Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die Nutzung der Webseite akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies, weitere Informationen zur Datenschutzerklärung finden Sie unter der Schaltfläche "Datenschutz"

Revolutionär in jeder Hinsicht

Rosenbauer bringt mit dem RT die Zukunft des Feuerwehrfahrzeuges auf die Straße

  • Erstes hybrides Tanklöschfahrzeug mit bahnbrechenden, neuen Eigenschaften
  • Vollelektrischer Antrieb, revolutionäre Fahrzeugarchitektur, digitale Bedienung und volle Konnektivität
  • Range Extender als zweites Triebwerk, Energieversorgung der Einsatzstelle über die eingebauten Hochvoltbatterien

Drei Jahre hat Rosenbauer an der Entwicklung des Revolutionary Technology (RT) gearbeitet, jetzt sind die ersten Kundenfahrzeuge aus der Vorserie lieferfertig. Die hybriden Tanklöschfahrzeuge sind in Bezug auf ihren einsatztaktischen Nutzen, die Belademöglichkeiten und die Löschtechnik modernen Standardfahrzeugen weit voraus und in jeder Hinsicht revolutionär. Rosenbauer bringt mit dem RT keine Weiterentwicklung eines bestehenden Fahrzeugkonzeptes auf den Markt, sondern hat das Feuerwehrfahrzeug völlig neu gedacht und innovativ umgesetzt. Revolutionär sind insbesondere die Antriebstechnik, die Fahrzeugarchitektur, die Bedienbarkeit und die Konnektivität, die den RT für den Feuerwehralltag der Zukunft fit machen.

Revolutionäre Fahreigenschaften Beispiellose Fahrdynamik ist eine der vielen Eigenschaften, die den RT auszeichnen. Zwei Elektromotore erzeugen eine Gesamtleistung von bis zu 360 kW (490 PS) und verleihen dem RT einen Vortrieb und eine Beschleunigung, wie man sie höchstens von Flughafen-Löschfahrzeugen mit 1.000-PS-Triebwerken kennt. Ein Zweiganggetriebe sorgt dafür, dass beim Anfahren in steilem Gelände das volle Drehmoment zur Verfügung steht sowie genug Traktion für Steigungen vorhanden ist.

Unerreicht auch sein stabiles Fahrverhalten und die sich daraus ergebende Fahrsicherheit. Der RT verfügt über ein Niederflur-Chassis mit Kernrohrrahmen zwischen den beiden Achsen, in dem eine rund 550 kg schwere Traktionsbatterie verbaut ist. Dadurch ergibt sich ein ungleich tieferer Schwerpunkt als bei Feuerwehrfahrzeugen auf LKW-Fahrgestellen und der RT liegt selbst in schnellen Kurven sicher auf der Straße.

Seine hohe Wendigkeit verdankt der RT vor allem der eigens für dieses Fahrzeug entwickelten Einzelradaufhängung. Dadurch können die Anforderungen in Bezug auf Federweg, Lenkeinschlag und Allradantrieb sinnvoll kombiniert werden. Die Einzelradaufhängung ermöglicht einen gegenüber konventionellen Fahrzeugen mit Allradantrieb deutlich größeren Lenkeinschlag und somit kleineren Wenderadius. Darüber hinaus bietet sie besseren Fahrkomfort und Fahrdynamik im Vergleich zur Starrachse. Beim RT mit kürzesten Radstand (3.800 mm) beträgt der Wendekreisdurchmesser ca. 15,00 m, mit aktivierter Hinterachslenkung sogar nur 12,50 m. Das optimiert die Manövrierbarkeit in engeren Gassen und ermöglicht die präzise Rangierfunktion im so genannten Hundegang (Schrägfahrt oder auch Crab bzw. Diagonal steering).

Insbesondere im urbanen Raum, beim Überholen des Fließverkehrs und in schnellen Kurven, bei engen Kurvenradien und beim Befahren von schmalen Straßen sowie bei niedrigen Durchfahrten ist der RT klassischen Einsatzfahrzeugen mit 18 t Gesamtgewicht deutlich überlegen. Das hat mit seiner Agilität und Wendigkeit, nicht zuletzt aber auch mit seinen kompakten Abmessungen zu tun. Der RT ist nur 2,35 m breit und bei einem Radstand von 3.800 mm nur 7,30 m lang. Es gibt ihn auch mit Radständen von 4.100 mm und 4.400 mm, die Fahrzeughöhe beträgt 2,90 m im abgesenkten Fahrniveau (ohne An- und Aufbauten).

Revolutionäre Ergonomie Eine weitere Besonderheit des RT ist sein luftgefedertes Fahrwerk mit wählbaren Fahrniveaus. Dadurch kann beim Fahren die Bodenfreiheit dem Untergrund bzw. der Situation angepasst werden: Für Straßenfahrten lässt sich der Abstand auf 250 mm einstellen, für Fahrten durch unwegsames Gelände auf 350 mm und zum Durchqueren von überfluteten Straßen auf 470 mm (Wattmodus). Andererseits erlaubt das Fahrwerk, den RT an der Einsatzstelle auf eine Bodenfreiheit von 175 mm abzusenken, um die Einstiegshöhe in die Kabine auf ein Minimum zu reduzieren. So lässt sich der Mannschaftsraum in raschem Tempo sicher und komfortabel betreten und ein potenzielles Verletzungsrisiko wird eliminiert, weil kein Treppensteigen wie bei herkömmlichen Fahrzeugen dieser Größenordnung erforderlich ist.

