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Probleme beim Alarmfax sowie Alarm-SMS Versand

Aufgrund von Systemproblemen im Leitstellensystem kommt es immer wieder bei großen Alarmierungen (wenn viele Feuerwehren gleichzeitig alarmiert werden) zu Problemen im Alarmfax und SMS-Versand. Dies war vorhin bei der Alarmierung zu dem Brand des Zuges der Fall.

Die Firma EuroFunk wurde bereitrs über das Probleme von Seiten der ILS informiert und arbeitet an einer Lösung.

Heute Vormittag gegen 11.00 Uhr sind die Bremsen eines mit Stückgut und Gefahrgut beladenen Güterzuges aus bislang unbekannter Ursache heiß gelaufen. Dies führte in der Folge zu einer starken Verrauchung am Zug. Der in Richtung Würzburg fahrende Zug wurde vom Lokführer im Bahnhof von Hösbach-Bahnhof gestoppt und zeitgleich über die Notfall-Leitstelle der Bahn AG die Integrierte Leitstelle verständigt. Aufgrund der Meldung „Brand eines mit Gefahrgut beladenen Güterzuges“ wurden daraufhin 9 Feuerwehren und zahlreiche Kräfte des Rettungsdienstes zum vermeintlichen Brandort alarmiert. Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte und ersten Erkundungen konnte dann schnell Entwarnung gegeben werden. Ursache der Rauchentwicklung waren heiß gelaufene Bremsen und dadurch in Brand geratene Kunststoffteile, die bis zum Eintreffen der Feuerwehren jedoch bereits erloschen waren. Von den Feuerwehren wurde umgehend der Brandschutz aufgebaut und sämtliche Räder von Atemschutztrupps mit Wärmebildkameras auf außergewöhnliche Erhitzung kontrolliert. Nach Rücksprache mit dem anwesenden Notfallmanager der Bahn wurde die Einsatzstelle an die Bahn übergeben. Die Einsatzleitung hatte Kreisbrandmeister Markus Rohmann. Die letzten Feuerwehrkräfte konnten gegen 12.30 Uhr die Einsatzstelle verlassen. Die Bahnstrecke in Richtung Würzburg ist aktuell noch gesperrt.

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Berlin/Mainz – Es liegt einfach nahe: Feuerwehr und Schornsteinfeger arbeiten im Brandschutz bereits eng zusammen. Künftig wollen sich beide Partner vor allem in der Nachwuchsarbeit noch mehr unterstützen. Am 16. September 2021 unterschrieben die Präsidenten des Bundesverbandes des Schornsteinfegerhandwerks und des Deutschen Feuerwehrverbandes in Mainz eine Kooperationsvereinbarung.
 
Vor der Novellierung des Schornsteinfeger-Handwerksgesetzes im Jahr 2008 war es eindeutig geregelt. Jeder Bezirksschornsteinfegermeister war zu einer Mitgliedschaft in der ortsansässigen Freiwilligen Feuerwehr verpflichtet. Dies sicherte einen engen Austausch und eine unkomplizierte Zusammenarbeit im Brandfall. Später wurde diese Vorschrift zunächst in eine Sollvorschrift geändert, bis sie mit der Teilliberalisierung des Schornsteinfegerhandwerks vollständig wegfiel. Seitdem engagieren sich viele Schornsteinfeger*innen auf freiwilliger Basis bei den Ortsfeuerwehren.
 
Mehr Schornsteinfeger*innen für die Feuerwehr
Diese Zusammenarbeit soll ausgebaut und möglichst wieder die Regel werden, meint der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks und setzt sich dafür ein, das Thema Brandschutz sowie Mithilfe bei der Brandbekämpfung schon bei jüngeren Handwerker*innen ins Bewusstsein zu rücken. Verbandspräsident Oswald Wilhelm erklärt: „Wir müssen schon in der Ausbildung ansetzen und für eine Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr werben“. Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, unterstützt das Vorhaben: „Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn wir durch diese Kooperationsvereinbarung erreichen würden, dass es wieder für alle Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger selbstverständlich ist, aktiv in ihren örtlichen Feuerwehren mitzumachen. Wir brauchen Euch und Euren Fachverstand!“.
 
