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Weihnachtsgruß 2019

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Stockstadt a. Main, Lkr. Aschaffenburg. In einem Supermarkt in der Industriestraße klagten am Donnerstagmittag mehrere Besucher über Reizhusten und nahmen einen nicht definierbaren Geruch wahr. Über Notruf 112 wurde die Integrierte Leitstelle Untermain verständigt, die um 11:48 Uhr Alarm für die Feuerwehr Stockstadt und den Rettungsdienst auslöste.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurden 35 betroffene Personen vorgefunden, die das Gebäude bereits verlassen hatten. Einige Menschen klagten über Reizhusten. Daraufhin wurde vom Rettungsdienst das Stichwort MANV 10 (Massenanfall von Verletzen, 10 bis 15 Personen) ausgelöst und weitere Rettungsmittel alarmiert.

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Von Seiten der Feuerwehr gingen Trupps unter Atemschutz mit Messgeräten in den Markt vor. Nach einer gründlichen Durchsuchung und mehrfachen Messungen konnten keine auffälligen Werte ermittelt werden. Auch ein technischer Defekt an der Einrichtung konnte nicht festgestellt werden. Im weiteren Verlauf wurden alle Türen des Gebäudes geöffnet und umfassend belüftet. Eine Ursache konnte nicht ermittelt werden.

Rettungsdienst und Notärzte betreuten und sichteten die 35 betroffenen Besucher. Nachdem die anfänglichen Beschwerden (Husten) bei allen Personen abgeklungen waren, konnten alle Personen bis 13:00 Uhr die Einsatzstelle verlassen und der Markt wieder öffnen.

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Die Feuerwehr Stockstadt war mit vier Fahrzeugen, darunter ein besonderer Gerätewagen Messtechnik und 21 Einsatzkräften vor Ort. Von Seiten der Kreisbrandinspektion waren KBI Frank Wissel und KBM Udo Schäffer an der Einsatzstelle. Der Rettungsdienst war mit einem, Einsatzleiter, Organisatorischem Leiter, dem leiteten Notarzt, drei weiteren Notärzten, sechs Rettungswagen und einer Einsatzgruppe (SEG) Sicherheit und Technik aus Kahl mit insgesamt 30 Helfern im Einsatz.

Weiterhin waren die Polizei mit zwei Streifenwagen und die Lebensmittelüberwachung des Landratsamtes zugegen.

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Armin Lerch
Pressesprecher der Feuerwehr Stockstadt

Die neuen Schwellenwerte (Nettopreis) für EU-weite Ausschreibungen gelten ab dem 01.01.2020 und sind wie folgt:

Bauleistungen 5.350.000 €

Liefer-/Dienstleistungen 214.000 €

Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Kahl 42.600 € Zuwendung für den neuen Versorgungs-LKW der FF Kahl und der Gemeinde Gemeinde Geiselbach 16.300 €  Zuwendung für das neue Mehrzweckfahrzeug der FF Geiselbach ausgezahlt.  

Die Bayerische Integrationsbeauftragte Gudrun Brendel-Fischer, Bayerns Integrationsminister Joachim Herrmann und Landtagspräsidentin Ilse Aigner loben auch 2020 wieder einen gemeinsamen Integrationspreis aus.

Der Bayerische Integrationspreis steht 2020 unter dem Motto „Ehrenamt öffnet Türen – Engagement verbindet!“ Bis zum 31. Januar 2020 können sich Projekte, Initiativen und Einzelpersonen mit ausgefülltem Bewerbungsformular per Mail an
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! um den Bayerischen Integrationspreis 2020 bewerben, die gezielt Migrantinnen und Migranten auf vorbildliche Weise ins Ehrenamt einbinden.


Bitte beachten Sie hierzu die Ausschreibung anlässlich der Verleihung des Bayerischen Integrationspreises 2020 unter
http://integrationsbeauftragte.bayern.de/integrationspreis/integrationspreis-2020/ .

