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Am Mittwoch, 14.03.2018 fand im Feuerwehrhaus Goldbach eine 2-stündige Fortbildung für die Messtrupps des Messzuges Landkreis Aschaffenburg statt.

Unter der Leitung des KBM Gefahrgut Martin Hock (Großostheim) wurde den Teilnehmern zunächst nochmals der Aufbau des Messzuges sowie Hintergründe und Verhalten bei Alarmierung dieser Spezialeinheit erläutert. Danach ging es umgehend mit der praktischen Stationsausbildung weiter.

Chemische Fachkräfte des Fachreferates 2 (Einsatz/Umwelt/Löschmittel) im KFV Aschaffenburg erzeugten mit Experimenten kleine Mengen zu messender Gase (z.B. Blausäure, Ammoniak, Schwefeldioxid, Chlor etc.), die dann mit realen Messungen mit Hilfe von Prüfröhrchen nachgewiesen werden mussten.

Außerdem wurde mit verschiedenen Stoffen und Mitteln die Handhabung von Ex Messgeräten geübt.

An einer weiteren Station wurde das Thema Kartenkunde vertieft. Die Messtrupps müssen in der Lage sein nach Auftrag vorgegebene Messpunkte anzufahren, um dort Messungen durchzuführen

In einer weiteren Station ging es schließlich um das Thema Funkgeräte und Kommunikation. Hier wurden die vom Fachreferat erstellten und durch die Kreisbrandinspektion verteilten Vordrucke zur Protokollierung der Messungen erklärt. Außerdem wurde den Teilnehmern die Gründe wie und vor allem auch warum die Messprotokolle in der vorgegebenen Art und Weise ausgefüllt und an die Einsatzleitung übermittelt werden müssen.

Bilder: Norbert Gutsche

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Am Dienstagmorgen (20.03.2018) wurde um 07:30 Uhr in der Straße „Am Wingert“ in Kleinkahl ein Zimmerbrand gemeldet. Neben den Kräften der Feuerwehr Kleinkahl rückten die Feuerwehren Schöllkrippen und Westerngrund sowie der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel zur Einsatzstelle aus. 

Vor Ort war eine deutliche Rauchentwicklung erkennbar. Zwei Trupps unter Atemschutz gingen zur Brandbekämpfung umgehend in die Küche vor. Als Brandherd konnte dort ein Kaminrohr, welches von einem Kachelofen kam, ausgemacht werden. Durch seine starke Wärmestrahlung hatte das Rohr die Deckenverkleidung in Brand gesteckt. Der Hauseigentümer unternahm schon sehr erfolgreich erste Löschversuche mit einem Feuerlöscher, so dass das Feuer bei Eintreffen der Feuerwehr schon stark eingedämmt war. Die Einsatzkräfte unter  der Leitung von Ulf Wirzberger (erster Kommandant der Feuerwehr Kleinkahl) löschten den Brand mit einem C-Rohr endgültig ab. Anschließend wurde das Gebäude mittels eines Hochleistungslüfters entraucht. Parallel zu diesen Maßnahmen wurde der zuständige Kaminkehrer durch die Leitstelle zur Einsatzstelle beordert. Bevor das Gebäude an den Hauseigentümer übergeben werden konnte, wurde die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Von der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg war Kreisbrandinspektor Frank Wissel an der Einsatzstelle. Der Einsatzleiter konnte auf rund 20 Einsatzkräfte und fünf Einsatzfahrzeuge zurückgreifen. Von Seiten des Rettungsdienstes war ein Rettungswagen der BRK Rettungswache Schöllkrippen zur Absicherung der Feuerwehreinsatzkräfte vor Ort. Der Rettungsdienst musste aber nicht eingesetzt werden.

Über die Brandursache und den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden. Einsatzende war gegen 08:45 Uhr. 

Der öffentlich-rechtliche Vertrag zwischen dem Deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und Sepura/Hytera wurde nach sorgfältiger und gewissenhafter Prüfung unterzeichnet. Grund für die Prüfung waren Sicherheitsbedenken im Digitalfunk BOS, die durch den Investor Hytera beim Kauf des britischen Herstellers Sepura plc entstanden sind. Der Hersteller Sepura plc in Cambridge bleibt eigenständig und verantwortlich für die Entwicklung der TETRA Endgeräte, zudem bleibt die Sepura Deutschland GmbH mit Sitz in München bestehen. Der Exklusiv-Distributor für die deutsche BOS in Deutschland, die SELECTRIC Nachrichten-Systeme in Münster ist unter anderem für den Vertrieb und den Service der Endgeräte zuständig und ist weiterhin der Ansprechpartner.

In der Bundesrepublik Deutschland dürfen im Digitalfunk BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) nur Endgeräte betrieben werden, die hierfür von der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) als geeignet zertifiziert wurden. Die Zertifikate für die bereits durch die BDBOS zertifizierten Endgeräte des Herstellers Sepura bleiben nach wie vor bestehen – soll heißen diese Endgeräte dürfen grundsätzlich weiterverwendet werden. Die Zertifikate für die Sepura Endgeräte SRG und STP mit aktualisierter Software sowie für die neuen digitalen SC20 Endgeräte wurden von der BDBOS am 16. März 2018 erteilt.

Im Februar 2017 erhielt die SELECTRIC den Zuschlag für die Ausschreibung des Landes Thüringen über Digitalfunkgeräte für die nichtpolizeiliche BOS (Feuerwehr und Rettungsdienst). Der Zuschlag bezieht sich unter anderem auf die Sepura Endgeräte SC20, die ab der Veröffentlichung der Zertifizierung verwendet werden können. Die Auslieferung der Endgeräte wird sukzessive erfolgen.