Fachlicher Austausch und Hilfe bei Schornsteinbränden
Fachliche Nähe ist gegeben und ergibt sich bereits in der Ausbildung. So sind der bauliche und vorbeugende Brandschutz Teil des Ausbildungsrahmenplans und der Gesellenprüfung im Schornsteinfegerhandwerk. Jeder Schornsteinfeger und jede Schornsteinfegerin erwirbt in der Ausbildung fachliche Kenntnisse in diesem Bereich und lernt in der Praxis, wie bei einem Schornstein- bzw. Rußbrand vorzugehen ist. Diese Fähigkeit macht sie zu einem wichtigen Partner der Feuerwehr im Brandfall. Brennt Ruß im Schornstein, kontaktiert die alarmierte Feuerwehr den zuständigen Bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger. Er oder sie begutachtet den Schornstein, stellt mögliche Schäden fest und beseitigt falls erforderlich mit Spezialwerkzeug die brennenden Rußablagerungen. Löschwasser kommt in einem solchen Fall wegen der sehr hohen Temperaturen nicht in Frage, es würde umgehend verdampfen. Um ihr Fachwissen an die Feuerwehren weiterzugeben, übernehmen Schornsteinfeger*innen auch Schulungen zum Thema Schornsteinbrand.
 
Nachwuchs fördern, Ehrenamt stärken
In Deutschland sind rund 95 % der Feuerwehren ehrenamtlich organisiert. Vor allem die so genannte Tagesalarmsicherheit (die verlässliche Verfügbarkeit von Kräften tagsüber) ist im Ehrenamt teilweise problematisch, da nicht alle Kräfte für den Einsatz freigestellt werden können oder die Feuerwehrangehörigen nicht an ihrem Wohnort arbeiten. Am Nachwuchs liegt es nicht: Die Jugendfeuerwehren bzw. Kindergruppen in der Feuerwehr erfreuen sich großer Beliebtheit. Ein Bruch ist häufig erst in der Zeit des Übergangs von der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung zu verzeichnen.
 
Win-Win-Situation
Da das Schornsteinfegerhandwerk Nachwuchskräfte sucht, haben die Partnerverbände beschlossen, regional noch enger bei der Nachwuchswerbung zusammenzuarbeiten. Der Zugewinn liegt auf beiden Seiten: Jugendfeuerwehrangehörige, die vor Ort bei einem Schornsteinfegerbetrieb ausgebildet werden, bleiben den Feuerwehren erhalten, und bringen berufliches Fachwissen mit. Das Handwerk wiederum erhält teamfähige junge Menschen mit guten Kontakten zur Feuerwehr.

Es ergeht herzliche Einladung zu folgenden Vorführungen - eine Anmeldung ist hierzu nicht erforderlich:

07.10.2021 um 17.00 Uhr: Vorführung Air Core Löschroboter der Fa. Magirus am Feuerwehrgerätehaus Waldaschaff

12.10.2021 um 17.00 Uhr: Vorführung LUF 60 (Löschroboter) am Feuerwehrgerätehaus Alzenau

25.10.2021 um 17.00 Uhr: Vorführung TLF 2000 (Waldbrand-TLF) der Fa. Magirus am Feuerwehrgerätehaus Hörstein

Alle interessierten Feuerwehrführungskräfte sind hierzu eingeladen.

Beim Lehrgang Absturzsicherung vom 30.09.2021 - 02.10.2021 in Kleinostheim sind noch einige Plätze frei - Anmeldungen bitte über die Homepage des KFV.

Beim Seminar THL Block 4 (Lkw und Busunfälle) am 21.10.2021 an der Feuerwehrschule in Würzburg haben wir 2 Plätze fest gebucht. Interessenten melden sich bitte bei KBI Frank Wissel unter Tel. 0160 8341877.

