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Am vergangenen Wochenende führte das Fachreferat Technik des KFV seinen traditionellen Fortbildungsausflug durch. Die von Stefan Ullrich geplante Veranstaltung ging dieses Jahr in die Schwäbische Alb und das Ostallgäu.

Zunächst führte uns unser Feuerwehrkamerad Dominik Allig bei seinem Arbeitgeber, der Firma Magirus in Ulm, durch die heiligen Hallen. Imposant waren die neue Fertigungshalle für Löschfahrzeuge und die Produktion der Drehleitern.

Am späteren Nachmittag bezogen wir dann unser Quartier in Buchloe im Ostallgäu, wo am Freitagabend ein Dorffest zu einem Besuch einlud. Am nächsten Morgen besuchten wir die Firma Spechtenhauser in Waal, den Hersteller der bekannten Chiemsee-Pumpen und konnten hier sehr interessante Einblicke in die Fertigungsprozesse gewinnen.

Da das Kulturelle auch nicht zu kurz kommen sollte, war der Stadtrundgang in Landsberg am Lech ein guter Zwischenstopp zur Kurz-Wallfahrt ins Kloster Andechs, wo göttlicher Beistand für die künftige Fachreferatsarbeit erbeten wurde. Die Arbeit der Mönche wurde durch die anschließende Verkostung diverser Bierspezialitäten unterstützt.

Am Samstagabend lud uns die Feuerwehr Buchloe zu einem Rundgang in ihr neu errichtetes Feuerwehrhaus ein, wo es einige staunende Gesichter gab. Den Abend ließen wir dann in einem schönen Biergarten ausklingen.

Am Sonntagmorgen wurde die Heimreise angetreten. Ein interessantes Wochenende ging damit zu Ende, aber für 2018 ist ja wieder was geplant....!
Christian Schüßler, KBM Technik

FRT1 01

FRT2 01

Wie aus der Anlage zu entnehmen ist, wurde im Bayerischen Gesetz- und Verordnungsblatt, Nr. 11 vom 30.06.2017 das Gesetz zur Änderung des Bayerischen Feuerwehrgesetzes und des Gesetzes über Zuständigkeiten im Verkehrswesen bekanntgemacht. Das Gesetz tritt am 01.07.2017 in Kraft. veröffentlicht.

Sobald uns eine durchgeschriebene Lesefassung beider Gesetze vorliegt, werden wir diese hier veröffentlichen.

In Bezug auf Kinderfeuerwehren bereits jetzt folgenden Hinweis des LFV Bayern, der mit dem StMIBV und der KUVB abgestimmt wurde:

Art. 7 Abs. 1 BayFwG lautet künftig wie folgt: "Bei den Freiwilligen Feuerwehren können für Minderjährige ab dem vollendeten 6. Lebensjahr Kindergruppen gebildet werden."

Dies bedeutet, dass die Kinderfeuerwehren / Kindergruppen, die bislang dem Feuerwehrverein angegliedert sind, nicht automatisch in die gemeindliche Einrichtung Feuerwehr übergehen.

Will die Freiwillige Feuerwehr als gemeindlichen Einrichtung eine Kindergruppe einrichten oder aus dem Feuerwehrverein übernehmen, ist hierfür eine Absprache mit der Gemeinde und deren Zustimmung erforderlich. Erst mit der Zustimmung der Gemeinde wird die Kindergruppe Teil der gemeindlichen Einrichtung Feuerwehr mit der Folge, dass dann auch die Verantwortlichkeit auf den Kommandanten übergeht.

Zugleich gilt ab der Zustimmung der Gemeinde auch der gesetzliche Unfallversicherungsschutz für die Angehörigen der Kinderfeuerwehren. Im Falle eines Unfalls ist die Kommunale Unfallversicherung Bayern (KUVB) mittels einer (elektronischen) Unfallanzeige zu informieren. Es gelten die gleichen Regelungen und Abläufe wie im Bereich der Jugendlichen und Aktiven der Freiwilligen Feuerwehren.

