Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die Nutzung der Webseite akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies, weitere Informationen zur Datenschutzerklärung finden Sie unter der Schaltfläche "Datenschutz"

Die Regierung von Unterfranken erteilt der Gemeinde Johannesberg die Zustimmung zur vorzeitigen Beschaffung von einem Schneidgerät und Rettungszylindern zum Austausch an einem vorhandenen hydraulischen Rettungssatz der FF Johannesberg. Die spätere Förderung in Höhe von 30 % erfolgt aus dem Sonderförderprogramm für hydraulische Rettungsgeräte.

Löschanlagen und Sprinkleranlagen finden bei größeren Bauten (Industriebauten, Produktionshallen, Lagerhallen, großen Büros, Krankenhäusern, Seniorenheimen, Tiefgaragen usw.) eine immer größere Verbreitung. Solche Löschanlagen sind auch in vielen Kommunen in unserem Landkreis in diversen Gebäuden eingebaut.

Wir möchten daher zu dem Thema eine Schulungsveranstaltung anbieten:

"Grundlagen von Löschanlagen/Sprinkleranlagen, aktuelle Trends in der Löschtechnik bei Löschanlagen, Anwendungsgrenzen von Löschanlagen und Einsatz der Feuerwehr bei Gebäuden im Löschanlagen"

Termin: Samstag, 20. Januar 2018 von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr (Kaffeepause von ca. 20 Minuten)

 Ort: Schulungsraum des Gerätehauses in Dammbach, Wintersbacher Str. 141

 Referent: Jörg Wilms-Vahrenhorst, Technischer Fachreferent Sprinkler beim Bundesverband Technischer Brandschutz

 Diese Einladung geht an die Führungskräfte unserer Feuerwehren (Gruppenführer, Zugführer und Kreisbrandinspektion)

 Um besser vorplanen zu können, bitten wir um eine kurze Anmeldung mit Teilnehmerzahl per Email an KBI Frank Wissel Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 Die Schulung ist selbstverständlich kostenfrei.

 Vielen Dank im voraus für Euer Kommen.

Die Regierung von Unterfranken verwendet ab sofort ein neues Lehrgangsprogramm. Die von uns gemeldetenTeilnehmer erhalten per E-Mail einen Link geschickt, der bestätigt werden muss. Nach der Bestätigung wird automatisch die Einladung versandt. Aus diesem Grund benötige ich zwingend von jedem gemeldeten Lehrgangsteilnehmer eine persönliche E-Mail-Adresse! Eine Funktionsadresse ist nicht möglich! Ich bitte alle Kommandanten und/oder Lehrgangsteilnehmer mir auch für bereits übersandte Lehrgangsanmeldungen kurzfristig die E-Mail-Adresse des Lehrgangsteilnehmers mitzuteilen.
Die E-Mail-Adresse bitte an folgende E-Mail schicken: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Vielen Dank für eure Mithilfe.

Das Sturmtief Burglind ist heute früh gegen zwischen 07.00 Uhr und 08.30 Uhr über unseren Landkreis hinweg gefegt ohne größere Schäden zu hinterlassen. Die Feuerwehren mussten bislang zu 13 unwetterbedingten Einsätzen ausrücken. Umgestürzte Bäume waren der Einsatzschwerpunkt. Gegen 07.45 Uhr ist ein Lkw kurz vor der Anschlussstelle Bessenbach/Waldaschaff in einen umgestürzten Baum gefahren und gegen 08.10 Uhr fuhr ein Pkw auf der Nebenfahrbahn der A3 auf Höhe der Anschlussstelle Stockstadt ebenfall in einen Baum und wurde dabei leicht verletzt. Aktuell läuft noch ein Einsatz in Heimbuchenthal. Hier ist die Hauptstraße nach einem Erdrutsch gesperrt. Im Laufe des Tages können noch Einsätze hinzukommen, da weitere Bäume umzustürzen drohen.
Insgesamt ist der Landkreis Aschaffenburg jedoch glimpflich davongekommen.

