagnachmittag (04.07.2021) gegen 15:15Uhr wurde die freiwillige Feuerwehr Heinrichsthal zu einem überfluteten Keller in den Ortsteil Oberlohrgrund gerufen. Der Lohrbach war infolge des sehr heftigen Gewitters über die Ufer getreten und hatte die Kreisstraße AB7 überschwemmt. Insgesamt waren in Heinrichsthal in vier Gebäuden Keller auszupumpen. 20210704 starkregen Heinrichtshal 1

Des Weiteren mussten zwei umgestürzte Bäume, sowie angeschwemmtes Geröll, Unrat und Treibholz beseitigt werden. Abschließend wurden die betroffenen Objekte mit Sandsäcken vor weiteren Regenfällen geschützt. Zur Unterstützung befanden sich zudem noch die Wehren aus Heigenbrücken und Waldaschaff im Einsatz.

20210704 starkregen Heinrichtshal 2

Insgesamt konnte Einsatzleiter Kommandant Thilo Happ so auf ca. 50 Feuerwehrfrauen und -männer zurückgreifen. Einsatzende war gegen 19:00Uhr. Die Feuerwehr Kleinkahl reinigte zeitgleich im eigenen Zuständigkeitsgebiet die Fahrbahn.

20210704 starkregen Heinrichtshal 6

Auf der Inspektionssitzung am Donnerstag, 01.07.2021 hat Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer den langjährigen Sachbearbeiter für den Bereich Feuerwehr und Katastrophenschutz, Verwaltungsamtsrat Markus Mauler verabschiedet. Markus Mauler wurde mit Wirkung zum 01.07.2021 die Leitung des Fachbereiches Gewerberecht, Infektions- und Verbraucherschutz übertragen und ist daher für die Feuerwehr- und Katastrophenschutzangelegenheiten nicht mehr zuständig. Karl-Heinz Ostheimer dankte ihm für seine langjährige Tätigkeit für die Feuerwehren und für das Feuerwehrwesen im Landkreis Aschaffenburg, gratulierte ihm zu seiner Beförderung und wünschte ihm für seine weitere berufliche Zukunft alles Gute.

Zugleich begrüßte er die seit dem 01.05.2021 für den Bereich Feuerwehr und Katastrophenschutz zuständige Geschäftsbereichsleiterin, Frau Regierungsrätin Lea Röth und die seit dem 01.07.2021 zuständige Fachbereichsleiterin Frau Regierungsamtsrätin Daniela Weis und hieß die beiden im Kreise der Kreisbrandinspektion herzlich Willkommen.

Als weitere Personalie überbrachte er Kreisbrandmeister Norbert Ries für 30 Jahre Mitgliedschaft in der Kreisbrandinspektion den Dank und die Grüße unseres Landrates Dr. Alexander Legler und übergab ein kleines Präsent. Der Kreisbrandrat würdigte seine jahrzehntelange erfolgreiche Tätigkeit als Kreisbrandmeister. Norbert Ries wurde am 01.07.1991 zum Gebiets-KBM des KBM-Bezirks 3/3 bestellt. Seitdem ist er für die aktuell 11 Feuerwehren aus den 8 Gemeinden des oberen Kahlgrundes zuständig.

KBM Sitzung 030 072

v.l. VAR Markus Mauler, KBI Frank Wissel, KBR Karl-Heinz Ostheimer, KBI Otto Hofmann

KBM Sitzung 029 071

v.l. RR Lea Röth, RAR Daniela Weis

KBM Sitzung 037 073

KBM Sitzung 041 074

Ein heftiges Gewitter mit Starkregen ist heute ab ca. 19.30 Uhr über Kleinostheim niedergegangen und sorgt dort zur Stunde für zahlreiche Feuerwehreinsätze. Gegen 20.00 Uhr liefen die ersten Notrufe über vollgelaufene Keller und überflutete Straßen bei der Leitstelle Bayerischer Untermain ein. Während es andernorts auch relativ stark geregnet hatte, war am Abend Kleinostheim das Zentrum der Gewitterzelle. Zur Unterstützung der Feuerwehr Kleinostheim wurden zwei überörtliche Löschzüge aus Mainaschaff und Stockstadt sowie Laufach und Sailauf nach Kleinostheim beordert. Außerdem wurde die Feuerwehr Blankenbach mit den landkreiseigenen Hochwassersets für die Selbsthilfe der Bevölkerung nach Kleinostheim geschickt. Die Einsätze werden vom Feuerwehrgerätehaus Kleinostheim unter der Leitung des Kleinostheimer Kommandanten Thorsten Frank koordiniert. Bislang wurden 24 Einsatzstellen abgearbeitet. Die Einsatzdauer ist derzeit noch ungewiss. Aktuell sind in Kleinostheim rund 75 Feuerwehrleute mit 12 Fahrzeugen im Einsatz.

