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Bereits mehrfach diese Woche, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, zu ausgelösten Brandmeldeanlagen (BMA) bei verschiedensten Firmen alarmiert. Auch heute am Freitag (29.03.2019), riefen um 15:14 Uhr die Meldeempfänger zum Einsatz. Im Gewerbegebiet „Am Sportplatz“ hatte eine BMA ausgelöst. Alarmiert nach BMA groß, rückte an das Objekt ein erweiterter Löschzug, unter der Einsatzleitung des stv. Kommandanten Thomas Merget, aus. Er wurde unterstützt von einem Vertreter der Kreisbrandinspektion, KBI Frank Wissel. 

Beim eintreffen des ersten Fahrzeuges vor Ort, wurde eine starke Rauchentwicklung im Gebäude, sowie ein brennendes Bauteil außerhalb des Gebäudes festgestellt. Nach Aussage der Mitarbeiter waren keine Mitarbeiter mehr im Gebäude, sowie alles brennende Material bereits nach draußen geschafft. Sofort ging ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude zur Erkundung, Belüftung und Kontrolle vor. Mit einem S-Schlauch wurde das brennende Material im Außenbereich abgelöscht. Zur Sicherheit wurde das Brandgut, vor dem abrücken, in einem Wasserbad abgelegt und den verantwortlichen Mitarbeitern zur weiteren Kontrolle übergeben. 

Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, welche mit je einem Führungsfahrzeug, Hilfeleistungslöschfahrzeug, Drehleiter, Löschfahrzeug, Tanklöschfahrzeug und P250 D angerückt war, verließ nach etwa 45 Minuten die Einsatzstelle und stellte im Gerätehaus die Einsatzbereitschaft wieder her. Insgesamt waren 22 Einsatzkräfte vor Ort im Einsatz. 

Verletzte Personen gab es glücklicherweise keine zu verzeichnen. Zur Brandursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Aussagen treffen. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Am Samstag, 23.03.2019 fand die 1. MTA-Abschlussprüfung des Jahres 2019 in Schimborn statt. 16 Teilnehmer aus den Feuerwehren Bessenbach, Feldkahl/Rottenberg, Hemsbach, Kleinostheim, Schimborn, Schöllkrippen und Waldaschaff haben nach theoretischer und praktischer Prüfung von KBM Thilo Happ ihr Zeugnis über die erfolgreich abgelegte Modulare Truppausbildung und die damit verbundene Truppführerqualifikation erhalten.
Wir gratulieren allen Teilnehmern zur bestandenen Prüfung.
Die nächste MTA-Abschlussprüfung findet am 02.11.2019 in Großostheim statt.

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Seit dem 24. März 2019 verfügen die Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg über 19 neue Atemschutzgeräteträger/Innen.

An den nächsten Wochenenden stehen noch zwei weitere Module der Atemschutzausbildung an.

Das Modul „Zusatzausrüstung im Atemschutzeinsatz“ und die erste „Wärmegewöhnung“ in der gasbefeuerten Brandübungsanlage in Goldbach als erste Stufe der sogenannten „Heißausbildung“.

Den Abschluss der Atemschutzgeräteträgerausbildung bildet dann, nach ca. einem halben Jahr Übungs- und Einsatzerfahrung, die zweite Stufe der „Heißausbildung“ im holzbefeuerten Brandübungscontainer in Stockstadt. Diese Ausbildungseinheit staffelt sich in drei Teile:

  1. Theoretischer Teil – Sicherheitsunterweisung
  2. Praktischer Teil I – Strahlrohrtraining
  3. Praktischer Teil II - Durchgang Brandübungscontainer

Wir gratulieren den Teilnehmern des Lehrgangs:

Feuerwehr: Name: Vorname:
Albstadt Jäger Daniel
Bessenbach Fuchs Sebastian
Blankenbach Dorn Marco
Blankenbach Gramlich Nico
Großostheim Wagner-Habekus Torsten
Hörstein Bott Jonas
Hösbach Calik Tolga
Johannesberg Kraus  Michael
Johannesberg Herrmann Andreas
Johannesberg Wombacher Maria-Theresa
Kahl am Main Volz Sabrina
Kahl am Main Völker Katja
Karlstein Namyslo Johannes
Kleinkahl Maidhof Nicolai
Mainaschaff Schade  Jan
Steinbach Jakait Matthias
Steinbach Zilch Yannik
Stockstadt Körbel Elias
Stockstadt Hügel Tobias

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Am Freitag, 23.03.2019 fand im „Haus des Gastes“ in Mespelbrunn die diesjährige Kommandanten- und Verbandsversammlung der Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg statt.

Nach der Begrüßung durch Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer stellt die 1. Bürgermeisterin der Gemeinde Mespelbrunn, Frau Stephanie Fuchs, ihre rund 2.200 Einwohner zählende Gemeinde vor und dankte den zahlreich erschienenen Feuerwehrführungskräften für ihr ehrenamtliches Engagement.

Danach gab KBR Ostheimer seinen Jahresbericht ab:

„Mit 2646 Aktiven in den 61 Freiwilligen Feuerwehren und den drei Werkfeuerwehren ist, wie auch schon im Vorjahr, ein weiterer leichter Aufwärtstrend um 58 Aktive zu verzeichnen.

Mit aktuell 610 Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren sind leider 24 Jugendliche weniger in den Jugendfeuerwehren der 61 Freiwilligen Feuerwehren zu verzeichnen. Die Anzahl der Mädchen und jungen Frauen in den Jugendgruppen stagniert bei derzeit 164. Der weibliche Anteil in den Jugendgruppen entspricht somit ca. 27 %.

Von den 2646 Aktiven sind 359 Frauen. Das entspricht einem Anteil von 13,5 %, der sich auch in 2018 nicht verändert hat.

In mittlerweile 42 Freiwilligen Feuerwehren sind Kinderfeuerwehren gegründet worden, die erheblich zur Gewinnung von neuen Mitgliedern in den Jugendgruppen beitragen können. Dort sind zurzeit insgesamt 525 Kindern zwischen 6 und 11 Jahren organisiert. Der Trend zur Gründung von Kinderfeuerwehren hält weiter an.

