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Am Mittwoch Abend, 11.09.2019 ist in Sailauf ein am Festplatz abgestellter Wohncontainer komplett ausgebrannt. Der Bewohner blieb unverletzt. Die Feuerwehren Sailauf, Eichenberg, sowie die Drehleiter der FF Hösbach und der diensthabende Kreisbrandmeister Udo Schäffer wurden um 19.47 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Wohncontainer bereits im Vollbrand. Ein Begehen des Containers war aufgrund der Brandentwicklung zunächst nicht möglich, so dass die Flammen von außen unter Atemschutz mit 2 C-Rohren bekämpft wurden. Nachdem der Container weitestgehend abgelöscht war, gingen weitere Atemschutztrupps in den Brandraum vor um die restlichen Nachlöscharbeiten durchzuführen und das Brandgut nach draußen zu bringen. Gegen 22.00 Uhr war der Einsatz für die 32 Einsatzkräfte, die mit 5 Fahrzeugen ausgerückt waren, beendet.

In der Nacht von Sonntag 01.09.19 auf Montag 02.09.19 brannte im Alzenauer Ahornweg eine Gartenhütte aus bislang unbekannten Gründen in voller Ausdehnung. Beim Eintreffen der Feuerwehr, die um 02.11 Uhr zu dem Brand alarmiert wurde, drohte das Feuer auf umstehende Wohnhäuser und weitere Gartenhütten über zu greifen. Die Rollläden des direkt angrenzenden Wohnhauses begannen durch die enorme Hitze bereits zu schmelzen. Die alarmierten Feuerwehren Alzenau und Kälberau nahmen sofort 2 C-Rohre unter Atemschutz vor. Im weiteren Einsatzverlauf wurde noch ein weiteres C-Rohr eingesetzt. Durch das sehr schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte die Gefahr der Brandausbreitung wirkungsvoll unterbunden werden. Die Feuerwehren waren unter Leitung von Alzenaus stv. Kdt. Günther Knoth mit 27 Einsatzkräften und 5 Fahrzeugen im Einsatz. Von Seiten der Kreisbrandinspektion war Kreisbrandinspektor Frank Wissel vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen an der Einsatzstelle. Der Einsatz war gegen 04.00 Uhr beendet.

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Im Rahmen der diesjährigen Feuerwehrkerb der Freiwilligen Feuerwehr Hörstein gab es am Sonntag, den 25.08.2019, einen weiteren Grund, zu feiern. Die Kinderfeuerwehr, die sogenannten Grisu-Kids, feierten ihr 10-jähriges Bestehen. Verdiente Mitglieder, welche sich seit Gründung der Kinderfeuerwehr engagiert haben, wurden durch den Vereinsvorsitzenden, Horst Grebner geehrt und deren Nachwuchsarbeit gewürdigt.
Im Rahmen einer Schauübung präsentierten die Kids ihr erlerntes Wissen und Können. Dargestellt wurde mit BobbyCars und Tretautos ein Verkehrsunfall auf einer mehrspurigen Straße. Hierbei wurde eine vorbildlich funktionierende Rettungsgasse gebildet. So konnte der Feuerwehrnachwuchs mit seinem selbst gebauten Feuerwehrauto zum Einsatz anrücken. Es galt weiterhin die Unfallstelle fachmännisch abzusichern, die Verletzten zu betreuen und den Brandschutz sicher zu stellen.
Begrüßt werden konnten zahlreiche Kerbbesucher sowie die Ehrengäste Dr. Alexander Legler (Bürgermeister Stadt Alzenau), KBI Frank Wissel und KBM Volker Hock (Kinderfeuerwehren Lkr. AB).
Zur Abrundung des Jubiläums konnte der Feuerwehrverein den Grisu-Kids neu entworfene T-Shirts übergeben. Durch den Bürgermeister Dr. Alexander Legler wurde ebenfalls ein Präsent an die Kindergruppe übergeben. Im Anschluss der Schauübung wurde der Nachmittag mit einer Feuerwehrspielstraße auf dem Kerbgelände abgerundet.

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Am Mittwochmittag (28.08.2019) lief aus einer ca. 400Kg schweren, umgestürzten Batterie, Säure aus. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Batteriesäure verteilte sich auf der Ladefläche eines LKW. Dabei verschmutzte sie auch einen Teil der restlichen Ladung. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht.
Die Feuerwehr Alzenau war mit zwei Fahrzeugen und zehn Feuerwehrdienstleistenden vor Ort. Sie entlud unter der Leitung von Timo Elsässer den Lkw, um weitere Schäden an der übrigen Ladung zu verhindern. Anschließend nahm sie die ausgelaufene Säure mit Chemikalienbinder auf. Ihm stand Kreisbrandinspektor Frank Wissel zur Seite. Um gesundheitlichen Risiken durch entstehende Dämpfe vorzubeugen, gingen die Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz vor. Die Einsatzdauer von ca. 2,5 Stunden verlangte den Einsatzkräften, insbesondere wegen den hohen Temperaturen, einiges ab. Nachdem die verunreinigte Ladung sowie die Verpackung an eine Fachfirma zur Entsorgung übergeben wurde, verließen die Einsatzkräfte den Industriepark.
Zur Höhe des entstandenen Schadens sowie zur Unfallursache, kann von Seiten der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.
gez. Tim Dedio
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion
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Schöllkrippen - Kochanowice Zwölf Jahre besteht zwischen der Stadt Kochanowice in Polen und dem Markt Schöllkrippen eine Partnerschaft und enge Freundschaft. Seitdem veranstalten auch die Jugendfeuerwehren der beiden Kommunen eine gemeinsame Freizeit. 2019 ist es bereits der fünfte Jugendaustausch. Heuer fand die gemeinsame Freizeit vom 10.08. - 17.08.2019 in Schöllkrippen statt. Als Unterkunft wurde die neue Grundschule in Schöllkrippen gewählt. Diese bot alle Möglichkeiten zur Selbstverpflegung sowie für Freizeitaktivitäten.

Tag 1 - 10.08.2019

Am Ankunftstag startete die gemeinsame Woche, als Örtlichkeit in der Grundschule Schöllkrippen. Um 16 Uhr haben die 20 Jugendliche und fünf Betreuer aus Kochanowice mit einem Bus Schöllkrippen erreicht.

Nach Begrüßung durch den 2. Bürgermeister Norbert Ries, den Kommandanten der Feuerwehr Markt Schöllkrippen Jörg Klingmann und den Organisator der Veranstaltung, Jugendwart Tobias Bopst, wurden die Zimmer bezogen und das Gelände rund um die Schule erkundet.

Im Anschluss an das Abendessen, bei dem es Hamburger und Cheeseburger gab, wurden einige Kennlernspiele veranstaltet.

Mit gemütlichem Beisammensein endete der erste Tag und die meisten zog es zu den aufgebauten Feldbetten.

Tag 2 - 11.08.2019

Der Sonntag startete für eine Ferienfreizeit recht spät um acht Uhr mit Frühsport und anschließend einem ausgiebigem Frühstück.

