





ESCHAU, OT HOBBACH, LKR. MILTENBERG. Am frühen Sonntagmorgen kam es in der Gaststätte in der Dorfstraße zum Brand eines Dachstuhls. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg ermittelt zur Brandursache sowie zur Höhe des Sachschadens.
Gegen 04:13 Uhr wurde der Einsatzzentrale der Polizei mitgeteilt, dass der Dachstuhl einer Gaststätte in der Dorfstraße brennen würde. Die sofort alarmierten Feuerwehren aus dem Umkreis konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen und schließlich löschen.
Die Übernachtungsgäste des Gasthofs konnten rechtzeitig und unverletzt in Sicherheit gebracht werden. Der Eigentümer, ein 73-jähriger Deutscher, wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht.
Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache sowie zur Höhe des Sachschadens begonnen.
Pressemeldung des PP Unterfranken




Bilder: F. Geis, FF Heimbuchenthal
Auf der Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Königshofen wurde der stellvertretende Kommandant Christopher Hein einstimmig in seinem Amt bestätigt.
Der Kreisfeuerwehrverband sowie die Kreisbrandinspektion gratulieren herzlich zur Wiederwahl und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg bei der wichtigen Aufgabe im Dienst der Feuerwehr und der Bevölkerung.

Am Samstag, 28. Februar 2026, fand in der Maingauhalle Kleinostheim die diesjährige Winterschulung der Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg statt. Rund 150 Feuerwehrkräfte nahmen an der ganztägigen Fortbildungsveranstaltung teil, die ein vielseitiges Fachprogramm mit aktuellen Einsatzthemen, praxisnahen Analysen realer Einsatzlagen sowie einer begleitenden Fachausstellung umfasste.

Die Begrüßung sowie die organisatorischen Hinweise übernahm Kreisbrandinspektor Otto Hofmann. Er vertrat Kreisbrandrat Frank Wissel, der zeitgleich an der Tagung der Kreisbrandräte im Bayerischen Staatsministerium des Innern teilnahm.

Den Auftakt des Fachprogramms bildete ein 60-minütiger Vortrag von Kreisbrandmeister Tobias Brinkmann. In seinem Referat stellte er die durch den Rettungszweckverband beschlossene App „Region der Lebensretter“ vor, die im Bereich Bayerischer Untermain im Sommer 2026 an den Start gehen soll. Darüber hinaus informierte er über die Themen First Responder, Erste Hilfe sowie die Psychosoziale Notfallversorgung, insbesondere im Hinblick auf PSNV-E. Er betonte die Bedeutung der Psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte als wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherstellung der Einsatzfähigkeit und zur Gesunderhaltung der Feuerwehrangehörigen. Gerade nach besonders belastenden Einsätzen seien eine frühzeitige Sensibilisierung sowie ein niederschwelliger Zugang zu Unterstützungsangeboten von entscheidender Bedeutung.

Im weiteren Verlauf folgten die Vorträge „Atemschutzunfall in St. Augustin“ von André Ziegler, ehemaliger Kreisbrandmeister Atemschutz des Landkreises Würzburg, sowie zum Hochhausbrand in der Stadt Würzburg von Branddirektor Dipl.-Ing. Torsten Ante von der Berufsfeuerwehr Würzburg.

Am Nachmittag referierte Kreisbrandinspektor Otto Hofmann über den „Gefahrstoffaustritt bei der Firma Schnarr in Mainaschaff“. Dabei stellte er insbesondere die Führungsstrukturen, die Kommunikation im Einsatz sowie die besonderen Anforderungen bei Gefahrstofflagen in den Mittelpunkt seiner Ausführungen.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete der Vortrag „Veränderungen im Wald – Wichtiges für die Feuerwehren“ von Bernd Handlbichler, Leiter Umwelt, Forsten und Gartenbau der Stadt Alzenau. Er erläuterte die Auswirkungen klimatischer Veränderungen auf die Waldstrukturen und zeigte die daraus resultierenden Herausforderungen für die Feuerwehren auf.