Mit Zustimmung von Landrat Dr. Ulrich Reuter wurde zum 01.01.2019 eine neue Fach-KBM-Stelle für die Kinderfeuerwehrgruppen eingerichtet und mit Volker Hock besetzt, um die Gemeinden und die Feuerwehren ausreichend und kompetent zu beraten und zu unterstützen. Der erste Kreiskinderfeuerwehrtag im Juli 2018 in Großostheim ist ein toller Erfolg gewesen und wird mit einem zweiten Kreiskinderfeuerwehrtag am 01. Juni 2019 in Karlstein wiederholt.

Die Jugendarbeit nimmt einen großen Stellenwert ein. Neben den örtlichen Aktivitäten in den Jugendgruppen werden überörtliche Jugendveranstaltungen, wie das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager, die Winter-Ralley, Tagesausflüge, der jährliche Wissenstest und vieles mehr, durch die Kreisjugendfeuerwehr angeboten.

Der Landkreis Aschaffenburg hat zur Unterstützung der Kreisbrandinspektion zum 01.04.2018 mit Michael Bauecker erstmals die Brandschutzdienststelle im Landratsamt mit einem Mitarbeiter mit hauptamtlicher Feuerwehrausbildung besetzt. Hauptaufgabebereich ist der vorbeugende abwehrende Brandschutz.

Durch den tragischen Unfalltod von KBM Christian Schüssler musste die Fach-KBM-stelle Technik mit Jörg Klingmann neu besetzt werden.

Zum 01.01.2018 ist das Große Ehrenzeichen für 50 Jahre aktive Dienstzeit bei der Feuerwehr und den Hilfsorganisationen eingeführt worden. Theo Wissel von der FF Hohl war 2018 der erste gewesen, der auf 50 Jahre aktive Dienstzeit zurückblicken konnte. Es ist beschämend, dass bis heute leider noch keine Einigung über die Form einer zusätzlichen staatlichen Ehrengabe gefunden werden konnte.

Die Anzahl der Atemschutzgeräteträger ist um 26 Atemschutzgeräteträger gestiegen. Es stehen derzeit 983 Atemschutzgeräteträger in unserem Landkreis zur Verfügung. Der Landkreis leistet einen großen Beitrag zur Aus- und Fortbildung der Atemschutzgeräteträger mit seinem Atemschutzzentrum in Goldbach. Der gasbefeuerte Brandübungscontainer wird in diesem Jahr vom Freistaat saniert und um einen Container als 1. Obergeschoss deutlich erweitert.

Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 4.952 Einsätze, das sind durchschnittlich mehr als 13 Einsätze pro Tag. Eine so hohe Zahl an Einsätzen wurde noch nie in unserem Landkreis erreicht.

Neben 743 Brandmeldungen wurden 2952 technische Hilfeleistungen abgewickelt. Hinzu kamen 501 Fehlalarmierungen, wobei hier der größte Teil durch Fehlauslösungen von Brandmeldeanlagen verursacht wurde. Die hohe Zahl von Brandereignissen ist der großen Trockenheit im Sommer 2018 geschuldet. Brände in Wald und Flur beschäftigten wochenlang die Feuerwehren und bei den Hilfeleistungseinsätzen schlugen die wetterbedingten Einsätze auch 2018 wieder sehr hoch zu Buche.

Den größten Anteil an den technischen Hilfeleistungen hatte der Verkehr. Fast 1000 Einsätze waren bei Verkehrsunfällen mit Straßen- Schienen und Luftfahrzeug, Ölspuren auf Straße, auslaufender Treibstoff usw. erforderlich. An zweiter Stelle standen fast 800 wetterbedingte Einsatzlagen, wie Hochwasser, Sturm- und Unwetterschäden, gefolgt von 514 First-Responder-Einsätzen. Der Rest der Hilfeleistungen verteilte sich auf das breite Aufgabenfeld unserer Feuerwehren.

Künftig greift bei Unwetterlagen ein neues Konzept „Hilfe zur Selbsthilfe“ damit sich Bürger bei kleineren, einfachen Wasserschäden selbst helfen können. Den Betroffenen wird die nötige Technik von der Feuerwehr übergeben. Die Versicherungskammer Bayern hat dem Landkreis Aschaffenburg 50 Boxen mit je einer Tauchpumpe, einem Schlauch und einem FI-Schalter zur Verfügung gestellt. Der Landkreis Aschaffenburg ergänzte die Ausrüstung durch 10 Allzweck Wassersauger sowie 100 Wasserschieber. Die Gerätschaften sind bei der Feuerwehr in Blankenbach stationiert und werden auf Anforderung in die betroffene Gemeinde befördert und ausgegeben.

Bei 148 Feuerwehr-Sicherheitswachen produzierte die Feuerwehr präventiv Sicherheit für unsere Mitbürger, insbesondere bei der Absicherung von Veranstaltungen.

608 sonstige und freiwillige Tätigkeiten wurden von unseren Feuerwehren erbracht.

Bei den Bränden und Technischen Hilfen wurden 169 Personen gerettet.

Weitere 68 Menschen mussten über Feuerwehrleitern sowohl bei Bränden als auch bei technischen Hilfen gerettet werden. 19 Personen konnten nur noch tot geborgen werden. 7 Menschen wurden nach Wohnungsöffnungen tot vorgefunden.

284 Menschen betreuten und versorgten wir während Feuerwehreinsätzen.

391 Menschen erlebten bei First Responder Einsätzen ihre Feuerwehr als Helfer in höchster Not. Aber auch hier konnte bei weiteren 45 Menschen keine Hilfe mehr geleistet werden.

Im gesamten Landkreis werden an den verschiedensten Standorten die unterschiedlichsten Aus- und Fortbildungsveranstaltungen, beispielsweise die Lehrgänge für Absturzsicherung, Drehleitermaschinisten, Fahrzeugmaschinisten, Feuerwehrsanitäter, die Seminare zu Wohnungsöffnungen, zu Schaum mit dem Schaumübungsset oder mit dem Rauchhaus und zu neuen Fahrzeugtechniken oder die Fortbildungen wie für First Responder, die Winterschulung und vieles mehr angeboten. Ich danke allen Kreisausbildern und den einzelnen Standorten an denen die Veranstaltungen und Lehrgänge durchgeführt werden, dass sie sich alle für diese umfangreiche überörtliche Aus- und Fortbildung in unserem Landkreis einsetzen.“

Im Anschluss an den Bericht des Kreisbrandrates gab Schatzmeister Robert Etzel den Kassenbericht ab und stellte den Haushaltsplan für das Jahr 2019 vor. Auf Antrag des Kassenprüfers Roland Albert wurde die Vorstandschaft des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg e.V. einstimmig entlastet.

