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Um 18:58 Uhr am Donnerstagabend (19.05.22) ging der erste Unwettereinsatz bei der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain ein.  Wie von den Wetterdiensten angekündigt zog ein Gewittersturm über den Landkreis Aschaffenburg.  Bis 21:30 Uhr rückten die Kräfte der Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg zu rund 40 Einsätzen aus. 

Meist waren abgebrochene Äste oder umgestürzte Bäume zu beseitigen. Durch den Sturm umgefallene Bauzäune wurden durch die Feuerwehrkräfte wieder aufgestellt. An einer ausgefallenen Schrankenanlage musste durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr der Verkehr geregelt werden. Auch ein Stromausfall beschäftigte die Feuerwehrdienstleistenden. Schlimmeres konnte durch die Anwohner bei einem Entstehungsbrand in einer Küche verhindert werden. Das Feuer wurde durch die Anwohner vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht. Die Tätigkeiten beschränkten sich auf die Kontrolle der Brandstelle mit der Wärmebildkamera und die Belüftung des Gebäudes. Weiterhin wurden die Feuerwehren in oben angegebenen Zeitraum zu einem Brandmeldeanlagenalarm, zu einer unklaren Rauchentwicklung, zu einem Verkehrsunfall auf der BAB 3 und zu einem First Responder Einsatz gerufen. 

 

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Erfolgreiches 8. Symposium zur Psychosozialen Notfallversorgung

Berlin/Fulda – „Herausforderungen für die Psychosoziale Notfallversorgung von der Digitalisierung bis zur Hochwasserkatastrophe“ umschrieb Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), den Schwerpunkt des 8. Symposiums der DFV-Stiftung „Hilfe für Helfer“. Die jüngste Veranstaltung in Fulda bot eine Vielzahl von unterschiedlichen Fachreferaten. Thematisch gingen diese gleichzeitig auf die äußeren Einflüsse der Pandemie bis Umweltkatastrophen ein, die sowohl die Gesellschaft als auch die Feuerwehr in den vergangenen zwei Jahren bestimmt haben. Organisiert wird die erfolgreiche Veranstaltungsreihe durch die DFV-Stiftung „Hilfe für Helfer“ in Kooperation mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). In diesem Jahr nahmen 60 Personen an der Veranstaltung in Fulda teil. „Die psychosoziale Unterstützung ist ein wichtiger Bestandteil des Einsatzgeschehens in unserer Feuerwehr“, sagte Banse, der auch Vorsitzender der Stiftung ist. „In Fulda ist auch der neue Schulterschluss mit der wichtigen Arbeit im Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ geglückt. Stiftungsmotiv und Projektauftrag sind in vielen Bereichen deckungsgleich und wichtige gesellschaftspolitische Verpflichtung“, konstatierte der Feuerwehrpräsident.

Prof. Dr. Peter Sefrin, Vorsitzender des Stiftungsbeirats, betonte und freute sich, dass sowohl die Prävention und Nachsorge im Bereich der psychosozialen Betreuung als auch das Thema Gewalt gegen Einsatzkräfte im gemeinsamen Blickpunkt der Stiftung stehen. „Wir wollen den Betroffenen die erforderliche Hilfe zukommen zu lassen“, bekräftigte er. Per Videobotschaft äußerte sich BBK-Vizepräsident Dr. Thomas Herzog: „Die Pandemie war auch ein Katalysator für die Digitalisierung, dies gilt auch für die Themen der Stiftung Hilfe für Helfer“, fasste er zusammen.

„Die Flutkatastrophe im vergangenen Jahr hat vielfache Spuren hinterlassen“, beschrieb Erneli Martens, DFV-Bundesbeauftragte für Feuerwehrseelsorge, einen der Schwerpunkte des Symposiums. „Wir haben Dinge gesehen, die nicht in unserer Vorstellung existierten“: Dieser Satz von Referentin Edeltraud Lenz machte deutlich, wie außergewöhnlich belastend der Einsatz im rheinland-pfälzischen Ahrtal war. Hier kamen gleich mehrere Stresskomponenten zusammen – so etwa der Druck auf Entscheidungsträger und traumatische Eindrücke. Waren es zu Beginn des Einsatzes nur wenige Einsatzkräfte, die sich zur psychosozialen Nachbetreuung meldeten, waren es mit zeitlichem Abstand zum Einsatz immer mehr Einsatzkräfte, die das Angebot annehmen wollten.