Außerdem wird die Notwendigkeit von traditionellen Auftrittsklappen obsolet, da sich mit abgesenktem Fahrzeug die maximale Beladehöhe auf etwas über zwei Meter reduziert. Das erlaubt die Entnahme der Ausrüstung aus den Geräteräumen vom Boden aus, selbst wenn diese ganz oben gehaltert ist, und ist eine spürbare Erleichterung insbesondere für die Einsatzkräfte, die tagtäglich schwere Geräte aus dem Fahrzeug heben und wieder verstauen müssen. Zudem stehen manuelle oder elektrische Absenkvorrichtungen zur Verfügung, zum Beispiel für die Schiebeleiter am Dach.

Im Grunde ist die gesamte Fahrzeugarchitektur des RT auf Ergonomie getrimmt. Das gilt nicht nur für die Bedienhöhen der sieben geräumigen Geräteräume – einer davon befindet sich im Heck – sondern auch für den durchgängig begehbaren Mannschaftsraum mit seiner großzügigen Kopffreiheit beim Ein- und Aussteigen sowie beim Sitzen. Darüber hinaus erzeugt der RT dank neuer Hochleistungs-LED-Bänder in der Dachgalerie ein optimales, schattenloses Arbeitslicht rund um das Fahrzeug und lässt sich in allen Funktionen intuitiv bedienen. Das Bedienkonzept beinhaltet zum Beispiel individualisierbare Einsatztaster, die mit einem Knopfdruck mehrere Funktionen aktivieren.

Revolutionäre Bedienung
Das ist die Zukunft des Feuerwehreinsatzes – und der RT nimmt sie vorweg: Alle Funktionen des Einsatzfahrzeuges, von der Beleuchtung bis zur Löschtechnik, werden digital gesteuert; alle Fäden des Einsatzes laufen im Fahrzeug als Kommandozentrale zusammen.
Natürlich gibt es auch im RT noch konventionelle Schalter und Knöpfe, aber die Bedienung erfolgt in der Regel über einen zentralen Touchscreen. Verbaut ist das 17“ große Display in der Mitte des Armaturenbrettes, welches bequem vom Kommandanten am Beifahrersitz bedient und von jedem Sitzplatz im Mannschaftsraum eingesehen werden kann. Für die Pumpe gibt es ein weiteres Bedienpanel an der Fahrzeugrückseite. Darüber hinaus lassen sich viele einsatzrelevante Funktionen auch mit mobilen Geräten (Rosenbauer EMEREC Tablet) von außerhalb des Fahrzeuges einsehen und bedienen.

Für volle Konnektivität sorgt ein eigenes, abgesichertes W-LAN, welches der RT selbst aufbaut. Über das Rosenbauer Fahrzeugmanagementsystem können Fahrzeugposition, -betrieb und -zustand jederzeit überprüft und der RT in ein Flottenmanagement eingebunden werden. Mit dem Einsatzmanagement- und Informationssystem EMEREC wird der RT zur zentralen Kommunikationsdrehscheibe, über die unter anderem auch die kabellose Steuerung von Robotern, Drohnen und Sensorsystemen erfolgt.

Das Cockpit als Kommandozentrale
Der Kabinenaufbau und die Konferenz-Sitzanordnung unterstützen die Funktion des RT als Einsatzzentrale vor Ort. Fahrerhaus und Mannschaftskabine sind räumlich nicht durch eine Wand getrennt, sondern bilden eine Einheit. Die Sitze von Fahrer und Kommandant sind 90° seitlich nach innen drehbar, bis zu vier Einsatzkräfte sitzen an den Fahrzeugseiten über den Radkästen der Vorderachse mit Blick zueinander und bis zu drei weitere an der Kabinenrückwand mit Blick nach vorn. Damit ist eine noch nie dagewesene Interaktion und Kommunikation im Fahrzeug möglich und Einsatzbesprechungen können wind- und wettergeschützt, in Ruhe und unter Bereitstellung aller relevanten Daten auf dem Zentraldisplay (Gebäudepläne, Kamerabilder, digitale Lagekarten, Nachschubsituation usw.) durchgeführt werden.

Sichere Fahrt, minimaler Schadstoffausstoß
Die integrale Bauweise der RT-Kabine sorgt für ein hohes Maß an passiver Sicherheit, sollte es zu einem Unfall kommen. Der Fahrer des RT wird unterstützt von einer Vielzahl an Assistenzsystemen, die dabei helfen, Unfälle in den einsatztypischen Stresssituationen zu verhindern. Dazu gehören elektronische Außenspiegel mit spürbar vergrößertem Sichtfeld zur Beseitigung des toten Winkels. Das Kurvenlicht des RT verbessert das Erkennen von Passanten beim Abbiegen, eine integrierte Heckkamera ermöglicht volle Sicht nach hinten.
Mit dem RT fahren die Feuerwehren vollelektrisch und damit lokal emissionsfrei in den Einsatz. Außerdem senkt die Rekuperation über die Elektromotoren den Bremsenverschleiß und damit die Entstehung von Feinstaub. Das bringt vor allem im urbanen Raum mit sehr vielen Einsatzfahrten und hohem Verkehrsaufkommen einen großen Vorteil für Mensch und Umwelt. An der Einsatzstelle wiederum werden Abgasemissionen und Lärmpegel gesenkt, weil die Energie für Beleuchtung und technische Geräte aus den Hochvolt-Energiespeichern kommt. Das verbessert die Arbeitsbedingungen um das Fahrzeug, reduziert den Stresslevel der Einsatzkräfte und kommt nicht zuletzt auch den Anwohnern zugute.