VORABINFORMATION UNWETTER vor ORKANBÖEN für Kreis und Stadt Aschaffenburg

gültig von: Mittwoch, 03.01.2018 03:00 Uhr bis voraussichtlich: Mittwoch, 03.01.2018 13:00 Uhr

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am: Dienstag, 02.01.2018 10:00 Uhr

Ab Mitternacht nimmt der Wind deutlich zu. Ausgangs der Nacht sind von Westen her verbreitet schwere Sturmböen um 100 km/h (Bft 10) wahrscheinlich.
Bei kräftigen Schauern und Gewittern treten vorübergehend orkanartige Böen bis 115 km/h (Bft 11) auf, gebietsweise sind auch Orkanböen über 120 km/h (Bft 12) nicht ausgeschlossen.
Ab Mittag nimmt die Unwettergefahr ab, wenngleich sich weiterhin Schauer und Gewitter mit teils schweren Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10) bilden können.

Dies ist ein erster Hinweis auf erwartete Unwetter. Er soll die rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen. Die Prognose wird in den nächsten 18 Stunden konkretisiert. Bitte verfolgen Sie die weiteren Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit.

Vom 29.01. bis 02.02.2018 sind zwei Lehrgangsplätze "Gerätewart" an der SFS Würzburg frei.

Interessierte melden sich bitte umgehend bei mir 0171/5100248

Eine insgesamt ruhige Silvesternacht hatten die Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg. So mussten lediglich die Feuerwehren Sailauf, Hösbach, Wenighösbach, Kahl, Laufach, Großostheim und Dörnsteinbach zu insgesamt 7 „jahreswechselbedingten“ Einsätzen ausrücken.

In Sailauf stand gegen 21.00 Uhr in der Rottenberger Straße ein Pkw im Vollbrand. Eine Feuerwerksrakete war in den offenen Kofferraum des Pkw geflogen und entzündete dort weitere darin gelagerte Feuerwerksartikel. Die Feuerwehr Sailauf löschte den Brand mit 2 C-Rohren ab. In der Hösbacher Tiefgarage in der Kirchenstraße löste um 00.14 Uhr die Brandmeldeanlage Alarm aus. Die alarmierten Feuerwehren Hösbach und Wenighösbach konnten unverrichteter Dinge wieder abrücken, da die Brandmeldeanlage durch Rauch eines Silvesterfeuerwerkes ausgelöst worden war. In Kahl brannte um 00.10 Uhr ein Baum in der Jahnstraße der schnell gelöscht werden konnte. Um 00.22 Uhr musste die Feuerwehr Kahl dann nochmals in die Straße Zum Kapellchen ausrücken, da dort eine Hecke brannte. Anwohner hatten die Hecke bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits selbst gelöscht. Auch in Laufach brannte um 00.29 Uhr eine Hecke, die ebenfalls beim Eintreffen der Feuerwehr durch Anwohner bereits gelöscht worden war. Hier waren lediglich noch ein paar Nachlöscharbeiten durchzuführen. In Großostheim wurde um 00.47 Uhr der Brand eines Carportes mitgeteilt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass 2 Mülltonnen durch heiße Reste von Feuerwerkskörpern in Brand geraten waren. Erste Löschversuche der Hausbewohner blieben erfolglos. Die Feuerwehr konnte durch ihr rasches Eingreifen eine Brandausbreitung verhindern. Gegen 01.41 Uhr wurde schließlich noch die Feuerwehr Dörnsteinbach alarmiert, da im Dammweg ein Kanaldeckel offensichtlich durch übermütig Feiernde herausgezogen worden war. Der Kanaldeckel wurde von den Feuerwehrleuten wieder eingesetzt und damit die Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer beseitigt. Alles in allem gab es somit keine größeren Einsätze für unsere Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg.

Am 30. Dezember 2017 hat die Feuerwehr Gemeinde Laufach einen Versorgungs-Lastkraftwagen „Richtlinie Bayern“ mit einer teilbaren Dautel 1500 kg-Ladebordwand und einem HIAB-Ladekran des Typs 099 ES-4 HiPro in Dienst gestellt.