Landrat Dr. Ulrich Reuter dankte den Feuerwehrleuten für ihren Einsatz und ihr Engagement. Es gelte die Ausbildung und Ausstattung auf hohem Niveau zu halten. Daher habe der Landkreis auch die Gebührenordnung für das Atemschutzzentrum geändert und erhebe nun keine Gebühren mehr für Lehrgänge, Streckendurchgänge oder Seminare. Außerdem erstatte er dem Markt Goldbach nun zwei Vollzeitstellen im Atemschutzzentrum. Er zollte den Gemeinden einen großen Respekt, dass sie im Landkreis in hohem Maß in die Ausstattung der Feuerwehren, die darauf einen Anspruch haben, investieren und so ihre Wertschätzung für die Aufgaben der Feuerwehren zum Ausdruck bringen.

Landtagsabgeordneter Dr. Helmut Kaltenhauser (FDP) dankte in seinem Grußwort ebenfalls allen Feuerwehrleuten für ihren Einsatz.

Dr. Mast von der Projektgruppe DigiNet berichtete über den Sachstand bei der Einführung der digitalen Alarmierung in Bayern. Im Landkreis Aschaffenburg werde voraussichtlich Mitte 2020 die digitale Alarmierung eingeführt werden. Bis dahin müsse die Hardware der ILS entsprechend ertüchtigt sein, was allerdings bereits in der KW 21 und 22 des Jahres 2019 erfolgt. Die Gemeinden müssten für das Jahr 2020 entsprechende Haushaltsmittel einstellen. Die Tetra-Funkversorgung müsse an der einen oder anderen Stelle noch nachgebessert werden. Evtl. werden die Funkmeldeempfänger über eine landesweite Ausschreibung beschafft.

Joachim Weber informierte über die geänderte Übertragung und Visualisierung von Statusmeldungen Alarm-SDS. Ab Mai 2019 werde voraussichtlich ein Update auf die Digitalfunkgeräte aufgespielt.

Peter Kernhof berichtete kurz über die DSGVO und gab einen Hinweis im Hinblick auf steuerliche Aspekte beim Wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb eines Feuerwehrvereins.

Kreisjugendwart Georg Thoma berichtete abschließend über die laufenden Vorbereitungen zum Landesjugendfeuerwehrtag, der vom 20. bis 23. Juni 2019 in Hösbach durchgeführt wird Er appellierte an alle Feuerwehren des Landkreises bei diesem Großereignis mitzuhelfen.

Insgesamt 4-mal mussten die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn sowie Feuerwehren aus dem Landkreis Main-Spessart am heutigen Morgen zwischen 04.51 Uhr und 08.38 Uhr bei Verkehrsunfällen auf der Bundesautobahn A3 tätig werden. Der erste Alarm ging um 04.51 Uhr bei den Feuerwehren ein. Zwischen den Anschlussstellen Weibersbrunn und Rohrbrunn, kurz vor der Anschlussstelle Rohrbrunn hatte sich ein Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einem Pkw ereignet. Ein Unfallbeteiligter wurde bei dem Zusammenstoß verletzt, die Fahrbahn war mit Fahrzeugtrümmern übersäht. Die Feuerwehr Weibersbrunn war mit 2 Fahrzeugen und 7 Einsatzkräften vor Ort, stellte den Brandschutz sicher, reinigte die Fahrbahn und band auslaufende Betriebsstoffe ab. Die Feuerwehr Waldaschaff sicherte die Unfallstelle mit einem Fahrzeug mit Verkehrssicherungsanhänger und 6 Feuerwehrleuten ab. Auf der Rückfahrt kam die Meldung, dass sich zwischen der Anschlussstelle Weibersbrunn und Bessenbach/Waldaschaff in Fahrtrichtung Frankfurt ein weiterer Unfall mit 2 beteiligten Pkw ereignet hatte. Auch bei diesem Unfall hatte sich ein Unfallbeteiligter verletzt. Zu dieser Unfallstelle rückten die beiden Feuerwehren aufgrund der ersten Lagemeldung mit je 2 Fahrzeugen und insgesamt 17 Einsatzkräfte sowie Kreisbrandmeister Marco Eich aus. Noch auf der Anfahrt wurde eine weitere Unfallstelle auf Höhe der Rastanlage Spessart-Nord, ebenfalls in Fahrtrichtung Frankfurt mitgeteilt. Dort waren 2 Pkw und ein Lkw beteiligt. Diese Unfallstelle fuhren nun die Feuerwehren Waldaschaff, Esselbach und Marktheidenfeld (beide Lkr. Main-Spessart) mit insgesamt 27 Feuerwehrleuten und 5 Fahrzeugen an. Im Rückstau ereignete sich dann schließlich noch ein Auffahrunfall zwischen 2 Lkw. Bei diesem Unfall, bei dem ein Unfallbeteiligter so schwer verletzt wurde, dass sogar ein Rettungshubschrauber an der Unfallstelle landen musste, waren dann schließlich die Feuerwehren Marktheidenfeld, Altfeld, Esselbach und Weibersbrunn tätig. Einsatzende für die Feuerwehren war gegen 10.00 Uhr.

Heute früh gegen 06.40 Uhr ereignete sich auf der Bundesautobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Bessenbach/Waldaschaff und Weibersbrunn ein Verkehrsunfall an dem 2 Fahrzeuge beteiligt waren. Ein BMW M4 war aus derzeit nicht geklärter Ursache über alle 3 Fahrstreifen geschleudert und in der Folge in die rechte Seitenleitplanke geraten. Diese hatte er auf einer Länge von ca. 20 Metern beschädigt und war erst über 100 Meter weiter auf dem Seitenstreifen entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen gekommen. Ein weiterer Pkw prallte offensichtlich infolge des Unfalls ebenfalls in die rechte Seitenleitplanke. Beide Fahrzeuglenker blieben glücklicherweise unverletzt. Die Fahrzeuge haben nur noch Schrottwert. Die Feuerwehren Bessenbach und Waldaschaff sowie Kreisbrandmeister Udo Schäffer wurden um 06.43 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Neben der Sicherung der Unfallstelle und der Sicherstellung des Brandschutzes wurden auslaufende Betriebsstoffe abgebunden und Trümmerteile beseitigt. Aufgrund der über alle 3 Fahrspuren verteilten Trümmerteile musste die Autobahn in Fahrtrichtung Würzburg für rund 30 Minuten voll gesperrt werden. Danach konnte der Verkehr über den linken Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Eine Spezialfirma wurde mit dem Reinigen der Fahrbahn beauftragt. Die Feuerwehren Bessenbach und Waldaschaff waren unter der Leitung des Bessenbacher Kommandanten Martin Gadau mit 35 Feuerwehrleuten und 8 Fahrzeugen im Einsatz.

