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Es gibt noch freie Plätze bei beiden Zusatzmodulen am kommenden Samstag (06.10.)

- Brandbekämpfung I in Daxberg  -- 3 Plätze

- Brandbekämpfung II in Schöllkrippen -- 3 Plätze 

Interessierte melden sich bitte umgehend unter 01702421120 bei mir.

Zum zweiten Mal nach 2016 lud das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg die Betreuerinnen und Betreuer der Kinderfeuerwehren aus dem Landkreis zu einem Fortbildungswochenende ein. Veranstaltungsort war wieder das Schullandheim Hobbach. Insgesamt 21 Betreuerinnen und Betreuer folgten der Einladung und trafen am späten Freitagnachmittag an der „Villa Elsava“ ein.

Nach einem gemeinsamen Abendessen erfolgte die offizielle Begrüßung durch Horst Knoth vom Fachreferat. Anschließend ging es mit einer kleinen Vorstellungsrunde der einzelnen Teilnehmer weiter.

Über das Wochenende verteilt wurden durch das Fachreferat Kinderfeuerwehr insgesamt sieben Unterrichtseinheiten und Vorträge organisiert:

  • Nachwuchswerbung
  • Umgang mit besonderen Kindern
  • Kindeswohl / Kindeswohlgefährdung
  • Kinderfeuerwehrprüfung „Flämmchen 1 – 4“
  • Suchtprävention bei Kindern
  • Spiele zu Gruppenförderung
  • Basteln in der Kinderfeuerwehr

Die Referenten kamen von der Feuerwehr Kleinostheim, vom Kloster Himmelthal, vom Jugendamt Aschaffenburg, von der Caritas, von Mosaik Großostheim und vom Fachreferat Kinderfeuerwehr.

Bei der abschließenden Aussprache am Sonntag, fanden alle die Fortbildung sehr gelungen, interessant und informativ.

Alle Teilnehmer erhielten von Fachreferatsleiter Volker Hock eine Teilnahmebestätigung und nach dem gemeinsamen Mittagessen ging die Veranstaltung ihrem Ende entgegen.

Volker Hock

Leiter Fachreferat
Kinderfeuerwehr

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Unsere Einsatzkräfte – unsere Sicherheit!

Nein zur Gewalt gegen Feuerwehrangehörige

Der Respekt und die Unterstützung der Einsatzkräfte der Feuerwehren und Rettungsdienste haben in den letzten Jahren immer mehr nachgelassen. Einsatzkräfte werden häufiger bei der sachgerechten Ausübung ihrer Tätigkeit behindert und sogar verbal und körperlich angegriffen.

Deshalb fordert die 65. Delegiertenversammlung des Deutschen Feuerwehrverbandes:

1. Mehr Respekt vor Einsatzkräften

Feuerwehrmänner und -frauen sind zur Stelle, wenn Menschen in Not sind. Sie riskieren dabei sowohl in der Brandbekämpfung als auch im Rettungsdienst uneigennützig und oftmals im Ehrenamt ihr eigenes Leben. Als zentrale Säule der Gefahrenabwehr ist die Feuerwehr auf Unterstützung und Respekt bei der Ausübung ihrer Aufgaben angewiesen. Ohne den Menschen als Hauptakteur im Einsatz ist das Konzept Feuerwehr nicht denkbar. Jedoch kann dieses Engagement nur dauerhaft und nachhaltig sichergestellt werden, wenn der notwendige gesamtgesellschaftliche Respekt vor den Einsatzkräften gegeben ist. Der Schutz von Feuerwehrangehörigen ist daher für unser funktionierendes Feuerwehrwesen wie auch das Gemeinwesen insgesamt unerlässlich.

