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In der Nacht auf Sonntag (14.11.2021) wurden die Feuerwehr Kleinkahl sowie das Löschfahrzeug (HLF20) aus Schöllkrippen gegen 1 Uhr zu einem Gartenhüttenbrand nach Kleinkahl alarmiert.
Bei Eintreffen der Feuerwehr stand die Gartenhütte bereits in Vollbrand. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt sowie zum Ausräumen des Brandguts um dieses im Freien abzulöschen. Mittels Brechwerkzeug und Kettensägen wurden Zwischenwände geöffnet um die letzten Glutnester abzulöschen. Die Brandstelle ist anschließend mit einer Wärmebildkamera kontrolliert worden.
Im weiteren Einsatzverlauf wurde der Versorgungs-LKW aus Schöllkrippen an die Einsatzstelle zum Abtransport der verschmutzten Einsatzgerätschaften und Tausch der Atemschutzgeräte nachgefordert.
Seitens der Feuerwehr Markt Schöllkrippen waren 20 Einsatzkräfte (hiervon sieben in Bereitschaft im Gerätehaus) mit zwei Fahrzeugen. Die Feuerwehr Kleinkahl war mit drei Fahrzeugen vor Ort. Ebenfalls an der Einsatzstelle war ein Rettungswagen des DRK Kreisverbandes Gelnhausen-Schlüchtern sowie eine Streife der Polizei. Seitens der Kreisbrandinspektion stand KBM Georg Thoma dem Einsatzleiter Ulf Wirzberger, Kommandant der Feuerwehr Kleinkahl unterstützend zur Verfügung.
Zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Schadens kann von Seiten der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.
Text: FF Schöllkrippen
Bilder: FF Kleinkahl / FF Schöllkrippen
Gartenhütte2A
Gartenhütte3A
Gartenhütte1A

Nachdem der Landesfeuerwehrverband Bayern auch Hinweise zum Verhalten der Feuerwehr in der derzeitig eskalierenden Corona-Lage veröffentlicht hat, haben wir unsere bisherigen Hinweise und Epfehlungen etwas angepasst. Eine Aussage aus dem Innenministeriums wird noch erwartet. Wir werden unsere Hinweise und Empfehlungen immer dem uns vorliegenden aktuellen Erkennntisstand anpassen und hier veröffentlichen: 

Stand 14.11.2021:

In Anbetracht der steigenden Inzidenzzahlen und der Auslastung der Intensivstationen raten wir innerhalb der Feuerwehren wieder verstärkt auf den Infektionsschutz zu achten, um uns und unsere Kameradinnen und Kameraden vor einer Ansteckung zu schützen und die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr zu sichern.  

Wir geben hierzu folgende Hinweise und Empfehlungen:


Konzentration auf Pflichtaufgaben der Feuerwehren im Einsatzdienst


Verzicht auf vermeidbare gesellschaftliche Aktivitäten innerhalb der Feuerwehr


Nur gesunde Einsatzkräfte nehmen am Einsatz-, Ausbildungs- und Übungsdienst teil.


Alle Feuerwehrleute

  • mit Anzeichen eines Infekts, wie z. B. Husten, Halsschmerzen, Atemnot, Fieber, Geschmacks- und Geruchsverlust, Durchfall oder
  • die in den letzten 14 Tagen Kontakt mit einem gesicherten COVID-19 Fall (Kontaktperson I) hatten oder
  • mit Aufenthalt in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet oder
  • mit angeordneter Quarantäne, Isolation, Absonderung

bleiben dem Feuerwehrdienst (auch im Alarmfall!) fern!


Allen Einsatzkräften der Feuerwehr wird dringend als Schutz der Impfstatus geimpft oder genesen angeraten und nach sechs Monaten unbedingt den Impfschutz durch eine „Booster-Impfung aufzufrischen.


Feuerwehrleute, die eine 2-G-Regelung nicht erfüllen, müssen vor Aus- und Fortbildungen und Übungen vor dem Kontakt mit anderen Kameradinnen und Kameraden auf Corona getestet sein.


Bei überörtlichen Ausbildungsveranstaltungen mit Teilnehmern verschiedener Feuerwehr wollen wir die Sicherheit noch dadurch erhöhen, dass alle Teilnehmer, auch genesene und geimpfte, vor dem Kontakt mit anderen Kameradinnen und Kameraden auf Corona getestet sein müssen.

Der Testnachweis von getesteten Feuerwehrleuten darf bei PCR-Tests oder PoC-PCR-Tests höchstens 48 Stunden und bei PoC-Antigentests höchstens 24 Stunden alt sein.  


Mit einer Kontakt- und Teilnehmerdokumentation (z.B. über Anwesenheitslisten im Feuerwehrdienst) wird eine Kontaktverfolgung bzw. eine Information jederzeit ermöglicht.

Alle Kontaktflächen im Feuerwehrgerätehaus und in den Einsatzfahrzeugen sind regelmäßig zu reinigen und zu desinfizieren.


Jeder ist im Feuerwehrdienst angehalten, wo immer möglich zu anderen Personen einen Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten und auf ausreichende Handhygiene zu achten. In geschlossenen Räumlichkeiten ist auf ausreichende Belüftung zu achten. 

 

Wo die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen nicht möglich ist, ist unbeschadet der allgemeinen Pflicht mindestens eine medizinische Maske zu tragen, im Feuerwehrdienst bei Einsätzen, Aus- und Fortbildungen und Übungen immer eine FFP 2 Maske zu tragen.


Im Feuerwehreinsatz FFP 2-Maske

  • Im Einsatz ist oft kein ein ausreichender Abstand, insbesondere auch nicht zu feuerwehrfremden Personen, einzuhalten und der Einsatz innen oder außen ist nicht vorher abzusehen, daher ist immer eine FFP 2-Maske von allen Einsatzkräften zu tragen 
  • Im Einsatz wird die Feuerwehr-Schutzkleidung vollständig und geschlossen getragen und ggf. mit zusätzlicher Schutzausrüstung (z.B. Schutzbrille, Helmvisier, medizinische Einmalhandschuhe, Infektionsschutzanzug) ergänzt


FFP 2-Masken im Feuerwehrgerätehaus

  • In Gebäuden und geschlossenen Räumen ist eine FFP 2-Maske zu tragen. 
  • Relevante Ausnahmen von der Maskenpflicht für FFP 2-Masken sind:
    • Kinder und Jugendliche bis zum 16. Lebensjahr müssen im Feuerwehrgerätehaus mindestens eine medizinische Maske tragen
    • Am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, wenn zuverlässig ein Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen gewahrt wird.
    • Im Aufenthalts-, Bereitschaftsraum am Tisch sitzend

FFP 2-Masken am Feuerwehrgerätehaus im Freien

  • Im Freien besteht zunächst keine Maskenpflicht 
  • Wenn bei Aus- und Fortbildungen und Übungen im Freien zuverlässig ein Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht gewahrt wird, sollte mind. eine medizinische Maske getragen werden. Zur Vereinheitlichung der Maskenpflicht bei Aus- und Fortbildungen und Übungen werden hier auch FFP 2-Masken empfohlen.

