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Am Samstag, den 23.06.2018, war es soweit: Die Gemeinschaftsübung der beiden Patenwehren aus Weibersbrunn und Gronau (Bad Vilbel/Hessen) stand an. Diese findet abwechselnd in beiden Orten statt. In diesem Jahr war Weibersbrunn wieder an der Reihe und das Vorbereitungsteam um den ehemaligen Kommandanten Lothar Trunk hatte sich ein Übungsszenario für den Themenbereich „Technische Hilfeleistung“ ausgedacht.

Die Feuerwehr aus Gronau war mit 12 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden mit den beiden Fahrzeugen VRW, sowie dem LF 16 an der Übung beteiligt.

Nach dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall mit LKW, Person eingeklemmt“ machten sich die Gronauer auf den Weg an die Einsatzstelle. Dort angekommen zeigte sich folgende Lage: Ein LKW war auf einen Holztransporter aufgefahren und der Fahrer im Führerhaus eingeklemmt. Sofort kümmerten sich die Kräfte aus Gronau mit einem inneren Retter um die verletzte Person und sicherten die Kabine gegen ein mögliches weiteres Abrutschen ab. Im Anschluss daran wurde die Rettung der eingeklemmten Person über eine Rettungsplattform und einen hydraulischen Rettungszylinder durchgeführt.

Gleichzeitig befragte Zugführer Markus Lorenz den Fahrer des Holztransporters, um eventuell weitere beteiligte Fahrzeuge ausfindig machen zu können. Tatsächlich schilderte der Fahrer, dass ein weiterer PKW beteiligt gewesen sein könne. Genauer könne er sich aber nicht mehr erinnern, es habe aber zweimal laut geknallt.

Mit dieser Information wurde die nähere Umgebung nach weiteren möglichen Unfallfahrzeugen abgesucht und ein auf dem Dach im Graben liegender PKW mit zwei eingeklemmten Insassen entdeckt. Dieser war ca. 5-10m von dem LKW entfernt in einen Graben gerutscht und mit Geäst bedeckt, sodass dieser von der Straße nur schwer erkennbar war.

Die mittlerweile nachalarmierten Kräfte aus Weibersbrunn trafen unmittelbar danach an der Einsatzstelle ein. Nachdem die Lage vom Gronauer Zugführer an den Kommandanten Fred Gellner übermittelt wurde, wurden sofort Sicherungsmaßnahmen für den im Graben liegenden PKW durchgeführt. Dieser wurde gegen weiteres Abrutschen gesichert, sodass die Rettung der beiden eingeklemmten Personen eingeleitet werden konnte.

Nachdem alle drei Personen aus den verunfallten Fahrzeugen gerettet werden konnten, war die Übung beendet.

Das Organisationsteam zeigte sich sehr zufrieden ob der geleisteten Arbeit und es zeigte sich einmal mehr, dass die Zusammenarbeit der Patenwehren auch über Landesgrenzen hinweg perfekt funktioniert.

Sebastian Adam, FF Weibersbrunn

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Ich wollte die Teilnehmer der Ausbildung "Halligan Tool/Brechwerkzeug" an die Ausbildungen am kommenden Wochenende erinnern:

Freitag, 13.07.2018 von 16.30 Uhr bis 19.30 Uhr

Samstag, 14.07.2018 von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr

Samstag, 14.07.2018 von 12.30 Uhr bis 15.30 Uhr

Liebe Leserinnen und Leser,

die Datenschutz-Grundverordnung soll weder ehrenamtliches Engagement mit zusätzlicher Bürokratie überfordern noch in den Alltag der Bürger mit lebensfremden Anforderungen eingreifen. Vor allem Vereinen und den vielen dort tätigen Ehrenamtlichen wollen wir helfen und deutlich machen, dass die vielfach durch eine sehr zugespitzte Darstellung in den Medien befeuerten Sorgen vor der Umsetzung der neuen europäischen Datenschutzvorschriften in der Regel völlig unbegründet sind.

Aus diesem Grund startet das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht ab sofort eine Telefonhotline und stellt zusätzlich auf seiner Internetseite Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen bereit.

Unsere Bitte: Nutzen Sie dieses Angebot und weisen Sie Ihre Vereinsmitglieder, Freunde und Bekannte auf die neue Hilfestellung hin. Sie sollen nicht unnötig mit bürokratischen Regeln kämpfen, sondern sich auf ihren überaus wichtigen Dienst für das Allgemeinwohl konzentrieren können.

