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Mittwochnacht (24.02.2021) gegen 22:50 Uhr wurden die Feuerwehren Karlstein und Kahl zum zweiten Mal an diesem Abend alarmiert. Diesmal zu einem Industriegebäude nach Großwelzheim. Teile einer Produktionsanlage waren in Brand geraten. Durch das dort verarbeitete Kunststoffgranulat kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Das Feuer war schnell unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand. 20210224 Brand Anlage Karlstein 3webZwei Trupps unter schwerem Atemschutz gingen sofort zum Löschen in den Produktionsbereich vor und konnten erfolgreich „Feuer aus“ melden. Anschließend wurde das Gebäude entraucht. Dabei prüften zwei weitere Trupps die übrigen Bereiche, sowie die Lüftung mit einer Wärmebildkamera. Aufgrund der anfangs unklaren Lage wurden noch Kräfte der Feuerwehren Kleinostheim, Großostheim und Mömbris, sowie die Inspektion alarmiert. Sie konnten die Einsatzfahrt aber abbrechen. Die beiden Feuerwehren waren mit insgesamt 30 Feuerwehrleuten und acht Fahrzeugen vor Ort. 20210224 Brand Anlage Karlstein 2web

Einsatzleiter Kommandant Andreas Emge wurde durch Kreisbrandinspektor Frank Wissel und Kreisbrandmeister Thorsten Frank unterstützt. Ebenfalls vor Ort war auch Karlsteins Bürgermeister Peter Kress. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen, einem Organisatorischem Leiter und einer „Helfer vor Ort“ Gruppe im Einsatz. Einsatzende war gegen 00:10Uhr.

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Am Freitagabend (19.02.2021) wurde die Feuerwehr Westerngrund gegen 18:30Uhr von einem Anwohner gerufen, der einen Schaumteppich auf dem Westerbach bemerkt hatte. Die 20 Feuerwehrfrauen und -männer staunten nicht schlecht über ca. 15-30cm hohen Schaum an vielen Stellen innerhalb des Ortes. Doch so schnell wie er gekommen war, verschwand er auch wieder. So kam die bereits vorbereitete Ölsperre nicht zum Einsatz. Nach der Entnahme einiger Gewässerproben, konnte der Einsatz unter Leitung von Kommandant Uwe Rosenberger gegen 19:00 Uhr beendet werden. Bürgermeisterin Brigitte Heim machte sich, ebenso wie Kreisbrandinspektor Frank Wissel, vor Ort ein Bild von der Lage.

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Am frühen Faschingsdienstag, 16.02.2020 um 02.28 Uhr wurden die Feuerwehren Weibersbrunn und Waldaschaff sowie der diensthabende Kreisbrandmeister Marco Eich zu einem Verkehrsunfall auf die BAB A3 alarmiert. Zwischen den Anschlussstellen Weibersbrunn und Bessenbach/Waldaschaff war es bei regennasser Fahrbahn zu einem Unfall gekommen, bei dem ein Kleintransporter und ein LKW beteiligt waren. Der verletzte Fahrer des Kleintransporters konnte sein stark demoliertes Fahrzeug selbständig verlassen und wurde von einem Rettungswagen der Malteser ins Klinikum nach Aschaffenburg gebracht. Die Feuerwehren sicherten die Unfallstelle ab und stellten den Brandschutz sicher. Während die Autobahn voll gesperrt blieb, wurde durch die Feuerwehr die Straße von Fahrzeugteilen gereinigt und auslaufendes Öl gebunden. Danach konnte der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Einsatzleiter Michael Böhmerl (Weibersbrunn) konnte auf 25 Einsatzkräfte zurückgreifen.

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In der Nacht von Sonntag auf Montag, 15.02.2021 wurden die Feuerwehren aus Johannesberg, Glattbach und die Drehleiter der Feuerwehr Goldbach um 0:48 Uhr nach Johannesberg in die Straße Im Gründchen alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung für die ersten anrückenden Einsatzfahrzeuge erkennbar. Es stellte sich heraus, dass direkt an einem Wohngebäude auf einer Terrasse unter einem Balkon Holz brannte. Durch die Brandeinwirkung war bereits ein Fenster des Gebäudes im Bereich des Brandes teilweise geborsten und giftiger Brandrauch drang ins Anwesen ein.