 
FFP 2-Masken im Einsatzfahrzeug

  • In geschlossenen Fahrzeugbereichen, Kabinen und Ähnlichem ist eine FFP 2-Maske zu tragen.


    Werden von den Feuerwehren weitere medizinische Masken und/oder FFP 2-Masken benötigt, dann steht KBM Thilo Happ als Ansprechpartner zur Verfügung.  

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Lars Oschmann und Karl-Heinz Frank als DFV-Vizepräsidenten gewählt
Digitale Delegiertenversammlung: Impfappell des Präsidenten, Impuls zu Folgen von Fake-news, Auswertung der Starkregenereignisse

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Berlin – Lars Oschmann und Karl-Heinz Frank sind im Rahmen der digital stattfindenden 68. Delegiertenversammlung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) als Vizepräsidenten gewählt worden. Insgesamt waren 161 von 172 Delegierten virtuell präsent; hinzu kamen 50 Gäste.
 
Der 49-jährige Lars Oschmann aus Thüringen setzte sich im ersten Wahlgang mit 62,75 Prozent der abgegebenen Stimmen gegen die 50-jährige Birgit Kill (Nordrhein-Westfalen) und den 43-jährigen Sascha Guzy (Berlin) durch. Oschmann ist Fachanwalt für Strafrecht und bereits seit 2016 DFV-Vizepräsident für die Freiwilligen Feuerwehren. Im Präsidium ist er verantwortlich für die Themen Technik sowie Sozialwesen und Psychosoziale Unterstützung.
 
Der 54-jährige Karl-Heinz Frank, Leiter der Feuerwehr Frankfurt am Main (Hessen), wurde einstimmig als neuer DFV-Vizepräsident für die Bundesgruppe Berufsfeuerwehr gewählt. Der Diplom-Forstwirt engagiert sich im europäischen Gemeinschaftsverfahren für den Katastrophenschutz sowie im Erkundungs- und Koordinierungs-Team (UNDAC) der Vereinten Nationen.
 
Satzungsänderung: Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung
 
Durch eine Satzungsänderung bekennt sich der Deutsche Feuerwehrverband nun dezidiert auch in seiner Rechtsordnung zur freiheitlich demokratischen Grundordnung und tritt rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen sowie diskriminierenden Bestrebungen entgegen. Auch die Rahmenbedingungen für Gremiensitzungen ohne Anwesenheit am Versammlungsort und die Stimmrechtsausübung im Wege der elektronischen Kommunikation sind festgeschrieben worden.
 
Impfappell, Feuerwehren im Bevölkerungsschutz und Stärkung des Ehrenamts
 
DFV-Präsident Karl-Heinz Banse dankte in seiner Rede allen Feuerwehrangehörigen „für die Aufrechterhaltung unserer Aufgaben und Ziele trotz und gerade wegen Corona“. Er appellierte, sich sowohl gegen Corona als auch gegen die Grippe impfen zu lassen. Die Landkreise und kreisfreien Städte forderte er auf, die Booster-Impfung für die Einsatzkräfte kurzfristig und unproblematisch zu organisieren.
 
Als ein politisches Verbandsziel formulierte der DFV-Präsident die Mitwirkung der Feuerwehren in der Neustrukturierung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). „Die Feuerwehren müssen im Leitungsgremium des geplanten Kompetenzzentrums Bevölkerungsschutz permanent vertreten sein“, so Banse. Der Deutsche Feuerwehrverband hat dem BBK die aktive Unterstützung bei der Warnung der Bevölkerung durch Aufklärungsarbeit über die Feuerwehrangehörigen in der Brandschutzerziehung und -aufklärung angeboten.
 
An die künftige Bundesregierung gewandt, forderte Banse zudem die nachhaltige und leistungsgerechte Stärkung des Ehrenamtes. „Hier müssen auch für die einzelne Kameradin und den einzelnen Kameraden klare Zeichen gesetzt werden: Geprüft werden muss die Einführung von Steuerfreibeträgen als Ausgleich für die mit dem Ehrenamt privat aufzubringenden Kosten, die Berücksichtigung der oftmals jahrzehntelangen Leistungen zum Wohle der Allgemeinheit durch die Gewährung von zusätzlichen Rentenpunkten und die Festsetzung der Steuerfreibeträge auf Aufwandsentschädigungen unserer Funktionsträger.“
 
Erste Auswertung der Starkregenereignisse des Sommers 2021
 
Die Starkregen- und Hochwasserereignisse im vergangenen Sommer waren ein weiterer Schwerpunkt der Delegiertenversammlung. Bereits in der Totenehrung hatte die DFV-Bundesbeauftragte für Feuerwehrseelsorge, Erneli Martens, erinnernde Worte gefunden: „Heute gedenken wir der Toten. Wir danken ihnen für ihren Mut. Wir danken ihnen für den Einsatz all ihrer Kraft. Ja, wir danken ihnen, dass sie in den Einsatz gegangen sind. Wir beklagen ihren Verlust. Und wir bleiben mit ihnen verbunden – auf eine besondere Weise.“
 
Während und auch direkt nach der Flutkatastrophe hatte der Deutsche Feuerwehrverband übereilte Forderungen ohne Auswertung verurteilt. Zwischenzeitlich hat der Fachverband gemeinsam mit der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) eine Expertenkommission ins Leben gerufen. „Uns geht es um eine sachliche Aufarbeitung und Reflexion des Einsatzes. Es gilt – im positiven wie auch im negativen Sinne – Fakten darzustellen, die für eine Anpassung und Weiterentwicklung unseres Hilfeleistungssystems geeignet“, erläuterte DFV-Präsident Karl-Heinz Banse.
 