20210627 VU 2PKW Großostheim web

Sonntagmorgen (27.06.2021) gegen 5:30 Uhr wurde die freiwillige Feuerwehr Großostheim zu einem Verkehrsunfall auf die ST3115 alarmiert. Unmittelbar nach der Abzweigung zum Gewerbegebiet „Aschaffenburger Straße“ waren zwei PKW frontal zusammengestoßen. Infolgedessen überschlug sich eines der Fahrzeuge und kam auf dem Dach zu liegen. Dessen 34-jähriger Fahrer wurde durch Erst-Helfer befreit und kam schwerverletzt in ein Krankenhaus. Leider jedoch erlag er dort seinen Verletzungen.  Der 21-jährige Fahrer des anderen PKW kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. Die Straße war voll gesperrt.

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Die Feuerwehr sperrte die Straße und unterstützte den Rettungsdienst. Des Weiteren reinigte sie die Fahrbahn und nahm ausgelaufene Betriebsmittel auf. Außerdem stellte sie den Brandschutz sicher. Einsatzleiter Kommandant Alan Friedreich konnte dabei auf acht Fahrzeuge und 35 Feuerwehrfrauen und -männer zurückgreifen. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Marco Eich befanden sich ebenfalls auf Anfahrt. Zur Betreuung der Angehörigen und der Unfallzeugen wurde das Krisen-Interventions-Team der Malteser hinzu alarmiert. Der Rettungsdienst war mit vier Rettungswagen und einem Notarzt unter der Leitung von Christian Imhof im Einsatz. Das voraussichtliche Einsatzende wird gegen 9:30Uhr sein.

Bilder: FF Großostheim

20210624 Kellerbrand Mespellbrunn 1

Donnerstagnachmittag (24.06.2021) gegen 17:40 Uhr wurden die Feuerwehren Mespellbrunn-Hessenthal, Heimbuchenthal und Weibersbrunn zu einem Kellerbrand in den „Hessenthaler Weg“ alarmiert. Der Keller eines Wohnhauses stand im Vollbrand, sodass die Rauchsäule weithin sichtbar war. Glücklicherweise hatten bereits alle Bewohner das Gebäude selbstständig verlassen. Auch eine weitere Ausbreitung auf die Wohnebene konnte die Feuerwehr verhindern. Ein Bewohner wurde leicht verletzt.

20210624 Kellerbrand Mespellbrunn 2

Sofort ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz in den Brandraum vor, um das Feuer zu bekämpfen. Währenddessen suchte ein weiterer Trupp das übrige Gebäude nach Personen ab.  Dabei entdeckten sie einen sichtlich aufgebrachten Vogel, den sie mitsamt Käfig ins Freie brachten. Bereits nach kurzer Zeit konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Dennoch mussten drei weitere Trupps das Brandgut zum endgültigen Ablöschen ins Freie verbringen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung im Keller geschah dies unter schwerem Atemschutz.

20210624 Kellerbrand Mespellbrunn 3

Anschließend wurde er durch die Feuerwehr belüftet. Die Feuerwehren waren mit insgesamt 40 Feuerwehrfrauen und -männern und neun Fahrzeugen vor Ort. Einsatzleiter Kommandant Max Goldhammer wurde durch Kreisbrandmeister Marco Eich unterstützt. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen, den Helfern vor Ort aus Heimbuchenthal und einem Einsatzleiter Rettungsdienst im Einsatz. Bürgermeisterin Stephanie Fuchs machte sich ebenfalls vor Ort ein Bild über die Lage. Einsatzende war gegen 21:00 Uhr.