2. Sensibilisierung der Bevölkerung

Wir erkennen an, dass die Unterstützung der Einsatzkräfte bereits auf der Ebene von Bund und Ländern in unterschiedlichen Maßnahmen und Projekten wahrgenommen wird. So führt die Bundesregierung die Kampagne „Stark für Dich. Stark für Deutschland" durch, um auf den Wert des Dienstes der Einsatzkräfte aufmerksam zu machen. Auch zahlreiche Landesfeuer-wehrverbände haben mit regionalen Kampagnen auf das Thema aufmerksam gemacht und damit wertvolle Beiträge zur Sensibilisierung der Bevölkerung geleistet. Kommunale Spitzenverbände wie Gewerkschaften setzen sich in vielfältiger Form für die öffentlich beschäftigten wie ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte ein. Zur Erhöhung der Effektivität dieser Bemühungen sollten die unterschiedlichen Kampagnen und Projekte in einer bundesweiten, konzertierten und nachhaltigen Kampagne zusammengeführt werden. Durch eine derartige Kampagne sollte eine breite Debatte in der Öffentlichkeit ausgelöst und die Bürgerinnen und Bürger dazu motiviert werden, die sachgerechte Ausübung der Tätigkeit der Einsatzkräfte zu unterstützen.

3. Werte vermitteln, Werte schätzen

Wertevermittlung findet bereits früh im Elternhaus statt. Soziales Miteinander wird in Kindertagesstätten und in schulischen Einrichtungen erlernt. Bislang klären die Feuerwehren im Rahmen der Brandschutzerziehung über ihre Arbeit auf. Diese Angebote müssen erweitert werden, damit Kinder und Jugendliche ehrenamtliche Arbeit kennen und wertschätzen lernen. Hierzu ist eine starke Berücksichtigung von Bildungsangeboten zum Thema „Ehrenamt in schulischen Einrichtungen" nötig.

4. Strafverschärfung und konsequente Strafverfolgung

Um Gewalttaten zu verhindern und ein klares Signal setzen zu können, müssen verbale Bedrohungen und Gewaltaufrufe, die bislang unterhalb der Schwelle der Strafbarkeit liegen, zwingend strafrechtlich verfolgt werden können. Die zum besseren Schutz von Polizei- und Rettungskräften vorgenommene Verschärfung des Strafrechts ist ein richtiger Schritt. Darüber hinaus sollte eine feindliche oder gleichgültige Haltung gegenüber allen öffentlichen Beschäftigten und Ehrenamtlichen, die sich tagtäglich für das Gemeinwohl einsetzen, grundsätzlich bei der Strafzumessung berücksichtigt werden.

Jeder Angriff auf Feuerwehrangehörige bedeutet auch eine Gefährdung unserer inneren Sicherheit und richtet sich damit auch immer mittelbar gegen den Täter und die Gesellschaft selbst. Es ist daher im Interesse der Gesellschaft, dass die Strafverfolgung und Aburteilung durch Gerichte in diesem Bereich konsequent erfolgt.

5. Feuerwehrangehörige nicht im Stich lassen

Betroffene Feuerwehrangehörige brauchen niedrigschwellige Meldeangebote für Vorfälle jeglicher Art. Den Einsatzkräften muss sowohl die Notwendigkeit der Meldung selbst als auch der Meldeweg klar vermittelt werden. Außerdem sollte der Dienstherr seinen Einsatzkräften Hilfsangebote zur Seite stellen – sei es in Form von rechtsberatender oder psychosozialer Unterstützung. Ebenfalls muss im gebotenen Umfang für Aufklärungs- und Schulungsmaßnahmen Sorge getragen werden. Der Deutsche Feuerwehrverband setzt sich für die Einrichtung einer zentralen bundesweiten Anlaufstelle für Betroffene von Gewalt ein. Ziel ist die Etablierung einer flächendeckenden Beratungsstruktur für Betroffene.

Wir fordern daher die Gesellschaft, insbesondere Politik, Justiz, Bevölkerung und Medien, dazu auf, sich ihrer Verantwortung zu stellen und uns vor Gewalt zu schützen.

Sturm Fabienne hat am vergangenen Wochenende ja bekanntlich im Raum Großostheim/Stockstadt massiven Schaden angerichtet. Unter anderem wurde ein 320 Tonnen schwerer Schwimmbagger, in einem Großostheimer Kieswerk, umgeworfen und um 180 Grad gedreht, der Schwimmbagger liegt nun Kopfüber in einem See des Kieswerkes. Zur Vorbereitung der Bergung, wurde nun nach Rücksprache mit verschiedensten Behörden und dem Eigentümer, eine Ölsperre in den See eingezogen. Diese Aufgabe übernahm am Donnerstag die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, mit dem Zug Ölsperre Wasser. 

