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Würzburg (ruf) – Rund 21.000 Einsätze (genau: 20.991) waren im Jahr 2021 von den 944 freiwilligen Feuerwehren, den 33 Betriebs- und Werkfeuerwehren sowie der Berufsfeuerwehr Würzburg in Unterfranken zu leisten.

Insgesamt mussten die Feuerwehren zu 2.117 Bränden ausrücken.

Im Rahmen der Technischen Hilfeleistung (THL) wurden die unterfränkischen Feuerwehren im Jahr 2021 13.567 mal zur Hilfe gerufen. Zum Einsatzspektrum in der Technischen Hilfeleistung zählt die Alarmierung zu 1.494 Verkehrsunfällen, 2.049 Ölspuren oder 1.101 Wohnungsöffnungen bei akuter Gefahr. Auch das Wetter nahm im vergangenen Jahr wieder Einfluss auf die Feuerwehren. So mussten die Einsatzkräfte 670 Sturmschäden und 711 Unwetterschäden (z.B. vollgelaufene Keller, Überflutung) beseitigen. Über das Jahr verteilt fielen 692 Hochwassereinsätze an und die Feuerwehren mussten bei 438 Wasserschäden Hilfe leisten. Den größten Teil der Technischen Hilfeleistungen bilden inzwischen First-Responder-Einsätze, zu denen die Feuerwehren im Berichtsjahr 2.600 mal alarmiert wurden. Hierbei konnten durch die Hilfe vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes 1.834 Personen gerettet werden. Für 123 Personen kam trotz des schnellen Eingreifens leider jede Hilfe zu spät.

Gefahren durch ABC-Gefahrstoffe wurden 452 mal bekämpft. Den Schwerpunkt bildete mit 173 Einsätzen das Aufnehmen von auslaufendem Kraftstoff aus Fahrzeugen, gefolgt von 102 Alarmierungen zu Gasgeruch.

Sicherheitswachen – zum Beispiel bei öffentlichen Veranstaltungen – mussten 347 mal geleistet werden. Hinzu kommen 1.887 sonstige Tätigkeiten.

In 2.621 Fällen rückten die unterfränkischen Feuerwehren zu Einsätzen aus, die sich vor Ort glücklicherweise als Fehlalarm herausstellten. 1.819 Alarmierungen – dies entspricht 69% der Gesamtsumme – wurden durch die automatische Auslösung von Brandmeldeanlagen oder sonstigen Gefahrenmeldeanlagen veranlasst. Diese hohe Zahl an Fehlalarmen belastet die Feuerwehren in der Praxis erheblich.

Durch die Einsätze der Feuerwehren bei Bränden, THL-Einsätzen (ohne First-Responder) und Einsätzen mit ABC-Gefahrstoffen wurden 995 Personen gerettet. Allerdings sind auch 162 Personen bei den Ereignissen ums Leben gekommen und konnten von den Einsatzkräften nur noch tot geborgen werden. Zudem wurden bei den Einsätzen 97 Feuerwehrdienstleistende verletzt.

Bei den Freiwilligen Feuerwehren in Unterfranken waren insgesamt 36.901 aktive Mitglieder ehrenamtlich in den Feuerwehren engagiert. Sie leisteten im Jahr 2021 rund 196.000 ehrenamtliche Einsatzstunden (genau: 195.795). Der Frauenanteil lag bei rund 11% mit 4.135 weiblichen Mitgliedern. Die Ausbildung zum Atemschutzträger ist wichtig, jedoch nicht selbstverständlich. Insgesamt waren in Unterfranken im Jahr 2021 9.735 Atemschutzträger gemeldet, wovon 8.885 auf die Freiwilligen Feuerwehren entfallen.

Die Jugend- und Kinderarbeit spielt auch bei den unterfränkischen Feuerwehren eine wichtige Rolle. Sie ist ein bedeutender Teil der Nachwuchsgewinnung für die Wehren. So waren in 688 Jugendgruppen insgesamt 5.932 Jugendliche aktiv. Erfreulich ist, dass der Anteil der weiblichen Jugendfeuerwehrmitglieder mit 1.700 Anwärterinnen immerhin bei ca. 29 % liegt.