Dr. Robert Steinhauser stellte die App „HEiDI – Die Hilfe-App für Einsatzkräfte“ vor, die mit den Bereichen Einsatzmanagement, Handbuch und Werkzeugliste zur Nachsorge eingesetzt werden und wichtige Unterstützung leisten kann. Auch Manuel Mahnke stellte eine App vor: „Berliner Einsatz Nachsorge – BEN“ befindet sich noch in der Entwicklung als Ergänzung der Primärprävention. Die beiden Referate machten aber auch deutlich, dass die wichtigste Frage ist, ob die Hilfe auch angenommen wird.

Marco Reppien beschrieb den Feuerwehreinsatz bei einer Messer-Attacke in Hamburg und band einige Seminarteilnehmer in der Rolle der damaligen Einsatzkräfte ein. Die Eindrücke wurden so besonders spürbar. „Die Grausamkeit der Tat hat die Sache noch einmal verschlimmert“, erläuterte er. Reppien berichtete zudem von der Zusammenarbeit des Kriseninterventionsteams der Polizei und der Notfallseelsorge der Feuerwehr. Zum Thema Rechtsbeistand für Feuerwehrangehörige referierte Ludolf von Klencke. Zunächst beleuchtete er die aktuelle Rechtslage zum Tatbestand „Gewalt gegen Einsatzkräfte“ und ging dabei auch auf den „Widerstand gegen die Staatsgewalt“ auf Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes ein. Er gab Hinweise zur Anwendung von Rechtsmitteln, zur Einbeziehung von Rechtsanwälten und zur Kostenübernahme bei Rechtsstreitigkeiten. Hier muss Transparenz geschaffen und Hemmnisse müssen niederschwelliger werden. Diese beiden Vorträge wurden durch das Projekt „Faktor 112“ des Deutschen Feuerwehrverbandes im Rahmen des Programms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des Bundesinnenministeriums unterstützt.

Erneli Martens beleuchtete kritisch die Frage „Helfen – eine sinnvolle Aufgabe?!“ „Wer hilft macht das vor allem deshalb, weil er selbst es für sich braucht“, lautete ihre These als Antwort auf die Frage, warum man selbst hilft. Damit einhergehende Aspekte von Burnout, Dankbarkeit und Wertschätzung fanden dabei besondere Beachtung. Zum Abschluss des Symposiums schlossen sich zahlreiche positive Rückmeldungen über den abwechslungsreichen fachlichen Verlauf an. Alle Vorträge sind unter https://www.feuerwehrverband.de/dfv/hfh-vorstellung/hfh-symposien/ online einsehbar. Das 9. Symposium „Hilfe für Helferinnen und Helfer in den Feuerwehren“ soll am 11. Mai 2023 in Fulda stattfinden.

Quelle: Hilfe geben, wenn der Einsatz Spuren hinterlässt

Gemeinsame Pressemitteilung DFV, vfdb und AG FReDI

 

Berlin – Der Rettungsdienst in Deutschland ist dringend „behandlungsdürftig“. Nach Feststellung von Experten ist ein erheblicher Teil aller Einsätze von Rettungswagen unnötig. Mancherorts haben die Retter die Grenzen ihrer Kapazität erreicht. „Das Thema muss dringend in Angriff genommen werden“, sagten Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehren im Rettungsdienst (AG FReDi), des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) nach einem Besuch der Messe RETTmobil in Fulda.