2017.07.01_Änderungsgesetz.pdf

Sanierungsmaßnahmen im Feuerwehrerholungsheim in Bayerisch Gmain abgeschlossen - Freistaat trägt über drei Millionen Euro der Kosten - Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck: Anerkennung für Feuerwehrmänner und -frauen liegt Freistaat am Herzen

+++ Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck hat heute die weitgehenden Sanierungsmaßnahmen am Feuerwehrerholungsheim in Bayerisch Gmain als wertvolles Zeichen der großen Anerkennung für das Engagement der Feuerwehrler bezeichnet: „Bei Ihrem Ehrenamt nehmen Sie zahlreiche Anstrengungen auf sich. Wer sich so für die Allgemeinheit einsetzt, soll sich von diesen Strapazen auch zu moderaten Preisen erholen können. Der Freistaat hat sich daher in den letzten Jahren allein beim Bauunterhalt für das Erholungsheim mit mehr als vier Millionen Euro beteiligt. Für die aktuellen Sanierungsmaßnahmen haben wir in diesem Jahr zusätzlich rund 2,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.“ +++

Zu den nun fertiggestellten Verbesserungen des Feuerwehrerholungsheims „St. Florian“ zählen die aufwendige Sanierung der Küche, die Sanierung von 28 Bädern und die Erneuerung der Brandmeldeanlage. Zur weiteren Verbesserung des Brandschutzes wurden darüber hinaus 120 Türen ausgetauscht. Staatssekretär Eck: „Damit bietet das Feuerwehrerholungsheim seinen Gästen einen zukunftsfähigen und zeitgemäßen Standard im Bereich Komfort und Sicherheit!“

Trotz der zahlreichen baulichen Herausforderungen bei der Renovierung des Altbaus konnten die Ende 2015 beschlossenen Maßnahmen termingerecht fertiggestellt werden. Bereits im Herbst des letzten Jahres konnte im Feuerwehrerholungsheim eine zusätzliche Attraktion feierlich eröffnet werden: Mit der brandneuen Sauna, die direkt an das erst 2012 sanierte Hallenbad angebaut wurde, steht den erholungssuchenden Feuerwehrleuten auch ein hochattraktiver Wellnessbereich zur Verfügung. Staatssekretär Eck hatte heute noch eine weitere gute Nachricht für die Zukunft des Feuerwehrerholungsheims: Die kostenlose Überlassung der dortigen Liegenschaft, die bislang formlos erfolgte, wurde nun durch eine vertragliche Vereinbarung fixiert. Eck dazu: „Der weiteren verdienten Erholung unserer tüchtigen Feuerwehrleute steht damit nichts mehr im Weg!“


Quelle: PM 225/2017 - Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Der Gemeinderat des Marktes Mömbris hat in seiner Sitzung vom 27.06.2017 den Feuerwehrbedarfsplan des Marktes Mömbris einstimmig beschlossen - hier die wichtigsten Punke hieraus:

1. Beschaffung einer Drehleiter für die FF Mömbris im Jahr 2018

2. Fortschreibung der Ersatzbeschaffungen aller Fahrzeuge im Markt Mömbris

3. Alle bisherigen hydraulischen Rettungssätze bleiben erhalten

4. Neubau eines Gerätehauses für die Feuerwehren Gunzenbach, Hohl, Reichenbach und Rothengrund im Gewerbegebiet Hutzelgrund

5. Einstellung von 2 hauptamtlichen Kräften für die Feuerwehren des Marktes Mömbris (Verwaltung und Gerätewartung)

6. Weitere Investitionen in die bestehenden Gerätehäuser (Umkleiden, Abgsauganlagen)

7. Stärkung des Ehrenamtes durch umfangreiche Maßnahmen

Die Feuerwehren des Marktes Mömbris sind mit diesem Beschluss sehr zufrieden und bedanken sich bei den Gemeinderäten für ihre Unterstützung.