Bei den 209 Kinderfeuerwehren waren insgesamt 2.874 Kinder (davon 1.057 Mädchen) aktiv.

„Alle diese Zahlen verdeutlichen, dass unsere Feuerwehrangehörigen mit großem Mut und oft unter Einsatz ihres Lebens ihren selbstlosen Dienst an unserer Gemeinschaft leisten. Dafür gebührt ihnen unser aller Dank“, kommentierte Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann die aktuelle Feuerwehrstatistik. Besonders bedanken möchte ich mich in diesem zweiten Corona-Jahr 2021 bei allen Feuerwehrdienstleistenden für die Mitarbeit in Krisenstäben und für die Sicherstellung von Brandschutz und Technischer Hilfeleistung auch in diesen schwierigen Zeiten unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen.“

Der Regierungspräsident zeigte sich erfreut, dass sich nach dem pandemiebedingt deutlich reduzierten Übungs- und Ausbildungsbetrieb bei den Feuerwehren dieser wieder weitgehend unter Normalbedingungen stattfinden kann. „Denn nur durch regelmäßige Übungen und stetige Aus- und Fortbildung lässt sich das hohe fachliche Niveau der unterfränkischen Feuerwehren aufrechterhalten und in Not geratenen Bürgerinnen und Bürgern schnell und kompetent geholfen werden.“

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Informationen des DEUTSCHEN FEUERWEHRVERBANDES

Pressemitteilung Nr. 33/2022 vom 12. Mai 2022

Keine Sonntagsreden, sondern Unterstützung für Zivil- und Katastrophenschutz!

DFV-Präsident Karl-Heinz Banse bei Leitmesse RETTmobil International in Fulda

Berlin/Fulda – „Wir müssen sehen, dass die Sonntagsreden der Politik bei der Unterstützung des Zivil- und Katastrophenschutzes dann montags auch umgesetzt werden!“, sagte Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), anlässlich der Eröffnung der RETTmobil International im Messezentrum Fulda. Banse ging damit auf die zentrale Botschaft von Christian Reuter, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes und Schirmherr der Messe, ein. Reuter forderte den Bund auf, zukünftig mindestens zwei Milliarden Euro für den Zivil- und Katastrophenschutz bereitzustellen.

DFV-Präsident Karl-Heinz Banse freute sich darüber, nach der pandemiebedingten Pause endlich wieder den persönlichen Austausch auf der Messe „in der Mitte Deutschlands“ nutzen zu können. Er dankte Manfred Hommel, Geschäftsführer der Fuldaer Messegesellschaft, für sein persönliches Engagement zum Weiterbestehen der etablierten Fachveranstaltung. Banse warb in seinem Grußwort auch für den fachlichen Austausch beim 29. Deutschen Feuerwehrtag vom 20. bis 25. Juni in Hannover. Ebenso stellte der DFV-Präsident die Fachmesse „FIREmobil“ in Aussicht, die für Oktober 2023 auf einem ehemaligen Militärflugplatz im brandenburgischen Welzow geplant ist. Die Grundidee hierzu geht auch auf Manfred Hommel zurück. „Wir werden dort zeigen, was wir können und wie die Dinge funktionieren“, sagte Banse und nannte unter anderem die Brandbekämpfung aus der Luft und den Einsatz von Drohnen als Beispiele.

„Die RETTmobil ist uns eine Herzensangelegenheit“, versicherte Dr. Heiko Wingenfeld, Oberbürgermeister der Stadt Fulda den Besuchern der Eröffnungsveranstaltung. Er teilte mit, dass die RETTmobil International mindestens bis 2030 in Fulda stattfinden wird. Zudem gibt es eine Verlängerungsoption. Diese Entscheidung bewertete auch DFV-Präsident Banse als sehr positiv für alle Beteiligten. Sowohl bei der Rede von Manfred Hommel als auch beim Grußwort des Oberbürgermeisters wurde deutlich, wie eng die Fachausstellung auch mit dem Deutschen Feuerwehrverband verbunden ist. Fulda ist zudem Standort des Deutschen Feuerwehr-Museums.