Die Einsatzkräfte begannen umgehend mit den Löschmaßnahmen. Der eigentliche Brand war schnell gelöscht. Parallel zu der Brandbekämpfung wurde ein weiterer Trupp unter Atemschutz im Inneren des Gebäudes eingesetzt, um die angrenzenden Räume auf Brandschäden zu kontrollieren. Durch den schnellen und überlegten Löscheinsatz konnte größerer Sachschaden erfolgreich verhindert werden.
Die verrauchten Bereiche des Gebäudes wurden anschließend mit einem Hochdrucklüfter entraucht. Die Polizei hat zur Klärung der Ursache die Ermittlungen aufgenommen.
Die Feuerwehren waren mit 36 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen unter der Leitung von Florian Wombacher (stellv. Kommandant der Feuerwehr Johannesberg) im Einsatz. Von Seiten der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg war der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel anwesend. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen vor Ort. Der Rettungswagen stand zur Absicherung der Einsatzkräfte bereit, musste aber nicht eingesetzt werden.

An der heutigen Dienstversammlung (13.02.2021), die allein zum Zwecke der notwendigen Kommandantenwahlen einberufen wurde, wurden der bisherige stellvertretende Kommandant Alan Friedreich für die kommenden sechs Jahre zum neuen Kommandanten der Feuerwehr Großostheim und der Zugführer Volker Becker zu seinem neuen Stellvertreter gewählt. Wir wünschen den beiden herzlichen Glückwunsch.


Die Versammlung fand unter einem strengen Hygienekonzept statt und die Maske wurde nur für dieses Foto abgenommen.

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Bild v. l. n. r.
hinten
KBM Udo Schäffer, 2. Bürgermeister Horst Müller, 1. Bürgermeister Herbert Jakob
vorne gewählter stv. Kommandant Volker Becker, gewählter Kommandant Alan Friedreich

Text&Bild: Philipp van der Gouwe, FF Großostheim

HösbachB3

Ein Schwelbrand im Dachgebälk eines 2-geschossigen Wohnhauses in der Hösbacher Hauptstraße beschäftigte heute früh um 09.00 Uhr die Feuerwehren Hösbach, Hösbach-Bhf und Goldbach. Verletzt wurde niemand. Ebenfalls vor Ort waren ein Rettungswagen und Kreisbrandinspektor Otto Hofmann. Zudem verschaffte sich Hösbachs 1. Bürgermeister Michael Baumann einen Überblick über die Tätigkeiten der Einsatzkräfte. Am Gebäude werden derzeit Sanierungsarbeiten durchgeführt. Diese könnten nach ersten Erkenntnissen ursächlich für die Brandentstehung sein. Um an den Brandherd und die weiteren die Glutnester heranzukommen musste die Fehlbodendecke des Gebäudes geöffnet werden. Zeitgleich wurde über eine Drehleiter das Dach abgedeckt. Da das Wohnhaus unmittelbar an ein anderes Haus angebaut ist, konnte sich der Brand über die Dachsparren ins Dachgeschoss des Nachbarhauses ausbreiten. Auch dort musste die Decke geöffnet und kokelnde Balken abgelöscht werden. Nach gut einer Stunde war es den Feuerwehrleuten gelungen den Brand zu löschen. Die Feuerwehren waren mit rund 32 Einsatzkräften und 6 Fahrzeugen im Einsatz. Die Löscharbeiten waren gegen 11.00 Uhr beendet.