Um das „Wir-Gefühl“ zu stärken, wurde eine Lagerolympiade veranstaltet. Vier bunt gemischte Teams mussten ihre Teamfähigkeit bei verschiedenen Spielen unter Beweis stellen. Die besondere Herausforderung lag auch dabei, die Spiele den Gästen zu erklären. Dies geschah überraschend gut, und falls doch eine Kleinigkeit nicht verstanden wurde, sind die beiden Dolmetscher eingesprungen.

Beim Kistenklettern mussten vier Spieler schnellstmöglich 15 Getränkekisten übereinander stapeln und hoch klettern. Gesichert wurden sie mit einem Klettergurt und Seilen. Dabei wurde die jeweilige Zeit gestoppt und zusammen addiert sowie die Anzahl der gestapelten Kisten.

Die zweite Station war am Schützenhaus bzw. dem Areal des Apfelweinstammtisch Schöllkrippen. Die Kinder- und Jugendlichen konnten ihre Fähigkeiten beim Bogenschießen unter Beweis stellen. Hierfür vielen Dank an den Schützenverein Wildschütz Großlaudenbach 1911 e.V. Wir waren begeistert über das Engagement und Hilfsbereitschaft, einfach Klasse!

Beim dritten Spiel mussten die Jugendlichen sich beim Zielspritzen mit der Kübelspritze beweisen. Die Schwierigkeit bestand jedoch darin, sich das Wasser zum Spritzen zu erkämpfen. Hierzu musste jeweils ein Jugendlicher über ein freistehendes Steckleiterteil steigen. Das Steckleiterteil wurde dabei lediglich von Jugendlichen gehalten. Am Ende wurde die Wassermenge, die beim Zielspritzen im Eimer ankam, gemessen.

Das vierte und letzte Spiel forderte Teamwork. Während vier Spieler vier Feuerwehrschläuche zusammenrollten, mussten anschließend zwei weitere Spiele an den Beinen gegenseitig zusammengebunden die zuvor gerollten Schläuche ausrollen, während die letzten zwei Spieler mit verbundenen Augen diese zusammen kuppeln mussten. Hierbei wurden sie von einem weiteren Spieler angeleitet. Die Gesamtzeit wurde hierbei gestoppt.

Während den Spielen hat der Heimat- und Geschichtsverein Schöllkrippen eine Ortsführung angeboten. In historischen Gewändern wurde die Geschichte Schöllkrippens erzählt. Vielen Dank hierfür!

Am späten Nachmittag wurde dann im Erlebnisschwimmbad neue Kraft getankt.

Nach einem leckeren Abendessen haben die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Markt Schöllkrippen zum besseren gegenseitigen Kennenlernen diverse Gruppenspiele veranstaltet. Um 22 Uhr hieß es dann schließlich Nachtruhe.

Tag 3 - 12.08.2019

Am Montag ging es bereits um acht Uhr mit einem Reisebus der KVG nach Würzburg. Ziel war die staatliche Feuerwehrschule in der Mainaustraße. Die neue große Übungshalle erlaubt eine wetterunabhängige Durchführung von realitätsnahen Einsatzübungen, vom Brand eines Ein- und Mehrfamilienhauses, bis hin zum Hochhaus, Hotel, Krankenhaus oder Tiefgarage. Überrascht waren alle, wieviel Technik hierbei verbaut wurde und wie realistisch die Übungen ablaufen können. Weiter ging es mit einem Rundgang durch die „Feuerwache“. Das Gebäude, die Anordnung und Ausstattung dieser „Fahrzeughalle“ entspricht einer Feuerwache mit einer Einsatzzentrale. Auch die vielen weiteren Gebäude, wie z.B. das Unterkunftsgebäude, die Energiezentrale bis hin zu dem neuen im Bau befindlichen Areal wurden besichtigt. Vielen Dank für die Führung, die außerplanmäßig während der Schulferien durchgeführt wurde.

Am Mittag stärkten wir uns mit vielen Pizzen am Mainufer, bevor es dann weiter mit der Stadtführung ging. Hierfür wurden zwei Stadtführer engagiert, welche die Stadtführung auch in polnischer Sprache abgehalten haben.

Am Nachmittag ging es schließlich zurück nach Schöllkrippen. Hier warteten die Köche bereits mit dem Abendessen.

Der Abend wurde tänzerisch nach dem Motto „Wie wir tanzen. Wir stellen unsere Tänze unseren Partnern vor“.

Tag 4 - 13.08.2019

Natürlich darf bei einem Jugendaustausch der Jugendfeuerwehren die Feuerwehrausbildung nicht fehlen. Zwei interessante Übungen haben sich hierfür die Aktiven ausgedacht.

Am Feuerwehrhaus stand für jede Gruppe ein Fahrzeug zur Verfügung. Angenommen wurde eine verunfallte Person, die im PKW eingeklemmt war. Die Schwierigkeit bestand darin, die Rettung aus einem PKW in Seitenlage durchzuführen. Alle Schritte wurden nacheinander erklärt und praktisch umgesetzt.

Die zweite Ausbildungseinheit, Personenrettung mit Drehleiter, wurde an der Grundschule abgehalten. Zunächst wurde das neuste Einsatzfahrzeug und die Beladung erklärt. Anschließend musste eine Person aus dem Obergeschoss mittels der Schleifkorbtrage zu Boden gebracht werden. Die Rettung aus Tiefen wurde ebenfalls geübt.

Am Nachmittag haben sich die jugendlichen Gastgeber mehrere Spiele ausgedacht. Nach Vorbild „Schlag den Raab“ wurde „Schlag den Betreuer“ gespielt. Die Spiel- und Quizmaster erklärten die einzelnen Spiele. Der Wetteinsatz waren 20 Liegestütze, die Betreuer allerdings in voller Montur. Nach dem Schätzspiel, Tischtennisballzielwurf sowie einem Merkspiel haben die Jugendlichen ihren Wetteinsatz eingelöst und unter strenger Kontrolle 20 Liegestützen gemacht.

Der Abend endete nach gemeinsamen Abendessen beim Lagerfeuer, Musik und Tanz.

Die um 22 Uhr begonnene Nachtruhe endete zu späterer Uhrzeit mit einer Sirene. Eine nicht angekündigte Nachtübung stand auf dem Programm. Die Aktiven vermissten ihren bei dem PKW-Unfall verletzten Dummy. Dieser musste gesucht und gerettet werden. Die Felder und Fluren in der näheren Umgebung wurden abgesucht. Schließlich wurde der vermisste Dummy gefunden und aus seiner misslichen Lage befreit.

Tag 5 - 14.08.2019

Am Mittwoch hieß es „Höhen- und Platzangst“ überwinden. In zwei gemischten Gruppen fuhren die Kinder- und Jugendliche mit ihren Betreuern nach Haibach in den Kletterwald bzw. nach Goldbach ins Atemschutzzentrum.