Spende für Feuerwehrhilfe Ukraine des DFV

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung übergab die Interessengemeinschaft der Hersteller von Kranken- und Rettungsfahrzeugen e.V. (IKR) als ideeller Träger der RETTmobil International eine Spende in Höhe von 6.000 Euro an die „Feuerwehrhilfe Ukraine“ des Deutschen Feuerwehrverbandes.

Einen besonderen Appell richtete Prof. Dr. Peter Sefrin, Wissenschaftlicher Leiter der Ausstellung, an die Gesellschaft. „Die Bevölkerung darf den Rettungsdienst nicht ausnutzen“, so Sefrin. Damit ging Sefrin auf die unzähligen Notrufe ein, die ohne eine Notlage abgesetzt würden und den Rettungsdienst unnötig belasten. Er forderte hier zu gemeinsamen Anstrengungen auf, die zielorientiert einzuwirken.

Diesmal stellen insgesamt 427 Austeller aus 25 Nationen ihre Produkte auf der RETTmobil aus. Der Deutsche Feuerwehrverband ist mit seinem Projekt „Faktor 112“ und dem Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes noch bis zum morgigen Freitag in Halle F, Stand 1205 präsent. Zentrales Thema ist „Gewalt gegen Einsatzkräfte“. „Faktor 112“ ist ein Projekt im Rahmen des Programms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ (ZdT) des Bundesinnenministeriums. Parallel findet das Symposium der DFV-Stiftung „Hilfe für Helfer“ in Fulda statt.

Die nächste RETTmobil findet vom 10. bis 12. Mai 2023 statt. Schirmherr ist dann DFV-Präsident Karl-Heinz Banse.

 

Pressekontakt: Silvia Oestreicher, Telefon (030) 28 88 48 8-23, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,
Twitter @FeuerwehrDFV, www.facebook.com/112willkommen
Alle DFV-Presseinformationen finden Sie unter www.feuerwehrverband.de/aktuelles.

Impressum: Deutscher Feuerwehrverband e.V. – Reinhardtstraße 25 – 10117 Berlin

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@ Jugendwarte:

Anbei die Einladung des Kreisjugendrings zum Outdoor-Erlebnisag im Kletterwald Heigenbrücken am 04.06.22.

Nutzt dieses tolle Angebot und meldet euch an! Ich werde auch an dem Tag dabei sein.

Gebt mir eine kurze Rückmeldung wer wann da ist, danke!

 

Mit freundlichen Grüßen

Eva Freudenberg
Kreisbrandmeisterin & Kreisjugendwartin
Landratsamt Aschaffenburg - Kreisbrandinspektion

Kurze Info zur aktuellen Lage:

Die Notunterkunft in der Welzbachhalle in Großostheim ist aktuell nicht belegt - hier wird sich in den nächsten 2 Wochen entscheiden, ob diese Notunterkunft weiterhin benötigt wird.

Die Waldschule in Karlstein ist mit ca. 70 Personen belegt - 30 Flüchtlinge werden am Donnerstag und Freitag in private Wohnungen verlegt.

Wir unterstützen hier wieder mit 6 MZF/MTW und einem Versorgungs-Lkw. KBM Martin Bahmer spricht die Feuerwehren hierzu direkt an.

Die Lage ist aktuell statisch - es kommen zur Zeit kaum noch Flüchtlinge in den Landkreis Aschaffenburg.

Herzlichen Dank an alle Feuerwehren, die hier schnell und unbürokratisch unterstützen.

KBR Frank Wissel

Der Corona-Katastrophenfall, der um die Ukraine-Flüchtlingskrise erweitert wurde, wird mit dem Ablauf des morgigen 11.05.2022 aufgehoben.

