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Aus der nachfolgenden Tabelle ist ersichtlich, dass im Bereich der aktiven ehrenamtlichen Feuerwehrdienstleistenden die Gesamtzahl in den letzten Jahren insgesamt wieder leicht angestiegen ist. Was uns sehr freut.

Die Zahl der Jugendlichen (12 bis 18 Jahre) ging jedoch leider etwas zurück, was u.a. auch auf den Abgleich mit ELDIS zurück zu führen ist. Die Zahl der jugendlichen Mädchen stieg jedoch auf 12.487 und die Zahl der aktiven Feuerwehrdamen stieg um weitere 5 %.

Besonders hervorzuheben ist die Steigerung der Kinderfeuerwehren in Bayern um 54 %. Das macht uns ganz besonders stolz. Durch die Kinderfeuerwehren ist es uns möglich, den Nachwuchs für die Freiwilligen Feuerwehren zu sichern.

Nachfolgend ein Auszug der Zahlen der letzten fünf Jahre:

 

 

Aktive

 Jugend

 Kinder

Jahr

FF

in FF

Aktive Gesamt

weibliche Aktive

in %

Jugendliche Gesamt

weibl. Jugendliche

Jugendgruppen

Kindergruppen

Kinder in KF

01.01.2014

7.687

    319.468  

                329.864  

                       25.012  

8%

                              49.891  

                           11.882  

5.084

                   1.975  

01.01.2015

7.676

    319.409  

                329.966  

                       26.068  

8%

                              49.709  

                           12.290  

5.166

                   2.800  

01.01.2016

7.661

    318.497  

                329.236  

                       26.407  

8%

                              49.186  

                           12.402  

5.194

                          292  

                   3.789  

01.01.2017

7.636

    313.995  

                324.918  

                       27.475  

8%

                              48.994  

                           12.479  

5.209

                          394  

                   5.216  

01.01.2018

7.592

    315.019  

                326.650  

                       28.806  

9%

                              46.847  

                           12.487  

5.388

                          607  

                   8.224  

Am Freitag, dem 20. Juli 2018 hat die Feuerwehr Gemeinde Laufach ihren Einsatzbetrieb in das neue Feuerwehrhaus verlagert und damit die Umzugsvorarbeiten abgeschlossen. In einem Marsch zogen Mannschaft und Fahrzeuge vom Bauhof im Gewerbegebiet, der zwei Jahre als Unterkunft diente, über den Flurweg parallel zur B26 zum neuen Feuerwehrhaus.

Bei hochsommerlichen Temperaturen um die 30 Grad begann die Aktion nach einer Vorbesprechung mit dem Räumen der Kleiderständer im Bauhof. Die Privatbekleidung wurde auf dem LKW verladen, wegen der Hitze auch Helme und Einsatzüberjacken. Dann zog der Tross aus 74 Feuerwehrdienstleistenden und der Jugendgruppe mit neun Fahrzeugen über 800 Meter zum neuen Gebäude.

Die Gelegenheit, fast alle Laufacher FWDL beisammen zu haben, wurde genutzt, um ein aktuelles Mannschaftsfoto, sowie Bilder von Haus und Fahrzeugen zu machen. Anschließend wurden die Spinde in den Umkleideräumen bezogen.

Mit einem gemeinsamen Grillen schloss ein denkwürdiger Tag: exakt 762 Tage war die Feuerwehr Laufach im Bauhof im Gewerbegebiet ausgelagert, nun ist sie wieder am angestammten Platz in der Mitte der Gemeinde zu finden.

Eine Besonderheit des neuen Laufacher Feuerwehrhauses ist es, dass es mit dem benachbarten Rathaus eine bauliche Einheit bildet. Das Bauprojekt umfasste neben dem Feuerwehrhaus auch die Erweiterung des bestehenden Rathauses um weitere Büroflächen und einen neuen, barrierefreien Zugang.

Gestalterisch ordnet sich der neue Baukörper dem bestehenden Rathaus unter – die Dachlinie fällt kontinuierlich in Richtung Osten ab und entwickelt sich von einem Pultdach mit 50 Grad Dachneigung zu einem Flachdachabschluss. Eine auf die Fahrzeugnormhöhe 3,30m ausgelegte Durchfahrt zwischen dem Feuerwehrtrakt und dem Rathaustrakt ermöglichst die Erschließung der rückwärtigen Parkplätze für Rathaus und Feuerwehr, sowie der Umfahrung des Feuerwehrhauses mit Feuerwehrfahrzeugen.