Als Fahrgestell dienst ein MAN TGM 13.290 (4x4) mit Blatt-/Luftfederung und verlängertem Führerhaus.  Die Realisierung von Kran- und Versorgungsaufbau auf den geländegängigen, allradgetriebenen Zweiachsern erfolgte durch den in Rednitzhembach ansässigen Hiab-Vertragshändler Zanner Mittelfranken GmbH (Hilfsrahmen und Kran) und die in Waldbrunn bei Würzburg beheimatete Hensel Fahrzeugbau GmbH & Co. KG (Schiebeplanenaufbau, Ladebordwand, feuerwehrtechnischer Ausbau, Beklebung).

Dank des ungewöhnlich niedrigen Hilfsrahmens von nur 50 mm konnte erreicht werden, dass die Normhöhe des Fahrzeugs von 3,30 m ohne Abweichung eingehalten wurde. So schließt der hinter dem Fahrerhaus montierte Kranaufbau des HIAB XS 099 ES-4 HiPro bündig mit dem Versorgungsaufbau des Fahrzeugs ab und ermöglicht so das Passieren von Feuerwehrdurchfahrten.

Der Kran kann bei maximaler horizontaler Ausladung von 11,60 m noch beachtliche 700 kg an den Haken nehmen. D er Planen- und Spriegelaufbau verfügt seitlich wie auch oben über eine Schiebeplane zur einfach Be- und Entladung. Auf die Pritsche passen neun Standard-Rollcontainer (1.200 x 800 mm).

Ein Lichtmast Teklite LE ermöglicht den schnellen Beleuchtungsaufbau bei nächtlichen Einsätzen. Bei großem Lichtbedarf kann an der Kranspitze ein Powermoon LED-Master 4000 mit ca 500.000 Lumen montiert werden. Über die Normbeladung  hinaus sind Korbschleiftrage aus Stahl, 400 kg, eine  elektrische Kettensäge , ein Tier-Hebegeschirr und der Powermoon dauerhaft auf dem Fahrzeug verlastet.

Der HIAB-Ladekran hat eine 2t-Rotzler-Kranwinde, zwei Xenon-Scheinwerfer und einen doppelten 230V-Stromanschluss an der Kranspitze, sowie mechanische und hydraulische Ausrüstung für Schalengreifer und Arbeitskorb. Die 230V-Stromversorgung erfolgt über einen im Fahrgestell integrierten Stromerzeuger Martin Voltstar 8 KW. Der Kran steht ab Februar 2018 – nach Abschluss der entsprechenden Ausbildung – für den Einsatzdienst zur Verfügung.

Gemeinsam mit dem Fahrzeug wurden sechs Rollwagen beschafft: Arbeitskorb; Kranzubehör+Anschlagmittel; Beleuchtung+Strom; zweimal Wasserschaden; Gitterbox leer. Weitere zwei wurden von der DB für die Atemschutzausrüstung Bahntunnel zur Verfügung gestellt. Insgesamt stehen nun in der Laufacher Wehr 17 Rollwagen bzw. Transportbehälter zur Verfügung.

Das Fahrzeug ersetzt einen GW-L (MAN 10.153 Doka Ladebordwand) mit Baujahr 1996, der ausgemustert wird. Parallel zum Neufahrzeug wurde ein Baugleiches für die Feuerwehr Sennfeld  (Lkr. Schweinfurt) ausgeschrieben und beschafft, um so in den Genuss der eines erhöhten Zuschusses zu kommen.

VLKW 1

VLKW 2

VLKW 3

VLKW 4

VLKW 5

VLKW 6

VLKW 7

VLKW 8

Heute Nachmittag gegen 15.30 Uhr geriet aus bislang ungeklärter Ursache ein Wäschetrockner im Clubhaus des Golfclubs Aschaffenburg in Hösbach-Rottenberg in Brand. Bei Löschversuchen erlitten zwei Beschäftigte Rauchgasvergiftungen und mussten vom Rettungsdienst versorgt werden. Wegen eines parallel laufenden Einsatzes in Hösbach und dem dadurch bedingt nicht verfügbaren Personal, wurde vom Einsatzleitsystem automatisch auch noch weiter entfernt liegende Feuerwehren alarmiert. So wurden außer der örtlich zuständigen Feuerwehr Rottenberg-Feldkahl, die Feuerwehren Hösbach, Wenighösbach, Eichenberg, Schimborn und die Drehleiter der FF Goldbach um 15.39 Uhr alarmiert. Ein Atemschutztrupp konnte den im Keller in Brand geratenen Wäschetrockner mit einem C-Rohr schnell löschen. Danach wurde der Trockner ins Freie gebracht. Bis zum Eintreffen der Feuerwehren hatte sich der Brandrauch bereits über das gesamte Kellergeschoss und teilweise auch ins Erdgeschoss ausgebreitet. Mit 2 Hochleistungslüftern wurden im Anschluss an die Brandbekämpfung umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durchgeführt. Die Feuerwehren waren unter der Leitung des Rottenberg-Feldkahler Kommandanten Christian Stenger mit 9 Fahrzeugen und 55 Einsatzkräften vor Ort. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann war ebenfalls zugegen. Der Rettungsdienst war mit 5 Personen im Einsatz. Einsatzende wird nach Abschluss der Aufräumungsarbeiten gegen 17.30 Uhr sein.