Das Rosenbauer Hybridsystem
Der RT ist mit einem, optional zwei Hochvolt-Batteriespeichern mit jeweils ca. 50 kWh Kapazität ausgestattet, die nicht nur den Fahrantrieb speisen, sondern an der Einsatzstelle elektrische Energie zur Verfügung stellen. Über das Power Outlet können zeitgleich mehrere externe Geräte wie z.B. Lüfter oder Tauchpumpen mit bis zu 18 kW Gesamtleistungsaufnahme betrieben werden. Die Löschwasserpumpe kann einerseits elektrisch mittels Generator, andererseits mittels Range Extender (Dieselmotor) betrieben werden. Für kürzere Löscheinsätze reicht die Energie des RT in der 100-kWh-Variante, bei längeren Einsätzen wird der Range Extender genutzt, der aus einem Sechszylinder-Dieselmotor mit einer Leistung von 200 kW (272 PS) und einem Stromgenerator besteht. Mit diesem Tandem wird der RT zu einem vollintegrierten Kraftwerk, welches die Akkus automatisch wieder auflädt, wenn mehr Energie verbraucht wird, als darin gespeichert ist. Dadurch werden mit dem RT Einsatzzeiten über den Vorgaben der EN 1846 erreicht.
Die externe Aufladung der RT-Batterien kann sowohl mit Wechselstrom aus industrieüblichen Starkstromdosen oder an geeigneten Gleichstromladestationen durchgeführt werden. Bei voller Ladeleistung von 150 kW reicht bereits eine Viertelstunde aus, um den Ladezustand beider Hochvolt-Akkus (100 kWh) von 50 % auf 80 % zu heben.

Ein Löschfahrzeug und mehr
Der RT ist ein vollwertiges Tanklöschfahrzeug, seine löschtechnische Ausstattung lässt nichts zu wünschen übrig: Es können die Rosenbauer Einbaupumpen N/NH25 (2.500 l/min bei 10 bar, 400 l/min bei 40 bar) und N/NH35 (3.500 l/min bei 10 bar, 400 l/min bei 40 bar) verbaut und mit einem Schaumvormischsystem bzw. einem Druckzumischsystem kombiniert werden. Das Fahrzeug kann mit Wassertanks zwischen 1.000 l und 4.000 l sowie mit Schaumtanks von bis 50 l bis 400 l ausgestattet werden. Die zentrale Wassereinspeisung befindet sich im Heck, die Druckabgänge in den beiden hinteren Gerätetiefräumen 5 und 6 sowie optional an der Front und am Dach. An diese Abgänge können die Rosenbauer Werfer RM15 (als Front- und Dachwerfer) bzw. RM35 (als Dachwerfer) anschlossen werden.

Außerdem eignet sich der RT als Nachschub-/Mannschaftstransporter und perfekt als Kommandofahrzeug, weil er zum Beispiel mit einer Drohne ausgestattet werden kann, die über das EMEREC Einsatzmanagementsystem die Luftperspektive zur Lageerkundung und Einsatzüberwachung bereitstellt. Damit beweist er nicht nur seine Vielseitigkeit, sondern auch, dass er mehr ist als State-of-the-Art: Der RT ist die Zukunft.

Unsere jährliche Verbandsversammlung mit den Tätigkeitsberichten, dem Bericht über die Kassenprüfung, der Entlastung der Vorstandschaft, der Beschluss über den Haushaltsplan und die turnusmäßig vorgesehenen Wahlen der Verbandsvorstandschaft, des Verbandsausschusses, der Kassenprüfer und der Delegierten konnte 2020 nicht in der über viele Jahre gewohnten Art durchgeführt werden. Aufgrund der aktuellen Infektionszahlen und der geltenden Beschränkungen war auch nicht damit zu rechnen, dass in 2020 noch eine Verbandsversammlung in der bisher bekannten Art und Weise durchgeführt werden kann.

Aus diesem Grunde hat sich der Verbandsausschuss dazu entschieden, die in § 5 des Gesetzes über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie (GesRuaCOVBekG) beschriebene Möglichkeit einer schriftlichen Berichterstattung an die Mitglieder und einer schriftlichen Abstimmung der Stimm- bzw. Wahlberechtigten zu nutzen.

Den Feuerwehren und den Feuerwehrvereinen wurden folgende Unterlagen zugesandt:

  • Protokoll der letztjährigen Verbandsversammlung
  • Rechenschaftsbericht des KBR / 1. Vorsitzender für das Jahr 2019
  • Kassenbericht 2019
  • Bericht der Kassenprüfer für das Jahr 2019
  • Haushaltsplan 2020
  • Vorschlag für einen Wahlausschuss
  • Vorschlag der Vorstandschaft für Kandidaten für die anstehende Wahl des Verbandsvorstandes und des Verbandsausschusses sowie der Kassenprüfer und der Delegierten. Weitere Wahlvorschläge konnten durch Ergänzung der Vorschlagsliste eingereicht werden. 
  • Abstimmungsbogen

Die Möglichkeit einer Stimmabgabe war für die 152 Stimm- bzw. Wahlberechtigten mit Ablauf des 22.09.2020 beendet.

Es wurden fristgerecht 136 Abstimmungsbögen zurückgeschickt. Alle Stimmabgaben waren gültig.

Das Gesetz über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie (GesRuaCOVBekG) schreibt eine erforderliche Beteiligung der Wahlberechtigten an den schriftlichen Abstimmungen von mindestens 50,00 % vor.

