








Mit der beigefügten Grafik möchte der DWD darauf hinweisen, dass das Potenzial für eine gefährliche Wetterlage nach aktuellem Stand der Modellprognosen für die Zeit von Freitag, den 31.07.2026, 14:00 Uhr bis Samstag, 01.08.2026, 6:00 Uhr gegeben ist. Der Inhalt der Grafik ist als ein erster Hinweis zu verstehen und stellt noch keine Warnung dar.
Bitte verfolgen Sie daher aufmerksam die weitere Wetterentwicklung im Internet (www.dwd.de, www.wettergefahren.de ) und in der WarnWetter-App des DWD.
(Quelle DWD)

Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) lädt Einsatz- und Führungskräfte der Feuerwehren, Behördenvertreterinnen und -vertreter sowie Interessierte zum 14. Bundesfachkongress ein. Unter dem Titel „Bevölkerungsschutz – militärische und zivile Verteidigung im Überblick“ greifen fachliche Vorträge, Erfahrungsberichte und Diskussionen die aktuellen Themen der Feuerwehr und des Bevölkerungsschutzes auf.
„Der Kongress nimmt den Pakt für den Bevölkerungsschutz in den Fokus und beleuchtet zentrale Fragen des öffentlichen Sicherheitsmanagements in einer fragilen geopolitischen Situation. Welche Erwartungen sind neben der militärischen Verteidigung an die zivile Verteidigung zu stellen? Welche Rolle wird die zivil-militärische Zusammenarbeit leisten müssen?“, erläutert DFV-Präsident Karl-Heinz Banse die Hintergründe der hochklassig besetzten Veranstaltung.
2026 feiert die Berliner Feuerwehr ihren 175. Geburtstag. Das ist deshalb auch für den Deutschen Feuerwehrverband ein besonderer Anlass, seine Veranstaltungen in einen gemeinsamen Kontext zu stellen. Direkt im Anschluss an den 14. Bundesfachkongress findet daher in diesem Rahmen der bisherige Berliner Abend als Länderabend des Landesfeuerwehrverband Berlin e.V. statt. Am 17. Oktober tagt die Delegiertenversammlung als höchstes Verbandsgremium des Deutschen Feuerwehrverbandes im Roten Rathaus.
In praxisnahen Vorträgen und Diskussionen werden beim DFV-Bundesfachkongress kritische Analysen erstellt und direkte Auswirkungen auf die Feuerwehren aufgezeigt. Auf dem Programm stehen folgende Punkte:
„Neben der fachlichen Fortbildung bietet der Kongress auch die perfekte Gelegenheit zur exklusiven Netzwerkarbeit“, wirbt DFV-Präsident Karl-Heinz Banse. Im Rahmen der Veranstaltung gibt es auch die Möglichkeit des Austausches mit Mitgliedern des DFV-Förderkreises, die ihre Unternehmen aus dem Feuerwehrwesen präsentieren.
Der 14. DFV-Bundesfachkongress findet am Freitag, 16. Oktober 2026, von 11 bis 17 Uhr im Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin) am Gendarmenmarkt statt. Die Tagungspauschale beträgt pro Person 149,00 Euro. Die Teilnahme ist begrenzt und erfolgt nach Reihenfolge der Anmeldungen.
Die Anmeldung ist unter 14. Bundesfachkongress 2026 - Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften - Leibniz-Saal in Berlin - Anmeldung freigeschaltet.
(Quelle und Bild DFV)
Am 30.07.2026 wurde der Integrierten Leitstelle gegen 20.20 Uhr über Notruf ein Verkehrsunfall auf der Kreisstraße AB 1 zwischen dem Großostheimer Ortsteil Pflaumheim und Mömlingen kurz vor der Kreisgrenze zum Landkreis Miltenberg gemeldet. Es wurden daraufhin sofort die Freiwillige Feuerwehr Großostheim und der Rettungsdienst zur Unfallstelle alarmiert.
Ein aus Mömlingen kommender PKW war nach einer Linkskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen und in den angrenzenden Wald gefahren und hat sich dort überschlagen. Er kam ca. 30 m abseits der Straße zwischen Waldbäumen auf der Seite zum Liegen.
Der alleine im Fahrzeug befindliche Fahrer war in seinem Fahrzeug verletzt eingeschlossen und wurde durch die Einsatzkräfte mit Hilfe einer Rettungsblattform und einem Spinnboard (Rettungsbrett) aus dem mit einem Stützsystem vorher gesicherten Fahrzeug gerettet und anschließend mit einer Schleifkorbtrage aus dem abschüssigen Wald zurück auf die Straße zum Rettungswagen transportiert.
Nach einer abschließenden rettungsdienstlichen Erstversorgung an der Unfallstelle wurde der verletzte Fahrer vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert.
Von der Großostheimer Feuerwehr wurde die Unfallstelle abgesichert. Die Kreisstraße musste während der Rettungs- und Bergungsarbeiten und der polizeilichen Unfallaufnahme an der Unfallstelle voll gesperrt werden. Die Absperrung und die Verkehrslenkung wurden von der Feuerwehr übernommen.
Das Unfallfahrzeug musste von einem Abschleppunternehmer aufwändig aus dem Wald geborgen werden. Die Feuerwehr leuchtete nach Einbruch der Dunkelheit die Unfallstelle für die Unfallaufnahme und die Bergung aus. Sie leistete bei Fahrzeugbergung technische Unterstützung und reinigte abschließend die gesamte Unfallstelle.
Die Freiwillige Feuerwehr Großostheim war mit vier Feuerwehrfahrzeugen und 18 Feuerwehrkräften unter der Leitung des Großostheimer Kommandanten Alan Friedreich vor Ort.
In den späten Abendstunden war der Einsatz beendet und die gesamte Strecke zwischen Pflaumheim und Mömlingen wieder frei befahrbar.
(Quelle und Bilder FF Großostheim)






