Die Gründe für die Zuspitzung der Situation, so wurde betont, sind vielfältig. Neben der Pandemie, die zu einer Veränderung in der Bevölkerung geführt habe, seien beispielsweise auch demografische Faktoren ausschlaggebend. Ferner spiele eine gewisse „Vollkaskomentalität“ in der Bevölkerung eine Rolle, und auch der Kassenärztliche Bereitschaftsdienst unter der bundesweiten Telefonnummer 116 117 sei häufig schwer erreichbar. „In solchen Fällen wird dann oft die Notrufnummer 112 gewählt – auch, wenn es sich nur um eine Bagatelle handelt“, bedauert AG FReDi-Sprecher Jörg Wackerhahn. Die AG ist ein Teil der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in der Bundesrepublik Deutschland (AGBF Bund). „Nur schwer können die Disponenten in den Leitstellen den Erfahrungen zufolge aus der Ferne feststellen, welches das geeignete Rettungsmittel ist“, erklärt Wackerhahn. Inzwischen gibt es in einzelnen Regionen unterschiedliche Lösungsansätze – unter anderem mit einem Tele-Notarzt, der die Kräfte am Einsatzort unterstützt. Als erfolgversprechend erweist sich auch die Arbeit eines Gemeindenotfallsanitäters. Er wird in bestimmten Fällen zum Patienten geschickt, um vor Ort zu entscheiden, ob der Hilfesuchende vor Ort behandelt werden kann, per Kranken- oder Rettungswagen in die Klinik gebracht oder vom Notarzt versorgt werden muss.

„Auf keinen Fall kann die Lösung des Problems sein, mehr Rettungswagen zu fordern“, sagt DFV-Präsident Karl-Heinz Banse. „Vielmehr muss nach zuverlässigen Möglichkeiten gesucht werden, niederschwellige Hilfeersuchen von echten Notfällen unterscheiden zu können“, erläutert Banse. vfdb-Präsident Dirk Aschenbrenner sieht dabei als wichtige Aufgabe die Förderung der Selbsthilfefähigkeit in der Bevölkerung. „Das könnte schon in den Schulen mit Pflichtunterricht in Erster Hilfe beginnen“, so Aschenbrenner, „aber zunächst muss auch das Bewusstsein dafür gefördert werden. Vielleicht hat die Pandemie so gesehen sogar einen Anstoß im Sinne eines funktionierenden Bevölkerungsschutzes gegeben.“ Darüber hinaus setzt Aschenbrenner große Hoffnungen in die Digitalisierung und auf „Künstliche Intelligenz“, die bei der Bewertung von Notrufen und Ressourcensteuerung wichtige Entscheidungshilfen liefern kann.

Auf der bevorstehenden Weltleitmesse INTERSCHUTZ 2022 vom 20. bis 25. Juni in Hannover wollen die Organisationen die Problematik des überlasteten Rettungsdienstes weiter beleuchten und die Lösungsmöglichkeiten vertiefen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit der beigfügten Graphik möchten wir sie darauf hinweisen, dass das Potential für eine gefährliche  Wetterlage nach aktuellem Stand der Modellprognosen gegeben ist. Der Inhalt der Graphik ist als ein 1. Hinweis zu verstehen und stellt noch keine Warnung dar.

Bitte verfolgen sie daher in den kommenden Tagen aufmerksam die weitere Wetterentwicklung im Internet (www.dwd.dewww.wettergefahren.de ) und der WarnWetter-App des DWD, bzw. den Produkten, die sie von der Regionalen Wetterberatung München des DWD beziehen.

 

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Wir haben kurzfristig folgenden freien Lehrgangsplatz erhalten:

Lehrgang: Vorbeugender Brandschutz - Fachwissen für Einsatzleiter

Zeitraum: 13.06. - 14.06.2022

Ort: SFS Würzburg

Interessierte melden sich bitte bei KBI Thilo Happ unter der 0170-2421120 oder per Email unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Am Mittwochabend, 18.05.2022, wurde die Feuerwehr Stockstadt um 20:46 Uhr zu einem Unfall mit eingeklemmter Person auf die B469 in Höhe der Anschlussstelle AB16 alarmiert. Aufgrund der derzeit eingerichteten Baustelle und wurde die Einsatzstelle von der Feuerwehr von zwei Seiten angefahren.