Pünktlich um 14:00 Uhr am Donnerstag, startete der Zug unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Gemeinde Karlstein Thomas Merget, in Richtung Großostheim. Ausgerückt wurde mit 26 Personen und folgenden Fahrzeugen/Boote/Anhänger: KdoW, MZF + RTB 1, LF 10/6 + MZB, GW-U + LiMA, TLF 16/24 Tr. + Anhänger Ölwehr, LF 16/12, WLF-L + AB Transport/Kran und einem MTW + Drohne. Die An-/Abfahrt erfolgte im geschlossenen Verband mit entsprechender Kennzeichnung. 

Eingetroffen vor Ort, wurden nach Einweisung der Gruppenführer, als erstes die beiden Boote gewassert. Ging das beim RTB 1 noch mit Manneskraft, war für das MZB ein Kettenbagger nötig. Ein klassisches „Slippen“ der Boote schied auf Grund der Topographie aus. Parallel zum Vorbereiten der beiden Fixpunkte, wurde die Ölsperre vom Anhänger abgeladen und einsatzbereit gemacht. Insgesamt wurden 210 Meter Ölsperre eingebaut und fixiert. Nach der Optimierung des Uferschutzes erfolgte der Rückbau von nicht benötigtem Material/Werkzeugen und das ausbringen der Boote aus dem Wasser. Kurz nach 18:00 Uhr startete der Zug wieder zurück in Richtung Karlstein. Am Standort selbst erfolgten dann umfangreiche Reinigungsarbeiten von Fahrzeugen und Ausrüstung. Um 19:30 Uhr war die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt und alle 26 Kameraden ließen sich ein wohlverdientes „Vesper“ schmecken. Nach Abschluss der Bergung, deren Dauer noch nicht abzuschätzen ist, wird die Ölsperre wieder ausgebaut.  

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Erkundung der Einsatzstelle durch die Fahrzeugführer

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Wassern des MZB mit einem Kettenbagger

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Abladen des Anhänger Ölsperre

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Zum Einbringen der Ölsperre wird "Manpower" benötigt 

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Das MZB mit der Ölsperre im Schlepp und langsamer Fahrt voraus

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Reinigung der Fahrzeuge und Ausrüstung am Gerätehaus Karlstein 

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Freie Kontingentplätze:

Lehrgangsbezeichnung Beginn Ende Plätze
Atemschutzgerätewart 04.12.2018 07.12.2018 1

Interessierte melden sich bitte umgehend bei KBM Rollmann

Der 29. Deutsche Feuerwehrtag wird vom 15. bis 20. Juni 2020 in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover stattfinden.
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DFT 2010 Bild 2

Am 25.09.2018 wurde durch Staatsminister Dr. Marcel Huber und Innenstaatssekretär Gerhard Eck der aktuelle Leitfaden zum umweltschonenden Einsatz von Feuerlöschschäumen vorgestellt und veröffentlicht.

An der Erarbeitung waren auch Vertreter der Feuerwehren beteiligt.

Unter dem u.g. Link kann der Leitfaden kostenlos heruntergeladen werden. Ab nächste Woche wird dieser dort in einer Papierausgabe auch kostenlos zu bestellen sein.

https://www.bestellen.bayern.de/application/eshop_app000006?SID=1501590290&ACTIONxSETVAL(artdtl.htm,APGxNR:analytik,AARTxNR:stmuv_all_00001,AKATxNAME:StMUG,USERxARTIKEL:suchergebnisse.htm,USERxPORTAL:FALSE)=Z


Diese Informationsschrift beinhaltet den aktuellen Stand der Technik, wenn es um Feuerlöschschäume geht.

Ergänzend hierzu haben wir auch ein Schreiben des Städtetages zu Haftungsfragen bei einem Feuerwehreinsatz beigelegt.