In einem Festakt am 28. Juli für geladenen Gäste wird der Gebäudekomplex aus Rathaus und Feuerwehr feierlich übergeben. Am Sonntag, dem 29. Juli hat dann die Bevölkerung Gelegenheit, das Objekt zu besichtigen.

Für interessierte Feuerwehren aus dem Landkreis bietet die Feuerwehr Laufach ab Herbst 2018 die Gelegenheit, das Gebäude mit einer individuellen Gruppenführung in Augenschein zu nehmen. Hierzu bitte mit Laufachs Kommandant Hans-Peter Völker Kontakt aufnehmen.

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Zur Kenntnis unten das neue Sonderförderprogramm mit Anlagen für die Beschaffung einer Wechselausstattung von Einsatzbekleidung (Feuerwehrschutzhosen und Feuerwehrschutzjacken) für Atemschutzgeräteträger in Bayern zum Downloaden.

Das Sonderförderprogramm tritt am 1. August 2018 in Kraft.

Sonderfoerderprogramm_Atemschutzgeraetetraeger_Schutzkleidung_mit_Anlagen_1_2_5_08-2018.pdf

In Anbetracht der besonderen lokalen Waldbrandgefahr im Bereich Bayerischer Untermain wird für diese Woche zusätzlich ein zweites Schnelles Einsatzflugzeug für die Region Bayerischer Untermain am Flugplatz Mainbullau zur Verfügung stehen, das über die Leitstelle Untermain alarmiert werden kann.

Das Schnelle Einsatzflugzeug auf dem Flugplatz Giebelstadt steht selbstverständlich weiterhin unabhängig hiervor bis auf Weiteres im Dienst und zur Verfügung.

Heute war der Bürgerentscheid in der Gemeinde Johannesberg über die Änderung des Flächennutzungsplanes und den Neubau eines Gerätehauses für die Feuerwehren von Johannesberg und Rückersbach.

62 % der Bürger von Johannesberg haben sich für die Änderung des Flächennutzungsplanes und den Neubau für die Feuerwehr ausgesprochen.- dies ist sicherlich eine sehr gute Nachricht für alle Feuerwehren und besonders für die FF Johannesberg und Rückersbach.

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Am Mittwochnachmittag rückte kurz vor 12:00 Uhr, die Feuerwehr Kahl aus zu einem Waldbrand im bayerisch - hessischen Grenzgebiet. Da in der Anfangsphase nicht klar war, wo denn überhaupt die genaue Einsatzstelle sich befindet, wurde ein Sammelraum im Bereich eines Parkplatzes an der B8, kurz vor Hanau-Neuwirtshaus, eingerichtet. Auch wurde kurze Zeit später, die Drohne der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, zur Erkundung aus der Luft, nachalarmiert. Als das Feuer lokalisiert war, stellte sich heraus, dass es sich ähnlich wie bei dem letzten Waldbrand in Alzenau, um drei verschiedene Brände handelte! Sofort wurden weitere Kräfte nachalarmiert, unter anderem ein Tanklöschfahrzeug 20/40 SL der Feuerwehr Stadt Alzenau. Nach mehreren Stunden wurden die ersten Kräfte aus Alzenau und Karlstein, gegen 16:00 Uhr, aus dem Einsatz entlassen. Die Feuerwehr Kahl verblieb noch etwa bis 17:30 Uhr dort im Einsatz. Zur Brandursache und Schadenhöhe können wir keinerlei angaben machen.

Die hessische Polizei hat hier die Ermittlungen entsprechend aufgenommen. 

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Text: Andreas Emge - Pressesprecher der Kreisbrandinspektion

Es ist für das kommende Wochenende weiterhin eine hohe Waldbrandgefahr und ebenso hohe Gefahr für Bränden in der Flur nach dem Grasland-Feuerindex im gesamten Unterfranken zu erwarten, Die Regierung von Unterfranken ordnen deshalb die Luftbeobachtung der unterfränkischen Wälder und Fluren mit zwei Flugzeugen am 21. und am 22. Juli 2018 an.