Aktuelle Renovierungen und Baumaßnahmen

In den Gästezimmern im Saalbau werden seit Mitte Oktober insg. 27 neue Duschen und WCs eingebaut.

Im Wintergarten wurde eine Akustikdecke angebracht und im Saalbau das Treppenhaus renoviert.

Viele zusätzliche Renovierungen und Verschönerungen sind in vollem Gange und werden bis 23.12.10 abgeschlossen sein.

Wir arbeiten auf Hochdruck, dass alles vor Weihnachten fertig wird.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an das Bayer. Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, allen voran Herrn Staatsminister Joachim Herrmann und Herrn Staatssekretär Gerhard Eck, die diese Baumaßnahmen ermöglicht haben.  

Drei neue Ehrenmitglieder ernannt

Mit dem Ehrenvorsitzenden des LFV Bayern Alfons Weinzierl, Ehren-KBR Dieter Marx und SBR a. D. Karl-Georg Kolb hat der Verein Bayer. Feuerwehrerholungsheim e. V. drei neue Ehrenmitglieder ernannt.

Zum Artikel: http://www.feuerwehrheim.de/drei_neue_em/


Themenwochen 2021

Die seit 2006 bekannten und beliebten Pauschalwochen heißen seit 2019 "Themenwochen". Die Inhalte in diesen Wochen bleiben wie gewohnt bestehen und wir arbeiten weiterhin daran, einzelne Programmpunkte zu verändern, zu verbessern und Ihren Wünschen anzupassen.

Die Themenwochen im Januar und Februar 2020 sind weitestgehend ausgebucht, deshalb darf ich schon jetzt auf die Themenwochen in 2021 hinweisen. Termine 2021:

  • Relaxwoche - 09.01.-16.01.2021
  • Bayerische Woche - 23.01.-30.01.2021
  • Winter-Wellness-Woche - 30.01.-06.02.2021
  • Salzwoche - 06.02.-13.02.2021

Einzelheiten zu den Themenwochen finden Sie auf unserer Homepage

 

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Belegung

Unsere Häuser sind ab März 2020 bis Ende Oktober 2020 ausgebucht. Freie Zimmer im Jahr 2020 gibt es momentan noch von Anfang Januar bis Ende Februar und ab dem 31.10. bis Saisonende. Letzter Anreisetermin 2020 ist der 05.12.20 (Aufenthalt bis 11.12.20).

Bei 150 Zimmern werden aber auch immer wieder Zimmer durch Stornierungen frei, die wir kurzfristig vergeben können. Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage unter der Rubrik „freie Zimmer“ oder rufen Sie uns an. 

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Viel Spaß beim Durchklicken unserer Homepage.

Ihr

Gästehaus und Restaurant St. Florian

Feuerwehrheimstraße 12-18

D-83457 Bayerisch Gmain

Telefon Geschäftsstelle:

Telefon Rezeption:

Telefon Restaurant:

Fax:

E-Mail:

Homepage:

08651-9563-0

08651-9563-26

08651-710 006

08651-9563-50

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www.feuerwehrheim.de

Am Dienstagabend (17.12.2019) wurde die Feuerwehr Stockstadt um 19:07 Uhr von der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain zu einem Brand in einem Industriegebäude in der Dr.-Patt-Straße alarmiert. Mitarbeiter hatten den Notruf 112 gewählt und von aus dem Dach schlagenden Flammen berichtet. Aufgrund dieser Meldung erfolgte mit der Alarmierung der Feuerwehr Stockstadt gleichzeitig die Alarmierung weiterer Kräfte der Werkfeuerwehr Sappi Stockstadt und der Feuerwehr Großostheim. Auch die Kreisbrandinspektion wurde hinzu gerufen, ebenso Rettungsdienst und Polizei. Das Objekt ist der Feuerwehr gut bekannt, da hier zu Ostern 2018 bereits eine benachbarte Halle abgebrannt war und für einen tagelangen Einsatz sorgte.