Hendrik Pieper, Geschäftsführer SELECTRIC: „Wir freuen uns, dass die bereits über 10 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit mit Bund und Ländern weitergeführt werden kann.  Durch diesen Vertrag können wir gemeinsam mit Sepura die Marktführerschaft weiter ausbauen. Mit über 380.000 ausgelieferten digitalen Endgeräten im deutschen BOS-Markt sind nicht nur die Endgeräte, sondern auch die SELECTRIC eigenen systemergänzenden Produkte Teil des Erfolges.“

Hooman Safaie, Regional Direktor für Deutschland bei Sepura: „Dieser Vertrag ermöglicht uns an den bisherigen, erfolgreichen Dialog mit den BOS Kunden anzuknüpfen um auch in der Zukunft Endgeräte, Software, Zubehör und Applikationen anzubieten, die ihren Anforderungen entsprechen. Sepura als eigenständiger Teil des Hytera Konzerns ist nun bestens positioniert um die deutschen BOS Kunden bei der Migration zum Breitband mit innovativen Lösungen zu unterstützen.“  

Am Sonntag wurde bereits der zweite Atemschutzgeräteträgerlehrgang in diesem Jahr abgeschlossen. Die 21 Teilnehmer haben im Atemschutzzentrum Goldbach die Prüfung erfolgreich abgelegt. Besonders erfreulich war dieses Mal die Premiere einer fehlerfreien Prüfung. Eine Teilnehmerin beantwortete alle 50 Fragen richtig.

In den vorangegangenen Ausbildungseinheiten wurden die Neulinge in allen Themen rund um den Atemschutz unterwiesen und mussten in zahlreichen praktischen Übungen Ihr Können unter Beweis stellen.

Drei weitere Ausbildungstage in den Bereichen „Zusatz- und Sonderausrüstung in Verbindung mit Atemschutz“, „Brandsimulationsanlage“ und im Brandübungscontainer in Stockstadt werden den Lehrgang abrunden.

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung sagen wir aber bereits heute an die Teilnehmer:

Felix Kunkel, Stefan Wirzberger, Simon Körner (Heinrichsthal), Jannik Lachmann, Moritz Thoben, Korbinian Weis (Hörstein), Luis Reising, Philipp van der Gouwe (Großostheim), Stefan Kemmerer (Hemsbach), Philipp Gräser (Krombach), Philip Stegmann (Rothenbuch), Lara Emmerich, Martin Trockenbrodt, Julian Becker (Bessenbach), Thilo Weigand (Reichenbach), Angela Hefter (Hösbach-Bahnhof), Christian Watzel (Dammbach), Philipp Gehrig (Haibach), Marco Fingernagel (Steinbach), Luis Hengst und Noah Fleckenstein (Feldkahl-Rottenberg).

Unter der Verantwortung von Fach-KBM Peter Schmitt, dem stv. Leiter des Atemschutzzentrums, Stefan Scherf und mit Verstärkung durch viele Helfer der Feuerwehr Goldbach wurde in gewohnt guter Qualität das Wissen vermittelt.

Auf dem Bild sind die Absolventen mit einem Teil der Ausbilder zu sehen.

Lehrgang AT 2018

Am 17.03.2018 wurden auf einer Mitgliederversammlung des Feuerwehrvereins in Hohl der bisherige 1. Vorsitzende Daniel Heininger und der bisherige 2. Vorsitzende Hartmut Sauer in ihren Ämtern für weitere 3 Jahre bestätigt.

Am Freitag, 16.03.2018 fand um 19.30 Uhr in der Räuschberghalle in Alzenau-Hörstein die diesjährige Kommandantenversammlung verbunden mit der Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg e.V. statt.

Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer konnte neben Landrat Dr. Ulrich Reuter rund 250 Feuerwehrführungskräfte, politische Mandatsträger und zahlreiche Bürgermeister begrüßen.

Alzenaus 1. Bürgermeister Dr. Alexander Legler dankte in seinem Willkommensgruß den Feuerwehrleuten für ihr ehrenamtliches Engagement zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger.

In seinem Bericht ging Kreisbrandrat Ostheimer zunächst auf die aktuellen Personalzahlen ein:

634 Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren, und damit 50 mehr als im Vorjahr, sind in den Jugendfeuerwehren der 61 Freiwilligen Feuerwehren engagiert. Der weibliche Anteil mit 170 Mädchen und jungen Frauen liegt bei 27 Prozent. In den mittlerweile 34 Kinderfeuerwehren sind derzeit 468 Kinder zwischen 6 und 11 Jahren organisiert.

Mit der Fusion der Feuerwehren Feldkahl und Rottenberg zur Freiwilligen Feuerwehr Feldkahl-Rottenberg reduzierte sich die Anzahl der Freiwilligen Feuerwehren von 62 auf 61. Zusammen mit den 3 Werkfeuerwehren gibt es somit aktuell 64 Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg.

Mit 2588 Aktiven leisten 30 Aktive mehr als im Vorjahr aktiven Feuerwehrdienst. Der Frauenanteil beträgt mit 352 Frauen rund 13 Prozent.

Dennoch dürfe der leichte Aufwärtstrend nicht darüber hinwegtäuschen, dass die ständige Verfügbarkeit, gerade während der üblichen Kernarbeitszeiten, deutlich zurückgehe. Das große Thema ist die Tagesalarmsicherheit, so Ostheimer.