Anlage_Haftung_Schaumeinsatz.pdf

Am Sonntag, den 23. September 2018 fand, nach umfangreicher Übungszeit, die Abnahme der Jugendleistungsprüfung am Daxberger Gerätehaus statt.
Die acht Jugendlichen mussten 10 praktische Übungen und einen Theorie-Fragebogen meistern.
Beim praktischen Teil wurden fünf Einzelübungen, wie zum Beispiel das Ausrollen von Druckschläuchen, das Werfen von Leinenbeuteln, oder das Knotenbinden verlangt. In den fünf Trupp Übungen, ging es unter anderem darum eine Saugleitung zu Kuppeln, mit einer Kübelspritze, möglichst präzise ein simuliertes Brandziel zu bekämpfen, eine 90 Meter Druckschlauchleitung zu kuppeln, oder sämtliche Feuerwehrgerätschaften zu kennen und richtig zu zuordnen. Im Fragebogen wurde im Anschluss, vollumfänglich das Wissen der Feuerwehranwärter abgefragt. Die gesamte Prüfung wurde natürlich unter strengen Zeitvorgaben absolviert.
Die harte Übungszeit und die anstrengende Prüfung wurden mit Erfolg gekrönt, so dass ein jeder Teilnehmer zum Abschluss seine Jugendleistungsspange, vom Schiedsrichter-Team um Petra Schulte, in Empfang nehmen durfte.

Herzlichen Glückwunsch Kameraden!

Sebastian Kissner, FF Daxberg

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Foto: von links Reinhold Schmitt, Andreas Waldschmitt, Kommandant Sebastian Kissner, Petra Schulte, Jugendwartin Silke Staab, Kreisjugendwart Georg Thoma, Phil Kleilein, Jannik Hain, Moritz Büttner, Anika Wagner, Cornelius Noe, Lucas Amrhein, Marius Kleilein, Hendrik Noe und Stellvertretender Jugendwart Jürgen Fath.

Am Sonntag, den 23.09.2018 zog der Sturm Fabienne z. T. mit Orkanstärke über unseren Landkreis und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Glücklicherweise waren keine gravierenden Personenschäden zu verzeichnen. Durch den schnellen und professionellen Einsatz aller Feuerwehren im gesamten Landkreis wurden alle Verkehrsverbindungen schnell wieder freigeräumt und den geschädigten Gebäude- und Grundstücksbesitzern konnte schnelle Hilfe zu teil werden.

Ich bedanke mich bei allen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden für ihren tollen und kompetenten Einsatz.

Dank auch an die 30 Helfer der THW-Ortsverbände Alzenau und Miltenberg und die Besatzungen der Drehleitern aus Erbach, Großheubach, Hanau, Mainhausen-Zellhausen und Maintal, die uns dabei sehr hilfreich unterstützten.

Karl-Heinz Ostheimer
Kreisbrandrat

Der erste UBI Sprechfunklehrgang, im Zuständigkeitsbereich der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg, fand heute seinen Abschluss mit der Abnahme der schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung vor der amtlichen Prüfungskommission. Der Lehrgang wurde organisiert von der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Brand-/Katastrophenschutz des Main-Taunus-Kreises. Der verantwortliche Ausbilder Oskar Puch (MTK) sowie der Kommandant der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, Andreas Emge, gratulierten den 28 Teilnehmern zur Prüfung und überreichten am Ende die begehrten und hart erarbeiteten Lizenzen. Von Seiten der Feuerwehr Gemeinde Karlstein nahmen sechs Personen teil, welche alle die Prüfung bestanden. Weitere Teilnehmer stammten von den Feuerwehren Collenberg, Wörth, Aschaffenburg, Mainaschaff, Seligenstadt, Mühlheim und dem THW Seligenstadt. Eine Person muss leider noch einmal, vor die Prüfungskommission, treten. Mit dem Wunsch „immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“ wurden alle Teilnehmer verabschiedet

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Nach dem Einsatz in Großostheim wird eine weiße Kunststoffkiste gesucht. In der Kiste waren Planen und Folien. Die Größe der Kunststoffkiste ist ca. 100 x 30 x 30 cm.(L/B/H). Die Kiste gehört zum Abrollbehälter-Rüstmaterial und wurde mehrmals Feuerwehren für Dachsicherungen für die Materialentnahme mitgegeben.

Wer die Kiste hat oder den Verbleib kennt, möchte sich bitte Kdt. Ullrich unter 06026/6553 in Verbindung setzen. Sie wird für die Wiederbeladung des Abrollbehälters dringend benötigt.     