Dr. Ulrich Cimolino, Vorsitzender der Expertenkommission Starkregen 2021, erläuterte die 15 Punkte, die als erste Erkenntnisse einer Umfrage unter Beteiligung von knapp 2.500 Einsatzkräften zusammengestellt worden sind. Diese Punkte reichten von der Bedeutung ehrenamtlicher Strukturen für eine schnelle, flächendeckende und tief reichende Gefahrenabwehr in Deutschland über Führungssystem und -ausstattung, Einbindung und Steuerung von Spontanhelfern und privater Ressourcen, Technik in Kommunikation, Fahrzeug und Gerät, Medienarbeit, Stärkung der Versorgungs- und Durchhaltefähigkeit, Regelung und Ausbildung des Einsatzes von Luftfahrzeugen, Ausbildung und Bedarfsplanung bis hin zum Umgang mit Spenden und erkannten Forschungs- und Innovationsbedarfen. Details sind unter https://www.feuerwehrverband.de/katastrophenschutz-braucht-dringend-ein-update/ veröffentlicht.
 
Impuls zu Auswirkungen von Fake-news auf Ehrenamt und Gemeinwesen
 
Politikwissenschaftler Dr. Florian Hartleb gab in seinem Vortrag „Fake-news und Desintegration. Folgen für das Ehrenamt und das Gemeinwesen“ einen Überblick über die Auswirkungen und die Instrumentalisierung von Falschnachrichten. „Fake-news sind längst zu einer Herausforderung für die Feuerwehr geworden. Das zeigen konkrete Beispiele, etwa von diesem Sommer bei Falschmeldungen in Hochwassergebieten oder die via What‘sApp verbreitete Nachricht, die Feuerwehr wolle in Privatwohnungen checken, inwiefern sich der Corona-Virus verbreite“, erklärte der Wissenschaftler.
 
Er forderte: „Wir brauchen ,Rauchmelder‘ gegen Fake-news-Brände, in allen gesellschaftlichen und politischen Bereichen. Hier hilft Medienkompetenz ganz entscheidend, damit wir uns als Feuerwehrmitglieder, aber auch als Staatsbürger, im täglichen Informations-Overkill zurechtfinden können.“ Die Covid-19-Pandemie habe nicht unbedingt zu mehr gesellschaftlicher Solidarität geführt. Umso wichtiger sei es in diesen Zeiten, die Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement zu verbessern. Hier müssten die tiefgehenden gesellschaftlichen Wandlungsprozesse, etwa durch Migration, Klima und die digitale Transformation, umfassend berücksichtigt werden.
 
Hartleb war selbst lange Jahre in der Freiwilligen Feuerwehr in Passau aktiv. Seine Forschungsschwerpunkte sind Populismus, Parteien, Rechtsextremismus und politische Führung sowie Digitalisierung. Er ist seit mehr als einem Jahr als externer Sachverständiger Mitglied der vom niedersächsischen Landtag eingesetzten Enquetekommission „Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement verbessern“. Dr. Florian Hartleb ist aktuell in den Beirat des Deutschen Feuerwehrverbandes berufen worden.
 
Aktueller Einblick in Planungen zu 29. Deutschen Feuerwehrtag & Interschutz
 
DFV-Vizepräsident Frank Hachemer berichtete zum Sachstand des 29. Deutschen Feuerwehrtages und der Interschutz, die nach zweimaliger Verschiebung nun 2022 stattfinden sollen: „Wir passen die Planung dynamisch an, um weiter vor der Lage zu bleiben.“ Geplant sind als Veranstaltungen unter anderem ein Zukunftskongress, ein Symposium zum Thema Gewalt gegen Einsatzkräfte sowie die internationale Vernetzung. Der Feuerwehrverband, seine Mitglieder und Partner werden im Rahmen der Weltleitmesse Interschutz in Hannover einen großen Gemeinschaftsstand mit Leben und Inhalt füllen.
 
Da die Veranstaltung aus einem Studio in Berlin gesendet wurde, sprach Frank Scholz, stellvertretender Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Berlin, ein Grußwort und dankte allen Verbandsakteuren für ihre Arbeit: „Wir können unsere Arbeit nicht ohne Unterstützung leisten.“

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Am 13.11.2021 wurden auf einer Dienstversammlung der Freiw. Feuerwehr Haibach Kommandant Michael Bauecker und der Stellvertretende Kommandant Markus Roth für weitere sechs Jahre in ihren Ämtern bestätigt.

Am Samstag den 6. November fand der Ehrungsabend mit Beförderungen von Einsatzkräften der Alzenauer Feuerwehr pandemiebedingt im Feuerwehrgerätehaus statt.

Zu diesem besonderen Anlass waren, nachdem die Veranstaltung 2020 nicht stattfinden konnte, viele Vereinsmitglieder erschienen. Vereinsvorstandsvorsitzender Oliver Bartella begrüßte die Mitglieder, ihre Familienangehörigen sowie Bürgermeister Stefan Noll herzlichst.

Die Leiterin der Kinderfeuerwehr, Kathrin Stutz-Engel, bedankte sich bei ihrem Ausbildungsteam und allen Kindern, dass sie trotz 15-monatiger Pause der Kinderfeuerwehr treu geblieben sind.

Danach übergab Jugendwart Maximilian Krebs die erworbenen Wissenstestabzeichen an die Jugendlichen und Kommandant Frank Ritter nahm die Beförderungen in der aktiven Wehr vor. So wurden Alina Zeller, Aaron Gollas, Bastian Knoth, Niklas Haas und Lukas Reinhard von der Jugendgruppe in die Einsatzabteilung überstellt. Christian und Oliver Bartella, Tim Ritter und Lucas Zeller wurden zu Oberfeuerwehrmännern, Michael Huth zum Hauptfeuerwehrmann und Benjamin Ritter zum Löschmeister und Gruppenführer ernannt. Hierauf bedankte sich Kommandant Ritter bei allen Aktiven für den unter Coronabedingungen erschwerten Einsatzdienst.

Vereinsvorsitzender Oliver Bartella ehrte dann Thomas Tietz, Jochen Zindler und Thorsten Zimmer für 25 Jahre, Günther Seipel, Albert Zeller und Achim Eizenhöfer für 40 Jahre sowie Peter Seipel und Hans-Peter Weiß für 50 Jahre Mitgliedschaft im Verein. Mit einem Dankeschön wurden die beiden bisherigen Vorsitzenden Daniel Buchholz und Timo Elsesser sowie die Vorstandsmitglieder Bernd Lämmermeyer und Bertram Börner verabschiedet.