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Bundestag hat in seiner Sitzung am 7.9.2021 eine Änderung des Gesetzes über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie vom 27.3.2020 (sog. Covid-19-Gesetz) beschlossen. Das Gesetz sieht nunmehr eine Anwendbarkeit der im Gesetz vorgesehenen Maßnahmen bis einschließlich 31.8.2022 vor.

Dies bedeutet im Einzelnen:

Eigentlich hätten die Sonderregeln für Vereine zum 31.12.2021 auslaufen sollen. Das heißt: Virtuelle Versammlungen wären ohne entsprechende Satzungsregelung nicht möglich mehr gewesen. Diese Möglichkeit bleibt nun bis zum 31.8.2022 erhalten – auch dann, wenn die Vereinssatzung diese Form der Mitgliederversammlung (noch) nicht vorsieht.  

Auch virtuelle Vorstandssitzungen und andere virtuelle Gremiensitzungen (Ausschuß, Verwaltungsrat, etc.) sind damit weiterhin möglich

Auch die Regelung, dass der Vorstand im Amt bleiben, bis ein neuer Vorstand gewählt worden ist, wäre ohne die jetzt beschlossene „Laufzeitverlängerung“ des Gesetzes ausgelaufen. 

Doch Achtung (!): Wörtlich heißt es im Beschluss zur Verlängerung der Corona-Sonderregelung: „Auch wenn die Erleichterungen somit noch bis einschließlich 31. August 2022 zur Verfügung stehen, sollte von diesem Instrument im Einzelfall nur dann Gebrauch gemacht werden, wenn dies unter Berücksichtigung des konkreten Pandemiegeschehens und im Hinblick auf die Teilnehmerzahl der jeweiligen Versammlung erforderlich erscheint.“

Die Verlängerung soll also keinen Freifahrtschein darstellen, sondern „bei Bedarf“ greifen.