Sat Waldaschaff 01

In den letzten Jahren haben sich vermehrt extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Stürme oder auch länger andauernde Schneefälle ereignet. Auch der Landkreis Aschaffenburg wurde wiederholt von derartigen Wetterereignissen betroffen.
Mit diesen Unwettern gingen oftmals auch Stromausfälle einher, die teilweise über mehrere Stunden andauerten.
Allerdings gibt es bei einem Stromausfall noch weitere Probleme. So fällt meist damit auch sofort das DSL-Netz und damit Internet und Telefonie aus. Die Mobilfunknetze sind in der Regel nur sehr beschränkt notstromversorgt und der uneingeschränkte Betrieb des BOS Digitalfunks ist ebenfalls noch nicht abschließend sichergestellt.
Der Landkreis Aschaffenburg hat daher in der Vergangenheit zur Sicherstellung der Stromversorgung für kleinere Feuerwehrgerätehäuser mobile Notstromaggregate zur Verfügung gestellt, größere Feuerwehrhäuser wurden von den Kommunen zum Teil auch mit stationären Notstromaggregaten ausgestattet. Damit sind Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger in allen Gemeinden des Landkreises für Notfälle bei einem länger andauernden Stromausfall verfügbar.
Bei Unwetterereignissen greift regelmäßig das Flächenlagekonzept des Landkreises Aschaffenburg, das sich seit Jahren bestens bewährt hat.
Der Landkreis Aschaffenburg ist in 2 Inspektionsbezirke mit jeweils 3 KBM-Bezirken gegliedert. Neben der Kreiseinsatzzentrale (KEZ) im Landratsamt ist in jedem der insgesamt 6 KBM-Bezirke für flächendeckende Schadensereignisse eine Abschnittsführungsstelle (AFS) als Befehlsstelle vorgeplant und mit entsprechenden Führungsmitteln ausgestattet. Im Einsatzfall begibt sich in der Regel der für den KBM-Bezirk zuständige Kreisbrandmeister in die AFS. Unterstützt wird er von ausgebildeten Führungsgehilfen aus seinem KBM-Bezirk. Weiterhin gibt es in jeder der 32 Gemeinden des Landkreises Aschaffenburg eine gemeindliche Führungsstelle (GFS). Diese Führungsstellen verfügen ebenfalls über entsprechende Führungsmittel. Die GFS werden von örtlichen Führungskräften und Führungsgehilfen besetzt. Die Führungsstellen befinden sich jeweils in Feuerwehrgerätehäusern. Die Kreiseinsatzzentrale koordiniert die von der Integrierten Leitstelle (ILS) aufgenommenen und an die KEZ weitergeleiteten Einsätze und verteilt sie auf die jeweils zuständige Abschnittsführungsstelle. Diese wiederum gibt sie an die örtliche zuständige GFS weiter. Dazu wird eine eigenentwickelte webbasierte Anwendung verwendet, in die alle Einsätze automatisch über die TETRA Funk – SDS Nachrichten von der ILS eingelesen werden. Zeitkritische Einsätze (z.B. Brand, Verkehrsunfall) werden von der ILS direkt bearbeitet und durchalarmiert. Überörtliche Kräfte und Einsatzmittel werden von der gemeindlichen Führungsstelle über die zuständige AFS angefordert. Diese koordiniert die in ihrem Bereich verfügbaren Mittel und fordert ggf. über die Kreiseinsatzzentrale weitere Einsatzmittel an.
Ein Ausfall der notwendigen Kommunikationsverbindungen wie Telefonie und Internet hat zur Folge, dass Einsätze nur über Funkverbindungen und nicht zeitnah an die jeweiligen Abschnittsführungsstellen weitergeben werden können. Außerdem führt das zu einem erheblichen Funkverkehr zwischen den einzelnen Stellen.
Die für den Katastrophenschutz zuständige Stelle im Landratsamt Aschaffenburg hat daher in den vergangenen Wochen für die Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt, die drei landkreiseigenen Einsatzleitwagen und die 6 Abschnittsführungsstellen Satellitenanlagen mit Zubehör beschafft, damit beim Ausfall der drahtgebundenen Telefon- und Internetverbindungen die Kommunikation zwischen der Einsatzleitung im Landratsamt und den jeweiligen Befehlsstellen über Satellitentechnik nach wie vor sichergestellt werden kann. Die Telefonie wird nun über einen unabhängigen SIP Provider sichergestellt, um nicht von einem einzelnen Provider abhängig zu sein.
Die Kosten für die Satellitenanlagen im Landratsamt und den 3 ELW beliefen sich incl. Montage auf rund 22.000 Euro. Die Satellitenanlagen bei den 6 Abschnittsführungsstellen kosteten zusammen rund 3000 Euro, die Montage wurde von den Feuerwehren jeweils in Eigenleistung erbracht. Der Landkreis Aschaffenburg übernimmt zudem die laufenden Betriebskosten in Höhe von rund 2.600 Euro/Jahr für alle Anlagen.
Mit der Beschaffung dieser redundanten Kommunikationslösung ist eine weitere wichtige Investition für eine schnelle wirkungsvolle Hilfe und zum Schutz der Bevölkerung im Landkreis Aschaffenburg getätigt worden.