Am Sonntag den 25. Juni 2017 fand im Generationenpark Alzenau wieder der Sparkassenfamilientag, ausgerichtet von der Sparkasse Aschaffenburg/Alzenau, sowie der Stadt Alzenau, statt.

Stellvertretend für die Feuerwehren der Stadtteile nahm die Feuerwehr Albstadt, gemeinsam mit den Stadtteilwehren aus Kälberau und Wasserlos dort teil und präsentierten uns mit Spielen, Fahrzeugen und Showeinlagen.

Unter anderem wurden jeweils Spiele für die angehenden Feuerwehrleute angeboten. So mussten die jungen Besucher beim Stand der Kälberauer Geschick mit dem Leinenbeutel beweisen und diesen gezielt zwischen die Leitkegel werfen. Oder bei der Feuerwehr Albstadt eine sichere Handhabung demonstrieren, um möglichst viele der Muttern auf die Gewindestangen zu drehen. Zu guter Letzt wurde bei der Feuerwehr Wasserlos, wie der Ortsname, das Wasser los gelassen. Mit einer Handspritze war es Ziel das “Brand“-häuschen zu „löschen“. Wurden alle Stationen bewältigt konnte dann verdient etwas Süßes oder Salziges in Empfang genommen werden.

Neben Fahrzeugen der Feuerwehren aus Gunzenbach, Alzenau, Kälberau und Albstadt, konnte bei der Feuerwehr Rothengrund mit dem landkreiseigenen Feuerlöschtrainer ein simuliertes Schadenfeuer unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden oder anschaulich ein mögliches Fehlverhalten beim Ablöschen eines Fettbrandes, mittels Fettexplosion, demonstriert werden.

Im Kleinformat wurde eine Fettexplosion im Explosionshaus der FF Albstadt veranschaulicht und Tipps zum richtigen Löschen eines Fettbrandes gegeben.

Zu guter Letzt begeisterten sich nicht nur die kleinen Gäste für die bereitgestellten Seifenblasen im XXL-Format, auch Mamas und Papas versuchten sich hier.

Im Großen und Ganzen bleibt zu sagen, dass der Sparkassenfamilientag wohl für alle in positiver Erinnerung bleiben wird und einer Wiederholung im nächsten Jahr nichts im Wege steht.

Andreas Laumer, FF Albstadt

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Beim Fahrsicherheitstraining für Einsatzfahrzeuge über 3,5 to zGG sind zwei Plätze freigeworden.

Weitere Infos und Anmeldung bei KBM Thilo Happ unter 0170/2421120 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  

Die Staatliche Feuerwehrschule Würzburg führt am Dienstag, den 26. September 2017 von 8:30 Uhr bis 17:00 Uhr in der Feuerwache Großostheim eine Standortschulung „Strahlenschutz“  durch.

Die Standortschulung richtet sich insbesondere an die Feuerwehren Alzenau, Großostheim, Kahl, Karlstein, Kleinostheim, Stockstadt und Sappi Stockstadt, die über eine Strahlenschutzsonderausrüstung verfügen.

Die Teilnahmevoraussetzungen sind mind. Truppmannausbildung und Atemschutzgeräteträgerlehrgang mit gültigem Nachweis G.26. Alternativ kann auch im Zuge einer laufenden MTA Ausbildung mit erfolgreich abgeschlossenem Basis-Modul und Atemschutzgeräteträgerlehrgang mit gültigem Nachweis G.26 an der Standortschulung teilgenommen werden.

Führungskräfte können auch gerne als Fortbildung und zur Auffrischung ihres Wissens an der Standortschulung „Strahlenschutz“ teilnehmen.

Die Anmeldung muss mit Angabe der Teilnehmerdaten (Vorname, Nachname, Adresse, Geburtsdatum) bis zum 31.08.2017 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! formlos erfolgen.