Im Rahmen eines Festaktes hat die Freiwillige Feuerwehr Markt Schöllkrippen die bereits 2020 sowie Anfang 2021 in Dienst gestellten Fahrzeuge weihen lassen. Nachdem die Corona-Pandemie das 150jährige Jubiläumsfest sowie das traditionelle Schlachtfest nicht zuließ, wurde in einem beschränkten, den Corona-Maßnahmen entsprechendem Rahmen die Weihe durchgeführt.
Am vergangenem Sonntag fanden sich hierzu die aktiven Feuerwehrkameraden*innen der Feuerwehr Markt Schöllkrippen, die Jugendfeuerwehr Schöllkrippen, Damen und Herren des Marktgemeinderats, Bürgermeister des Marktes Schöllkrippen Marc Babo, Andrea Lindholz MdB, Staatsministerin Judith Gerlach MdL, Landrat Dr. Alexander Legler, die Bürgermeister der VG-Gemeinden, Vertreter der Kreisbrandinspektion KBI Frank Wissel, KBM Norbert Ries, KBM Georg Thoma sowie die Kommandanten des KBM-Bezirks 3/3 am Feuerwehrgerätehaus Schöllkrippen ein.
Im feierlichen Gottesdienst ging Pfarrer Dr. Christian Grebner auf die Leistungen der Feuerwehrleute auch in kritischen und lebensgefährlichen Einsätzen ein, wenn sie beispielsweise ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen oder gar opfern, um anderen Menschen zu helfen. Im Anschluss an den Gottesdienst segnete Pfarrer Grebner auch im Namen seines evangelischen Amtskollegen vor der Kirche "St. Katharina" die beiden Feuerwehrfahrzeuge.
Bürgermeister Babo sprach in seiner Rede beim folgenden Festakt am Feuerwehrgerätehaus insbesondere dem Planungsteam der Fahrzeugbeschaffung sein Lob und seinen Dank aus. Es sei eine enorme Arbeit und Leistung gewesen, die bis ins kleinste Detail reichenden Planungen durchzuführen und ein weit über 150 Seiten dickes Leistungsverzeichnis zu erstellen.
Kommandant Jörg Klingmann stellte den Einsatzwert in den Vordergrund:
Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF20) ist das Erstangriffsfahrzeug der Feuerwehr Markt Schöllkrippen und hat sowohl für die Brandbekämpfung als auch für technische Unfallrettung sowie medizinische Notfälle Spezialausrüstung verlastet. Das auf einem MAN Fahrgestell aufgebaute Fahrzeug wurde von der Firma Rosenbauer angefertigt und im April 2021 im österreichischen Werk in Leonding abgeholt. Die Gesamtkosten für das HLF 20 beliefen sich auf 420.000 Euro, abzüglich eines staatlichen Zuschusses von 125.000 Euro.
Das Einsatzspektrum des Versorgung-LKWs ist der Transport von Gerätschaften und Material größeren Umfangs sowie der Abtransport verschmutzter Gerätschaften und Materials von der Einsatzstelle. Auch während der Corona-Pandemie war das Fahrzeug für den Landkreis beim Transport von Materialen im Einsatz. Der V-LKW wurde bereits im Februar 2020 in Dienst gestellt. Dieses Fahrzeug kostete 141.000 Euro, wovon 42.000 Euro der Freistaat übernahm.
Vereinsvorstand Andreas Hausotter stellte in seiner Rede dar, dass selbst die teuersten Fahrzeuge nur so gut seien, wie das Personal, das sie bedient. In diesem Zusammenhang sei es ihm ein besonderes Privileg, das passive Mitglied Wolfgang Füllgrabe für seine Verdienste um das Feuerwehrwesen insbesondere in Schöllkrippen zum Ehrenmitglied der Feuerwehr Markt Schöllkrippen zu ernennen.
Frau Staatsministerin Judith Gerlach betonte die Bedeutung des ehrenamtlichen Feuerwehrwesens. Ohne die ehrenamtliche Tätigkeit sei die Sicherheit der Bevölkerung in gewohnter Weise nicht zu gewährleisten. Deshalb sei es wichtig, dass alle ehrenamtlich Tätigen voller Stolz über ihr Ehrenamt berichteten, um andere Menschen für ehrenamtliche Tätigkeit zu begeistern.
Die Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag, Andrea Lindholz, lobte die Ausstattung, Ausbildung und Einsatzbereitschaft aller Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg. Dies sei ganz aktuell beim Kontingenteinsatz in Ahrweiler wieder deutlich zu sehen gewesen. 
Landrat Dr. Alexander Legler verwies in seiner Rede auf die Verantwortung der Kommunalpolitiker, die Feuerwehren angemessen auszustatten, selbst wenn dies nicht immer ganz billig sei.
Kreisbrandinspektor Frank Wissel hob als abschließender Redner hervor, dass es sich bei den neuen Fahrzeugen nicht um die Spielzeuge irgendeines Vereins handele, dass diese Fahrzeuge nicht einmal der Feuerwehr gehörten, sondern dass diese Fahrzeuge Eigentum der Allgemeinheit seien. Jede und jeder seien herzlich dazu eingeladen, der gemeindeeigenen Feuerwehr beizutreten und mit diesen Fahrzeugen zu üben und zu arbeiten.
An den offiziellen Teil schloss sich das gesellige Beisammensein mit Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen an. 
Abschließend danken wir allen Gästen, die den Festakt zu einem großartigen Erlebnis haben werden lassen, insbesondere Herrn Pfarrer Dr. Christan Grebner, den Festrednern und dem Küchenteam. Ein herzliches Dankeschön auch an alle Helfer, die vor und während des Festaktes zum Gelingen beigetragen haben.  
Bilder bzw. Details zu den beiden Einsatzfahrzeugen und deren Beladung können auf der Seite der Feuerwehr Markt Schöllkrippen unter www.ff-schoellkrippen.de angeschaut werden.
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Aktuelle Zahlen per 12.09.2021 um 7.00 Uhr:

Durchgeführte Erstimpfungen im Impfzentrum und durch mobile Teams: 82.451

Durchgeführte Abschlussimpfungen (Zweitimpfungen): 80.755

Durchgeführte Auffrischungsimpfungen (Drittimpfungen): 1.189

Durchgeführte Erstimpfungen durch die Hausärzte: 63.383

Durchgeführte Abschlussimpfungen (Zweitimpfungen): 66.996

Durchgeführte Auffrischungsimpfungen (Drittimpfungen): 218

Klinikum Aschaffenburg-Alzenau/Vitalklinik Michelbach und Betriebsimpfungen:

Durchgeführte Erstimpfungen: 4.142

Durchgeführte Abschlussimpfungen (Zweitimpfungen): 2.284

Gesamt Erstimpfungen: 149.976 – Quote: 61,21 %

Gesamt Abschlussimpfungen (Zweitimpfungen): 150.035 – Quote: 61,24 %

Gesamt Auffrischungsimpfungen (Drittimpfungen): 1.407 – Quote: 0,57 %

Gesamtzahl Impfungen Stadt und Landkreis Aschaffenburg: 301.418

Münster/Berlin – Eine unabhängige Expertenkommission aus Vertreterinnen und Vertretern der zivilen Gefahrenabwehr, Wissenschaft und weiteren Fachleuten wird die Erfahrungen der rheinland-pfälzischen und nordrhein-westfälischen Starkregenkatastrophe auswerten. Das hat das Präsidium der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) beschlossen. Einen gleichlautenden Beschluss hat das Präsidium des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) gefasst. Aus den Ergebnissen sollen Lösungsvorschläge und Initiativen zur Verbesserung der Gefahrenabwehr erarbeitet werden. Erste Ergebnisse sollen noch im Herbst vorliegen.

Zehntausende staatliche und zivile Helferinnen und Helfer waren und sind seit Wochen mit der Bewältigung der Lage beschäftigt. Bereits während des laufenden Einsatzes ist Kritik laut geworden – unter anderem beim Thema Warnung oder der Einbindung ziviler Helfer. Hinzu kommen erste Lagebilder, die weitere Mängel offenbaren.

„Die Kritik kommt nicht überraschend. Die Auswertungen ähnlicher Ereignisse wiederholen sich seit Jahren und kommen jedes Mal zu ähnlichen Erkenntnissen“, sagt Dirk Aschenbrenner, Präsident der vfdb. „Die Ansätze zur Verbesserung sind zwar konsensfähig, sie werden aber dennoch zu spät, zu wenig oder gar nicht umgesetzt.“

Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) ist einer der Initiatoren der Expertenkommission. „Wir danken den Einsatzkräften, die unermüdlich weiter vor Ort sind. Viele warten darauf, welche Schlüsse gezogen und Erkenntnisse gewonnen werden“, so DFV-Präsident Karl-Heinz Banse. „Als Fachverband wollen wir uns hier fundiert zu Wort melden. Deshalb arbeiten wir mit der vfdb an der Auswertung des Einsatzes durch Experten. Wenn die faktenbasierte Auswertung da ist, wird es auch entsprechende Rückschlüsse und Forderungen geben.“

Die Expertenkommission „Starkregenkatastrophe 2021“ will problematische Abläufe und Ausstattungsdefizite ermitteln, Lösungen vorschlagen und Initiativen zur Verbesserung der Gefahrenabwehr anstoßen. Erste Ergebnisse sollen bis zum Herbst 2021 vorliegen. Eine umfangreiche Vorstellung ist für die Jahresfachtagung der vfdb im Mai 2022 in Würzburg sowie den 29. Deutschen Feuerwehrtag im Juni 2022 in Hannover geplant.