Die Anzahl der Atemschutzgeräteträger ist um 15 Personen auf aktuell 957 Atemschutzgeräteträger angestiegen. Der Landkreis Aschaffenburg leiste einen wesentlichen Beitrag für die Aus- und Fortbildung der Atemschutzgeräteträger. Die Streckendurchgänge durch die Atemschutzstrecke sowie Übungen im Übungshof, im gasbefeuerten Brandübungscontainer und in den Übungsanlagen sind ab dem 01.04.2018 für die Feuerwehren des Landkreises kostenlos.

Im vergangenen Jahr gab es insgesamt 4.580 Einsätze. Neben 476 Brandmeldungen wurden 3.077 technische Hilfeleistungen abgewickelt. Hinzu kamen 339 Fehlalarmierungen, 145 Sicherheitswachen und 543 sonstige freiwillige Tätigkeiten.

Den größten Anteil an den technischen Hilfeleistungen hat der Verkehr. Rund 1.100 Einsätze waren bei Verkehrsunfällen, Ölspuren, auslaufender Treibstoff usw. erforderlich.

900 wetterbedingte Einsätze wie Hochwasser, Sturm- und Unwetterschäden stehen an zweiter Stelle, gefolgt von 499 First-Responder-Einsätzen.

Bei den Bränden und Technischen Hilfen wurden 169 Personen, davon 46 über Feuerwehrleitern, gerettet. Für 36 Personen kam jede Hilfe zu spät, sie konnten nur noch tot geborgen werden. 321 Menschen wurden bei Feuerwehreinsätzen betreut und versorgt.

Bei den First-Responder-Einsätzen konnten 370 Personen geholfen werden, aber auch hier konnte bei 41 Menschen keine Hilfe mehr geleistet werden.

Dass Feuerwehrdienst nicht ungefährlich ist, beweisen die 52 im Jahr 2017 verletzten Feuerwehrleute. Mit 9 Kameradinnen und Kameraden wurden nach belastenden Einsätzen von geschulten Kräften der Einsatznachsorge Gespräche geführt.

Am 18.05.2017 stürzte der Bessenbacher Feuerwehrmann Günther Kowalski bei einem Feuerwehreinsatz aus dem fahrenden Feuerwehrfahrzeug und zog sich dabei schwerste Kopfverletzungen zu. Nach monatelangem Krankenhausaufenthalt liegt er nun seit einigen Wochen in einer Aschaffenburger Pflegeeinrichtung. Der Kreisfeuerwehrverband hat zur Unterstützung von Günther und seiner Familie ein Spendenkonto eingerichtet, das auf langfristige Hilfe ausgelegt ist.

Kreisbrandinspektor Frank Wissel ging auf die Entwicklung der Modularen Truppausbildung ein:

Bei aktuell 600 Jugendlichen werden rund 100 Jugendliche pro Jahr den Lehrgang „Basismodul“ besuchen. Es müssen daher 4 Lehrgänge für jeweils 25 Teilnehmer angeboten werden, die jeweils an 6 Wochenenden stattfinden. Hinzu kommen noch 5 eintägige Zusatzmodule Brandbekämpfung Teil I und II, ABC-Gefahren, Retten und Technische Hilfeleistung. Diese Zusatzmodule müssen jeweils 5 Mal pro Jahr angeboten werden, um den Lehrgangsbedarf abzudecken. KBI Wissel appellierte an alle Kommandanten sich solidarisch zu erklären, mitzuhelfen und die Ausbildung personell und materiell zu unterstützen.

Kreisbrandinspektor Otto Hofmann erläuterte den Sachstand des Bahnprojektes zwischen Laufach und Heigenbrücken mit insgesamt 4 Bahntunneln. Obwohl die Neubaustrecke zwischenzeitlich in Betrieb gegangen sei, fehlen immer noch passende Feuerwehrpläne und die Brandmeldeanlage sei auch noch nicht abgenommen. Er konnte sich einen kleinen Seitenhieb auf die seiner Meinung nach mangelnde Unterstützung durch das Staatsministerium des Innern für Bau und Verkehr nicht verkneifen. „In Bayern existieren offensichtlich keine einheitlichen Forderungen und Vorgaben in Sachen Sicherheitskonzepte für Bahntunnel, obwohl es ständig Bahnprojekte im Freistaat gibt“, so Hofmann. Alles habe man sich selbstständig erarbeiten müssen. Das Ministerium habe allerdings, auch dank der Unterstützung unserer Abgeordneten, die Ausbildung von Multiplikatoren an der International Fire Academy in Balsthal/Schweiz, finanziert.

Landrat Dr. Ulrich Reuter erinnerte in seinem Grußwort daran, dass bereits kleine Kinder auf den Ton des Martinshorns erwartungsvoll und aufgeregt reagieren. „Machen Sie sich diese Faszination für die Nachwuchsgewinnung zunutze“, rief er den Führungskräften zu. Der Freistaat Bayern habe mit der Aufnahme der Kinderfeuerwehren in das Bayer. Feuerwehrgesetz ein wichtiges Zeichen gesetzt. Er dankte allen, die sich in den Kinder- und Jugendfeuerwehren um den Nachwuchs kümmern. Weil den Verantwortlichen die Ausbildung und Übung der Feuerwehrleute wichtig sei, übernehme der Landkreis neuerdings die Kosten für 2 Vollzeitstellen im Atemschutzzentrum. Außerdem sei eine Planstelle für die Brandschutzdienststelle im Landratsamt geschaffen worden, die zum 01.04.2018 mit einem Mitarbeiter mit hauptamtlicher feuerwehrtechnischer Ausbildung besetzt werde. Sein Hauptaufgabenbereich sei der vorbeugende abwehrende Brandschutz. Landrat Dr. Reuter dankte allen Anwesenden für ihren Einsatz und ihr Engagement und wünschte alles Gute.