Darüber hinaus dürfen wir Sie mit dieser Ausgabe des Newsletters 112 über die Verleihung des Staatspreises "Stern der Sicherheit" an acht verdiente Persönlichkeiten und den "Blaulichtempfang" in Augsburg informieren.

Mit besten Grüßen Ihr Joachim Herrmann, MdL Staatsminister

Ihr Gerhard Eck, MdL Staatssekretär

UNSERE THEMEN

Hilfe für Ehrenamtliche bei der Umsetzung des neuen europäischen Datenschutzrechts

Innen- und Datenschutzminister Joachim Herrmann möchte Vereinen und Ehrenamtlichen bei der Umsetzung der neuen europäischen Datenschutzregelungen rasch und individuell unter die Arme greifen. Zu diesem Zweck startet das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht am Montag, 9. Juli 2018 eine Telefonhotline. Von Montag bis Freitag von 8.00 bis 19.00 Uhr steht geschultes Personal unter der Telefonnummer 0981/531810 Ehrenamtlichen aus Vereinen für Fragen rund um das neue Datenschutzrecht zur Verfügung und beantwortet sie. "Außerdem wird das Innenministerium demnächst zusätzlich zu den bereits vorhandenen Arbeitshilfen für Kommunen weitere zentrale und gebündelte Informationen zum Umgang mit den neuen Datenschutzregelungen zur Verfügung stellen", erklärte Herrmann.

» weitere Informationen » Arbeitshilfen zur Datenschutzreform für Kommunen

Herrmann verleiht "Stern der Sicherheit"

Acht hochengagierte Persönlichkeiten haben von Innenminister Joachim Herrmann die Staatsmedaille "Stern der Sicherheit" als Auszeichnung für ihre außerordentlichen Verdienste um die Innere Sicherheit erhalten. "Bayern ist in Sachen Sicherheit die Nummer 1 in Deutschland. Dazu hat neben der professionellen Arbeit unserer Bayerischen Polizei auch Ihr persönliches und vorbildliches Engagement beigetragen. Darauf können Sie stolz sein!“, betonte Herrmann. Ausgezeichnet wurden Wolfgang Bosbach, Prof. Dr. Peter Paul Gantzer, Alexander Graf Neidhardt von Gneisenau, Petra Höll, Sybille Jatzko, Ulrike Scharf, Christine Stettner und Wolfgang Wipper.

» mehr

Herrmann empfängt Blaulichtorganisationen

Innenminister Joachim Herrmann hat beim Blaulichtempfang in Augsburg das große Engagement der Einsatzkräfte und Ehrenamtlichen in Bayern gelobt. Es seien gerade die Feuerwehren, das Technische Hilfswerk, die freiwilligen Hilfsorganisationen und die Bayerische Polizei, die ihren Mitmenschen in der Not helfen. Eine funktionierende Gefahrenabwehr setze neben dem Einsatz aller Ehrenamtlichen auch ein großes Engagement der Arbeitgeber voraus. Mit der Verleihung der Auszeichnung "Ehrenamtsfreundlicher Betrieb – Gemeinsam für mehr Sicherheit" an die die BSH Hausgeräte GmbH und die Firma Zott sprach der Innenminister diesen Arbeitgebern seine Anerkennung und seinen Dank für ihre Unterstützung des sicherheitsrelevanten Ehrenamts aus.

» weitere Informationen (mit Video) » Kampagne "Doppelt engagiert"

LINK zum DFV-Newsletter 3/2018 mit folgenden Themen:

- Jetzt anmelden für DFV-Bundesfachkongress 2018

- DFV und DKMS: Gemeinsam Leben retten!

- DFV-Präsidium: „Nein zur Gewalt gegen Feuerwehrangehörige!“

- Freitag, der 13. Juli: Pressematerial zum Rauchmeldertag

- Sky-Vorteilsangebot für Feuerwehrangehörige im Juli

- Zehn Jahre „Helfende Hand“: Jetzt bewerben und gewinnen!

 
Aus den Ländern:

- RP: Feuerwehren präsentieren Lösungen für Zukunftsprobleme

- BW: Landesfeuerwehrtag 2018 in Heidelberg

- NI: Unverheiratete Partnerinnen und Partner künftig besser abgesichert

Aus dem Versandhaus des DFV:

- Aufkleber „Gewalt geht gar nicht”

Ein heftiger Starkregen hat am Donnerstagabend zu mehreren Feuerwehreinsätzen in Kleinostheim geführt.

