Als Zeichen der Anerkennung für den besonderen Einsatz der Feuerwehren und Rettungskräfte hatte der Freistaat Bayern über 500 Einsatzkräfte aus ganz Bayern zu einem Staatsempfang ins Hofbräuhaus München eingeladen. Anlass waren insbesondere die außergewöhnlichen Leistungen bei den schweren Waldbränden in diesem Jahr.
Auch der Landkreis Aschaffenburg war mit 138 Kameradinnen und Kameraden seiner Freiwilligen Feuerwehren stark vertreten. Mit drei Bussen ging es am Freitagmittag von Hösbach aus gemeinsam nach München.
Seitens der Kreisbrandinspektion waren KBM Markus Rohmann und KBM Markus Fischer mit dabei.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßte die anwesenden Einsatzkräfte und dankte ihnen in einer kurzen Ansprache für ihren täglichen Dienst und ihre große Einsatzbereitschaft. Besonders würdigte er dabei den herausfordernden Einsatz bei der Bekämpfung der schweren Waldbrände. Anschließend übergab er das Wort an Ministerpräsident Dr. Markus Söder.
Ministerpräsident Dr. Markus Söder stellte in seiner Ansprache die besondere Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehren für die Sicherheit in Bayern heraus und dankte den Einsatzkräften ausdrücklich für ihren außergewöhnlichen Einsatz bei der Bekämpfung der schweren Waldbrände. Eine seiner zentralen Botschaften: Wenn es in Bayern ein Konzept gegen Krisen gibt, dann sind es die Freiwilligen Feuerwehren.
Dabei machte er deutlich, dass die Feuerwehren auch weiterhin auf die Unterstützung des Freistaats zählen können – sowohl ideell als auch finanziell. Für die Feuerwehren in Bayern werde es keine Haushaltssperre geben.
Besonders treffend war auch sein Blick auf das, was Feuerwehr über den eigentlichen Einsatzdienst hinaus ausmacht: den Zusammenhalt und die Kameradschaft. Unserem Land würde es sehr viel besser gehen, wenn überall ein Stück dieses Kameradschaftsgeistes der Feuerwehren gelebt würde, so die Botschaft des Ministerpräsidenten.
Neben den Feuerwehrleuten galt der Dank an diesem Abend auch den Einsatzkräften von BRK, Malteser, ASB, Johanniter, THW, Bergwacht, Polizei und den Staatsforsten. Ebenso wurde den Landwirten gedankt, die insbesondere durch den Wassertransport einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Waldbrände leisteten. Das Zusammenspiel der verschiedenen Organisationen und Helfer war ein wesentlicher Bestandteil der erfolgreichen Einsatzbewältigung.
Für unsere Kameradinnen und Kameraden aus dem Landkreis Aschaffenburg war dieser Abend eine besondere Wertschätzung ihres ehrenamtlichen Engagements – und zugleich eine schöne Gelegenheit zum Austausch mit Einsatzkräften aus ganz Bayern.
𝘍𝘰𝘵𝘰𝘴: 𝘒𝘉𝘔 𝘔𝘢𝘳𝘬𝘶𝘴 𝘍𝘪𝘴𝘤𝘩𝘦𝘳 𝘶𝘯𝘥 𝘵𝘦𝘪𝘭𝘯𝘦𝘩𝘮𝘦𝘯𝘥𝘦 𝘍𝘦𝘶𝘦𝘳𝘸𝘦𝘩𝘳𝘦𝘯