Kreisbrandmeister Peter Schmitt, Leiter des Atemschutzzentrums Oliver Jäger, sowie Stefan Scherf zeigten die landkreiseigene Einrichtung. Jeder konnte die Kriechstrecke durchlaufen, die aktiven Kameraden konnten eine komplette Belastungsübung mit Fitnessgeräten und Kriechstrecke mit schwerem Atemschutz durchlaufen. Die Belohnung war eine Bestätigung über die bestandene Übung.

Im Übungshof wurde der gasbefeuerte Brandcontainer hochgefahren. Den Jugendlichen wurde eine Rauchgasdurchzündung vorgeführt, welche anschließend von ihnen gelöscht werden musste.

Die zweite Gruppe konnte im Kletterwald in Haibach ihre Kletterkünste unter Beweis stellen. Nachdem alle mit einem Klettergurt und Helm ausgerüstet und auf die Technik eingewiesen waren, ging es an die verschiedenen Parcours, angefangen von drei Meter Höhe bis hin zu 12 Metern Höhe. Am Mittag tauschten die Gruppen ihre Einsatzorte.

Sichtlich erschöpft erholten sich die Jugendlichen im Naturerlebnisbad. Am Abend wurde gemeinsam mit der aktiven Mannschaft am Lagerfeuer gegrillt und sich ausgetauscht.

Tag 6 - 15.08.2019

Leider machte uns an dem Feiertag das Regenwetter einen Strich durch die Rechnung. Die Prozession zur Rodberghütte mit anschließender kleiner Wanderung zum Feuerwehrhaus wurde auf den Besuch des Schöllkrippener Feuerwehrhauses beschränkt. Die Jugendlichen führten die polnischen Freunde durch die inzwischen umgebaute Feuerwehrunterkunft und erklärten die Räumlichkeiten und weitere Fahrzeuge und Gerätschaften. Interessierte konnten auch den in Schöllkrippen stationierten Rettungswagen „Rot-Kreuz Schöllkrippen 71/1“ des Bayerischen Roten Kreuzes besichtigten. Die Rettungsdienstbesatzung erklärte allen interessierten den RTW und die Gerätschaften.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen stand ein Völker- und Volleyballturnier in der angrenzenden Schulturnhalle an. Anschließend konnten sich alle im Schwimmbad ausruhen.

In der Zwischenzeit konnten alle Spiele der Lagerolympiade ausgewertet werden. Weil zwei Gruppen überraschenderweise Gleichstand hatten, musste ein stechen bei. Dies wurde am Abend ausgetragen mit anschließender Siegerehrung.

Tag 7 - 16.08.2019

Am vorletzten Tag konnten alle ausschlafen. Nach dem gemeinsamen Frühstück hatten alle bis Mittag Zeit im Ort spazieren zu gehen und einzukaufen. Die Jugendlichen der Feuerwehr Markt Schöllkrippen nutzen diese Gelegenheit und zeigten den Gästen ihr Schöllkrippen und die Geheimtipps. Gestärkt fuhren am Mittag alle nach Karlstein. Aufgeteilt in zwei Gruppen besichtigte die eine das neue Gerätehaus, während die zweite Gruppe eine Bootsausbildung genoss. Mit Booten der Feuerwehr Karlstein (Mehrzweckboot), Rettungsboot der Feuerwehr Kahl sowie dem Flachwasserschubboot der Feuerwehr Markt Schöllkrippen wurden auf dem Main die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten gezeigt, manch einer konnte selbst Fahrversuche unter Aufsicht unternehmen.

Im Feuerwehrgerätehaus der Gemeinde Karlstein an der Hanauer Landstraße führte Kommandant der Feuerwehr Karlstein, Andreas Emge, durch die Räumlichkeiten. Nach zwei Stunden wurden die Gruppen getauscht.

Der Abend endete schließlich mit einer Tanzveranstaltung, bei der die Talente weiter ausgebaut und die Beziehungen zwischen den Jugendlichen vertieft werden konnten.

Tag 8 - 17.08.2019

Großes Packen und Räumen der Klassenzimmer war in den frühen Morgenstunden angesagt, denn leider stand am heutigen Tag die Rückfahrt der Gäste auf dem Programm.

Nach einem gemeinsamen ausgiebigen Frühstück wurden die Kinder- und Jugendlichen gebeten in Gruppen ein Feedback zu der Veranstaltung zu geben. Das Resümee: eine gelungene Veranstaltung mit vielen Eindrücken, Erlebnissen sowie neuen Freunden. Leider war die gemeinsame Zeit viel zu kurz.

Schließlich wurde der Bus beladen und zum letzten Mal schrillte die Offizierspfeife zum Appell. Der Jugendwart und Organisator der gemeinsamen Veranstaltung Tobias Bopst bedankte sich zum Abschluss bei allen Teilnehmern für die gelungene internationale Ferienfreizeit. Er dankte allen Betreuern sowie dem Markt Schöllkrippen und der Schulleitung für die Zur-Verfügungstellung der Räumlichkeiten und dem Feuerwehrverein sowie den vielen Aktiven für die Unterstützung bei der Ausbildung, sowie in der Küche und bei den Vorbereitungen.

Auch der Jugendwart der Jugendfeuerwehr Kochanowice, Marek Kaczorowski dankte allen für die erlebnis- und abwechslungsreiche Woche.

Jeder Jugendliche erhielt als Andenken an die gemeinsame Woche ein Gruppenbild und von den Gästen einen USB-Stick.

Schließlich traten die polnischen Gäste gegen 10 Uhr nach manchen tränenreichen Abschieden die Heimreise an.

Seit 2007 besteht inzwischen die Freundschaft der Feuerwehren sowie der Jugendgruppen aus Schöllkrippen und Kochanowice. Diese kennt keine Grenzen und die Kinder und Jugendlichen haben trotz mancher Sprachbarrieren riesen Spaß. Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Jugendaustausch.

Abschließend gilt es noch Danke zu sagen. Danke an den Markt Schöllkrippen sowie die Schulleitung für die Zur-Verfügungstellung der Grundschule. Danke an das Deutsch-Polnische Jugendwerk für die Förderung, ohne dessen Hilfe dieser internationale Austausch schwer realisierbar wäre. Den Feuerwehren Schneppenbach und Hofstädten sowie den Firmen Schreinerei Naumann, SNG Bau und SNC GmbH für die Unterstützung beim Transport der Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen, dem Schützenverein Wildschütz Großlaudenbach bei der Unterstützung bei der Lagerolympiade, dem Apfelweinstammtisch für die Nutzung ihrer Anlage für die Lagerolympiade sowie dem Heimat- und Geschichtsverein Schöllkrippen für die historischen Führungen. Der Firma Rack Baustoffhandel GmbH für die Spende von Schotter als Unterlage für den Feuerplatz, den Feuerwehren Karlstein, Kahl sowie dem Atemschutzzentrum Goldbach für die Unterstützung bei Ausbildungen mit Booten bzw. Betreiben des Atemschutzzentrums und der Brandsimulationsanlage, der Kahlgrund-Verkehrs-Gesellschaft mbH für den unkomplizierten Bustransfer nach Würzburg und zurück und zuletzt den verständnisvollen Nachbarn der Grundschule Schöllkrippen.