Der Landtagsabgeordnete Peter Winter brachte seinen Respekt vor der großartigen Leistung der ehrenamtlichen Feuerwehrleute zum Ausdruck. Er nahm auch Bezug auf einen Vorfall der jüngsten Vergangenheit, als Feuerwehrangehörige von einem Verkehrsteilnehmer bei einem Einsatz beschimpft worden sind. „Die Gesellschaft darf es sich nicht gefallen lassen, dass Ehrenamtliche, die für andere im Einsatz sind, auf unflätige Weise beschimpft werden.“ Hier müsse mit allen Mitteln dagegen vorgegangen werden.

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Nachdem wir im letzten Jahr unser MP-Feuer auf die neue Version umgestellt haben, bieten wir jetzt einen Vor-Ort Workshop durch die Herstellerfirma an.

Die Veranstaltung findet am Samstag, 09.06.2018 im Feuerwehrhaus Karlstein statt.

Beginn ist um 09:00 Uhr – Ende gegen 15:00 Uhr.

Inhalt des Workshops:

  • Unterschiede zur Version 2014 werden vorgestellt und erläutert
  • Neue Funktionen und Rechte werden vorgestellt und erläutert
  • Fragen aus der Runde werden geklärt


Teilnehmerzahl: 
Mindestens 15, Maximal 30

Der Workshop richtet sich in erster Linie an Kameradinnen und Kameraden, welche bereits mit der Netzwerkversion 2014 des Kreisfeuerwehrverbandes arbeiteten, und jetzt als Multiplikatoren für ihre Feuerwehren zur Verfügung stehen.

Unkostenbeitrag:           ab 15 Teilnehmern 88,50 € pro Person

                                         ab 20 Teilnehmern 68,50 € pro Person

                                         ab 25 Teilnehmern 58,50 € pro Person

                                         bei 30 Teilnehmern 48,50 € pro Person

Die Nennung der tatsächlichen Teilnehmergebühr ergibt sich nach Anmeldeschluss

Für die Verpflegung während des Tages ist gesorgt (2 bel. Brötchen, das Mittagessen sowie Wasser und Kaffee)

Verbindliche Anmeldung:

Die verbindliche Anmeldung erfolgt über die KFV-Homepage bis spätestens 09.05.2018

Das Seminar ist ab Montag, den 19.03.18, 08:00 Uhr in unserer Lehrgangsverwaltung buchbar.

Water Gate ist eine mobiles System für den Hochwasserschutz, zur Löschwasserrückhaltung und zum Errichten von Staustellen in fließenden Gewässern für eine Löschwasserentnahme.

Am kommenden Mittwoch, den 21.03.2018, findet um 17.30 Uhr eine Vorführung des Herstellers aus der Schweiz am Gerätehaus in Schöllkrippen statt.

Nähere Infos zum System unter

www.hochwasser-schutz.ch 

https://www.youtube.com/channel/UCNbq7uIXUi3TtrQ326VOq7w/videos?sort=dd&view=0&shelf_id=0

Die Feuerwehr Schöllkrippen lädt dazu alle interessierten Feuerwehren ein und bittet, dass sich alle Interessenten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
kurz per Mail anmelden.

Rund 30.000 Einsätze (genau: 30.291) waren im Jahr 2017 von den 969 freiwilligen Feuerwehren, den 34 Betriebs- und Werkfeuerwehren sowie der Berufsfeuerwehr Würzburg in Unterfranken zu leisten. Insgesamt mussten 4.223 Brandeinsätze bewältigt werden. Dem stehen 3.081 Fehlalarmierungen gegenüber. Fehlalarme belasten die Feuerwehren in der Praxis erheblich.

Im Rahmen der Technischen Hilfeleistung (THL) wurden die Feuerwehren im Jahr 2017 insgesamt 17.271-mal zur Hilfe gerufen. Zum Einsatzspektrum in der Technischen Hilfeleistung zählt die Alarmierung zu 2.522 Verkehrsunfällen, 2.105 Ölspuren oder 1.015 Wohnungsöffnungen bei akuter Gefahr. Auch das Wetter nahm im vergangenen Jahr wieder starken Einfluss auf die Feuerwehren. So mussten die Einsatzkräfte 1.136 Sturmschäden und 498 Unwetterschäden (z.B. vollgelaufene Keller, Überflutung) beseitigen. Über das Jahr verteilt fielen insgesamt 398 Hochwassereinsätze an und die Feuerwehren mussten allgemein bei 474 Wasserschäden Hilfe leisten.

Durch die Einsätze der Feuerwehren wurden 1.337 Personen gerettet. Allerdings sind auch 226 Personen bei den Ereignissen ums Leben gekommen und konnten von den Einsatzkräften nur noch tot geborgen werden. Zudem wurden bei den Einsätzen 172 Feuerwehrdienstleistende verletzt. Sicherheitswachen – zum Beispiel bei öffentlichen Veranstaltungen – mussten 9.287-mal geleistet werden.

Die Feuerwehren wurden im Berichtsjahr zu 4.397 First-Responder-Einsätzen alarmiert. Hierbei konnten durch die Hilfe vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes 2.798 Personen gerettet wer- den. Für 141 Personen kam trotz des schnellen Eingreifens jede Hilfe zu spät.

Bei den Freiwilligen Feuerwehren in Unterfranken waren insgesamt 36.305 aktive Mitglieder ehrenamtlich in den Feuerwehren engagiert. Sie leisteten im Jahr 2017 rund 306.000 ehrenamtliche Einsatzstunden (genau: 305.805). Der Frauenanteil lag bei rund 10 % mit 3.656 weiblichen Mitgliedern. Die Ausbildung zum Atemschutzträger ist wichtig, jedoch nicht selbstverständlich. Insgesamt waren in Unterfranken im Jahr 2017 9.424 Atemschutzträger gemeldet, wovon 8.468 auf die Freiwilligen Feuerwehren entfallen.