Gegen 19.40 Uhr wurde die Feuerwehr Kleinostheim gemeinsam mit den Karlsteiner Kameraden zu einem Verkehrsunfall auf die A 45 alarmiert. Hier hatte ein PKW die Kontrolle verloren und geriet kurz vor der Anschlussstelle Kleinostheim in Fahrtrichtung Gießen von der Fahrbahn ab.
Auf der Anfahrt zur Einsatzstelle auf die A 45 entdeckte ein Fahrzeug der Feuerwehr Kleinostheim eine weitere Unfallstelle auf der Bundesstraße 8. Hier kam es im Kreisverkehr an der A 45 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorrad. Dort wurde die Verletztenbetreuung und die Verkehrsabsicherung übernommen.
Parallel zu diesen Einsätzen wurden insgesamt vier Unwetterschäden gemeldet. Aufgrund der Einsatzlage wurde die Feuerwehr Mainaschaff alarmiert. Im Rahmen der Abarbeitung der ersten Unwetterschäden erfolgten weitere Meldung durch die Integrierte Leitstelle.
Insgesamt mussten sieben Einsatzstellen abgearbeitet werden. Darüber hinaus wurde die Gemeindliche Führungsstelle in Betrieb genommen. Gegen 23.15 Uhr war die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.
Dem Einsatzleiter Thorsten Frank (Kommandant) standen insgesamt 31 Einsatzkräfte  (17 aus Kleinostheim, 14 aus Mainaschaff) mit acht Fahrzeugen für die Abarbeitung der Unwettereinsätze zur Verfügung. Im Bereich der Autobahn unterstütze die Feuerwehr Karlstein mit acht Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen.
Kreisbrandinspektor Frank Wissel verschaffte sich im Feuerwehrgerätehaus Kleinostheim ebenfalls einen Überblick.
Thorsten Frank, Kdt.