Besonderer Dank gilt der Küchenchefin Caroline Kaltwasser sowie Regina und Norbert Ries, Britta Klingmann, Claudia und Hans-Peter Albrecht und Manuela Albrecht für die hervorragende Verpflegung am Morgen, Mittag und Abend sowie allen Organisatoren, Spendern und Unterstützern, die diese unvergessliche Woche ermöglicht hatten.

Die Woche wird bei allen Kindern und Jugendlichen unvergessen bleiben. Und es sind neue, grenzenlose Freundschaften entstanden!

Lukas Glogowski, FF Schöllkrippen

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Am Freitagnachmittag um 14:57 Uhr, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, nach BMA – groß, zu einem Gewerbebetrieb in den Karlsteiner Ortsteil Dettingen „Am Sportplatz“ alarmiert. Noch auf der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte, wurde aus dem BMA Alarm ein bestätigtes Feuer, woraufhin nach Rücksprache mit dem Einsatzleiter das Stich-/Schlagwort von B1/BMA auf B4 Gewerbe hochgeschrieben wurde. Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein war zu diesem Zeitpunkt bereits mit einem um ein TLF und GW-U erweiterten Löschzug unterwegs zum Objekt. Zusätzlich wurde nun noch ein HLF aus Kleinostheim sowie ein HLF und eine DLK aus Kahl alarmiert. Auch der Rettungsdienst passte seine Kräfte um einen weiteren RTW und ein Einsatzleiter Rettungsdienst an.

Vor Ort eingetroffen wurde eine komplett verrauchte Produktions-/Montagehalle vorgefunden, alle Mitarbeiter waren bereits in Sicherheit. Sofort gingen zwei Trupps unter PA, nach der Standard Einsatzregel Innenangriff der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, in die Halle vor. Sie spürten mittels Wärmebildkamera den Brandherd auf, und brachten den brennenden Akku ins Freie. Dort wurde er sofort abgelöscht und gekühlt, im Anschluss dann in ein Wasserbad verbracht. Weitere direkt vom Brand betroffene Mess-/Ladegeräte wurden ebenfalls ins Freie gebracht und dort abgelöscht. Im Gebäude selbst wurde kein einziger Tropfen Wasser abgegeben. Zwei vorbereitete Überdrucklüfter wurden, nach dem entsprechende Abluftöffnungen geschaffen waren, ebenfalls zum Einsatz gebracht. Die überörtlichen Kräfte aus Kahl und Kleinostheim, mussten glücklicherweise nicht eingesetzt werden und konnten umgehend die Einsatzstelle wieder verlassen.

Einsatzleiter Andreas Emge, Kommandant der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, konnte auf insgesamt über 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr zurückgreifen. Er wurde unterstützt vom zuständigen Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Als Einsatzleiter Rettungsdienst fungierte Sven Oster.

Zur Brandursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Aussagen treffen.
gez. Andreas Emge, Kdt. Feuerwehr Gemeinde Karlstein

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Am heutigen Freitag, 02.08.19 um 13.15 Uhr wurde die Feuerwehr Goldbach zu einem Brand in einem Wohnhaus in die Straße „Am Kugelberg“ alarmiert. Der Eigentümer des im Innenausbau befindlichen Neubaus hatte starke Rauchentwicklung aus der Elektroinstallation im Ober- und Dachgeschoss bemerkt.

Der erste Atemschutztrupp konnte den Ursprung der Rauchentwicklung im offenen Dachfirst über einer Trockenbaudecke lokalisieren. Daraufhin wurde die Decke in diesem Bereich von Hand nach und nach geöffnet und kontrolliert abgelöscht. Der anfänglich mehrere hundert Grad heiße Hohlraum konnte schnell gekühlt werden. Dadurch wurde erfolgreich eine weitere Ausbreitung und ein offenes Feuer vermieden. Die Drehleiter wurde in Bereitschaft gebracht, um gegebenenfalls von außen einen Löschangriff einleiten zu können. Sie wurde jedoch nicht benötigt.

Die schweißtreibende Arbeit bei den hohen Außentemperaturen forderte körperliche Höchstleistung von allen Einsatzkräften und so wurde die Feuerwehr Unterafferbach als Personalreserve nachalarmiert.

Das durch die Hitzeeinwirkung verkohlte Deckenmaterial wurde ins Freie gebracht und der betroffene Deckenbereich immer wieder mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Insgesamt waren drei Atemschutztrupps im Einsatz.

Die Feuerwehren aus Goldbach und Unterafferbach waren mit 6 Fahrzeugen und 22 Aktiven vor Ort. Die örtliche Einsatzleitung wurde von Kreisbrandmeister Markus Rohmann unterstützt. Der Rettungsdienst war zur Absicherung der Einsatzkräfte mit einem Rettungswagen vor Ort.

Einsatzende war gegen 15.15 Uhr

Martin Scheiner
Pressesprecher der Feuerwehr Goldbach

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Heute Nachmittag ist mitten im Forstrevier Lichtenau des Forstbetriebes Rothenbuch eine Forstmaschine vollständig ausgebrannt. Die Flammen setzten auch das umliegende Unterholz in Brand und drohten auf den Waldbestand über zu greifen. Gegen 15.28 Uhr wurden die Feuerwehren Weibersbrunn, Rothenbuch, der diensthabende Kreisbrandmeister Markus Rohmann und ein Großtanklöschfahrzeug der FF Waldaschaff zum Brand einer Forstmaschine in Mitten eines unwegsamen Waldstückes alarmiert, die dort auf einem gerodeten Waldstück den Boden aufgearbeitet hatte. Der Fahrer hatte noch versucht mit dem bordeigenen Feuerlöscher das Feuer zu löschen, was ihm allerdings nicht mehr gelungen ist. Er konnte sich unverletzt aus seiner Arbeitsmaschine retten. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand das schwere Gerät bereits im Vollbrand. Die Flammen hatten sich auf eine Fläche von rund 200 Quadratmeter ausgebreitet und teilweise bis zu 40 Meter tief in eine engstehende Jungpflanzung reingefressen. Einsatzleiter Markus Rohmann ließ umgehend weitere Waldbrandausstattung und Tanklöschfahrzeuge nachalarmieren. So machten sich Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Bessenbach, Dammbach,und Laufach sowie ein 8000 Liter fassender Abrollbehälter Wasser der FF Goldbach auf den Weg nach Weibersbrunn. Mit dem Einsatz von insgesamt 6 C-Rohren konnte eine weitere Brandausbreitung wirkungsvoll unterbunden werden. Nach einer guten halben Stunde war die Forstmaschine unter Einsatz von 2 Atemschutztrupps gelöscht und die Gefahr eines größeren Waldbrandes bis auf Weiteres gestoppt. Derzeit laufen die Nachlöscharbeiten. Dazu müssen Schneisen in die Pflanzung geschnitten werden. Mit Hilfe von Wärmebildkameras werden die Glutnester lokalisiert und abgelöscht. Parallel dazu wird die Bergung des Arbeitsgerätes vorbereitet. Die Einsatzdauer ist derzeit noch ungewiss.