Wir haben kurzfristig folgenden freien Lehrgangsplatz erhalten:

Lehrgang: Gruppenführer

Zeitraum: 18.07. - 22.07.2022

Ort: SFS Würzburg

Interessierte melden sich bitte bei KBI Thilo Happ unter der 0170-2421120 oder per Email unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Es gibt noch vereinzelt freie Plätze bei den Seminaren "Halligan Tool" am 15. und 16.07.2022 im Feuerwehrgerätehaus Sailauf. 

Die Plätze können regulär gebucht werden. 

Am Samstagabend, 07.05.2022, wurde die Feuerwehr Stockstadt um 17:44 Uhr zu einem Brand in die Rue de Normandie alarmiert. Nachbarn hatten Brandrauch aus einem Zimmer im ersten Stockwerk austreten sehen und umgehend über Notruf 112 die Feuerwehr verständigt. Nur Momente später traf der Hausbesitzer an der Brandstelle ein und konnte der Feuerwehr die Eingangstüre öffnen.

Vom ersteintreffenden Löschfahrzeug ging umgehend ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. In nur wenigen Minuten gelang es das Feuer unter Kontrolle zu bekommen und abzulöschen. Im weiteren Verlauf wurde von der Feuerwehr geprüft, ob der Brand bereits in die Isolierung der Dachkonstruktion eindringen konnte. Doch glücklicherweise hatten die Nachbarn rechtzeitig über Notruf 112 die Feuerwehr verständigt und so konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Dach gerade noch verhindert werden. Der Hausbesitzer wurde vom Rettungsdienst vor Ort untersucht, blieb jedoch unverletzt.

Nach ausgiebiger Belüftung des Hauses wurde das betroffene Fenster von der Feuerwehr durch eine Holzplatte notdürftig verschlossen. Aufgrund der Brand- und Rauchschäden kann das Haus im Moment nicht bewohnt werden. Bürgermeister Rafael Herbrik organisierte eine Notunterbringung der betroffenen Familie.

Die Feuerwehr Stockstadt war unter Kommandant Frank Bott mit sechs Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften vor Ort. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann informierte sich vor Ort über das Einsatzgeschehen.

Text von Armin Lerch, Pressesprecher Feuerwehr Stockstadt

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Am Samstag, 07.05.2022, trafen sich 130 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden zum jährlich stattfindenden medizinischen Fortbildungstag in der Grund- und Hauptschule in Laufach.

Nachdem im Jahr 2020 die Fortbildung aufgrund der Corona-Pandemie ausgefallen war und im Jahr 2021 diese Fortbildung nur als Online-Fortbildung durchgeführt werden konnte, tat es sehr gut, viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diesem Jahr wieder persönlich begrüßen zu dürfen.

Kreisbrandmeister Tobias Brinkmann konnte jeweils um 9:00 Uhr und um 13:00 Uhr in zwei Gruppen aufgeteilt, die jeweiligen Teilnehmer, die Dozenten des ProMedic Bildungszentrum aus Karlsruhe - stellvertretend für die Referenten Sarah Bischoff - sowie Kreisbrandinspektor Otto Hofmann begrüßen. Der stellvertretende Kommandant der Feuerwehr Laufach und Kreisbrandmeister Marco Laske begrüßte ebenfalls die Teilnehmer und ging noch auf ein paar organisatorische Dinge vor Ort ein.

Schwerpunkt der diesjährigen Ausbildung war das Reanimationstraining. Angefangen wurde mit den Basics einer hochqualitativen Reanimation ohne Hilfsmittel. Im weiteren Verlauf wurde der Einsatz des AED sowie des Larynx-Tubus im Rahmen der Reanimation zertifiziert sowie rezertifiziert.

Ein herzliches Dankeschön an das ProMedic Bildungszentrum mit seinen zehn Fachausbildern.