Beim Eintreffen fanden die Einsatzkräfte einen Frontalzusammenstoß zwischen einem Mercedes PKW und einem Grillwagen vor. Ein weiterer PKW war auf den Grillwagen aufgefahren. Alle drei Fahrer wurden verletzt. Die Fahrerin des Grillwagens befand sich noch im Fahrzeug.

Bei Annäherung an den Grillwagen wurde sofort Gasgeruch festgestellt. Eine Überprüfung mit einem Messgerät ergab drohende Explosionsgefahr. In Abstimmung mit dem Notarzt wurde daraufhin eine sogenannte Crash-Rettung durchgeführt. Die Fahrerin wurde ohne weitere Behandlung unmittelbar aus dem Fahrzeug gezogen und in einen sicheren Bereich gebracht. Später wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Nach Überprüfung der Feuerwehr konnte ein Gastank am Fahrzeug ausfindig gemacht werden und über ein Ventil das ausströmende Gas abgestellt werden. Die drohende Explosionsgefahr war somit beseitigt.

Durch den Unfall war auch eine größere Menge Frittierfett ausgetreten. Das Fett hatte sich großflächig über die Fahrbahn verteilt. Betroffen war auch die gerade erst neu fertig gestellte Fahrbahn auf der Gegenseite im Baustellenbereich. Zu Beseitigung des Fetts wurde vom Straßenbauamt ein Spezialfahrzeug angefordert.

Im weiteren Verlauf wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet und ausgetretene Betriebsmittel aufgenommen. Da die Unfallstelle nicht passierbar war, wurden von Polizei und Feuerwehr Umleitungen an der B26, der BAB3 und der AB16 eingerichtet. Erst gegen 00:30 Uhr war die Unfallstelle geräumt und die Feuerwehr konnte wieder abrücken.

Mitten in diesen Einsatz hinein wurde die Feuerwehr Stockstadt sowie die Feuerwehren aus Mainaschaff und Aschaffenburg um 23:25 Uhr zu einer Wassernotlage alarmiert. Eine Person war von einem Schiff in den Main gefallen. Schnell stellte sich heraus, dass die Person sich ans Ufer retten konnte und die Rettungskräfte nicht mehr Eingreifen mussten.

Die Feuerwehr Stockstadt war unter Kommandant Frank Bott mit sechs Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort, die Feuerwehr Großostheim mit einem Fahrzeug und drei Mann. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann informierte sich vor Ort über das Einsatzgeschehen.

Text und Bilder: Armin Lerch, Pressesprecher Feuerwehr Stockstadt

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Pressemitteilung Nr. 101/2022

Aschaffenburg, 18. Mai 2022

 

Schnelltest-Bus beendet Testangebot

<Landkreis Aschaffenburg> Der Schnelltest-Bus beendet sein Testangebot und fährt ab Juni nicht mehr durch den Landkreis. Bis einschließlich 29. Mai ist er noch auf den bekannten Routen unterwegs.

Die gemeinsame Teststrecke von Stadt und Landkreis Aschaffenburg auf dem Aschaffenburger Volksfestplatz bleibt weiter in Betrieb.

Weitere Informationen zu Testangeboten sind wie gewohnt unter www.corona-ab.de zu finden.

 

Mit freundlichem Gruß

Ihre Pressestelle
Fachreferat I/BL

Landratsamt Aschaffenburg
Bayernstraße 18, 63739 Aschaffenburg
Tel.: 06021 / 394 - 284
Fax: 06021 / 394 - 984
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Pressesprecher: Sven Simon, Anika Prakesch, Meike Sahl, Petra Oleschkewitz


Infos zum Landkreis Aschaffenburg finden Sie unter www.landkreis-aschaffenburg.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

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Bitte verfolgen sie daher in den kommenden Tagen aufmerksam die weitere Wetterentwicklung im Internet (www.dwd.dewww.wettergefahren.de ) und der WarnWetter-App des DWD, bzw. den Produkten, die sie von der Regionalen Wetterberatung München des DWD beziehen.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Regionalen Wetterberatung und des Kundenservice München
Deutscher Wetterdienst
Helene-Weber Allee 21
80637 München
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
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Martin Spilger wurde von dem Kommandanten aus dem Landkreis Milteberg zum neuen Kreisbrandrat des Landkreises Milteberg gewählt - er tritt die Nachfolge des verstorbenen Meinrad Lebold an.