Insgesamt sind die Feuerwehren mit 14 Fahrzeugen und 52 Kräften vor Ort. Der Fahrer der Maschine wurde in der Anfangsphase von Feuerwehrleuten betreut. Ein Rettungswagen des Rettungsdienstes ist zur Absicherung der Feuerwehrkräfte an der Einsatzstelle. Außerdem sind auch Vertreter des Forstbetriebes vor Ort. Zur Ursache der Brandentstehung und Schadenshöhe können wir keine Aussage treffen.

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Am Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, zusammen mit Wasserrettern der Feuerwehr Aschaffenburg sowie der Wasserwacht SEG, um 13:54 Uhr an das Camping und Freizeitgebiet Karlstein, lokal besser bekannt als „Weißsee“, alarmiert. Dort wurde gemeldet, dass eine Person, während des Schwimmens, einfach untergegangen sei. Dies bestätigten gleich mehrere Zeugen. Die anwesenden Badaufsichten reagierten sofort, setzten einen Notruf ab und begannen mit der Suche im Wasser. 

Von Seiten der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, rückten insgesamt sechs Fahrzeuge und drei Boote, mit 31 Einsatzkräften, unter der Leitung des Kommandanten Andreas Emge aus. Die Wasserretter der Feuerwehr Aschaffenburg, waren mit vier Fahrzeugen und acht Tauchern, am Einsatzort. Die Wasserwacht SEG sowie der Rettungsdienst, erschienen mit neun Fahrzeugen, drei Booten und ca. 40 Personen (darunter sieben Taucher) sowie die Wasserwacht Karlstein mit einem Boot und mehreren Rettungsschwimmern. Die Kräfte der Wasserwacht wurden von Sven Oster (Mainaschaff) geführt. Ebenfalls vor Ort war ein Rettungshubschrauber, welcher zuerst den See absuchte und dann neben im Stadion gelandet war. Auch die Drohne der Feuerwehr Gemeinde Karlstein kam zum Einsatz, mit dieser konnte ebenfalls die Wasseroberfläche abgesucht und die Einsatzstelle dokumentiert werden. 

Taucher fanden schließlich die Person unter Wasser treibend und brachten sie an Land. Sofort wurde diese von einem Notarzt und Rettungssanitätern übernommen. Jegliche Versuche der Wiederbelebung scheiterten, so dass am Ende nur noch der Tod festgestellt werden konnte. 

Die Einsatzkräfte bauten alle Einsatzmittel zurück und holten die Boote aus dem Wasser, die Absperrungen wurden aufgehoben, das Material wieder verladen. So endete der Einsatz gegen 16:30 Uhr, zurück am Gerätehaus. 

Zur Person selbst, sowie zu den umständen die zum Tod führten, können wir keinerlei aussagen treffen. Die Behörden haben hier bereits ihre Ermittlungsarbeiten aufgenommen. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

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Auf der gestrigen Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim wurde Dr. Thomas Domanig von den aktiven Feuerwehrdienstleistenden und wahlberechtigten Feuerwehranwärtern zum neuen Kommandanten der größten Feuerwehr des Landkreises Aschaffenburg gewählt. Der bisherige stellvertretende Kommandant Thomas Domanig setzte sich dabei mit 72 zu 33 Stimmen gegen seinen Mitbewerber Christian Steiner durch, der als Gruppenführer und hauptamtlicher Gerätewart bei der FF Großostheim aktiv ist. Zu seinem Stellvertreter wählte die Versammlung Alan Friedrich, der sich in einer spannenden Abstimmung mit 52 zu 51 Stimmen gegen Volker Becker durchsetzte. Die Amtszeit der neuen Feuerwehrführung beginnt nach der Bestätigung durch den Gemeinderat am 01.10.2019.

Im Rahmen der Versammlung dankte Großostheims 1. Bürgermeister Herbert Jakob dem scheidenden Kommandanten Stefan Ullrich, der sich nach 18 Jahren an der Spitze der Feuerwehr nicht mehr zur Wahl stellte. Der 57-jährige war von 1986 bis 1990 und von 1997 bis 2001 stellvertretender Kommandant der Feuerwehr bis er schließlich im Jahr 2001 zum Kommandanten gewählt wurde. Ullrich habe in seiner Amtszeit stets das Heft des Handelns in der Hand gehabt. Neben den jährlich zwischen 300 und 400 Einsätzen sei auch die Teilnahme an zahlreichen überörtlichen Einsätzen, beispielsweise bei einem Waldbrand im griechischen Olympia, bei Hochwassereinsätzen in Raguhn (Sachsen-Anhalt) und Passau oder bei der Schneekatastrophe im Bayerischen Wald zu organisieren gewesen.

Thomas Domanig und Alan Friedreich bedankten sich für das in sie gesetzte Vertrauen und versprachen sich mit ganzer Kraft für die Weiterentwicklung der Feuerwehr Großostheim einzusetzen.

Die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg wünscht der neuen Feuerwehrführung viel Erfolg bei der Bewältigung der kommenden Aufgaben.

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v.l. 2. Bürgermeister Horst Müller, Alan Friedreich, Stefan Ullrich, Thomas Domanig, 1. Bürgermeister Herbert Jakob

Ein paar Ereignisreiche Stunden liegen hinter den freiwilligen Einsatzkräften der Feuerwehr Gemeinde Karlstein. Zu vier Einsätzen wurden die Kameraden in den letzten 16 Stunden alarmiert.

Los ging es am Dienstagabend um 22:19 Uhr, am Ende der Lindigstraße war der Asphalt, warum auch immer, eingebrochen. In der Straße befand sich ein größeres Loch, dieses wurde mit vier Absperrgittern „eingezäunt“ und mit Blinklampen abgesichert.

Um 10:31 Uhr klingelten die Meldeempfänger erneut, nach einem technischen Defekt verlor ein Traktor größere Mengen Hydrauliköl. Der Fahrer verhielt sich sehr vorbildlich und hielt auf einer befestigten Stelle zügig an und konnte somit einen größeren Umweltschaden vermeiden. Ausgerückt mit HLF 20/16, GW-U und KdoW, konnten wir eine geringe Restmenge noch auffangen. Unser Schwerpunkt lag bei der Ausbreitungsvermeidung, hierzu wurde ein kleiner Damm aus Ölbindemittel ausgebracht, weiterhin die verschmutzten Bereich der Fahrbahn abgesperrt. Die Reinigung wurde dann durch eine Fachfirma übernommen, wir sicherten vor Ort nur weiter ab.