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte wurden Mitarbeiter angewiesen die Produktionshalle zu verlassen. Umgehend gingen Trupps unter Atemschutz in die Halle und über die Drehleiter auf das Gebäudedach vor. Der Brand konnte schnell in einem Abluftkamin einer Produktionsanlage lokalisiert werden. Mit mehreren CO2-Feuerlöschern wurden die Anlage und den Kamin abgelöscht. Diese Maßnahme zeigte umgehend Wirkung und die Flammen gingen schnell zurück. Zum Schutz der Produktionsanlagen wurde im Erstangriff auf den Einsatz von Wasser verzichtet.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde der betroffene Kamin auf dem Dach demontiert und der betroffene Brandbereich von Asche und Brandgut gereinigt. Hierzu kam eine zweite Drehleiter aus Großostheim zum Einsatz. Nach gut einer Stunde war die akute Gefahr beseitigt und die Feuerwehr konnte ihre Ausrüstung zurückbauen.

Noch am gleichen Abend konnte der Betrieb auf einer parallelen Anlage die Produktion wieder aufnehmen.

Unter Kommandant und Einsatzleiter Frank Bott kamen die Feuerwehren aus Stockstadt, Sappi Stockstadt, Großostheim und Glattbach mit 15 Fahrzeugen zum Einsatz. Weiterhin waren zahlreiche Vertreter der Kreisbrandinspektion und verschiedene Fachberater vor Ort. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen, einem Krankenwagen, einem Notarzt und einem Einsatzleiter an der Einsatzstelle. Unter den Rettungsfahrzeugen befand sich auch ein Fahrzeug der BRK Bereitschaft Stockstadt. Insgesamt waren 109 Frauen und Männer im Einsatz.

Randnotiz: Auch als Feuerwehrleute wissen wir natürlich nicht wann wir zu Einsätzen alarmiert werden. An diesem Abend hatten sich Kameraden zu einem vorweihnachtlichen Treffen zusammen gefunden. Dieses war nach genau sieben Minuten mit dem Alarm beendet. Auch hatten wir heute ein Geburtstagskind unter unseren Feuerwehrleuten. Ein Kamerad ‚feierte‘ seinen 28. Geburtstag mit einer Atemluftflasche auf dem Rücken im Angriffstrupp bei der Brandbekämpfung.

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Text: Armin Lerch - Pressesprecher der Feuerwehr Stockstadt
Fotos: Markus Fischer - Pressesprecher der Kreisbrandinspektion

Zu einem nicht alltäglichen Einsatz wurde am Samstagnachmittag die Feuerwehr Kleinostheim alarmiert - die Polizei bat um Amtshilfe.

Im Bereich der Saaläckerstraße hatte sich ein Ehepaar aus Osaka (Japan) mit ihrem Mietwagen in einem Feld festgefahren. Auf dem Weg zum Flughafen Frankfurt folgte es den Anweisungen des Navigationssystems und geriet über einen Feldweg in Richtung Bahnstrecke. Dort angekommen, versuchte es auf einem Acker zu wenden. Hierbei fuhr sich das Fahrzeug komplett fest.
Nachdem selbst der Abschleppdienst nicht weiterhelfen konnte, bat die Polizei die Feuerwehr um Mithilfe. Aber auch diese stieß an ihre Grenzen.
Somit wurde vom Einsatzleiter ein ortsansässiger Landwirt um Hilfe gebeten. Dieser unterstützte zuerst die Feuerwehr, um das Löschfahrzeug HLF 20 wieder manövrierfähig zu machen. Dann konnte der PKW aus dem Acker befreit werden. Da der PKW außer einer ordentlichen Ladung Schlamm nichts abbekommen hatte, konnte die Fahrt Richtung Frankfurt Airport fortgesetzt werden und vielleicht mit viel Glück auch noch der Flug nach Tokio pünktlich erreicht werden. Somit endete für das Paar aus Japan ein Sightseeing-Urlaub in Deutschland mit einem sicherlich nicht geplanten Highlight.