Am 17.07.2018 wurden um 13:46 Uhr die Feuerwehren aus Kahl, Alzenau und Karlstein (Verkehrssicherungsanhänger) mit dem Alarmstichwort „Verkehrsunfall – LKW/Bus keine Personen eingeklemmt“ auf die BAB 45 zwischen die Anschlussstelle Alzenau-Nord und das Hanauer Kreuz gerufen.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei stand ein 40-Tonner wegen einer Panne auf dem Seitenstreifen. Ein 38-jähriger Fahrer eines 12-Tonners kam aus bislang unbekannten Gründen nach rechts ab und touchierte mit seiner kompletten Beifahrerseite das Pannenfahrzeug. Erst mehrere hundert Meter weiter kam der Laster zum Stehen, wobei die Ladung (Akku-Ladegeräte und Plastikdeckel für Gewürzstreuer) herunterfiel und sich auf der Autobahn verteilte.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde sofort der Brandschutz sichergestellt und die Autobahn gegen den nachfolgenden Verkehr voll gesperrt. Hierzu kam der Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Karlstein zum Einsatz. Ausgelaufene Betriebsmittel aus den Kraftfahrzeugen wurden sofort abgebunden. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei halfen die Feuerwehrkräfte eine der beiden Fahrspuren zu reinigen um diese wieder für den Verkehr freizugeben. Die fahruntüchtigen Fahrzeuge wurden von den Bergungsdiensten abgeholt.

Beim Unfallgeschehen verletzte sich der Fahrer des 12-Tonners. Der Verletzte wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und anschließend ins Krankenhaus eingeliefert.

Einsatzleiter Timo Elsesser (Zugführer der Feuerwehr Alzenau) konnte auf rund 30 Feuerwehrkräfte zurückgreifen. Der mitalarmierte Kreisbrandinspektor Frank Wissel unterstützte den Einsatzleiter. Einsatzende war gegen 15:30 Uhr.

Im Haibacher Wald sind heute Nachmittag rund 100 Festmeter Holz in Brand geraten. Gegen 17.00 Uhr bemerkte ein Bauarbeiter, der mit seinem Radlader auf dem Heimweg war, Brandgeruch. Daraufhin suchte er die Brandstelle, die er im Wald oberhalb des Haibacher Jägerhauses entdeckte, und verständigte umgehend über Notruf 112 die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Feuerwehr Haibach standen aus bislang ungeklärter Ursache bereits rund 100 Festmeter am Wegrand gelagerte Holzpolder im Vollbrand, die zu Hackschnitzeln weiterverarbeitet werden sollten. Das Feuer drohte bereits auf den umliegenden Baumbestand überzugreifen. Der Haibacher Kommandant Michael Bauecker ließ daraufhin die Feuerwehren Bessenbach und Aschaffenburg mit Tanklöschfahrzeugen zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung nachalarmieren. Mit Hilfe des Radladers der Fa. Heinrich Kunkel Straßenbau, der die Baumstämme anhob und verteilte, konnte das Feuer gegen 17.45 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Zur Brandbekämpfung musste ein rund 300 Meter lange Schlauchleitung bis zur Brandstelle verlegt werden. Das Feuer wurde mit 3 C-Rohren abgelöscht. Die Tanklöschfahrzeuge stellten im Pendelverkehr den Löschwasserbedarf sicher. Es wurden rund 25.000 Liter Löschwasser benötigt, ehe gegen 19.30 Uhr Feuer aus gemeldet werden konnte. Im weiteren Einsatzverlauf wurden die Feuerwehrleute vom Eigentümer des Holzes, einem ortsansässigen Forstunternehmer, mit dessen Holzrückezug unterstützt, der die Holzstämme mit dem Greifer des Fahrzeuges anhob und auseinanderzog. Die Feuerwehren waren mit 8 Fahrzeugen und 46 Einsatzkräften im Einsatz. Kreisbrandmeister Udo Schäffer war als Vertreter der Kreisbrandinspektion vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen zur Absicherung der Feuerwehrleute vor Ort. Der Sachschaden beläuft sich lt. Aussage des Eigentümers auf rund 4.000 Euro. Der Einsatz war gegen 20.00 Uhr beendet.

Der Markt Stockstadt a. Main hat für die Freiwillige Feuerwehr Stockstadt a. Main einen neuen ELW 1 beschafft. Das Fahrzeug ersetzt den vorhanden ELW 1 aus dem Jahr 1999.

Der Funkrufname bleibt unverändert „Florian Stockstadt 12/1“. Auch die bekannte Mobiltelefonnummer des Fahrzeuges bleibt unverändert bestehen.

Neben der Hauptaufgabe als Einsatzleitwagen im Markt Stockstadt kommt das Fahrzeug auch als Messleitfahrzeug des Landkreis Aschaffenburg zum Einsatz.

Fahrgestellt: Mercedes Sprinter, kurzer Radstand mit Hochdach, zul. Gesamtgewicht 3.500 kg, Motorleistung 120kW, Automatikgetriebe, beide Vordersitze drehbar, Radionavigation.