Nachdem Sturmtief Fabienne gestern Nachmittag über den Landkreis Aschaffenburg gezogen war, werden wohl heute die Schäden erst richtig sichtbar. Im gesamten Landkreis waren gestern insgesamt 433 Einsätze abzuarbeiten. 755 Einsatzkräfte waren von gestern Nachmittag bis in die Nacht im Einsatz um Dächer zu sichern, umgestürzte Bäume zu entfernen oder auch Keller auszupumpen. Die Gemeinden Dammbach und Heimbuchenthal waren bis gegen 19.30 Uhr ohne Strom. Am schwersten getroffen hatte es Großostheim, hier waren alleine 243 Einsatzstellen zu verzeichnen. In Großostheim waren 217 Feuerwehrleute und THW-Helfer tätig. Mit 11 Drehleitern, davon 3 aus hessischen Nachbarlandkreisen und eine aus dem Landkreis Miltenberg, wurden die gröbsten Dachschäden behoben. Der Sturm hatte einen 320 Tonnen schweren und 25 Meter hohen vollautomatischen Schwimmgreifer eines Kieswerkes umgeworfen, alleine dieser Schaden geht in die Millionen. Auf dem Flugplatz Großostheim wurde ein Sportflugzeug umgeweht. Das Dach des VFR-Heims lag mitsamt der Photovoltaik-Anlage auf der Straße. Das Dach der unmittelbar angrenzenden Bachgauhalle wurde ebenfalls auf über 200 Quadratmetern abgedeckt. Auch die Dächer der beiden Kirchen im Großostheimer Ortskern wurden ebenso wie zahlreiche weitere Dächer im Ortsteil Ringheim und im Hauptort beschädigt. Am heutigen Vormittag musste die Feuerwehr Großostheim wieder zu einigen sturmbedingten Einsätzen ausrücken. Nach wie vor fallen sturmgeschädigte Bäume um. Es wird daher aktuell davon abgeraten die Wälder zu betreten.

Wie bereits berichtet fegte heute Nachmittag ab ca. 15.00 Uhr das Sturmtief „Fabienne“ über den Landkreis Aschaffenburg hinweg und hinterließ schwere Schäden. Einsatzschwerpunkte sind Großostheim und Stockstadt, aber auch zahlreiche andere Gemeinden im Landkreis sind betroffen. In Dammbach und Heimbuchenthal war erst gegen 19.30 Uhr die Stromversorgung wieder hergestellt. Bis jetzt (Stand 21.10 Uhr) gibt es im Landkreis 320 Einsatzstellen. Davon alleine über 200 in Großostheim. Zahlreiche Dächer wurden abgedeckt, Bäume stürzten um und Keller liefen voll Wasser. Etliche Fahrzeuge und Gebäude wurden durch umgestürzte Bäume beschädigt. Auf dem Flugplatz Ringheim hatte sich ein Sportflugzeug überschlagen, Kraftstoff lief aus dem Flugzeug aus. Ein Schwimmbagger eines Kieswerkes wurde vom Sturm umgeweht, Betriebsstoffe gelangten in den Baggersee. Derzeit sind über 600 Feuerwehrleute im Einsatz. Alleine in Großostheim sind 11 Drehleitern vor Ort um abgedeckte Dächer zu sichern und provisorisch abzudichten. Auch das THW Alzenau und Miltenberg wurde 30 Kräften nach Großostheim beordert. Die landkreiseigene Verpflegungskomponente der Feuerwehr Hohl kümmert sich um die Versorgung der Einsatzkräfte. Die Einsätze werden von der Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt koordiniert, alle Abschnittsführungsstellen sind besetzt. Die Aufräumarbeiten werden die ganze Nacht über fortgesetzt und sich wohl auch über die nächsten Tage erstrecken. Der Deutsche Wetterdienst hat zwischenzeitlich Entwarnung gegeben, Wind und Regen werden in der zweiten Nachthälfte nachlassen. Das Ausmaß der Schäden wird wohl erst morgen richtig sichtbar sein. Landrat Dr. Ulrich Reuter informierte sich in Großostheim über die Arbeit der Einsatzkräfte.