Die Jugendarbeit spielt auch bei den unterfränkischen Feuerwehren eine wichtige Rolle. Sie ist ein bedeutender Teil der Nachwuchsgewinnung für die Wehren. In 735 Jugendgruppen waren 6.498 Jugendliche aktiv. Erfreulich ist, dass der Anteil der weiblichen Jugendfeuerwehrmitglieder mit 1.711 Anwärterinnen immerhin bei 26 % liegt.

„Alle diese Zahlen verdeutlichen, dass unsere Feuerwehrangehörigen mit großem Mut und oft unter Einsatz ihres Lebens ihren selbstlosen Dienst an unserer Gemeinschaft leisten. Dafür gebührt ihnen unser aller Dank“, kommentierte Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer die aktuelle Feuerwehrstatistik. Der Regierungspräsident hofft zuversichtlich, dass sich auch künftig zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger in den Freiwilligen Feuerwehren engagieren. Sein Appell richtet sich insbesondere auch an die junge Generation, die aufgefordert ist, durch den Einsatz in den örtli- chen Feuerwehren einen wichtigen ehrenamtlichen Einsatz zu leisten. Darüber hinaus können unsere Freiwilligen Feuerwehren auch zu einer gelingenden Integration der vielen dauerhaft bleibeberechtigten Zuwanderer als neue Mitbürgerinnen und Mitbürger beitragen.

In der Zeit vom 03. bis 06.04.2018 ist an der SFS Würzburg ein Lehrgangsplatz "Leiter einer Feuerwehr" frei.

Interessenten melden sich bitte umgehend bei mir 0171/5100248.

Am 13.03.2018 wurde in Kahl mit der Übertragungseinrichtung ÜE 2114 die Brandmeldeanlage des Kindergarten Heide Kahl der Stephanusgemeinde Kahl in der Freigerichter Straße 15 auf die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain aufgeschaltet.

Brennende Küchenutensilien haben am Montagabend (12.03.2018) um 18:40 Uhr einen Feuerwehreinsatz der Freiwilligen Feuerwehren Alzenau und Kälberau in der Hanauer Straße ausgelöst.

Bereits vor Eintreffen der Feuerwehr erlosch das Feuer weitestgehend von selbst. Ein Trupp unter Atemschutz verbrachte das Brandgut ins Freie und löschte letzte Glutreste mit einem Kleinlöschgerät nach. Außerdem wurde gefährlicher Brandrauch in der Wohnung sowie im Treppenhaus festgestellt. Ein weiterer Atemschutztrupp schaffte eine Abluftöffnung im Treppenraum, sodass ein Hochdrucklüfter in Betrieb genommen werden konnte. Nach der abschließenden Kontrolle der Brandstelle mit einer Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle einem Bewohner übergeben. Weitere Maßnahmen der Feuerwehr waren nicht von Nöten.

Die 33-jährige Bewohnerin brachte nach dem Absetzen des Notrufs noch ihre Tiere in Sicherheit, diese überlebten den Vorfall unbeschadet. Die Anwohnerin allerdings zog sich bei der Rettungsaktion eine Rauchvergiftung zu und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Von der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg war Kreisbrandinspektor Frank Wissel an der Einsatzstelle. Die rund 25 alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehren mit den fünf eingesetzten Fahrzeugen konnten nach knapp 45 Minuten wieder ins Feuerwehrgerätehaus einrücken. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und der Helfer vor Ort Gruppe der BRK Bereitschaft Alzenau im Einsatz.

Während der Lösch- und Rettungsarbeiten wurde die Feuerwehr die Hanauer Straße voll gesperrt.

In diesem Jahr fährt die Kreisjugendfeuerwehr am 12. Mai als Tagesausflug in den Freizeitpark nach Tripsdrill.

Weitere Infos findet ihr in der beiliegenden Einladung.

Anmeldungen sind ab sofort möglich. Diese wird erst verbindlich mit dem Eingang der Anzahlung auf dem Konto der Kreisjugendfeuerwehr.

Die Reihenfolge des Zahlungseingangs entscheidet über die Platzvergabe.

Einladung_zum_Ausflug_Tripsdrill_2018.pdf

Link zum Freizeitpark Tripsdrill

In der vergangenen Woche fand an der Feuerwache Großostheim eine Ausbildung "Arbeiten mit der Motorsäge im Korb einer Drehleiter - mit stückweise Abtragen von Bäumen" statt. Im Mittelpunkt der intensiven Ausbildung stand vor allem das sichere Arbeiten mit der Motorsäge aus dem Korb der Drehleiter. Als Feuerwehr werden wir immer wieder gerufen, wenn zum Beispiel nach einem Sturm Bäume auf Gebäude zu fallen drohen. Oft ist es hier nur mit der Drehleiter möglich, den Baum stückweise abzutragen und so weiteren Schaden zu verhindern. Los ging es am Donnerstag, 08.03.18 in der Großostheimer Feuerwache mit den theoretischen Grundlagen zu verschiedenen Schnitt- und Abtragetechniken. Die Ausbilder Rudi Hartlaub und Michael Heger gingen weiter auf die richtige Schutzkleidung und erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen ein. Am Samstag, 10.03.18 stand für die ersten 8 Teilnehmer der Feuerwehren Großostheim, Mainaschaff und Stockstadt Praxisausbildung auf dem Plan. Weitere 7 Teilnehmer der Feuerwehren Heimbuchenthal, Hösbach und Karlstein haben ihren Praxisteil an den kommenden Wochenenden. Zunächst durften die Teilnehmer an der Feuerwache mit der Motorsäge unterschiedliche Schnitttechniken ausprobieren. Als nächstes ging es dann in einer kleinen Gruppe von je vier Teilnehmern mit der Drehleiter in den Wald. Aus dem Korb der Drehleiter wurden an einem Baum zunächst Äste Stück für Stück abgetragen. Danach erfolgte das stückweise Fällen des Stammes. Am Ende des Lehrgangs fühlten sich die Teilnehmer für den nächsten Einsatz mit der Motorsäge bestens vorbereitet.