2019 12 14 Amtshilfe POL 1

2019 12 17 Amtshilfe POL 2

Folgende Ausbildungstermine stehen im Jahr 2020 für den Schaumtrainer zur Verfügung:

Do, 23.04.2020

Mi, 13.05.2020

Die, 02.06.2020

Mo, 13.07.2020

Mo, 14.09.2020

Mi, 07.10.2020

Mi, 04.11.2020

Beginn immer um 19.00 Uhr im Feuerwehrhaus der FF Mainaschaff, Robert-Koch-Str. 1, 63814 Mainaschaff

Wir haben für den Schaumtrainer neues Zubehör angeschafft - dadurch werden die Ausbildungen noch attraktiver.

Buchungen der Termine über die Internetseite des KFV.

Heute Vormittag um 10.30 Uhr, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, zu einem Brand im Hofbereich in das Gewerbegebiet am Sportplatz alarmiert. Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges stand im Hof eines Gewerbebetriebes eine mit Lithium-Ionen-Akkus unterschiedlichster Bauart gefüllte Euro-Gitterbox in Vollbrand. Glücklicherweise hatten die Mitarbeiter, noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr, die brennende Box von anderen Boxen separiert und auf eine freie Fläche geschoben. Einsatzleiter und Kommandant der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, Andreas Emge, lies sofort ein Strahlrohr unter schwerem Atemschutz, zur Brandbekämpfung und Kühlung der Akkus, vornehmen. Parallel begann ein zweiter Trupp unter Atemschutz, mit dem Ausräumen der betroffenen Box, in zwei mit Wasser gefüllte Kunststoffboxen. Somit konnte eine Rückzündung der Lithium-Ionen-Akkus, nach dem diese im Wasserbad versenkt waren, verhindert werden. In beiden Wasserbädern konnte das typische Ausgasen der thermisch aufgeheizten Akku Pakete, sehr deutlich beobachtet werden. Weitere Einsatzkräfte stellten die Wasserversorgung sicher und sperrten die Straße für die Zeit des Einsatzes. Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein war mit 23 Einsatzkräften vor Ort. Ausgerückt war ein erweiterter Löschzug mit 5 Fahrzeugen. Zur Brandursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Angaben machen. Der Einsatzleiter der Feuerwehr wurde durch den zuständigen Kreisbrandmeister Thorsten Frank unterstützt. Zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort, stand ein Rettungswagen bereit. Einsatzende war um 12.00 Uhr.

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Insgesamt 30 Feuerwehrleute haben am Samstag, 14.12.2019 ihre Zwischenprüfung bestanden und somit das MTA Basismodul erfolgreich abgeschlossen. 26 der 30 Absolventen begannen am 27.09.2019 das MTA Basismodul in Haibach. An insgesamt 8 Wochenenden bestritten sie die Ausbildung in Haibach bis zur Prüfung. Am Samstag den 14.12.2019 kamen 4 weitere Prüflinge hinzu, die so dass wir nun 30 neue Mitstreiter um die Gute Sache: „Retten, Bergen, Löschen, Schützen“ in unseren Reihen begrüßen dürfen.
Michael Bauecker, FF Haibach

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Am Sonntagabend (15.12.2019) wurden die Feuerwehr Großostheim und der zuständige Kreisbrandmeister Udo Schäffer gegen 21.15 Uhr zu einem Brand in die Großostheimer Bachstraße alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren eine starke Rauchentwicklung und Feuerschein in einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses zu erkennen. Da eine Person vermisst wurde, wurden sofort mehrere Einsatzkräfte der Feuerwehr unter Atemschutz in die betroffene Wohnung geschickt. Aus der Brandwohnung konnte eine Person mit einer Fluchthaube gerettet werden. Weiterhin konnten sich vier weitere Personen selbstständig ins Freie retten. Alle fünf Betroffenen wurden vom Rettungsdienst ambulant behandelt. Für einen Hund kam leider jede Hilfe zu spät. Das Feuer, welches auch die darüberliegende Wohnung in Mitleidenschaft gezogen hat, konnte mit mehreren C-Rohren abgelöscht werden. Die Brandwohnung ist aufgrund der Brand- und Rußschäden aktuell nicht mehr bewohnbar.