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Foto: Felix Hofmann, Skizze: Martin Bahmer (beide FF Waldaschaff)

Am Freitagmorgen wurde um 08:32 Uhr die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, nach B BMA 2, in das Gewerbegebiet "Hirtenäcker" alarmiert. Ausgerückt mit einem Löschzug (MZF, HLF 20, DLK, LF 16) wurde vor Ort die Laufkarte gezogen und eine Erkundung gestartet. Alle Mitarbeiter hatten bereits vorbildlich, das gesamte Gebäude verlassen. Kurze Zeit später meldete der vorgehende Erkundungstrupp, eine immer dichter werdende Verrauchung im Kellerbereich. Sofort wurde "umgeschaltet". Über die ILS wurde das Stich-/Schlagwort von B BMA 2 auf B3 "Rauchentwicklung im Gebäude" angepasst. Auch wurden auf Grund der von diversen Brandschutzbegehungen bekannten Örtlichkeit, welche sich gerade im Keller als sehr verwinkelt darstellen, weitere Kräfte vom Gerätehaus (TLF 16 und GW-U), sowie ein HLF der Feuerwehr Kahl nachgefordert. MZF Karlstein

Mittlerweile baute das HLF 20 einen Angriff über den Hauptzugang, sowie das LF 16 über die Rückseite des Gebäudes auf. Die Mannschhaft der Drehleiter stellte die Wasserversorgung für das HLF, die für das LF 16 auf der Rückseite das TLF. Sehr schnell konnte dann auch die Ursache der Verrauchung gefunden werden. Ein Kompressor drückte feinsten Nebel aus Kompressor-Öl und Luft in den Raum, hierdurch löste dann die BMA aus und rief die Feuerwehr. Erst durch den Angriffstrupp vor Ort, konnte der Vorgang gestoppt werden. Glücklicherweise hatte sich nichts in dem Raum entzündet, so dass sehr schnell Entwarnung gegeben werden konnte. Nach dieser deutlichen Entspannung der Situation, konnte das HLF der Feuerwehr Kahl, die Einsatzfahrt abbrechen und kehrte um. Durch die Feuerwehr Karlstein wurden noch Belüftungsmaßnahmen der Räumlichkeiten, mit einem Turbinenlüfter und einem Be-/Entlüftungsgerät durchgeführt. Fortan konnten das Erd-, sowie das Obergeschoss wieder genutzt werden. Wenngleich die Kellerräume bis Einsatzende der Feuerwehr erstmal gesperrt blieben. Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein war mit über 20 Einsatzkräften vor Ort, davon sechs Personen unter PA im Einsatz. Ein weiterer Sicherungstrupp unter Atemschutz stand noch bereit, musste aber nicht eingesetzt werden. Der Einsatz war gegen 10:30 Uhr, mit dem herstellen der Einsatzbereitschaft im Gerätehaus, beendet. 