Noch während der Einsatz mit dem Traktor lief, ging es weiter zu einer brennenden Hecke im Ortsgebiet. Um 12:09 Uhr läuteten aus diesem Grund unsere „Taschensirenen“ erneut. Kaum zu glauben, aber ein Bürger hatte bei 34° und Waldbrandstufe 5, mit einem Gas Brenner Unkraut abgebrannt! Hierbei ging dann, welch eine Überraschung, der Schilfmattenzaun des Nachbarn in Flammen auf. Ein Kamerad, welcher in direkter Nachbarschaft wohnt, reagierte sehr schnell und hatte mit ein paar Eimern Wassern das Feuer, noch vor dem Eintreffen des HLF 20/16, unter Kontrolle. Dieser Einsatz hätte wirklich nicht sein müssen, letztendlich kann dieser evtl. sogar in grob Fahrlässig eingestuft werden. Die anwesende Polizeistreife hat den Sachverhalt aufgenommen, der Verursacher wird in den nächsten Tagen Post und eine Rechnung bekommen, sollte sich die „grobe Fahrlässigkeit“ bestätigen.

Kaum zurück an der Wache, die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt, alarmierte es um 14:23 Uhr wieder. Die SEG Drohne der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, wurde zur Amtshilfe für die Polizei, nach Wörth am Main gerufen (die Drohne des Landkreises Miltenberg ist aktuell zur Wartung). Dort brannten mehreer 10.000 qm Ackerfläche. Zur Dokumentationen und Beweissicherung wurde das gesamte Einsatzgebiet überflogen und aufgezeichnet. Gegen 17:30 Uhr war auch dieser Einsatz für uns beendet und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

Jetzt hoffen wir nur, dass es ruhig bleibt und keine weitere Einsätze bei diesen hohen Temperaturen folgen.

Andreas Emge
Kdt. Feuerwehr Gemeinde Karlstein

Haibach. Nur durch das laute Signal eines Rauchmelders konnte am 21. Juli gegen 19.00 Uhr ein Großbrand in einem Wohnhaus mit angrenzenden landwirtschaftlichen Gebäuden verhindert werden.
Offenbar war in der Wohnung im Dachgeschoss des Hauses in der Haibacher Schollstraße ein Akkupack wie er für heutige moderne Elektrogeräte verwendet wird, beim Laden in Brand geraten. Da sich zu diesem Zeitpunkt niemand in dem Gebäude aufhielt, blieb der Brand zunächst unbemerkt. Zuverlässig löste jedoch der Rauchmelder, der in diesem Zimmer installiert war, Alarm aus. Das laute Piepsen bemerkten zeitgleich mehrere Personen aus den Nachbargebäuden.
Ein in der Nachbarschaft wohnender ehemaliger Feuerwehrmann ging zusammen mit dem herbei eilenden Hauseigentümer mit zwei Feuerlöschern gegen den Brand vor. Durch das sofortige Einschreiten konnte das Feuer noch in der Entstehungsphase gelöscht werden, so dass eine Ausbreitung auf den Dachstuhl verhindert wurde.
So war beim Eintreffen der Kräfte der Feuerwehr Gemeinde Haibach das Feuer bereits aus. Die Wehrleute konnten sich dadurch auf die Belüftung der Wohnung und die Bergung des Brandgutes konzentrieren, um eine Wiederentzündung auszuschließen.

Am heutigen Morgen gegen 05.30 Uhr wurden zunächst die Feuerwehr Karlstein und der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel zu einem Industriebetrieb in die Straße Am Sportplatz alarmiert, da die dortige automatische Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Beim Eintreffen der Feuerwehr war eine massive Rauchentwicklung festzustellen. Es waren 4 große Akkus in Brand geraten, die in einem Versuchslabor einer Testreihe ausgesetzt waren.
Daraufhin wurde von Einsatzleiter KBI Wissel noch die Feuerwehr Kahl mit einem weiteren Löschfahrzeug und Atemschutzgeräteträgern nachalarmiert. Drei Atemschutztrupps nahmen mit 2 C-Rohren umgehend einen Löschangriff vor und kühlten die Akkus ab, bevor sie ins Freie gebracht und dort in einem Wasserbad weiter gekühlt wurden. Durch das rasche Eingreifen konnte eine Brandausbreitung wirkungsvoll verhindert werden. Das Gebäude wurde mit Hochleistungslüftern belüftet und entraucht. Die Feuerwehren waren mit 6 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen zur Absicherung der Feuerwehrleute im Einsatz.

Am Freitag, 05.07.2019 ist im Promenadenweg in Heigenbrücken eine Wohnung komplett ausgebrannt.
Um 18.52 Uhr wurde für die Feuerwehren Heigenbrücken, Jakobsthal und Heinrichsthal sowie für die Drehleiter der FF Waldaschaff Alarm mit dem Stichwort „B3 - Brand Zimmer/Gebäude“ im Promenadenweg in Heigenbrücken ausgelöst. Schon auf der Fahrt ins Gerätehaus konnten die Feuerwehrleute eine Rauchentwicklung über der Gemeinde Heigenbrücken feststellen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits die Flammen aus einem Zimmer im ersten Obergeschoss des Gebäudes. Nach Auskunft der Anwohner waren keine Personen mehr im Gebäude.
Nachbarn hatten einen Bewohner bereits aus dem Rauch gerettet. Der Gerettete und die Nachbarn wurden vom Rettungsdienst vor Ort versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Da sich das Feuer und der Rauch bereits auf weitere Zimmer in der Wohnung ausgebreitet hatte, wurden vom Einsatzleiter Tobias Dehninger (Kommandant Feuerwehr Heigenbrücken) zwei weitere Löschfahrzeuge mit Atemschutzgeräteträgern nachgefordert. Schnell wurden mehrere Trupps unter Atemschutz mit Strahlrohren zur Brandbekämpfung in das verwinkelte Gebäude geschickt. Durch die massive Rauch- und Brandintensität war das Vordringen in den Brandraum schwierig und kräftezehrend. Zur Unterstützung wurde am Anfang der Brand zusätzlich von Außen mit zwei C-Rohren bekämpft. Zur Absicherung der Trupps im Gebäude stand die Drehleiter in „Anleiterbereitschaft“. Nach einiger Zeit, zeigte die Brandbekämpfung Wirkung und es konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Zur Sicherheit wurden alle Zimmer im Gebäude nach Personen und auf Glutnester kontrolliert.
Insgesamt waren drei C-Rohre im Innenangriff und in der Anfangsphase zwei Rohre im Außenangriff im Einsatz. Zur Entrauchung des Gebäudes wurden zwei Lüfter eingesetzt.
Während des Einsatzes wurde eine Feuerwehrfrau leicht verletzt und vorsorglich zur Abklärung ins Krankenhaus gefahren.
Im Einzelnen waren die Feuerwehren Heigenbrücken, Jakobsthal, Heinrichsthal, Waldaschaff und Neuhütten (Lkr. Main-Spessart) mit insgesamt 65 Einsatzkräften, darunter 28 Atemschutzgeräteträger, im Einsatz. Die Kreisbrandmeister Marco Eich, Thilo Happ und Edgar Karl (Lkr. MSP) unterstützen den Einsatzleiter bei der Einsatzführung. Der Rettungsdienst war unter Leitung von Sven Oster mit vier Rettungswagen einem Notarzteinsatzfahrzeug und einem Rettungshubschrauber im Einsatz.
Heigenbrückens 2. Bürgermeister Stefan Englert machte sich vor Ort ein Bild von der Lage und unterstütze bei der Unterbringung der Anwohner die nicht in ihr Haus zurück konnten. Zur Klärung der Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Heute Nacht ist auf der Bundesautobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Weibersbrunn und Bessenbach/Waldaschaff in Fahrtrichtung Frankfurt ein 26-jähriger Pkw-Fahrer bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn wurden um 23.58 Uhr zu einem Pkw-Brand alarmiert, der Fahrer befände sich noch im Fahrzeug. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich folgendes Bild:
Ein Audi war nach derzeitigen Erkenntnissen ins Schleudern geraten und gegen die Außenleitplanke geprallt. Der Fahrer war aus dem Fahrzeug geschleudert worden und hatte dabei tödliche Verletzungen erlitten. Motorblock und Kraftstofftank waren durch die Wucht des Aufpralls aus dem Fahrzeug herausgerissen worden. Trümmerteile hatten sich auf einer Länge von mehreren hundert Metern auf der Fahrbahn verteilt.
Die Feuerwehrleute stellten den Brandschutz an der Unfallstelle sicher, übernahmen die Leichenbergung und halfen bei der Bergung des Fahrzeuges und der Beseitigung der Trümmerteile. Weiterhin unterstützten sie den Sachverständigen bei der Unfallaufnahme.
Die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn waren unter der Leitung des Weibersbrunner Kommandanten Fred Gellner mit 7 Fahrzeugen und 33 Feuerwehrleuten im Einsatz. Kreisbrandmeister Marco Eich war als Vertreter der Kreisbrandinspektion vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen und einem Notarzt an der Einsatzstelle. Die an der Unfallstelle tätigen Kräfte verließen gegen 03.00 Uhr den Unfallort. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Frankfurt bis gegen 05.00 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde von Feuerwehrkräften an der Anschlussstelle Weibersbrunn ausgeleitet.