Die Feuerwehr Großostheim wurde bei den Löscharbeiten von den Feuerwehren Wenigumstadt und Stockstadt unterstützt. Der Feuerwehreinsatzleiter Dr. Thomas Domanig (Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim) konnte auf zwölf Feuerwehrfahrzeuge und rund 60 Einsatzkräfte zurückgreifen. Der Rettungsdienst war mit vier Rettungswagen, zwei Notärzten sowie einem Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort.

Über den Gesundheitszustand der Betroffenen, die Schadenshöhe und die Brandursache kann von Seiten der Feuerwehr keine Angabe gemacht werden. Die Polizei hat die Brandursachenermittlung noch in der Nacht aufgenommen.

Feuerwehr im Einsatz

112-Newsletter vom 13. Dezember 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

eine bundesweit einmalige, hochmoderne Trainings- und Ausbildungsstätte und ein Leuchtturmprojekt für den Katastrophenschutz - das ist das Bayerische Zentrum für besondere Einsatzlagen (BayZBE) im oberpfälzischen Windischeschenbach, das heute eröffnet wurde.

Ab Januar 2020 können hier die größtenteils ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und sonstiger Organisationen organisationsübergreifend unter möglichst lebensnahen Bedingungen besondere Einsatzlagen proben, beispielsweise mit Video- und Akustiktechnik. Zu den relevanten Szenarien gehören Terroranschläge und Amoklagen, aber auch Katastrophenfälle.

Der Freistaat beteiligt sich finanziell erheblich an diesem wichtigen Projekt: Für die bisherige Planung und den Umbau vorhandener Gebäude, die Investitionen in die technische Ausstattung und den Betrieb wurden bereits mehr als 5,2 Millionen Euro bewilligt. Dies entspricht der höchstmöglichen Förderquote von 90 Prozent.

Und auch der Förderung der zweiten Bauphase hat der Ministerrat bereits zugestimmt. Das bedeutet noch einmal ein Investitionsvolumen von 20 Millionen Euro für weitere Trainingsmöglichkeiten für chemische, biologische, radiologische und nukleare Lagen. Bestens angelegtes Geld für die Sicherheit der Menschen in Bayern und für eine optimale Ausbildung unserer ehrenamtlich Engagierten!

Mit besten Grüßen Ihr Joachim Herrmann, MdL Staatsminister

Ihr Gerhard Eck, MdL Staatssekretär

UNSERE THEMEN

Herrmann eröffnet Bayerisches Zentrum für besondere Einsatzlagen

Gemeinsam mit Stephanie Freifrau von Freyberg, Landesbeauftragte der Malteser im Erzbistum München und Freising, Theo Zellner, Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes sowie weiteren Spitzen der Bayerischen Hilfs- und Einsatzorganisationen hat Innenminister Joachim Herrmann das Bayerische Zentrum für besondere Einsatzlagen (BayZBE) eröffnet - eine landesweit einmalige Trainings- und Ausbildungsstätte zur Vorbereitung auf außergewöhnliche Einsatzlagen, wie etwa Terroranschläge oder Unwetterkatastrophen. "Von diesem maßgeblich vom Freistaat Bayern geförderten Leuchtturmprojekt werden vor allem ehrenamtliche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst profitieren", freute sich Herrmann. "Die verheerenden Terroranschläge der letzten Jahre haben gezeigt, dass wir uns auch in Bayern auf neue Lagen in der Gefahrenabwehr vorbereiten müssen. Das BayZBE bietet dafür als hochmodernes Trainings- und Simulationszentrum organisationsübergreifend hervorragende Möglichkeiten. Und auch für die bereits geplante Erweiterung wird die Staatsregierung wieder ganz erhebliche Fördermittel bereitstellen", so Herrmann.