Von den Teilnehmern ist mitzubringen:

Nachweis der G.26

Komplette persönliche Schutzausrüstung (Feuerwehr-Schutzanzüge, Feuerwehrhelm, Feuerwehr-Schutzhandschuhe, Feuerwehr-Haltegurt, Feuerwehrstiefel). Schreibmaterial

Für die Ausbildung kann, wenn gewünscht, die eigene ABC-Messausstattung mitgebracht und verwendet werden.

Die Fahrzeuge und die Ausstattung für die praktische Ausbildung werden von der FF Großostheim gestellt.

Der Ablauf der Standortschulung kann dem beiliegenden Lehrplan entnommen werden.

 Standortschulung_Ablauf_2017.pdf

Am Sonntag, 25.06.2017 fand von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr der Sparkassen-Familientag auf dem Gelände der ehemaligen Landesgartenschau in Alzenau statt. Auch die Feuerwehren der Stadt Alzenau und des Landkreises waren bei dieser Veranstaltung stark vertreten:

- Feuerlöschertrainer des Landkreises (betreut von der FF Rothengrund)

- Spiele (Wasserspiele) für Kinder (betreut von den Jugendfeuerwehren aus Albstadt, Kälberau und Wasserlos)

- Fahrzeugausstellung (LF aus Albstadt, MLF aus Gunzenbach, TLF aus Alzenau)

Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene schauten sich auf dem Ausstellungsstand der Feuerwehren um, führten gute Gespräche, schauten sich die Fahrzeuge an und die Kinder nutzten die Spielmöglichkeiten - wir hatten den größten Stand auf dem Familientag!!!

Herzlichen Dank an alle Helfer aus den Feuerwehren, die sich wieder einmal ehrenamtlich um die Nachwuchsarbeit gekümmert haben - besonders an Matthias Amrhein von der FF Wasserlos für die Organisation.

Am Sonntag Morgen bestand die Möglichkeit ein Hotelschiff auf dem Main in Aschaffenburg zu besichtigen. Durch den Kapitän und die Hotelcheffin wurden die anwesenden Feuerwehrmitglieder der Main Feuerwehren, sowie der Kreisbrandinspektion durch das Schiff geführt. Wir konnten den Maschinenraum, die Kabinen der Mannschaft, sowie der Gäste, die Brücke und die Sicherheitseinrichtungen begutachten. Auf dem Main sind in den Sommermonaten bis zu 30 Hotelschiffe in den unterschiedlichsten Größen unterwegs, die im Ereignisfall den Rettungskräften ein doch ganz anderes Aufgabenspektrum abverlangen.

Das besichtigte Schiff, die Swiss Crown kann 150 Passagiere (meist älter 60+) und 30 Mannschaftsmitglieder transprotieren.

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Gruppe2

Die Feuerwehren der Stadt Alzenau sind auf dem heutigen Sparkassen-Familientag in Alzenau mit einigen Fahrzeugen und zahlreichem Personal vertreten und freuen sich über euren Besuch an ihrem Stand!

Spktag 757

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Auf einem Firmengelände in der Frankenstraße in Mömbris geriet  am Samstagnachmittag, 24.06.2017, ein Radlader in Brand. Dies wurde gegen 16:10 Uhr der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain gemeldet, weswegen die Feuerwehren aus Mömbris und Alzenau (Großtanklöschfahrzeug) sowie der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel alarmiert wurden. Während der Fahrer des Radladers bereits erste Löschversuche unternahm, wurde zeitgleich über Notruf die Feuerwehr gerufen. 