Zur Schadensursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Angaben machen. Der alarmierte Rettungswagen musste ebenfalls vor Ort nicht eingreifen, da glücklicherweise niemand verletzt wurde. Ausgezahlt haben sich hier wieder mal die Brandfrüherkennung (BMA) sowie durchgeführte Brandschutzbegehungen im Gebäude.

Andreas Emge
KDT FF Karlstein

Bild: Symbolbild, FF Karlstein

20210128 Tauwetter Kahlgrund MömbrisDonnerstagnacht (28.01.2021) ab 21:15 Uhr wurden die Feuerwehren im Kahlgrund zu einigen gefluteten Kellern gerufen. Der starke Regenfall und der dabei tauende Schnee ließen den Pegel der Kahl schnell ansteigen. So wurden im Markt Mömbris vorsorglich an neuralgischen Punkten Sandsäcke aufgeschichtet. Im Zuge dessen wurden auch in der Nacht noch 1500 neue Sandsäcke gefüllt.

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Glücklicherweise werden diese bisher noch nicht benötigt. Die Feuerwehren aus Westerngrund, Schneppenbach, Königshofen, Mömbris, Niedersteinbach, Schimborn, Michelbach, Blankenbach, Kälberau, Schöllkrippen, Kleinkahl und Hösbach Bahnhof waren im Unwettereinsatz. Des Weiteren füllten 45 Feuerwehrfrauen und -männer der Wehren Königshofen, Hemsbach und Schimborn unter der Leitung von Kreisbrandmeister Georg Thoma rund 1500 neue Sandsäcke. Die Logistik zur Verteilung des Materials übernahmen die Kameraden aus Großostheim und Schöllkrippen. Die Verpflegung des Personals stellten die Feuerwehren Hohl, Gunzenbach und Reichenbach. Die Maßnahmen koordinierte Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Einsatzende war gegen 03:00 Uhr.20210128 Tauwetter Kahlgrund Mömbris 3

Am Dienstagvormittag (26.01.2021) gegen 9:45Uhr wurden die Feuerwehren Haibach, Großostheim und Aschaffenburg zur Personenrettung an ein Wohnhaus in der Würzburger Straße gerufen. Ein Anwohner war durch das Dach eines Anbaus gebrochen und in einen ca. fünf Meter tiefen Schacht gefallen. Er verletzte sich dabei und wurde mithilfe eines Rettungsgeschirrs durch die Höhenretter der Feuerwehren über die Drehleiter aus dem Schacht gehoben. Zur weiteren Behandlung kam er in ein Klinikum.

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Der Mann mittleren Alters kletterte Montagbend auf das tiefergelegene Dach, um einen aus dem Fenster gefallen Gegenstand, zurückzuholen. Seine Hilferufe wurden allerdings erst heute Morgen durch eine Nachbarin bemerkt, die daraufhin sofort den Notruf 112 wählte. Da ein Zugang von anderer Stelle in den Schacht nicht möglich und er breit genug für zwei Personen ist, entschied man sich für die Rettung von oben. Dazu sicherten die Feuerwehrleute zunächst das Dach gegen weiteres Durchbrechen ab. Anschließend vergrößerten sie die Einbruchstelle. Nun seilte sich ein Höhenretter von der Drehleiter ab. Nachdem er den Patienten möglichst schonend in das spezielle Rettungsgeschirr gepackt hatte, konnten sie beide durch die Drehleiter hochgezogen werden. Die Feuerwehr Haibach, sowie die gemeinsame Höhenrettungsgruppe der Feuerwehren Großostheim und Aschaffenburg waren mit insgesamt 26 Feuerwehrfrauen und -männern vor Ort. Einsatzleiter war Kommandant Michael Bauecker. Er wurde durch Kreisbrandinspektor Otto Hofmann unterstützt. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort.

Foto: FF Haibach

Am Sonntagnachmittag (24.01.2021) stürzte eine Schlittenfahrerin auf einer Piste am Ortseingang von Breunsberg. Die 43-jährige verletzte sich dabei so, dass sie durch Bergwacht und Feuerwehr gerettet werden musste. Insbesondere die steile und glatte Piste verlangte den Einsatzkräften einiges ab. Sie kam nach der erfolgreichen Rettung zur weiteren Behandlung in eine Klinik.