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Inbetriebnahme des Digitalfunks in der U-Bahn Nürnberg-Fürth

Ein bundesweit einheitliches und krisensicheres Funknetz für alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Deutschland ist der leitende Gedanke des Digitalfunks BOS. Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck hat am Nürnberger U-Bahnhof Herrnhütte gemeinsam mit Vertretern der Städte Nürnberg und Fürth, des Polizeipräsidiums Mittelfranken, der Berufsfeuerwehr und der VAG Nürnberg den Funkbetrieb im U-Bahnnetz Nürnberg-Fürth von analog auf digital umgeschaltet. "Die Umstellung auf den modernen Digitalfunk in allen U‑Bahn-Anlagen ist ein Meilenstein für die Sicherheit einer der wichtigsten Lebensadern hier in der Metropolregion", sagte Eck bei der Inbetriebnahme. Vor allem in Krisen- und Katastrophenlagen muss die Kommunikation der Feuerwehren, der Rettungsdienste und der Polizei mit den Leitstellen gewährleistet bleiben. "Das moderne Digitalfunknetz steht den Einsatzkräften in der U-Bahn Nürnberg-Fürth nun auf 37 Kilometern Streckenlänge zur Verfügung", freute sich Eck.

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Anbei die Termine für die Ausbildungen im Jahr 2020 im Brandübungscontainer in Stockstadt - Beginn um 18.30 Uhr.

Die Termine werden die nächsten Tage von der FF Stockstadt frei geschaltet können dann gebucht werden. Bitte nutzt diese besondere Art der Ausbildung, die wir im Landkreis für unsere Feuerwehren anbieten:

Freitag, 27.03.2020 - Durchgang Grundkurs

Montag, 20.04.2020 - Durchgang Grundkurs

Montag, 04.05.2020 - Durchgang Grundkurs

Freitag, 15.05.2020 - Durchgang für alle Feuerwehren

Montag, 25.05.2020 - Durchgang für alle Feuerwehren

Freitag, 19.06.2020 - Durchgang für alle Feuerwehren

Montag, 29.06.2020 - Durchgang für alle Feuerwehren

Freitag, 10.07.2020 - Durchgang Grundkurs

Montag, 20.07.2020 - Durchgang Grundkurs

Freitag, 11.09.2020 - Durchgang für alle Feuerwehren

Montag, 21.09.2020 - Durchgang für alle Feuerwehren

Freitag, 09.10.2019 - Durchgang Grundkurs

Montag, 19.10.2020 - Durchgang Grundkurs

Montag, 09.11.2020 - Durchgang Grundkurs

Erklärung der Vertreter im DFV-Präsidialrat der Landesfeuerwehrverbände Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein, Thüringen sowie des Landesbereich FF Hamburg.  

Auf der Sitzung des Präsidialrates des Deutschen Feuerwehrverbandes am Freitag, den 06.12.2019 in Braunschweig mit den Vertretern aller Landesfeuerwehrverbände und dem Vertreter des Verbandes der Feuerwehren Nordrhein-Westfalen wurde einstimmig, auf Vorschlag des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes Hartmut Ziebs, beschlossen:  

1. Am 04.04.2020 in Erfurt eine ordentliche Delegiertenversammlung des DFV durchzuführen
2. In dieser Delegiertenversammlung wird das Amt des Präsidenten neu gewählt. DFV-Präsident Hartmut Ziebs erklärte, dafür nicht mehr zu kandidieren. 
3. In dieser Delegiertenversammlung stellen sich die Vizepräsidenten nach einem mehrheitlichen Vertrauensbeschluss im Präsidialrat gleichwohl einer Bestätigung für die jeweils restliche Amtszeit.   