Bürgermeister Noll ehrte, nachdem er sich bei allen Mitgliedern und deren Angehörigen für den geleisteten Einsatz bedankt hatte, Daniel Buchholz, Stefan Bernhard, Steven Czart, Christoph Oster, Timo Ritter, Markus Wilz, Jochen Zindler, Thorsten Zimmer und Thomas Tietz für 25 Jahre sowie Achim Eizenhöfer und Michael Gollas für 40 Jahre Einsatzdienst. Der Vereinsvorsitzende Oliver Bartella schloss nach einem Dank an Alle den offiziellen Teil und lud zu einem gemütlichen Beisammensein mit Abendessen ein.

AlzE1

Die für 25 oder 40 Jahre aktiven Dienst geehrten Alzenauer Feuerwehrleute. 
 v.l.n.r.: Jochen Zindler, Michael Gollas, Christoph Oster, Daniel Buchholz, Thorsten Zimmer, Markus Wilz, Steven Czart, Timo Ritter, Thomas Tietz und Bürgermeister Stefan Noll.
AlzE2A
Die für 25, 40 oder 50 Jahre Mitgliedschaft im Verein geehrten Alzenauer Feuerwehrleute.
v.l.n.r.: Michael Gollas, Thorsten Zimmer, Albert Zeller, Thomas Tietz, Hans Peter Weiß, Günther Seipel, Vorsitzender Oliver Bartella, 2. Vorsitzender Timo Orth, Jochen Zindler, Bernd Lämmermeyer und Peter Seipel.
AlzE3A
Alzenauer Feuerwehrleute die befördert wurden mit Bürgermeister Noll und den Kommandanten Ritter und Knoth.
v.l.n.r.: Christian Bartella, Oliver Bartella, Tim Ritter, Lucas Zeller zum Oberfeuerwehrmann; Alina
Zeller zur Feuerwehrfrau; Michael Huth zum Hauptfeuerwehrmann; Marc Heilos Wissenstest; Bastian Knoth zum Feuerwehrmann und Benjamin Ritter zum Löschmeister.
Text: Bertram Börner, Feuerwehr Alzenau
Fotos: Benjamin Ritter, Feuerwehr Alzenau

UNTERFRANKEN. Die Krankenhaus-Ampel steht auf „Rot“ und seit Donnerstag gilt bayernweit der Katastrophenfall. Durch das aktuelle Infektionsgeschehen sind stärkere Schutzmaßnahmen dringend geboten. Zum Schutz der Bevölkerung hat auch die unterfränkische Polizei gemeinsam mit den Kreisverwaltungsbehörden im Regierungsbezirk Kontrollen zur Einhaltung der 2G- bzw. 3G-Regeln spürbar ausgeweitet.

Die verschärften Maßnahmen dienen dem Zweck, die vierte Welle der Corona-Pandemie zu brechen bzw. unter Kontrolle zu bringen und haben daher auch bei der unterfränkischen Polizei oberste Priorität. Schwerpunktmäßig werden Kontrollen in allen öffentlichen Bereichen stattfinden, in denen die 2G- bzw. 3G-Regeln Anwendung finden. Das gilt zum Beispiel für

  • Bars, Clubs und Diskotheken,
  • Gaststätten und Restaurants,
  • Spielotheken, Kinos und andere Freizeiteinrichtungen sowie
  • öffentliche Veranstaltungen.

Die unterfränkische Polizei appelliert daher an alle Betreiber bzw. Veranstalter gewissenhaft ihrer Kontrollpflicht nachzukommen und ausschließlich berechtigen Personen Zugang zu gewähren. Darüber hinaus wird jeder Einzelne darum gebeten, seinen persönlichen Teil zur Eindämmung der Pandemie beizutragen und die geltenden Regeln strikt zu beachten.

Zur Planung und Durchführung der Kontrollmaßnahmen steht die unterfränkische Polizei bereits in engem Kontakt zu den originär zuständigen Kreisverwaltungsbehörden. Darüber hinaus gewährleistet die Polizei die Unterstützung der Städte und Landratsämter durch Bereitstellung von Einsatzkräften. Hierbei setzt das Polizeipräsidium Unterfranken eigene Kräfte ein, wenn erforderlich aber auch Unterstützungskräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei.

Die Polizei wird aber auch einschreiten, sofern sie Verstöße entweder selbst feststellt oder Hinweise aus der Bevölkerung erhält. Sie wird Zuwiderhandlungen konsequent beanstanden und ggf. Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten einleiten, die zur Ahndung an die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden weitergeleitet werden.

Zudem bittet die Polizei um Verständnis bei allen Bürgerinnen und Bürger, die von den Kontrollmaßnahmen betroffen waren oder künftig sein werden. Die Maßnahmen dienen Ihrem Schutz vor Ansteckung. Bitte halten Sie Ihre Nachweise bereit und zeigen Sie diese im Falle einer Kontrolle vor.  

Bleiben Sie gesund!

Ihre unterfränkische Polizei

Nachdem sich abzeichnet, dass die vier bereits veröffentlichten Lehrgänge für Atemschutzgeräteträger im kommenden Jahr 2022 nicht ausreichen, haben wir nochmals zwei weitere Lehrgänge für Atemschutzgeräteträger in unser Lehrgangsprogramm für 2022 aufgenommen.

Die Ausschreibung für die beiden zusätzlichen Lehrgänge ist nachfolgend veröffentlicht.

Das Buchungsportal auf unserer KFV-Homepage ist ab dem 14.11.2021, 18:00 Uhr für die beiden zusätzlichen Lehrgänge freigeschaltet.

AGT Lehrgänge 2022 Zusatzlehrgänge Seite 1

AGT Lehrgänge 2022 Zusatzlehrgänge Seite 2

AGT Lehrgänge 2022 Zusatzlehrgänge Seite 3

Verhalten im Falle eines positiven Testergebnisses

Aufgrund der steigenden Corona-Erkrankungen in Stadt und Landkreis Aschaffenburg wird darauf hingewiesen, dass Personen, die nachweislich mit dem Coronavirus infiziert sind, sich bereits mit Erhalt des Ergebnisses sofort selbst in Quarantäne begeben müssen.

Corona-infizierte Personen bekommen für den Zeitraum ihrer häuslichen Absonderung eine schriftliche Anordnung vom Gesundheitsamt. Dies nimmt derzeit einige Zeit in Anspruch. Die Anordnung ersetzt keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Diese erhalten Erkrankte nur bei ihrem Hausarzt oder ihrer Hausärztin.

Das Gesundheitsamt wird vom Hausarzt oder vom Testlabor automatisch über alle positiven PCR-Testergebnisse informiert. Eine zusätzliche, eigenständige Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt ist deshalb nicht erforderlich.