Heute früh gegen 06.15 Uhr ist in Haibach auf Höhe der Sport- und Kulturhalle das Führerhaus eines dort abgestellten Lkw aus bislang unbekannter Ursache komplett ausgebrannt. Der Fahrer des Lastzuges blieb unverletzt. Die Feuerwehr Haibach ein Großtanklöschfahrzeug der Feuerwehr Aschaffenburg und der diensthabende Kreisbrandmeister Udo Schäffer wurden um 06.15 Uhr zu dem Brand alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine massive Rauchentwicklung sichtbar. Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges stand das Führerhaus bereits lichterloh in Flammen. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte nicht mehr verhindert werden, dass das Führerhaus komplett ausbrannte. Die Feuerwehren waren mit 7 Fahrzeugen und 35 Kräften im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen vor Ort. Der Einsatz war um 06.45 Uhr beendet.

Am Aschermittwoch, 06.03.2019 - 10:31 Uhr, alarmierte die Integrierte Leitestelle Bayerischer Untermain (ILS) die Freiwillige Feuerwehr Waldaschaff zu Stichwort Brand Gebäude/Zimmer – „Brennt Spülmaschine in Küche“.

Der Gruppenführer des ersteintreffenden Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges (HLF 20) schickte sofort den Angriffstrupp unter Atemschutz mit einem Kohlenstoffdioxidlöscher (CO²) in die Küche. Der Entstehungsbrand konnte somit erfolgreich, ohne großen Schaden anzurichten, gelöscht werden. Anschließend wurde die Spülmaschine ausgebaut und ins Freie verbracht.

Die Wohnung wurde mittels Hochleistungslüfter Überdruck belüftet und anschließend an die Eigentümer wieder übergeben.

Eine Person wurde vom anwesenden Rettungsdienst ambulant behandelt.

Der Einsatzleiter konnte auf insgesamt 3 Fahrzeuge und 12 Einsatzkräfte zurückgreifen. Von seitens der Kreisbrandinspektion machte sich Kreisbrandmeister (KBM) Marco Eich vor Ort ein Bild und stand dem Einsatzleiter beratend zur Seite.

Zur Schadensursache und –höhe können wir keine Aussage treffen.

Bericht: Feuerwehr Waldaschaff

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Auch dieses Jahr fand wieder die Winterrallye der Jugendfeuerwehren des Landkreises Aschaffenburg statt. Die 132 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 15 Jugendfeuerwehren erwartete bei strahlendem Sonnenschein ein rund 8 km langer Rundweg mit Start und Ziel am Gerätehaus in Gunzenbach. Nach der Begrüßung durch Kreisjugendfeuerwehrwart Georg Thoma und dem Bürgermeister des Marktes Mömbris Felix Wissel, bekamen die Mannschaften die Aufgaben für die Strecke. So waren entlang des Weges 24 Gegenstände versteckt, die in ein Kreuzworträtsel eingetragen das Lösungswort „Landesjugendfeuerwehrtag“ ergaben. Doch natürlich gab es noch weitere Aufgaben zu bewältigen, um am Ende den heiß begehrten Pokal in den Händen halten zu dürfen. Die Feuerwehr Gunzenbach hatte ein Quiz erstellt, was von allen Mannschaften bravourös gemeistert wurde. Doch nicht nur die Jugendlichen wurden gefordert, auch die Jugendwarte mussten sich beim Jugendwartspiel beweisen, bei dem es darum ging, auf dem Rücken liegend Tennisbälle in einem über ihnen hängenden Eimer zu werfen. Zuletzt wurde die Kreativität gefordert. Die Aufgabenstellung ließ manche etwas ratlos zurück – sollte doch ein Denkmal für Gunzenbach aus Playmais gebaut werden. Das Endergebnis spiegelte jedoch nicht die vorherige Ratlosigkeit wider, waren doch alle Werke gelungen.

Sieger der diesjährigen Winterrallye ist die Jugendfeuerwehr Kleinostheim, gefolgt von der Jugendfeuerwehr Sailauf/Eichenberg und Geiselbach.

Großer Dank geht an das Fachreferat Jugendarbeit für die Organisation und an die Feuerwehr Gunzenbach für die Bewirtung und die Bereitstellung der Räumlichkeiten, sowie die Wanderführung.

Für das Fachreferat Jugendarbeit
Jan Feineis

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Am Samstag wurde durch den Landkreis Aschaffenburg, eine Tagesseminar „Führungsunterstützung MZF/ELW„ angeboten. Roland Albert konnte 20 Teilnehmer aus Stadt-/Landkreis Aschaffenburg sowie aus dem Landkreis Main-Spessart begrüßen. Ein tolles Seminar, waren sich alle Teilnehmer am Ende einig. Ein weiteres Seminar findet am 23.11.2019 statt. Es sind noch Restplätze frei. 

gez. Roland Albert 

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Am Mittwochabend gegen 18:22 Uhr, wurden die Feuerwehren Waldaschaff und Bessenbach, zu einem LKW Unfall auf die A3, etwa 200 Meter vor der Abfahrt Weibersbrunn, in Fahrtrichtung Würzburg alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte vor Ort, stand ein Sattelzug zwischen durchbrochener Leitplanke und Felsgestein, auf der rechten Seite. Der Fahrer klagte im Führerhaus sitzend über starke Schmerzen, war aber nicht eingeklemmt oder eingeschlossen. Weiter standen vor dem Lkw, zwei Pkw, einer davon mit Anhänger, welche ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die drei Insassen waren unverletzt und außerhalb der Fahrzeuge in Sicherheit. 