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Am Samstag, den 10. März 2018 fand zum dritten Mal ein Grundseminar für neue Betreuer einer Kinderfeuerwehr im Landkreis Aschaffenburg statt. In der Zeit von 07:00 bis 17:00 Uhr fanden sich 14 Betreuerinnen und Betreuer aus verschiedenen Landkreisfeuerwehren und aus dem Nachbarlandkreis Miltenberg im Schulungsraum der Feuerwache Großostheim ein. Unter Leitung von Fachreferatsleiter Volker Hock (Großostheim) wurden unter anderem zu den Themen Rechtsgrundlagen, Umgang mit neuen Medien/Bildrechte, Spiele zur Gruppenstärkung, Didaktik bei Kindern, Brandschutzerziehung, Unfallverhütung – das sichere Feuerwehrhaus und Gestalten von Gruppenstunden wichtige Informationen vermittelt. Mit dieser Schulung reagiert das Fachreferat auf die stetig steigende Zahl von Kinderfeuerwehren im Landkreis Aschaffenburg. Zur Zeit existieren im Kreis 34 Kindergruppen in den Freiwilligen Feuerwehren mit rund 470 Mädchen und Buben. Somit ist unser Landkreis mit diesen beeindruckenden Zahlen führend im Freistaat Bayern.

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Kleinostheim. Die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Kleinostheim wurde am vergangenen Freitag, 09.03.2018 durch das Hornistencorps eröffnet. Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Lukas Lötterle wurde den verstorbenen Vereinsmitgliedern gedacht.

Der Berichtsreigen wurde durch Kommandant Thorsten Frank eröffnet. Die Feuerwehr Kleinostheim wurde im vergangenen Jahr zu 127 Einsätzen alarmiert. Fast 50 % hiervon entfielen auf die technischen Hilfeleistungen. Aber auch die Fehlalarmierungen aufgrund von Brandmeldeanlagen fordert wieder einiges an Einsatzzeit. Insgesamt wurden von den aktiven Feuerwehrdienstleistenden über 2.000 Stunden aufgebracht, um die verschiedenen Einsatzszenarien abzuwickeln.

Auch im Bereich der Ausbildung wurde annähernd die gleiche Zeit benötigt, um sich an den verschiedenen Fahrzeugen und Gerätschaften fortzubilden. Der Schwerpunkt lag hier im vergangenen Jahr am neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20.

Etwas weniger als 100 Ausbildungen auf Landkreiseben und an Staatlichen Feuerwehrschulen ergänzten die Ausbildung am Standort.

Gerätewart Volker Geis ging nochmals auf das Löschgruppenfahrzeug LF 16 ein, das nach 30 Dienstjahren verkauft wurde. Weiterhin stellte er das Sonderförderprogramm für Mehrzweckboote vor. Die Gemeinde stellte hierzu im letzten Jahr einen Förderantrag bei der Regierung von Unterfranken. Sobald hier der Bescheid vorliegt, sollen die Planungen zur Beschaffung eines Mehrzweckbootes erfolgen.

Im Bereich der Nachwuchsarbeit wurde der Bereich der Jugendfeuerwehr durch Thomas Apler und der Kinderfeuerwehr durch Simone Geis vertreten. Neben dem Feuerwehr-Action-Day war ein besonderes Highlight der Gewinn des Innovationspreises 5207 der Jugendfeuerwehr Bayern durch die Kleinostheimer Nachwuchskräfte, die aktuell 20 Jugendliche zählt.. Neben der zweimal wöchentlichen Ausbildung wurden durch die Jugendfeuerwehr auch zahlreiche Termine auf Landkreisebene wahrgenommen.

Die Kinderfeuerwehr gehört seit dem November durch Beschluss des Gemeinderates der Organisation Feuerwehr an. Hier werden aktuell 30 Kinder betreut. Neben dem spielerischen Heranführen an den Feuerwehrdienst werden auch viele andere Freizeitaktivitäten angeboten.

Das unterfrankenweit einzige Hornistencorps konnte auch im vergangenen Jahr wieder viele interne Veranstaltungen musikalisch umrahmen. Aber auch sportlich engagiert sich die Feuerwehr im Ortsgeschehen. Bei vielen Ortsturnieren wurde teilgenommen, teilweise sogar sehr erfolgreich.

Über die weiteren Aktivitäten auf Vereinsebene wurde ebenfalls berichtet. Dem Vorsitzenden Lukas Lötterle stehen hierbei zwei Arbeitskreise bei Seite, die ihn dementsprechend unterstützen.

Der Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit kümmert sich um die Werbung und die Außenwirkung der Feuerwehr, der Arbeitskreis Veranstaltungen organisierte u.a. den Tagesausflug und den Mehrtagesausflug im vergangenen Jahr. Sehr erfreulich zeigte sich Lötterle über die Gesamtmitgliederzahl. Hier konnte im vergangenen Jahr das 303. Vereinsmitglied begrüßt werden.