Unsere tatsächliche Wahlbeteiligung lag bei 89,47 %.

Dem Protokoll der letztjährigen Verbandsversammlung wird zugestimmt:

135 Ja                         0 Nein                1 Enthaltung

Der Entlastung der Vorstandschaft wird zugestimmt:

135 Ja                         0 Nein                1 Enthaltung

Der Haushaltsplan 2020 wird genehmigt:

134 Ja                         1 Nein                1 Enthaltung

Dem vorgeschlagenen Wahlausschuss für die Briefwahl wird zugestimmt:

135 Ja                         0 Nein                1 Enthaltung

(Vorsitz: LR Dr. Alexander Leger; Beisitzer: 1. Bgm. Marcus Grimm Waldaschaff und 1. Bgm. Christoph Ruppert Bessenbach)

Von den Wahlberechtigten wurde der Wahlvorschlag des Verbandsvorstandes um einen weiteren Wahlvorschlag ergänzt.

Der Kommandant der FF Hohl Andreas Waldschmitt hat den Kommandanten der FF Laufach Hans-Peter Völker als weiteren Kandidaten für die Position „Vertreter der Feuerwehren 1“ im Verbandsausschuss vorgeschlagen.

Kommandant Hans-Peter Völker hat seiner Kandidatur zugestimmt.

Es ergibt sich jetzt folgender verbindlicher Wahlvorschlag für die elf Wahlgänge der noch durchzuführende Briefwahl:

  1. 1. Vorsitzender Frank Wissel
  2. 2. Vorsitzender Otto Hofmann
  3. Schatzmeister Robert Etzel
  4. Schriftführer Thorsten Trapp
  5. Vertreter der Feuerwehren (1) Thomas Schwind, Hans-Peter Völker
  1. Vertreter der Feuerwehren (2) Michael Bott
  1. Vertreter der Feuerwehrvereine (1) Peter Kernhof
  2. Vertreter der Feuerwehrvereine (2) Helmut Stenger
  1. Kassenprüfer (1) Roland Albert
  1. Kassenprüfer (2) Marco Grünewald 11. Delegierte

11. Die Verbandsversammlung stimmt zu, dass sich die Delegierten für den Bezirksfeuerwehrverband (1. Vors. + 3 weitere Delegierte) und den Landesfeuerwehrverband (1. Vors. + weitere 2 Delegierte) jeweils nach ihrer Verfügbarkeit aus der Vorstandschaft in folgender Reihenfolge zusammensetzen: 1. Vors., 2. Vors., KBR, Kreisjugendfeuerwehrwart, dem Schatzmeister oder dem Schriftführer

Die Briefwahlunterlagen werden erstellt und in der nächsten Zeit per Post den 152 Wahlberechtigten zugestellt.

Über das Ergebnis der Briefwahl werden wir zu gegebener Zeit informieren und damit wäre dann auch diese außergewöhnliche Verbandsversammlung für 2020 letztendlich abgeschlossen.

Noch ein Hinweis in eigener Sache. Nachdem ich in einem guten Jahr als Kreisbrandrat im Alter von 64 Jahren in den Ruhestand gehe, habe ich nach nun fast 23 Jahren als 1. Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes auf eine erneute Kandidatur verzichtet.

Am Mittwoch, den 23.09.2020 wurde die Brandmeldeanlage des Einkaufszentrums Mainaschaff (ehemals Max Bahr) mit der ÜE 5015 auf die ILS Bayerischer Untermain aufgeschaltet.

Es sind aktuell noch 12 Plätze beim Fahrsicherheitstraining des ADAC in Gründau am 10.10.2020 von 15:00 bis ca 22:00 Uhr frei.

Interessenten melden sich bitte formlos bei KBM Thilo Happ unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Am kommenden Samstag, 26.09.20 finden zwischen ca. 07:00 Uhr und 17:00 Uhr Umschaltarbeiten an der zentralen Trafostation im Landratsamt statt. Es besteht dadurch die Gefahr, dass es im genannten Zeitraum zu Störungen in der Stromversorgung und in den Netzersatzanlagen kommen kann und dies zum Ausfall unserer Statusausleitung an die Feuerwehren führen könnte.

 
Es steht zwar ein Notstromaggregat und eine USV für unsere Technik zur Verfügung, jedoch können wir in diesem Zeitraum Störungen in der gesamten elektrischen Haustechnik nicht gänzlich ausschließen. 

245.000 Einsätze der bayerischen Feuerwehren im vergangenen Jahr - Feuerwehrfrauen und -männer sind unverzichtbar - Wesentliche Säule der Bayerischen Sicherheitsarchitektur

Im Freistaat Bayern sind im Jahr 2019 die Feuerwehren rund 245.000-mal zur Hilfe gerufen worden. Dies entspricht etwa 670 Einsätzen am Tag oder einem Einsatz alle zwei bis zweieinhalb Minuten. Zusätzlich wurden rund 42.000 Brandsicherheitswachen geleistet. Das geht aus dem aktuell fertig gestellten Jahresbericht der Feuerwehren Bayerns 2019 hervor. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: „Diese Zahlen zeigen, wie unverzichtbar und wichtig die bayerischen Feuerwehren sind, eine wesentliche Säule der bayerischen Sicherheitsarchitektur.“ Daher unterstütze die bayerische Staatsregierung auch nachdrücklich die Nachwuchsgewinnung, wie die neue Kampagne des Landesfeuerwehrverbandes „Helfen ist Trumpf“, die im Rahmen der derzeitigen Feuerwehraktionswoche gestartet wurde. „Das Engagement der vielen Helfer, die selbstlos und oft unter Einsatz ihrer Gesundheit oder auch des Lebens den Dienst für die Gemeinschaft verrichten, verdient einen besonders großen Dank.“

 „Wir können uns in Bayern glücklich schätzen, ein so gut aufgestelltes Gefahrenabwehr- und Hilfeleistungssystem zu haben.“ Der Freistaat Bayern unterstützte die Gemeinden bei Investitionen für den Brandschutz und den Technischen Hilfsdienst mit fast 47 Millionen Euro an Fördermitteln im Jahr 2019.