Bei symptomatisch erkrankten Personen, wenn also Krankheitszeichen wie beispielsweise Husten, Schnupfen oder Fieber auftreten, endet die Absonderung frühestens 14 Tage nach Symptombeginn – sofern sie seit mindestens 48 Stunden überwiegend symptomfrei sind. Bei Erkrankten, die keine Symptome aufweisen, endet die Absonderung frühestens 14 Tage nach dem Nachweis des Erregers. Für geimpfte infizierte Personen, die keinerlei Symptome haben, endet die Absonderung nach einem negativen PCR-Test, der frühestens 7 Tage nach dem ersten positiven PCR-Nachweis durchgeführt werden kann.

Deutscher Feuerwehrverband e.V.

Katastrophenschutz braucht dringend ein Update

Starkregenkatastrophe NRW und RLP: Erste Ergebnisse der Expertenkommission – die 15 wichtigsten Erkenntnisse aus dem Einsatzverlauf

Zur Bewältigung von Katastrophen wie nach dem Starkregen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen müssen die organisatorischen Strukturen in Deutschland künftig deutlich modifiziert werden. Auch muss das Führungssystem und dessen Ausstattung aktualisiert und internationalen Standards angepasst werden. Das sind zwei der ersten Ergebnisse der mehr als 60-köpfigen Expertenkommission „Starkregen“, die von der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Feuerwehrverband (DFV) mit der Aufarbeitung des Gesamteinsatzes im Sommer beauftragt wurde.

Der Expertenkommission gehören neben Angehörigen von Feuerwehren, Technischem Hilfswerk, Bundeswehr, Polizei, Behörden und Hilfsorganisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz und den Johannitern auch Wissenschaftler verschiedener Hochschulen an. In einer ersten Zusammenfassung haben die Kommissionsmitglieder 15 wichtige Punkte als Erkenntnisse aus dem Einsatzverlauf aufgelistet.

„Die Problematik zieht sich, wie die ersten Untersuchungen ergeben, quer durch alle Organisationen und über alle administrativen Ebenen hinweg“, sagt Dr. Ulrich Cimolino, Vorsitzender der Kommission und Branddirektor in Düsseldorf. „Eine detaillierte Umfrage unter allen Einsatzkräften gibt uns schon jetzt erste wertvolle Erkenntnisse.“ Fast 2.500 Helferinnen und Helfer haben an der Erhebung teilgenommen, mit deren Hilfe Schwachstellen analysiert und Verbesserungspotenzial identifiziert werden soll. „Eine weitere wichtige Erkenntnis: 90 Prozent der Einsatzkräfte kommen aus dem Ehrenamt“, berichtet Cimolino. „Obwohl Ausmaß und Komplexität solcher Lage nicht zum ersten Mal aufgetreten sind, waren es für die einzelnen Einsatzkräfte meistens unbekannte Ereignisse, die sie nur sehr selten – oder nie – erleben“, so Cimolino weiter. „Auch deshalb sind solche Ereignisse auch nur selten Gegenstand von Einsatzplanung und Ausbildung. Das aber hat sich jetzt als Fehler erwiesen.“

Laut Umfrage der Expertenkommission hatten rund zwei Drittel der Einsatzkräfte eine derartige Großschadenslage noch nie erlebt. Wer jedoch schon Erfahrungen mit ähnlichen Katastrophen hatte, bemängelte in der Befragung, dass es seit dem letzten Ereignis für die Einsatzkräfte keine durchgängige Verbesserung der Schwachstellen gegeben habe. Als vermutete Gründe wurden mangelnde Mittel und mangelndes Interesse der Politik angegeben. „Das Interesse ist nur temporär vorhanden und nach kurzer Zeit wieder in der Versenkung verschwunden“, lautete ein Argument.

Schlechte Noten bekamen bei den Einsatzkräften auch die Kommunikationsmittel und -möglichkeiten. Eine eher negative Rolle spielte dabei auch das oft nach kurzer Zeit und dann mitunter für viele Stunden oder mehrere Tage ausgefallene Digitalfunknetz der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Ebenso wurden eine mangelnde Geländegängigkeit mit nicht ausreichender Wasser-Durchfahrtsfähigkeit sowie teils unzureichende Motorisierung von Einsatzfahrzeugen auch des Katastrophenschutzes bemängelt. Dazu kommen immer mehr Probleme mit fehlender Wartungsfreundlichkeit und mangelnder Robustheit insbesondere moderner Fahrgestelle. Kritik gibt es auch am Einsatz der Hubschrauber. Dabei geht es unter anderem um die Verfügbarkeit, Leistungs- und Multirollenfähigkeit. Sowohl bei den Hubschraubern als auch bei den im Schnitt gut bewährten Drohnen müsse es nach Einschätzung der Aktiven Verbesserungen geben.
Neben den zahlreichen Schwachstellen bei dem Einsatz werden aber auch positive Aspekte genannt. Dazu gehört unter anderem die unkomplizierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Hilfsorganisationen und vor allem mit den vielen privaten Helfern und Anwohnern. Allerdings müsse die Einbindung privater Helfer und Firmen noch deutlich optimiert werden.

„Wir werden die Ergebnisse und Erfahrungen in den kommenden Wochen und Monaten sorgfältig auswerten und die detaillierten Ergebnisse im kommenden Jahr präsentieren“, sagt vfdb-Präsident Dirk Aschenbrenner. „Deutlich wird schon jetzt, dass viele Erkenntnisse nicht neu sind. Die Lehren der Vergangenheit wurden nur nicht oder zu wenig umgesetzt.“ Für ein echtes „Lessons Learnt“ gelte es, tragfähige Strukturen zu bilden und zu leben“, so Aschenbrenner. DFV-Präsident Karl-Heinz Banse sieht in der Arbeit der Expertenkommission eine wertvolle Unterstützung und Entscheidungsgrundlage auch für Entscheidungen in der Politik. „Wir haben die Fachleute in unseren Reihen, wir haben das Know-how – leider fehlt neben den technischen Mitteln häufig auch die politische Unterstützung. Sie darf nicht immer erst kommen, wenn etwas passiert ist“, so Banse.
 