Die Landkreisinspektion und die Feuerwehren aus dem Landkreis Aschaffenburg gratulieren Martin Spilger sehr herzlich zur Wahl und wünschen viel Erfolg und Glück im neuen Amt.

Wir arbeiten von Seiten der Inspektion sehr eng mit den Kollegen aus Miltenberg zusammen - z. B. im Bereich der ILS oder bei gemeinsamen Beschaffungen.

 

"Verkehrsunfall – 1 oder 2 PKW, Person eingeklemmt", mit dieser Meldung sind Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Blankenbach, Krombach, Schöllkrippen, Königshofen (Rüstwagen) und des Rettungsdienstes am Samstag (14.05.22) gegen 18 Uhr in die Hauptstraße nach Blankenbach alarmiert worden.

Zwei Fahrzeuge, darunter ein Piaggio Ape, waren aus ungeklärter Ursache zusammengestoßen. Durch das Unfallgeschehen kippte die Ape um, und beide Insassen wurden im Fahrzeug eingeschlossen. Die eingeschlossenen, schwerverletzten Personen wurden durch Unfallzeugen bzw. Feuerwehrkräfte befreit und mittels eines Spineboards aus dem Fahrzeug gerettet. Ein weiterer Unfallbeteiligter kam mit dem Schrecken davon. Weiterhin unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst bei der Patientenversorgung der zwei schwerverletzten Unfallbeteiligten. Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Einsatzstelle für die Landung eines Rettungshubschraubers vorbereitet. Abschließend wurde die Straße durch die Feuerwehrkräfte gereinigt. Nach der Erstversorgung durch zwei Notärzte wurden beide Ape-Insassen in verschiedene Schockräume transportiert. Die Hauptstraße war für die gesamte Zeit der Rettungsarbeiten komplett gesperrt.

Die Feuerwehren waren mit insgesamt acht Fahrzeugen und rund 50 Einsatzkräften unter der Leitung von Mike Steigerwald (stellv. Kommandant der Feuerwehr Blankenbach) vor Ort. Kreisbrandmeister Norbert Ries stand dem Einsatzleiter beratenden zur Seite. Vonseiten des Rettungsdienstes wurden zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie ein Rettungshubschrauber durch die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain eingesetzt.

Über die Schwere der Verletzungen, die Unfallursache und den entstandenen Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

 

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Auf der Dienstversammlung der Feuerwehr Mespelbrunn-Hessenthal wurde Sebastian Schäfer zum stellvertretenden Kommandanten gewählt.

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg und Begeisterung für die Feuerwehrarbeit.

Bei der Feuerwehr Unterafferbach fand am Freitag, den 13.05.2022 eine Schulung zum Thema „Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E)“ statt. 

Als Ansprechpartnerin im Kreisfeuerwehrverband ist Katja Roth (Pastoralreferentin) von der Feuerwehr Krombach für diesen Bereich zuständig. Sie referierte kurzweilig und informativ zum Thema „Psychische Hygiene“. 

Im Einsatzalltag können Feuerwehrkräfte immer wieder mit Situationen konfrontiert werden, die sich als emotional belastend abzeichnen. Eigene Bewältigungstaktiken helfen nicht mehr weiter und es ist gegebenenfalls eine zusätzliche Hilfe oder Unterstützung notwendig - je nachdem, in welcher Situation die Einsatzkraft damit konfrontiert werden.

Im Verlauf der Fortbildung berichteten die Teilnehmer von ihren Erfahrungen mit psychisch belastenden Situationen, und es wurden Bewältigungsstrategien besprochen. Diese Tipps werden die Feuerwehrkräfte in Zukunft darin unterstützen, mit Belastungen im und nach dem Einsatz angemessen umzugehen.