Feuerwehrtechnischer Aufbau und Ausstattung (Auszug):
- Sondersignalanlage Hänsch DBS4000 vorne & hinten, mit Verkehrswarneinrichtung hinten
- Funktisch für 4 Personen
- Digitalfunk mit 4 x MRT und Koppelnetzwerk
- Analogfunk 1 x 4m
- 2 x Funktronic Major Bediengerät
- 7 x HRT - TDT ELW-Router
- WLAN-Router
- 2 x DECT-Telefone
- PC mit 2 x TFT-Bildschirm
- Multifunktionsgerät, Farblaser (Druck, Fax, Scan)
- Mobilfunktelefon fest eingebaut
- Markise
- LED Umfeldbeleuchtung
- 230V Einspeisung, Sinuswandler und Batteriemanagementsystem
- Dachklimaanlage
- Heckausbau Sortimo-Regalsystem
- AED und Rettungsrucksack mit First-Responder Ausrüstung
- Stromaggregat
- tragbare Beleuchtungseinheit mit Akku
- Gasmessgerät
- Wärmebildkamera

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Der bestehende Rahmenvertrag zur Beschaffung von Digitalfunkgeräten des BFV Unterfranken läuft am 14. Dez. 2018 nun endgültig aus.

Deshalb wird empfohlen bei Bedarf an Digitalfunkgeräten die günstigen Preise jetzt noch zu nutzen und ggf. anstehende Beschaffungen vor diesem Termin vorzunehmen.

Am 13.07.2018 wurde auf einer Dienstversammlung der FF Kahl Alexander Reuß zum neuen Kommandanten gewählt. Alexander Riedel wurde als Stellvertreter wieder gewählt.  

Wir haben einen freien Lehrgangsplatz "Fachteil für Ausbilder für modulare Truppausbildung" vom 24.09. bis 28.09.2018 an der SFS Würzburg.

Lehrgangsvoraussetzung: Ausbilder in der Feuerwehr und Gruppenführer

Interessierte melden sich bitte umgehend bei mir (0171/5100248).

Bürgerentscheid über den Standort des neuen Feuerwehrhauses in Johannesberg am Sonntag, 22.07.2018

Seit Jahren wird in Johannesberg um den Standort des neuen Feuerwehrhauses diskutiert. Der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg e.V. als Interessenvertretung der Feuerwehren im Landkreises Aschaffenburg hat sich bislang nicht an der öffentlichen Diskussion beteiligt. Vor dem Bürgerentscheid am kommenden Sonntag möchten wir jedoch den Bürgerinnen und Bürgern Johannesbergs folgende Hinweise geben:

Um den Brandschutz und die technische Hilfe mit ehrenamtlichen Einsatzkräften so effektiv wie möglich zu gestalten, haben sich in den letzten 25 Jahren schon auf freiwilliger Basis die vormals selbstständigen Ortsfeuerwehren Johannesberg, Oberafferbach und Breunsberg im jetzigen Gerätehaus in der Seestraße zur Freiwilligen Feuerwehr Johannesberg zusammengeschlossen.

Ausgangspunkt für die Diskussion um ein neues Feuerwehrhaus ist, dass die vorhandenen Feuerwehrhäuser in Johannesberg und Rückersbach nicht mehr den heutigen Ansprüchen gerecht werden und dass sich in einer verantwortungsbewussten Weise die drei noch verbliebenen Ortsfeuerwehren über ihre personelle Zukunftsfähigkeit selbst ernsthafte Gedanken gemacht haben. Man ist sich einig, auch wenn die Feuerwehr in Steinbach bis auf weiteres in ihrem Feuerwehrhaus in Steinbach bleiben möchte, dass in der Zukunft in Johannesberg mit den demographischen und gesellschaftlichen Entwicklungen die personellen Ressourcen nur noch für eine schlagkräftige Feuerwehr dauerhaft vorhanden sein werden.

Erklärtes Ziel war und ist es, einen Standort für ein neues Feuerwehrhaus zu finden, mit dem eine garantierte Hilfsfrist von 10 Minuten im gesamten Gemeindegebiet sichergestellt werden kann und der von allen Feuerwehrleuten aus allen Ortsteilen in einem späteren Endzustand als einziges Feuerwehrhaus akzeptiert werden kann.

Der nun geplante Standort des neuen Feuerwehrhauses ist in jahrelangen Gesprächen und Planungen zwischen der Gemeindeverwaltung mit dem Gemeinderat, den Feuerwehren, der Kreisbrandinspektion und weiteren Fachbehörden einvernehmlich festgelegt worden und entspricht diesem Ziel.