Der Bericht beschreibt darüber hinaus die Einsatzbelastung der Feuerwehren im Freistaat eindrücklich in Zahlen: Die Feuerwehrfrauen und -männer wurden zu rund 21.000 Bränden, 119.000 Technischen Hilfeleistungen, 5.000 ABC-Einsätzen und 73.000 Rettungsdiensteinsätzen gerufen. Insgesamt 7.558 Freiwillige Feuerwehren, sieben Berufsfeuerwehren sowie 163 Werk- und 53 Betriebsfeuerwehren stehen für die Sicherheit und das Wohl der Allgemeinheit im Freistaat Bayern zu jeder Tages- und Nachtzeit bereit.  Hier leisten rund 325.000 Personen, davon rund 314.000 ehrenamtlich, aktiven Feuerwehrdienst. „Erfreulich ist, dass wir mit mehr als 31.000 Feuerwehrfrauen einen neuen Rekord haben,“ freut sich Herrmann. Dieses hohe Potenzial ist neben gezielten Aktionen zur Gewinnung von Frauen auch der guten Jugendarbeit in über 5.100 Jugendgruppen mit rund 48.000 Mitgliedern zuzuschreiben; dort beträgt der Anteil der weiblichen Mitglieder schon über ein Viertel.

Im letzten Jahr konnten die Feuerwehren 1.643 Mitbürgerinnen und Mitbürger bei Bränden retten. Bei den technischen Hilfeleistungen und Verkehrsunfällen konnte 10.236 Bürgerinnen und Bürgern Hilfe geleistet werden.

Bedauerlich ist die immer noch sehr hohe Anzahl von rund 29.000 Fehlalarmen, denn die Helferinnen und Helfer müssen entweder von ihrem Arbeitsplatz, aus ihrer Freizeit oder auch aus der Nachtruhe zum Einsatz gerufen werden.

Der Jahresbericht 2019 der Feuerwehren in Bayern ist auf den Internet-Seiten des Innenministeriums abrufbar unter https://www.stmi.bayern.de/sus/feuerwehr/datenundfakten/index.php

Das Sachgebiet Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen der DGUV hat drei neue Ausgaben „Fachbereich Aktuell“ veröffentlicht. Es handelt sich dabei um die Ausgaben

  • Abgase von Dieselmotoren in Feuerwehrhäusern und Stützpunkten von Hilfeleistungsorganisationen
  • Anforderungen an Steckvorrichtungen für den Einsatzdienst
  •  Einsatz von Kohlenmonoxidwarngeräten bei Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen

Downloads:

DGUV_FBaktuell_Abgase_von_Dieselmotoren.pdf

DGUV_FBaktuell_Steckvorrichtungen_Einsatzdienst.pdf

DGUV_FBaktuell_CO_Warngeräte.pdf

Wir erinnern an die STK Prüfung für die medizinischen Geräte.

Am 29. September 2020 findet auf der Feuerwache der Stadt Aschaffenburg die turnusgemäße Sicherheitstechnische Kontrolle (STK) der Medizinprodukte durch eine Fachfirma (Rettungstechnik Klein) statt. Hier werden alle AED, RR-Manschetten, falls vorhanden Ohr- und Stirnthermometer usw. geprüft.

Gerne könnt ihr die Geräte auch schon am Vorabend auf der Feuerwache in aschaffenburg abgeben, jedoch am 20.09. müssen sie bis spätestens 8.30 Uhr dort sein. Erfahrungsgemäß sind die Geräte am frühen Nachmittag geprüft und können dann auch wieder abgeholt werden.

Foto BFH

Sehr geehrte Damen und Herren,

werte Kameradinnen und Kameraden,

aus aktuellem Anlass möchten wir Sie über neueste Entwicklungen informieren.

Hygienekonzept

Wir haben das Hygienekonzept der Bayerischen Staatsregierung konsequent umgesetzt und das wird von unseren Gäste auch so gesehen und akzeptiert.

An der Rezeption, am Buffet und in den Gasträumen wurden Glas- bzw. Acrylglasscheiben eingebaut um den Gästen maximalen Schutz zu bieten.

Sauberkeit und Hygiene  sind uns und unseren Gästen sehr wichtig und dies ist auch ausschlaggebend für eine Buchung und einen beruhigenden Aufenthalt.
http://www.feuerwehrheim.de/hygienekonzept/


Buchungen im November und Dezember 2020

In den Monaten November und Dezember 2020 können wir noch freie Zimmer anbieten. Hier schauen wir besonders auf die Vereinsfreiplätze und die Freiplätze nach 40-jähriger Dienstzeit bei der Feuerwehr (FP40).

Viele Freiplätze mussten während des Lockdowns abgesagt bzw. verschoben werden. Diese Freiplätze können in den Monaten ab November buchen.