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Die gegen 16:00Uhr alarmierte Feuerwehr aus Johannesberg war mit drei Fahrzeugen vor Ort. Der bereits anwesende Rettungsdienst und ein Notarzt kümmerten sich zunächst um die Verletzte. Anschließend wurde sie mit vereinten Kräften auf einer Spezialtrage der Bergwacht aus dem sehr steilen Gelände transportiert. Einsatzleiter Kommandant Jochen Muckenschnabl konnte dabei auf 18 Feuerwehrfrauen und -männer zurückgreifen. Kreisbrandinspektor Frank Wissel unterstützte ihn. Der Rettungsdienst war unter der Leitung von Heiko Magel vor Ort.

Heftige Schneefälle sorgten am heutigen Vormittag für rund 50 Feuerwehreinsätze für die Feuerwehren im Kahlgrund und im Spessart. Im Markt Mömbris fiel zudem durch den Bruch einer Hochspannungsleitung im Ortsteil Hemsbach für rund 2 Stunden der Strom aus. Gegen 09.30 Uhr ging für die Feuerwehr Kleinkahl der erste Alarm wegen eines auf der Fahrbahn liegenden Baumes ein, der infolge von Schneebruch auf die Straße gefallen war. Nahezu zeitgleich wurden die Feuerwehren Weibersbrunn und Waldaschaff zu einem Verkehrsunfall wegen Schneeglätte auf die A3 alarmiert. Zahlreiche weitere Alarmierungen und Einsätze für die Feuerwehren im nordöstlichen Bereich des Landkreises folgten nahezu im Minutentakt.
Aufgrund umgestürzter Bäume mussten insgesamt 8 Straßen gesperrt werden. Neben etlichen umgestürzten Bäumen, die unter den Schneemassen zusammengebrochen waren und von den Einsatzkräften beseitigt wurden, mussten die Feuerwehren auch zu 5 Verkehrsunfällen ausrücken. Zur Koordinierung der Einsätze wurden die Abschnittsführungsstellen in Laufach, Mömbris, Schöllkrippen und Waldaschaff in Betrieb genommen, sowie die Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt besetzt. Im Markt Mömbris war bis auf den Ortsteil Hemsbach ab ca. 14.00 Uhr die Stromversorgung wieder sichergestellt. In Hemsbach wird nach aktuellem Kenntnisstand vom Stromversorgungsunternehmen ein Stromaggregat in Betrieb genommen, bis der Schaden behoben ist. Gegen 14.30 Uhr waren die Einsätze weitestgehend erledigt und die Führungsstellen konnten wieder aufgelöst werden. Insgesamt waren rund 286 Einsatzkräfte aus 23 Feuerwehren im Einsatz.

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In der vergangenen Nacht (23.01.21 - 02:11 Uhr) wurde die Feuerwehr Kahl, die Feuerwehr Alzenau, der zuständige Kreisbrandinspektor zusammen mit mehreren Rettungswagen und den Helfern vor Ort des BRK Kahl mit dem Stichwort, B3 Rauchentwicklung im Gebäude - Person in Gefahr, alarmiert.
Vor Ort angekommen konnte nach der Erkundung schnell Entwarnung gegeben werden. Es waren keine Personen in Gefahr und die Rauchentwicklung stammte von einer vergessene Pizza im Backofen einer Wohnung im 6 Stockwerk.
Die installierten Rauchmelder schlugen rechtzeitig Alarm und warnten alle Bewohner, sodass die verbrannte Pizza schnell wahrgenommen wurde bevor es sich innerhalb weniger Minuten zu einem größeren Brand entwickeln konnte.
Auch dieser Einsatz zeigte mal wieder deutlich, Rauchmelder retten leben!!
Die Feuerwehr Kahl rückte mit einem Löschzug bestehend aus einem Führungsfahrzeug, zwei Löschfahrzeugen und einer Drehleiter aus. Die Feuerwehr Alzenau unterstützte mit einem weiteren Löschfahrzeug. Nach ca. einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden.
Text: Presseteam der Feuerwehr Kahl

Ein Saunabrand hat am heutigen Sonntag (17.01.21 – 12:35 Uhr) einen Bungalow in der Marienstraße in Großostheim teilweise unbewohnbar gemacht. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte ein größerer Brand verhindert werden.