In den Pausen nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit zum intensiven fachlichen Austausch sowie zum Besuch der Fachausstellung.
Ein besonderer Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr Kleinostheim, die mit ihrer hervorragenden Bewirtung maßgeblich zum gelungenen Verlauf der Veranstaltung beitrug.
Zum Abschluss dankte Kreisbrandinspektor Otto Hofmann allen Referenten und Teilnehmern für die große Resonanz sowie für ihr kontinuierliches Engagement in der Fortbildung.
Text: KBM Markus Fischer
Fotos: Fabien Kriegel, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion
In der Gemeinde Sailauf besteht derzeit keine Abkochanordnung für Trinkwasser; anderslautende Meldungen - auch in sozialen Medien - treffen nicht zu.
Nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden liegen derzeit keine Nachweise über Verunreinigungen oder Keime im Trinkwasser der Gemeinde Sailauf vor.
Die Trinkwasserversorgung in Sailauf ist nach aktuellem Stand uneingeschränkt gewährleistet und kann wie gewohnt genutzt werden.
Innenminister Joachim Herrmann hat am Freitag, den 27.02.2026 bei der Klausur- und Führungskräftetagung des Landesfeuerwehrverbandes in Dietfurt die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat und dem Verband hervorgehoben: "Die Staatsregierung wird auch künftig mit aller Kraft daran arbeiten, die Rahmenbedingungen für den Feuerwehrdienst in Bayern weiter zu verbessern und neue, starke Lösungen auf den Weg bringen. Denn unsere Feuerwehrfrauen und -männer leisten einen unersetzlichen Beitrag für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Freistaat." Ein großer Fortschritt wurde bereits durch die Novellierung des Bayerischen Feuerwehrgesetzes im vergangenen Jahr erreicht. "Mit der Anhebung der Altersgrenze auf das gesetzliche Renteneintrittsalter sowie der Einführung einer ausdrücklichen Regelung für die Entschädigung von Ausbildern haben wir entscheidende Weichen für die Zukunft gestellt", betonte Innenminister Herrmann.
Grundbedingungen für die freiheitliche Demokratie und für die Stabilität unseres Gemeinwesens sind laut Herrmann die Gewährleistung von Schutz und Sicherheit für die Bevölkerung. Der Freistaat Bayern stellte in den letzten Jahren insgesamt 92 Millionen Euro für den Katastrophenschutz zur Verfügung. "Dieses hohe Niveau schreiben wir auch im Entwurf des Doppelhaushalts 2026/2027 weiter fort. Denn wir wollen beste Voraussetzungen für unsere Einsatzkräfte", bekräftigte der Minister.
Auch das Lehrgangsangebot werde laut Herrmann fortlaufend erweitert und optimiert sowie die drei Staatlichen Feuerwehrschulen kontinuierlich ausgebaut. "Dafür hat der Freistaat seit 2011 mehr als 122 Millionen Euro investiert. Für aktuelle Baumaßnahmen an allen drei Schulen sind zudem weitere Millionen eingeplant", erklärte Herrmann.
Der Landesfeuerwehrverband ist die Interessenvertretung der Bayerischen Feuerwehren und gleichzeitig mit rund 325.000 Feuerwehrfrauen und -männern der stärkste Mitgliederverband innerhalb des Deutschen Feuerwehrverbandes.
Weitere Informationen des LFV Bayern zur 23. Klausur- und Führungskräftetagung:
https://www.lfv-bayern.de/verband/klausurtagung/
(Quelle StMI PM 54/2026 vom 27.02.2026)
Am 26.02.2026 wurden von der Integrierten Leitstelle um 19:54 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Geiselbach-Omersbach, Krombach und Schöllkrippen und der zuständige Kreisbrandinspektor Georg Thoma gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einer Brandmeldung in die Grundschule in der Schulstraße in Geiselbach alarmiert. In dem zur Schule gehörenden Hallenbad war eine Rauchentwicklung bzw. Brandgeruch über den Notruf gemeldet worden.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten bereits alle im Schulgebäude befindlichen Personen die Schule sicher verlassen. Da die Feuerwehr Geiselbach-Omersbach zum Zeitpunkt der Alarmierung gerade eine Übung durchführte, konnte die örtlichen Feuerwehr umgehend ausrücken und die Einsatzstelle mit dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 10), dem Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W), dem Mehrzweckfahrzeug (MZF) und dem Mannschaftstransportwagen (MTW) in kürzester Zeit erreichen.
Unter der Feuerwehreinsatzleitung von Jörg Rosshirt wurde umgehend eine Erkundung im Bereich des Schwimmbads durchgeführt. Dabei konnte zwar ein leichter Geruch festgestellt werden, ein offenes Feuer oder eine unmittelbare Gefahrenquelle wurden jedoch nicht lokalisiert und konnte auch im weiteren Verlauf nicht gefunden werden. Ein aktives Eingreifen der Feuerwehr war nach eingehender Erkundung und Prüfung nicht erforderlich.