Bevor die Vorstandschaft entlastet wurde, zeigte der Kassenbericht die finanziellen Verhältnisse des Feuerwehrvereins auf. Die Kassenprüfer bestätigen eine ordnungsgemäße Buchführung.

Bürgermeister Neßwald dankte den Feuerwehrdienstleistenden für ihr Engagement zum Wohle der Bürger Kleinostheims. Dieses unverzichtbare Ehrenamt sei sehr wichtig für die Gemeinde. Dementsprechend herrsche auch ein großes Vertrauensverhältnis, was sich auch in der guten Zusammenarbeit zwischen Kommandant und Verwaltung zeigt. Aber auch dem Verein dankte er für das aktive Mitwirken im Ortsgeschehen.

Abschließend übergab Uwe Reifenberger stellvertretend für die Fa. Heraeus einen Spendenscheck über 2.000 € zur Unterstützung der Jugend- und Nachwuchsarbeit. Er dankte ebenfalls den Feuerwehrdienstleistenden für ihren Einsatz.

Zum achten Mal durfte der LFV Bayern, am Wochenende des 9./10. März 2018, die jährliche Klausurtagung im Feuerwehrhaus in Unterschleißheim abhalten. Durch die routinierten Feuerwehrkameradinnen und -kameraden war es auch in diesem Jahr wieder eine gelungene Veranstaltung.

Wie gewohnt eröffnete Geschäftsführer Uwe Peetz die Veranstaltung. Er begrüßte alle Gäste, wies auf einige organisatorische Punkte hin und übergab anschließend das Wort an den Vorsitzenden Alfons Weinzierl.

Dieser berichtete von abgeschlossenen Projekten des letzten Jahres wie bspw. der neuen Homepage des LFV Bayern, der neuen Brandschutzerziehungskoffer und dem Sonderförderprogramm für die Jugendausstattung. Weiterhin konnte er berichten, dass die Fortführung der Kampagnen, des Sondersignal-Fahrt-Trainers und des Brandübungscontainers gesichert wurde. Auch in diesem Jahr waren die Staatlichen Feuerwehrschulen wieder Thema. Alfons Weinzierl stellte nochmals die drei Problematiken wie Personal, Unterkunft und Infrastruktur dar und bat die Politik hier weitere Maßnahmen für eine Besserung zu ergreifen.

Für die Zukunft forderte der Vorsitzende ein Sonderförderprogramm für die Zweitausstattung von Atemschutzgeräteträgern, eine Neuausrichtung der Finanzierung im Katastrophenschutz sowie eine Ehrenamtsförderung für alle nichtpolizeilichen BOS´en. Weiterhin kündigte er die Erstellung von Wahlprüfsteinen zur Landtagswahl an und gab Hinweise zum Digitalfunk.

Ministerialrat Johann Ellmayer hielt anschließend einen Vortrag zur Überarbeitung der Planungsrichtlinie für Hilfeleistungskontingente. Anhand der aktuellen Fassung stellte er die Neuerungen in der Richtlinie vor und wies vor allem darauf hin, dass sie um einige – vor allem kleinere – Kontingente erweitert wurde. Die Veröffentlichung erfolgt im ersten Halbjahr 2018.

Der nächste Vortrag wurde von Landesfeuerwehrarzt Klaus Friedrich gehalten. Er stellte die Entwicklung des Handlungskonzepts Terror vor. Er erläuterte warum es überhaupt ein solches Konzept geben muss und welche Überlegungen von der Arbeitsgruppe im Laufe der Zeit angestellt wurden. Der Inhalt des Konzepts enthält folgende Gliederungspunkte: Kommunikation, Führung, Anfahrt/Bereitstellung und Raumordnung. Erscheinen wird das Handlungskonzept, jedoch noch ohne Anlagen, in den nächsten Wochen.

KBR Martin Lackner (KFV Eichstätt) stellte in wenigen Sätzen die standardisierten Durchsagetexte für MOBELA´s vor. Die Warnungstexte für die Bevölkerung wurden in Deutsch und Englisch in Zusammenarbeit mit einem Radiosender erstellt und durch die Mitarbeiter des LFV Bayern per Stick an alle KFV/SFV´s übergeben.

Die neue THL Ausbildung an den Staatlichen Feuerwehrschulen Bayerns stellte Branddirektor Matthias Ott vor. Ziel dieser Ausbildung ist es, dass Feuerwehren mit Rüstwägen oder Hilfeleistungs-Löschfahrzeugen THL-Szenarien einschätzen und abarbeiten können. Weiterhin soll diese Ausbildung den Blick auch für spezielle Einsatzarten öffnen. Die Ausbildung ist in vier Böcke aufgeteilt:

1. Block: Grundtätigkeiten wie schneiden, trennen und spreizen. 2. Block: Bewegen von Lasten durch z.B. heben, unterbauen oder ziehen. 3. Block: Bau- und Maschinenunfälle 4. Block: Verkehrsunfälle LKW/Bus

Die Schulen bieten diese Ausbildung im Rahmen ihrer jeweiligen Möglichkeiten an. Für das Jahr 2018 sind 2.200 Lehrgangsplätze geplant.

Ein weiteres wichtiges Thema des Tages war der Digitalfunk. Johann Skwara (AS Bayern) und Armin Mayer (PG DigiNet) berichteten über den aktuellen Stand und gaben auch einen Überblick über die Aufgabenabgrenzung der beiden Firmen. Aus beiden Vorträgen kann folgendes Fazit gezogen werden: Die Firmen arbeiten mit Hochdruck an ihren jeweiligen Aufgaben, die Tests laufen und das Zeitfenster für die digitale Alarmierung – das für 2022 angesetzt war – bleibt bestehen.