Heute Vormittag gegen 11.00 Uhr brannte in der Würzburger Straße am Ortsausgang des Haibacher Ortsteils Grünmorsbach in Richtung Straßbessenbach der Motorraum eines mit medizinischem Flüssigsauerstoff beladenen Mercedes Sprinters. Der Fahrer erlitt dabei Brandverletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Da das Fahrzeug laut Mitteiler Sauerstoff geladen hatte, wurde außer den örtlichen Feuerwehren auch ein Großaufgebot an Spezialkräften und -geräten alarmiert. Die Feuerwehren Haibach und Bessenbach brachten den Brand mit 3 C-Rohren schnell unter Kontrolle, der Motorraum des Fahrzeuges brannte jedoch völlig aus und auch der Fahrerraum wurde in Mitleidenschaft gezogen. Da zunächst eine Beschädigung des Tanks nicht ausgeschlossen werden konnte, führte die Feuerwehr Stockstadt mit feuerwehreigenen Messgeräten Messungen durch, ein Gefahrstoffaustritt konnte allerdings nicht festgestellt werden. Die außerdem alarmierten Feuerwehren Goldbach, Großostheim, Waldaschaff und Aschaffenburg brachen daher ihre Alarmfahrt ab, bzw. mussten vor Ort nicht mehr tätig werden. Der 800 Liter fassende Tank wurde anschließend vorsorglich noch über einen längeren Zeitraum gekühlt. Die Würzburger Straße war während der Löscharbeiten in beide Fahrtrichtungen völlig gesperrt. Die Feuerwehren Haibach, Bessenbach und Stockstadt waren mit 9 Fahrzeugen und 58 Einsatzkräften im Einsatz. Die Kreisbrandinspektion war mit Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer, Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Martin Hock an der Einsatzstelle vertreten. Hinzu kamen noch 2 Fachberater ABC-Gefahren. Der Rettungsdienst war mit einem Einsatzleiter einem Notarzt, einem Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber vor Ort. Der Einsatz war gegen 12.45 Uhr beendet.

Haibach3 01

Haibach1 01

Haibach2 01

Der Empfang von Statusmeldungen im Digitalfunk BOS war bisher ausschließlich in Integrierten Leitstellen in Bayern möglich. Darüber hinaus kann es aber auch erforderlich sein, die Statusinformationen auch in anderen Feuerwehreinrichtungen zu empfangen.

Das Bayer. Staatministrium des Innern, für Bau und Verkehr hat nun einem Empfang an anderen Stellen, wie z. B. Feuerwachen und Gerätehäuser, Kreiseinzatzzentrale usw., grundsätzlich zugestimmt.

Hierzu sind aber gewisse technische und organisatorische Voraussetzungen zu erfüllen und eine Zustimmung zur Statusausleitung bei der AS Bayern zu beantragen.

Es sind zunächst einige vorbereitende Gespräche zwischen TTB-ILS, TTB-KVB und dem Landratsamt und weiteren vorbereitenden Maßnahmen und Abklärungen erforderlich.

Wir werden nach ersten Sondierungen mit dem ZRF und der ILS über die genaue Umsetzung im Landkreis weiter berichten. Wir gehen derzeit davon aus, dass dies alles im Laufe des Jahres 2018 realisiert werden kann.