Gerne steht das Fachreferat im Kreisfeuerwehrverband den Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg jederzeit als Ansprechpartner für Rückfragen, Anregungen und weitere Fortbildungen zur Verfügung. Kontaktaufnahmen können via Mail stattfinden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

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Am Donnerstag (12.05.2022) wurden gegen 17:25 Uhr die Feuerwehren Heigenbrücken und Jakobsthal erneut nach Heigenbrücken in den Kurpark zu einem Brand der Freilichtbühne alarmiert.

Vor Ort eingetroffen konnte der Brand im rückwärtigen Bereich des Daches und angrenzenden Bäumen rasch durch zwei Trupps mit C-Rohr unter schwerem Atemschutz abgelöscht werden. Aufwendiger gestalteten sich die Nachlöscharbeiten. Hier musste mittels Rettungssäge die Dachhaut zum Teil geöffnet werden. Die Arbeiten auf dem Dach wurden durch die nachgeforderte Drehleiter aus Waldaschaff aus dem Korb und mittels Absturzsicherungsausrüstung abgesichert.

Einsatzleiter Kevin Ritter (Stv. Kommandant FF Heigenbrücken) konnte auf 30 Einsatzkräfte und sechs Einsatzfahrzeuge zurückgreifen. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann stand dem Einsatzleiter beratend zur Seite. Ein Rettungswagen war zur Absicherung der Einsatzkräfte entsandt worden, musste aber nicht eingesetzt werden.

Von Seiten der Gemeinde machte sich Jutta Englert (Bauamt) vor Ort ein Bild von der Einsatzstelle.

Bereits am letzten Samstag kam es zu einem ähnlichen Brand an gleicher Örtlichkeit. Über die Brandursache und den entstandenen Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden. Die Polizei hat vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.

Einsatzende war gegen 19:00 Uhr.

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Würzburg (ruf) – Rund 21.000 Einsätze (genau: 20.991) waren im Jahr 2021 von den 944 freiwilligen Feuerwehren, den 33 Betriebs- und Werkfeuerwehren sowie der Berufsfeuerwehr Würzburg in Unterfranken zu leisten.

Insgesamt mussten die Feuerwehren zu 2.117 Bränden ausrücken.

Im Rahmen der Technischen Hilfeleistung (THL) wurden die unterfränkischen Feuerwehren im Jahr 2021 13.567 mal zur Hilfe gerufen. Zum Einsatzspektrum in der Technischen Hilfeleistung zählt die Alarmierung zu 1.494 Verkehrsunfällen, 2.049 Ölspuren oder 1.101 Wohnungsöffnungen bei akuter Gefahr. Auch das Wetter nahm im vergangenen Jahr wieder Einfluss auf die Feuerwehren. So mussten die Einsatzkräfte 670 Sturmschäden und 711 Unwetterschäden (z.B. vollgelaufene Keller, Überflutung) beseitigen. Über das Jahr verteilt fielen 692 Hochwassereinsätze an und die Feuerwehren mussten bei 438 Wasserschäden Hilfe leisten. Den größten Teil der Technischen Hilfeleistungen bilden inzwischen First-Responder-Einsätze, zu denen die Feuerwehren im Berichtsjahr 2.600 mal alarmiert wurden. Hierbei konnten durch die Hilfe vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes 1.834 Personen gerettet werden. Für 123 Personen kam trotz des schnellen Eingreifens leider jede Hilfe zu spät.

Gefahren durch ABC-Gefahrstoffe wurden 452 mal bekämpft. Den Schwerpunkt bildete mit 173 Einsätzen das Aufnehmen von auslaufendem Kraftstoff aus Fahrzeugen, gefolgt von 102 Alarmierungen zu Gasgeruch.

Sicherheitswachen – zum Beispiel bei öffentlichen Veranstaltungen – mussten 347 mal geleistet werden. Hinzu kommen 1.887 sonstige Tätigkeiten.