Da wir die „Wellnesstage“ und die „Adventstage“ absagen mussten, bieten wir im November und Dezember Kurzaufenthalte an.

Buchungsmöglichkeiten bestehen von Samstag – Dienstag sowie von Dienstag bis Samstag.

Bitte informieren Sie sich auf unserer Seite  http://www.feuerwehrheim.de/hotel-2/freie-zimmer/   

Die Themenwochen im Januar 2021 sind noch nicht abgesagt. Die einzelnen Programmpunkte werden derzeit „Conronakonform“ umgebaut. Die kommenden Wochen und Monate werden zeigen, ob wir die Themenwochen abhalten können bzw. dürfen.


Buchungen 2021

Die Reservierungsbestätigungen für das 1. Quartal 2021 werden wir in den nächsten Wochen versenden.

Auch in diesem Quartal sind wir sehr flexibel für die Buchungen von Freiplätzen und FP40-Gutscheinen.

Bitte weisen Sie die Gutscheininhaber in Ihrem Landkreis/Ihrer Stadt darauf hin, dass Gutscheine, die ab 18.03.2018 ausgestellt wurden, drei Jahre gültig sind und danach verfallen.  Für Gutscheine mit Ausstellungsdatum ab 18.03 2018 rückt das Ablaufdatum näher.

Von April 2021 bis Ende Oktober 2021 sind wir schon jetzt ausgebucht.

Stromladesäule

Ab sofort befindet sich auf dem Parkplatz am Feuerwehrheim eine öffentliche Stromladesäule mit zwei Ladepunkten à 22 KW.


Vertreterversammlung 2020


Die für den 21.11.2020 terminierte Vertreterversammlung wird in diesem Jahr nicht als Präsenzveranstaltung abgehalten.

Dies hat der Verwaltungsrat des Vereins Bayer. Feuerwehrerholungsheim e.V. in seiner letzten Sitzung beschlossen. Die geltenden Kontakt- und Abstandsbeschränkungen nehmen wir gerade für die Führungskräfte unserer Feuerwehren sehr ernst.

Sie werden deshalb alle Berichte von Vorstandschaft und Geschäftsführer schriftliche erhalten. Als Anlage zu den Berichten werden Sie auch Stimmzettel für die erforderlichen Entlastungen sowie für die anstehenden Neuwahlen bekommen.

Wir bitten Sie schon jetzt um rege Beteiligung und um Ausübung Ihrer Stimmrechte.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Heinz Geißler 2. Vorsitzender

Walter Nöhrig Geschäftsführer

Gästehaus und Restaurant St. Florian Feuerwehrheimstr. 12-18 D-83457 Bayerisch Gmain Tel. 08651 / 9563-0 Fax 08651 / 9563-50 www.feuerwehrheim.de

Hinweis: Ihre Daten werden verarbeitet. Nähere Angaben finden Sie unter http://www.feuerwehrheim.de/kontakt/impressum/

Das Atemschutzzentrum in Goldbach ist am Mittwoch, den 23.09.2020 tagsüber wegen einem Betriebsausflugs der Mitarbeiter des Marktes Goldbach nicht besetzt ist. Die Belastungsübung für Atemschutzgeräteträger auf der Übungsstrecke am Abend findet aber statt.

Am Samstag, 19.09.2020, fand bei der Feuerwehr Alzenau ein Seminar zur Großtierrettung statt. Als Referent für dieses Themengebiet konnte durch die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg Lutz Hauch von ComCavalo gewonnen werden. An der eintägigen Schulung nahmen rund 20 Kameradinnen und Kameraden aus den Landkreis Aschaffenburg teil. Zu Beginn des Seminares erläuterte Lutz Hauch in einem kurzweiligen theoretischen Teil, die wichtigsten Punkte zur Rettung von Großtieren. Besonders wichtig ist die sofortige Alarmierung eines Tierarztes betonte Hauch. Nach rund 2,5 Stunden ging es zum praktischen Teil, vor dem Feuerwehrhaus Alzenau. Als Übungsobjekt diente der Pferdedummy „Sam“. Hier übte man zum Einstieg das Anlegen eines selbsterstellten Halfters bzw. das Fixieren des Schweifes. Auch die zuvor durchgenommenen Hebe- und Zugassistenten wurden nochmals praktisch durchgenommen.IMG 1502

Anschließend wurde die erste Einsatzsituation geübt. Ein Pferd konnte nicht mehr selbstständig aufstehen und musste durch die Feuerwehr zu einer vordefinierten Stelle verbracht werden, um es einer tierärztlichen Versorgung zuzuführen. Mit Hilfe von Bändern zogen die Einsatzkräfte das „Pferd“ behutsam auf ein Transportbrett und konnten so relativ leicht den Übungseinsatz abschließen. Die nächste Situation hatte es dagegen in sich. Es wurde angenommen, dass das „Pferd“ durch einen Verkehrsunfall im Pferdeanhänger zu Fall kam. Durch die Lage des Pferdes und die räumliche Enge war die Situation sehr anspruchsvoll. Dank der Ausbildung im Vorfeld konnte aber auch dieser Fall erfolgreich abgearbeitet werden.

IMG 1521

Zum Schluss setzten die Feuerwehrkräfte technisches Gerät ein. Mit Hilfe eines Krans welcher auf dem Wechselladerfahrzeug der Feuerwehr Karlstein montiert war und einem speziellen Hebegeschirr für Großtiere, wurde das Anheben von Großtieren geübt. Hierzu diente wieder das „Pferd“ Sam als Übungsobjekt. Nach einer kurzen Nachbesprechung endete gegen 16:00 Uhr der Ausbildungstag.