Erste Ergebnisse aus der Befragung von Einsatzkräften
Fast 2.500 Einsatzkräfte haben die rund 60 Fragen zu ihren Erfahrungen, Problemen und Verbesserungsvorschlägen im Zusammenhang mit der Starkregenkatastrophe beantwortet. Die Auswertung zeigt, dass viele Erfahrungen nicht neu sind – die Lehren und Erkenntnisse wurden nur nicht oder nur unzureichend umgesetzt. Die ausführlichen Ergebnisse werden zur Jahresfachtagung der vfdb in Würzburg im Mai und zur INTERSCHUTZ/29. Deutscher Feuerwehrtag in Hannover im Juni 2022 erwartet. Für die zweite Jahreshälfte 2022 ist außerdem ein Buch zum Umgang mit dynamischen Schadenslagen am Beispiel der Starkregenlage aus dem Juli 2021 geplant.

Hier die 15 „Big Points“:

  1. 90 Prozent der Einsatzkräfte kamen aus dem Ehrenamt Das unterstreicht die Bedeutung ehrenamtlicher Strukturen für eine schnelle, flächendeckende und tief reichende Gefahrenabwehr in Deutschland und stellt die Bedeutung der Ehrenamtsförderung deutlich heraus.
  2. Das Führungssystem und die Führungsausstattung (insbesondere oberhalb der Ebene „Zug“) im operativen Bereich sind zu aktualisieren und internationalen Standards anzupassen.
  3. Ein Führungssystem im administrativen Bereich ist bis auf die Gemeindeebene zu etablieren (vgl. Nordrhein-Westfalen).
  4. Führung verlangt auf allen Ebenen ausreichend viel gut ausgebildetes und trainiertes Personal (auch im Hinblick auf Schichtfähigkeit).
  5. Die Einbindung und Steuerung von Spontanhelfern als auch privater Ressourcen ist zu realisieren und im Vorfeld zu planen und zu üben.
  6. Die technische Kommunikation ist zu härten und es sind Redundanzen zu schaffen. Sie ist dem Kommunikationsbedarf in Quantität (z.B. Datenvolumen) und Qualität (z.B. Messengerdienste) anzupassen.
  7. Die Medienarbeit ist – insbesondere für Feuerwehren und Hilfsorganisationen – zu optimieren.
  8. Die Fahrzeug- und Gerätetechnik ist zu erwartenden Schadenslagen (Überflutungen aber auch Waldbrand etc.) anzupassen, insbesondere in puncto:
    • Bessere Robustheit
    • Bessere Geländegängigkeit, -fähigkeit sowie Wat- bzw. Wasserdurchfahrtsfähigkeit
    • Bessere und mehr Boote und Wasserrettungskomponenten
    • Schmutzwasserpumpen
    • Geeignetere und mehr Persönliche Schutzausrüstung, etc.
  9. Die Versorgungs- und Durchhaltefähigkeit ist zu stärken, und die Konzepte zur Etablierung entsprechender Strukturen im Einsatzraum sind anzupassen
  10. Der Einsatz von Luftfahrzeugen (inkl. Drohnen) ist einheitlich zu regeln und auszubilden. Es sind leistungsfähige Zivilschutzhubschrauber in ausreichender Anzahl zu beschaffen und vorzuhalten. Die Kostenfrage ist aufgrund häufig organisations- und bundeslandübergreifender Einsätze einheitlich zu klären.
  11. Die Ausbildung in der Abwehr dynamischer Lagen ist insbesondere für Führungskräfte zu verbessern. Einsatzkräfte sind intensiver auf spezifische Lagen (Wassergefahren, Waldbrand etc.) zu trainieren.
  12. Der Umgang mit Spenden muss konzeptionell geregelt und frühzeitig kommuniziert werden.
  13. Die Brandschutz-/Rettungsdienstbedarfsplanung ist auf eine allgemeine Gefahrenabwehrbedarfsplanung zu erweitern.
  14. Tragfähige Strukturen für ein echtes „Lessons Learnt“ sind zu bilden und zu leben.
  15. Erkannte Forschungs- und Innovationsbedarfe sind in zukünftigen Förderprogrammen zu berücksichtigen.

Deutscher Feuerwehrverband e.V.

Das gemeinsame Impfzentrum von Stadt und Landkreis Aschaffenburg in Hösbach wird ab Dienstag, den 23. November, wieder an fünf Tagen in der Woche öffnen und bis zu 500 Impfungen pro Tag mit vorheriger Terminvereinbarung anbieten können.

Öffnungszeiten sind von Dienstag bis Samstag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Sonntags und montags ist das Impfzentrum geschlossen.

Eine Terminvereinbarung ist weiterhin online unter https://impfzentren.bayern/citizen/ oder telefonisch unter 0800/58 92 79 91 möglich.

Die mobilen Teams sind weiterhin für Auffrischungsimpfungen in den Einrichtungen der  Pflege unterwegs. Außerdem sind dezentrale Impfangebote und Sonderimpfaktionen in der Vorbereitung. Diese werden frühzeitig bekanntgegeben.

20211110 BMA Karlstein 2

Am Mittwoch um ca. 16:30 Uhr, kurz vor Sonnenuntergang, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein zu einem B BMA 3 (groß) in das Gewerbegebiet Zeche Gustav alarmiert. Auf der Anfahrt konnte die Mannschaft des Löschzuges (MZF, HLF, DLK, LF) ein wunderbares Panorama, auf der gegenüberliegenden Mainseite, kurz genießen. Die Basilika zu Seligenstadt zeigte ihre tolle Silhouette in der untergehenden Sonne. Aber wir hatten ja einen anderen Auftrag und so konzentrierten wir uns auf unsere Arbeit. Nach dem Eintreffen vor Ort gingen wir auf Erkundung und fanden einen „Schmorbrand“ nach einem Kurzschluss vor.

20211110 BMA Karlstein

Ein Mitarbeiter hatte entsprechend gut reagiert und die Stromquelle getrennt, so dass die Rauchentwicklung sehr schnell nachgelassen hat. Mit einer Wärmebildkamera kontrollierte ein Trupp die Anlage und konnte keine weitere bzw. besondere Erwärmung feststellen. Die Brandmeldeanlage lies sich dann auch sehr schnell zurückstellen und alle Mitarbeiter konnten das Gebäude wieder betreten. Noch schnell wurde mit zwei Fotos die „Einsatzromantik“ festgehalten und dann ging es auch schon wieder zurück zum Gerätehaus, um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen. Ein weiteres Löschfahrzeug stand am Gerätehaus auf Bereitschaft, musste jedoch nicht mehr nachrücken. Einsatzende war gegen 17:15 Uhr.  