In 2.621 Fällen rückten die unterfränkischen Feuerwehren zu Einsätzen aus, die sich vor Ort glücklicherweise als Fehlalarm herausstellten. 1.819 Alarmierungen – dies entspricht 69% der Gesamtsumme – wurden durch die automatische Auslösung von Brandmeldeanlagen oder sonstigen Gefahrenmeldeanlagen veranlasst. Diese hohe Zahl an Fehlalarmen belastet die Feuerwehren in der Praxis erheblich.

Durch die Einsätze der Feuerwehren bei Bränden, THL-Einsätzen (ohne First-Responder) und Einsätzen mit ABC-Gefahrstoffen wurden 995 Personen gerettet. Allerdings sind auch 162 Personen bei den Ereignissen ums Leben gekommen und konnten von den Einsatzkräften nur noch tot geborgen werden. Zudem wurden bei den Einsätzen 97 Feuerwehrdienstleistende verletzt.

Bei den Freiwilligen Feuerwehren in Unterfranken waren insgesamt 36.901 aktive Mitglieder ehrenamtlich in den Feuerwehren engagiert. Sie leisteten im Jahr 2021 rund 196.000 ehrenamtliche Einsatzstunden (genau: 195.795). Der Frauenanteil lag bei rund 11% mit 4.135 weiblichen Mitgliedern. Die Ausbildung zum Atemschutzträger ist wichtig, jedoch nicht selbstverständlich. Insgesamt waren in Unterfranken im Jahr 2021 9.735 Atemschutzträger gemeldet, wovon 8.885 auf die Freiwilligen Feuerwehren entfallen.

Die Jugend- und Kinderarbeit spielt auch bei den unterfränkischen Feuerwehren eine wichtige Rolle. Sie ist ein bedeutender Teil der Nachwuchsgewinnung für die Wehren. So waren in 688 Jugendgruppen insgesamt 5.932 Jugendliche aktiv. Erfreulich ist, dass der Anteil der weiblichen Jugendfeuerwehrmitglieder mit 1.700 Anwärterinnen immerhin bei ca. 29 % liegt.

Bei den 209 Kinderfeuerwehren waren insgesamt 2.874 Kinder (davon 1.057 Mädchen) aktiv.

„Alle diese Zahlen verdeutlichen, dass unsere Feuerwehrangehörigen mit großem Mut und oft unter Einsatz ihres Lebens ihren selbstlosen Dienst an unserer Gemeinschaft leisten. Dafür gebührt ihnen unser aller Dank“, kommentierte Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann die aktuelle Feuerwehrstatistik. Besonders bedanken möchte ich mich in diesem zweiten Corona-Jahr 2021 bei allen Feuerwehrdienstleistenden für die Mitarbeit in Krisenstäben und für die Sicherstellung von Brandschutz und Technischer Hilfeleistung auch in diesen schwierigen Zeiten unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen.“

Der Regierungspräsident zeigte sich erfreut, dass sich nach dem pandemiebedingt deutlich reduzierten Übungs- und Ausbildungsbetrieb bei den Feuerwehren dieser wieder weitgehend unter Normalbedingungen stattfinden kann. „Denn nur durch regelmäßige Übungen und stetige Aus- und Fortbildung lässt sich das hohe fachliche Niveau der unterfränkischen Feuerwehren aufrechterhalten und in Not geratenen Bürgerinnen und Bürgern schnell und kompetent geholfen werden.“

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Informationen des DEUTSCHEN FEUERWEHRVERBANDES

Pressemitteilung Nr. 33/2022 vom 12. Mai 2022

Keine Sonntagsreden, sondern Unterstützung für Zivil- und Katastrophenschutz!

DFV-Präsident Karl-Heinz Banse bei Leitmesse RETTmobil International in Fulda

Berlin/Fulda – „Wir müssen sehen, dass die Sonntagsreden der Politik bei der Unterstützung des Zivil- und Katastrophenschutzes dann montags auch umgesetzt werden!“, sagte Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), anlässlich der Eröffnung der RETTmobil International im Messezentrum Fulda. Banse ging damit auf die zentrale Botschaft von Christian Reuter, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes und Schirmherr der Messe, ein. Reuter forderte den Bund auf, zukünftig mindestens zwei Milliarden Euro für den Zivil- und Katastrophenschutz bereitzustellen.