Text und Bilder: Benjamin Ritter, FF Alzenau

BFH-Info v. 17.09.2020

Urlaub in Bayern - Urlaub dahoam!

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch in Zeiten in denen uns das Coronavirus das Leben schwer macht, ist Urlaub wichtig und möglich.

Das Gästehaus und Restaurant St. Florian hat dafür ein Hygienekonzept zusammengestellt, damit sich alle Gäste sicher bewegen und erholen können.

Wie in ganz Bayern vorgeschrieben, tragen auch unsere Gäste, sowie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Mund-Nase-Bedeckung in allen öffentlichen Bereichen.

Unser Motto lautet: "wer geht und steht trägt Maske".

Selbstverständlich informieren wir Sie gerne über die verschiedenen Hygienekonzepte der Ausflugsziele in unserer Umgebung und dem nahegelegenen Salzburger Land.

An der Rezeption werden Sie von unseren Mitarbeiterinnen empfangen und bereits hier erhalten Sie alle wichtigen Informationen für Ihren Aufenthalt.

Das Frühstücksbuffet wird als Bedienbuffet angeboten. Sie gehen also an das Buffet und sagen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, welche Speisen Sie zum Frühstück haben wollen. Das Abendessen wird an Ihren Tisch serviert.

Unser Hallenschwimmbad ist von 7:30 bis 19:00 Uhr geöffnet. Auch Sauna und Fitnessraum stehen den Gästen zur Verfügung.

Um die Hygieneregeln und den Mindestabstand einhalten zu können, werden die Zugänge zu Hallenbad und Sauna zwar beschränkt, aber die Maximalbelegung wird nur sehr selten erreicht.

Ab sofort bieten wir auch eine Stromladesäule für Elektroautos an. Wir sind damit der erste Anbieter in Bayerisch Gmain und freuen uns auf die ersten Gäste, die diesen Service nutzen.

Seit dem 05.09.20 gelten unsere neuen Preise.

In den nächsten Wochen gibt es noch freie Zimmer. Einem Urlaub im Berchtesgadener Land und insbesondere im Gästehaus und Restaurant St. Florian steht also nichts im Wege. Wir freuen uns auf Sie!

Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für Ihre Gesundheit

"Halten Sie Abstand und bleiben Sie gesund".

Walter Nöhrig im Namen das gesamte Teams des Gästehaus und Restaurant

   

   

Der holzbefeuerte Brandübungscontainer zieht in den nächsten Wochen vom Gelände der GBAB in Aschaffenburg an der Obernburger Straße in die Limesstraße im Staathafen Aschaffenburg. 

Heute wurde mit der Einrichtung des neuen Platzes am Ende der Limesstraße begonnen.

Platz BÜC  

Das Atemschutzzentrum in Goldbach weist nochmals im Zusammenhang mit Ihrem gemeinsam mit der Feuerwehr Goldbach erstellten Hygienekonzept darauf hin, dass der Aufenthalt im Atemschutzzentrum und im Gerätehaus Goldbach nur den für die Teilnahme an Streckendurchgänge und Ausbildungen bzw. Übungen notwendigen Personen gestattet ist und dass derzeit ein Gebrauch der Duschen nicht möglich ist.

Wir möchten uns bei allen Freiwilligen bedanken, die sich in den letzten Tagen bei uns gemeldet haben und ihre Hilfe bzw. Unterstützung beim Betrieb der Teststrecken angeboten haben - DANKE SCHÖN!!

Aktuell betreiben wir "nur" die Teststrecke in Aschaffenburg, daher werden noch nicht so viele Helfer benötigt und wir haben viele Freiwillige Helfer noch nicht direkt kontaktiert - dies kann sich aber ganz schnell wieder ändern, wenn wir die Teststrecke in Kahl wieder hochfahren müssen.

Gerne nehmen wir auch noch weitere Angebote an Freiwilligen für die Teststrecken an.

Tel. 0160 8381877 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Heute fand ein Bürgerentscheid in der Gemeinde Geiselbach statt - die Bürger konnten darüber abstimmen, ob ein neues Gewerbegebiet "Am Omersbacher Weg" in Geiselbach entstehen kann. Das Gewerbegebiet soll - von Hofstädten kommend - am Kreisel des Ortseinganges entstehen.

In diesem Gewerbegebiet möchte die Gemeinde Geiselbach auch ein neues Feuerwehrgerätehaus für die FF Geiselbach errichten.

Mit großer Mehrheit haben sich die Bürger von Geiselbach und Omersbach dafür ausgesprochen, dass die Gemeinde dieses Gewerbegebiet errichten kann und damit auch eine Fläche für das neue Feuerwehrgerätehaus entsteht.

Beim ersten bundesweiten Warntag am 10.09.2020 wurden pünktlich um 11 Uhr von der Integrierten Leitstelle Untermain mit einem Funksignal die mehr als 150 Sirenen im Landkreis Aschaffenburg angesteuert, damit sie alle das Sirenensignal „Warnung der Bevölkerung“ aussenden.


Dieser Vorgang lief völlig störungsfrei ab!


Sollte in unserem Landkreis einzelne Sirenen nicht funktioniert haben, dann lag die Ursache vermutlich bei der einzelnen Sirene selbst.


Sie können mithelfen und diese Sirenen, die stumm blieben, direkt bei Ihrer Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung oder auch bei ihrer örtlichen Feuerwehr melden. Die Städte und Gemeinden sind Eigentümer der über 150 Sirenen und kümmern sich um deren Unterhalt.