Präsident Hartmut Ziebs und die Mitglieder des Präsidialrates haben einstimmig vereinbart, Diskussionen in den zuständigen Gremien zu führen und keine mediale Debatte zum Schaden der Deutschen Feuerwehren zu führen.   

In der Sitzung des Präsidialrates wurde eine gemeinsame Erklärung abgestimmt. Diese gemeinsame Erklärung des Präsidialrates wurde sofort veröffentlicht. Es hat ein Pressegespräch mit Jan-Erik Hegemann, Chefredakteur des Feuerwehr-Magazin, stattgefunden.  Auf Nachfrage von Herrn Hegemann erklärte Präsident Ziebs die Neuwahl des Präsidenten am 04.04.20 als seinen eigenen Vorschlag.  

Dies wäre ein wichtiger und kameradschaftlicher Weg für die Zukunft der Deutschen Feuerwehren.  

Dass unmittelbar im Anschluss der Vorsitzende des VdF NRW Dr. jur. Jan Volker Heinisch diese einstimmigen Beschlüsse und Vereinbarungen öffentlich und in den sozialen Netzwerken in Frage stellt, enttäuscht uns maßlos! Dieses Verhalten ist von einem führenden Feuerwehrvertreter nicht zu akzeptieren.   

Ausdrücklich möchten wir betonen, dass sein Vertreter Bernd Schneider, diese Beschlüsse vom 6.12.2019 mit dem  Präsidialrat maßgeblich mit erarbeitet hat. Wir sind sehr verwundert über die erneuten Stellungnahmen von Dr. jur. Jan Volker Heinisch, zumal er seit seinem Amtsantritt beim VdF NRW im Jahr 2010 an keiner Sitzung des DFV-Präsidialrates teilgenommen hat.   

Wir sehen in den öffentlichen Äußerungen ein bewusstes Handeln gegen den Präsidialrat und den Deutschen Feuerwehrverband. Davon distanzieren wir uns deutlich.  

Unser Engagement gilt nun, in der ohnehin schon schwierigen Situation, dem gemeinsamen kameradschaftlichen Weg für die Zukunft der Deutschen Feuerwehren. Wir setzen auf das in den Feuerwehren gelebte Miteinander.

Am Mittwochvormittag (11.12.2019) wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein gegen 10:30 Uhr zu einem Zimmerbrand nach Karlstein-Großwelzheim alarmiert. Anwohner machten sich an der Straße bemerkbar und so auf die Brandwohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses aufmerksam. Nach dem gewaltsamen öffnen der Wohnungstür wurde das Feuer rasch gelöscht. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand.

Nach Eintreffen der Einsatzkräfte gingen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz in die komplett verqualmte Brandwohnung vor. Mittels Wärmebildkameras suchten sie, die zum Zeitpunkt des Brandes, menschenleere Wohnung ab. Der Brandherd wurde so schnell gefunden und abgelöscht. Das Treppenhaus blieb, durch das Setzen eines Rauchvorhangs, an der aufgebrochenen Wohnungstür und dem Betrieb eines Lüfters, rauchfrei. Wenngleich die Bewohner der darüberliegenden Mietparteien bereits ihre Wohnungen verlassen hatten. Abschließend belüftete ein dritter Trupp unter Atemschutz die Wohnung. Ein Trupp kontrollierte die restlichen Wohneinheiten auf Rauchfreiheit. Kommandant Andreas Emge konnte auf 16 Einsatzkräfte und vier Fahrzeuge der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, sowie sieben Feuerwehrleute und ein Fahrzeug der Feuerwehr Kahl zurückgreifen. Unterstützt wurde er durch Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Zur Absicherung der Feuerwehrdienstleistenden war ein Rettungswagen vor Ort. Gegen 13:30 Uhr konnten alle die Einsatzstelle in der Bayernstraße verlassen.

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Zur Brandursache, sowie zur Höhe des entstandenen Schadens, kann von Seiten der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.

gez. Tim Dedio
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion

Bild: FF Karlstein