Der unabhängigen Expertenkommission gehören neben Feuerwehren, Technischem Hilfswerk, Bundeswehr, Behörden und Hilfsorganisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz und der Johanniter-Unfall-Hilfe auch Forschungseinrichtungen an. Den Vorsitz der Expertenkommission hat Branddirektor Dr. Ulrich Cimolino, Feuerwehr Düsseldorf. Cimolino hat seinerzeit das Hochwasser 2002 ausgewertet. Er verfügt zudem über eigene Einsatzerfahrungen aus mehreren Hochwasser- und Starkregenereignissen in unterschiedlichen Regionen Deutschlands. Zu den Themengebieten Einsatzleitung, Führung in Großschadenslagen sowie Wasserrettung hat er bereits mehrere anerkannte Fachbücher herausgegeben oder mit verfasst.

Die vfdb ist das Expertennetzwerk für Schutz, Rettung und Sicherheit. Der Verein fördert die wissenschaftliche, technische und organisatorische Weiterentwicklung der Gefahrenabwehr für mehr Sicherheit in den Bereichen Brandschutz, technische Hilfeleistung, Umweltschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz. Die vfdb agiert auf nationaler sowie internationaler Ebene und ist als technisch-wissenschaftliche Fachvereinigung unabhängig und neutral.

Der Deutsche Feuerwehrverband bündelt und vertritt die Interessen seiner ordentlichen Mitglieder: der 16 Landesfeuerwehrverbände und der beiden Bundesgruppen. Die Fachbereiche, zum Teil in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF) und der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb), analysieren Probleme und Ereignisse, begleiten Entwicklungen, erarbeiten fachliche Stellungnahmen und Konzepte für die Arbeit der Feuerwehren und für die Vertretung der Feuerwehrinteressen.

Hier geht es zur ersten Umfrage zu den Starkregen-Ereignissen: https://www.feuerwehrverband.de/umfrage-zu-starkregen-einsaetzen

Liebe Leserinnen und Leser,
unter dem Motto „Helfen ist Trumpf – Für dich, für mich, für alle!“ startet heute die Feuerwehraktionswoche. Bis zum 19. September führen zahlreiche Feuerwehren in ganz Bayern Einsatz- und Schauübungen durch und laden durch viele Aktionen zum Anfassen und Mitmachen ein. 
Unsere über dreihunderttausend ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer in Bayern – das ist der Spitzenplatz im bundesweiten Vergleich – wirken aktiv an der Gestaltung unserer Gesellschaft mit, machen unser Land sicherer und durch die Geselligkeit der Vereinsarbeit auch lebens- und liebenswerter. Sie sind Teil einer starken Gemeinschaft. Für viele ist ihr Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr eine große persönliche Bereicherung und ein wesentlicher Teil ihrer Freizeitgestaltung.
Um dauerhaft die Mitgliederzahlen konstant hoch zu halten und damit auch die Einsatzfähigkeit zu erhalten, ist es wichtig, dass wir immer wieder neu die Begeisterung für dieses für unser aller Sicherheit unerlässliche Ehrenamt wecken – insbesondere bei jungen Leuten. Die jährliche Aktionswoche hat sich dabei bestens bewährt. Daher leistet der Freistaat auch dieses Jahr eine erhebliche finanzielle Unterstützung und fördert die Kampagne mit 275.000 Euro.
Damit würdigen wir auch das unermüdliche Engagement und den hervorragenden Einsatz der bayerischen Feuerwehrfrauen und -männer: Sie stehen rund um die Uhr bereit, lassen im Notfall ihre eigenen Angelegenheiten liegen und stehen, und sind zur Stelle, um anderen zu helfen. Für dieses vorbildliche Engagement gilt ihnen allen unser herzlicher Dank!
Liebe Leserinnen und Leser, morgen jähren sich die in ihrer Brutalität und Menschenverachtung immer noch unfassbaren Terroranschläge vom 11. September 2001 zum zwanzigsten Mal. Knapp 3.000 Menschen fielen den Anschlägen unmittelbar zum Opfer, darunter über 400 Feuerwehrleute, Sanitäter und Polizisten.
Bis heute leiden viele der rund 100.000 Helferinnen und Helfer unter den körperlichen wie psychischen Folgen. Zahlreiche Suchtrupps und Rettungskräfte halfen in den ersten Stunden nach den Anschlägen selbstlos und oftmals praktisch ohne Schutzausrüstung. Dabei waren sie den hochgiftigen Dämpfen der brennenden Ruinen ausgesetzt. Die schrecklichen Bilder dieser Tage verfolgen viele bis heute. 
Wir möchten daher innehalten und den zahlreichen unschuldigen Opfern, aber auch und gerade der tapferen und tatkräftigen Frauen und Männer gedenken, die in der Katastrophe zur Stelle waren und halfen – ohne Rücksicht auf ihr eigenes Wohl und nur mit Blick auf ihren Nächsten.