20210624 Kellerbrand Mespellbrunn 4

20210619 Funkgeräteupdate 4 web

Wer kennt es nicht, regelmäßig ploppt im Smartphone Display die Nachricht auf, dass ein Update verfügbar sei und man es doch schnell installieren solle. Da unsere Funkgeräte technisch einem Handy ähneln, benötigen auch sie regelmäßig ein Firmware Update. Allerdings hängen sie im Gegensatz zum Smartphone nicht selbst am Internet, um dieses abzurufen. So werden alle Geräte durch die TTB (technisch-taktische-Betriebsstelle) der Landkreise/Städte über eine Programmierstation geupdatet.20210619 Funkgeräteupdate 1 web

Am vergangenen Donnerstagabend ( war es wieder so weit. Der „roll-out“ des MR17.5 bzw. MR18 (so heißen die aktuellen Softwareversionen) erfolgte im Bezirk 3/3 (oberer Kahlgrund). Bis zum Samstag wurden alle Geräte der Wehren und deren Fahrzeuge auf den neusten Stand gebracht. Die anderen Bezirke sollen dann in den nächsten Wochen folgen. Das Update enthielt neben einigen „Bugfixes“ (Fehlerbehebungen) auch eine sichtbare Veränderung enthielt, bemerkbar machen. So wird man den aktuellen eigenen Status im Display ablesen können.

20210619 Funkgeräteupdate 3 web

Kräftige Sturmböen, die mit der nächtlichen Gewitterfront einhergingen, haben am Montagmorgen (21.06.21) gegen 03:30 Uhr einen Baum im Mömbriser Ortsteil Hemsbach entwurzelt, der daraufhin umkippte. Der Baum beschädigte dabei eine Stromleitung und sorgte damit für einen großflächigen und längerandauernden Stromausfall im Marktbereich Mömbris.

Den Alarm- und Einsatzplanungen entsprechend, wurden daraufhin die Feuerwehrgerätehäuser in den Ortschaften Mömbris, Dörnsteinbach, Gunzenbach, Hemsbach, Hohl, Reichenbach, Rothengrund und Schimborn mit Feuerwehrleuten besetzt, um eine Anlaufstelle für die Bevölkerung (Leuchtturmfunktion) sicherzustellen.

Gegen 8:00 Uhr war die Stromversorgung durch den Netzbetreiber wieder hergestellt und die Feuerwehrkräfte konnten den Einsatz beenden.

Am frühen Montagmorgen (21.06.21) gegen 01:50 Uhr ist es durch einen Blitzschlag in Kleinostheim zu einem Dachstuhlbrand gekommen. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern.

In der vergangenen Nacht ist ein heftiges Gewitter über den Landkreis Aschaffenburg hinweggezogen. Infolge des Naturereignisses schlug in der Kleinostheimer Schillerstraße ein Blitz in das Dach einer Doppelhaushälfte ein und entfachte dort ein Feuer. Beim Eintreffen der Feuerwehr drang bereits Brandrauch aus dem Dachfirst.

Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz gingen sofort über das Treppenhaus zum Brandherd vor, um das Feuer zu bekämpfen. Um eine weitere Rauchausbreitung im Anwesen zu verhindern, wurden von den Feuerwehrleute zwei Rauchschutzvorhänge gesetzt. Weitere, gegen Absturz gesicherte Einsatzkräfte, öffneten Teile der Dachhaut und löschten weitere Glutnester ab. Das Feuer war durch das rasche Eingreifen der Feuerwehrleute schnell unter Kontrolle und eine Brandausbreitung auf das Nachbarhaus konnte erfolgreich verhindert werden. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

Die Feuerwehren aus Kleinostheim, Mainaschaff und Stockstadt waren unter der Leitung von Torsten Eisert (stellv. Kommandant der Feuerwehr Kleinostheim) mit neun Fahrzeugen und 42 Einsatzkräften vor Ort. Die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg war durch Kreisbrandinspektor Frank Wissel vertreten.