An der Einsatzstelle stand bei Eintreffen der Einsatzkräfte der Radlader in Vollbrand. Ein weiterer in unmittelbarer Nähe zum brennenden Radlader geparkter Minibagger wurde sofort mittels Löschwasser gekühlt. Parallel zu dieser Maßnahme wurde ein Löschangriff mit zwei C-Rohren unter Atemschutz vorgetragen. Durch den sofortigen Schutz des Minibaggers und den offensiven Löschangriff von zwei Seiten durch die Besatzung der Löschfahrzeuge war der Brand schnell unter Kontrolle. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde der ausgebrannte Radlader mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Einsatzleiter Christian Heininger konnte auf rund 30 Einsatzkräfte und fünf Einsatzfahrzeuge zurückgreifen. Kreisbrandinspektor Frank Wissel war als Vertreter der Kreisbrandinspektion vor Ort. Von rettungsdienstlicher Seite war ein Rettungswagen der BRK Rettungswache Schöllkrippen im Einsatz. Der Rettungsdienst musste jedoch nicht eingesetzt werden.

Der Einsatz war um 18:00 Uhr beendet.

Über den entstandenen Sachschaden sowie die Brandursache können seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

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Wir haben konkret folgende freie Lehr

Die freien Plätze si weg .

Zusätzlich werden aktuelle noch  3 x Zugführer 17.07. – 28.07.17 an der SFS Würzburg angeboten, diese Plätze sind aber noch nicht für uns verbucht.

Wer Interesse hat, meldet sich bitte umgehend bei mir 0171/5100248.

Der Bayerische Landtag hat nunmehr umfangreiche Änderungen im Bayerischen Feuerwehrgesetz (BayFwG) beschlossen.

Die Neuerungen im BayFwG stellen das Feuerwehrwesen in Bayern nicht auf den Kopf. Es hält jedoch eine Vielzahl von guten und größeren Veränderungen für uns bereit, für die der LFV Bayern in der Vergangenheit lange und intensiv gekämpft hat.

Wichtig und hilfreich war dabei eine breite Phalanx mit den Kommunalen Spitzenverbänden, der Kommunalen Unfallversicherung Bayern und den Partnerorganisationen wie AGBF Bayern und Werkfeuerwehrverband Bayern, die uns die gemeinsame Durchsetzung ehrgeiziger Ziele erlaubt hat und mit denen wir stets eine gemeinsame Stimme im Interesse der bayerischen Feuerwehren gefunden haben.

Mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr hat uns zu jeder Zeit eine sachorientierte und partnerschaftliche Zusammenarbeit verbunden. Nicht unerwähnt bleiben sollen auch die Vertreter des Innenausschusses für Kommunale Fragen und Innere Sicherheit des Bayerischen Landtags und die Landtagsfraktionen für ihr stets offenes Ohr, wenn es um die Belange des Feuerwehrwesens ging.

Aufgrund der Vielzahl der Neuerungen sollen an dieser Stelle nur einige davon erwähnt werden:

  1. Art. 2 BayFwG eröffnet nun den Landkreisen die Möglichkeit überörtliche Aus- und Fortbildung von Feuerwehrdienstleistenden durchzuführen. Hierfür besteht in der Praxis aus Effizienzgründen und zur Entlastung der gemeindlichen Feuerwehren vielfach ein Bedarf.
  2. Die Aufgabe der Sicherstellung des abwehrenden Brandschutzes und des technischen Hilfsdienstes konnte bislang nicht auf einen Zweckverband oder durch Zweckvereinbarung auf eine andere kommunale Körperschaft – wie etwa eine Verwaltungsgemeinschaft – übertragen werden. Gerade kleinere Gemeinden haben jedoch häufig Interesse an weitergehenden Formen der kommunalen Zusammenarbeit, um Synergieeffekte besser nutzen zu können. Durch eine Änderung des Art. 1 Abs. 4 BayFwG wird es den Gemeinden ermöglicht, die Pflichtaufgabe des abwehrenden Brandschutzes und des technischen Hilfsdienstes auf einen Zweckverband oder durch Zweckvereinbarung auf eine andere kommunale Körperschaft zu übertragen.
  3. Mit der Altersgrenze von 63 Jahren nach Art. 6 Abs. 2 Satz 1 BayFwG werden zunehmend noch feuerwehrdiensttaugliche Personen vom Dienst in der öffentlichen Einrichtung Feuerwehr ausgeschlossen, obwohl sie zur Sicherstellung des gemeindlichen Brandschutzes vielfach sehr wichtig wären. Die Altersgrenze in Art. 6 Abs. 2 Satz 1 BayFwG wird daher um zwei Jahre auf das vollendete 65. Lebensjahr angehoben.
  4. Kindergruppen für Kinder, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und daher für eine Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr zu jung sind, konnten in der öffentlichen Einrichtung Feuerwehr noch nicht gebildet werden. Gerade wegen der Konkurrenz zu anderen Freizeitaktivitäten ist eine frühzeitige Bindung der Kinder an die Feuerwehren jedoch ein wesentliches Instrument der Nachwuchsgewinnung. Deshalb wurde nun die Möglichkeit geschaffen, Kinder in Kinderfeuerwehren der gemeindlichen Einrichtung Feuerwehr aufzunehmen.
  5. Die Komplexität und Vielfalt ihrer Aufgaben stellen an die ehrenamtlichen Kreisbrandräte hohe fachliche und zeitliche Anforderungen. Damit war es konsequent, ihnen jetzt die Möglichkeit einzuräumen, zur Unterstützung Kreisbrandinspektoren ohne Zuweisung eines Inspektionsbereichs zu bestellen, um ihnen spezifische Fachaufgaben übertragen zu können.

Zugleich sollen weitere erforderliche Anpassungen vorgenommen werden, die sich aus aktueller Rechtsprechung oder aus den Erfahrungen mit dem Vollzug ergeben, wie z.B. die Möglichkeit, bei Bedarf einen weiteren stellvertretenden Kommandanten einzusetzen, eine Ergänzung von Art. 28 BayFwG um weitere Kostentatbestände, die Normierung von Mindestanforderungen an Jugendwarte (Geeignetheit und Volljährigkeit), die Koppelung der Amtszeiten der Kreisbrandmeister und Kreisbrandinspektoren an die Amtszeit des Kreisbrandrats oder der Möglichkeit für den Stadtbrandrat einer kreisfreien Gemeinde, zusätzliche Stadtbrandmeister zu bestellen.

Ein wichtiges Anliegen war dem LFV Bayern auch das Thema Inklusion. Hier galt es, „Feuerwehr“ auch für die Gruppe der Menschen mit Einschränkungen und Behinderungen zu öffnen, denen der Zugang zur Feuerwehr in der Vergangenheit nicht oder nur erschwert möglich war. Denn gerade auch im Umgang mit Menschen mit Behinderung spiegelt sich der alte Solidargedanke der Feuerwehr „Einer für alle - alle für einen!“ wieder.

Nunmehr ist es möglich, Personen mit Einschränkungen/Behinderungen trotzdem in die Feuerwehr aufzunehmen mit der Maßgabe, dass sich der Dienst auf bestimmte, der jeweiligen Eignung entsprechende Aufgaben Feuerwehr beschränkt.

Wir sind zuversichtlich, dass das geänderte Gesetz unserem Ansinnen, den in großen Teilen ehrenamtlich organisierten abwehrenden Brandschutz und technischen Hilfsdienst bayernweit zu sichern, hilfreich sein kann.

Der LFV Bayern dankt an dieser Stelle allen, die die Gesetzesänderung auf den Weg gebracht und mit begleitet haben. Ein besonderer Dank gilt den Feuerwehren und den Führungsdienstgraden auf örtlicher und überörtlicher Ebene für die vielen wertvollen Anregungen und Hinweise.


Quelle: LFV Bayern

Am 21.06.2017 wurde die Brandmeldeanlage aus SEGRO 4 im Industriegebiet Alzenau Süd A 19 mit der ÜE 2108 auf die Empfangsanlage in der Integrierten Leitstelle Bayer. Untermain aufgeschaltet.