Gleich 4 Waldbrände im Alzenauer Forst hielten seit heute Mittag rund 120 Feuerwehrleute aus Alzenau und Umgebung in Atem. Zwei Feuerwehrleute wurden bei den Löscharbeiten leicht verletzt. Um 11.43 Uhr wurden die Feuerwehren Alzenau, Michelbach und Kreisbrandinspektor Frank Wissel zu einem Waldbrand im Alzenauer Wald nördlich der Staatsstraße 2305 alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannten rund 100 Quadratmeter Waldfläche. Gegen 12.30 Uhr war der Brand gelöscht und die Einsatzkräfte waren auf dem Rückweg zu den Gerätehäusern, als die Meldung von einem weiteren Waldbrand, nicht weit entfernt vom vorherigen Brand, bei der Leitstelle einging. Auch hier brannten ca. 100 Quadratmeter Waldfläche, die ebenfalls zügig abgelöscht werden konnte. Noch während der Löscharbeiten meldeten Passanten einen weiteren, jedoch weitaus größeren Brand, in dem hauptsächlich aus Kieferbeständen bestehenden Alzenauer Forst. Beim Eintreffen brannte der Wald dort bereits auf rund 2000 Quadratmetern Fläche. Neben den bereits tätigen Feuerwehren wurden daher weitere Tanklöschfahrzeuge aus den Alzenauer Stadtteilen und den umliegenden Gemeinden nachgefordert, um die Wasserversorgung an der Einsatzstelle über einen Pendelverkehr sicherzustellen. Der Brand wurde mit spezieller Waldbrandausrüstung sowie 5 C-Rohren und 2 kleineren Löschrohren bekämpft. Dazu wurden rund 500 Meter Schläuche verlegt. Gegen 15.15 Uhr war dieser Brand soweit unter Kontrolle, dass mit der abschließenden Bewässerung der Fläche begonnen werden konnte. Um einen Überblick über die verschiedenen Brandstellen zu erhalten, hatte die Leitstelle zwischenzeitlich noch einen Hubschrauber sowie die Drohne der Feuerwehr Karlstein zur Einsatzstelle beordert. Unmittelbar bevor die ersten Kräfte bereits aus dem Einsatz entlassen werden sollten, wurde mit der Drohne eine erneute Rauchentwicklung, wiederum in nächster Nähe zu den bisherigen Brandherden entdeckt, die sich rasch vergrößerte. Bei der vierten Brandstelle brannten nun rund 3000 Quadratmeter Waldfläche unmittelbar neben der Staatsstraße 2305. Die Einsatzleitung entschied sich daraufhin nochmals weitere Feuerwehrkräfte zur Unterstützung nach zu alarmieren. So wurde ein Löschzug Wasserförderung sowie ein weiterer Löschzug zur Gebietsabsicherung des zwischenzeitlich verwaisten Stadtgebietes Alzenau hinzugerufen. Die Verpflegungskomponente der Feuerwehr Hohl kümmerte sich um die Verpflegung der Einsatzkräfte. Auch bei dieser Brandstelle kamen zum Ablöschen 5 C-Rohre und mehrere kleinere Löschrohre zum Einsatz. Insgesamt wurden rund 120.000 Liter Löschwasser für die Brandbekämpfung benötigt. Die St. 2305 wurde ab dem Kreisel zur BAB Anschlussstelle Alzenau-Nord in Fahrtrichtung Michelbach komplett gesperrt, in die Gegenrichtung wurde der Fahrzeugverkehr an den Einsatzfahrzeugen vorbeigeleitet. Bei den Löscharbeiten erlitten zwei Feuerwehrleute leichte Verletzungen an den Beinen und mussten vom ebenfalls anwesenden Rettungsdienst versorgt werden. Gegen 18.30 Uhr war dann auch die 4. Einsatzstelle abgelöscht und konnte an die Alzenauer Forstbetriebe übergeben werden. Der Alzenauer Kommandant Frank Ritter konnte auf insgesamt 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren Alzenau, Michelbach, Hörstein, Kälberau, Wasserlos, Großostheim, Kahl, Karlstein, Kleinostheim, Mömbris, Mainaschaff, Stockstadt, Hohl und Goldbach zurückgreifen. Insgesamt waren 30 Feuerwehrfahrzeuge in den Einsatz eingebunden. Der Rettungsdienst war mit einem Einsatzleiter und einem Rettungswagen während der Löscharbeiten vor Ort. Neben Kreisbrandinspektor Frank Wissel war auch Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer zur Unterstützung des Einsatzleiters an der Einsatzstelle. Alzenaus 1. Bürgermeister Dr. Alexander Legler verschaffte sich ebenfalls einen Überblick von den Einsatztätigkeiten und ließ es sich nicht nehmen die Einsatzkräfte bei den hochsommerlichen Temperaturen mit Kaltgetränken zu versorgen. Über die Brandentstehung der 4 Brände können wir keine Aussagen treffen.

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Auf Antrag des LFV Bayern und mit Unterstützung des Bayerischen Gemeindetages wurde die derzeit Ende 2018 auslaufende Ausnahmegenehmigung von EURO VI Fahrgestellen für die Feuerwehren nunmehr vom neuen Verkehrsministerium vermutlich letztmalig bis zum 31.12.2019 (Auftragserteilung) verlängert.

Für die dann folgende Zulassung wurde keine Frist vorgegeben.

Damit haben die Gemeinden/Feuerwehren nun vermutlich letztmalig die Gelegenheit zwischen einem EURO V und einem EURO VI Fahrgestell auszuwählen.

EURO_VI_bis_2019_Bayern.pdf

Die an unserem Atemschutzzentrum in Goldbach stehende gasbefeuerte Brandsimulationsanlage wird auf Kosten des Freistaates mit weiteren Räumen und Übungsstellen erweitert. Die Ausschreibung ist abgeschlossen, die Auftragsvergabe dafür ist bereits am Laufen.  

Es finden im August und September insgesamt vier Abschlussprüfungen zur Modularen Truppausbildung (MTA) statt.

18.08.18 im Gerätehaus Schimborn 08:30 – 12:00 Uhr

18.08.18 im Gerätehaus Schimborn 13:00 – 16:30 Uhr

08.09.18 im Gerätehaus Großostheim 08:30 – 12:00 Uhr

08.09.18 im Gerätehaus Großostheim 08:30 – 12:00 Uhr


Zur Teilnahme an den MTA Abschlussprüfungen, die zur Erreichung der Trupp-Qualifikation vorgeschrieben ist, sind folgende Teilnehmer, die das MTA Basismodul, den Ausbildungs- /Übungsdienst in der eigenen Wehr, sowie alle MTA Zusatzmodule besucht haben, zugelassen.