20210619 Vermisstensuche Mainflingen 1

Am Samstagmorgen wurde gegen 09:40 Uhr die SEG Drohne, mit der Unterwasserdrohne, zur Vermisstensuche nach Mainhausen an den dortigen Badeesee alarmiert. Es befanden sich bereits die Feuerwehr Mainflingen, die DLRG Mainflingen e.V., die Taucher der Feuerwehr Aschaffenburg und noch weitere Kräfte im Einsatz. Später kamen noch weitere Feuerwehr und DLRG Einheiten hinzu. Zuerst wurde die Unterwasserdrohne im westlichen Uferbereich eingesetzt. Dort zeigte sich jedoch sehr schnell, durch massiven Unterwasserbewuchs, die Grenzen des Einsatzgerätes. In folge dessen bekamen wir einen anderen Einsatzabschnitt im Süden zugewiesen, dort konnte die Unterwasserdrohne bei guten Sichtverhältnissen ihr Suchtätigkeit durchführen. Parallel wurde mit der Einsatzleitung abgesprochen, auch aus der Luft weiter die Suche zu unterstützen. Dies funktionierte ebenfalls sehr gut in den Bereichen, bei welchen das Wasser eine Tiefe von 3-4 Meter nicht überschritt. An tieferen Stellen war die Absuche aus der Luft dann auch nicht mehr als zuverlässig einzustufen. Leider konnte die Person nur noch Tod von den Tauchern geborgen werden.

20210619 Vermisstensuche Mainflingen 3

Der Einsatz über zwei Länder (Hessen und Bayern), sowie drei Leitstellen (Leitstelle Kreis OF, Leitstelle des MKK sowie die ILS Untermain) hinweg funktionierte sehr gut. Ebenso wie die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte vor Ort. Jeder hatte seine Aufgaben, seinen Bereich, seinen Schwerpunkt, aber alle hatten nur ein Ziel! Gegen 13:30 Uhr war die Einsatzbereitschaft am Gerätehaus Karlstein wieder hergestellt, alle Systeme gereinigt, alle Akkus hingen an den Ladegeräten.

20210619 Vermisstensuche Mainflingen 2

Text&Bilder: Andreas Emge, FF Karlstein

20210614 Laufach Kleintierrettung 4web

Am heutigen Abend suchte eine Bürgerin das Feuerwehrhaus in Laufach auf. In ihrem Volvo hatte sich eine junge, kleine Katze aus einem Korb befreit und ging im Inneren des Fahrzeugs auf Entdeckungstour. Sie kletterte durch ein Loch hinter die Verkleidung. Dort rutsche sie zwischen innerem und äußerem Karosserieblech im Bereich des hinteren Kotflügels nach unten und kam von dort aus eigener Kraft nicht mehr nach oben. 20210614 Laufach Kleintierrettung 2
Die Kameraden, die sich zur Übung im Feuerwehrhaus befanden, entfernten die Verkleidung und verschafften sich Zugang zur Katze. Nach gut 30 min. war sie aus ihrer misslichen Lage befreit und wurde zunächst vor Ort mit etwas Wasser „aufgepäppelt“, ehe sie zur Kontrolle zum Tierarzt gebracht wurde. Nach gut einer Stunde war die Verkleidung wieder eingebaut und der Einsatz beendet.

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Text&Bilder: Christian Münstermann, FF Laufach

Am gestrigen Samstag, 12.06.2021 haben 37 TeilnehmerInnen die Abschlussprüfung zur modularen Truppausbildung (MTA) mit Erfolg absolviert und damit die TruppführerInnen-Qualifikation erhalten. Nachdem coronabedingt die feuerwehrtechnischen Grundausbildungen seit Monaten nicht durchgeführt werden konnten, fand gestern auf der Feuerwache Großostheim erstmals wieder eine Abschlussprüfung zur MTA statt. Die Teilnehmer hatten zuvor schon die 108-stündige MTA-Grundausbildung sowie 5 eintägige Zusatzmodule besucht und mussten dann leider eine monatelange Zwangspause einlegen. Der Prüfungstag begann zunächst mit einer schriftlichen Prüfung. Danach hatten die Prüflinge ihr Praxiskönnen unter Beweis zu stellen und verschiedene Truppaufgaben zu lösen. So musste beispielsweise eine bewusstlose Person erstversorgt und patientenschonend auf eine Krankentrage gelagert werden. Das Ganze mündete schließlich in einer Gruppenübung bei der die Teilnehmer einen Löschangriff aufbauen mussten. Am Ende des Tages konnte der für die Ausbildung zuständige Kreisbrandmeister Thilo Happ im Beisein von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann den 37 Prüflingen zur bestandenen Prüfung gratulieren und die Prüfungszeugnisse aushändigen. Die Teilnehmer kamen aus den Feuerwehren Alzenau, Großostheim, Johannesberg, Königshofen, Niedersteinbach, Schimborn, Schneppenbach und Wenigumstadt. Ein Dank geht an die Feuerwehr Großostheim, die Räumlichkeiten, Fahrzeuge und Geräte für die Prüfung zur Verfügung stellte sowie die Prüfer personell unterstützte.