Dabei wurden selbstverständlich zahlreiche Argumente für Alternativ-Standorte geprüft. Letztendlich waren sich alle Verfahrensbeteiligten einig, dass ausnahmslos der nun vorgesehene Standort auf der „grünen Wiese“ zwischen Oberafferbach und Sternberg als Standort des neuen Feuerwehrhauses in Frage kommt.

Die Mitglieder des Gemeinderates als gewählte Vertretung der Bürgerschaft haben diesen Standort auch einstimmig befürwortet.

Bei all den Standortdiskussionen wird stets nur auf das Gebäude verwiesen. Wer in dieses Haus einziehen wird, ist aus unserer Sicht völlig in den Hintergrund geraten.

Bei einem Feuerwehrhaus handelt es sich nicht nur um eine seelenlose Garage mit Gerätelager für feuerwehrtechnische Ausrüstung. Ein Feuerwehrhaus ist der belebte Mittelpunkt der Feuerwehrgemeinschaft. Die ehrenamtlichen, freiwilligen Feuerwehrleute müssen sich mit ihrem Feuerwehrhaus identifizieren können und müssen gerne dorthin gehen.

Das Feuerwehrpersonal wird in einer Freiwilligen Feuerwehr von den Bürgerinnen und Bürgern aus Johannesberg auf ehrenamtlicher und freiwilliger Basis gestellt.

Wer denkt, dass er über die Köpfe von Ehrenamtlichen Entscheidungen treffen kann, die in den wesentlichen Punkten nicht mit den Vorstellungen dieser Ehrenamtlichen übereinstimmen, wird meist danach eines Besseren belehrt.

Die Initiatoren des Bürgerentscheides können über andere Standorte für ein Feuerwehrhaus diskutieren. Die ehrenamtlichen Feuerwehrleute müssen aber später einen von ihnen nicht gewollten Standort akzeptieren und annehmen und das wird daher unter Umständen mit personellen Verlusten einhergehen. Ohne ausreichendes ehrenamtliches Personal ist aber jeder Standort für ein Feuerwehrhaus für eine Freiwillige Feuerwehr sinnlos.

Es ist schon nicht einfach, dort wo die Feuerwehrwelt in Ordnung ist, ausreichend ehrenamtliches Feuerwehrpersonal zu finden und zu halten. Überall kämpfen die Feuerwehren um Nachwuchs und verfügbares Personal.

Mit dem von der Gemeinde geplanten neuen Feuerwehrhaus erhöht sich mit großer Wahrscheinlichkeit die Motivation der derzeitigen Aktiven und die Nachwuchsgewinnung wird in allen Ortsteilen um vieles leichter.

Schütten Sie mit einem erzwungenen Alternativstandort nicht das Kind mit dem Bade aus.

Bürgermeister Peter Zenglein und der Gemeinderat stehen in dankenswerter Weise zu ihrer Feuerwehr. Sie wollen ein zukunftsweisendes, den heutigen Anforderungen entsprechendes Feuerwehrhaus für alle Bürgerinnen und Bürger in Johannesberg an einem geeigneten Standort zwischen Oberafferbach und Sternberg bauen.

Die Bürgerinnen und Bürger aus Johannesberg sollten sich darüber im Klaren sein, dass Sie mit ihrer Stimmabgabe möglicherweise auch über die Zukunft ihrer Freiwilligen Feuerwehr abstimmen. Sie stimmen für oder gegen die Feuerwehrleute in ihrer Nachbarschaft, die jederzeit bereit sind, ihnen ehrenamtlich und freiwillig in der Not zu helfen. Wer sonst soll denn in Johannesberg weiterhin bei Unglücks- oder Notfällen oder Bränden schnell und kompetent Hilfe leisten. Kein Feuerwehrfahrzeug fährt von alleine zur Einsatzstelle!

Wer für den zwischen allen Verfahrensbeteiligten festgelegten und vom Gemeinderat Johannesberg einstimmig verabschiedeten Standort ist, muss beim Bürgerentscheid am kommenden Sonntag mit NEIN stimmen.

Karl-Heinz Ostheimer

Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg e.V.

Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht hat seit 09.07.2018 eine Telefon-Hotline eingerichtet:

Unter der Telefonnummer

0981-53-1810

erhalten Vereine und Ehrenamtler schnelle und unkomplizierte Hilfestellung zum neuen Datenschutzrecht.

Zusätzlich bietet das Landesamt einen Anlaufpunkt über E-Mail an. Unter der Adresse

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

erhalten Vereine und Ehrenamtler Auskünfte zu schwierigeren Einzelfällen.