DFV-Präsident Karl-Heinz Banse freute sich darüber, nach der pandemiebedingten Pause endlich wieder den persönlichen Austausch auf der Messe „in der Mitte Deutschlands“ nutzen zu können. Er dankte Manfred Hommel, Geschäftsführer der Fuldaer Messegesellschaft, für sein persönliches Engagement zum Weiterbestehen der etablierten Fachveranstaltung. Banse warb in seinem Grußwort auch für den fachlichen Austausch beim 29. Deutschen Feuerwehrtag vom 20. bis 25. Juni in Hannover. Ebenso stellte der DFV-Präsident die Fachmesse „FIREmobil“ in Aussicht, die für Oktober 2023 auf einem ehemaligen Militärflugplatz im brandenburgischen Welzow geplant ist. Die Grundidee hierzu geht auch auf Manfred Hommel zurück. „Wir werden dort zeigen, was wir können und wie die Dinge funktionieren“, sagte Banse und nannte unter anderem die Brandbekämpfung aus der Luft und den Einsatz von Drohnen als Beispiele.

„Die RETTmobil ist uns eine Herzensangelegenheit“, versicherte Dr. Heiko Wingenfeld, Oberbürgermeister der Stadt Fulda den Besuchern der Eröffnungsveranstaltung. Er teilte mit, dass die RETTmobil International mindestens bis 2030 in Fulda stattfinden wird. Zudem gibt es eine Verlängerungsoption. Diese Entscheidung bewertete auch DFV-Präsident Banse als sehr positiv für alle Beteiligten. Sowohl bei der Rede von Manfred Hommel als auch beim Grußwort des Oberbürgermeisters wurde deutlich, wie eng die Fachausstellung auch mit dem Deutschen Feuerwehrverband verbunden ist. Fulda ist zudem Standort des Deutschen Feuerwehr-Museums.

Spende für Feuerwehrhilfe Ukraine des DFV

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung übergab die Interessengemeinschaft der Hersteller von Kranken- und Rettungsfahrzeugen e.V. (IKR) als ideeller Träger der RETTmobil International eine Spende in Höhe von 6.000 Euro an die „Feuerwehrhilfe Ukraine“ des Deutschen Feuerwehrverbandes.

Einen besonderen Appell richtete Prof. Dr. Peter Sefrin, Wissenschaftlicher Leiter der Ausstellung, an die Gesellschaft. „Die Bevölkerung darf den Rettungsdienst nicht ausnutzen“, so Sefrin. Damit ging Sefrin auf die unzähligen Notrufe ein, die ohne eine Notlage abgesetzt würden und den Rettungsdienst unnötig belasten. Er forderte hier zu gemeinsamen Anstrengungen auf, die zielorientiert einzuwirken.

Diesmal stellen insgesamt 427 Austeller aus 25 Nationen ihre Produkte auf der RETTmobil aus. Der Deutsche Feuerwehrverband ist mit seinem Projekt „Faktor 112“ und dem Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes noch bis zum morgigen Freitag in Halle F, Stand 1205 präsent. Zentrales Thema ist „Gewalt gegen Einsatzkräfte“. „Faktor 112“ ist ein Projekt im Rahmen des Programms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ (ZdT) des Bundesinnenministeriums. Parallel findet das Symposium der DFV-Stiftung „Hilfe für Helfer“ in Fulda statt.

Die nächste RETTmobil findet vom 10. bis 12. Mai 2023 statt. Schirmherr ist dann DFV-Präsident Karl-Heinz Banse.

 

Pressekontakt: Silvia Oestreicher, Telefon (030) 28 88 48 8-23, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,
Twitter @FeuerwehrDFV, www.facebook.com/112willkommen
Alle DFV-Presseinformationen finden Sie unter www.feuerwehrverband.de/aktuelles.

Impressum: Deutscher Feuerwehrverband e.V. – Reinhardtstraße 25 – 10117 Berlin