Siehe hierzu auch den Infobrief Ablauf MTA vom 18.12.2017.

Die Kommandanten werden gebeten, die entsprechenden Teilnehmer zur Abschlussprüfung zu entsenden.

Die Prüflinge, welche die oben stehenden Voraussetzungen erfüllen, können formlos per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für eine der vier MTA-Abschlussprüfungen angemeldet werden.

Heute Mittag gegen 12.30 Uhr brannten in Haibach rund 300 Kubikmeter Grünabfall auf dem gemeindlichen Kompostplatz. Die Feuerwehr Haibach wurde um 12.27 Uhr zu dem Brandobjekt, das in unmittelbarer Nähe des Haibacher Feuerwehrhauses liegt, alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen rund 300 Kubikmeter Grünabfall auf einer Fläche von ca. 100 Quadratmetern lichterloh in Flammen. Nach derzeitigen Erkenntnissen hatte sich der Grünabfall wohl selbst entzündet. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung für die folgenden Löscharbeiten wurden zusätzliche Tanklöschfahrzeuge aus Aschaffenburg, Bessenbach und Winzenhohl angefordert, die im Pendelverkehr Löschwasser an die Brandstelle beförderten. Der Brand wurde schließlich mit 4 C-Rohren bekämpft. Insgesamt wurden rund 35.000 Liter Löschwasser benötigt. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte vom gemeindlichen Radlader und einem benachbarten Unternehmer, der mit seinem Forstgreifer die Grünabfälle auseinanderzog. Gegen 13.30 war das Feuer gelöscht, das verbliebene Grüngut wurde anschließend nochmals intensiv bewässert um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Kommandant Michael Bauecker konnte auf insgesamt 50 Einsatzkräfte, die mit 13 Fahrzeugen an der Einsatzstelle waren zurückgreifen. Kreisbrandmeister Udo Schäffer war als Vertreter der Kreisbrandinspektion an der Einsatzstelle. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort. Der Einsatz war gegen 14.30 Uhr beendet.

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Am gestrigen Nachmittag wurden die Feuerwehren Heigenbrücken, Jakobsthal, Heinrichsthal und Waldaschaff sowie der zuständige Kreisbrandmeister Markus Rohmann zu einem Flächenbrand in der Nähe des Zeltplatzes in Heigenbrücken alarmiert. Besitzer einer benachbarten Pferdekoppel hatten den Brand frühzeitig entdeckt und über Notruf die Feuerwehr verständigt. So konnten die ersteintreffenden Feuerwehren den Brand noch in seiner Entstehung eindämmen. Der Brand wurde sogleich mit 3 C-Rohren bekämpft. Insgesamt verbrannten ca. 1500 qm Wiesenfläche. Nach rund einer Stunde war der Einsatz für die rund 25 Einsatzkräfte beendet.

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Das FR Kinderfeuerwehr hatte eine Anfrage einer Kinderfeuerwehr, ob bei einem Schwimmbadbesuch mit der Kinderfeuerwehr ein Rettungsschwimmer dabei sein muss.

Die Geschäftsstelle des LFV Bayern, Geschäftsführer Rechtsanwalt Uwe Peetz, gab dazu folgende Aussage:

  • Es ist nicht erforderlich bei einem Schwimmbadbesuch durch eine Kinderfeuerwehr ein Rettungsschwimmer mit zu nehmen

Aus seiner Sicht sollte noch folgendes beachtet werden:

  • Nur ein öffentliches Schwimmbad besuchen; diese werden durch Aufsichtskräfte wie z.B. Bademeister überwacht
  • Nicht an Baggerseen, Staugewässer, Flüsse usw. gehen
  • Schriftliche Einverständniserklärung der Eltern/Erziehungsberechtigten einholen!
  • Schriftlich bestätigen lassen, dass das Kind schwimmen kann!
  • Mehr Betreuer als gewöhnlich mitnehmen (so viel wie möglich!)
  • Evtl. Eltern/Erziehungsberechtigte mit einbeziehen
  • Alle Betreuer müssen selbst Schwimmer sein und sollten eine Ausbildung in Erster-Hilfe haben
  • Alle Betreuer sollten sich einzig und allein auf die „Beaufsichtigung“ der Kinder konzentrieren und nicht ihr eigenes Fitnessprogramm absolvieren.