Am Donnerstag geben 17:20 Uhr, wurden die Wehren Kleinostheim und Karlstein, auf die BAB 45 in Fahrtrichtung Hanau alarmiert. 

Dort waren zwei LKW und ein PKW verunfallt. Von den beteiligten Personen wurden vier, leicht verletzt, in Krankenhäuser eingeliefert. 
Ein Saug-/Spülfahrzeug war auf Grund eines Reifenschaden, auf dem Standstreifen zum Stehen gekommen. Das Fahrzeug war ordnungsgemäß abgesichert und kaum zu übersehen. 
Gerade als durch den firmeneigenen Werkstattwagen mit dem Reifenwechsel begonnen werden sollte, krachte ein vorbeifahrender Sattelzug in das Heck des Saug-/Spülfahrzeuges. 
Beide Fahrzeuge wurden hierbei massiv beschädigt. Weiterhin touchierte der Sattelzug einen PKW und schob diesen vor sich her in die Leitplanke. Aus dem Sattelzug lief  eine klebrige Flüssigkeit aus, welche zusätzlich die Fahrbahn noch auf ca. 200 Meter verschmutzte. 
Die angerückten Feuerwehrkräfte fanden ein großes Trümmerfeld vor, welches im laufe des Einsatzes gereinigt werden musste. Der Brandschutz wurde sichergestellt, die Fahrbahn von groben Teilen mit einem Gebläse gereinigt. Parallel wurde mit einem Verkehrssicherungsanhäger die Einsatzstelle zuerst voll gesperrt und dann später der Verkehr einseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. 
Nach dem alle Fahrzeuge die Autobahn verlassen hatten, erfolgte noch die Nassreinigung mit einem Spezial Reinigungsfahrzeug. Der gesamte Einsatz war gegen 22:25 Uhr beendet. 
Von Seiten der Feuerwehr Kleinostheim waren ein Löschfahrzeug, ein GW Logistik und ein Einsatzleitwagen vor Ort. Die Feuerwehr Karlstein war nach SER VSA mit einem KdoW, einem MTW mit LED Tafel sowie einem LF 10 mit VSA vor Ort. Weiterhin wurde mit einem HLF 20/16 die eigentliche Feuerwehrarbeit der Kameraden aus Kleinostheim unterstützt. Ebenfalls vor Ort waren mehrere Rettungswagen, ein Notarzt sowie KBI Frank Wissel.  

Am Mittwochmorgen wurde die Feuerwehr Stockstadt um 07:04 Uhr zu eine Gefahrengutaustritt in die Hahnenkammstraße alarmiert. Nachdem ein LKW bei einer Spedition zur Entladung geöffnet wurde, trat den Arbeitern ein beißender Geruch entgegen. Die Ladung des Sattelaufliegers bestand aus unterschiedlich großen Gebinden Farben und zugehörige Chemikalien. Alle Behälter waren als Gefahrengut gekennzeichnet.

Zunächst wurden die unbeschädigten Gebinde vom Lastwagen entladen. Schließlich konnten von einem Trupp unter Atemschutz zwei beschädigte 5-Liter-Behälter auf einer Palette identifiziert werden. Deren Inhalt, Härter für Lacke, war auf der Ladefläche vollständig ausgelaufen. Mit Chemikalienbinder wurde die Flüssigkeit von der Feuerwehr gebunden und in einem Fass aufgenommen. Gegen 8:30 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Die Feuerwehr Stockstadt war unter Kommandant und Einsatzleiter Frank Bott mit 4 Fahrzeugen und 14 Frauen und Männer im Einsatz.Kreisbrandmeister Udo Schäffer war ebenfalls vor Ort.

Armin Lerch

Pressesprecher der Feuerwehr Stockstadt

FF Stockstadt Einsatz 107 2019

Foto: Feuerwehr Stockstadt 

Am Samstag, 15.06.2019 fand eine Ausbildung für die Feuewehren entlang der KVG-Strecke zwischen Kahl und Schöllkrippen im Gerätehaus der Feuerwehr Schöllkrippen statt.

Nach einem theoretischen Teil erfolgte eine Fahrzeugkunde an einem Zug der Wetfrankenbahn - hier ging es vor allen Dingen um die Möglichkeiten, in einen Zug bei einem Unfall einzudringen.
Um 13.00 Uhr wurde dann unter der Leitung von KBI Frank Wissel eine größere Übung auf der gesperrten Strecke der KVG im Bahnhof Schöllkrippen durchgeführt. Hierbei wurde angenommen, dass ein Pkw mit 2 Personen auf das Gleis gekommen ist und von einem Triebfahrzeug - mit 23 Personen besetzt - gerammt wurde.
An der Übung nahmen die Feuerwehren Schöllkrippen, Blankenbach, Königshofen und Schimborn mit 10 Fahrzeugen und 54 Personen teil.
Die beiden Insassen des Pkw mussten mit hydraulischen Rettungsgeräten befreit werden. 
Die Personen im Triebfahrzeug wurden mit Tragetüchern und Schleifkorbtragen gerettet und zu einer Verletztensammelstelle gebracht.
Es war eine anstrengende Übung, die den Teilnehmern sehr viel abverlangte - aber auch sehr gut abgelaufen ist.
Herzlichen Dank an alle Übungsteilnehmer und Mitwirkenden bei der Übungsvorbereitung und Darstellung.
gez. Frank Wissel
Kreisbrandinspektor
20190615 Uhrzeit 13 48 39 0145 1
20190615 Uhrzeit 13 19 10 0026 1
20190615 Uhrzeit 13 32 21 0051 1
20190615 Uhrzeit 13 42 56 0129 120190615 Uhrzeit 13 59 53 0290 1 
20190615 Uhrzeit 14 07 33 0422 1
20190615 Uhrzeit 14 19 50 0531 1
20190615 Uhrzeit 14 32 43 0597 1