Mehrere Maßnahmen veranlasste der Einsatzleiter, stv. Kommandant Thorsten Fleckenstein (Feuerwehr Waldaschaff) parallel. So wurde der LKW Fahrer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes medizinisch versorgt, die Unfallstelle mit einem Verkehrssicherungsanhänger abgesichert, der Brandschutz sichergestellt, große Mengen auslaufender Dieselkraftstoff aus dem LKW gebunden bzw. aufgefangen und die Einsatzstelle großräumig ausgeleuchtet. Später wurde dann noch der Tank des LKW abgesaugt, die zerstörte Leitplanke demontiert und die Fahrbahn gereinigt. 

Für all diese Arbeiten konnte der Einsatzleiter auf 34 Einsatzkräfte beider Wehren, welche mit sechs Fahrzeugen angerückt waren, zurückgreifen. Er wurde unterstützt vom zuständigen Kreisbrandinspektor Otto Hofmann, sowie einem Vertreter der Autobahnmeisterei. 

So bald als möglich werden die ersten Kräfte die Einsatzstelle verlassen, jedoch müssen die Verkehrsleitenden Maßnahmen, die Ausleuchtung sowie die Sicherstellung des Brandschutzes, bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten aufrechterhalten bleiben.

Zur genauen Unfallursache und Schadenshöhe, können wir keinerlei Angaben machen. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

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Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B26 zwischen Laufach und Frohnhofen wurde die FEUERWEHR Gemeinde Laufach am 20. Februar um 7:46 Uhr alarmiert. Auf Höhe der Wendelsteinbrücke geriet aus bislang ungeklärter Ursache ein Pkw ins Schleudern - ein entgegenkommender leerer Linienbus prallte in dessen Beifahrerseite. Der Pkw kam auf der Fahrerseite zum Liegen.

Der Fahrer des Pkw erlitt bei dem Unfall schwerste Verletzungen. Er war bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits durch Ersthelfer aus dem Fahrzeug befreit worden. Die FEUERWEHR Gemeinde Laufach übernahm gemeinsam mit zwei Ärzten, einem Team der Hausarztpraxis Schuck das von Passanten verständigt worden war, die medizinische Erstversorgung. Der Fahrer des Busses blieb unverletzt, erlitt jedoch einen Schock und wurde ebenfalls betreut.

Parallel dazu wurde der Brandschutz an der Unfallstelle sichergestellt und der Pkw mit einem Abstütz- und Stabilisierungssystem gegen Umfallen gesichert. Der schwerverletzte Pkw-Fahrer wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht.

Die Bundesstraße wurde für die Rettungsmaßnahmen voll gesperrt. Pkw wurden durch die Feuerwehr Laufach über eine Nebenstrecke an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Der Durchgangs- und Schwerverkehr wurde zwischen den Weiberhöfen und den Siebenwegen durch die Feuerwehren Sailauf und Rothenbuch weiträumig umgeleitet.

Unmittelbar nach der Rettung wurde der VRW für einen First-Responder-Einsatz aus dem Einsatz herausgezogen. Die restlichen Kräfte unterstützten die Polizei bei der Unfallaufnahme sowie später den Abschleppdienst bei der Bergung der Fahrzeuge und übernahmen die Reinigung der Straße

Stv. Kommandant Marco Laske konnte als Einsatzleiter auf VRW, HLF20/16, TLF16, RW2 und MZF mit 25 Einsatzkräften zurückgreifen. Ferner waren noch Kreisbrandmeister Udo Schäffer, und der Rettungsdienst mit OrgEL, zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort. Gegen 11:15 Uhr war die Straße wieder frei und die Einsatzstelle wurde dem Straßenbauamt übergeben.

Christian Strecker

Pressebetreuung Feuerwehr Gemeinde Laufach

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Am Donnerstag den 14.02.2019 gegen 11:10 Uhr wurden die Feuerwehren aus Waldaschaff und Weibersbrunn zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Pkw auf die Bundesautobahn A3 bei km 227 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrfahrzeuge stellte sich heraus, dass zwei Pkw am Unfall beteiligt waren.

Ein Fahrzeuginsasse hatte sich bei dem Unfall schwere Kopfverletzungen zugezogen. Durch die Feuerwehr wurde mit hydraulischem Rettungsgerät das Unfallfahrzeug großflächig geöffnet, um den Schwerverletzten patientenschonend aus dem Pkw befreien zu können. Des weiteren wurden bei dem Unfall zwei weitere Personen leicht verletzt. Insgesamt standen dem Einsatzleiter Thorsten Fleckenstein (FF Waldaschaff) sieben Fahrzeuge mit 22 Personen zur Verfügung.

Unterstützt wurde er vom mitalarmierten Kreisbrandmeister Markus Rohmann. Der Rettungsdienst war insgesamt mit drei Fahrzeugen und einem Rettungshubschrauber vor Ort.

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Stockstadt a. Main, LKR Aschaffenburg. Am Samstagabend, 09.02.2019, um 22:11 Uhr wurde die Feuerwehr Stockstadt zu einem Unfall auf die BAB 3 in Fahrrichtung Würzburg alarmiert.  

Dort war am Dreieck Seligenstadt, ein von der BAB 45 kommender Audi bei der Auffahrt auf die BAB 3 mit einem Opel zusammengestoßen. Die Fahrzeuge überschlugen sich und blieben auf den Seitenstreifen liegen. Hierbei wurde der Fahrer des Opel lebensgefährlich verletzt. Von den drei Insassen des Audi wurde eine Person schwer, die anderen beiden leicht verletzt.

Die mit dem Notarzt ersteintreffenden Feuerwehrleute unterstützen bei der Versorgung der Verletzten, bis ausreichend Kräfte des Rettungsdienstes vor Ort waren. Im weiteren Verlauf wurde die Unfallstelle ausgeleuchtet und die Polizei bei Maßnahmen zur Verkehrslenkung unterstützt. Der schwerstverletzte Fahrer des Opel wurde von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Für den Hubschrauber leuchtete die Feuerwehr einen Landeplatz auf der Autobahn aus. 

Durch den Unfall und die Rettungsarbeiten blieb die BAB 3 bis nach Mitternacht voll gesperrt. Der Verkehr wurde über die BAB 45 abgeleitet.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Stockstadt mit 5 Fahrzeugen und zur Verkehrslenkung die Feuerwehr Großostheim und Karlstein mit 4 Fahrzeugen. Insgesamt waren 35 Feuerwehrleute im Einsatz. Vom Rettungsdienst wurde 
1 Rettungshubschrauber, 2 Rettungswagen, 1 Krankenwagen, 2 Notarztwagen und ein Einsatzleiter Rettungsdienst eingesetzt.