Bayerns Innenminister Joachim Herrmann stellte am 30.07.2026 das neue Landesamt für Bevölkerungsschutz vor: "Wir stärken nachhaltig die Handlungsfähigkeit für Lagen des Katastrophenschutzes und der Zivilen Verteidigung auf Landesebene". Die Vorführung erfolgte mit einem fiktiven Einsatzszenario zur Veranschaulichung der Arbeit des Landesamtes.
Bayerns Innen- und Katastrophenschutzminister Joachim Herrmann hat dabei Einblicke in die Arbeit des deutschlandweit ersten Landesamts für Bevölkerungsschutz gegeben und dabei dessen Bedeutung hervorgehoben: "Wir müssen den Bevölkerungsschutz umfassend in all seinen Facetten verstehen – vom Brandschutz und der Sicherstellung des Rettungsdienstes über den Katastrophenschutz in Friedenszeiten bis zum Zivilschutz im Verteidigungsfall. Diesen breiten Ansatz decken wir mit dem Bayerischen Landesamt für Bevölkerungsschutz ab." Das Landesamt hat seine Arbeit zum 15. April 2026 aufgenommen und entstand aus einer Neustrukturierung der bisherigen Abteilung D 'Feuerwehr, Rettungsdienst, Bevölkerungsschutz' im Innenministerium. Es verfügt nun über 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und über sieben Sachgebiete statt bisher fünf – neu geschaffen wurden die Sachgebiete "Einsatzvorbereitung' und 'Zivile Verteidigung', das aus der gleichnamigen bisherigen Projektgruppe hervorging. "Mit dem Landesamt stärken wir nachhaltig die Handlungsfähigkeit für Lagen des Katastrophenschutzes und der Zivilen Verteidigung auf Landesebene", so der Minister.
Im Rahmen des Pressetermins haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesamtes an einem fiktiven Hochwasserszenario gezeigt, wie die Bewältigung von solchen Großschadenslagen im Ernstfall abläuft. Dann wächst das bereits 2023 geschaffene und mittlerweile rund um die Uhr besetzte Bayerische Melde- und Lagezentrum für den Bevölkerungsschutz zur Führungsgruppe Katastrophenschutz Land Bayern auf. Durch regelmäßige Lagebesprechungen mit Mitarbeitern der Führungsgruppe und der Polizei sowie weiteren Hilfs- und Rettungsorganisationen wird im Katastrophenfall ein enger Austausch mit allen beteiligten Akteuren sichergestellt. "Von hier aus können wir weitere Unterstützung veranlassen und koordinieren, um Großschadenslagen bestmöglich zu bewältigen", so Herrmann.
Ein zentraler Aspekt der Errichtung des Landesamts im Innenministerium ist neben der schnellen Handlungsfähigkeit auch die Nähe zum ebenfalls im Ministerium angesiedelten Landespolizeipräsidium. Hermann erklärte: "So können sich Polizei und Katastrophenschutz unmittelbar auf kurzen Wegen abstimmen, das ist insbesondere im Krisenfall unverzichtbar." Auch die Polizistinnen und Polizisten haben heute die Aufgaben und Einsatzmöglichkeiten der Polizei bei einer Hochwasserkatastrophe dargestellt. Der Fokus der polizeilichen Maßnahmen liegt in solchen Situationen neben der Koordinierung der beteiligten Polizeiverbände insbesondere auf dem Schutz von Menschenleben, der Sicherung kritischer Infrastruktur und der reibungslosen Zusammenarbeit mit anderen Behörden wie dem Landesamt für Bevölkerungsschutz.
(Quelle StMI PM 252b/2026 vom 30.07.26 / Urheber der Bilder: Bayerisches Innenministerium)



Am 30.07.2026 wurden gegen 10:20 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Großostheim gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße AB 16 zwischen der sog. Großostheimer Chausseehaus-Kreuzung und Niedernberg alarmiert.
Der Kreisbauhof war mit einem Unimog mit Mähausleger auf der Kreisstraße AB 16 in Fahrtrichtung Stockstadt langsam fahrend mit Mäharbeiten am Seitenstreifen beschäftigt. Zu dem Unfall kam es, als ein ebenfalls in Richtung Stockstadt fahrender Kastenwagen, das arbeitende Fahrzeug überholen wollte und ein auch in Richtung Stockstadt fahrender Motorradfahrer in das Heck des Kastenwagens auffuhr. Nach dem Heckaufprall stürzte der Motorradfahrer und zog sich bei Aufprall und Sturz erhebliche Verletzungen zu. Der Fahrer des Kastenwagens blieb unverletzt.
Der Motorradfahrer wurde an der Unfallstelle durch den Rettungsdienst notärztlich erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert.
Die Großostheimer Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab. Für den Einsatz des Rettungsdienstes und die polizeiliche Unfallaufnahme, bei der auch später ein Sachverständiger hinzugezogen wurde, wurde die Kreisstraße komplett durch die Feuerwehr für längere Zeit gesperrt und der Verkehr umgeleitet. Nach der kompletten Räumung der Unfallstelle durch ein Abschleppunternehmen wurde die Unfallstelle von der Feuerwehr noch abschließend gereinigt.
Die Feuerwehr Großostheim war mit drei Feuerwehrfahrzeugen und 13 Einsatzkräfte im Einsatz und konnte gegen 12:30 Uhr den Feuerwehreinsatz beenden.
(Quelle und Bilder FF Großostheim)