Joachim Herrmann, MdL
Staatsminister 

Die Übertragung von Alarm-SDS auf Tetra-Control funktioniert wieder. Wir möchten aber darauf hinweisen, dass diese Art der Alarmierung nicht gesichert ist und es hier jederzeit zu Ausfällen des Systems kommen kann.

Seit dem 08.09.2021 16:26 ist die Übertragung von Alarm-SDS auf Tetra-Control gestört. Die Statusmeldungen werden übermittelt. An der Fehlersuche wird gearbeitet.

Am 30.10.2021 findet ein Türöffnungs-/Wohnungsöffnungsseminar in Johannesberg statt.

Uhrzeit: 8.30 - 17.00 Uhr

Ort: Gerätehaus Johannesberg

Kosten: 170 Euro inkl. Verpflegung

Derzeit verfügbare Plätze: 9

Anmeldungen bitte an Jochen Muckenschnabl (Kommandant der FF Johannesberg) unter Tel. 0151 44522606

Für das ADAC Fahrisicherheitstraining am 25.09.201 von 15:00 - 22:00 Uhr sind noch 4 Plätze frei, pro Feuerwehr müssen immer zwei Plätze gebucht werden.

Die Plätze können formlos per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebucht werden.

In den Abendstunden kam es am Montag (06.09.21) in der Straße Am Bachgraben in Hörstein zu einem Dachstuhlbrand.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, die um 21.40 Uhr alarmiert wurden, stand der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Flammen. Die Bewohner waren bei Brandausbruch abwesend, kamen aber noch während den Löscharbeiten nach Hause.

Über eine Drehleiter, eine Steckleiter sowie über den Treppenraum wurde ein massiver Löscheinsatz eingeleitet. Mit insgesamt drei Rohren und 10 Trupps unter schwerem Atemschutz wurde die Brandbekämpfung durchgeführt. Um alle Glutnester ablöschen zu können, musste die Dachhaut großflächig geöffnet werden.

Das Feuer war rasch unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch längere Zeit an. Die Tätigkeiten der Feuerwehr gestalteten sich aufgrund der Bausubstanz des Hauses äußerst kompliziert und langwierig. Zur Sicherheit wurden die Bewohner benachbarter Wohnhäuser vorübergehend evakuiert. Weil das Anwesen vorläufig für unbewohnbar erklärt wurde, nahmen Nachbarn die Hausbewohner bei sich auf. Nach Abschluss der Löschmaßnahmen wurde die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. 

Die Feuerwehren aus Hörstein, Wasserlos, Alzenau und Karlstein waren mit 72 Einsatzkräften und 17 Fahrzeugen unter der Leitung von Kreisbrandinspektor Frank Wissel im Einsatz. Von Seiten des Rettungsdienstes war ein Rettungswagen der BRK Rettungswache Alzenau alarmiert. Der Rettungswagen stand zur Absicherung der Einsatzkräfte bereit, musste aber nicht eingesetzt werden. Auch Alzenaus erster Bürgermeister Stephan Noll machte sich vor Ort ein Bild vom Geschehen.

Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat noch in der Nacht die Ermittlungen bezüglich der Brandursache aufgenommen.

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