Die Regierung von Unterfranken gibt die Feuerwehr-Einsatzstatistik für das Jahr 2019 im Regierungsbezirk Unterfranken bekannt.  


Rund 30.000 Einsätze (genau: 29.928) waren im Jahr 2019 von den 956 freiwilligen Feuerwehren, den 32 Betriebs- und Werkfeuerwehren sowie der Berufsfeuerwehr Würzburg in Unterfranken zu leisten.

Insgesamt mussten die Feuerwehren zu 2.407 Bränden ausrücken.

Im Rahmen der Technischen Hilfeleistung (THL) wurden die unterfränkischen Feuerwehren im Jahr 2019 13.232 mal zur Hilfe gerufen. Zum Einsatzspektrum in der Technischen Hilfeleistung zählt die Alarmierung zu 1.531 Verkehrsunfällen, 1.674 Ölspuren oder 1.051 Wohnungsöffnungen bei akuter Gefahr. Auch das Wetter nahm im vergangenen Jahr wieder starken Einfluss auf die Feuerwehren. So mussten die Einsatzkräfte 1.418 Sturmschäden und 540 Unwetterschäden (z.B. vollgelaufene Keller, Überflutung) beseitigen. Über das Jahr verteilt fielen 129 Hochwassereinsätze an und die Feuerwehren mussten bei 377 Wasserschäden Hilfe leisten. Den größten Teil der Technischen Hilfeleistungen bilden inzwischen First-Responder-Einsätze, zu denen die Feuerwehren im Berichtsjahr 3.133 mal alarmiert wurden. Hierbei konnten durch die Hilfe vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes 2.323 Personen gerettet werden. Für 118 Personen kam trotz des schnellen Eingreifens leider jede Hilfe zu spät.

Gefahren durch ABC-Gefahrstoffe wurden 467 mal bekämpft. Den Schwerpunkt bildete mit 190 Einsätzen das Aufnehmen von auslaufendem Kraftstoff aus Fahrzeugen, gefolgt von 109 Alarmierungen zu Gasgeruch.

Sicherheitswachen – zum Beispiel bei öffentlichen Veranstaltungen – mussten 8.963 mal geleistet werden. Hinzu kommen 2.330 sonstige Tätigkeiten.

In 2.529 Fällen rückten die unterfränkischen Feuerwehren zu Einsätzen aus, die sich vor Ort glücklicherweise als Fehlalarm herausstellten. 1.790 Alarmierungen – dies entspricht 70% der Gesamtsumme – wurden durch die automatische Auslösung von Brandmeldeanlagen oder sonstigen Gefahrenmeldeanlagen veranlasst. Diese hohe Zahl an Fehlalarmen belastet die Feuerwehren in der Praxis erheblich.

Durch die Einsätze der Feuerwehren bei Bränden, THL-Einsätzen (ohne First-Responder) und Einsätzen mit ABC-Gefahrstoffen wurden 907 Personen gerettet. Allerdings sind auch 200 Personen bei den Ereignissen ums Leben gekommen und konnten von den Einsatzkräften nur noch tot geborgen werden. Zudem wurden bei den Einsätzen 76 Feuerwehrdienstleistende verletzt. Ein Feuerwehrmann verunglückte tödlich bei der Rückfahrt von einem Einsatz.

Bei den Freiwilligen Feuerwehren in Unterfranken waren insgesamt 36.983 aktive Mitglieder ehrenamtlich in den Feuerwehren engagiert. Sie leisteten im Jahr 2019 rund 312.000 ehrenamtliche Einsatzstunden (genau: 312.150). Der Frauenanteil lag bei rund 10% mit 3.851 weiblichen Mitgliedern. Die Ausbildung zum Atemschutzträger ist wichtig, jedoch nicht selbstverständlich. Insgesamt waren in Unterfranken im Jahr 2019 9.210 Atemschutzträger gemeldet, wovon 8.371 auf die Freiwilligen Feuerwehren entfallen.

Die Jugend- und Kinderarbeit spielt auch bei den unterfränkischen Feuerwehren eine wichtige Rolle. Sie ist ein bedeutender Teil der Nachwuchsgewinnung für die Wehren. So waren in 673 Jugendgruppen insgesamt 6.362 Jugendliche aktiv. Erfreulich ist, dass der Anteil der weiblichen Jugendfeuerwehrmitglieder mit 1.668 Anwärterinnen immerhin bei 26% liegt.

Bei den insgesamt 181 Kinderfeuerwehren waren insgesamt 2.490 Kinder (davon 866 Mädchen) aktiv.

„Alle diese Zahlen verdeutlichen, dass unsere Feuerwehrangehörigen mit großem Mut und oft unter Einsatz ihres Lebens ihren selbstlosen Dienst an unserer Gemeinschaft leisten. Dafür gebührt ihnen unser aller Dank“, kommentierte Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann die aktuelle Feuerwehrstatistik. Der Regierungspräsident hofft zuversichtlich, dass sich auch künftig zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger in den Freiwilligen Feuerwehren engagieren. Sein Appell richtet sich insbesondere auch an die junge Generation, die aufgefordert ist, durch den Einsatz in den örtlichen Feuerwehren einen wichtigen ehrenamtlichen Einsatz zu leisten. Darüber hinaus können unsere Freiwilligen Feuerwehren auch zu einer gelingenden Integration der vielen dauerhaft bleibeberechtigten Zuwanderer als neue Mitbürgerinnen und Mitbürger beitragen.