Vielen Dank…

  • der Gemeinde Laufach, Herrn Bürgermeister Friedrich Fleckenstein, für die Zurverfügungstellung der Grund- und Hauptschule
  • dem Hausmeister Björn Franz und Team für die tatkräftige Unterstützung vor und nach der Veranstaltung
  • der Feuerwehr Gemeinde Laufach
  • allen Teilnehmern, die sich an diesem Tag im Medizinischen fort- und weitergebildet haben – für sich selbst und für die Bevölkerung

 

Tobias Brinkmann
Kreisbrandmeister Fachbereich PSNV und First Responder

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Am Samstag, den 07.05.2022 führte das Fachreferat Technik mit Unterstützung von Andreas Baumann (Feuerwehr Gemeinde Karlstein) die Bootsprüfung gemäß bayrischer Schifffahrtsordnung bei allen insgesamt 16 Rettungsbooten (RTB1 & RTB2) und Mehrzweckbooten (MZB) des Landkreises Aschaffenburg an der NATO Rampe in Karlstein durch. Diese Prüfung ist für alle Feuerwehrboote im Turnus von fünf Jahren Pflicht.

Neben den technischen Daten wurden der Transportanhänger, die Bootshülle/Bootskörper, die elektrische Anlage, der Motor/Antrieb, die Beladung, sowie relevante Umweltaspekte (Kraftstoffanlage, Öl, etc.) geprüft. Anschließend wurde eine Fahrprobe inkl. Schallpegelmessung auf dem Wasser durchgeführt.

Vielen Dank an die beteiligten Feuerwehren für die Unterstützung.

Jörg Klingmann
Kreisbrandmeister Fachbereich Technik

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Am gestrigen Mittwoch, den 04.05.2022, fand in Haibach die diesjährige Ausbildung für unsere Messtrupps statt. Nach drei Jahren Pause konnte diese Veranstaltung endlich wieder in Präsenz angeboten werden und so fanden sich 42 Teilnehmer aus allen Messtrupp-Feuerwehren des Landkreises im Gerätehaus Haibach zur Ausbildung ein.

Zu Beginn wurde in einem kurzen theoretischen Teil über die Grundlagen des Messzuges und des Messzugeinsatzes gesprochen sowie die Handhabung und das richtige Ablesen von Prüfröhrchen zum Messen von gefährlichen Gasen erläutert. Danach konnten die Teilnehmer an vier Stationen das Messen ausprobieren. An drei dieser Stationen konnte mit Prüfröhrchen versucht werden, toxische Brandgase (z.B. Kohlenmonoxid), toxische anorganische Gase (z.B. Chlor) oder ausgasende Lösungsmittel (z.B. Aceton) nachzuweisen. An einer vierten Station konnten auch Ex-Warngeräte einmal in der Praxis angewendet werden. Zusätzlich wurde noch eine fünfte theoretische Station angeboten, bei der die Benutzung des Messcodes und der Umgang mit topografischen Karten beübt wurde.

Wir bedanken uns für die zahlreiche Teilnahme an dieser Veranstaltung und freuen uns darauf, einige von euch bei der Messzugübung am 19.05.2022 wiederzusehen.

Außerdem bedanken wir uns bei der Feuerwehr Haibach für das zur Verfügung stellen der Räumlichkeiten und der Unterstützung.

Christoph Ostheimer
Kreisbrandmeister ABC-Gefahren


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Am 02. März wurde durch über 50 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden die Waldschule in Karlstein zur ersten Notunterkunft im Landkreis Aschaffenburg vorbereitet. Es wurden in mehreren ehemaligen Klassenzimmern sogenannte Disc-O-Betten aufgebaut und mit Bauzäunen mit Sichtschutz entsprechende Raumtrenner eingerichtet, um eine gewissen Privatsphäre zur ermöglichen.

In den nachfolgenden Tagen wurden durch die Feuerwehren Kühlschränke, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Getränke, EDV-Technik, Müllcontainer, Rauchmelder usw. noch ergänzt.

Am 09. März kamen die ersten ukrainischen Flüchtlinge im Landkreis Aschaffenburg an. Diese wurden an der Waldschule herzlich empfangen. Nach Corona Testungen und medizinischer Sichtung konnten sich die Ankömmlinge erstmal von den Strapazen der Flucht erholen.