Text&Bilder: Andreas Emge, FF Karlstein

Die angekündigten Wartungsarbeiten am Einsatzleitrechner der Integrierten Leitstelle Bayer. Untermain mit Ausfall diverser Schnittstellen sind abgeschlossen.

Die ILS befindet sich wieder im Normalbetrieb.

Ab sofort wird der Status im Display der Digitalfunkgeräte angezeigt.

Die Regierung von Unterfranken hat der Stadt Alzenau zur Finanzierung der Beschaffung eines Löschgruppenfahrzeuges LF 10 für die FF Wasserlos eine Zuwendung in Höhe von 73.500 Euro bewilligt.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat heute aufgrund der aktuellen besorgniserregenden Situation in der Corona-Pandemie die Feststellung des Katastrophenfalls ab dem 11. November 2021 angeordnet. Das Bayerische Innenministerium wird zeitnah eine entsprechende Bekanntmachung erlassen.

Das Corona-Infektionsgeschehen entwickelt sich in Bayern derzeit sehr dynamisch. Die 7-Tage-Inzidenz erreicht täglich neue Höchststände. Gleichzeitig steigt auch die Belegung von Krankenhausbetten, insbesondere von Intensivbetten, mit COVID-19-Patienten weiter an. In vielen Krankenhäusern sind bereits jetzt keine oder nur noch sehr wenige Kapazitäten verfügbar. Dies erhöht den Koordinierungsbedarf bei der Belegung der Intensivbetten und der Verlegung von Patienten aus überlasteten Kliniken. Die Corona-Pandemie gefährdet Leben und Gesundheit einer Vielzahl von Menschen im gesamten Staatsgebiet Bayerns.

Die Feststellung des Katastrophenfalls ermöglicht eine koordinierte und strukturierte Vorgehensweise aller im Katastrophenschutz mitwirkenden Behörden, Dienststellen und Organisationen. Der Katastrophenfall hat sich in der Corona-Pandemie als wirksames Mittel bewährt.

Feuerwehr-Lernbar Newsletter

Herzlich Willkommen zur neuen Ausgabe des Feuerwehr-Lernbar Newsletters! Diese Themen haben wir für Sie vorbereitet:

•  Merkblatt „Wasserförderung über lange Schlauchstrecken“
•  Online Fachvortrag BayernAtlas
•  Taschenkarten Schaum und Ampelregel
•  Passwortänderung BayLern

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Neuauflage nach Überarbeitung

Merkblatt 5.008 „Wasserförderung über lange Schlauchstrecken“

Das Merkblatt 5.008 „Wasserförderung über lange Schlauchstrecken“ wurde vollumfänglich überarbeitet und steht ab sofort zum Download auf der Feuerwehr-Lernbar zur Verfügung.

Die neue Auflage wurde inhaltlich auf den aktuellen Stand der Normung gebracht und zudem durch informative Hinweise und Tipps ergänzt. So wurde beispielsweise der Bereich „Ermittlung der Pumpenabstände“ um digitale Werkzeuge sowie weitere Verfahren erweitert und das staatseigene Wasserfördersystem in einem eigenen Gliederungspunkt vorgestellt. Aussagekräftige Bilder und Grafiken unterstützen die Informationsaufnahme und runden die Neuauflage ab.

Mit der Veröffentlichung der Printversion wird noch im Jahr 2021 gerechnet, jedoch ist dies von der Lage auf dem Papiermarkt abhängig.

Die digitale Version des Merkblattes und die dazugehörigen Medien finden Sie im Lexikonartikel.

Lexikon: Wasserförderung über lange Schlauchstrecken

„BayernAtlas bei der Feuerwehr“

Online Fachvortrag

Vermisstensuche, Wasserförderung, Vegetationsbrand, Hubschrauberlandung: Welche Hilfsmittel und Einsatzmöglichkeiten der BayernAtlas hierbei für die Feuerwehren bietet, wird im Online Fachvortrag „BayernAtlas bei der Feuerwehr“ am Donnerstag, 13. Januar 2022 um 19:00 Uhr gezeigt.

Melden Sie sich schon jetzt an und bewerben Sie die Veranstaltung in Ihrer Feuerwehr und nehmen Sie den Termin in die Übungsplanung für 2022 mit auf.

Hier geht es direkt zur Anmeldung ➞

Taschenkarten

Die wichtigsten Informationen gebündelt im praktischen Taschenkarten-Format:
Prägnant und in aller Kürze sind die Themen „Löschschaum“ und „Ampelregel“ nun auch als kompakte Gedankenstütze im Format DIN A6 aufbereitet. Die Taschenkarten sind ab sofort in gedruckter Form bestellbar.

Eine digitale Version steht auf der Feuerwehr-Lernbar zur Verfügung.

Download: Taschenkarten
Download: Bestellformulare

Passwortänderung bei BayLern zwingend nötig

Jeder, der einen Zugang zu BayLern hat und diesen zukünftig weiter verwenden möchte, muss zwingend ein neues Passwort anfordern. Zum Jahresende werden alle Accounts, bei denen kein neues Passwort angefordert wurde, ohne weitere Benachrichtigung gelöscht.

Das Passwort kann unter folgendem Link geändert werden:

BayLern: Passwortänderung

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Staatliche Feuerwehrschule Würzburg
Sachgebiet Lehr- und Lernmittel
Weißenburgstraße 60
97082 Würzburg
Deutschland

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20211105 Jugendwartseminar Hobbach 08
„Sun your Life“ im Feuerwehralltag – Jugendwart Seminarwochenende
Hobbach (05.-07.11.2021) Den Spruch „du musst das Gute daran sehen“ hört sicherlich jeder von uns öfter. Doch das dies nicht bloß eine leere Floskel sein sollte, erläuterten Marco und Uwe von POLEI Coaching am Samstag. Bei konsequenter Beachtung verhelfen einem die Handlungsempfehlungen der beiden zu einer positiveren Einstellung und damit zu mehr Gesundheit und Erfolg. Die Jugendwart:innen sammelten so am vergangen Wochenende in Hobbach viele hilfreiche Tipps und Tricks um bessere Führungskräfte innerhalb der Feuerwehr zu werden. 20211105 Jugendwartseminar Hobbach 02