Armin Lerch

Pressesprecher der Feuerwehr Stockstadt

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Nach Feuer in Mehrfamilienhaus – Kripo ermittelt aktuell wegen Brandstiftung

STOCKSTADT, LKR. ASCHAFFENBURG. Nachdem es Mitte Dezember in einem Mehrfamilienhaus zu einem folgenschweren Brand gekommen war, gibt die Kripo Aschaffenburg nun erste Ermittlungsergebnisse bekannt. Aufgrund der Spurenlage geht der Sachbearbeiter von Brandstiftung aus und erhofft sich auch Hinweise aus der Bevölkerung.

Wie bereits berichtet, hatte es am Sonntag, den 16. Dezember 2019, gegen 06.30 Uhr, im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses gebrannt. Während es die 32 Jahre alte Tochter eines Paares schaffte, selbst ins Freie zu gelangen, wurden die Eltern der Frau durch die örtliche Feuerwehr aus dem Haus gerettet. Die 63-Jährige und ihr 60 Jahre alter Partner kamen anschließend mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik. Die beiden befinden sich mittlerweile auf dem Weg der Besserung.

Die Brandexperten der Kripo Aschaffenburg hatten umgehend die Untersuchungen insbesondere zur Ursache des Feuers aufgenommen. Nach aktuellem Stand spricht vieles dafür, dass der Brand absichtlich gelegt wurde. Der Sachbearbeiter ermittelt nun wegen Brandstiftung und bittet Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Feuer in Zusammenhang stehen könnten oder sonst sachdienliche Angaben machen können, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

Am Samstagabend (29.12.18) um 18:51 Uhr, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, zu einem B3 „Brand im Gebäude/Zimmer“ nach Karlstein-Dettingen in die Hahnenkammstraße alarmiert. Eine Gruppe junger Männer, hatte durch eine große Fensterscheibe hindurch, ein größeres brennendes Weihnachtsgesteck auf einem Tisch stehend entdeckt und vorbildlich über Notruf 112 die Feuerwehr verständigt.  

Unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten Thomas Merget, rückte ein erweiterter Löschzug mit einem Führungsfahrzeug, zwei Löschfahrzeugen, einer Drehleiter und einem Tanklöschfahrzeug, besetzt mit 24 Personen (10 Atemschutzgeräteträger) aus zur Einsatzstelle. Bereits auf der Anfahrt wurde über die Integrierte Leitstelle, der Eigentümer verständigen lassen, welcher sich sogleich auf den Weg machte. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr vor Ort, wurde ein Löschangriff unter PA, sowie Kleinlöschgerät vorbereitet. Auch stand entsprechendes Brech-/Türöffnungswerkzeug sowie Beleuchtungsmittel bereit. Das Feuer konnte weiterhin von außen beobachtet werden und beschränkte sich noch immer auf den Tisch. Hätte es sich ausgebreitet, stand Mannschaft und Gerät für einen sofortigen Zugriff bereit. Nach dem Eintreffen des Eigentümers und aufschließen des Gebäudes, ging ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude und trug das brennende Weihnachtsgesteck, samt angeschmorten Tisch, ins freie. Dort wurde dann mit Kleinlöschgerät das Feuer gelöscht. Es folgte noch eine natürliche Belüftung des Gebäudes sowie eine Nachsicht im direkt betroffenen Bereich. Kurze Zeit später konnten alle Einsatzkräfte wieder zurück zum Gerätehaus und dort die Einsatzbereitschaft herstellen.  

Der Eigentümer bedankte sich für den umsichtigen Einsatz, wodurch keinerlei Schaden am oder im Gebäude entstand. Lediglich das betroffene Weihnachtsgesteck und die Tischdekoration waren nicht mehr zu retten. 

Zur Brandursache können wir keinerlei Aussagen treffen. Die Schadenhöhe, ist wie schon erwähnt, sehr gering. Auch gab es keine verletzten Personen, so dass der vorsorglich alarmierte Rettungsdienst, an der Einsatzstelle nicht benötigt wurde. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Aufgrund der Meldung "Brennt Scheune bzw. landwirtschaftliches Anwesen" wurden am Donnerstag morgen um 7.11 Uhr die Feuerwehren Hörstein, Wasserlos, Alzenau und Karlstein nach Hörstein in die Straße Bruchhausen alarmiert.

Nach erster Erkundung durch die FF Hörstein wurde festgestellt, dass sich das Feuer (der Feuerschein war aufgrund der Dunkelheit stark zu sehen ) in der Straße "Goldener Ring" befand.
Bei Eintreffen der Feuerwehr Hörstein unter der Führung von Kommandant Michael Bott war die Situation vor Ort, dass es auf einem Komposthaufen neben einer Scheune massiv brannte und das Feuer bereits auf die Scheune übergriff. Durch den schnellen und massiven Einsatz der FF Hörstein wurde ein Übergreifen der Flammen auf die Scheune verhindert und somit ein größerer Schaden vermieden.
Die Einsatzstelle wurde noch mit einer Wärmebildkamera abgesucht.
Die Feuerwehren waren mit 7 Fahrzeugen und 46 Einsatzkräften ausgerückt.
Ebenfalls vor Ort: 2 Rettungswagen und KBI Frank Wissel
Einsatzdauer: 1 Stunde
(Diese Kurzmeldung wurde von KBI Frank Wissel verfasst, danke)

Bereits zum 4. Mal in der fünfjährigen Geschichte der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, wurde ein „Führungskräftewochenende“ für Gruppen-/Zug-/Verbandsführer veranstaltet. Am Freitagnachmittag (23.11.2108) um 16:00 Uhr, starteten 16 Personen am Gerätehaus Karlstein in Richtung Berg Rothenfels (MSP). Am Samstag kam eine weitere Person hinzu, so dass es insgesamt 17 Teilnehmer gab. Nach zwei Übernachtungen fuhren alle Teilnehmer am Sonntagnachmittag wieder zurück nach Karlstein. Bereits zum zweiten male fand das Führungskräftewochenende auf der Burg Rothenfels statt. Eine interessante Location, mit guten Randbedingungen und Möglichkeiten, für eine solche Veranstaltung. 