Die Bewohner des Gebäudes bemerkten eine starke Rauchentwicklung aus dem Keller und riefen umgehend die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte drangen ausgerüstet mit schwerem Atemschutz und einem C-Rohr in den Keller vor. Dort angekommen stellten sie fest, dass es sich um einen Brand der Sauna handelt. Ein weiterer Trupp unter Atemschutz kontrollierte die restlichen Zimmer. Nachdem der Brand gelöscht war, wurden die Räumlichkeiten mit zwei Hochleistungslüftern entraucht. Ein 26-jähriger Feuerwehrmann erlitt während der Löscharbeiten leichte Verletzungen und wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Die Bewohner blieben unverletzt, können aber aufgrund der Rückstände der starken Rauchentwicklung derzeit nicht alle Räumlichkeiten vollumfänglich nutzen.

Der Feuerwehreinsatzleiter (Alan Friedreich, stellv. Kommandant der Feuerwehr Großostheim) konnte auf sieben Einsatzfahrzeuge und rund 35 Feuerwehrkräfte zurückgreifen. Die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg war mit Kreisbrandinspektor Otto Hofmann vertreten. Von rettungsdienstlicher Seite war ein Rettungswagen vor Ort.

Über die Brandursache und den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

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20210116 Goldbach Masken abpacken 2webDa die rund 30000 FFP2-Masken für Bedürftige möglichst zeitnah an die Empfangsberechtigten versendet werden sollten, mussten sie auch kurzfristig eingepackt und verschickt werden. Um diese enormen Mengen bewältigen zu können, bat das Landratsamt Aschaffenburg die Feuerwehr um Unterstützung. So wurde am Samstagfrüh (16.01.2021) gegen 8:30Uhr aus dem Feuerwehrhaus Goldbach eine Einpackstation. Insgesamt 40 Helfer aus den Feuerwehren der Märkte Hösbach und Goldbach, sowie Personal des Landratsamtes Aschaffenburg machten sich nach einem negativen Corona Schnelltest an die Arbeit. In der Fahrzeughalle wurden in sechs Linien unter einem strengen Hygienekonzept um die 3500 Briefe versandfertig gemacht. Unterstützt wurden sie auch von Andrea Lindholz MdB, Landrat Dr. Alexander Legler und Goldbachs Bürgermeisterin Sandra Russmann. Am Montag transportieren die Feuerwehren Schöllkrippen und Kleinostheim die Postkisten dann in das Briefzentrum nach Offenbach.

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Die Organisation übernahmen Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Thilo Happ. Weiterhin wurden unter der Woche, durch einige Logistikfahrzeuge der Feuerwehren, FFP2-Masken für Pflegende Angehörige an die Kommunen ausgeliefert. Dort werden diese dann über die jeweiligen Verwaltungen weiter verteilt. Zudem ist die mobile Testgruppe, bestehend aus Feuerwehrleuten, immer wieder in den Altenheimen im Landkreis tätig.

gez. Tim Dedio, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion
Bilder: FF Goldbach; Kreisbrandinspektion

Am Freitag (16.01.21) unterstützten die Feuerwehren Karlstein (Wechselladerfahrzeug mit Kran) und Stockstadt (Versorgungs-Lastkraftwagen mit Kran) den Kreisfeuerwehrverband bei der Durchführung eines Containertransportes.