Zur Zukunft des Sondersignal-Fahrt-Trainers konnten Regierungsamtsfrau Janet Jäger und Florian Ramsl der Versicherungskammer Bayern berichten. Kurz wurde von Frau Jäger das bisherige Projekt mit den Vor- und Nachteilen vorgestellt und eine Weiterführung bis 2019 angekündigt. Florian Ramsl stellte im Anschluss verschiedene Möglichkeiten zur Weiterführung des Projekts ab dem Jahr 2020 vor. Ziel ist es modernste Techniken einzusetzen, höhere Kapazitäten und längere Standzeiten vor Ort zu erreichen sowie eine flexiblere Ausbildung zu ermöglichen. Im KFV Hof soll ein Pilotprojekt mit den Ideen durchgeführt und in der nächsten Klausurtagung die Ergebnisse daraus vorgestellt werden.

Anschließend folgte durch Uwe Peetz die traditionelle Vorstellung der neuen Kreisbrandräte bzw. -vorsitzenden. Dies waren KBR Peter Bauch (KFV Starnberg), KBR und Vorsitzender Franz Bründler (KFV Dachau), KBR Manfred Danner (KFV Freising), SBR Christian Dudda (FW Coburg), KBR und Vorsitzender Christof Grundner (KFV Traunstein), Vorsitzender Karl Hahn (KFV Landshut), KBR und Vorsitzender Christian Happach (KFV Aichach-Friedberg), KBR Renè Lippeck (KFV Rottal-Inn), Vorsitzender Helmut Niederhauser (KFV Rottal-Inn), Vorsitzender Martin Sterl (KFV Regen) und Vorsitzender Andreas Wimmer (SFV Passau).

Hinweise zur Satzungsänderung gab Geschäftsführer Uwe Peetz. Er stellt den Arbeitskreis vor und ging dann auf die einzelnen Änderungen Punkt für Punkt ein. Nach einer kurzen Diskussion wurden die Änderungen genehmigt und werden im September der Delegiertenversammlung zur Abstimmung vorgelegt. Nach der Vorstellung des neuen Abteilungsleiters ID Herrn Ministerialdirigenten Günther Wiegand ging der erste Veranstaltungstag zu Ende.

Der Samstag begann mit der Vorstellung möglicher neuer Sponsoringprojekte durch die Versicherungskammer Bayern. Florian Ramsl stellt vier mögliche Projekte vor über die die KFV/SFV-Vertreter bis Ende März 2018 abstimmen dürfen. Anschließend folgte der obligatorische Bericht von Heinrich Waldhutter zu den aktuellen Vorgängen und Veränderungen im Feuerwehr Erholungsheim.

KBR Meinrad Lebold hielt danach einen Vortrag zum richtigen Einsatz von Schaummitteln. Er berichtete über die Mitwirkung beim Leitfaden für den umweltschonenden Einsatz von Löschschaum und stellte die AG Schaum unter Federführung des Landesamts für Umweltschutz vor.

Nach den einleitenden Worten von Uwe Peetz zur Gesetzesänderung im Blick auf die Arbeit mit Kindern in der Feuerwehr und der Erklärung des Ordneraufbaus durch Melanie Walter, wurde die Handreichung für die Kinderfeuerwehren Bayerns offiziell an die Vertreterinnen der Kinderfeuerwehren in Bayern übergeben. Erhältlich ist der Ordner über unser Bestellformular und auch ein Onlinezugang ist vorhanden.

Über den Bergwaldbrand am Graseck berichtete Albert Metsch, Leiter der Flughelfergruppe Bad Tölz-Wolfratshausen. Einen Umfangreichen Bericht dazu finden Sie auch in der Florian kommen-Ausgabe 112. Darauf aufbauend, folgte ein Vortrag von Matthias Füller von der Polizeihubschrauberstaffel Bayern. Dieser stellte die Unterstützungsmöglichkeiten der Polizeihubschrauber bei verschiedensten Einsatzlagen der Feuerwehren vor.

In seinem Schlusswort dankte Alfons Weinzierl den Referenten für die interessanten Vorträge, dem Innenministerium und der Versicherungskammer Bayern für die finanzielle Unterstützung, den Gästen für das Interesse an der Veranstaltung und vor allem der FF Unterschleißheim für die Unterstützung der Geschäftsstelle bei der Umsetzung der 16. Klausurtagung.  

Folgende Vorträge stellen wir Ihnen gerne zum Download bereit:

Aktuelles des LFV Bayern, Alfons Weinzierl PDF 2,6 MB

Neue THL Ausbildung, BD Matthias Ott PDF 1,3 MB

Aktuelles zum Digitalfunk, Johann Skwara (AS Bayern) PDF 936,2 KB

Zukunftsvision Sondersiganl-Fahrt-Trainer 2020+, Janet Jäger (StMI Bayern) und Florian Ramsl (Versicherungskammer Bayern) PDF 415,7 KB

Satzungsänderung des LFV Bayern, Uwe Peetz PDF 337,4 KB

Vorstellung mögl. neuer Sponsoringprojekte der VKB, Florian Ramsl (Versicherungskammer Bayern) PDF 1023,8 KB

Aktuelles vom Verein Bay. Feuerwehrerholungsheim, Heinrich Waldhutter PDF 7,9 MB

Richtiger Einsatz von Schaummitteln, KBR Meinrad Lebold PDF 390,3 KB

Bergwaldbrand am Graseck, Albert Metsch (Leiter Flughelfergruppe Bad Tölz-Wolfratshausen) PDF 2,6 MB