Der Organisator des Wochenendes, Kommandant Andreas Emge, hatte ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Dieses Begann am Freitagabend nach dem gemeinsamen Abendessen, um 18:30 Uhr mit einem Vortrag des BRK Kreisverband Aschaffenburg. Simon Aschenbrenner referierte über die Aufgaben, Strukturen und Möglichkeiten der BRK Einheiten im Landkreis Aschaffenburg, hier erfuhren die Führungskräfte viel neues, was dem einen oder anderen so noch nicht bekannt war. Auch die Einheiten der Wasserwacht und der Bergwacht wurden hier vorgestellt. Kurz vor 21:00 Uhr starteten dann parallel mehrere Planspiele auf Ebene der Gruppenführer, jeder der wollte konnte hier seinen eigenen Wissensstand überprüfen und zusammen mit den Kollegen eine Lösung erarbeiten. Nach der Auswertung und Diskussion in der großen Runde, folgte kurz nach 23:00 Uhr der gemütliche Teil des Abends. 

Am Samstagmorgen startete das Programm um 09:00 Uhr mit dem Thema „Einführung in die Komponente Erkundung“ des Landkreises Aschaffenburg. Hier wurde durch die Kreisbrandinspektion eine neue Einheit geschaffen, welche vor allem im Kontingenteinsatz eine weiträumige Erkundung des Einsatzgebietes durchführen kann. Die Ausrüstung mit dem Schwerpunkt „Ölschaden“ und „Luftaufklärung“ wurde vorgestellt und erläutert. Fragen entsprechend beantwortet. 

Um 10:00 Uhr folgte von der Polizeiinspektion Alzenau, Herr Roland Dölger, er stellte die PI Alzenau vor und erklärte die einzelnen Aufgabengebiete, danach folgten Erläuterungen zu den Fachabteilungen, welche im gesamten Bereich Stadt-/Landkreis Aschaffenburg vorhanden sind. Manch einer staunte nicht schlecht, welche Aufgabengebiete hier abgearbeitet werden müssen. Zum Abschluss wurde an einem Beispieleinsatz die Abwicklung und Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Polizei dargestellt. 

Von 11:45 Uhr bis zur Mittagspause erläuterte Kommandant Emge, im Auftrag von Bürgermeister Peter Kress, die neue Personalentwicklung mit zwei hauptamtlichen Kräften ab dem 01.01.2019. Das Ergebnis der Stellenausschreibung und deren Besetzung, wurde von allen anwesenden sehr positiv aufgenommen. 

Nach der Mittagspause wurde um 13:00 Uhr mit einem Vortrag des THW Alzenau gestartet. Der Ortsbeauftragte Eberhard Leibl, war zusammen mit einem seiner Zugführer bzw. Fachberater, Jochen Stromberg, nach Rothenfels auf die Burg gekommen. Ähnlich wie beim BRK und bei der Polizei, wurden auch hier die Möglichkeiten und Strukturen des THW vorgestellt. Zwei sehr interessante Stunden, welche schnell vorüber gingen. 

Als „Kick off“ Veranstaltung für den Ausbildungsschwerpunkt 2019, war das nächste Thema zu sehen. Stephan Brust und Timo Krimm, von der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg, forderten die Führungskräfte mit dem Thema „LKW Unfälle“. Gemeinsam wurde, der jeder Führungskraft in der Feuerwehr bekannte „Führungskreislauf“, aufgearbeitet. Es folgten intensive Planspiele in kleinsten Gruppen zu diesem Thema. Anhand von Originalen Einsatzbildern und den bei uns vorhandenen Fahrzeugen, mussten die ersten Minuten eines solchen Einsatzes abgearbeitet werden. Die Probanden fanden sich quasi in der Situation des ersteintreffenden Gruppenführers wieder. Eine gelungene Ausbildungseinheit, von der jeder Teilnehmer begeistert war. 

Das letzte Ausbildungsthema an diesem Tag, beschäftigte sich mit der in Karlstein eingesetzten Einsatzführungssoftware „Fireboard“. Hier wurden die Möglichkeiten der bei uns vorhandenen Module, an praktischen Beispielen, vorgestellt. Die nächsten Monate muss sich nun diese Software in der Einsatzpraxis bewähren, dann wird entschieden ob diese endgültig eingeführt und weiter ausgebaut wird. 

Der Abend endete dann sehr gemütlich, mit einem gemeinsamen Abendessen in einer Brauerei Gaststätte der kleinsten Stadt Bayerns. Hierzu liefen alle Teilnehmer die 327 Stufen von der Burg in die Stadt hinunter und später wieder hinauf. 

Nach einer kurzen Nacht, waren am Sonntagmorgen alle wieder pünktlich beim Frühstück. Um punkt 9:00 Uhr begann Sebastian Klein, Leiter uniper Werkfeuerwehr Kraftwerk Staudinger, mit dem Thema „Gas Messtechnik im Einsatz“. Schwere Kost am frühen Sonntagmorgen, aber alle Teilnehmer folgte gespannt den Ausführungen aus der dort täglichen Praxis. Vieles regte hier zum Nachdenken an, vieles muss hier beachtet werden. Wenn hier einer Fehler macht, kann es unter umständen für andere tödlich enden und das möchte mit Sicherheit keiner erleben. 

Zuletzt folgte noch ein Ausblick in das kommende Jahr 2019. Die beiden Kommandanten Andreas Emge und Thomas Merget, stellten Baumaßnahmen, Beschaffungen, Ausbildungspläne  und weiteres vor. Zusammengefasst kann man hier sagen „Auch 2019 wird es uns nicht langweilig werden“ 

Nach dem Räumen der Zimmer und Schulungsräume sowie dem letzten gemeinsamen Mittagessen im Rahmen der Veranstaltung, erfolgte gegen 14:00 Uhr die gemeinsame Rückfahrt nach Karlstein. 