Der Feuerwehreinsatzleiter wurde Vorort durch Kreisbrandinspektor Georg Thoma beratend unterstützt. Insgesamt standen 38 Feuerwehreinsatzkräfte für den gemeldeten Brand in einem Schulgebäude zur Verfügung.
Die Freiwillige Feuerwehr Krombach war mit ihrem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) und die Freiwillige Feuerwehr Schöllkrippen war mit der Drehleiter (DLA K 23/12) ebenfalls vor Ort. Ein weiteres Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) der Freiwilligen Feuerwehr Schöllkrippen verblieb für die Dauer des Einsatzes in Bereitschaft.
Eine Person wurde vor Ort kurzzeitig durch den Rettungsdienst betreut, konnte jedoch nach einer kurzen Sichtung wieder entlassen werden.
Nachdem sichergestellt war, dass keine weitere Gefahr bestand, wurde die Einsatzstelle kurz nach 20:30 Uhr durch die Feuerwehr wieder freigegeben.
(Quelle FF Geiselbach-Omersbach)
Am 26.02.2026 wurde von der Integrierten Leitstelle gegen 17:15 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Hösbach gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße B 26 zwischen Hösbach und dem Sailaufer Industriegebiet Weyberhöfe alarmiert. Eine Unfallmitteilung an die Leitstelle kam direkt automatisch aus einem der verunfallten Fahrzeuge über das eCall-Notrufsystem.
Aus einem Parkplatz neben der Bundesstraße wollte eine PKW wieder in die Bundesstraße in Richtung Hösbach einfahren. Dabei wurde vermutlich ein auf der B 26 in Richtung Hösbach fahrender PKW übersehen und beide Fahrzeuge kollidierten. Eines der beiden Fahrzeuge schleuderte dabei in den Straßengraben, das andere Fahrzeug kam auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem in Richtung Weyberhöfe fahrenden Radlader frontal zusammen.
Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte kümmerten sich bereits Ersthelfer um die Unfallbeteiligten. Die drei Insassen aus den beiden PKWs wurden nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert. Der Fahrer des Radladers blieb bei dem Unfall unverletzt.
Die Freiwillige Feuerwehr Hösbach sicherte um die Unfallstelle ab, nahm ausgelaufene Betriebsstoffe auf und reinigte abschließend die Fahrbahn.
Bis zum Abschluss der polizeilichen Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge durch Abschleppunternehmer blieb die Bundesstraße an der Unfallstelle voll gesperrt. Die zuständige Straßenmeisterei war ebenfalls Vorort. Es kam in der Umgebung der Unfallstelle zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, da wegen Bauarbeiten die Verbindungsstraße zwischen den Weyberhöfen und Hösbach-Bahnhof zurzeit gesperrt ist.
Am Dienstag den 14.04.2026 werden ab 18:30 Uhr die noch im Betrieb befindliche 4m Gleichwellenfunkanlage und die analogen 4m Funktechniken in den einzelnen Feuerwehrhäusern sowie Fahrzeugen überprüft. Hierzu wird ein kompletter Funktionstest aller Funkgeräte ab 18:30 Uhr durchgeführt. Die Dauer der Funküberprüfung beträgt je KBM- Bezirk ca. 10 – 15 Minuten.
Folgender Ablaufplan ist vorgesehen.
ab 18:30 Uhr KBM Bezirk 2/1
ab 18.45 Uhr KBM Bezirk 2/2
ab 19:00 Uhr KBM Bezirk 2/3
ab 19:15 Uhr Gebiets-Kreisbrandmeister sowie Inspektoren im KBM Bezirk 2
ab 19:30 Uhr KBM Bezirk 3/1
ab 19.45 Uhr KBM Bezirk 3/2
ab 20:00 Uhr KBM Bezirk 3/3
ab 20:15 Uhr Gebiets Kreisbrandmeister sowie Inspektor im KBM Bezirk 3
An diesem Tag sind alle für ein Notkommunikationsnetz vorhandenen analogen 4m Funkgeräte in den Feuerwehrhäusern, den Führungsfahrzeugen, den Abschnittsführungsstellen, den beiden UG-ÖELS sowie der Fernmeldegruppe einzuschalten und von mindestens einer Person zu besetzen.
Durch die Kreiseinsatzzentrale wird dann jede Feuerwehr, Sondereinheit und besondere Führungskraft einzeln im Analogfunk angesprochen und eine Funksprechprobe durchgeführt!
Die für den 16.11.2026 im Rahmen der geplanten Übung „Leuchttürme“ parallel zur laufenden KatS-Übung bereits angekündigte Überprüfung der analogen Funktechniken ist weiterhin geplant. Es soll bei evtl. Problemen im Bereich des vorhandenen 4m Analogfunks zeitnah reagiert werden, um für die Beseitigung von Defiziten und für evtl. notwendige Reparaturen nicht erst bis zum Herbst 2026 warten zu müssen.
Die Kreisbrandinspektion bedankt sich schon im Voraus für die Hilfe und das Mitmachen.
Bei Fragen zum Funktionstest steht Fach-Kreisbrandmeister für Informations- und Kommunikationstechnik Andreas Ullrich unter den nachfolgenden Erreichbarkeiten gerne zur Verfügung:
Mobil: 0160 / 972 504 15 gerne auch über WhatsApp
E-Mail: 