So gilt es zum Beispiel nicht zu meckern, sondern nur noch, wenn berechtigt, konstruktive Kritik zu üben. Allerdings ist das gar nicht mal so einfach wie gedacht. Deshalb gab es neben praktischen Beispielen auch ein Armbändchen zum Coaching. Dieses muss bei jedem „Jammern“ von einem Handgelenk auf das andere gewechselt werden. Am Nachmittag arbeiteten dann Kleingruppen heraus, wie man den Übertritt von Jugendlichen in die aktive Mannschaft begleiten kann und sollte. Die Ergebnisse aus diesen Gruppenarbeiten wurden abschließend in einem „how to Übertritt“ zusammengefasst, welches allen Wehren zur Verfügung gestellt wird.
20211105 Jugendwartseminar Hobbach 10
Die Prävention und vor allem wie auf Cybermobbing zu achten ist, war Thema am Freitagabend. Felix Behl als Medien- und Digitalisierungsberater des Schulamtes erläuterte dabei an aktuellen Fällen die Herangehensweise. Neben den rechtlichen Schritten, die von Recht am eigenen Bild, Verleumdung und vielen weiteren Gesetzen, gibt es auch erzieherische Maßnahmen die zielführender sein können. Am wichtigsten sei es in jedem Fall für das Opfer sich Hilfe zu holen.
20211105 Jugendwartseminar Hobbach 01
Eine Anlaufstelle kann neben dem Jugendwart auch die online Beratung z.B. unter www.juuuport.de sein. Desweiteren machte er darauf aufmerksam, dass es aktuell zwischen Kindern und Jugendlichen immer wieder zu Straftaten im Zusammenhang mit Kinderpornografie käme. Da sie oftmals gar nicht wüssten das sie sich schon durch den bloßen Besitz, z.B. bei zugeschickten Fotos von Freunden, strafbar machen könnten. Hier gab er Tipps wie man dieses schwierige Thema in der Jugendfeuerwehr aufarbeiten kann.
20211105 Jugendwartseminar Hobbach 03
Am Sonntag diskutierten die Jugendwarte noch ausführlich über Aufbau und Ablauf des Feuerwehr Grundlehrgangs (MTA) im Landkreis Aschaffenburg. Die Hinweise sollen dann innerhalb der Kreisbrandinspektion besprochen werden. Nach dem gemeinsamen Essen reisten die Teilnehmer am Sonntagmittag ab. Der scheidende, langjährige Kreisjugendwart Georg Thoma bedankte sich für die Teilnahme, das in allen Jahren arbeitssame Umfeld und verkündete gleichzeitig, dass dies auch sein letztes Jugendwartseminar als Organisator war.
20211105 Jugendwartseminar Hobbach 05

Corona Warnstufe ROT: CORONA-Empfehlungen für die Feuerwehr

In Anbetracht der steigenden Inzidenzzahlen und der Auslastung der Intensivstationen raten wir innerhalb der Feuerwehren wieder verstärkt auf den Infektionsschutz zu achten, um uns und unsere Kameradinnen und Kameraden vor einer Ansteckung zu schützen und die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr zu sichern.  

Wir geben hierzu folgende Hinweise und Empfehlungen:

Konzentration auf Pflichtaufgaben der Feuerwehren im Einsatzdienst

Nur gesunde Einsatzkräfte nehmen am Ausbildungs- und Übungsdienst teil.

Alle Feuerwehrleute

  • mit Anzeichen eines Infekts, wie z. B. Husten, Halsschmerzen, Atemnot, Fieber, Geschmacks- und Geruchsverlust, Durchfall oder
  • die in den letzten 14 Tagen Kontakt mit einem gesicherten COVID-19 Fall (Kontaktperson I) hatten oder
  • mit Aufenthalt in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet oder
  • mit angeordneter Quarantäne, Isolation, Absonderung

bleiben dem Feuerwehrdienst (auch im Alarmfall!) fern!

Allen Einsatzkräften der Feuerwehr wird dringend als Schutz der Impfstatus geimpft oder genesen angeraten und nach sechs Monaten unbedingt den Impfschutz durch eine „Booster-Impfung aufzufrischen.

Feuerwehrleute, die eine 2-G-Regelung nicht erfüllen, müssen vor Aus- und Fortbildungen und Übungen vor dem Kontakt mit anderen Kameradinnen und Kameraden auf Corona getestet sein.

Der Testnachweis von getesteten Feuerwehrleuten darf bei PCR-Tests oder PoC-PCR-Tests höchstens 48 Stunden und bei PoC-Antigentests höchstens 24 Stunden alt sein.  

Mit einer Kontakt- und Teilnehmerdokumentation (z.B. über Anwesenheitslisten im Feuerwehrdienst) wird eine Kontaktverfolgung bzw. eine Information jederzeit ermöglicht.

Alle Kontaktflächen im Feuerwehrgerätehaus und in den Einsatzfahrzeugen sind regelmäßig zu reinigen und zu desinfizieren.

Jeder ist im Feuerwehrdienst angehalten, wo immer möglich zu anderen Personen einen Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten und auf ausreichende Handhygiene zu achten. In geschlossenen Räumlichkeiten ist auf ausreichende Belüftung zu achten. Wo die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen nicht möglich ist, ist unbeschadet von nachfolgenden weitergehenden Maskenpflichten, mindestens eine medizinische Maske zu tragen.

Im Feuerwehreinsatz

  • ist kein ein ausreichender Abstand, insbesondere auch nicht zu feuerwehrfremden Personen, einzuhalten und der Einsatz innen oder außen ist nicht vorher abzusehen, daher ist immer eine FFP 2-Maske von allen Einsatzkräften zu tragen 
  • wird die Feuerwehr-Schutzkleidung vollständig und geschlossen getragen und ggf. mit zusätzlicher Schutzausrüstung (z.B. Schutzbrille, Helmvisier, medizinische Einmalhandschuhe) ergänzt


Masken im Feuerwehrgerätehaus

  • In Gebäuden und geschlossenen Räumen ist eine FFP 2-Maske zu tragen. 
  • Relevante Ausnahmen von der Maskenpflicht für FFP 2-Masken sind:
    • Kinder und Jugendliche bis zum 16. Lebensjahr müssen im Feuerwehrgerätehaus nur eine medizinische Maske tragen
    • Am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, wenn zuverlässig ein Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen gewahrt wird.
    • Im Aufenthaltsraum am Tisch

Masken am Feuerwehrgerätehaus im Freien

  • Im Freien besteht zunächst keine Maskenpflicht 
  • Wenn bei Aus- und Fortbildungen und Übungen im Freien zuverlässig ein Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht gewahrt wird, sollte mind. eine medizinische Maske getragen.

 
Masken im Einsatzfahrzeug

  • In geschlossenen Fahrzeugbereichen, Kabinen und Ähnlichem ist eine FFP 2-Maske zu tragen.