Das Bild zeigt die Teilnehmer des Führungskräftewochenendes auf Burg Rothenfels, in der Zeit vom 23.11.2018 bis 25.11.2018. Auf dem Bild fehlen der Fotograf Jund drei Kameraden, welche auf Grund einer Terminüberschneidung am Nachmittag, noch vor dem Mittagessen abreisen mussten. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg Gruppenbild

Zu einer Person, welche an der Kilianusbrücke in Karlstein - Dettingen in den Main gesprungen sei, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein sowie die Wasserrettungseinheit der Feuerwehr Stadt Aschaffenburg, am Samstagmorgen gegen 10:00 Uhr, alarmiert. Als die ersten ausgerückten Einsatzkräfte vor Ort eingetroffen waren, konnte relativ zügig Entwarnung gegeben werden. Die Person, welche im Wasser trieb, konnte durch Angler bereits an Land gezogen werden. Die überörtlichen Einsatzkräfte von Feuerwehr und Wasserwacht, wurden daraufhin abbestellt. Die örtlichen Einsatzkräfte verblieben vor Ort, um den Rettungsdienst wie auch die Polizei bei den weiteren Maßnahmen zu unterstützen. Leider konnte vom anwesenden Notarzt, nur noch der Tod festgestellt werden. Durch die Feuerwehr wurden verschiedene Absperrungen zusammen mit der Polizei aufgebaut, die Schifffahrt mit einer „Securite“ Meldung fortlaufend durch das Mehrzweckboot der Feuerwehr Gemeinde Karlstein gewarnt und Personal zum Personentransport mit einer Schleifkorbtrage der Feuerwehr, im unwegsamen Gelände, bereitgestellt. Im Einsatz waren vor Ort ein Führungsfahrzeug mit einem Rettungsboot RTB 2, ein Hilfeleistungslöschfahrzeug mit einem Schnelleinsatzboot SEB 1 sowie ein Tanklöschfahrzeug mit Schleifkorbtrage. Ein weiteres Löschfahrzeug wasserte das Mehrzweckboot MZB an der Nato Rampe im Ortsteil Großwelzheim, letzteres fuhr wasserseitig die Einsatzstelle an. Der Einsatz hier war nach etwa 2,5 Stunden beendet. 

Am Nachmittag wurde das MZB der Feuerwehr Gemeinde Karlstein noch einmal an die Einsatzstelle alarmiert. Die Polizei bat um Amtshilfe, da wasserseitig das Ufer noch einmal genau in Augenschein genommen werden musste. Hier kamen noch einmal ein Führungsfahrzeug, ein Löschfahrzeug sowie das Mehrzweckboot, etwa 1 Stunde, zum Einsatz. 
Zur Identität der Person, zur Todesursache oder ähnliches, können wir keinerlei Auskunft geben. 
gez. Andreas Emge
Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg 
KAR 03.11.18 2
KAR 03.11.18 3
KAR 03.11.18 1

Laut Bayerischem Feuerwehrgesetz sind alle Feuerwehren, in einem Abstand von fünf Jahren, auf Leistungsfähigkeit und Ausstattung hin, durch den Kreisbrandrat bzw. die Kreisbrandinspektion zu überprüfen. Am Freitagabend (02.11.2018) war die Feuerwehr Gemeinde Karlstein mal wieder an der Reihe. Über 40 Aktive Mitglieder sowie weitere ca. 20 Mitglieder aus Jugend-/Kinderfeuerwehr, waren zum Überprüfungstermin erschienen.

Kommandant Andreas Emge, hieß die Mannschaft, die Vertreter des Gemeinderates, den 2. Bürgermeister Richard Pfanmüller wie auch die Herren der Kreisbrandinspektion, voran Kreisbrandinspektor Frank Wissel, recht herzlich willkommen. Als erste Aufgabe stand eine Einsatzübung auf der Agenda. Hier hatte meinen Unfall auf einer Bahnanlage, zwischen einem GAF (Gleis-Arbeit-Fahrzeug) und einem Kleintransporter, dargestellt. Die Fahrerin des Kleintransporters war in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste mit Hydraulischen Rettungsgeräten befreit werden. Der Bahnmitarbeiter im GAF, hatte eine Verletzung der Wirbelsäule und wurde über eine Rettungsplattform mit einem Spinnboard, „achsengerecht“ gerettet. Nach der Rettung der beiden Personen, wurden diese mit einem Schienenrollwagen abtransportiert. Parallel wurde ein Dreifachbrandschutz Wasser-Pulver-Schaum unter PA vorbereitet, die Oberleitung geerdet, die Einsatzstelle ausgeleuchtet, eine Einsatzleitung aufgebaut und der Bahnübergang samt aller zugehörigen Verkehrswege voll gesperrt. Alle Kräfte hatten somit reichlich zu tun und jeder Bereich für sich konnte seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Zum Einsatz kamen folgende Fahrzeuge und Anhänger der Feuerwehr Gemeinde Karlstein: Führungsfahrzeug MZF, HLF 20/16, LF 16/12, TLF 16/24 Tr. mit P250 BC, GW-U mit Schienenrollwagen, KdoW mit Flachwasserschubboot, LF 10/6 mit LimA, MTW und das WLF-L mit dem AB Transport/Kran. Nach der Übung ging es zurück in das Gerätehaus und die Mannschaft konnte sehr zügig, nach dem herstellen der Einsatzbereitschaft, zum gemütlichen Teil übergehen. Die Gerätewarte und Führungskräfte gingen derweil mit den Damen und Herren des Gemeinderates und den verantwortlichen Herren der Kreisbrandinspektion, in ein Gespräch. Hier wurde ein fünf Seiten umfassender Fragebogen durchgearbeitet und besprochen. Kreisbrandinspektor Wissel bestätigte am Ende des Abends einen sehr guten Stand in Ausrüstung, Gerätehaus, Ausbildung und Personal. Am letzten Punkt Personal, muss jedoch in Zukunft weiter hart gearbeitet werden, hier ist aber nicht nur die Feuerwehr sondern auch die Gemeinde gefragt. Wichtig ist, die Anzahl der Atemschutzgeräteträger zu erhöhen, aktuell sind dies tatsächlich zu wenig. Dies wurde aber schon vor längerem von der Feuerwehrführung selbst erkannt und hier bereits gegengesteuert, erste erfolge lassen hier hoffen. 

Der anwesende 2. Bürgermeister Richard Pfannmüller bedankte sich bei den Feuerwehrkräften und Mitgliedern der Kreisbrandinspektion. Er wie auch alle anderen Anwesenden waren der Meinung, dass eine solche „Besichtigung“ eine gute Sache für alle beteiligten ist. 

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