Gleichzeitig wurde in Großostheim in der Welzbachhalle die zweite Notunterkunft im Landkreis errichtet. Mehr als 60 Helfer errichteten in der Dreifach-Sporthalle mit Bauzäunen 40 kleine Parzellen für jeweils 4-6 Personen. Auch kleine Kinderbettchen wurden bereitgestellt.

Am 10. März wurde der bestehende Katastrophenfall in Bayern (Pandemie) wg. der Ukraine-Krise erweitert. Somit bestand erstmals in der Geschichte ein Katastrophenfall wegen zwei unterschiedlicher Lagen zur gleichen Zeit.

Am 11. März konnten die ersten Flüchtlinge aus der Notunterkunft Karlstein in private Unterkünfte abverlegt werden. Der Transport wurde durch mehrere Mehrzweckfahrzeuge der Feuerwehren (Zug Personentransport) durchgeführt. Die privaten Unterkünfte wurden durch das Landratsamt vermittelt.

Am Wochenende 11. – 13.03.2022 kamen mit Busen zahlreiche neue Flüchtlinge in Karlstein und Großostheim an. Somit waren erstmals beide Notunterkünfte sehr gut belegt.

Bis heute kamen immer wieder neue Flüchtlinge im Landkreis Aschaffenburg an und wurden innerhalb weniger Tagen durch das Landratsamt an private Unterkünfte vermittelt. Hierfür haben mittlerweile fast alle Feuerwehren mit ihren Mehrzweckfahrzeugen bzw. Mannschaftstransportwagen, einige sogar mehrfach, bei über 115 Transportfahrten unterstützt.

In der Woche vor Ostern, konnten alle Bewohner aus der Notunterkunft in Großostheim abverlegt werden. Da der Zustrom deutlich nachgelassen hatte, wurde beschlossen diese Unterkunft bis auf weiteres auf Stand-By herunterzufahren und zunächst alle weiteren Ankömmlinge in Karlstein unterzubringen.

Nach Ostern wurde begonnen die Disc-O-Betten und Feldbetten in den Notunterkünften durch „richtige“ Stockbetten mit Matratzen zu tauschen. Hierfür bauten in beiden Notunterkünften jeweils über 40 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden an mehreren Abenden die Notbetten ab, verpackten diese wieder in Gitterboxen und bauten die neuen Betten auf.

Am 23. und 26. April wurde in Kahl ein Waisenhaus für insgesamt 21 Waisenkinder und 10 Betreuer eingerichtet. Hierbei unterstützte die örtliche Wehr bei der Vorbereitung - mehrere Möbelstücke, darunter Betten, Tische und Regale, die zuvor gespendet oder durch das Landratsamt beschafft wurden, aufzubauen und das Objekt einzurichten.

Am 30. April konnten die Geflüchteten in Empfang genommen werden. Auch hierbei unterstützten mehrere Feuerwehren beim Transport.

Über 500 ukrainische Flüchtlinge wurden bereits seit Beginn der Krise in einer der beiden Notunterkünfte aufgenommen und konnten anschließend zeitnah an private Unterkünfte vermittelt werden. Aktuell befinden sich ca. 90 Personen in der Notunterkunft Karlstein.

Bis heute wurden bei der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain auf diesen Einsatz mehr als 250 Einsatzmittel disponiert.

Wir danken allen Feuerwehren für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre Unterstützung bei den anfallenden Aufgaben.

In diesem Zusammenhang möchten wir uns auch bei allen beteiligten Organisationen, den Mitarbeitern der Gemeinden – vor allem von Karlstein und Großostheim für die Unterstützung und Bereitstellung der Notunterkünfte - dem Landratsamt und natürlich auch den freiwilligen Helfern für die reibungslose Zusammenarbeit bedanken.

Nur gemeinsam ist eine solche Krise zu bewältigen!

Fotos: Feuerwehren Lkr. Aschaffenburg / Kreisbrandinspektion

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