Jedes Jahr kommt es zu Bränden und Verletzungen aufgrund eines unsachgemäßen Umgangs mit Feuerwerkskörpern und Silvesterraketen. Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgeht, kann als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern.

Wir haben für Sie folgende Tipps für eine möglichst sichere Silvesterfeier:

  • Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoff“. Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren.
  • Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
  • Zünden Sie Feuerwerkskörper nur dort, wo dies auch erlaubt ist. Das Abbrennen der Böller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist untersagt. Dieses Verbot gilt auch für Fachwerkhäuser. Beachten Sie örtliche Regelungen!
  • Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg – und zielen Sie niemals auf Menschen. Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.
  • Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Hier kann es zu schwersten Verletzungen kommen! Kaufen Sie nur geprüfte Feuerwerkskörper. Artikel, die in Deutschland zum Verkauf zu Silvester freigegeben sind, müssen über eine Prüfnummer der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung) verfügen.
  • Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.
  • Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
  • Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe durch Feuerwehr und Rettungsdienst.

Die Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg wünschen Ihnen einen geruhsamen und sicheren Jahreswechsel!

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A45 zwischen den Anschlussstellen Alzenau-Nord und dem Hanauer Kreuz sind am heutigen Abend (26.12.17) vier Personen leicht- bis mittelschwer verletzt worden. Aus bislang ungeklärter Ursache sind kurz vor dem Hanauer Kreuz ein Mercedes und ein Audi miteinander kollidiert und im Mittelstreifen bzw. im rechten Seitenstreifen zum Stehen gekommen.

Die Feuerwehren Kahl, Alzenau und Karlstein (Verkehrssicherungsanhänger) wurden um 18.57 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr  wurde der Brandschutz an der Einsatzstelle sichergestellt, die Unfallstelle abgesichert und schließlich die Autobahn voll gesperrt. Weiter wurde die Einsatzstelle für die Unfallaufnahme ausgeleuchtet, die Bergungsdienste bei der Abholung der nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge unterstützt und die Fahrbahn abschließend gereinigt.

Die Verletzten wurden vom Rettungsdienst, der mit drei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie einem Einsatzleiter Rettungsdienst (Heiko Magel, Malteser Aschaffenburg) an der Unfallstelle war, in die umliegenden Krankenhäuser gebracht.

Einsatzleiter Alexander Reuß (Zugführer der Feuerwehr Kahl) konnte auf insgesamt 40 Feuerwehrleute zurückgreifen, die mit acht Fahrzeugen ausgerückt waren. Kreisbrandinspektor Frank Wissel machte sich ebenfalls vor Ort ein Bild vom Geschehen.

Der Feuerwehreinsatz war gegen 20:30 Uhr beendet.

Über die Art der Verletzungen, die Unfallursache sowie den Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

Zum 01.01.2018 nimmt die Freiwillige Feuerwehr Schöllkrippen mit einer Gruppe von Feuerwehr-Sanitätern eine neue zusätzliche Arbeit als First Responder Standort auf.

Die Zustimmung des Zweckverbandes für Rettugnsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) ist erteilt. Die FF Schöllkrippen ist die 15. Feuerwehr, die im Landkreis Aschaffenburg als First Responder tätig ist.

First Responder kommt aus dem Englischen und heißt zu Deutsch: die erste Antwort bzw. zuerst Eintreffende.

Der First Responder soll das „therapiefreie Intervall“ verkürzen und überbrücken. Damit ist die Zeit gemeint, welche vom Geschehen des Unfalles oder der Erkrankung, über den Notruf, bis zum Eintreffen des Rettungswagens bzw. des Notarztes vergeht. Der First Responder ist somit ein zusätzliches Glied in der Rettungskette zwischen der Laienhilfe und der rettungsdienstlichen Versorgung. Je schneller qualifizierte Maßnahmen durchgeführt werden, desto günstiger sind die Prognosen für den Heilungsverlauf des Patienten.

Diese selbstgebastelten Weihnachtsgrüße erhielt ich von einer Familie aus Rheinland-Pfalz, mit der ich anlässlich des Lkw-Unfalls auf der A3 Kontakt hatte und möchte sie an alle Feuerwehrleute weitergeben.

Weihnachtsgruß Weinz Seite 1 01

Weihnachtsgruß Weinz Seite 2 01