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Mömbris/Daxberg – Donnerstagnachmittag (10.06.2021) gegen 17:15Uhr wurden die Feuerwehren aus Daxberg, Schimborn und Mömbris zu einem Brand in die Lilienstraße alarmiert. In einem Nebengebäude brannte ein Akku-Ladegerät und hatte eine Werkstatt massiv verraucht. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Sofort gingen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz mit Wärmebildkamera in den Brandraum vor und konnte den Schwelbrand schnell lokalisieren. Sie löschten die Glutnester und brachten das Brandgut ins Freie. Abschließend wurden die Räume durch einen dritten Trupp belüftet. Die Feuerwehr war mit insgesamt 41 Feuerwehrfrauen und -männern und sechs Fahrzeugen vor Ort. Einsatzleiter Kommandant Sebastian Kissner wurde durch Kreisbrandinspektor Frank Wissel unterstützt. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen vor Ort. Einsatzende war gegen 18:30Uhr.

20210602 Zug Messen Fortbildung 2

Immer dann, wenn große Industrieanlagen brennen oder Gefahrstoffe austreten, sind sie gefordert. Der Zug Messen.
Am gestrigen Mittwoch (02.06.2021) fand dazu eine online Fortbildung der beteiligten Einheiten statt. Die beiden Fachberater Dr. Martin Hajduk (Goldbach) und Mario Schönfeldt (Waldaschaff) gingen dabei zunächst auf die Erstmaßnahmen im ABC-Einsatz ein. Hier dürfte insbesondere die GAMS-Regel jedem bekannt sein. Auch erläuterten sie die Aufgaben des Zuges nach dem ABC-Konzept des Landkreises Aschaffenburg. Anschließend ging es um die Gefahrstoffbestimmung, die zum Beispiel mittels der UN-Nummern erfolgen kann. 20210602 Zug Messen FortbildungSollte dies nicht möglich sein, kann man durch Probennahme und Messen eine grobe Bestimmung der „gängigsten“ Gefahrstoffe erhalten. Dazu gibt es zum Beispiel ein Set aus Prüfröhrchen. Außerdem verfügt der Zug über diverse Messgeräte, mit denen insbesondere die Ausbreitung des Gefahrstoffes festgestellt werden kann. Hier gilt es auch über die entsprechenden Grenzwerte Bescheid zu wissen. Selbstverständlich sollten die beteiligten Einheiten auch über die nötige Kartenkunde verfügen, um den Messungen den korrekten Standort zuzuordnen. Herzlicher Dank ergeht an die beiden Ausbilder und an alle Teilnehmer:innen der Fortbildung.

20210602 Zug Messen Fortbildung 3

Wir sind mitten im Brandgeschehen und bekämpfen gerade mit aller Kraft das Feuer. Im Brandraum fühlt es sich immer wärmer an. Langsam komme ich an meine Belastungsgrenze. Ich drehe mich um, damit wir den Rückzug antreten. Doch dabei sehe ich wie mein/e Kamerad/in plötzlich umkippt. Was nun?

20210602 Atemschutznotfalltraining

20210602 Atemschutznotfalltraining 4
Um zu wissen auf welche Handgriffe, Schritte und Reaktionen es jetzt ankommt ist ein jährliches Üben des Atemschutznotfalls nötig. Doch darüber hinaus gibt es immer wieder technische Verbesserungen. Sei es durch neue Ausstattung, der Einsatztaktik oder Erkenntnisse aus der Unfallforschung. Um hier auf dem laufenden zu bleiben, bietet das Atemschutzzentrum des Landkreises in Goldbach ein zweiteiliges Seminar an. Im ersten Teil geht es hauptsächlich darum die Grundlagen aufzufrischen. 20210602 Atemschutznotfalltraining 5

Hier wird sowohl die standardmäßige Vorgehensweise, vom absetzen des "mayday"-Rufes bis zur erfolgreichen Rettung des/r Kamerad:in besprochen. Als auch das dafür notwendige Equipment vorgestellt und vor allem die korrekte Handhabung trainiert. Ein solches Seminar findet heute Abend wieder statt.

20210602 Atemschutznotfalltraining 3
Die Impressionen sind übrigens vom letzten Seminar😉