Zu einem Brand im Gebäude, wurde die Feuerwehr Haibach am frühen Samstagabend, um 19:12 Uhr alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte in der Oskar-Stahl-Straße ankamen, drang dichter Rauch aus dem Bereich des Kellers nach draußen. Einsatzleiter und Kommandant der Feuerwehr Haibach, Michael Bauecker, ließ sofort mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz, mit zwei Strahlrohren, in das Gebäude vorgehen. Sehr schnell konnte die Kameraden dann auch den Brandherd finden und löschen. 

Ein Problem stellte dann die Rauchausbreitung im Haus dar. Trotz geschlossener Türen wurde über das passive Lüftungssystem, der Rauch im gesamten Gebäude verteilt. Durch den Einsatz von zwei mobilen Lüftern der Feuerwehr, konnte aber auch diese Aufgabe gelöst und das Gebäude entraucht werden. Eine Person, welche sich selbst noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr ins freie retten konnte, erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Die Feuerwehr Haibach, war mit einem Mehrzweckfahrzeug, zwei Löschfahrzeugen, einer Drehleiter und einem Tanklöschfahrzeug  vor Ort. Insgesamt 32 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren im Einsatz. Hinzu kommt noch ein Rettungswagen des Roten Kreuzes sowie Kreisbrandmeister Marco Eich, zur Unterstützung des Einsatzleiters. 

Zur Schadenshöhe und Brandursache können wir keinerlei Aussagen treffen, ebenso nicht über den Gesundheitszustand der betroffenen Person. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

In der Nacht von Freitag auf Samstag, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, um 23:43 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage, in das Gewerbegebiet „Pfingstweide“ alarmiert. Um 23:48 Uhr, das erste Löschfahrzeug war bereits auf der Anfahrt, wurde erneut alarmiert und das Schlagwort von B BMA auf B Rauchentwicklung im Gebäude angepasst. Ein Werkschutzmitarbeiter aus der Pforte, hatte vor Ort bereits erkundet und zusätzlich einen Notruf abgesetzt. Die ersten Einsatzkräfte fanden folgende Situation vor: Das Gebäude war komplett geräumt, alle Mitarbeiter der Nachtschicht waren in Sicherheit, ein Mitarbeiter hatte vermutlich eine leichte Rauchgasvergiftung, er wurde vom Rettungsdienst vor Ort gesichtet, musste aber nicht weiter versorgt werden. In einer der Hallen war eine massive Rauchentwicklung feststellbar, welche von einem Elektrostapler stammte, an welchem augenscheinlich die Batterie brannte. Der Stapler stand direkt seitlich an einem Hochregal, in diesem Bereich befand sich zusätzlich noch eine Ladestation. 

Auf Grund der langen Angriffswege (mehrere 100 Meter ins Gebäude) ging ein 4er Trupp unter schwerem Atemschutz, ausgestattet mit einem Hochdrucklöschgerät und zwei Kohlesäurelöschern, in Richtung des Staplers vor. Ein weiter Trupp unter schwerem Atemschutz, ging am Eingang in Bereitschaft. Zur Sicherheit wurde ein weiteres Löschfahrzeug, besetzt mit PA Trägern, aus der Nachbargemeinde Kahl alarmiert. Dieses konnte jedoch bereits auf der Anfahrt wieder wenden, da sich die Lage stabilisierte. Das Feuer konnte durch den 4er Trupp sehr schnell niedergeschlagen werden, die Batterie sprühte jedoch immer wieder funken, rauchte auch mal mehr und mal weniger. Da sicher war, dass die Batterie nach draußen gebracht werden musste, suchten die Einsatzkräfte nach einer Möglichkeit die Batterie aus dem Stapler auszubauen, glücklicherweise stand die Maschine genau an der richtigen Stelle, so dass über ein Hilfsgestell mit Rollen, die Energiequelle herausgeschoben werden konnte. Nun stand sie auf dem Gestell, wie weiter? Mit vier Schäkeln und zwei Schlingen aus dem HLF 20/16, wurde ein Hebegeschirr gebaut. Die Batterie wurde angeschlagen und konnte dann von einem Staplerfahrer nach draußen gebracht werden. Dort wurden die einzelnen Leitungen und Verbindungen, der weiter noch rauchenden Batterie, durch eine Elektrofachkraft unter schwerem Atemschutz, getrennt. Am Ende wurde das Batteriegehäuse komplett mit Wasser gefüllt und somit alle Zellen geflutet. Die Einsatzstelle konnte dann so, der verantwortlichen Person der Firma, übergeben werden. 

Die Feuerwehr Karlstein war unter Leitung des Kommandanten Andreas Emge, mit fünf Fahrzeugen (ELW, HLF, DLK, LF, TLF) und 26 Personen im Einsatz. Sie wurde unterstützt von der Feuerwehr Kahl (HLF) mit 8 Personen sowie dem Kreisbrandinspektor Frank Wissel. 

Ebenfalls vor Ort war ein Rettungswagen des Roten Kreuzes mit 3 Personen, zur Absicherung der Einsatzkräfte und Sichtung des Mitarbeiters. 

Zur Schadensursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Aussagen treffen. Einsatzende nach Herstellen der Einsatzbereitschaft im Gerätehaus, war 02.00 Uhr am Samstagmorgen.  

Die nächsten Alarmierung lies jedoch nicht lange auf sich warten, um 05:37 Uhr klingelten erneut die Meldeempfänger der Kameraden. Im Bereich der Seligenstädter Straße, hatten unbekannte Personen, Säcke mit Altkleider in Brand gesteckt. Diese konnten mit einem Schnellangriffsschlauch und Wasser aus dem HLF, abgelöscht werden. 

Gerade aber solche Einsätze, wie der um 05.37 Uhr, wären vermeidbar und müssten nicht sein!

Wir laden die Verursacher gerne dazu ein, sich bei uns zu engagieren. Wir haben immer etwas zu tun und haben auch nach Einsätzen, wie der beim beschriebenen Brand des Staplers, genügend noch aufzuräumen, sauber zu machen und zu prüfen. Zeigt Courage und beweist euren Mut zur ehrenamtlichen Feuerwehrarbeit und lasst nicht euren Übermut an wehrlosen „Kleidersäcken“ aus, in dem ihr diese anzündet und uns nur noch mehr Arbeit bereitet! 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

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