Ein vom Kreisfeuerwehrverband erworbener gebrauchter Aufenthaltscontainer war in Gelnhausen abzuholen und am holzbefeuerten Brandübungscontainer im Bayernhafen aufzustellen. Mit Hilfe eines Tiefladers des Bauunternehmens Schaab (Alzenau) konnte vor Ort zügig der Container durch eine ortsansässige Firma verladen werden. Nach entsprechender Ladungssicherung wurde die Fahrt nach Aschaffenburg angetreten.

Mit den Kränen der beiden Einsatzfahrzeuge konnte der Container nach kleinen Anlaufschwierigkeiten exakt positioniert werden. Der neue Aufenthaltscontainer bietet zukünftig den Lehrgangsteilnehmern einen Schutz vor der Witterung.

Das Übungsgelände am Brandcontainer wird nach und nach immer weiter ertüchtigt und aufgebaut, sodass im Frühjahr die ersten Übungen dort stattfinden können.

Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Frank Wissel dankte abschließend den Feuerwehren Karlstein und Stockstadt sowie der Firma Schaab für die Unterstützung beim Containerumzug.  

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Bilder: KBI Frank Wissel, Feuerwehr Karlstein

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Samstagabend (09.01.2021) gegen 18:40Uhr wurden die Feuerwehren aus Michelbach, Albstadt und Alzenau zu einem Brand in die „Siedlung am Stein“ alarmiert. Ein Holzverschlag an einem Wohnhaus stand im Vollbrand. Ein Übergreifen auf das Gebäude konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. Jedoch wurde das Wohnhaus durch den Rauch und die Hitze stark in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

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Sofort gingen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz von außen gegen die Flammen vor und konnten bereits nach kurzer Zeit „Feuer aus“ melden. Dennoch war bereits Brandrauch durch eine geborstene Scheibe in das Wohnhaus gedrungen. Deshalb kontrollierte ein weiterer Trupp unter schwerem Atemschutz das stark verrauchte Gebäude. Anschließend wurde es durch die Feuerwehr belüftet.

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Die Feuerwehren waren mit insgesamt 40 Feuerwehrfrauen und -männern und acht Fahrzeugen vor Ort. Einsatzleiter Kommandant Marcus Huth wurde durch Kreisbrandinspektor Frank Wissel unterstützt. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen vor Ort. Einsatzende war gegen 20:30Uhr.

Gez. Tim Dedio, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion

Freitagabend (08.01.2021) gegen 19:50 Uhr wurden die Feuerwehren Weibersbrunn, Waldaschaff und Dammbach zur Personensuche gerufen. Eine Frau hatte sich im Spessart festgefahren und wandte sich über die 110 an die Polizei. Sie wurde durch ihre Beschreibungen zunächst im Bereich von Rohrbrunn vermutet. Glücklicherweise konnte sie noch in der Nacht durch Kräfte der Bergwacht im Wald bei Mespelbrunn aufgefunden werden. Sie kam vorsorglich in eine Klinik.

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Die Feuerwehren waren mit insgesamt acht geländegängigen Fahrzeugen und 30 Kräften im Einsatz. Mit dabei war auch eine Drohne inklusive Wärmebildkamera. Einsatzleiter Kommandant Fred Gellner wurde durch Kreisbrandinspektor Otto Hofmann unterstützt. Der Rettungsdienst war unter der Leitung von Simon Aschenbrenner mit zwei Fahrzeugen vor Ort. Außerdem befanden sich zwei Fahrzeuge der Bergwacht unter der Leitung von Florian Geis im Einsatz. Einsatzende war gegen 23:00Uhr.

Text: Tim Dedio, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion
Bild: FF Weibersbrunn

Gleich mehrere Unfälle auf schneebedeckter Fahrbahn ereigneten sich heute Mittag auf der Autobahn A3 zwischen Weibersbrunn und Waldaschaff in Fahrtrichtung Frankfurt. Insgesamt gab es 5 Unfälle mit 11 beteiligten Fahrzeuge. Die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn waren mit 35 Einsatzkräften stundenlang im Einsatz. Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Frankfurt für 2 Stunden voll gesperrt werden, es kam zu kilometerlangen Staus.

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